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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Sachunterricht
inhaltsbezogen
2.1.1.1 Leben in Gemeinschaft
10
2.1.1.2 Kultur und Vielfalt
8
2.1.1.3 Mitwirkung in der Schule
10
2.1.1.4 Politik und Zeitgeschehen
12
2.1.1.5 Arbeit und Konsum
10
2.1.2.1 Mensch: Körper und Gesundheit
16
2.1.2.2 Tiere in ihrem Lebensraum
12
2.1.2.3 Pflanzen in ihrem Lebensraum
13
2.1.2.4 Ökosysteme
10
2.1.3.1 Naturphänomene
7
2.1.3.2 Materialien und ihre Eigenschaften
7
2.1.3.3 Bauten und Konstruktionen
11
2.1.3.4 Energie
7
2.1.4.1 Orientierung im Raum
9
2.1.5 Mobilität und Verkehr
6
2.1.6.1 Zeit und Zeitrhythmen
11
2.1.6.2 Menschen und ihre Lebensgeschichte – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1.1.1 Leben in Gemeinschaft
nehmen sich als eigene Person wahr, unterscheiden zwischen ich, du und wir
entwickeln ihre persönlichen Eigenschaften und Besonderheiten, drücken diese aus, werden sich unterschiedlicher Aspekte ihrer Identität bewusst und reflektieren diese
entdecken ihr Bedürfnis nach Beziehung, nehmen Kontakt zu ihren Mitmenschen auf, gestalten und beenden Beziehungen
erleben Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen eigenen Bedürfnissen und denen der anderen, drücken diese aus und werden sich derer bewusst
behaupten sich innerhalb sozialer Beziehungen und grenzen sich gegenüber unerwünschtem Verhalten ab
erfahren im Kontakt mit anderen Individualität und Vielfalt, erkennen Unterschiede und gehen achtungsvoll und aufgeschlossen damit um
nehmen Rollenmerkmale und Erwartungen in unterschiedlichen sozialen Bezügen (in Familie, Schulklasse, Peergroup) wahr und gestalten diese
erkennen Diskrepanzen bei der Zuschreibung von Rollen und bringen dies zum Ausdruck
erleben Gemeinschaft in der Klasse und gestalten diese mit
nehmen Vertrautes und Unvertrautes in unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen wahr (zum Beispiel in Bezug auf Bräuche, Essen, Feste), bringen dies zum Ausdruck und tauschen sich mit anderen darüber aus
2.1.1.2 Kultur und Vielfalt
erkennen und benennen Aspekte der eigenen Identität
erleben ihr Sosein und erkennen und benennen im Vergleich mit anderen ihr Anderssein
erfahren Vertrautes und Unvertrautes in unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen und wenden sich kulturellen Besonderheiten zu, staunen darüber und konzentrieren sich darauf
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen (zum Beispiel in Bezug auf Bräuche, Essen, Feste), bringen dies zum Ausdruck und gehen achtungsvoll und aufgeschlossen damit um
nehmen ihre eigenen Lebenswelten wahr und vergleichen diese mit Kindern und Jugendlichen aus und in anderen Regionen der Erde
kennen verschiedene Möglichkeiten, mit dem Anderssein umzugehen (thematisieren, aufklären, Kompromiss, Konfrontation, Vermeidung)
tragen Konflikte aus, erleben die damit einhergehenden Emotionen und erkennen auslösende Gründe
erproben Strategien der gewaltfreien Konfliktlösung und übernehmen sie in das eigene Handlungsrepertoire
2.1.1.3 Mitwirkung in der Schule
entwickeln eigene Interessen und Bedürfnisse, äußern und vertreten diese
erleben, dass jede/jeder das Recht hat, ihre/seine Interessen und Bedürfnisse zu äußern und einzubringen, nutzen und respektieren dies
erfahren, dass die eigenen Interessen und Bedürfnisse mit denen anderer übereinstimmen oder sich unterscheiden und begeben sich in Aushandlungsprozesse
erproben das Diskutieren, das Eingehen von Kompromissen, Mehrheitsentscheide und Minderheitenschutz (Rücksichtnahme) und nutzen diese Elemente demokratischer Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse
bringen sich in die Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Zusammenlebens in der Klasse und der Schule ein und gestalten sie
machen auf undemokratische Vorgänge und Vorgehensweisen aufmerksam
wenden Umgangsformen, Rituale und Regeln für das Zusammenleben an und gestalten diese
tragen Konflikte aus, erleben die damit einhergehenden Emotionen und erkennen auslösende Gründe
erproben Strategien der gewaltfreien Konfliktlösung und Gewaltprävention und übernehmen sie in das eigene Handlungsrepertoire
gehen verantwortlich mit sich selbst, anderen, der Natur und Dingen um
2.1.1.4 Politik und Zeitgeschehen
entwickeln eigene Interessen und Bedürfnisse, äußern diese und handeln dementsprechend
erleben, dass das eigene Handeln Wirkungen auf anderen hat, im Zusammenleben mit anderen Freiheiten und Begrenzungen erfährt, passen ihr Handeln an und beziehen die Perspektive anderer mit ein
erleben Regeln für das Zusammenleben, orientieren sich daran, gestalten diese mit und erkennen deren regulierende/ordnende Funktion
erleben Grund- und Kinderrechte und welche Pflichten damit einhergehen, erkennen diese als für sich und andere unveräußerlich, handeln danach und fordern diese ein
erleben Rechte von Menschen mit Behinderung, nutzen diese und fordern diese ein
erkunden öffentliche Institutionen und deren Aufgabenbereiche in der Region und nutzen deren Angebot (zum Beispiel Polizei, Bibliothek, Jugendhaus, Bürgerbüro, Museum), erleben und verstehen sich als Bürgerinnen und Bürger
erkunden ausgewählte politische Strukturen, staatliche Aufgaben und Ämter in ihrer Lebensumwelt (zum Beispiel Bürgermeisterin und Bürgermeister, Gemeinde- oder Stadtrat)
erkennen besondere Machtbefugnisse, wissen um die repräsentative Funktion der gewählten Entscheidungsträger
entwickeln und äußern eigene Meinungen, bringen ihren Standpunkt in Diskussionen ein, formulieren Argumente und tauschen diese aus
erleben und erproben Formen der politischen Meinungsäußerung, nutzen und erkennen das Recht auf freie Meinungsäußerung
beteiligen sich an demokratischen Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen (zum Beispiel Themenentscheidungen, Gestaltungsaktionen, Initiativen, Klassensprecherwahl) und erkennen Diskussionen, Abstimmungen und das Mehrheitsprinzip als Elemente der Demokratie
nehmen aktuelles Zeitgeschehen und die Auseinandersetzung damit in ihrer Umgebung (zum Beispiel Nachrichten, Gespräche) wahr, setzen sich damit auseinander und stellen Verbindungen zur eigenen Lebenssituation her
2.1.1.5 Arbeit und Konsum
nehmen ihre Bedürfnisse wahr und entwickeln eigene Wünsche, fordern deren Befriedigung ein, sorgen selbst für deren Befriedigung
werden sich ihrer Wünsche und Bedürfnisse bewusst, äußern und begründen diese und vergleichen sie mit denen anderer
erfahren, dass nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden (können), schieben Bedürfnisse auf, finden Alternativen, verzichten
erleben, nutzen und verstehen das Prinzip des Tauschhandels
erleben Konsum und dessen Auswirkungen (zum Beispiel auf persönliche Bedeutsamkeit, verfügbare Mittel, gesundheitliche Aspekte, ökologische und ökonomische Folgen), stellen Zusammenhänge zum eigenen Konsumverhalten her und beziehen dies in ihre Kaufentscheidungen mit ein, begründen und reflektieren diese
erleben Wirkungen von Werbung (zum Beispiel Erzeugen von Aufmerksamkeit, Wecken von Bedürfnissen), beschreiben und untersuchen diese
erleben Kaufalternativen (zum Beispiel tauschen, teilen, verzichten und leihen), wenden diese an und erkennen Unterschiede zum Kaufen
erleben Selbstwirksamkeit und Produktivität und erkennen die Bedeutung und den Nutzen von Tätigsein und Arbeit für die eigene Person
erleben den Zusammenhang zwischen Leistung und Entlohnung, fordern Entlohnung ein und verstehen, dass Arbeit entlohnt wird (zum Beispiel beim Verkauf selbstproduzierter Ware)
erkunden unterschiedliche Berufe und Arbeitsstätten in der Schule und Region (zum Beispiel die der Eltern), beschreiben Berufe und die zugehörigen Tätigkeiten, erweitern ihre Vorstellung von Arbeit und Beruf und der Rolle der Arbeitnehmerin beziehungsweise des Arbeitnehmers
2.1.2.1 Mensch: Körper und Gesundheit
nehmen einzelne Körperteile und deren Funktion bewusst wahr, kennen und benennen diese
tragen Sorge für den eigenen Körper und dessen Gesunderhaltung
entwickeln Ehrfurcht vor dem Leben und Wertschätzung des eigenen Körpers als ethische Haltung
nehmen den eigenen Körper sowie körperliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen sowie Kindern mit und ohne Einschränkungen wahr
nennen ausgewählte Verhaltensweisen zur Gesunderhaltung des Körpers und leben diese im schulischen Alltag (zum Beispiel Körperpflege, Ernährung, tägliche Bewegungs- und Entspannungszeiten)
erleben regelmäßige Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung als gesundheitsfördernde Faktoren des Wohlbefindens und setzen diese um
beschreiben und vergleichen eigene Ernährungsgewohnheiten mit denen anderer und respektieren diese
erkennen Ernährung als Grundlage einer gesunden Lebensführung
benennen ausgehend vom eigenen Zahnwechsel die verschiedenen Zahntypen (Schneide-, Eck-, Backenzahn), erklären deren Funktion und wenden Zahnpflegemaßnahmen an
nehmen die Bedeutung von Sinnesleistungen und Sinneseinschränkungen für die Bewältigung des Alltags wahr und beschreiben diese mit Unterstützung
wenden ausgewählte Präventions- und Schutzmaßnahmen für die Sinnesorgane an und begründen diese
werden sich über die körperlichen Veränderungen von Mädchen und Jungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens bewusst und sprechen darüber
erkennen Geschlechterzuschreibungen und Klischees in Alltag und Medien, hinterfragen und reflektieren diese und gewinnen zunehmende Unabhängigkeit davon
benennen und beschreiben die Entwicklung menschlichen Lebens von der Zeugung bis zur Geburt entwicklungsgerecht
zeigen ungewollte Handlungen an ihrem Körper, benennen diese und grenzen sich dagegen ab
handeln in Notsituationen, nennen Unterstützungsmöglichkeiten (Nein sagen, Hilfe holen, Erwachsene beziehungsweise Lehrkräfte einbeziehen)
2.1.2.2 Tiere in ihrem Lebensraum
nehmen Tiere mit ihren Merkmalen und ihrer Unterschiedlichkeit wahr
erleben, zeigen und bewältigen eigene Gefühle, Vorlieben oder Abneigungen in der Begegnung mit Tieren
erkunden einen Lebensraum in der näheren Schulumgebung (zum Beispiel Garten, Hecke, Teich, Park)
beobachten, betrachten und beschreiben mindestens ein Tier als typischen Vertreter dieses Lebensraums
teilen erworbene Kenntnisse über Tiere mit und wenden diese an (zum Beispiel Haltung, Ernährung und Pflege eines Haustieres)
übernehmen Verantwortung im Umgang mit Tieren
vollziehen unterschiedliche Gründe für Tierhaltung an ausgewählten Beispielen nach und erkunden dies exemplarisch (zum Beispiel Haus-, Zoo-, Nutztiere)
halten Tiere über einen angemessenen Zeitraum im Klassenzimmer artgerecht (zum Beispiel Regenwurm, Schnecke, Assel)
beobachten und beschreiben die Fortpflanzung und Entwicklung einer ausgewählten Tierart (zum Beispiel Schmetterling, Mehlkäfer, Stabheuschrecke)
erfassen und beschreiben die Angepasstheit von Tieren an ihren jeweiligen Lebensraum zu unterschiedlichen jahreszeitlichen Bedingungen
erkennen die Bedeutung der natürlichen Lebensbedingungen von Mensch, Tier und Pflanzen und stellen erste Überlegungen zum Umgang mit diesen Naturgrundlagen zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung an
entwickeln Achtung vor dem Leben, erkennen Tiere als schützenswerte Lebewesen unabhängig von ihrem Nutzen und Aussehen
2.1.2.3 Pflanzen in ihrem Lebensraum
nehmen Pflanzen und deren Aufbau wahr, erkunden deren Merkmale
nehmen Pflanzen in ihrer Ästhetik und ihrem Nutzen wahr und zeigen Vorlieben
unterscheiden eine Pflanze von Mensch und Tier
erkennen die Lebensgrundlage der Pflanzen, im Vergleich zu Tieren und Menschen, durch Nährboden und Wurzeln vom Grashalm, der Sonnenblume bis zum Baum
erkunden die Pflanzen in einem Lebensraum in der näheren Schulumgebung (zum Beispiel Park, Teich, Hecke)
beobachten, betrachten und beschreiben eine Pflanze als typischen Vertreter dieses Lebensraums und erkennen, dass die Pflanzen eines Lebensraums in Abhängigkeit zueinander stehen
gehen sachgerecht und sorgfältig mit Pflanzen um
betrachten und untersuchen den Aufbau einer Pflanze, zeichnen und beschreiben diese
ziehen und pflegen eine Pflanze und beobachten und dokumentieren deren Wachstum und Entwicklung über einen angemessenen Zeitraum (zum Beispiel Kapuzinerkresse, Sonnenblume und Bohnen)
übernehmen Verantwortung für Pflanzen
nehmen die Angepasstheit von Pflanzen an ihren jeweiligen Lebensraum zu unterschiedlichen jahreszeitlichen Bedingungen wahr, erkennen und beschreiben diese
erkennen die Bedeutung der natürlichen Lebensbedingungen von Mensch, Tier und Pflanzen und stellen erste Überlegungen zum Umgang mit diesen Naturgrundlagen zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung an
beschreiben Herkunft und Anbau von Nutzpflanzen an einem Vertreter und vollziehen dessen Verarbeitung exemplarisch nach
2.1.2.4 Ökosysteme
erkunden Lebensräume
erleben und erkunden aktiv die Vielfalt einzelner Ökosysteme
erkunden und beschreiben die Angepasstheit von Tieren und Pflanzen an ihre Lebensräume
erkennen die jahreszeitliche Angepasstheit von Tieren und Pflanzen
erfahren die Wechselwirkungen zwischen Pflanze, Tier und Lebensraum
erkennen die Bedeutung der natürlichen Grundlagen für Mensch, Tier und Pflanze
erleben und beschreiben das Zusammenspiel unterschiedlicher Ökosysteme
übernehmen Verantwortung für Natur und Umwelt
erfahren den Umgang mit natürlichen Lebensgrundlagen, erkennen Umweltverschmutzung und deren Auswirkung
unterscheiden zwischen verantwortungsvollem (zum Beispiel Plastikmüll vermeiden) und verantwortungslosem (Plastikmüll in der Natur entsorgen) Umgang mit der Natur und zeigen mögliche Auswirkungen auf (zum Beispiel Plastikmüll im Meer gefährdet die Meerestiere)
2.1.3.1 Naturphänomene
nehmen ausgewählte Naturerscheinungen (zum Beispiel Wetter) wahr, beobachten diese gezielt und teilen ihre Beobachtungen mit
nehmen ausgewählte physikalisch-chemische Phänomene wahr, beobachten diese gezielt und teilen ihre Beobachtungen mit
entwickeln eine neugierige Fragehaltung bezüglich naturwissenschaftlicher Phänomene und Naturerscheinungen
explorieren Stoffe und Körper sowie physikalisch-chemische Phänomene und entdecken Eigenschaften und Zusammenhänge
stellen Vermutungen auf, teilen diese mit und überprüfen sie, erfahren und erkennen naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und kausale Beziehungen
lernen Arbeitsweisen naturwissenschaftlichen Forschens kennen (zum Beispiel Betrachtung, Beobachtung, Ordnungen, Vergleiche, Versuche) und untersuchen Naturerscheinungen und physikalisch-chemische Phänomene sachorientiert
erfahren und erkennen Bezüge zwischen Naturerscheinungen sowie physikalisch-chemischen Phänomenen
2.1.3.2 Materialien und ihre Eigenschaften
erkennen und beschreiben verschiedene Materialeigenschaften
sortieren Alltagsgegenstände nach ausgewählten sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften (zum Beispiel Farbe, Form, Beschaffenheit)
unterscheiden und klassifizieren die Beschaffenheit von Alltagsmaterialien (zum Beispiel Holz, Metall, Glas, Kunststoff, Textilien)
vollziehen die Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Abfalltrennung innerhalb der Schule und zu Hause nach und können diese anwenden
nutzen Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Abfallentsorgung
kennen exemplarische Möglichkeiten der Wiederverwertung (zum Beispiel Papier schöpfen) oder Weiterverwendung von Materialien (sogenanntes Upcycling, zum Beispiel die Herstellung von Schmuck oder Spielzeug aus Müll)
entwickeln und erweitern ein Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen und für die Sauberhaltung der Umwelt
2.1.3.3 Bauten und Konstruktionen
erkennen und unterscheiden die Eigenschaften von Materialien und können diese zum Bauen zweckgemäß oder experimentell auswählen und einsetzen
entwickeln Interesse an technischen Gegebenheiten und Fragestellungen im eigenen Lebensumfeld und entwickeln ein Bewusstsein für Technik im Alltag
lösen technische Probleme (auch durch Probehandeln)
benennen einfache Werkzeuge und benutzen diese sachgemäß und sicherheitsgerecht (zum Beispiel Schere, Hammer, Säge, Zange, Raspel, Feile, Handbohrer)
arbeiten zielorientiert, konzentriert und möglichst selbstständig
entwickeln zur Lösung technischer Probleme erforderliche handwerklich-motorische Fertigkeiten
wählen und handhaben Werkzeuge sachgerecht
entwickeln Aufgabenbewusstsein, Arbeitshaltung und Leistungsbereitschaft
arbeiten im Team
lernen und beachten den sach- und sicherheitsgerechten Umgang mit Werkzeugen
montieren, demontieren und reparieren
2.1.3.4 Energie
kennen verschiedene Beispiele, bei denen Energie im täglichen Leben eine Rolle spielt
wissen um die Bedeutung der Elektrizität in unserem Alltag und können die Abhängigkeiten von Elektrizität reflektieren
kennen Beispiele von endlichen und unbegrenzten Energieträgern und können endliche Energieträger von unbegrenzten Energieträgern unterscheiden
erkennen Gewohnheiten und Gefahren im Umgang mit elektrischen Geräten und Anlagen und halten sich an die entsprechenden Sicherheitsregeln
erfahren (zum Beispiel anhand des Baus eines Schaltkreises mit einem Birnchen), dass man Energie in Form von Strom benötigt und dass dies auch für alle anderen elektrischen Geräte gilt
sind in der Lage, ein einfaches Modell zu bauen, das die technische Nutzung unbegrenzter Energieträger zeigt (zum Beispiel Windrad, Wasserrad, Solarofen)
gehen verantwortungsbewusst mit den endlichen Energieträgern um, können entsprechende Handlungsalternativen entwickeln und umsetzen
2.1.4.1 Orientierung im Raum
nehmen die räumliche Lage von Gegenständen und Personen bewusst wahr
nehmen bekannte Räume (zum Beispiel Klassenzimmer, Schulhaus, Schulgelände) bewusst wahr und orientieren sich in ihnen
wirken an der Gestaltung von Räumen mit
erkennen und beschreiben einfache räumliche Lagebeziehungen aus verschiedenen Perspektiven (zum Beispiel rechts, rechts von, links, links von, über, unter, auf, hinter, vor)
nutzen Gegenstände und Abbildungen zur Bestimmung der Form, Lage und Größe von Räumen
erstellen und nutzen Modelle und Pläne zur Darstellung von Räumen
nehmen Wegverläufe und Orientierungspunkte in ausgewählten vertrauten Orten wahr und halten diese bildlich fest (zum Beispiel im Klassenzimmer, auf dem Schulgelände, auf dem Schulweg)
orientieren und bewegen sich in ihnen bekannten Orten und nutzen dabei einfache Orientierungshilfen (zum Beispiel Wegweiser, markante Punkte, Lagepläne)
beschreiben ausgewählte Orte in ihrem Lebensumfeld und deren Nutzung (zum Beispiel Spiel- und Einkaufsmöglichkeiten, Wohn- und Lernorte)
2.1.5 Mobilität und Verkehr
erfahren Formen und Gründe des Unterwegsseins von Menschen und Gütern im vertrauten Umfeld (innerhalb des Raums, in den Raum, aus dem Raum heraus), erkunden und unterscheiden diese
kennen verschiedene Verkehrsmittel sowie die entsprechenden Verkehrswege, beschreiben und nutzen diese
erkennen und nutzen barrierefreie Zugänge zu Verkehrsmitteln und barrierefreie Raumgestaltung
wissen um mögliche Gefahren im Straßenverkehr und wie diesen vorgebeugt werden kann (zum Beispiel Experiment zur Sichtbarkeit von hellen und dunklen Farben und zur Wirksamkeit von Reflektoren)
verhalten sich im Straßenverkehr verkehrsgerecht, rücksichtsvoll und sicherheitsorientiert
vergleichen Verkehrsmittel hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile miteinander (zum Beispiel bezüglich Barrierefreiheit, Umweltverträglichkeit, Zeitbedarf, Flexibilität)
2.1.6.1 Zeit und Zeitrhythmen
entwickeln und verändern ihre eigenen Zeitrhythmen (zum Beispiel Wach-Schlaf-rhythmus, Atemrhythmus, Ernährungs-rhythmus, Aktivitäts- und Pausenrhythmus)
nehmen die Abfolge, Dauer und Wandel von Ereignissen im eigenen Leben wahr und orientieren sich in Zeiträumen
erleben (Handlungs-)Abläufe, halten Reihenfolgen ein und erkennen das Nacheinander von Situationen
erleben durch lineare und zyklische Zeitmodelle strukturierte Zeitverläufe, orientieren sich an den Modellen und entwickeln lineare und zyklische Vorstellungen von Zeit
erleben das eigene Zeitempfinden in Verbindung mit gemessener Zeit, orientieren sich an Zeitinstrumenten und Zeitbegriffen und wenden diese an
erkennen Zeitstrukturen und gestalten Zeiträume
erinnern sich an Vergangenes
stellen sich Zukünftiges vor, antizipieren
erkennen die Gegenwart als Bezugspunkt für vergangene und zukünftige Ereignisse und vollziehen die lineare Gliederung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nach
erleben und erfassen die Konstanz des eigenen Ich in der Zeit
philosophieren über das Wesen von Zeit
2.1.6.2 Menschen und ihre Lebensgeschichte – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
nehmen Veränderungen an sich und ihrem eigenen Körper anhand von Fotos, Kleidung, Spielzeugen wahr
lernen, sich ihre Erinnerungen bewusst zu machen, ordnen wichtige Ereignisse des eigenen Lebens chronologisch und stellen diese auf einer Zeitleiste dar (zum Beispiel die eigene Biografie, Familiengeschichte, Klassengeschichte)
begreifen sich als personale Kontinuität in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
begreifen sich als Teil eines sich wandelnden Systems (Familie oder Heim) und kennen dessen Geschichte
stellen sich Zukünftiges vor und antizipieren dessen Merkmale und Auswirkungen
entwickeln eigene Wünsche und Zukunftsvisionen
erkennen anhand ihrer eigenen und fremden Biografien, dass Entwicklung ein Miteinander äußerer und innere Faktoren ist und sie ihre Zukunft mitbestimmen können
suchen die Lebensumwelt nach historischen Zeugnissen ab
vergleichen und unterscheiden Gegenstände und Lebensumstände von früher und heute
erkennen Veränderungen und Kontinuitäten an Beispielen aus dem Alltag und vergleichen diese mit dem eigenen Leben (zum Beispiel in Schule, in Familie, anhand von Spielen/Freizeit, früher und heute)
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