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prozessbezogen
Welt erleben und wahrnehmen
3
Welt erkunden und verstehen
4
Kommunizieren und sich verständigen
4
In der Welt handeln – Welt gestalten
3
Reflektieren und sich positionieren
6
inhaltsbezogen
Demokratie und Gesellschaft
34
Natur und Leben
28
Naturphänomene und Technik
45
Raum und Mobilität
14
Zeit und Wandel
10
Experimente
24
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Welt erleben und wahrnehmen
sich einem natürlichen oder kulturellen Phänomen zuwenden, darüber staunen und sich darauf konzentrieren (zum Beispiel gesellschaftliche und soziale Formen des Zusammenlebens, Institutionen, Naturphänomene, Bauten, Erfindungen)
grundlegende Wahrnehmungen in den Bereichen Gestaltung, Klang und Phänomen vertiefen (zum Beispiel durch Wahrnehmung und Gesunderhaltung des eigenen Körpers, durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit alltäglichen Naturphänomenen und durch bewusstes Wahrnehmen von Räumen)
Vorstellungen entwickeln und interessengeleitete Fragen formulieren (zum Beispiel in der Auseinandersetzung mit aktuellem Zeitgeschehen, mit Naturphänomenen, mit historischen Gegebenheiten und deren Veränderung in Gegenwart und Zukunft)
Welt erkunden und verstehen
Erfahrungen vergleichen, ordnen und auf unterschiedliche Kontexte beziehen (zum Beispiel in Bezug auf einfache Gesetzmäßigkeiten in der Natur, Eigenschaften von Materialien, einfache technische Funktionen und Zusammenhänge, Konstruktionsprinzipien, Orientierung in Räumen, Zeitgefühl und Zeitbewusstsein, die eigene Biografie, Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Gegenwärtigem und Vergangenem)
Methoden der Welterkundung und Erkenntnisgewinnung anwenden (zum Beispiel betrachten, beobachten, modellieren, recherchieren, experimentieren, planvoll umgehen, konstruieren, zerlegen, erforschen, sammeln, ordnen, variieren)
visuelle, haptische und akustische Erfahrungen, Lernwege, Prozesse und Erkenntnisse in geeigneter Form dokumentieren, auch digital – sobald Medien vorhanden (zum Beispiel durch Verwendung von Tabellen, Diagrammen, Versuchs‑, Beobachtungs- und Verlaufsprotokollen, Steckbriefen, subjektiven Karten, Zeitleisten, Portfolios, Themenheften, Zeichnungen und Fotos)
ihre fachpraktischen Fertigkeiten anwenden, vertiefen und erweitern (zum Beispiel durch den sachgerechten Umgang mit Werkzeugen, Bauanleitungen und Skizzen, das Auffinden vertrauter räumlicher Besonderheiten auf Ortsplänen, Karten und Satellitenbildern)
Kommunizieren und sich verständigen
Ideen, Lern- und Lösungswege, gewonnene Erkenntnisse sowie die eigene Meinung ausdrücken und begründen (zum Beispiel in Bezug auf Konfliktbewältigung und Konfliktlösestrategien, bei der Planung und Durchführung eigener Experimente, bei Planung und Bau technischer Produkte, in Bezug auf Planung, Durchführung und Optimierung individueller Lern- und Lösungswege, Vergleich von Verkehrsmitteln)
verschiedene Arten und Methoden der Kommunikation nutzen (zum Beispiel Mimik, Gestik, Körpersprache, Sprache, Rollenspiel, Standbild, Diskussion, Abstimmung, Meinungsumfrage, Skizze, Zeichnung, Bild, Schrift, digital – sobald Medien vorhanden)
eigene Gedanken, Gefühle, Eindrücke, Erfahrungen und Interessen bewusst und angemessen mitteilen und die anderer wahrnehmen (zum Beispiel in Bezug auf Wünsche und Bedürfnisse, die Ich-Stärkung, die eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen, Nein-Sagen, im Hinblick auf Aspekte von „Heimat“ und „Fremde“)
Medien zur Präsentation von Erkenntnissen und Ergebnissen nutzen (zum Beispiel Realien, Plakate, Wandzeitung, Klassenzeitung, Bauanleitungen, digitale Medien – sobald vorhanden –, Filme, Zeitleisten)
In der Welt handeln – Welt gestalten
aus den gewonnenen Erkenntnissen Konsequenzen – auch für das Alltagshandeln – ableiten (zum Beispiel im Hinblick auf Strategien zur Gewaltvermeidung, beim Freizeitverhalten und den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, durch das Medienverhalten, beim Verhalten im Notfall, im sach- und sicherheitsgerechten Umgang mit Werkzeugen, Materialien und elektrischen Geräten, beim Verhalten im Straßenverkehr, im Umgang mit Zeit)
im Rahmen ihrer Möglichkeiten gemeinschaftliches Leben gestalten und Verantwortung übernehmen (unter anderem in Klasse, Schule, Familie, Verein, durch Mitwirkung bei kulturellen Veranstaltungen am Schulort, durch das Übernehmen von Aufgaben in der Familie und Schulklasse, in Bezug auf die arbeitsteilige Herstellung eines Produkts, im Hinblick auf das Halten und Pflegen von Pflanzen und Tieren im Klassenzimmer)
nachhaltige Handlungsweisen als Lebensgrundlage für alle Menschen umsetzen (zum Beispiel mittels Partizipation an Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen, durch Kaufentscheidungen, in Bezug auf Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, im Hinblick auf Abfallvermeidung, ‑trennung, ‑entsorgung und ‑verwertung, durch verantwortungsbewussten Umgang mit Energieressourcen)
Reflektieren und sich positionieren
eigenes Verhalten reflektieren und hinsichtlich eigener Gestaltungsmöglichkeiten bewerten (zum Beispiel bei Veranstaltungen in der Klassengemeinschaft und Schule, in Bezug auf Konfliktlösung und ‑vermeidung, im Verhalten innerhalb sozialer Beziehungen, bezogen auf Mediennutzung, Ernährungsbildung, Umweltschutz)
Empathiefähigkeit entwickeln und Perspektivwechsel vornehmen (zum Beispiel durch das Hineinversetzen in andere Meinungen und Auffassungen – gegenwärtig und vergangen –, im Erleben von Vielfalt als Normalität, in der gelebten Inklusion, in der Auseinandersetzung mit dem „Anderssein“, mit Grund- und Kinderrechten, mit Tieren, durch Verhalten und Rücksichtnahme im Straßenverkehr, mit unterschiedlichen gegenwärtigen und vergangenen Lebenswelten und ‑formen)
Informationen, Sachverhalte, Situationen und Entwicklungen bewerten (zum Beispiel Verteilung von Arbeit in verschiedenen Lebensbereichen, Nachrichten, Fallbeispiele, technischen Fortschritt, Veränderung von Lebensbedingungen, Quellen)
kreatives Tun als Teil der eigenen Persönlichkeit ansehen und nutzen (zum Beispiel in Bezug auf Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, Planen und Bauen eigener Erfindungen, unter Zuhilfenahme der Natur als Vorbild)
kulturelle und individuelle Vielfalt tolerieren und akzeptieren (zum Beispiel bei der Festlegung von Regeln und Ritualen für das Zusammenleben, bei der Verantwortungsübernahme in Klasse und Schule und bei der begründeten Ablehnung unterschiedlicher Meinungen und Auffassungen)
die Bedeutung der fachspezifischen Inhalte über das Fach hinaus für das eigene Leben reflektieren (zum Beispiel beim Erkunden und Nutzen von Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, in Bezug auf gesunde und nachhaltige Lebensführung)
Leben in Gemeinschaft
Ende Klassen 1/2
ihre persönlichen Eigenschaften und Besonderheiten beschreiben und für die anderer aufgeschlossen sein
Gründe für die Entstehung von Konflikten beschreiben, Konfliktlösestrategien finden und erproben (Vermeidung, Konsens, Kompromiss)
verschiedene Formen des Zusammenlebens bewusst wahrnehmen und beschreiben (in Familie, Schulklasse, Peergroup)
Umgangsformen, Rituale und Regeln für das Zusammenleben finden, akzeptieren und anwenden
Gemeinschaft in der Klasse erleben und mitgestalten
unterschiedliche Gründe und Interessen (zum Beispiel Freundschaft, Liebe, Verantwortung, Vorteil, Macht) sozialer Beziehungen (zum Beispiel Kind – Kind, Kind – Vater/Mutter, Schülerinnen/Schüler – Lehrerin/Lehrer) beschreiben und einschätzen
sich innerhalb sozialer Beziehungen behaupten und gegenüber unerwünschtem Verhalten abgrenzen
Ende Klassen 3/4
Gründe für die Entstehung von Konflikten beschreiben, Konfliktlösestrategien (Vermeidung, Konsens, Kompromiss) finden, erproben, bewerten und alternative Lösungswege entwickeln
Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Zusammenlebens in der Klasse und der Schule beschreiben und angemessen nutzen (zum Beispiel durch Klassenrat, Schülerversammlung, Klassensprecher/in)
Mechanismen der Ausgrenzung und Gewalt als Form des Machtmissbrauchs in verschiedenen Formen erkennen und adäquat darauf reagieren (zum Beispiel Demütigung, Beschimpfung, diskriminierende Sprachverwendung, Ausgrenzung, Mobbing, Missbrauch)
Arbeit und Konsum
Ende Klassen 1/2
verschiedene Medien benennen und Verwendungsmöglichkeiten beschreiben (zum Beispiel zur Kommunikation, Information, Unterhaltung)
eigene Medienerfahrungen beschreiben und überdenken
eigene Wünsche und Bedürfnisse äußern, begründen und mit denen anderer vergleichen
Kaufentscheidungen begründen (zum Beispiel nach verfügbaren Mitteln, persönlicher Bedeutsamkeit, Umweltverträglichkeit, unter ernährungsbedeutsamen Aspekten)
die Verteilung von Arbeit in verschiedenen Lebensbereichen (zum Beispiel in Familie, Schule, Peergroup) beschreiben und nach ausgewählten Kriterien bewerten (zum Beispiel Gerechtigkeit, Freude, Solidarität, Einkommen)
Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen (Aufgaben in der Schulklasse)
etwas arbeitsteilig herstellen (zum Beispiel Apfelsaft, gesundes Schulfrühstück, Spielzeug, Musikinstrument)
Ende Klassen 3/4
eigene Medienerfahrungen und die anderer sowie Medienangebote des Alltags beschreiben, vergleichen und reflektieren (zum Beispiel im Hinblick auf Erlebenszustände, eigene Wünsche, Zeiteinteilung)
Chancen (Verfügbarkeit von Informationen, Erleichterung der Kommunikation, Zeitersparnis, Unterhaltungswert) und Risiken (Urheberrecht, Datenschutz, Persönlichkeitsschutz, Mobbing, Suchtgefahr) digitaler Medien erkennen und beachten
Kaufentscheidungen begründen und reflektieren (zum Beispiel in Bezug auf aktuelle Trends, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, Preis, zur Verfügung stehende Ressourcen, gesundheitliche Aspekte)
Werbung kriteriengeleitet betrachten und ihre Wirkung untersuchen
unterschiedliche Berufe und Arbeitsstätten in Schule und Region erkunden und beschreiben (zum Beispiel in Hinblick auf Voraussetzungen, Tätigkeiten, Besonderheiten)
Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erkunden, für das eigene Freizeitverhalten bewusst nutzen und das eigene Freizeitverhalten reflektieren
Kultur und Vielfalt
Ende Klassen 1/2
Vertrautes und Unvertrautes in unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen beschreiben und sich mit anderen darüber austauschen (zum Beispiel in Bezug auf Bräuche, Essen, Feste)
sich in die Lage anderer kultureller Lebensweisen hineinversetzen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede beschreiben (zum Beispiel in Bezug auf Spiele, Familie, Schule/Freizeit)
Ende Klassen 3/4
Lebenswelten von Kindern in Deutschland und in anderen Regionen der Erde geographisch verorten, beschreiben und mit dem eigenen Leben vergleichen
Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb und zwischen verschiedenen Kulturen erkennen und respektieren (im Hinblick auf Lebensstile, Bräuche, Wertorientierungen)
unterschiedliche Auffassungen von „Heimat“ und „Fremde“ beschreiben und Beispiele dafür nennen
anhand konkreter Beispiele Gründe und Konsequenzen von Migration beschreiben
Politik und Zeitgeschehen
zentrale ausgewählte Grund- und Kinderrechte beschreiben und auf konkrete Situationen in Deutschland und anderen Ländern übertragen
ausgewählte politische Strukturen, staatliche Aufgaben und Ämter aus ihrer Lebensumwelt anhand geeigneter Beispiele beschreiben (zum Beispiel Stadt- und Gemeinderatswahl, Bürgermeisterin, Bürgermeister, Gemeinde- oder Stadtrat)
öffentliche Institutionen und ihre Aufgabenbereiche in der Region erkunden und deren Angebot nutzen (zum Beispiel Polizei, Bibliothek, Jugendhaus, Bürgerbüro, Museum)
Diskussionen, Abstimmungen und das Mehrheitsprinzip als Elemente der Demokratie erkennen und sich an demokratischen Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen beteiligen (zum Beispiel durch Klassensprecherwahl, Themenentscheidungen, Gestaltungsaktionen, Initiativen)
sich entwicklungsangemessen mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen
Körper und Gesundheit
Ende Klassen 1/2
den eigenen Körper sowie körperliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sowie Kindern mit und ohne Einschränkungen bewusst wahrnehmen
ausgewählte Verhaltensweisen zur Gesunderhaltung des Körpers begründen und im schulischen Alltag leben (zum Beispiel Körperpflege, Ernährung, tägliche Bewegungs- und Entspannungszeiten)
eigene Ernährungsgewohnheiten beschreiben und mit denen anderer vergleichen
ausgehend vom eigenen Zahnwechsel die verschiedenen Zahntypen (Schneide‑, Eck‑, Backenzahn) beschreiben, deren Funktionen erklären und Zahnpflegemaßnahmen anwenden; dazu Experiment 3.1.6 (1)
sich in der konkreten Auseinandersetzung der Aufgaben und Leistungen unserer Sinnesorgane bewusst werden; dazu Experimente 3.1.6 (2 bis 4)
die Bedeutung von Sinnesleistungen, aber auch Sinneseinschränkungen, für die Bewältigung des Alltags wahrnehmen, beschreiben und diskutieren
ausgewählte Präventions- und Schutzmaßnahmen für die Sinnesorgane begründet anwenden
Ende Klassen 3/4
regelmäßige Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung als gesundheitsfördernde Faktoren des Wohlbefindens erfassen und umsetzen
ausgewählte Körperteile beschreiben sowie deren Funktion in Bezug auf Bewegung erkunden (zum Beispiel Wirbelsäule und Gelenke); dazu Experiment 3.2.6 (1)
Nahrungsmittel kriterienbezogen ordnen und deren Inhaltsstoffe untersuchen; dazu Experiment 3.2.6 (2)
unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten beschreiben und respektieren sowie die Ernährung als Grundlage einer gesunden Lebensführung erkennen
sich über die körperlichen Veränderungen von Mädchen und Jungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens bewusst werden und über diese sprechen
Geschlechterzuschreibungen und Klischees in Alltag und Medien hinterfragen
die Entwicklung menschlichen Lebens von der Zeugung bis zur Geburt entwicklungsgerecht beschreiben
ungewollte Handlungen an ihrem Körper nennen und sich dagegen abgrenzen
in Notsituationen handeln sowie Unterstützungsmöglichkeiten nennen (Nein-Sagen, Hilfe holen, Erwachsene (Lehrkräfte) einbeziehen)
Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen
Ende Klassen 1/2
einen Lebensraum in der näheren Schulumgebung erkunden (zum Beispiel Park, Teich, Hecke)
mindestens ein Tier und eine Pflanze als typischen Vertreter dieses Lebensraums beobachten, betrachten und beschreiben
erkennen, dass die Tiere und Pflanzen eines Lebensraums in Abhängigkeit zueinander stehen
den Aufbau von Pflanzen an mindestens einem Vertreter betrachten, untersuchen, zeichnen und beschreiben
mindestens eine Pflanze ziehen und pflegen sowie deren Wachstum und Entwicklung über einen angemessenen Zeitraum dokumentieren (zum Beispiel Kapuzinerkresse, Sonnenblume, Bohne); dazu Experiment 3.1.6 (5)
unterschiedliche Gründe für Tierhaltung an ausgewählten Beispielen nachvollziehen und am Beispiel mindestens eines Tieres näher erkunden (zum Beispiel Haus‑, Zoo‑, Nutztiere)
Ende Klassen 3/4
Tiere und Pflanzen eines Lebensraums exemplarisch beschreiben, benennen und unterscheiden
Tiere über einen angemessenen Zeitraum im Klassenzimmer artgerecht halten (zum Beispiel Regenwurm, Schnecke, Assel)
Fortpflanzung und Entwicklung einer ausgewählten Tierart beobachten und beschreiben (zum Beispiel Schmetterling, Mehlkäfer, Stabheuschrecke)
die Angepasstheit von Tieren und Pflanzen an ihren jeweiligen Lebensraum zu unterschiedlichen jahreszeitlichen Bedingungen beschreiben; dazu Experiment 3.2.6 (3)
die Bedeutung von Naturgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze erkennen und Überlegungen zum Umgang mit Naturgrundlagen sowie zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung anstellen
Herkunft und Anbau von Nutzpflanzen an mindestens einem Vertreter beschreiben sowie dessen Verarbeitung exemplarisch nachvollziehen
Naturphänomene
Ende Klassen 1/2
Erfahrungen mit Luft versprachlichen und Eigenschaften von Luft erläutern; dazu Experiment 3.1.6 (6)
Bewegungsmöglichkeiten in der Luft beschreiben und angeleitet untersuchen (zum Beispiel steigen, schweben, sinken an ausgewählten Beispielen)
anhand konkreter Naturobjekte die dahinterliegenden (Flug‑)Prinzipien erfassen (zum Beispiel Ahornfrucht – Propeller, Löwenzahnsamen – Fallschirm)
Erfahrungen mit Licht und Schatten versprachlichen und daraus Zusammenhänge ableiten (Raum-Lage-Beziehungen zwischen Lichtquelle, Gegenstand und Schatten); dazu Experiment 3.1.6 (7)
den Zusammenhang zwischen Licht, Sehen und Gesehen-Werden erkennen
Erfahrungen mit Tönen und Geräuschen in Bezug auf einfache Kriterien beschreiben (zum Beispiel laut – leise, hoch – tief, angenehm – unangenehm)
den Zusammenhang zwischen der Entstehung von Tönen und Schwingungen erkennen
die Schallausbreitung in unterschiedlichen Medien untersuchen und erläutern; dazu Experiment 3.1.6 (8)
Ende Klassen 3/4
die Bedeutung unterschiedlichen Wetters für Mensch und Umwelt erkennen (zum Beispiel für die Freizeit, die Landwirtschaft)
das Wetter und seine Erscheinungsformen über einen längeren Zeitraum beobachten, vergleichen und dokumentieren (Bewölkung, Niederschlag, Temperatur, Wind)
Anpassungsmöglichkeiten des Menschen an unterschiedliche Wetterbedingungen beschreiben (zum Beispiel Kleidung als Sonnen‑/Kälteschutz, Hausbau)
die Veränderungen des Wassers durch Wärme- und Kälteeinflüsse beobachten, beschreiben und benennen (Zustandsformen des Wassers); dazu Experiment 3.2.6 (4)
den natürlichen Wasserkreislauf beschreiben und dessen Bedeutung für die belebte Natur erläutern
die Bedeutung des Wassers für Mensch und Natur erläutern (zum Beispiel Lebenserhaltung, Trinkwasser, Wasserkraft)
den verantwortlichen Umgang mit Wasser unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit begründen und daraus eigene Verhaltenskonsequenzen für den Alltag ziehen
ausgehend von Alltagssituationen das Lösungsverhalten von Feststoffen in Wasser untersuchen und beschreiben (zum Beispiel Salz im Nudelwasser, Zucker im Tee, Erde und Sand im Wasser); dazu Experiment 3.2.6 (5)
die Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung am Wohnort beschreiben und einfache Funktionszusammenhänge erkennen (Prinzip der verbundenen Röhren, Absetz‑, Filtrierversuche); dazu Experimente 3.2.6 (6 und 7)
einfache Zusammenhänge beim Schwimmen und Sinken von Gegenständen erfahren, beschreiben und untersuchen (Verdrängung und Auftrieb); dazu Experiment 3.2.6 (8)
Brandursachen sowie Brandschutzmaßnahmen nennen und einfache Löschmaßnahmen bezogen auf das Verbrennungsdreieck durchführen; dazu Experiment 3.2.6 (11)
in Gefahrensituationen entwicklungsgerecht reagieren (Verhalten im Brandfall, Notruf absetzen)
Materialien und ihre Eigenschaften
Ende Klassen 1/2
Alltagsgegenstände nach ausgewählten sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften sortieren (zum Beispiel nach Farbe, Form, Beschaffenheit)
Alltagsmaterialien unterscheiden und klassifizieren (zum Beispiel Holz, Metall, Glas, Kunststoff, Textilien)
Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Abfalltrennung innerhalb der Schule und zu Hause nachvollziehen und anwenden
Ende Klassen 3/4
ausgewählte Eigenschaften unterschiedlicher Materialien untersuchen und dokumentieren
Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Abfallentsorgung beschreiben, nachvollziehen und gegebenenfalls nutzen
Möglichkeiten der Wiederverwertung (zum Beispiel durch Papier schöpfen) oder Weiterverwendung von Materialien (zum Beispiel durch die Herstellung von Spielzeug aus Abfall) exemplarisch nachvollziehen
Bauten und Konstruktionen
Ende Klassen 1/2
einfache Werkzeuge benennen sowie diese sachgemäß und sicherheitsgerecht benutzen (zum Beispiel Schere, Hammer, Säge, Zange, Raspel, Feile, Handbohrer)
Materialien zum Bauen zweckgemäß auswählen und verwenden
aus Alltagsmaterialien stabile Türme bauen und beschreiben, wie Standfestigkeit erreicht werden kann (zum Beispiel Türme aus Bauklötzen, Streichholzschachteln, Bierdeckeln, Trinkhalmen)
das Hebelprinzip an einfachen Alltagsgegenständen erfahren, nachvollziehen und seine Funktionsweise in entwicklungsgerechter Sprache beschreiben (zum Beispiel an Wippe, Hammer, Balkenwaage, Nussknacker, Mobile) dazu Experiment 3.1.6 (9)
in der Natur Vorbilder für Erfindungen entdecken, beschreiben und in eigenen Erfindungen umsetzen (zum Beispiel Flugfrüchte, Lotus-Effekt)
eine eigene „Erfindung“ planen, bauen und präsentieren
Ende Klassen 3/4
verschiedene Brückenmodelle aus Alltagsmaterialien bauen und deren Konstruktionsprinzipien beschreiben (zum Beispiel Balken‑, Bogen‑, Fachwerk- und Hängebrücke)
unterschiedliche Brückenkonstruktionen vergleichen und entsprechende Brücken in der Alltagswelt wiedererkennen
Profile und Dreiecksverbindungen als Mittel zur Erhöhung der Stabilität einsetzen und in der Alltagswelt wiedererkennen
einfache technische Aufgabenstellungen erfassen sowie entsprechende Lösungsansätze entwerfen, skizzieren, kommunizieren, konstruieren, erproben, optimieren und beurteilen (zum Beispiel Bau von Räderfahrzeugen oder Booten); dazu Experiment 3.2.6 (12)
einfache Skizzen und Zeichnungen anfertigen sowie einfache Bauanleitungen verstehen und selbst verfassen
eine eigene „Erfindung“ planen, bauen, reflektieren und präsentieren
Energie
an Beispielen aufzeigen, wo Energie im täglichen Leben eine Rolle spielt
endliche Energieträger (Kohle, Erdgas, Erdöl) von unbegrenzten Energieträgern (Wind, Sonne, fließendes Wasser) unterscheiden
ein Modell bauen, das die technische Nutzung unbegrenzter Energieträger zeigt (zum Beispiel Wind‑, Wasserrad, Solarofen); dazu Experiment 3.2.6 (13)
die Bedeutung der Elektrizität in unserem Alltag erkennen
Gewohnheiten und Gefahren im Umgang mit elektrischen Geräten und Anlagen erkennen sowie die Abhängigkeiten von Elektrizität reflektieren
beim Bau einer technischen Anlage (zum Beispiel einfacher Stromkreis) erfahren, dass man Elektrizität braucht, um zum Beispiel Räume zu beleuchten oder Geräte zu betreiben; dazu Experiment 3.2.6 (14)
verantwortungsbewusst mit den endlichen Energieträgern umgehen sowie entsprechende Handlungsalternativen entwickeln und umsetzen
Orientierung im Raum
Ende Klassen 1/2
die räumliche Lage von Gegenständen und Personen sowie Wegverläufe und Orientierungspunkte in ausgewählten vertrauten Orten beschreiben und bildlich festhalten (zum Beispiel im Klassenzimmer, auf dem Schulweg, auf dem Schulgelände)
bekannte Räume (zum Beispiel Klassenzimmer, Schulhaus, Schulgelände, Wohnort) bewusst wahrnehmen, sich in ihnen orientieren und dabei einfache Orientierungshilfen (zum Beispiel Wegweiser, markante Punkte, Lagepläne) nutzen
ausgewählte Orte in ihrem Lebensumfeld und deren Nutzung beschreiben (zum Beispiel Spiel- und Einkaufsmöglichkeiten, Wohn- und Lernorte)
Ende Klassen 3/4
räumliche Situationen (zum Beispiel Lage, Wegverläufe, natur- und kulturräumliche Aspekte) beschreiben, bildlich festhalten (zum Beispiel mental maps zum Wohnort, zu Baden-Württemberg, zu Deutschland, zu Europa, zur Welt) und die Ergebnisse mit Darstellungen auf Karten vergleichen
ausgewählte vertraute räumliche Aspekte auf Ortsplänen, Karten und Satellitenbildern – wenn vorhanden auch digital – auffinden
wichtige Darstellungsmittel beschreiben, auf Karten auffinden und nutzen (Legende, Himmelsrichtungen, Koordinatenmuster, Maßstabsleiste, Höhenschichten/Höhenlinien)
ausgehend von der Kartendarstellung Rückschlüsse auf den Realraum ziehen
sich anhand von Orientierungshilfen (zum Beispiel mit einer einfachen Kartenskizze, einem Ortsplan, einer topografischen Karte, einem Verkehrsnetzplan der eigenen Region und – wenn vorhanden – mit GPS-Gerät) im Realraum orientieren und ausgewählte Orte auffinden
Mobilität und Verkehr
Ende Klassen 1/2
Formen des Unterwegsseins von Menschen und Gütern im vertrauten Umfeld erkunden (innerhalb des Raumes, in den Raum, aus dem Raum heraus)
sich als Fußgängerin und Fußgänger verkehrsgerecht, rücksichtsvoll und sicherheitsorientiert verhalten (sicheres Überqueren von Straßen mit und ohne Signalanlagen); dazu Experiment 3.1.6 (10)
sich in öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln verkehrsgerecht, rücksichtsvoll und sicherheitsorientiert verhalten (zum Beispiel mit Roller, Inliner oder Fahrrad, im Bus oder PKW)
Ende Klassen 3/4
Grundvoraussetzungen für die sichere Teilnahme am Verkehr beschreiben und sachgerecht umsetzen (Verkehrszeichen, Verkehrsregeln, Schutzkleidung)
ihr Fahrrad in Bezug auf Verkehrssicherheit überprüfen, warten und pflegen
Verkehrsmittel hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile miteinander vergleichen (zum Beispiel bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit, Zeitersparnis, Flexibilität)
Zeit und Zeitrhythmen
lineare Zeitbegriffe (Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr) und Instrumente (Uhr, Kalender) anwenden
zyklische Zeitbegriffe (Tagesstruktur, Wochenstruktur, Jahreszeiten) und Instrumente (Stundenplan, Tagesplan, Wochenplan, Tageskreis, Jahreskreis) anwenden
Zeit als endliches und unendliches Phänomen erfassen und erlebte und gemessene Zeit in Bezug zueinander setzen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Ende Klassen 1/2
wichtige Ereignisse des eigenen Lebens ordnen und auf einer Zeitleiste darstellen (zum Beispiel die eigene Biografie, Familiengeschichte, Klassengeschichte)
Veränderungen und Kontinuitäten an Beispielen aus dem Alltag erkennen und mit dem eigenen Leben vergleichen (zum Beispiel in Schule, in Familie, anhand von Spielen/Freizeit, früher und heute)
Ende Klassen 3/4
Vergangenes an mindestens einem Beispiel aus der näheren Umgebung anhand geeigneter Quellen recherchieren, ordnen und darstellen (zum Beispiel Leben in prähistorischer Zeit, Leben im Mittelalter, Leben in der Neuzeit)
ausgewählte Aspekte und prägende Ereignisse der Entwicklung ihres Heimatorts in Vergangenheit und Gegenwart beschreiben und über zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten nachdenken (zum Beispiel Veränderungen in Größe und Struktur, Bau und Veränderung von Gebäuden, Kriege, Naturkatastrophen)
ausgewählte Erfindungen, deren Entwicklung und die Auswirkung auf die Lebenswelt beschreiben und mit Blick auf die Zukunft reflektieren (zum Beispiel Kommunikations- und Fortbewegungsmittel, Werkzeuge, technische Geräte)
Zeitzeugnisse, Zeitzeugen und Quellen
verschiedene authentische Quellen benennen und ihnen historisch bedeutsame Informationen entnehmen (zum Beispiel Realien, Fotos/Zeichnungen, mündliche Überlieferungen, Texte)
aus Quellen gewonnene Informationen sammeln, vergleichen und zur Beschreibung und Darstellung historischer Gegebenheiten nutzen
Körper und Gesundheit
Ende Klassen 1/2
mindestens ein Experiment zu den Zähnen (Aufgaben der Zähne in Analogie zu Werkzeugen)
Experimente zu den Leistungen des Auges (räumliches Sehen, Pupillenreaktion, Lidschlussreflex)
Experimente zu den Leistungen des Ohres (Richtungshören, Ohrmuschel als Schalltrichter)
mindestens ein Experiment zum Geschmacks- und Geruchssinn (der Zusammenhang zwischen Geruch und Geschmack)
Ende Klassen 3/4
mindestens ein Experiment zur Funktion wesentlicher Körperteile (zum Beispiel Gelenke, Wirbelsäule)
mindestens ein Experiment zu den Inhaltsstoffen in Nahrungsmitteln (zum Beispiel Stärkegewinnung aus Kartoffeln, Flüssigkeitsbestimmung in Gurken, Fettnachweis mit der Fettfleckprobe in verschiedenen Nahrungsmitteln)
Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen
Ende Klassen 1/2
mindestens ein Experiment zu Wachstum und Keimung bei Pflanzen
Ende Klassen 3/4
mindestens ein Experiment zur Wärmeisolation bei Tieren (Überwinterung)
Naturphänomene
Ende Klassen 1/2
Experimente zu Eigenschaften der Luft (Luft nimmt Raum ein, bremst, treibt an, kann etwas tragen, dehnt sich bei Erwärmung aus)
Experimente zu Licht und Schatten
Experimente zur Schallübertragung (durch Luft, feste Materialien und Wasser)
Ende Klassen 3/4
Experimente zu den Zustandsformen des Wassers in Zusammenhang mit dem Wasserkreislauf (Schmelzen, Verdunsten, Verdampfen, Kondensieren, Gefrieren)
mindestens ein Experiment zum Lösen von Feststoffen in Wasser (Zucker und Salz in Wasser lösen)
mindestens ein Experiment zur Wasserversorgung (Prinzip der verbundenen Röhren)
mindestens jeweils ein Experiment zur natürlichen und künstlichen Abwasserreinigung (zum Beispiel Wasserdurchlässigkeit verschiedener Bodenarten, Absetz- und Filtrierversuche)
Experimente zum Schwimmen und Sinken (Auftrieb und Verdrängung)
Experimente zur Kerze (zum Beispiel zu den Kerzenzonen, der Saugfähigkeit des Dochtes)
Experimente zu den Grundbedingungen für die Entstehung eines Feuers (vereinfachtes Verbrennungsdreieck: Einfluss der Luft auf die Verbrennung, Brennbarkeit verschiedener Materialien, Temperatur)
mindestens ein Experiment zum einfachen Löschen von Feuer am Beispiel der Kerze bezogen auf das Verbrennungsdreieck
Bauten und Konstruktionen
Ende Klassen 1/2
mindestens ein Experiment zur Hebelwirkung
Ende Klassen 3/4
mindestens ein Experiment zu den Rolleigenschaften von Fahrzeugen (zum Beispiel Ausführung der Räder und Achsen)
Mobilität und Verkehr
mindestens ein Experiment zur Sichtbarkeit von hellen und dunklen Farben und zur Wirksamkeit von Reflektoren
Energie
mindestens ein Experiment zur Solarenergie, Wind- oder Wasserkraft als Antrieb
Experimente zum elektrischen Strom (elektrische Leitfähigkeit verschiedener Materialien) und dessen Wirkungen (Wärme, Licht, Bewegung)
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