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2.11 Strukturieren und Vernetzen · Daten strukturieren
mit dem Schulnetz (zum Beispiel Homeverzeichnis, Tauschverzeichnis, mobile Datenträger, Netzwerkdrucker) zielorientiert arbeiten
Dateien und Bezeichner (zum Beispiel für Variablen, Unterprogramme) aussagekräftig benennen
Beziehungen zwischen Daten/Objekten (zum Beispiel Hierarchien in Verzeichnisbäumen oder Stammbäumen, die Struktur des Internets, Verkehrsnetz als Graph) erkennen und erläutern
gleichartige Daten in geeigneten Datenstrukturen zusammenfassen (zum Beispiel Namensliste einer Klasse, Pixel einer Rastergrafik etc.)
2.11 Strukturieren und Vernetzen · Prozesse strukturieren
Handlungsschritte chronologisch ordnen (auch aufgrund von kausalen Zusammenhängen)
Teillösungen zur Lösung des Gesamtproblems nutzen
Schnittstellen für Teilbereiche definieren, die unabhängig voneinander bearbeitet werden (zum Beispiel Gruppenarbeit, Protokolle bei Client-Server, Parameter und Rückgabewerte bei Unterprogrammen)
2.12 Modellieren und Implementieren · Problemstellungen analysieren
die für die Problemstellung relevanten Informationen herausarbeiten und fehlende beziehungsweise ergänzende Informationen beschaffen
für (Teil-)Abläufe notwendige Eingabedaten und Ergebnisse beschreiben und in Form von Testfällen formalisieren
vorliegende Informationen für die Lösung geeignet aufbereiten (zum Beispiel durch Filtern, Reduktion, Kategorisieren)
charakteristische und verallgemeinerbare Bestandteile herausarbeiten (Abstraktion)
2.12 Modellieren und Implementieren · Konzipieren und Lösungen entwickeln
relevante Abläufe, Daten und ihre Beziehungen in informatischen Modellen darstellen
passende Strukturen und Lösungsstrategien für gegebene Problemstellungen auswählen
geeignete Programme und Hilfsmittel zur grafisch gestützten Modellierung einsetzen
unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung einer Lösung miteinbeziehen
2.12 Modellieren und Implementieren · Implementieren
Abläufe in einer (zum Beispiel grafischen) Programmiersprache implementieren
geeignete Codebausteine aus verschiedenen Quellen auswählen, gegebenenfalls adaptieren und in eigene Programme einbauen
2.12 Modellieren und Implementieren · Testen und reflektieren
Programme gezielt gegen vorab formulierte Testfälle testen
Fehler in der Implementierung systematisch aufspüren und beheben (zum Beispiel Debugger)
die Angemessenheit von Lösungen und die erreichten Resultate bewerten
2.13 Kommunizieren und Kooperieren · Darstellen
fachspezifische Schreib- und Notationsweisen verwenden
Sachverhalte, eigene Ideen, Lösungswege und Ergebnisse zielgruppenorientiert und unter Beachtung der informatischen Terminologie erläutern und strukturiert darstellen
2.13 Kommunizieren und Kooperieren · Dokumentieren
eigenen und fremden Programmcode in geeigneter Weise kommentieren und dokumentieren
vorhandene Dokumentationen und kommentierten Programmcode lesen und verstehen
2.13 Kommunizieren und Kooperieren · Kooperativ arbeiten
arbeitsteilig als Team ihre Aufgaben planen, strukturieren, ausführen, reflektieren und präsentieren
zielorientiert auf einer vorhandenen Infrastruktur kommunizieren und geeignete digitale Werkzeuge zum Teilen von Informationen (zum Beispiel Arbeitsergebnisse, Fragen, Programmcode) einsetzen
2.13 Kommunizieren und Kooperieren · Kommunizieren in der Gesellschaft
in Erarbeitung, Kooperation und Darstellung alltagsrelevante rechtliche Regelungen befolgen und verantwortungsvoll mit eigenen und fremden personenbezogenen Daten umgehen
charakteristische Merkmale verschiedener Kommunikationsformen (Mensch-Mensch, Mensch-Maschine, Maschine-Maschine) auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysieren und deren gesellschaftliche Auswirkungen bewerten
Sicherheitsaspekte bei ihrem Kommunikationsverhalten berücksichtigen und die gesellschaftliche Relevanz von verschlüsselter Kommunikation reflektieren
Aspekte von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt im Kontext informatischer Fragestellungen diskutieren
2.14 Analysieren und Bewerten · Informatische Aspekte
durch Analyse (zum Beispiel gezieltes Anwenden/Blackbox oder auch Codebetrachtung/Whitebox) Erkenntnisse über das Verhalten von informatischen Systemen gewinnen
informatische Modelle mit der jeweiligen Realsituation vergleichen
unterschiedliche Lösungsansätze und Vorgehensweisen miteinander vergleichen und bewerten
Optimierungsbedarf ermitteln und gegebenenfalls Lösungswege optimieren
Kenntnisse über den inneren Ablauf informatischer Systeme im Alltag nutzen
Einsatzbereiche und Grenzen von Modellen erkennen
Entscheidungen auf der Grundlage informatischen Sachverstands treffen und diese sachgerecht begründen
2.14 Analysieren und Bewerten · Gesellschaftliche Aspekte
Auswirkungen von Computersystemen auf Gesellschaft, Berufswelt und persönliches Lebensumfeld aus verschiedenen Perspektiven bewerten
im Zusammenhang einer digitalisierten Gesellschaft einen eigenen Standpunkt zu ethischen Fragen in der Informatik einnehmen und ihn argumentativ vertreten
2.21 Argumentieren und Beweisen · Fragen stellen
in mathematischen Zusammenhängen Vermutungen entwickeln und als mathematische Aussage formulieren
eine Vermutung anhand von Beispielen auf ihre Plausibilität prüfen oder anhand eines Gegenbeispiels widerlegen
bei der Entwicklung und Prüfung von Vermutungen Hilfsmittel verwenden (zum Beispiel Taschenrechner, Computerprogramme)
2.21 Argumentieren und Beweisen · Argumentationsstrukturen
in einer mathematischen Aussage zwischen Voraussetzung und Behauptung unterscheiden
eine mathematische Aussage in einer standardisierten Form (zum Beispiel Wenn-Dann) formulieren
zu einem Satz die Umkehrung bilden (E)
zwischen Satz und Kehrsatz unterscheiden und den Unterschied an Beispielen erklären (E)
2.21 Argumentieren und Beweisen · Argumentationen entwickeln
mathematische Verfahren und ihre Vorgehensweisen erläutern und begründen
beim Erläutern und Begründen unterschiedliche Darstellungsformen verwenden (verbal, zeichnerisch, tabellarisch, formalisiert)
Beweise nachvollziehen und wiedergeben
bei mathematischen Beweisen die Argumentation auf die zugrunde liegende Begründungsbasis zurückführen
ausgehend von einer Begründungsbasis durch zulässige Schlussfolgerungen eine mehrschrittige Argumentationskette aufbauen (E)
Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen und Beweise führen (E)
Beziehungen zwischen mathematischen Sätzen aufzeigen (E)
2.22 Probleme lösen · Analysieren
das Problem mit eigenen Worten beschreiben
Informationen aus den gegebenen Texten, Bildern und Diagrammen entnehmen und auf ihre Bedeutung für die Problemlösung bewerten
durch Verwendung verschiedener Darstellungen (informative Figur, verbale Beschreibung, Tabelle, Graph, symbolische Darstellung, Koordinaten) das Problem durchdringen oder umformulieren
Hilfsmittel und Informationsquellen (zum Beispiel Formelsammlung, Taschenrechner, Computerprogramme, Internet) nutzen
2.22 Probleme lösen · Strategien
durch Untersuchung von Beispielen und systematisches Probieren zu Vermutungen kommen und diese auf Plausibilität überprüfen
das Problem durch Zerlegen in Teilprobleme oder das Einführen von Hilfsgrößen oder Hilfslinien vereinfachen
mit formalen Rechenstrategien (unter anderem Äquivalenzumformung von Gleichungen) Probleme auf algebraischer Ebene bearbeiten
das Aufdecken von Regelmäßigkeiten oder mathematischen Mustern für die Problemlösung nutzen
durch Vorwärts- oder Rückwärtsarbeiten Lösungsschritte finden
Sonderfälle oder Verallgemeinerungen untersuchen
das Problem auf Bekanntes zurückführen oder Analogien herstellen
Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Teilgebieten der Mathematik zum Lösen nutzen
2.22 Probleme lösen · Überprüfen
Ergebnisse, auch Zwischenergebnisse, auf Plausibilität oder an Beispielen prüfen
kritisch prüfen, inwieweit eine Problemlösung erreicht wurde
Fehler analysieren und konstruktiv nutzen
Lösungswege vergleichen
2.23 Modellieren · Analysieren
wesentliche Informationen entnehmen und strukturieren
ergänzende Informationen beschaffen und dazu Informationsquellen nutzen
Situationen vereinfachen
2.23 Modellieren · Mathematisieren
relevante Größen und ihre Beziehungen identifizieren
die Beziehungen zwischen diesen Größen mithilfe von Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Figuren, Diagrammen, Tabellen oder Zufallsversuchen beschreiben
Grundvorstellungen zu mathematischen Operationen nutzen und die Eignung mathematischer Verfahren einschätzen
zu einer Situation passende mathematische Modelle (zum Beispiel arithmetische Operationen, geometrische Modelle, Terme und Gleichungen, stochastische Modelle) auswählen oder konstruieren
2.23 Modellieren · Im Modell arbeiten
Hilfsmittel verwenden
rechnen, mathematische Algorithmen oder Konstruktionen ausführen
2.23 Modellieren · Interpretieren und validieren
die Ergebnisse aus einer mathematischen Modellierung in die Realität übersetzen
die aus dem mathematischen Modell gewonnene Lösung in der jeweiligen Realsituation überprüfen
die aus dem mathematischen Modell gewonnene Lösung bewerten und gegebenenfalls Überlegungen zur Verbesserung der Modellierung anstellen (E)
2.24 Symbolische/formale Elemente · Darstellungen
zwischen natürlicher Sprache und symbolisch-formaler Sprache der Mathematik wechseln
mathematische Darstellungen zum Strukturieren von Informationen, zum Modellieren und zum Problemlösen auswählen und verwenden
zwischen verschiedenen mathematischen Darstellungen wechseln
2.24 Symbolische/formale Elemente · Verfahren
Berechnungen ausführen
Routineverfahren anwenden und miteinander kombinieren
Algorithmen reflektiert anwenden
Ergebnisse und die Eignung des Verfahrens kritisch prüfen
2.24 Symbolische/formale Elemente · Hilfsmittel
Hilfsmittel (zum Beispiel Formelsammlung, Geodreieck und Zirkel, Taschenrechner, Software) problemangemessen auswählen und einsetzen
Taschenrechner und mathematische Software (Tabellenkalkulation, Dynamische Geometriesoftware) bedienen und zum Explorieren, Problemlösen und Modellieren einsetzen
Ergebnisse, die unter Verwendung eines Taschenrechners oder Computers gewonnen wurden, kritisch prüfen
2.25 Kommunizieren · Darstellen
mathematische Einsichten und Lösungswege schriftlich dokumentieren oder mündlich darstellen und erläutern
ihre Ergebnisse strukturiert präsentieren
eigene Überlegungen in kurzen Beiträgen sowie selbstständige Problembearbeitungen in Vorträgen verständlich darstellen
bei der Darstellung ihrer Ausführungen geeignete Medien einsetzen
2.25 Kommunizieren · Fachsprache
vorläufige Formulierungen zu fachsprachlichen Formulierungen weiterentwickeln
ihre Ausführungen mit geeigneten Fachbegriffen darlegen
2.25 Kommunizieren · Interpretieren
aus Quellen (Texten, Bildern und Tabellen) und aus Äußerungen anderer mathematische Informationen entnehmen
Äußerungen und Informationen analysieren und beurteilen
2.31 Erkenntnisgewinnung · Experimentieren
Phänomene und Experimente zielgerichtet beobachten und ihre Beobachtungen beschreiben
Hypothesen zu physikalischen Fragestellungen aufstellen
Experimente zur Überprüfung von Hypothesen planen (unter anderem vermutete Einflussgrößen getrennt variieren)
Experimente durchführen und auswerten, dazu gegebenenfalls Messwerte erfassen
Messwerte auch digital erfassen und auswerten (unter anderem Messwerterfassungssystem, Tabellenkalkulation)
2.31 Erkenntnisgewinnung · Modellieren
mathematische Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen herstellen und überprüfen
aus proportionalen Zusammenhängen Gleichungen entwickeln (E)
mathematische Umformungen zur Berechnung physikalischer Größen durchführen
zwischen realen Erfahrungen und konstruierten, idealisierten Modellvorstellungen unterscheiden (unter anderem Unterschied zwischen Beobachtung und Erklärung)
Analogien beschreiben und zur Lösung von Problemstellungen nutzen
mithilfe von Modellen Phänomene erklären und Hypothesen formulieren
2.31 Erkenntnisgewinnung · Wissen anwenden
Sachtexte mit physikalischem Bezug sinnentnehmend lesen
ihr physikalisches Wissen anwenden, um Problem- und Aufgabenstellungen zielgerichtet zu lösen
an außerschulischen Lernorten Erkenntnisse gewinnen beziehungsweise ihr Wissen anwenden
2.32 Kommunikation · Verbalisieren
zwischen alltagssprachlicher und fachsprachlicher Beschreibung unterscheiden
funktionale Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen verbal beschreiben (zum Beispiel je-desto-Aussagen) und physikalische Formeln erläutern (zum Beispiel Ursache-Wirkungs-Aussagen, unbekannte Formeln)
sich über physikalische Erkenntnisse und deren Anwendungen unter Verwendung der Fachsprache und fachtypischer Darstellungen austauschen (unter anderem Unterscheidung von Größe und Einheit, Nutzung von Präfixen und Normdarstellung)
physikalische Vorgänge und technische Geräte beschreiben (zum Beispiel zeitliche Abläufe, kausale Zusammenhänge)
2.32 Kommunikation · Dokumentieren und Präsentieren
physikalische Experimente, Ergebnisse und Erkenntnisse – auch mithilfe digitaler Medien – dokumentieren (zum Beispiel Skizzen, Beschreibungen, Tabellen, Diagramme und Formeln)
Sachinformationen und Messdaten aus einer Darstellungsform entnehmen und in andere Darstellungsformen überführen (zum Beispiel Tabelle, Diagramm, Text, Formel)
in unterschiedlichen Quellen recherchieren, Erkenntnisse sinnvoll strukturieren, sachbezogen und adressatengerecht aufbereiten sowie unter Nutzung geeigneter Medien präsentieren
2.33 Bewertung · Arbeitsweisen reflektieren
bei Experimenten relevante von nicht relevanten Einflussgrößen unterscheiden
Ergebnisse von Experimenten bewerten (Messfehler, Genauigkeit, Ausgleichsgerade, mehrfache Messung und Mittelwertbildung)
Hypothesen anhand der Ergebnisse von Experimenten beurteilen
Grenzen physikalischer Modelle an Beispielen erläutern
2.33 Bewertung · Informationen bewerten
Informationen aus verschiedenen Quellen auf Relevanz prüfen
Darstellungen in den Medien anhand ihrer physikalischen Erkenntnisse kritisch betrachten (zum Beispiel Filme, Zeitungsartikel, pseudowissenschaftliche Aussagen)
2.33 Bewertung · Chancen und Risiken
Risiken und Sicherheitsmaßnahmen bei Experimenten und im Alltag mithilfe ihres physikalischen Wissens bewerten
Chancen und Risiken von Technologien mithilfe ihres physikalischen Wissens bewerten
Technologien auch unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten diskutieren
im Bereich der nachhaltigen Entwicklung persönliche, lokale und globale Maßnahmen unterscheiden und mithilfe ihres physikalischen Wissens bewerten
historische Auswirkungen physikalischer Erkenntnisse beschreiben
Geschlechterstereotype bezüglich Interessen und Berufswahl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich diskutieren
3.1.1.1 Daten und Codierung · Niveau G/M/E
die Begriffe Information und Daten unterscheiden und Daten als Repräsentation von Information erläutern
den Begriff Bit als kleinste darstellbare Informationseinheit erläutern und die Anzahl der darstellbaren Werte in Abhängigkeit der Anzahl Bits bestimmen
unterschiedliche Darstellungsformen von Daten benennen (z. B. Text, Zahl, Bild)
die Darstellung von Zeichen mithilfe von Codierungen beschreiben (z. B. ASCII, Unicode)
die Darstellung von Zahlen im Binärsystem erläutern und natürliche Zahlen im Binärsystem darstellen
Speicherbedarf von digitalen Daten (z. B. Textdatei, Bild) abschätzen
in einfachen Fällen Verfahren der Fehlererkennung (u. a. Paritätsbit) anwenden
ausgewählte Verfahren der Komprimierung (u. a. Lauflängencodierung) anwenden
3.1.1.2 Algorithmen · Niveau G/M/E
Algorithmen im Alltag identifizieren und beschreiben
grundlegende Kontrollstrukturen (Anweisung, Schleife, Verzweigung) in (grafischen) Programmiersprachen anwenden
logische Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) in Bedingungen von Schleifen und Verzweigungen verwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden
eine indexbasierte Datenstruktur zur Speicherung und Verarbeitung gleichartiger Daten (auch per Iteration) verwenden
grundlegende Algorithmen auf einer indexbasierten Datenstruktur (z. B. Füllen mit Werten, Maximumsuche, Summenbildung) implementieren
Anforderungen an Programme oder Programmteile beschreiben und die Implementierungen mithilfe vorgegebener Testfälle testen
ein kleines Softwareprojekt (z. B. Spiel, Smartphone-App, Robotik, Simulation) unter Anleitung durchführen
3.1.1.3 Rechner und Netze · Niveau G/M/E
den grundlegenden Aufbau eines lokalen Rechnernetzes und die Rolle seiner Komponenten (Endgerät, Verbindung, Verteiler) beschreiben
die Notwendigkeit einer eindeutigen Adressierung zur Kommunikation in Netzen erläutern und hierfür Beispiele nennen (IP-Adresse)
das Prinzip der paketorientierten Datenübertragung erläutern
die Notwendigkeit eines Protokolls für technische und nicht-technische Kommunikation erläutern
das Prinzip der Namensauflösung (DNS) erklären
ein vorgegebenes lokales Rechnernetz mit Webserver in einer geeigneten Simulationsumgebung unter Anleitung erstellen
3.1.1.3 Rechner und Netze · Niveau E
einfache Webseiten mit Links (auch zu anderen Webservern) entwerfen
3.1.1.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit · Niveau G/M/E
eine aktuell eingesetzte Technologie erläutern, mit der personenbezogene Daten gesammelt werden (z. B. Webtracking, Cookies, Geodaten)
Möglichkeiten beschreiben, um das Sammeln personenbezogener Daten einzuschränken (z. B. anonymes Surfen, Rechteverwaltung von Apps, Standortfreigabe)
3.1.2.1 Mathematische Grundlagen der Kryptologie · Niveau G/M/E
Zahlen in Hexadezimaldarstellung identifizieren und mit geeigneten Hilfsmitteln (z. B. Taschenrechner) in Dezimalzahlen umwandeln
im Binärsystem exemplarisch natürliche Zahlen schriftlich addieren
die Teilbarkeitsregel für 2 erläutern
durch systematisches Probieren Primfaktoren bestimmen
durch systematisches Probieren die Teilermenge einer natürlichen Zahl bestimmen
in einfachen Fällen den größten gemeinsamen Teiler (ggT) durch Vergleich zweier Teilermengen bestimmen
in einfachen Fällen das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) zweier natürlicher Zahlen durch systematisches Probieren bestimmen
den Euklidischen Algorithmus beschreiben
den Euklidischen Algorithmus anwenden, um den ggT natürlicher Zahlen zu bestimmen
mithilfe des Algorithmus Sieb des Eratosthenes Primzahlen bestimmen
3.1.2.2 Aussagenlogik und Graphen · Niveau G/M/E
Begriffe aus der Graphentheorie (Kanten, Knotenpunkt, Euler'sche Kantenzüge und Hamilton-Kreise) anwenden, um einfache Sachverhalte übersichtlich darzustellen
die Lösungen von einfachen graphentheoretischen Problemen durch Ausprobieren bestimmen und begründen
in einfachen Fällen Lösungsstrategien von systematischen Rätseln (z. B. Logikrätsel, Sudoku, Nonogramme, Suriza) mit geeigneten heuristischen Verfahren ermitteln und beschreiben
3.1.2.3 Geometrie · Niveau G/M/E
Stufenwinkelsatz und Wechselwinkelsatz und deren Kehrsätze in Wenn-dann-Formulierung angeben
grundlegende Eigenschaften von Achsen- und Punktspiegelungen benennen
den Basiswinkelsatz und seinen Kehrsatz angeben
den Satz des Thales erläutern
Winkelweiten und Streckenlängen durch Anwenden bekannter Sätze (über gleichschenklige Dreiecke, Parallelogramme, Geradenkreuzungen, Winkelsummen, Satz des Thales) erschließen – auch mit Dynamischer Geometriesoftware
3.1.3.1 Optik und Bilderfassung · Niveau G
das optische Phänomen der Brechung experimentell untersuchen und beschreiben
3.1.3.1 Optik und Bilderfassung · Niveau M/E
das Fermat'sche Prinzip qualitativ beschreiben und damit die optischen Phänomene Reflexion und Brechung erklären
die Form einer Sammellinse mithilfe des Fermat'schen Prinzips qualitativ erklären
3.1.3.1 Optik und Bilderfassung · Niveau G/M/E
die Totalreflexion experimentell untersuchen und beschreiben
Anwendungen der Totalreflexion in Natur und Technik nennen (z. B. Lichtleiter, Signalübertragung)
die Funktion optischer Geräte experimentell untersuchen (z. B. Lupe, Teleskop)
Aspekte der analogen und digitalen Bilderfassung vergleichen (z. B. fotografischer Film, Bildsensor, Linse, Farbaufzeichnung, Helligkeit, Bildqualität, Körnung, Bildrasterung, Speicherung)
3.1.3.2 Erde und Weltall: Astronomie · Niveau G/M/E
die Planeten benennen und Eigenschaften beschreiben
am Beispiel des Sonnensystems historische Veränderungen im Weltbild beschreiben
das Sonnensystem als Teil der Milchstraße beschreiben
astronomische Beobachtungen planen, durchführen sowie die Ergebnisse darstellen und erläutern
Objekte am Himmel identifizieren und zur Orientierung verwenden (Planeten, Sterne, Polarstern, markante Sternbilder)
technische Hilfsmittel zur Orientierung am Himmel verwenden (z. B. drehbare Sternkarte, Anwendungen auf digitalen Endgeräten)
3.2.1 Informatik (alle Bereiche) · Niveau G/M/E
Verfahren zur Fehlererkennung (u. a. Prüfsumme) anwenden (z. B. bei EAN, Personalausweisnummer)
modularisierte Programme mit Unterprogrammen erstellen und Parameterübergabe sowie Rückgabewerte nutzen
das Client-Server-Prinzip erläutern
Verfahren zur Authentifizierung beschreiben
3.2.1 Informatik (alle Bereiche) · Niveau M/E
die Güte eines Fehlerkorrekturverfahrens hinsichtlich verschiedener Fehlertypen bewerten
das Prinzip der asymmetrischen Verschlüsselung erläutern
3.2.2 Mathematik (alle Bereiche) · Niveau G/M/E
Restklassen (Modulo-Rechnung) anwenden
Caesar-Verschlüsselung und Vigenère-Verschlüsselung durchführen
aussagenlogische Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT, XOR) in Wahrheitstabellen darstellen
den Satz des Pythagoras anwenden
trigonometrische Beziehungen zur Berechnung von Seitenlängen und Winkeln nutzen
funktionale Zusammenhänge (u. a. lineare, quadratische Funktionen) modellieren und computergestützte Lernumgebungen zur Modellierung nutzen
3.2.3.1 Elektrodynamik und Informationsverarbeitung · Niveau G/M/E
Grundlagen der Halbleiterphysik erläutern
logische Schaltungen (Gatter) mit Halbleiterbauteilen untersuchen
Sensoren und Aktoren im Experiment untersuchen
analoge und digitale Signalverarbeitung unterscheiden
3.3.1 Informatik (alle Bereiche) · Niveau G/M/E
Datenbanken und einfache Abfragen erstellen
verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung unterscheiden und anwenden
Such- und Sortieralgorithmen (z. B. binäre Suche, Bubblesort) beschreiben und implementieren
einfache Komplexitätsbetrachtungen von Algorithmen durchführen
Sicherheitsaspekte in Netzwerken (Firewall, VPN) erläutern
ethische und gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung diskutieren und Grundzüge der DSGVO erläutern
3.3.2.1 Mathematik · Niveau G/M/E
ganzheitliche mathematische Modellierungsprojekte durchführen
3.3.3.1 Erde und Weltall: Geophysik · Niveau G/M/E
das System Sonne–Erde energetisch betrachten und die globale Energiebilanz beschreiben
den Treibhauseffekt als geophysikalisches Phänomen erklären
3.3.3.2 Computergestützte Physik · Niveau G/M/E
den Zusammenhang von iterativen Verfahren, Simulationen und Optimierung anhand digitaler Methoden gewonnener Messdaten erläutern
computergestützte Modellbildung zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge einsetzen