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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
Identität und Selbststeuerung
inhaltsbezogen
Identität und Selbststeuerung
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Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Identität und Selbststeuerung
benennen verschiedene Körperfunktionen;
sprechen über eigene Fähigkeiten und Grenzen;
beschreiben körperliche Empfindungen;
beschreiben seelische Zustände;
stellen sich als Mädchen beziehungsweise Junge dar;
erklären ihre Beziehungen zu Personen und Institutionen;
beschreiben Hoffnungen und Ziele;
sagen, zu welchem Kulturkreis sie gehören beziehungsweise welchem Kulturkreis sie sich zugehörig fühlen;
beschreiben, welcher Religion, Konfession oder Weltanschauung sie beziehungsweise ihre Eltern angehören.
erzählen von Gelungenem, erkennen Strategien;
berichten von Fehlern und vom Scheitern, fragen nach Gründen und suchen nach angemessenen Handlungsalternativen;
nennen, begründen und vertreten Motive des eigenen Handelns. Die Schülerinnen und Schüler können eigene Gefühle wahrnehmen, benennen und reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler
formulieren Ich-Botschaften;
beschreiben Gefühle und erzählen von eigenen Erfahrungen;
teilen Stimmungen oder Befindlichkeiten verbal oder nonverbal mit;
erkennen Emotionen in Körperhaltungen, Mimik und Gestik und drücken sie aus;
reflektieren eigene Wahrnehmungen in unterschiedlichen Situationen und bringen diese in unterschiedlichen Formen zum Ausdruck;
beschreiben rückblickend persönliche Krisensituationen und deren Bewältigung. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler
fertigen ein aktuelles Selbstportrait an;
sortieren Fotos von sich von der Geburt bis zur Gegenwart und erzählen dazu;
geben einen persönlichen Jahresrückblick;
ordnen wichtige biografische Daten einander zu;
entwickeln Vorstellungen von der eigenen Zukunft, entwerfen Pläne und stellen diese anderen dar.
sprechen über Ängste und Verunsicherungen in der Zeit der Pubertät;
sprechen über körperliche und psychische Veränderungen, die sie bei sich und anderen wahrnehmen;
thematisieren respektvoll Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die Schülerinnen und Schüler nehmen sich und andere in ihrer Geschlechterrolle wahr und respektieren diese. Die Schülerinnen und Schüler
bringen Rollenerwartungen und Rollenkonflikte verbal und in gestalterischen Formen zum Ausdruck;
grenzen sich gegenüber Mädchen oder Jungen bei unerwünschtem Verhalten ab;
bringen bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern des anderen Geschlechts eigene Positionen zum Ausdruck. üDie Schülerinnen und Schüler können intime Themen, in Bedürfnisse und Problemlagen besprechen. Die Schülerinnen und Schüler
artikulieren ihren Gesprächsbedarf;
sprechen offen über Fragen und Themen ihrer sexuellen Entwicklung;
beschreiben den Rahmen für intime Gespräche und halten sich an Vereinbarungen.
gestalten ein Bild von sich und von dem, was ihnen wichtig ist;
v isualisieren aktuelle Stimmungen, beispielsweise durch ein Stimmungsbarometer;
benennen, was sie mögen und worüber sie sich ärgern;
schreiben auf oder malen, was sie gut können;
schätzen eigene Fähigkeiten anhand verbaler oder nonverbaler Darstellungsformen ein, beispielsweise mit einer Selbsteinschätzungsskala;
äußern, was sie an ihrem Körper mögen. n
sagen oder malen: So sehe ich mich selbst – so sehen mich andere;
äußern eigene Interessen und vergleichen diese mit anderen;
benennen, was Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler in konkreten Situationen von ihnen erwarten, und setzen ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen dazu in Beziehung;
übernehmen im Rollenspiel verschiedene Rollen und drücken aus: So bin ich – so möchte ich sein – so möchte ich nicht sein;
erkennen, dass in der Werbung Idealbilder dargestellt sind, und stellen diese in Frage;
reflektieren Fremdeinschätzungen hinsichtlich berufs bezogener Anforderungen.
benennen nachvollziehbare Gründe für das Gelingen beziehungsweise Scheitern ihrer Bemühungen;
drücken Erfahrungen des Scheiterns und Angst vor Versagen aus und sprechen mit anderen darüber;
sprechen bei Misserfolgen über Gefühle der Enttäuschung und suchen allein oder mit anderen nach Lösungen;
gehen mit Geduld an eine Aufgabe heran und suchen zielorientiert verschiedene Lösungswege;
nehmen Rückmeldungen wie Lob, Kritik und Bewertungen an und hinterfragen diese;
wenden sich in Krisen an Vertrauenspersonen;
lehnen Drogen als Mittel zur Krisenbewältigung ab;
nutzen Angebote der Schule und suchen bei Bedarf Selbsthilfeeinrichtungen auf. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an ihren Zielvorstellungen für die Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler
sprechen über Zukunftsvorstellungen;
entwickeln Pläne für ihre Zukunft und stellen diese vor;
leiten Schritte zur Verwirklichung ihrer Pläne ein;
verfolgen trotz Hindernissen ihre Ziele. Die Schülerinnen und Schüler können in Krisen situationen und bei Übergängen Hilfen und Unter stützungsl eistungen annehmen, in angemessener Form einfordern und nutzen. Die Schülerinnen und Schüler
sprechen mit anderen über ihre Probleme;
nutzen Hilfestellungen bei der Bewältigung von Krisen und bei ihrer persönlichen und beruflichen Zukunftsplanung.
äußern ihre Vorstellungen zu einem erfüllten Leben;
stellen existenzielle Fragen und lassen sich auf Gespräche über das Leben und die Welt ein und beteiligen sich mit eigenen Gedanken;
äußern sich anhand von Texten und Bildern über den Sinn des eigenen Lebens;
stellen Fragen nach Zeit, Welt und Unendlichkeit;
drücken aus, wer oder was ihnen hilft, wenn sie Sorgen und Angst haben;
sprechen über Krankheit, Leid, Sterben und Tod;
drücken Ängste und Hoffnungen in Bezug auf die Zukunft aus;
fragen nach der Existenz und Wirklichkeit Gottes.
benennen Auslöser für ihre Verhaltensmuster;
deuten Körpersignale und ordnen sie entsprechenden Gefühlen zu;
beschreiben die Auswirkungen ihrer Verhaltensmuster. u
äußern ihre Vermutungen dazu, wie sich andere in dem Konflikt gefühlt haben könnten;
sagen dem Konfliktpartner, wie sie sich im Konflikt gefühlt haben;
erproben in Rollenspielen alternative Handlungsmöglichkeiten;
beschreiben, wie sie auf Wut reagieren;
handeln mit Hilfe verschiedener Modelle der Streitschlichtung. Die Schülerinnen und Schüler nehmen wahr, wie ihr Verhalten von anderen gesehen wird. Die Schülerinnen und Schüler
beschreiben Auswirkungen ihres Verhaltens;
entwerfen Handlungsstrategien, wie der Betroffene reagieren könnte;
diskutieren über mögliche Reaktionen der anderen, bezogen auf verschiedene Verhaltensmuster. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Emotionen in sozial angemessener Weise zum Ausdruck bringen und ihr Verhalten regulieren. Die Schülerinnen und Schüler
zeigen Wut oder Ärger, ohne andere zu schädigen;
teilen anderen ihren Kummer und ihre Ängste in verständlicher Form mit;
lassen andere an ihrer Freude und Begeisterung teilhaben;
bewerten emotionsauslösende Situationen neu und richten ihr Verhalten daran aus;
kennen Techniken zur Selbstregulation und zur Entspannung und wenden diese an. Die Schülerinnen und Schüler können eigene Interessen vertreten. Die Schülerinnen und Schüler
sagen, was sie wollen und was sie nicht wollen;
begründen ihre Einstellungen;
halten an ihrer Position auch bei Widerspruch fest;
verändern gegebenenfalls ihre Position;
setzen legitime Interessen auf demokratische Weise durch. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit Autorität auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler
benennen Hierarchien und zeigen sozial angemessene Verhaltensweisen;
sagen, was andere von ihnen erwarten;
stimmen Erwartungen zu oder lehnen sie begründet ab;
akzeptieren vorgegebene Abläufe.
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Bildungsplan 2010 Schule für Erziehungshilfe. Originaltexte aus Druckseiten 15–26; alle Kompetenz-/Anhaltspunkt-Einträge (Leitfragen wurden nicht übernommen) des Bildungsbereichs erfasst.
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