Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Baden-Württemberg
Gymnasium
Evangelische Religion
prozessbezogen
2.1 Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit
5
2.2 Deutungsfähigkeit
4
2.3 Urteilsfähigkeit
6
2.4 Dialogfähigkeit
4
2.5 Gestaltungsfähigkeit
4
inhaltsbezogen
3.1.1 Mensch
3
3.1.2 Welt und Verantwortung
3
3.1.3 Bibel
4
3.1.4 Gott
4
3.1.5 Jesus Christus
3
3.1.6 Kirche und Kirchen
3
3.1.7 Religionen und Weltanschauungen
3
3.2.1 Mensch
3
3.2.2 Welt und Verantwortung
3
3.2.3 Bibel
3
3.2.4 Gott
3
3.2.5 Jesus Christus
4
3.2.6 Kirche und Kirchen
3
3.2.7 Religionen und Weltanschauungen
3
3.3.1 Mensch
4
3.3.2 Welt und Verantwortung
4
3.3.3 Bibel
4
3.3.4 Gott
3
3.3.5 Jesus Christus
3
3.3.6 Kirche und Kirchen
3
3.3.7 Religionen und Weltanschauungen
3
3.4.1 Mensch
2
3.4.2 Welt und Verantwortung
3
3.4.3 Gott
3
3.4.4 Jesus Christus
2
3.4.5 Kirche und Kirchen
2
3.4.6 Religionen und Weltanschauungen
2
3.5.1 Mensch
3
3.5.2 Welt und Verantwortung
4
3.5.3 Gott
4
3.5.4 Jesus Christus
3
3.5.5 Kirche und Kirchen
4
3.5.6 Religionen und Weltanschauungen
3
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1 Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit
Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen
religiöse Phänomene und Fragestellungen in ihrem Lebensumfeld wahrnehmen und sie beschreiben
grundlegende religiöse Ausdrucksformen (Symbole, Riten, Mythen, Räume, Zeiten) wahrnehmen, sie in verschiedenen Kontexten wiedererkennen und sie einordnen
in ethischen Herausforderungen mögliche religiös bedeutsame Entscheidungssituationen identifizieren
die Rezeption religiöser Motive in Medien erkennen
2.2 Deutungsfähigkeit
religiöse Ausdrucksformen analysieren und sie als Ausdruck existenzieller Erfahrungen verstehen
religiöse Motive und Elemente in medialen Ausdrucksformen deuten
Texte, insbesondere biblische, sachgemäß und methodisch reflektiert auslegen
den Geltungsanspruch biblischer und theologischer Texte erläutern und sie in Beziehung zum eigenen Leben und zur gesellschaftlichen Wirklichkeit setzen
2.3 Urteilsfähigkeit
deskriptive und normative Aussagen unterscheiden und sich mit ihrem Anspruch auseinandersetzen
Zweifel und Kritik an Religion erörtern
ambivalente Aspekte der Religion und ihrer Praxis erläutern
Grundzüge von Argumentationsmodellen, insbesondere theologischen, miteinander vergleichen
im Zusammenhang einer pluralen Gesellschaft einen eigenen Standpunkt zu religiösen und ethischen Fragen einnehmen und ihn argumentativ vertreten
Modelle ethischer Urteilsbildung bewerten und sie beispielhaft anwenden
2.4 Dialogfähigkeit
sich auf die Perspektive eines anderen einlassen und sie in Bezug zum eigenen Standpunkt setzen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede religiöser und nichtreligiöser Überzeugungen benennen und sie im Hinblick auf mögliche Dialogpartner kommunizieren
sich aus der Perspektive des christlichen Glaubens mit anderen religiösen und nichtreligiösen Überzeugungen auseinandersetzen
Kriterien für einen konstruktiven interreligiösen Diskurs benennen
2.5 Gestaltungsfähigkeit
sich mit Ausdrucksformen des christlichen Glaubens auseinandersetzen und ihren Gebrauch reflektieren
religiös bedeutsame Inhalte und Standpunkte medial und adressatenbezogen präsentieren
angemessenes Verhalten in religiös bedeutsamen Situationen reflektieren
typische Sprachformen der Bibel und des christlichen Glaubens transformieren
3.1.1 Mensch
Erfahrungen menschlichen Zusammenlebens (zum Beispiel Vertrauen, Geborgenheit, Freundschaft, Streit, Schuld, Fremdsein, Verlust) zu biblischen Erzählungen (zum Beispiel Kain und Abel, Josef, David, Rut, Jünger und Jüngerinnen Jesu) in Beziehung setzen
an einem Beispiel (zum Beispiel Umgang mit Fremdem, Konflikten, Streitschlichtung, Anderssein) Bedingungen für gelingendes Miteinander entfalten
sich mit Fragen des Menschseins (zum Beispiel: Was macht mich aus? Was kann ich? Was mache ich, wenn ich scheitere?) auseinandersetzen
3.1.2 Welt und Verantwortung
metaphorische Bedeutungen religiöser Sprache und Ausdrucksformen (zum Beispiel Bildworte, Symbole) aufzeigen
die Relevanz biblischer Weisungen (zum Beispiel Dekalog, Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe) für menschliches Zusammenleben entfalten
an Beispielen den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung entfalten (zum Beispiel Umgang mit Tieren, Lebensmitteln, Ressourcen)
3.1.3 Bibel
anhand von Erschließungshilfen (zum Beispiel Anhänge in Bibeln, Bibellexikon, Online-Ressourcen) Bibelstellen beziehungsweise -texte gezielt recherchieren
Entstehung und innere Zusammenhänge (zum Beispiel Geschichts-, Lehr-, Prophetenbücher, Altes und Neues Testament) der Bibel erläutern
Zusammenhänge zwischen ausgewählten Erzählungen (zum Beispiel Abraham, Josef, Mose, Rut, David, Elia, Jeremia, Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen, Paulus) aufzeigen
die mögliche Bedeutung biblischer Texte für die Gegenwart untersuchen
3.1.4 Gott
sich mit Fragen zu Gott auseinandersetzen (zum Beispiel: Wo ist er? Gibt es ihn überhaupt? Wie wirkt er?)
Gottesvorstellungen in biblischen Texten (zum Beispiel Erzählungen, Bildworte, Gleichnisse) zu menschlichen Fragen und Erfahrungen in Beziehung setzen
unterschiedliche Formen der Hinwendung zu Gott entfalten (zum Beispiel Bitte, Dank, Lob, Klage)
den Glauben an Gott als Schöpfer mit einer gängigen naturwissenschaftlichen Erklärung der Weltentstehung vergleichen
3.1.5 Jesus Christus
Stationen des Lebens und Wirkens Jesu wiedergeben und in Beziehung zu Festen des Kirchenjahres setzen
das Wirken Jesu auf dem Hintergrund seiner Zeit und Umwelt (religiöse, politische, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse) erläutern
anhand von Gleichnissen Jesu Sichtweise auf Gott und Menschen beschreiben
3.1.6 Kirche und Kirchen
ausgehend von Pfingsten die Entstehung der Kirche bis zum Ende der Christenverfolgung im Römischen Reich darstellen (zum Beispiel Urgemeinde, Paulus in der Apostelgeschichte, Konstantinische Wende)
Ursprung und Bedeutung des Sonntags entfalten
Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der evangelischen und katholischen Kirche entfalten (zum Beispiel Kirchenraum, Glaubenspraxis, Gottesdienst, Sakramente, Gemeindeleben vor Ort, Ökumene)
3.1.7 Religionen und Weltanschauungen
Ausprägungen religiöser Praxis im Judentum beschreiben (zum Beispiel Feste, Riten, Synagoge)
Ausprägungen religiöser Praxis im Islam beschreiben (zum Beispiel Feste, Riten, Moschee)
an einem Beispiel Christentum, Judentum und Islam (zum Beispiel Feste, Gebet, Gotteshaus, Bedeutung Abrahams) vergleichen
3.2.1 Mensch
sich mit Fragen nach Identität, Selbstbild, Fremdwahrnehmung und Rollenzuschreibung im sozialen Zusammenleben (zum Beispiel Familie, Peergroup, soziale Netzwerke) auseinandersetzen
die Bedeutung von Vorbildern und Idolen erklären und auf ihre mögliche Ambivalenz hin untersuchen
Hintergründe krisenhafter Situationen (zum Beispiel Versagensangst, Leistungsdruck, Trennung, Liebeskummer, Sucht) und Strategien zur deren Bewältigung entfalten
3.2.2 Welt und Verantwortung
Kriterien für gerechtes Handeln (zum Beispiel Thora, Goldene Regel, jedem nach seiner Leistung, jedem das Gleiche, jedem nach seinem Bedarf) an Beispielen (zum Beispiel Kleidung, Ernährung, Leistung, Besitz) überprüfen
anhand von Fallbeispielen die Aufgabe des Gewissens analysieren
Ursachen von Konflikten analysieren und Perspektiven für konstruktive Lösungen aufzeigen
3.2.3 Bibel
die Bedeutung der Bibel für reformatorisches Selbstverständnis erläutern
Zusammenhänge zwischen prophetischem Wirken und Gerechtigkeit aufzeigen
Unterschiede des Gebrauchs von Heiligen Schriften in den monotheistischen Religionen (Christentum, Judentum und Islam) entfalten
3.2.4 Gott
Konsequenzen aus der reformatorischen Betonung des gnädigen Gottes (zum Beispiel Menschenbild, Erlösung, Kritik am Ablass) entfalten
Vorstellungen von Gott in Judentum, Christentum und Islam vergleichen
an Beispielen Folgen des christlichen Glaubens an Gott (zum Beispiel Franz von Assisi, Luther, Katharina von Bora, Friedrich von Bodelschwingh, Albert Schweitzer, Martin Luther King, Elisabeth von Thadden, Desmond Tutu, Local Heroes) untersuchen
3.2.5 Jesus Christus
Hoffnungsaspekte neutestamentlicher Wundererzählungen und Gleichnisse herausarbeiten
Begründungen christlicher Freiheit (zum Beispiel verlorener Sohn, Paulus, Luther) darstellen
die Darstellung Jesu im Koran mit biblischen Quellen vergleichen (zum Beispiel Geburtsgeschichte, Wunder, Verständnis als Prophet, Kreuzigung)
die Bedeutung Jesu Christi für evangelischen Glauben entfalten
3.2.6 Kirche und Kirchen
Anliegen der Reformation (zum Beispiel Schriftverständnis, Priestertum aller Gläubigen, Sakramentsverständnis, Kirchenverständnis) an ausgewählten Stationen ihrer Geschichte erläutern
lokalgeschichtliche Aspekte der Reformation aufzeigen
sich mit einem kirchlichem Handlungsfeld auseinandersetzen (zum Beispiel Telefonseelsorge, Flüchtlingsarbeit, Schwangerschaftsberatung, Suchtberatung, Diakonie in lokalen Kontexten, Jugendarbeit)
3.2.7 Religionen und Weltanschauungen
Wurzeln und Ausprägungen des Islam erläutern (zum Beispiel die Bedeutung Mohammeds, fünf Säulen, Glaubensgrundsätze, Koran, Imam, Schia, Sunna, Aleviten)
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum, Islam und Judentum erläutern (zum Beispiel Heilige Schriften, Gebäude, Überzeugungen, Feste, Bräuche)
Kriterien für einen Dialog zwischen Angehörigen verschiedener Religionen formulieren
3.3.1 Mensch
persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer analysieren (zum Beispiel Hospiz, Trauerprozesse, Bestattungskultur)
sich mit Begründungen für Menschenwürde und Menschenrechte auseinandersetzen (zum Beispiel Ebenbild Gottes, Rechtfertigung, Naturrecht)
zu Antwortversuchen auf die Sinnfrage Stellung nehmen (zum Beispiel Erfolgsstreben, Beziehungen, Selbstverwirklichung, Altruismus, Gottes- und Menschenliebe, Konsum, Glück)
sich mit Ausprägungen von Liebe, Partnerschaft und Sexualität auseinandersetzen (zum Beispiel in kultureller Bedingtheit, gesellschaftlichem Wandel, medialer Darstellung, biblischer Deutung)
3.3.2 Welt und Verantwortung
Konsequenzen ethischer Ansätze anhand der Frage der Selbstbestimmung des Menschen aufzeigen (zum Beispiel aus dem Bereich Suizid, Sterbehilfe, Transplantationsmedizin)
das Verhältnis von Zuspruch und Anspruch als Grundzug christlicher Ethik anhand biblischer Texte (zum Beispiel 2. Mose 20,1-17; Mt 5-7; Lk 10,25-37; Joh 8,1-11; Gal 3,26-28) entfalten
anhand von Fallbeispielen utilitaristische Ethik und Pflichtethik vergleichen
unterschiedliche Deutungen der Wirklichkeit (zum Beispiel lebensweltlich, religiös, naturwissenschaftlich) anhand von Beispielen (zum Beispiel Tod und Sterben, Krankheit) darstellen
3.3.3 Bibel
sich mit Aspekten des Verständnisses biblischer Texte auseinandersetzen (zum Beispiel Historizität und Aktualität, Wahrheit, Widersprüche)
die Entstehung biblischer Texte aus historisch-kritischer Perspektive exemplarisch erläutern
Bibeltexte (zum Beispiel Hiob, Bergpredigt) hinsichtlich ihrer existenziellen Bedeutung interpretieren
sich mit der Bedeutung der heiligen Schriften in den monotheistischen Religionen (Wahrheitsanspruch und zum Beispiel Übersetzung, Interpretation, Alltagsgebrauch) auseinandersetzen
3.3.4 Gott
existenzielle Herausforderungen (zum Beispiel Erfolg, Glück, Sinn, Krisen, Krankheit, Verlust, Tod) zu Fragen nach Zufall, Schicksal und Wirken Gottes in Beziehung setzen
sich mit Argumenten für und gegen die Existenz Gottes auseinandersetzen
Gottesvorstellungen einer fernöstlichen Religion mit biblischen vergleichen
3.3.5 Jesus Christus
Anstößigkeit und Aktualität der Bergpredigt erläutern (zum Beispiel neue Gerechtigkeit, Feindesliebe, Gewaltverzicht, Besitz, Stellung zur Thora)
die Bedeutung des Todes und der Auferstehung Jesu Christi für christliche Hoffnung beschreiben
christliches Verständnis von Tod und Auferstehung mit anderen religiösen und philosophischen Vorstellungen vergleichen
3.3.6 Kirche und Kirchen
das Verhältnis von Kirche und Judentum an ausgewählten Stationen darstellen (Drittes Reich und zum Beispiel Kreuzzüge, die große Pest, Reformation, Aufklärung, Kaiserreich, Kirche und Juden nach Auschwitz)
die Haltung von Christen gegenüber dem Staat in autoritären Regimen untersuchen (zum Beispiel Bekennende Kirche und Deutsche Christen zur Zeit des Nationalsozialismus, Verfolgung und Unterdrückung von Christen weltweit)
Kennzeichen und historische Wurzeln unterschiedlicher Kirchen und Denominationen erläutern (zum Beispiel Orthodoxie, Anglikanische Kirche, Freikirchen, Pfingstbewegung)
3.3.7 Religionen und Weltanschauungen
Ausprägungen religiöser Praxis und Vorstellungen einer fernöstlichen Religion erläutern und mit christlichen Erlösungsvorstellungen vergleichen
sich mit Ursachen und Folgen fundamentalistischer Überzeugungen in einer Religion auseinandersetzen (zum Beispiel im Christentum, im Judentum, im Islam)
sich mit Erscheinungsformen von Religion (zum Beispiel Polytheismus, Animismus, Monotheismus, Transzendenz und Immanenz) auseinandersetzen
3.4.1 Mensch
Aspekte des biblischen Menschenbildes (zum Beispiel Gottesebenbildlichkeit, Leben in Beziehung, Arbeit, Sünde und Schuld, Endlichkeit, Hoffnung, Gewalt, Erlösung) mit denen eines weiteren anthropologischen Konzepts (zum Beispiel Platon, Aristoteles, I. Kant, Th. Hobbes, J.-J. Rousseau, S. Freud, M. Buber, H. Arendt, A. Gehlen, Th. Adorno, P. Singer) vergleichen
das Verständnis von Freiheit und Verantwortung in christlicher Perspektive (Geschöpflichkeit, Rechtfertigung) zu einer anderen Sichtweise (zum Beispiel I. Kant, S. Freud, A. Camus, G. Roth) in Beziehung setzen
3.4.2 Welt und Verantwortung
unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Konsequenzen für das Gespräch zwischen christlichem Glauben und Naturwissenschaft aufzeigen
anhand eines ethischen Konfliktfeldes (zum Beispiel Krieg und Frieden, Ökonomisierung, Globalisierung, Medienethik) biblische Gerechtigkeitsvorstellungen entfalten
zwei ethische Argumentationsmodelle erörtern (zum Beispiel Pflichtethik, Gesinnungsethik, Verantwortungsethik, utilitaristische Ethik)
3.4.3 Gott
unterschiedliche Zugänge zur Gottesfrage (zum Beispiel Erfahrung, Bibel, Gottesbeweise, Mystik, Theodizee) darstellen
biblische und theologische Aussagen über Gott erläutern (zum Beispiel Gott in Christus, Trinität, Gottes Wirken in der Geschichte, Epiphanien, Ich-Bin-Worte Jesu)
zu einer religionskritischen Konzeption aus Philosophie, Psychologie oder Naturwissenschaft (zum Beispiel D. Diderot, J. O. de La Mettrie, L. Feuerbach, K. Marx, F. Nietzsche, S. Freud, R. Dawkins, K. Hendrikse, M. Onfray) theologisch begründet Stellung nehmen
3.4.4 Jesus Christus
historische und theologische Sichtweisen auf Leben und Wirken Jesu erläutern
sich mit der Bedeutung von Passion und Auferstehung Jesu für den christlichen Glauben auseinandersetzen
3.4.5 Kirche und Kirchen
eine wiederkehrende Herausforderung für die Kirche (zum Beispiel Frage nach Macht, Verhältnis zum Staat, Armut und Reichtum, Krieg und Frieden, Mission) anhand kirchengeschichtlicher Stationen untersuchen
Rolle und Bedeutung der Kirchen in der pluralen Gesellschaft anhand ihres Auftrags überprüfen (zum Beispiel gesellschaftliches und politisches Engagement, Subsidiarität, Ökumene, Religiosität, Bildung)
3.4.6 Religionen und Weltanschauungen
sich mit lebensförderlichen und destruktiven Wirkungen von Religion und nichtreligiösen Weltdeutungen auseinandersetzen (zum Beispiel Freiheit versus Abhängigkeit, Toleranz versus Absolutheitsanspruch, Frieden versus Gewalt, Laizismus versus Gottesstaat)
Kriterien für einen konstruktiven Umgang mit der Wahrheitsfrage zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen formulieren
3.5.1 Mensch
Aspekte des biblischen Menschenbildes (zum Beispiel Gottesebenbildlichkeit, Leben in Beziehung, Arbeit, Sünde und Schuld, Endlichkeit, Hoffnung, Gewalt, Erlösung) mit denen eines weiteren anthropologischen Konzepts (zum Beispiel Platon, Aristoteles, I. Kant, Th. Hobbes, J.-J. Rousseau, S. Freud, M. Buber, H. Arendt, A. Gehlen, Th. Adorno, P. Singer) vergleichen
das Verständnis von Freiheit und Verantwortung in christlicher Perspektive (Geschöpflichkeit, Rechtfertigung) zu einer anderen Sichtweise (zum Beispiel I. Kant, S. Freud, A. Camus, G. Roth) in Beziehung setzen
Konsequenzen verschiedener Zugänge zur Wirklichkeit (Theologie und zum Beispiel Philosophie, Psychologie, Naturwissenschaft, Ästhetik, Ökonomie) für die Deutung menschlicher Erfahrung aufzeigen
3.5.2 Welt und Verantwortung
sich mit unterschiedlichen Zugängen zur Wirklichkeit auseinandersetzen und eine christliche Perspektive erläutern
anhand eines ethischen Konfliktfeldes (zum Beispiel Krieg und Frieden, Ökonomisierung, Globalisierung) biblische Gerechtigkeitsvorstellungen entfalten
zwei ethische Argumentationsmodelle (zum Beispiel deontologische und teleologische Ethik) überprüfen
sich mit säkularen (zum Beispiel Utopie, Vision, Zukunftsszenario, alternative Wirtschafts- und Lebensform, Große Transformation) und biblisch-theologischen Zukunftsmodellen (zum Beispiel messianisches Friedensreich, Reich Gottes, Apokalyptik) auseinandersetzen
3.5.3 Gott
unterschiedliche Zugänge zur Gottesfrage (zum Beispiel Erfahrung, Bibel, Gottesbeweise, Mystik) darstellen
biblische und theologische Aussagen über Gott erläutern (zum Beispiel Gott in Christus, Trinität, Gottes Wirken in der Geschichte, Epiphanien, Ich-Bin-Worte Jesu)
zu einer religionskritischen Konzeption aus Philosophie, Psychologie oder Naturwissenschaft (zum Beispiel D. Diderot, J. O. de La Mettrie, L. Feuerbach, K. Marx, F. Nietzsche, S. Freud, R. Dawkins, K. Hendrikse, M. Onfray) theologisch begründet Stellung nehmen
Erfahrungen von Leid und Ungerechtigkeit als Herausforderung für den Glauben an Gott erörtern (zum Beispiel Hiob, G. W. Leibniz, Voltaire, G. Büchner, A. Camus, H. Jonas)
3.5.4 Jesus Christus
historische und theologische Sichtweisen auf Leben und Wirken Jesu erläutern
sich mit der Bedeutung von Passion und Auferstehung Jesu für den christlichen Glauben auseinandersetzen
sich mit der Rezeption der Gestalt und Botschaft Jesu Christi (zum Beispiel in Kunst, Musik Geschichte, Literatur, anderen Religionen) auseinandersetzen
3.5.5 Kirche und Kirchen
eine wiederkehrende Herausforderung für die Kirche (zum Beispiel Frage nach Macht, Verhältnis zum Staat, Armut und Reichtum, Krieg und Frieden, Mission) anhand kirchengeschichtlicher Stationen untersuchen
Rolle und Bedeutung der Kirchen in der pluralen Gesellschaft anhand ihres Auftrags überprüfen (zum Beispiel gesellschaftliches und politisches Engagement, Subsidiarität, Ökumene, Religiosität, Bildung)
Perspektiven einer zukunftsfähigen Kirche (zum Beispiel Spiritualität und Mystik, Eintreten für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Lebensbegleitung, Gemeinschaft, Mitverantwortung, Widerstand) entwickeln
unterschiedliche Kirchenverständnisse (zum Beispiel charismatisch, hierarchisch, egalitär, synodal) untersuchen
3.5.6 Religionen und Weltanschauungen
sich mit lebensförderlichen und destruktiven Wirkungen von Religion und nichtreligiösen Weltdeutungen auseinandersetzen (zum Beispiel Freiheit versus Abhängigkeit, Toleranz versus Absolutheitsanspruch, Frieden versus Gewalt, Laizismus versus Gottesstaat)
Kriterien für einen konstruktiven Umgang mit der Wahrheitsfrage zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen formulieren
die trinitarische Gottesvorstellung mit dem jüdischen und islamischen Monotheismus vergleichen
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
127 Kompetenzen
0 gewählt
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg — Bildungsplan des allgemein bildenden Gymnasiums, Fach Evangelische Religionslehre (Bildungsplan 2016, G9-Fassung)
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren