Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
zu anderen sprechen
Anliegen, Bedürfnisse und Befindlichkeiten verständlich, adressatengerecht und situationsadäquat zum Ausdruck bringen
einen angemessenen Wortschatz, auch Fachsprache, nutzen
Sprache als Mittel für verschiedene Funktionen nutzen: erzählen, informieren, argumentieren, appellieren
ihre Vorbereitungen für Gesprächssituationen nutzen
in vertrauten und überschaubaren Situationen gezielt Feedback zu Redebeiträgen geben
technische Möglichkeiten, sobald vorhanden, beim digitalen Kommunizieren in vertrauten und überschaubaren Situationen nutzen
verstehend zuhören
Gesprächsprozesse verfolgen und verstehen, Verstehen und Nicht-Verstehen zum Ausdruck bringen und gezielt nachfragen
in vertrauten und überschaubaren Situationen sinnverstehend zuhören, Informationen wiedergeben, einfache Schlussfolgerungen ziehen und anschließend das Gehörte beurteilen
die Aufmerksamkeit auf die Beiträge anderer richten und ihr Verstehen in vertrauten und überschaubaren Situationen zum Ausdruck bringen
in vertrauten und überschaubaren Situationen kognitive und metakognitive Strategien vor, während und nach dem Zuhören anwenden
mit anderen sprechen
Gesprächsanlässe aufgreifen, nutzen und schaffen
Gesprächsregeln entwickeln, einhalten und auf eine wertschätzende Atmosphäre achten
Sprechbeiträge und Gespräche situationsangemessen planen und durchführen
ausgewählte Gesprächs- und Lernformen praktizieren
erste Gesprächsstrategien anwenden
vor anderen sprechen
unter Anleitung Formen des szenischen Sprechens und Spielens planen, szenisch entfalten, verbale und nonverbale Ausdrucksmittel erproben
adressatenorientierte Beiträge strategiegestützt planen und präsentieren
Texte planen
eine Schreibidee entwickeln, planen und kooperativ Planungsschritte durchführen
die Schreibidee aufschreiben und auf eine logische Reihenfolge achten und – sobald vorhanden – digitale Schreibwerkzeuge zur Vorbereitung der Textproduktion nutzen
Texte formulieren
je nach funktionalem Schreibanlass verständlich, strukturiert, adressaten- und funktionsgerecht schreiben und grundlegende Formulierungsstrategien anwenden
Texte überarbeiten
einen Text inhaltlich und sprachlich auf der Basis von Rückmeldungen überarbeiten
Texte an der Schreibaufgabe überprüfen
Feedback einholen und selbst auch Feedback zu Texten anderer geben
Texte in Bezug auf sprachliche Gestaltung und auf die sprachliche Richtigkeit überprüfen
Texte in Bezug auf die äußere Gestaltung hin optimieren
Texte zweckmäßig und übersichtlich gestalten
Texte auf orthografische Richtigkeit überprüfen
richtig schreiben
Rechtschreibstrategien verwenden
über Fehlersensibilität und Rechtschreibgespür verfügen
Übungsformen selbstständig nutzen
Rechtschreibregeln nutzen
flüssig schreiben
ausgehend von der Druckschrift eine verbundene Schrift schreiben, die sich zu einer gut lesbaren Handschrift entwickelt
Digitale Werkzeuge – sobald vorhanden – nutzen
digitale Werkzeuge als Schreibwerkzeug benutzen (verständlich, strukturiert, adressatengerecht und funktional schreiben) und kennen ausgewählte Möglichkeiten digitaler Textgestaltung und nutzen sie angeleitet
digitale Kommunikationsmittel bedienen und zum Schriftwechsel anwenden
Lesefähigkeiten entwickeln
selbstständig Wörter und Sätze sinnverstehend erlesen
Texte sinnverstehend und flüssig lesen und die Struktur von Texten und die Wiederaufnahme von Wörtern für das Textverstehen nutzen
selbstgewählte Texte zum Vorlesen vorbereiten, sinngestaltend und in angemessenem Tempo vorlesen
Leseverstehen entwickeln
Lesestrategien anwenden, in dem sie das Lesen vorbereiten, strukturieren und nachbearbeiten
Textinformationen auf lokaler Ebene ermitteln
Textinformationen verknüpfen und unter Nutzung ihres Vorwissens ein Gesamtverständnis konstruieren
Leseerwartungen ausbauen
lebendige Vorstellungen beim Lesen und Hören von Texten entwickeln
bei der Beschäftigung mit literarischen Texten Sensibilität und Verständnis für Gedanken, Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen zeigen
sich in einer Bücherei orientieren
Texte erschließen
Texte begründet auswählen
Texte in Passung mit dem Leseziel hinreichend genau lesen
Texte mit eigenen Worten wiedergeben
Verfahren zur Orientierung in einem Text nutzen
Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Texten und Textsorten finden
verschiedene Medien und Methoden zur Texterschließung zielorientiert nutzen
Texte präsentieren
bei Lesungen und Aufführungen mitwirken
verschiedene Medien für Präsentationen nutzen
Das eigene Lesen dokumentieren und reflektieren
die eigene Leseerfahrung einschätzen und beschreiben
Texte verfassen – Texte planen, schreiben und überarbeiten
sprachliche und gestalterische Ideen sammeln (Wörter und Wortfelder) und Formulierungsstrategien anwenden
Schreibideen entwickeln und einzelne Planungsschritte (Inhalt, Aufbau) kooperativ durchführen
Überlegungen zu den Adressaten anstellen und entsprechend dem Schreibziel die Schreibabsicht, Schreibsituation und Textfunktion klären und entsprechend dem Schreibziel erste Formulierungshilfen nutzen
nach Anregungen (zum Beispiel Texte, Bilder, Musik) erste eigene Texte schreiben
ihre Schreibumgebung (Arbeitsplatz mit Blatt oder Heft und Stift beziehungsweise digitalen Schreibumgebungen – sobald vorhanden) einrichten und einfache Planungsschritte durchführen
freie Schreibzeiten nutzen (zum Beispiel Klassenbriefkasten, Briefpartnerschaften, Geschichten‑, Gedichts- oder Witzebuch der Klasse, Einladungsschreiben, Plakate für Klassenevents)
verschiedene Medien dem Schreibanlass entsprechend nutzen
Rückmeldungen für das Überarbeiten nutzen (zum Beispiel Rückmeldung durch Lehrkraft, Mitschüler und Mitschülerinnen, Textlupe, Schreibkonferenz)
Texte für die Veröffentlichung aufbereiten und dabei auch mit Schrift gestalten
Texte verfassen – Handschrift entwickeln
mit Druckbuchstaben selbstständig Wörter und Texte aufschreiben
Gestaltungsformen von Buchstaben erkennen und erproben
Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze flüssig und sicher schreiben
Druckschrift und eine verbundene Schrift leserlich schreiben
mit Schrift gestalten, unterschiedliche Schriftträger, Schreibwerkzeuge und Schriften erproben
Texte übersichtlich (zum Beispiel hinsichtlich Schriftgröße, Blattaufteilung und Seitenränder) gestalten
Texte verfassen – richtig schreiben
Ende Klassen 1/2
Grundlegende Phoneme Grapheme zuordnen
Wörter silbisch durchgliedern
Wörter in Morpheme zerlegen
rechtschriftliche Regelmäßigkeiten erkennen und dabei Strategien anwenden: – besondere Phonem-Graphem-Zuordnungen (zum Beispiel qu , st , sp , ck , tz ) – Rechtschreibstrategien nutzen, die sich auf den Wortansatz und Silbenansatz beziehen
Großschreibung von Eigennamen, prototypischer Nomen, Satzanfängen und Anfängen von Überschriften anwenden
sich Merkwörter einprägen und Modellwörter nutzen (siehe Rechtschreibrahmen, Grundwortschatz)
schreiben Modellwörter richtig
einen individuellen Grundwortschatz, der den Grundwortschatz des Rechtschreibrahmens mit einschließt, richtig schreiben (zum Beispiel Wörterheft, Wörterkartei, Partnerübungen, Lückentexte, verschiedene Formen von Übungsnachschriften)
Wörter und kurze Texte methodisch sinnvoll abschreiben (zum Beispiel Lernplakat, in sinnvolle sprachliche Einheiten gliedern, einprägen, schreiben, überprüfen, berichtigen)
Rechtschreibhilfen verwenden – Wörterlisten und Wörterbuch nutzen: – Wörter nach dem Alphabet sortieren – Wörter nach dem zweiten Buchstaben ordnen – Nachschlagübungen – Wörterlisten führen
beim Schreiben von eigenen Texten zunehmend Rechtschreibmuster beachten
Ende Klassen 3/4
Fehler erkennen und Strategien zur Klärung nutzen
Texte auf orthografische Richtigkeit überprüfen und korrigieren
wortbezogene, wortgruppenbezogene und zum Teil auch satzbezogene Rechtschreibstrategien nutzen
rechtschreibwichtige Wörter und häufig vorkommende Fremdwörter normgerecht schreiben
einen individuell angepassten Rechtschreibwortschatz nach Übung richtig schreiben
Lesefähigkeit erwerben
die Laut-Buchstabenbeziehungen herstellen (zum Beispiel optisch, akustisch)
unvertraute Wörter erlesen, indem sie Wörter in Silben gliedern und in Wortbausteine zerlegen
erlesene Wörter verstehen
Wörter konstruieren
Sätze sinnkonstruierend und in angemessenem Tempo lesen und verstehen (zum Beispiel durch Förderung der Leseflüssigkeit, Lesetraining in Lesetandems)
einfache Texte sinngestaltend lesen und verstehen
Lesefähigkeit und Leseerfahrung sichtbar machen
die eigene Lesefähigkeit zunehmend wahrnehmen
die eigene Lesefähigkeit und Medienerfahrung sichtbar machen (zum Beispiel mithilfe von Reflexionsbögen, Lesepass)
ihre fortschreitenden Leseerfahrungen mitteilen
ihre Leseinteressen äußern und Bücher und Texte unterschiedlicher medialer Form auswählen und die Auswahl begründen
können sich in einer Bücherei orientieren
Leseverstehen entwickeln
verschiedene Sorten pragmatischer Texte benennen und nutzen
einfache Textinformationen auf lokaler Ebene ermitteln
Vorstellungswelten zu Texten entwickeln und eigene Gedanken zu Texten formulieren
Textinformationen verknüpfen und ein erstes Gesamtverständnis konstruieren
zu selbstgewählten Büchern Titel und Autorinnen/Autoren nennen und den Inhalt vorstellen
handlungs- und produktionsorientiert mit Texten und Lyrik umgehen (zum Beispiel erzählen, illustrieren, inszenieren, umgestalten, collagieren) und eigene Gedanken äußern
Informationen in Medien suchen und Recherchemöglichkeiten nutzen
können bei multimodalen Texten einfache Bezüge zwischen Text, Bild und Ton herstellen
eigene Medienerfahrungen beschreiben
Texterschließungsstrategien kennenlernen und anwenden
die äußere Form von Texten mithilfe der Begriffe Überschrift, Zeilen, Abschnitt, Kapitel beschreiben
in kurzen Texten Informationen finden
bei Verständnisschwierigkeiten verschiedene Methoden zur Texterschließung nutzen
in strukturierten Texten Verfahren zur ersten Orientierung in Texten nutzen
Lesestrategien vor, während und nach dem Lesen anwenden (antizipieren, unbekannte Wörter klären, auf W-Fragen Antworten finden, Schlüsselwörter finden)
Präsentieren
Ende Klassen 1/2
kurze Texte – auch auswendig – vortragen (zum Beispiel Geschichten, Gedichte, Reime und Dialoge, Gestaltendes Sprechen, Vorlesen, Vortragen, szenisches Lesen)
Kinderbücher selbst auswählen und situations- und adressatengerecht vorstellen
Gestik und Mimik wahrnehmen
theatrale Formen ausprobieren und dabei die Vielfalt theatraler Gestaltungsmittel (zum Beispiel Tanz, Theaterspielen, Performance), auch in unterschiedlichen medialen Formen, erkennen
Spielszenen zu ausgewählten Texten gestalten
Ende Klassen 3/4
Geschichten, Gedichte und Dialoge vortragen
ausgewählte Texte frei wiedergeben
Gestik und Mimik bewusst einsetzen
einen Lesevortrag vorbereiten und halten (zum Beispiel Gestaltendes Sprechen, Vorlesen, szenisches Lesen)
Kinderbücher auswählen und vorstellen: Buchpräsentation
Texte verfassen – Texte planen, strukturieren, schreiben und überarbeiten
sprachliche und gestalterische Mittel und Schreibideen sammeln: Wörter, Wortfelder, Formulierungen, Textmodelle
eigene Texte planen und Überlegungen zu den Adressaten und deren Vorwissen anstellen
entsprechend dem Schreibziel die Schreibabsicht, Schreibsituation und Textfunktion klären
Texte verständlich, kohärenzstiftend, strukturiert und sprachlich angemessen formulieren
Texte mit erzählendem und informierendem Charakter adressatenorientiert auch mit digitalen Werkzeugen – sobald vorhanden – verfassen: Briefe, erzählende Texte, Beschreibungen, Berichte und Anleitungen
freie Schreibzeiten nutzen
Texte auf inhaltlichen Aufbau, Vollständigkeit und logische Reihenfolge überarbeiten (zum Beispiel Schreibkonferenzen)
Texte sprachlich hinsichtlich der Wortwahl, der Satzanfänge, des Satzbaus, der Satzgrenzen, der Zeitstufen, der Rechtschreibung überarbeiten und ausgewählte textsortenspezifische Kriterien für die Textüberprüfung und Überarbeitung nutzen
sich gegenseitig mündliches und schriftliches Feedback für die Überarbeitung der Textproduktion geben und nutzen
erste Überarbeitungsstrategien anwenden
Texte für die Veröffentlichung überarbeiten und dabei auch die Schrift und digitale Werkzeuge – sobald vorhanden – als Gestaltungsmittel nutzen (zum Beispiel Klassentagebuch, Geschichtenheft, Gedichtband, Klassenzeitung, Blog, Homepagebericht)
Lernergebnisse geordnet festhalten, diese auch für eine Veröffentlichung verwenden
Texte verfassen – Handschrift weiterentwickeln
Gestaltungsformen von Buchstaben formstabil, geläufig und lesbar ausführen
in einer individuellen, flüssigen Handschrift gut lesbar schreiben
Schriften vergleichen (zum Beispiel arabisch, chinesisch, kyrillisch)
mit Schrift analog und digital – sobald vorhanden – gestalten, und unterschiedliche Schriftträger, Schreibwerkzeuge und Schriftzeichen erproben nutzen
Lesefähigkeit erweitern
die Bedeutung von Wörtern und Sätzen erschließen und erfassen
satzübergreifend semantische und syntaktische Bezüge herstellen
Texte flüssig und sinnverstehend lesen
Texte leise für sich lesen und verstehen
Texte gestaltend vorlesen (zum Beispiel szenisches Lesen)
Lesefähigkeit und Leseerfahrung dokumentieren
die Lesefähigkeit weiterentwickeln
ihre Leseinteressen reflektieren
ihr eigenes Leseinteresse sichtbar machen und sich darüber austauschen (zum Beispiel durch Reflexionsbögen, Leseportfolio, Lesepass, Lesetagebuch, Lesebegleitheft, Lesekiste, Online-Leseportal – sobald vorhanden)
unterschiedliche Formen der Dokumentation anwenden
Leseverstehen vertiefen
verschiedene Arten von Sachtexten unterscheiden: Sachbücher, Lexika, Beschreibungen, Gebrauchsanleitungen, Vorgangsbeschreibungen
Erzähltexte, lyrische und szenische Texte erkennen und diese unterscheiden: Märchen, Kinderromane, Gedichte, Theaterstücke, Comics
Textinformationen auf lokaler Ebene erschließen
Informationen hinsichtlich ihrer Aussagekraft kritisch reflektieren und unterschiedliche Informationsangebote und Recherchemöglichkeiten (unter anderem Internet, Zeitschriften, Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen, Bücherei) nutzen und schätzen ausgewählte Informationen angemessen und kritisch ein.
Textinformationen verknüpfen und ein Gesamtverständnis konstruieren
Bücher und Texte unterschiedlicher medialer Form auf Basis ihrer Interessen und Vorlieben sowie aufgabenbezogen auswählen und ihre Auswahl begründen und bewerten
zu Textvorlagen Szenen und Spielideen entwickeln
exemplarisch Autorinnen und Autoren und Werke der Kinderliteratur nennen und über ihre Leseerfahrung berichten
wesentliche Elemente des Inhalts von selbst gewählten Büchern schlüssig wiedergeben
Vorstellungswelten zu Texten in unterschiedlicher medialer Form aufbauen und beschreiben
literarische Handlungsstränge nachvollziehen und auf ihre persönliche Lebenswirklichkeit beziehen
sich mit Protagonisten kritisch auseinandersetzen
handelnd mit Texten und Lyrik umgehen und dadurch Inhalte erschließen und Wirkungen erfahren: erzählen, illustrieren, inszenieren, umgestalten, collagieren – Film, Text, Bild, Hörspiel
sich über Struktur, Inhalt und Wirkung von Texten austauschen
Informationen in Druckmedien und – sobald vorhanden – elektronischen Medien recherchieren
sich in Grundzügen die Vielfalt der aktuellen Medien erschließen (zum Beispiel Printmedien, Filme, Videoclips, Hörbücher, Hörspiele, Radio, TV, Computer, Internet-Hypertexte, audiovisuelle Medien) und für persönliche und schulische Zwecke nutzen
eigene Medienerfahrungen beschreiben und reflektieren
Texterschließungsstrategien nutzen
das Lesen vorbereiten (zum Beispiel Leseziel formulieren, Vorwissen aktivieren, Erwartungen an den Text formulieren, nach Möglichkeit die Textsorte klären)
Texte organisierend lesen und aus Texten und nicht linearen Darstellungsformen gezielt Informationen entnehmen
Inhalte anhand von Stichwörtern wiedergeben
Informationen vergleichen
Aussagen mit Textstellen belegen
gezielt Fragen stellen
Argument-gestützt ihre Meinung begründen
aus Gebrauchstexten Anweisungen entnehmen und diese umsetzen
gezielt nachfragen, um Verständigungsprobleme zu lösen
das Lesen nachbereiten
ausgewählte auditive und audiovisuelle Medien für persönliche oder schulische Zwecke nutzen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen entdecken
eigene Erfahrungen mit sprachlicher Variation und Vielfalt beschreiben (zum Beispiel Dialekt, Akzent, accent bias, Regionalsprache, Mehrsprachigkeit, Standardsprache – Alltagssprache; Sprache in der digitalen Kommunikation; deutsche Gebärdensprache)
Wörter und Sätze unterschiedlicher Sprachen aufnehmen und vergleichen (zum Beispiel Sprachen der mehrsprachigen Kinder: sich begrüßen, sich verabschieden, kleine Gedichte und Reime, Zählen in anderen Sprachen)
Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen
Zeiten und Wortformen in gesprochener und geschriebener Sprache unterscheiden
unterschiedliche Satzstrukturen in gesprochener und geschriebener Sprache erkennen
auf den Zusammenhang von Sprache und Körpersprache achten
Sprache als Mittel zur Kommunikation und Information kennen
sich an Gesprächen beteiligen und auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre achten
in vertrauten und überschaubaren Situationen sinnverstehend zuhören, Informationen wiedergeben und einfache Schlussfolgerungen ziehen sowie dem Lernstand entsprechend Hörtexte erfassen
eigene Meinungen und Anliegen situationsangemessen vorbringen
die Bedeutung von Intonation, Klangfarbe, Tonhöhe, Mimik und Gestik bei gesprochener Sprache wahrnehmen (zum Beispiel beim Erzählen, im szenischen Spiel, beim Gedichtvortrag, beim dialogischen Lesen, bei Theaterbesuchen und Lesungen)
verschiedene Rollen in der Kommunikation und bei Texten erkennen (zum Beispiel Dialog, Monolog, Kreisgespräche, Diskussionen, Fragerunden)
verschiedene Formen des szenischen Sprechens und Spielens erproben
Grundlegende sprachliche Strukturen und Begriffe wahrnehmen
Wörter nach orthografischen Gesichtspunkten strukturieren (zum Beispiel Regelmäßigkeiten in der Wortbildung entdecken und diese wieder erkennen, auch in Reimen)
sich die Struktur von Kernwörtern erschließen, zum Beispiel gliedern in Silben und Wortbestandteile, verlängern, flektieren, ableiten, erweitern
Selbstlaute, Mitlaute (Vokale, Konsonanten) unterscheiden
Umlaute erkennen
Besonderheiten im lautlichen Bereich wahrnehmen (zum Beispiel x-Laut, st, sp am Wortanfang, wiederkehrende Strukturen von Silben)
wiederkehrende Elemente entdecken (zum Beispiel Wortbausteine, Wortstämme)
Wörter sammeln und ordnen (zum Beispiel Wortschatzlisten, individueller oder themenorientierter Wortschatz)
Wortarten anhand semantischer, syntaktischer und grammatikalischer Merkmale erkennen und unterscheiden: Verb, Adjektiv, Nomen (Einzahl, Mehrzahl), bestimmter und unbestimmter Artikel
Satzarten erkennen und unterscheiden: Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz
Zeichensetzung beachten: Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen (zum Beispiel bei theatralem Handeln, unterschiedliche Betonung, Interviews, Fragen formulieren)
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen reflektieren
Wörter aus Dialekten mit der Standardsprache in Beziehung setzen
Standardsprache und Dialekt situations- und adressatenbezogen einsetzen
Texte in verschiedenen Dialekten (Mundartdichtung, Volkslieder) vortragen
Wörter und Satzkonstruktionen unterschiedlicher Sprachen verstehen (zum Beispiel Herkunfts- und Nachbarsprachen) und so interkulturelle Möglichkeiten nutzen (zum Beispiel im Internet – sobald vorhanden – über eine andere Sprache, eine andere Kultur recherchieren)
eigene Erfahrungen mit sprachlicher Variation und Vielfalt beschreiben
gebräuchliche Fremdwörter und Abkürzungen aus der Erfahrungswelt der Kinder untersuchen (zum Beispiel Abkürzungen)
Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache kennen
unterschiedliche Satzstrukturen in gesprochener und geschriebener Sprache erkennen
Vergangenheitsformen adäquat anwenden (gesprochene und geschriebene Vergangenheit: Perfekt, Präteritum)
über die Nutzung digitaler Technologien als Werkzeuge der Kommunikation und der Informationsgewinnung reflektieren
Sprache als Mittel zur Kommunikation und Information nutzen
Sprechbeiträge und Gesprächsbeiträge situationsangemessen und adressatenorientiert planen und durchführen
Gesprächsprozesse verfolgen, verstehen und Nichtverstehen durch gezieltes Nachfragen zum Ausdruck bringen
beim Zuhören kognitive und metakognitive Strategien anwenden, zum Beispiel Hörerwartung aufbauen, Fragen stellen und einfache Schlussfolgerungen ziehen
Gesprächsanlässe schaffen und sich in Gesprächen strukturiert äußern und dabei einen situationsangemessenen Wortschatz nutzen
ausgewählte Gesprächsformen und Lernformen praktizieren, wie Diskussionen Rechtschreibgespräche, Interviews und dabei einen angemessenen Wortschatz nutzen
erste Gesprächsstrategien anwenden, zum Beispiel Fragen stellen, zusammenfassen, Rückmeldung geben und das Gehörte beurteilen
die Bedeutung von Intonation, Mimik und Gestik bei gesprochener Sprache wahrnehmen und zunehmend einsetzen (zum Beispiel im Alltag, im szenischen Spiel, beim dialogischen Lesen, bei Theaterbesuchen und Lesungen)
die Mehrdeutigkeit der Sprache nutzen und auf Doppeldeutigkeiten und Missverständnisse prüfen (zum Beispiel anhand von Witzen oder Sprachspielen)
Anliegen, Bedürfnisse und Befindlichkeiten verständlich und situationsangemessen zum Ausdruck bringen
Grundlegende sprachliche Strukturen und Begriffe reflektieren und anwenden
Wörter strukturieren und von Möglichkeiten der Wortbildung Gebrauch machen (Vorbaustein, Nachbaustein, Komposita, Flexion)
Wörter sammeln und ordnen (zum Beispiel Wortschatzlisten, individueller oder themenorientierter Wortschatz, Zuordnungen nach Wortfamilien und Wortfeldern, Wortsammlungen zu verschiedenen Rechtschreibphänomenen, auch unter Einbeziehung digitaler Medien – sobald vorhanden)
Wortarten bestimmen: Verb – Grundform, Personalform, Nomen – Artikel, Adjektiv, Pronomen, Präposition und Konjunktion
sprachliche Formen erkennen und bilden: Zeitstufen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) Personalformen des Verbs Vergleichsformen Wortstamm Ableitung Zusammensetzung
Satzzeichen setzen: Punkt, Komma bei Aufzählungen, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Doppelpunkt
Zeichen bei der wörtlichen Rede setzen: vorangestellt, nachgestellt Möglichkeiten des Redebegleitsatzes beachten
sprachliche Operationen anwenden und auch bei eigenen Texten nutzen: umstellen, ersetzen, erweitern, weglassen
das Prädikat als Kern des Satzes erkennen
Satzglieder bestimmen: Subjekt als Wer- oder Was-Ergänzung, Objekt als Wen- oder Was-Ergänzung, Objekt als Wem-Ergänzung