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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
Umgang mit anderen
inhaltsbezogen
Umgang mit anderen
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Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Umgang mit anderen
teilen ihre Eindrücke von anderen mit;
formulieren positive Verhaltenserwartungen gegenüber Dritten;
sprechen Missverständnisse an;
machen sich über Situationen sachkundig, bevor sie urteilen;
führen im Rollentausch einen Dialog;
stellen Beschimpfungen in Frage;
zeigen gegenüber anderen Respekt;
begleiten Mitschülerinnen und Mitschüler aktiv beim Lernen;
nehmen Unterschiede wahr, ohne sie zu bewerten.
nehmen wahr, dass durch ihr Verhalten andere verletzt wurden;
sehen und spüren die ungerechte Behandlung, die andere erlitten haben;
Schulische und außerschulische Erfolge werden gewürdigt und dokumentiert.
geben einander nach einem Streit, einer Verletzung oder einer Ungerechtigkeit ein Zeichen der Versöhnung und nehmen ein Versöhnungsangebot an;
fangen wieder neu mit sich oder anderen an.
machen Ein- und Zugeständnisse;
halten und fordern gebührende Distanz zu anderen Personen ein;
unterstützen andere aktiv in ihren Rechten;
ergreifen Partei für Mitschülerinnen und Mitschüler;
wirken an Vereinbarungen aktiv mit;
sind zu Kompromissen bereit.
beteiligen sich an Tätigkeiten von Mitschülerinnen und Mitschülern;
bitten Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Erwachsene um Unterstützung;
bieten ihre Mithilfe an;
setzen sich und eigene Mittel für das Gelingen gemeinsamer Vorhaben ein;
zeigen Motivation und Interesse an gemeinsam gestalteten Unterrichtssequenzen.
sprechen anderen Anerkennung aus;
interessieren sich für die Leistung anderer;
sprechen mit anderen über die Leistungen Dritter.
erkennen Trauer und Schmerz, Hoffnungslosigkeit und Angst bei anderen und nehmen Anteil;
fragen Betroffene, wie ihnen geholfen werden kann;
erkennen, wenn andere wütend sind, und gehen damit angemessen um.
zeigen Neugier und Interesse für Familien, Kinder und Jugendliche mit anderem kulturellem und religiösem Hintergrund;
nehmen teil an Festen und Feiern anderer Kulturkreise;
tauschen sich vorurteilsfrei über musikalische Vorlieben aus;
bereiten eine Speise aus einem anderen Kulturkreis zu;
vergleichen sachbezogen Vor- und Nachteile von Kleiderordnungen;
reflektieren die Rollenverteilung in Familien und tauschen sich darüber aus.
begrüßen Erwachsene und Gleichaltrige in angemessener Weise;
arbeiten mit der Banknachbarin oder dem Banknachbarn zusammen;
finden eine Spielpartnerin oder einen Spielpartner;
verabschieden eine Mitschülerin oder einen Mitschüler;
verabschieden sich von einer Lehrerin oder einem Lehrer.
begrüßen und verabschieden sich mit Handschlag;
dosieren Körperkontakte bei Spiel und Sport;
ordnen kulturell unterschiedliche Begrüßungsrituale zu und verhalten sich der Situation angemessen;
respektieren die Grenzen körperlicher Nähe und Distanz;
weisen grenzüberschreitendes Verhalten zurück;
begegnen anderen Menschen mit Respekt;
empfangen Gäste;
bitten den Hausmeister um etwas.
gewinnen Mitschülerinnen und Mitschüler zur Zusammenarbeit;
entwickeln Spielregeln;
leiten ein Spiel an;
erkennen, wann eine Person etwas von ihnen möchte;
übernehmen Verantwortung als Schülerlotsen oder Schulbushelfer. Die Schule fördert die Fähigkeit angemessenen Verhaltens im über die Schule hinausgehenden sozialen Umfeld.
nehmen Hilfe an;
nehmen Überforderungen wahr und weisen diese zurück;
nehmen in angemessener Weise Kontakt zu Fremden auf;
bieten Unterstützung an.
beschreiben Strategien, mit denen andere agieren;
sprechen Gefühle bei anderen an;
nehmen Humor und Selbstironie wahr.
sprechen über vermutete Haltungen anderer;
nehmen eine Bewertung der Meinungen anderer vor und äußern diese;
bringen Meinungsverschiedenheiten zum Ausdruck.
beteiligen sich an einer Diskussion und vertreten ihren Standpunkt;
sprechen über ihre Interpretationen bezüglich ihrer Wahrnehmung nonverbaler Botschaften;
halten ein Streitgespräch durch;
beenden ein Streitgespräch;
überdenken ihren Standpunkt im Verlauf einer Diskussion und verändern ihn gegebenenfalls;
schlichten einen Streit.
erläutern Regeln gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern;
treffen Absprachen bei Partner- und Gruppenarbeit;
vereinbaren Zeichen und handeln danach;
nehmen Zeichen und Symbole in und außerhalb der Schule wahr und handeln danach;
halten in unterschiedlichen Unterrichtssituationen Regeln ein;
kennen Klassen- und Schulregeln und halten diese ein;
erkennen Abläufe als Strukturierungshilfen und wenden sie in Unterrichtssituationen an;
warten, bis sie an der Reihe sind;
halten Spielregeln ein.
begründen den Zweck von Regeln;
beschreiben mögliche Folgen von Regelverletzungen;
beteiligen sich an der Erarbeitung von Regeln und halten sich daran;
wenden die Regeln auf verschiedene Situationen in der Klasse und der Schule an.
bieten Geschwistern, Freunden und Eltern konkrete Hilfe an;
zählen auf, womit sie Eltern, Geschwistern, Freundinnen und Freunden eine Freude machen können;
bitten um Hilfe;
entschuldigen sich und nehmen Entschuldigungen an;
zeigen auf, wie sie die Beziehung zu Eltern, Verwandten, Geschwistern sowie Freundinnen und Freunden pflegen.
erzählen von jemandem, mit dem sie regelmäßig freiwillig ihre freie Zeit verbringen;
sagen, an wen sie sich wenden, wenn sie etwas unternehmen möchten;
nennen Gelegenheiten, durch die sie Freundinnen und Freunde finden können;
treffen sich privat;
verabreden sich zu gemeinsamen Unternehmungen;
benennen, welche Handlungsweisen eine Freundschaft festigen.
beschreiben Wesensmerkmale partnerschaftlicher Beziehungen;
wägen Vor- und Nachteile des Lebens in einer Familie ab;
beschreiben unterschiedliche Biografien;
benennen Rechte und Pflichten, die sich aus Ehe und gesetzlich geregelten Lebensgemeinschaften ergeben;
geben Auskunft darüber, wie das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft organisiert werden kann;
geben Auskunft über kulturell geprägte Rituale und Feste im Familienkreis.
beschreiben Auswirkungen früher Schwangerschaft und Elternschaft auf die Lebensgestaltung;
benennen Ansprechpartner und Beratungsstellen;
reflektieren die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenssituation.
nennen Vertrauenspersonen, an die sie sich wenden können;
nennen Beratungsstellen oder vergleichbare Einrichtungen vor Ort;
geben Auskunft über Rechte gemäß des Kinder- und Jugendschutzes.
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Bildungsplan 2010 Schule für Erziehungshilfe. Originaltexte aus Druckseiten 47–58; alle Kompetenz-/Anhaltspunkt-Einträge (Leitfragen wurden nicht übernommen) des Bildungsbereichs erfasst.
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