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2.1.1.1 Elementare Dialogformen
nehmen Ansprache wahr und geben Antworten in unterschiedlichen Dialogformen
finden einen gemeinsamen Rhythmus und halten diesen ein
erkennen und nutzen Dialoge in unterschiedlichen Formen
erfahren Bedeutungshintergründe und zeigen dem Hintergrund entsprechende Reaktionen
erleben Dialoge als subjektiv bedeutsam und sinnstiftend und zeigen entsprechende Reaktionen
variieren und modulieren den Klang der Stimme in Lautstärke und Tonhöhe
2.1.1.2 Gezieltes Verhalten / Partnerbezogene Äußerungen
erkennen und erleben, dass Dinge und Materialien verändert und gezielt genutzt werden können
erkennen und erleben, dass Personen auf eigene Äußerungen reagieren
erfahren, dass bestimmte Personen für eine besondere Beziehung und spezifische Interaktion stehen
zeigen, dass sie eine Äußerung verstanden haben und das damit verbundene Ereignis erwarten
treffen eine Auswahl aus zwei unterschiedlichen Dingen
2.1.1.3 Symbolische Äußerungen
ordnen Zeichen einer Handlung oder Unterrichtsstunde zu
zeigen, dass sie ein Zeichen verstanden haben und das damit verbundene Ereignis erwarten
ordnen realen Gegenständen Erfahrungen, Handlungen und Erwartungen zu und unterlegen diesen eine kommunikative Bedeutung
erkennen auf Bildern Dinge, Personen und Sachverhalte und nutzen diese in Printform oder digital zur Kommunikation
erkennen die Bedeutung von Gesten und produzieren diese unter Ausgestaltung einer eigenen motorischen Aktivität
kennen und nutzen Gebärden, sowohl in der Abbildung als auch in der Ausführung
kennen und nutzen Symbole und allgemeine Hinweissysteme
2.1.1.4 Lautsprache entwickeln – Lautbildung
stärken ihre Mundmotorik
äußern sich verständlich
überwinden die systematische Vereinfachung der Silbenstrukturprozesse (zum Beispiel Auslassungen unbetonter Silben, Vereinfachung mehrsilbiger Wörter, Auslassungen finaler Konsonanten)
geben Substitutionsprozesse auf und überführen die korrekte Äußerung in die Regelsprache
2.1.1.5 Lautsprache entwickeln – Wörter erkennen
vergleichen, ordnen oder kategorisieren Wörter
werden mit subjektiven Wörtern wirksam und beziehen sich dabei mit ihren Wörtern, Gebärden oder Symbolen auf Gegenstände und Sachverhalte
nehmen mit Wörtern, Gebärden und Symbolen Handlungsabläufe vorweg
benutzen Wörter, Gebärden und Symbole, um Erinnerungen abzubilden
2.1.1.6 Lautsprache entwickeln – Mit Wörtern Sätze bilden
begleiten und planen Handlungen mit der Kombination verschiedener Zeichen
nutzen Laute, Silben und Wortteile als Bezeichnung für Gegenstände, Situationen und Wünsche
kommunizieren in Ein-, Zwei- und Mehrwortsätzen und verwenden dabei auch prosodische Merkmale
führen Gespräche, erkennen im Gespräch Regeln und wenden diese an
beherrschen situationsgemäße und rollentypische Sprechmuster
setzen Strategien zur Satzbildung auf digitaler Ebene um
2.1.1.7 Lautsprache verwenden und Gespräche führen
äußern sich spontan
machen sachliche und subjektive Angaben zur eigenen Person
präsentieren sprachlich
gebrauchen Gruß- und Höflichkeitsformen situationsgerecht
bitten um Hilfe und äußern Wünsche
geben Informationen weiter
stellen Fragen und geben Antworten
halten Gesprächsregeln ein
hören aktiv zu
beginnen und beenden ein Gespräch
vertreten ihre eigene Meinung
telefonieren
kombinieren Sprechelemente mit körpersprachlichen Ausdrucksformen
2.1.1.8 Unterstützt kommunizieren
erkennen die Bedeutung von Gesten und produzieren diese unter Ausgestaltung einer eigenen motorischen Aktivität
kennen und nutzen Gebärden, erarbeiten sich hierfür koordinativ-feinmotorische und -handmotorische Aktivitäten
kennen und nutzen Gebärden, sowohl in der Abbildung als auch in der Ausführung
kombinieren Sprechelemente mit Zeigegesten, Gebärden, Symbolen und unterstützend mit digitalen Sprachausgabegeräten
nutzen Geräte mit und ohne zusätzliche Sprachausgabe
erleben sich als kommunikativ selbstwirksam
2.1.2.1 Graphomotorische Grundlagen entwickeln
halten einfache Schreib- und Malgeräte mit der Faust
entwickeln individuelle Möglichkeiten des Haltens von Schreibgeräten
halten einfache Schreibgeräte mit drei Fingern und nehmen damit eine gute Schreibhaltung ein
drücken angemessen mit dem Schreibgerät auf die Unterlage
koordinieren beide Hände und halten mit der nicht aktiven Hand die Unterlage fest
halten Start- und Stopppunkte ein
nutzen Schreibmaterialien situationsgerecht
halten die Schreibrichtung ein
führen die Buchstaben formstabil und lesbar aus
entwickeln in Abhängigkeit von ihren individuellen Möglichkeiten eine Verbundschrift unter Beachtung der richtigen Bewegungsfolge
entwickeln eine persönliche Handschrift
benutzen verschiedene Lineaturen
gestalten mit Schrift
2.1.2.2 Spuren hinterlassen, Kritzeln, Schmieren, Schemazeichnen
erzeugen Spuren mit dem Körper
erzeugen Spuren mit verschiedenen Materialien
ahmen Schreibhandlungen nach
hinterlassen Spuren zunehmend bewusst mit Absicht eines Ergebnisses
kritzeln ungeordnet
kritzeln zunehmend geordnet, horizontal, linear und in gleichmäßigen Zick-Zack-Linien
nehmen bedeutungsunterscheidende Merkmale eines Gegenstandes wahr und reproduzieren diese in Schemazeichnungen
fixieren mit bildhaften Schreibweisen erste Bedeutungen
kombinieren geometrische Grundformen in bildhaften Schreibweisen immer wieder neu
2.1.2.3 Schreiben mit vorgefertigten Bildern, ikonischen Zeichen und Symbolen
entwickeln repräsentationale Einsicht und erkennen und nutzen die Stellvertreterfunktion von Zeichen
teilen sich mittels Bilder mit
teilen sich mittels ikonischer Zeichen mit
teilen sich mittels Symbole mit
fertigen Bilder, ikonische Zeichen und Symbole mit unterschiedlichen Techniken (fotografieren, ausschneiden, zeichnen, malen, zeigen)
verbinden kombinierte Zeichen zu einem Ganzen
bündeln mehrere Bildelemente zu Sinneinheiten
schaffen selbst Zeichen und vereinbaren deren Verwendung
entwickeln eine Vorstellung von dem, was sie schreiben möchten
schreiben mit Bildern, ikonischen Zeichen und Symbolen zum Selbstzweck aus Freude
nutzen Bilder, ikonische Zeichen und Symbole zur Reflexion oder Verarbeitung von Erlebtem
2.1.2.4 Logographemisches Schreiben
erfahren, dass Schrift Informationsträger ist
erkennen, dass die Raumlage eines Buchstabens nicht beliebig ist
schreiben Buchstaben (in richtiger Ausführung)
schreiben Wörter in Fragmenten durch Orientierung an auffälligen Buchstaben (Skelettschreibungen)
verwenden Wortbilder situationsunabhängig in kommunikativen Situationen
erleben Schreiben als kommunikative Handlung
entwickeln Freude am Schreiben
2.1.2.5 Alphabetisches Schreiben
erwerben phonologische Bewusstheit als metasprachliche Kompetenz
erkennen und synthetisieren Phoneme und Morpheme
ordnen Buchstaben und Laute einander zu
können Lautfolgen innerlich hören (phonologische Kodierungsfähigkeit)
nutzen Phonem-Graphem-Korrespondenzregeln
fügen Buchstaben zu Silben zusammen
schreiben lautgetreue Wörter
lautieren beim Schreiben (gedehntes Sprechen)
2.1.2.6 Richtig schreiben
verschriften alle Buchstaben eines Wortes / alle Wörter eines Textes
finden orthographische Regelmäßigkeiten und wenden diese an
schreiben Merkwörter aus ihrem elementaren Wortschatz zunehmend fehlerfrei
schreiben geübte Wörter normgerecht
durchgliedern Wörter silbisch
schreiben Wörter und kurze Texte korrekt ab
verwenden Rechtschreibhilfen und -strategien
schreiben einen individuell angepassten Grundwortschatz nach Übung richtig
halten Wortgrenzen und -zwischenräume ein
2.1.2.7 Texte verfassen – Texte planen, schreiben und überarbeiten
entwickeln Schreibideen und nutzen diese als Schreibanlässe
erkennen Schreibabsichten
nutzen Schreibanlässe (zum Beispiel Erlebtes, Wünsche, Vereinbarungen, Sachverhalte)
teilen sich mittels Gegenständen, Bildern, Symbolen, Schrift und digitaler Medien mit und nutzen verschiedene Medien dem Schreibanlass entsprechend
erstellen zunehmend selbstständig schriftliche Texte
strukturieren Texte inhaltsbezogen und gliedern sie übersichtlich
nutzen Rückmeldungen für das Überarbeiten
überarbeiten eigene Texte nach definierten Kriterien
bereiten Texte für die Veröffentlichung auf und gestalten dabei auch mit Schrift
nutzen Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme
2.1.3.1 Lesen von Bildern, ikonischen Zeichen und Symbolen
entwickeln repräsentationale Einsicht und erkennen die Stellvertreterfunktion von Zeichen
unterscheiden auf Abbildungen Wesentliches von Unwesentlichem
erfassen Einzelinformationen auf einem oder mehreren Bildern simultan
erfassen Einzelinformationen auf einem oder mehreren Bildern sequentiell
erfassen kombinierte Zeichen als Ganzes
erkennen Veränderungen von Bildelementen als Sinnveränderungen
bündeln mehrere Bildelemente zu Sinneinheiten
lesen Zeichen zur Orientierung im Alltag
verstehen Zeichen situationsgerecht und erkennen die Funktion in Kontexten
setzen Bildinformationen in Handlungen um
zeigen den Inhalt von Bildern, ikonischen Zeichen und Symbolen mit körpereigenen Mitteln
versprachlichen den Inhalt von einzelnen Bildern, ikonischen Zeichen und/oder Symbolen
versprachlichen eine Folge von Bildern, ikonischen Zeichen und/oder Symbolen
nutzen Bilder, ikonische Zeichen und Symbole zur Handlung
2.1.3.2 Logographemisches Lesen
werden auf Schrift aufmerksam
unterscheiden Schrift(-zeichen) von anderen Zeichen
benennen bekannte Wörter anhand visueller Merkmale (Wortlänge, einzelne Grapheme oder Stellung der Buchstaben im Wort)
prägen sich Schlüsselwörter als „Lese- wörter“ ein
nutzen Schriftzüge in der realen und medialen Welt
erkennen, dass Buchstaben als Zeichen für Sprache stehen, ohne jedoch den Lautbezug zu beachten
erkennen bekannte Wörter außerhalb des vertrauten Kontextes beziehungsweise in anderer als der üblichen Typografie
imitieren Leseverhalten („Als-ob-Lesen“) und unterscheiden dies vom mündlichen Erzählen
2.1.3.3 Alphabetisches Lesen
erwerben phonologische Bewusstheit als metasprachliche Kompetenz
erkennen Phoneme
synthetisieren Phoneme
ordnen Buchstaben und Laute einander zu
können Lautfolgen innerlich hören (phonologische Kodierungsfähigkeit)
nutzen Phonem-Graphem-Korrespondenzregeln
fügen Buchstaben zu Silben zusammen
lesen lautgetreue Wörter
2.1.3.4 Orthographisches und integrativ-automatisiertes Lesen
segmentieren Wörter in Einzellaute oder Silben
synthetisieren Silben zu Wörtern
erlesen spezifische Konsonant-Vokal-Verbindungen (subsilbische Einheiten)
erkennen Regelmäßigkeiten der Schriftsprache
erkennen Wort- und Satzgrenzen
lesen flüssig und betont vor
passen die Lesegeschwindigkeit an
greifen beim Lesen auf den vorhandenen Wortschatz zurück und nutzen grammatische Informationen
nutzen Überschriften und Bilder zum Textverstehen
thematisieren ihre Motivation beim Üben und schätzen sich ein
2.1.3.5 Über Leseerfahrung verfügen
nutzen digitale und analoge Medien
lesen sinnentnehmend
besorgen sich Lesestoff
unterscheiden Textsorten voneinander
entwickeln Vorlieben für bestimmte Texte
nutzen vorgegebene Zeiten für eigene Leseerfahrungen
2.1.3.6 Texte erschließen
lesen Texte laut und betont vor
lesen einfache kurze Texte sinnerfassend
finden Informationen in Schriftmedien
finden Antworten auf Fragen zum Text
stellen Fragen zum Text
fragen nach, wenn sie/er etwas nicht verstanden hat
überführen einen Text in eine Handlung
nutzen Medienangebote einer Bibliothek für private und schulische Zwecke
beziehen Textinhalte auf eigene persönliche Erfahrungen
2.1.4.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen entdecken
erfahren, dass es verschiedene Sprachen gibt
erkennen und unterscheiden prosodische und phonetische Besonderheiten verschiedener Sprachen
verstehen dialektgefärbte Aussprache und wenden diese situationsgerecht an
erkennen und benennen typische Wendungen von Gruppensprache beziehungsweise Sprache der Peergroup
nehmen Wörter (zum Beispiel Zahlen, Farben, Begrüßungsformeln) unterschiedlicher Sprachen auf und vergleichen sie
erkennen und verstehen gebräuchliche Fremdwörter und Abkürzungen aus ihrer Erfahrungswelt
2.1.4.2 Unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten entdecken
wissen um eigene und fremde Vorstellungen, Gefühle, Meinungen und Wünsche und zeigen Interesse an diesen
unterscheiden sprachliche Handlungen (Gespräch gegenüber Vorlesen, Zeichnen gegenüber Schreiben)
erkennen unterschiedliche Satzstrukturen in gesprochener und geschriebener Sprache
unterscheiden Zeiten und Wortformen in gesprochener und geschriebener Sprache
achten auf den Zusammenhang von Sprache und Körpersprache
nehmen Abstand vom unmittelbaren Kontext und spielen mit Sprache
verstehen nichtverbale, gebärdete und grafische Zeichen
nehmen die Bedeutung elektronischer Kommunikationsformen kritisch wahr und reflektieren diese (zum Beispiel E-Mail, SMS, Videotelefonie, Chatrooms)
2.1.4.3 Wortarten und Satzstrukturen kennenlernen
entdecken sprachliche Strukturen
erkennen im Umgang mit Sprache Wortgrenzen
aktivieren und erweitern ihren persönlichen Wortschatz
bilden Oberbegriffe, Wortfamilien und Wortfelder
finden Synonyme und Gegenteile
unterscheiden Wortarten und Zeitformen
nutzen Möglichkeiten der Wortbildung
kennzeichnen Satzanfang und Satzende
unterscheiden einzelne Satzarten
verwenden Satzzeichen richtig
stellen Satzglieder um
bilden mündlich grammatikalisch richtige Sätze
bilden schriftlich grammatikalisch richtige Sätze
erkennen und benutzen Satzarten im Zusammenhang mit bestimmten Intentionen (Klang von Frage-, Ausrufe-, Aussagesatz)
2.1.5.1 Literatur
setzen Sprache und Form eines Textes in Zusammenhang mit dessen Inhalt
entwerfen Perspektiven über das unmittelbare Lebensumfeld hinaus (Selbst- und Fremderfahrung)
lassen sich auf Identifikation und Projektion (Rollen- und Perspektivwechsel, Probehandeln) ein
stellen die Fähigkeit zur Illusionsbildung und Distanzfähigkeit her
entwickeln Vorstellungswelten zu Texten
erfahren stellvertretendes Erleben
entdecken die Vielfältigkeit aktueller Medien
2.1.5.2 Medien
entnehmen akustischen Medien, Bildmedien und Ton-Bild-Medien Inhalte und Informationen und erschließen deren Bedeutung
geben Texte auf multimedialen Trägern ein
gehen mit Medieninhalten kritisch um; erkennen und benennen problematische Inhalte, Formen und Absichten
setzen Literatur auf multimedialen Trägern zur eigenen Unterhaltung, zur Aneignung von Wissen und Kultur oder zur Weiterbildung ein
setzen Vorstellungen eigener Autorschaft mithilfe multimedialer Unterstützungssysteme um