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Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
4
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
4
Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
7
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
3
3.5.1
4
3.5.2
3
prozessbezogen
Hör-/Hörsehverstehen
8
Leseverstehen
9
Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
10
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
8
Schreiben
10
Sprachmittlung
7
Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz
7
Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
14
Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache und Intonation
3
Text- und Medienkompetenz
10
Hör-/Hörsehverstehen
8
Leseverstehen
17
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
8
Schreiben
11
Sprachmittlung
7
Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz
7
Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
17
Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache und Intonation
3
Text- und Medienkompetenz
11
3.3.1
4
3.3.2
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3.3.3.1
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3.5.4
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Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
grundlegende Kenntnisse von Elementen des Alltagslebens in Frankreich wie Familie, Schulstruktur, Feste und Traditionen, Jugendkultur, Musik, Hobbys, Essgewohnheiten und Ferien.
mindestens drei bedeutende Städte Frankreichs und ihre Sehenswürdigkeiten.
eine Region Frankreichs in Grundzügen.
mindestens zwei wichtige Persönlichkeiten oder Figuren aus dem frankophonen Bereich (zum Beispiel Sportler, Comicfigur, Musiker, Filmstar, historische Persönlichkeit) Toleranz, Solidarität, Inklusion, Antidiskriminierung.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
grundlegende kulturspezifische Konventionen anwenden (zum Beispiel bise, Höflichkeitsformeln, Bitte, Dank, Anrede, Tischsitten)
Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Alltagsleben in Familie und Schule vergleichen und gegebenenfalls mit Unterstützung erklären.
die Perspektive von Personen beider Kulturräume übernehmen, um Missverständnisse im Alltag zu vermeiden.
die vergleichende Auseinandersetzung mit einfachen authentischen oder didaktisierten fiktionalen und nichtfiktionalen Texten zum Aufbau eines Grundverständnisses für den französischen Kulturraum nutzen.
Hör-/Hörsehverstehen
Anweisungen, Erklärungen, Mitteilungen und Berichte mit leicht erkennbaren Informationen verstehen.
Aufforderungen, Bitten und Fragen in der einsprachigen Unterrichtssituation und in realen sowie medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen.
einfache authentische oder didaktisierte Alltagsgespräche – auch medial vermittelt – zu vertrauten Themen global und in ihren zentralen Aussagen verstehen.
sehr kurze Erzählungen mit leicht nachvollziehbarer Handlung in ihren zentralen Elementen verstehen.
aus sprachlich einfachen authentischen und didaktisierten Hör-/Hörsehtexten zu vertrauten Themen die zentralen Informationen entnehmen.
kurze authentische Filmsequenzen über vertraute Themen global verstehen, wenn das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist.
die Stimmungen der Sprechenden auch über Bild und Prosodie erfassen Strategien und Methoden.
Strategien des Hör-/Hörsehverstehens und einfache Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen anwenden (zum Beispiel Konzentration auf Gestik, Mimik, Bildmaterial und Signalwörter)
Leseverstehen
schriftliche Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen und selbstständig anwenden.
einem Text verschiedene, über mehrere Textabschnitte verteilte, explizit ausgedrückte Informationen, Zusammenhänge und Handlungslinien unter Anleitung beziehungsweise mithilfe einer vorgegebenen Fragestellung entnehmen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes zum eigenen Erfahrungshorizont beziehungsweise Alltagswissen sowie den eigenen (inter-)kulturellen Kenntnissen in Beziehung setzen, ihre Bedeutung analysieren und unter Anleitung erklären, nichtfiktionalen Texten die zentrale Botschaft entnehmen.
zu fiktionalen und nichtfiktionalen Texten mit vertrauter Thematik in einfacher Form mündlich und/oder schriftlich Stellung beziehen.
die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht schriftlich Stellung zu Ereignissen und Personen beziehen Strategien und Methoden.
unterschiedliche Lesestile nutzen (global, detailliert, selektiv)
Methoden der Texterschließung unter Anleitung nutzen (unter anderem Unterstreichen, Markieren, Randnotizen, Formulieren von Verständnisfragen; Übersetzen einzelner Textausschnitte ins Deutsche, falls erforderlich)
zur Texterschließung Worterschließungstechniken, insbesondere über andere Sprachen, gegebenenfalls mit Unterstützung nutzen.
das Vokabelverzeichnis ihres Lehrwerkes und zweisprachige Wörterbücher zur Texterschließung nutzen.
Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
andere Personen in Alltagssituationen unter anderem adressatenund situationsgerecht ansprechen sowie einladen und verbal auf die Kontaktaufnahme anderer reagieren.
in Alltagssituationen mehrere zentrale zusammenhängende Informationen erfragen und geben (zum Beispiel einfache Fragen im Anschluss an eine Präsentation beantworten), in einem Interview einfache Fragen stellen und beantworten.
sich über Fragen des Alltags austauschen sowie Entscheidungen und Verabredungen treffen.
Fragen, Bitten, Gefühle, Vorlieben, Abneigungen sowie die eigene Meinung vorwiegend zu Fragen des Alltags sachund adressatengerecht formulieren.
auf Gefühlsäußerungen angemessen verbal reagieren.
ein Gespräch über vertraute Themen beginnen, führen, beenden sowie bei Verständnisund Ausdrucksproblemen mit einfachen Strategien aufrechterhalten.
eine Rolle selbstständig und situationsgerecht gestalten Strategien und Methoden.
ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete Techniken sowie automatisierte Strukturen einsetzen (zum Beispiel Formen des Nachfragens beim Gesprächspartner, Bitte um Wiederholung, Formulierung des Nichtverstehens)
Gestik, Mimik und Situation nutzen, um das vom Gesprächspartner Gemeinte leichter zu erschließen oder den Sinn eigener Worte zu verdeutlichen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten einfache Techniken einsetzen (zum Beispiel Angabe eines Beispiels)
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Alltagssituationen und die wichtigsten Aspekte vertrauter Themen sowie ihre Gefühle dazu darstellen.
Erlebnisse, Erfahrungen, Pläne und Absichten zusammenhängend darstellen.
eine Geschichte aus dem Bereich der eigenen Lebenswelt erzählen, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, optischen und/oder akustischen Impulsen.
fiktionale und nichtfiktionale Texte zusammenfassen sowie ihre Gefühle und Einstellungen dazu äußern.
optisch kodierte Informationen in einfacher Form beschreiben (zum Beispiel Bild, Foto)
ein vertrautes Thema in den Grundzügen unter Verwendung einfacher Vortragsund Präsentationsstrategien darstellen Strategien und Methoden.
einfache Umschreibungsund Korrekturtechniken anwenden.
Strukturformen sowie Methoden zur Ideenfindung, Planung und Durchführung einer Präsentation anwenden (zum Beispiel Mindmap mit Untergliederung)
Schreiben
wichtige Informationen, zentrale Aspekte in Form von Notizen und/oder Stichworten festhalten sowie Mitteilungen verfassen.
eine persönliche Korrespondenz mit mehreren zusammenhängenden Informationen verfassen (zum Beispiel Postkarten, Glückwunschkarten, Einladungen, Briefe, E-Mails)
Berichte und Beschreibungen zu vertrauten Themen auf der Basis von Vorlagen sowie Informationen verfassen (zum Beispiel Kurzbiografien)
syntaktisch einfache fiktionale und nichtfiktionale Texte aufgrund von Vorgaben zusammenfassen.
Zustimmung, Ablehnung, Vorlieben, Abneigungen sowie persönliche Gefühle formulieren und die eigene Meinung begründet darlegen.
optisch und akustisch kodierte Informationen in einfacher Form beschreiben (zum Beispiel Bild, Foto, Geräusche)
auf der Basis von Vorgaben beziehungsweise Vorlagen (zum Beispiel Bildergeschichte) kurze Geschichten, Gedichte, Tagebucheinträge zunehmend selbstständig ergänzen, umgestalten und verfassen. Sie können Dialoge und innere Monologe verfassen (zum Beispiel zum Füllen von Leerstellen in fiktionalen Texten) Strategien und Methoden.
Strukturformen sowie Methoden zur Ideenfindung und Planung des Schreibvorgangs anwenden (Begriffsraster, Mindmap mit Untergliederung, Handlungsgeländer)
Hilfsmittel – auch digitale – zum Verfassen und Überarbeiten von eigenen Texte verwenden (zum Beispiel Wörterbücher, einfache Konnektorenlisten, fiches d'écriture)
Strategien zur Vermeidung von Fehlern einsetzen (zum Beispiel Genus-Numerus-Abgleich, Fehlerkartei)
Sprachmittlung
den zentralen Inhalt einer deutlich artikulierten mündlichen Mitteilung mit frequentem Vokabular in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus Gesprächen in der Standardsprache über ihnen vertraute Themen mehrere leicht erkennbare Informationen entnehmen und diese sachgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus didaktisierten und authentischen Texten mit klarer Strukturierung und frequentem Wortschatz, die ein ihnen vertrautes Thema behandeln, mehrere leicht erkennbare Informationen entnehmen und diese sachgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen Strategien und Methoden.
in Gesprächen ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete Techniken sowie automatisierte Strukturen einsetzen (zum Beispiel Formen des Nachfragens beim Gesprächspartner, Bitte um Wiederholung, Formulierung des Nichtverstehens)
Gestik, Mimik und Situation nutzen, um das vom Gesprächspartner Gemeinte leichter zu erschließen oder den Sinn eigener Worte zu verdeutlichen.
Hilfsmittel, wie zum Beispiel Wörterbücher, gegebenenfalls mit Unterstützung einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten einfache sprachliche Techniken einsetzen (zum Beispiel Angabe eines Beispiels, Synonyme, bekannte Internationalismen)
Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz
einen frequenten Wortschatz im Kontext von Alltagssituationen beziehungsweise vertrauten Themen verstehen und anwenden.
zunehmend unbekannten Wortschatz aufgrund ihrer Vorkenntnis aus anderen Sprachen, aufgrund erster Einsichten in die Wortbildung sowie ihres wachsenden Weltwissens erschließen.
einzelne wenige Ausdrücke des français familier verstehen.
Konnektoren zur Strukturierung von Texten verwenden.
bekannten Wortschatz korrekt schreiben und typische Sonderzeichen der französischen Orthografie richtig anwenden Strategien und Methoden.
verschiedene Möglichkeiten der Umschreibung (unter anderem Beispielsätze oder Paraphrasen) anwenden.
zunehmend eigenständig frequenten Wortschatz nach inhaltlichen und sprachlichen Kriterien (zum Beispiel Wortfamilien, semantischen Feldern) strukturieren und einzelne Verfahren zur Vernetzung und Memorierung von Wortschatz anwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
Personen, Sachen, Tätigkeiten und Sachverhalte benennen und beschreiben – Singular und Plural der Nomen – Begleiter – Subjektpronomen – unverbundene Personalpronomen – direkte und indirekte Objekte und Objektpronomen – Indefinita – Adjektive – Adverbien – Präpositionen – frequente Konjunktionen – Relativpronomen (qui, que, où) – Reflexivpronomen und reflexive Verben – Adverbialpronomen en.
ihre Meinung äußern – je pense que, je trouve que, je préfère, j'aime – subjonctif présent (je trouve bien que, je n'aime pas que) mit den frequenten Verben auf -er, -ir,-(d)re sowie être, avoir, aller, faire, dire, mettre, prendre, venir.
Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen und Befürchtungen äußern – Imperativ – j'aimerais, je voudrais als Vokabeln – frequente Auslöser des subjonctif (unter anderem je veux que, il (ne) faut (pas) que, il est important que mit den frequenten Verben auf -er, -ir,-(d)re sowie être, avoir, aller, faire, dire, mettre, prendre, venir)
Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, zukünftig und vergangen darstellen – présent – futur simple/composé – imparfait – passé composé (mit der Angleichung des Partizips bei être) können.
Informationen erfragen und weitergeben – Intonationsfrage – Fragen mit est-ce que – Fragewörter (qui, que, où, quand, pourquoi, combien, comment) – Interrogativbegleiter (quel) – die indirekte Rede/Frage (il dit que, il demande si, il veut savoir si) – die Inversionsfrage – einfache und satzverkürzende Infinitivkonstruktionen wie il me dit de, il m'a demandé de – Hervorhebung durch c'est ... qui, c'est ... que.
Aussagen verneinen und einschränken – ne ... pas, ne ... plus, ne ... rien, ne ... jamais, personne ne ..., rien ne ..., ne ... pas encore, ne ... personne.
Zeitund Ortsangaben machen – Präpositionen – y und en – Adverbien – einfache Adverbialsätze.
Besitzverhältnisse angeben – Possessivbegleiter.
Mengen und Zahlen benennen – unbestimmter Artikel im Singular und Plural – Grundzahlen – Teilungsartikel – einfache Mengenangaben wie zum Beispiel beaucoup de, peu de – Adverbialpronomen en – Ordnungszahlen.
Vergleiche formulieren – Steigerung von Adjektiv und Adverb.
Gefühle äußern – Wendungen wie je suis content,e de + Infinitiv, je suis content,e que + subjonctif mit den frequenten Verben auf -er, -ir, -(d)re sowie être, avoir, aller, faire, dire, mettre, prendre, venir.
Sachverhalte als möglich darstellen, Willen und Verpflichtung äußern – die modalen Hilfsverben pouvoir, vouloir, devoir – il faut + Infinitiv, – il est possible que + subjonctif, il faut que + subjonctif mit den frequenten Verben auf -er, -ir, -(d)re sowie être, avoir, aller, faire, dire, mettre, prendre, venir.
Begründungen, Argumente und Folgen äußern – unter anderem mit parce que, c'est pourquoi, comme, alors, par contre, donc.
einige grundlegende Unterschiede zwischen code oral und code écrit erkennen.
Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache und Intonation
Laute, Lautfolgen und Intonationsmuster des Französischen (français standard) phonologisch weitgehend korrekt aussprechen.
die Besonderheiten der französischen Aussprache und Intonation erkennen und korrekt anwenden (zum Beispiel die liaison obligatoire) Strategien und Methoden.
visuelle und auditive Hilfen zunehmend selbstständig zur Aussprache nutzen (unter anderem rezeptive Kenntnis der Lautschrift)
Text- und Medienkompetenz
auch längere Textabschnitte mit bekanntem Vokabular sinndarstellend vortragen.
syntaktisch einfache authentische oder didaktisierte fiktionale und nichtfiktionale Texte verstehen und aufgrund von Vorgaben kurz mündlich und schriftlich zusammenfassen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes zum Alltagswissen und den eigenen (inter-) kulturellen Kenntnissen in Beziehung setzen, die entnommenen Informationen nach ihrer Relevanz ordnen (zum Beispiel Zwischenüberschriften), einfache Zusammenhänge erkennen; nichtfiktionalen Texten die zentrale Botschaft entnehmen.
leicht erkennbare optische und akustische Gestaltungsmittel benennen.
zu Texten aus dem eigenen Erfahrungshorizont oder mit vertrauter Thematik in einfacher Form mündlich und schriftlich Stellung beziehen.
die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und sich aus deren Sicht zu Ereignissen und Personen mündlich und/oder schriftlich äußern.
vertraute fiktionale und nichtfiktionale Texte zur gelenkten Textproduktion mündlich und schriftlich nutzen (zum Beispiel Dialog)
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem Zusammenhang verstehen (zum Beispiel Filmausschnitt)
ausgewählte Medien – auch digitale – sowie die durch sie vermittelten Inhalte nutzen.
Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien – auch digitalen – gestalten und auf einfache Weise präsentieren.
Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
differenzierte Kenntnisse der (Alltags-)Kultur Frankreichs.
mindestens eine weitere Region in Frankreich (auch DOM-ROM)
die Geographie Frankreichs in Grundzügen.
Grundkenntnisse über Politik und Gesellschaft in Frankreich, unter anderem die Organisation des französischen Staates.
Eckdaten und wichtige Etappen der deutsch-französischen Geschichte und ihre Bedeutung für Europa.
Frankreich als multikulturelle Gesellschaft und deren historische Gründe.
weitere wichtige frankophone Persönlichkeiten aus der französischen Geschichte und aus den Bereichen Politik, Sport. Kultur, Musik, Medien und Akzeptanz anderer Lebensformen; Toleranz, Solidarität, Inklusion, Antidiskriminierung.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
zentrale Unterschiede und Gemeinsamkeiten im alltäglichen und öffentlichen Leben zwischen Deutschland und Frankreich vergleichen sowie deren soziokulturelle Bedingtheit erklären.
die Perspektive von Personen beider Kulturräume übernehmen, um Missverständnisse im Alltag und im Sprachgebrauch zu vermeiden.
die vergleichende Auseinandersetzung mit authentischen und didaktisierten fiktionalen Texten zum Aufbau eines Verständnisses für den französischsprachigen Kulturraum sowie seiner Geschichte und Gesellschaft nutzen. Mit dem gleichen Ziel verstehen sie anhand von didaktisierten oder authentischen nichtfiktionalen Texten (zum Beispiel journalistischen Dokumenten aus verschiedenen Medien) besondere (aktuelle) Ereignisse in Frankreich und der Frankophonie und setzen diese gegebenenfalls zu Geschehnissen in Deutschland in Bezug.
Hör-/Hörsehverstehen
Anweisungen, Erklärungen, Mitteilungen und Berichte verstehen.
Aufforderungen, Bitten und Fragen in einsprachigen und zunehmend auch in komplexeren Unterrichtssituationen und in realen sowie medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen.
authentische und didaktisierte Gespräche – auch medial vermittelt – in ihren zentralen Aussagen verstehen und dabei auch ausgewählte Einzelinformationen entnehmen, wenn über Alltagsthemen und andere vertraute Themen gesprochen wird.
kurze Erzählungen in ihren zentralen Handlungselementen verstehen.
aus authentischen und didaktisierten Hör-/Hörsehtexten (zum Beispiel Clip, Kurzfilm) die zentralen Informationen und dabei auch ausgewählte Einzelinformationen entnehmen.
authentische Filmsequenzen in den Hauptpunkten verstehen, deren Handlung im Wesent lichen durch Bild und Aktion getragen wird.
die Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen Strategien und Methoden.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörsehabsicht zunehmend zielgerichtet Rezeptionsstrategien anwenden.
Leseverstehen
schriftliche Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen und selbstständig anwenden.
einem Text implizite oder explizite Informationen beziehungsweise Zusammenhänge, logische Beziehungen (zum Beispiel Ursache – Wirkung) entnehmen, auch wenn diese über mehrere Textabschnitte hinweg vermittelt werden, nicht immer unmittelbar zu erkennen sind oder teilweise den eigenen Erwartungen zuwiderlaufen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes zu ihrem themenspezifischen und interkulturellen Wissen in Beziehung setzen, Zusammenhänge herstellen; unter zunehmender Berücksichtigung von Aspekten wie zum Beispiel Personenkonstellation, These und Argument können sie Deutungshypothesen bilden sowie Leerstellen füllen.
zu fiktionalen und nichtfiktionalen Texten mit weitgehend vertrauter Thematik mündlich und schriftlich begründet Stellung beziehen.
die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht schriftlich und mündlich differenziert Stellung beziehen Strategien und Methoden.
unterschiedliche Lesestile nutzen (globales, detailliertes, selektives, unter Anleitung auch analytisches Lesen)
unterschiedliche Methoden der Texterschließung selbstständig nutzen (zum Beispiel mots-clé, Textverlaufsdiagramme, Mindmapping, Übersetzen einzelner Textausschnitte ins Deutsche, falls erforderlich)
zur Texterschließung Worterschließungstechniken weitgehend selbstständig nutzen.
das Vokabelverzeichnis ihres Lehrwerkes und Wörterbücher gezielt – auch unter Heranziehung einsprachiger Ausgaben − zur Texterschließung nutzen können an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, den eigenen Standpunkt vertreten und angemessen interagieren. können.
detaillierte Informationen zu vertrauten Themen sprachlich differenziert erfragen und geben, in einem Interview auch differenzierte Fragen stellen und beantworten (zum Beispiel Vorstellungsgespräch)
sich über Fragen des Alltags differenziert austauschen und begründete Entscheidungen treffen.
die eigene Meinung auch zu weniger vertrauten Themen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen sachund adressatengerecht sowie differenziert formulieren.
auf Gefühlsäußerungen situationsund adressatengerecht reagieren.
Gespräche zu vertrauten Themen beginnen, sich daran beteiligen, beenden, den eigenen Standpunkt begründet vertreten und kurz zu den Standpunkten anderer Stellung beziehen.
auch spontan eine Rolle situationsgerecht gestalten Strategien und Methoden.
ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsgerechte Techniken einsetzen (zum Beispiel nonverbale Formen des aktiven Zuhörens wie Nicken, Stirnrunzeln, Bitte um Wiederholung, Nachfragen mit Angabe von Verständnisalternativen)
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Kompensationsstrategien anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Angabe eines Beispiels, Paraphrasen, Erläuterungen)
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Ereignisse, Tätigkeiten, Erfahrungen sowie vertraute Themen zusammenhängend und strukturiert darstellen und zunehmend differenziert kommentieren, sich zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch oder Interview präsentieren.
Erlebnisse, Erfahrungen, aktuelle, zukünftige sowie vergangene Pläne, Absichten und Wünsche zusammenhängend darlegen, begründen, Alternativen benennen und gegebenenfalls Zusammenhänge darstellen.
eine Geschichte zu vertrauten Themen strukturiert erzählen.
fiktionale und nichtfiktionale Texte strukturiert zusammenfassen und kommentieren.
optisch und akustisch kodierte Informationen zunehmend differenziert beschreiben (zum Beispiel Bild, Foto, Karikatur, Geräusche)
ein vertrautes Thema zusammenhängend und strukturiert darstellen sowie begründet kommentieren, dabei geeignete Vortragsund Präsentationsstrategien nutzen und Nachfragen zunehmend differenziert beantworten Strategien und Methoden.
verschiedene Umschreibungsund Korrekturtechniken anwenden.
Strukturformen sowie Methoden zur Ideenfindung und Durchführung einer Präsentation anwenden.
Schreiben
längere, auch detaillierte Notizen und Mitteilungen verfassen.
eine persönliche Korrespondenz (zum Beispiel detaillierte persönliche Briefe, E-Mails, Blogeinträge) zu vertrauten Themen situationsund adressatengerecht verfassen. Sie können standardisierte formelle Briefe und E-Mails situationsgerecht verfassen (zum Beispiel Informationsanfragen, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf)
Berichte und Beschreibungen zu vertrauten Themen verfassen.
fiktionale und nichtfiktionale Texte eigenständig zusammenfassen, dabei sowohl Globalverständnis als auch Detailverstehen berücksichtigen (Inhaltsangabe)
einfache fiktionale und nichtfiktionale – auch diskontinuierliche – Texte auf der Grundlage vorgegebener Kategorien zunehmend eigenständig analysieren.
persönliche Entscheidungen und Stellungnahmen begründet sowie mit zunehmender Differenzierung adressatenund situationsgerecht darlegen (commentaire personnel)
optisch und akustisch kodierte Informationen differenziert beschreiben (zum Beispiel Bild, Grafik, Karikatur, Geräusche)
unterschiedliche Textsorten unter Berücksichtigung der textsortenspezifischen Merkmale verfassen (unter anderem Tagebucheintrag, Buchempfehlung). Sie können differenzierte Dialoge und innere Monologe verfassen (zum Beispiel zum Füllen von Leerstellen in fiktionalen Texten) Strategien und Methoden.
Strukturformen sowie Methoden zur Ideenfindung und Planung des Schreibvorgangs sowie zur eigenständigen Überprüfung und Überarbeitung von Texten zielgerichtet anwenden.
Hilfsmittel – auch digitale – zum Verfassen und Überarbeiten eigener Texte weitgehend selbstständig verwenden (zum Beispiel einsprachiges Wörterbuch, Schulgrammatik, Konnektorenlisten, fiches d'écriture)
Strategien zur Vermeidung von Fehlern einsetzen (zum Beispiel Fehlerkartei)
Sprachmittlung
deutlich artikulierte, klar strukturierte, gegebenenfalls auch längere mündliche Mitteilungen und Redebeiträge mit vertrauten Inhalten und frequentem Vokabular in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus Gesprächen über ihnen auch weniger vertraute Themen, die überwiegend in der Standardsprache erfolgen, mehrere relevante Informationen entnehmen und diese sach-, adressatenund situationsgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus didaktisierten und authentischen Texten mit klarer Strukturierung und frequentem Wortschatz, die ein ihnen vertrautes Thema behandeln, die relevanten Informationen entnehmen und diese sachund situationsgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
bei Bedarf für das interkulturelle Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen Strategien und Methoden.
in Gesprächen ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsgerechte Techniken einsetzen (zum Beispiel Bitte um Wiederholung, nonverbale Formen des aktiven Zuhörens wie Nicken, Stirnrunzeln und Lächeln, Nachfragen mit Angabe von Verständnisalternativen)
Hilfsmittel, wie zum Beispiel Wörterbücher, selbstständig einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Kompensationsstrategien anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Angabe eines Beispiels, Paraphrasen, Erläuterungen, Definitionen, Synonyme und Oberbegriffe)
Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz
einen differenzierten Wortschatz zur sachgerechten Bewältigung von Alltagssituationen sowie zur Auseinandersetzung mit vertrauten Themen verstehen und selbstständig anwenden.
in zunehmendem Umfang unbekannten Wortschatz selbstständig erschließen.
einzelne frequente Ausdrücke des français familier verstehen und diese in das français standard übertragen.
Konnektoren zur differenzierten Strukturierung von Texten verwenden.
bekannten und vereinzelt auch unbekannten Wortschatz unter Anwendung der Regeln der Orthografie korrekt schreiben Strategien und Methoden.
verschiedene Möglichkeiten der Umschreibung anwenden (unter anderem Synonyme, Antonyme, Paraphrasen), um Texte zunehmend differenziert zu formulieren.
eigenständig den Wortschatz nach inhaltlichen und sprachlichen Kriterien (zum Beispiel Wortfamilien, semantischen Feldern) strukturieren und verschiedene Verfahren zur Vernetzung und Memorierung von Wortschatz sachgerecht anwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
Personen, Sachen, Tätigkeiten und Sachverhalte benennen und beschreiben – Demonstrativpronomen – Relativpronomen lequel, ce qui, ce que; rezeptiv: dont – Passiv.
ihre Meinung zunehmend differenziert äußern – subjonctif présent: je trouve bien que; je n'aime pas que und weitere frequente Auslöser; je crois que + Indikativ, je ne crois pas que + subjonctif – sowie subjonctif nach Konjunktionen.
Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen, Vorschläge, Vermutungen und Befürchtungen zunehmend differenziert äußern – weitere frequente Auslöser des subjonctif présent.
Sachverhalte differenziert als vergangen darstellen – plus-que-parfait, – Angleichung des participe passé bei avoir mit vorangehendem objet direct.
Vorgänge als gleichzeitig darstellen – gérondif (daneben in modaler, konzessiver und konditionaler Funktion)
Informationen differenziert erfragen und weitergeben – indirekte Rede mit der Zeitenfolge – absolute Frage.
Aussagen differenziert verneinen und einschränken – ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que.
zeitliche Abfolgen differenziert formulieren – Infinitivkonstruktionen mit avant de und après avoir/être – komplexere Adverbialsätze mit après que, avant que, jusqu'à ce que.
Besitzverhältnisse differenziert angeben – substantiviertes Possessivpronomen le mien, la mienne.
Mengen differenziert benennen – einige wichtige Ausnahmen der Mengenangaben, unter anderem la plupart des, bien des.
Vergleiche differenziert formulieren – die Konstruktionen mit autant.
Gefühle zunehmend differenziert äußern – Wendungen wie je suis content de + Infinitiv, je suis content que + subjonctif können.
Sachverhalte als möglich darstellen, Willen und Verpflichtung äußern – conditionnel présent – conditionnel passé – weitere Auslöser des subjonctif.
differenziert Begründungen formulieren, Argumente vorbringen und abwägen – kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen (Infinitiv konstruktionen mit pour und sans sowie weitere Adverbialsätze (sans que, pour que, bien que + subjonctif)
eine Annahme, Hypothese und Bedingung zunehmend differenziert formulieren – konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit – conditionnel présent – conditionnel passé.
auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen – passé simple – participe présent.
Unterschiede zwischen code oral und code écrit erkennen.
Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache und Intonation
Laute, Lautfolgen und Intonationsmuster des Französischen (français standard) phonologisch korrekt aussprechen.
die Besonderheiten der französischen Aussprache und Intonation korrekt anwenden sowie einzelne Varietäten der französischen Aussprache erkennen Strategien und Methoden.
visuelle und auditive Hilfen selbstständig zur Aussprache nutzen (unter anderem Lautschrift)
Text- und Medienkompetenz
auch längere Textabschnitte mit bekanntem und stellenweise unbekanntem Vokabular sinndarstellend vortragen.
authentische oder leicht adaptierte fiktionale und nichtfiktionale Texte verstehen und eigenständig mündlich und schriftlich strukturiert zusammenfassen, dabei sowohl Globalals auch Detailverstehen berücksichtigen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes zu ihrem themenspezifischen und interkulturellen Wissen in Beziehung setzen, Zusammenhänge herstellen; unter zunehmender Berücksichtigung von Aspekten wie zum Beispiel Personenkonstellation, These und Argument können sie Deutungshypothesen bilden sowie Leerstellen füllen.
einfache sprachliche, optische und akustische Gestaltungsmittel erkennen, benennen und ihre Wirkung erklären (zum Beispiel Werbung)
Texte mit weitgehend vertrauter Thematik mündlich und schriftlich gegebenenfalls unter Anleitung analysieren, begründet Stellung beziehen und die eigenen Deutungshypothesen am Text belegen.
die Perspektiven und Handlungsmuster von Akteuren, Charakteren und Figuren zunehmend eigenständig analysieren, die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht mündlich und/oder schriftlich Stellung nehmen (zum Beispiel zu Ereignissen, anderen Personen) können.
vertraute fiktionale und nichtfiktionale Texte mündlich und schriftlich zur zunehmend eigenständigen Textproduktion beziehungsweise zur kreativen Umoder Neugestaltung nutzen (zum Beispiel Dialog, Blog, innerer Monolog, Kurzbiografie, anderer Schluss, anderer Handlungsverlauf)
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und gegebenenfalls mit Unterstützung in ihrem kulturellen Zusammenhang erklären (zum Beispiel Spielfilmsequenz)
Medien sowie die durch sie vermittelten Inhalte nutzen und zunehmend kritisch kommentieren (zum Beispiel bei der Internetrecherche für ein Praktikum oder einen Ferienjob im frankophonen Ausland)
Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien gestalten und sachund adressatengerecht sowie zielgerichtet präsentieren Strategien und Methoden.
Hilfsmittel, Techniken und Methoden zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen, textuellen und medialen Verstehen und Produzieren von Texten gegebenenfalls unter Anleitung verwenden.
3.3.1
Vertrautheit mit Grundzügen der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit in Frankreich, unter anderem dem französischen Regierungssystem, wichtigen französischen Parteien, der Interkulturalität in Frankreich, den DOM-ROM, der Laizität des Staates, der Frankophonie.
die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung für die beiden Länder und Europa.
zentrale Ereignisse der deutsch-französischen Geschichte.
Frankophonie als Raum kultureller, gesellschaftlicher und sprachlicher Vielfalt und Akzeptanz anderer Lebensformen; Toleranz, Solidarität, Inklusion, Antidiskriminierung.
3.3.2
zentrale gesellschaftliche und historische Zusammenhänge der französischsprachigen Kultur auch im Vergleich mit der deutschen Kultur erklären und mit der erforderlichen Toleranz gegenüber dem fremden und Distanz dem eigenen Kulturraum gegenüber bewerten. Dabei sind sie in der Lage, sich darüber mit einem französischsprachigen Kommunikationspartner auszutauschen und einen begründeten Standpunkt zu beziehen.
die Perspektive von Personen beider Kulturräume übernehmen, um Missverständnisse im Alltag und im Sprachgebrauch zu vermeiden können.
die vergleichende Auseinandersetzung mit authentischen fiktionalen Texten zur Entwicklung eines vertieften Verständnisses des französischsprachigen Kulturraums sowie seiner Geschichte und Gesellschaft nutzen. Mit dem gleichen Ziel verstehen sie anhand von authentischen nicht fiktionalen Texten (zum Beispiel journalistische Dokumente aus verschiedenen Medien) beson dere (aktuelle) Ereignisse, gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Frankreich und der Frankophonie und setzen diese gegebenenfalls zu Geschehnissen und Entwicklungen in Deutschland in Bezug.
3.3.3.1
den einsprachigen Unterricht in komplexen Situationen verstehen.
Alltagsgespräche – auch medial vermittelt – in ihren zentralen Aussagen verstehen und dabei auch ausgewählte Einzelinformationen entnehmen.
Erzählungen in ihren zentralen Handlungselementen verstehen.
aus authentischen Hör-/Hörsehtexten (zum Beispiel Clip, Kurzfilm) die zentralen Aussagen und ausgewählte Einzelinformationen entsprechend der Hör-/Hörsehabsicht entnehmen.
Fernsehsendungen, Spielund Dokumentarfilme im Wesentlichen verstehen.
die Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen Strategien und Methoden.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörsehabsicht zielgerichtet Rezeptionsstrategien anwenden.
3.3.3.2
auch komplexere schriftliche Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen und selbstständig anwenden.
einem Text implizite oder explizite Informationen beziehungsweise Zusammenhänge und logische Beziehungen (zum Beispiel Ursache – Wirkung) entnehmen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes in ihren themenspezifischen, historischen, sozialen und interkulturellen Zusammenhängen mündlich und schriftlich interpretieren, Deutungshypothesen bilden, am Text überprüfen sowie Leerstellen sachgerecht füllen.
zu fiktionalen und nichtfiktionalen Texten auch mit weniger vertrauter Thematik mündlich und schriftlich begründet Stellung beziehen sowie den eigenen Standpunkt plausibel vertreten.
die Perspektive einer Figur in einem komplexeren fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht schriftlich und mündlich differenziert Stellung beziehen Strategien und Methoden.
unterschiedliche Lesestile nutzen (global, detailliert, selektiv, gegebenenfalls mit Unterstützung analytisches Lesen)
unterschiedliche Methoden der Texterschließung nutzen.
zur Texterschließung die Bandbreite ihrer Sprachkenntnisse selbstständig nutzen.
einund zweisprachige Wörterbücher gezielt zur Texterschließung nutzen.
3.3.3.3
detaillierte Informationen auch zu weniger vertrauten Themen sprachlich differenziert erfragen und geben.
die eigene Meinung auch zu komplexen Fragestellungen sowie weniger vertrauten Themen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen sachund adressatengerecht sowie differenziert formulieren.
auf Gefühlsäußerungen adressatenund situationsgerecht mit zunehmender Differenzierung reagieren.
sich an Gesprächen, auch zu komplexen beziehungsweise abstrakten Themen beteiligen, den eigenen Standpunkt im Austausch mit den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern begründet vertreten und auch in komplexen Gesprächssituationen spontan die eigene Ansicht zum Standpunkt anderer durch relevante Erklärungen, Argumente begründen und verteidigen.
auch spontan eine Rolle situationsund adressatengerecht gestalten Strategien und Methoden.
ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsund adressatengerechte Techniken einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Techniken, Gesprächsstrategien zielgerichtet anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Paraphrasierung oder Nachfragen)
3.3.3.4
Ereignisse, Tätigkeiten, Erfahrungen und auch weniger vertraute Themen detailliert und strukturiert darstellen und kommentieren, sich zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch oder Interview präsentieren und den eigenen Standpunkt differenziert vertreten.
Erlebnisse, Erfahrungen, Projekte, Pläne, Absichten und Wünsche differenziert und strukturiert unter Berücksichtigung von Alternativen darstellen.
eine Geschichte klar strukturiert und detailliert erzählen.
komplexere fiktionale und nichtfiktionale Texte klar strukturiert zusammenfassen sowie differenziert kommentieren.
optisch und akustisch kodierte Informationen differenziert beschreiben und analysieren (zum Beispiel Bild, Karikatur, Geräusche)
vertraute und auch weniger vertraute Themen klar strukturiert und adressatengerecht unter Verwendung geeigneter Vortragsund Präsentationsstrategien darstellen und den eigenen Standpunkt differenziert begründen, auf Nachfragen sachgerecht eingehen, Erläuterungen geben und gegebenenfalls spontan vom vorbereiteten Konzept abweichen Strategien und Methoden.
verschiedene Kompensationsstrategien und Korrekturtechniken zielgerichtet anwenden.
Präsentationen zielgerichtet planen und durchführen.
3.3.3.5
eine persönliche Korrespondenz auch zu weniger vertrauten Themen situationsund adressatengerecht verfassen.
Berichte und Beschreibungen auch zu weniger vertrauten Themen verfassen.
fiktionale und nichtfiktionale Texte, die auch konkurrierende Informationen beziehungsweise divergierende Stellungnahmen oder Positionen enthalten, strukturiert zusammenfassen, dabei sowohl Globalverständnis als auch Detailverstehen berücksichtigen (zum Beispiel Inhaltsangabe)
fiktionale und nichtfiktionale – auch diskontinuierliche – Texte auf der Grundlage eines Analyseinstrumentariums eigenständig analysieren, interpretieren und gegebenenfalls kommentieren.
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen, den eigenen Standpunkt differenziert darstellen und stringente Schlussfolgerungen ziehen (commentaire personnel)
ein breites Spektrum optisch und akustisch kodierter Informationen beschreiben und analysieren (zum Beispiel Bild, Grafik, Karikatur, Geräusche)
unterschiedliche Textsorten unter Berücksichtigung der textsortenspezifischen Merkmale und verschiedener Perspektiven verfassen (zum Beispiel Blogeintrag, Leserbrief). Sie können differenzierte Dialoge und innere Monologe auch zu komplexeren Texten verfassen (zum Beispiel zum Füllen von Leerstellen in fiktionalen Texten) Strategien und Methoden.
Schreibprozesse selbstständig und zielgerichtet planen und gegebenenfalls mit Überarbeitungen umsetzen.
Hilfsmittel – auch digitale – zum Verfassen und Überarbeiten eigener Texte selbstständig verwenden (zum Beispiel einsprachiges Wörterbuch, Grammatik, Konnektorenlisten, fiches d'écriture)
3.3.3.6
die Hauptpunkte längerer klar strukturierter Redebeiträge und Vorträge mit auch weniger vertrauten Inhalten und nur teilweise frequentem Vokabular in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus Gesprächen über ihnen auch weniger vertraute Themen, die teilweise nicht in der Standardsprache erfolgen, die relevanten Informationen entnehmen und diese zusammenhängend, sach-, adressatenund situationsgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus authentischen Texten auch zu weniger vertrauten Themen die relevanten Informationen entnehmen und diese zusammenhängend, sach-, adressatenund situationsgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
bei Bedarf für das interkulturelle Verstehen erforderliche Erläuterungen situationsbezogen und adressatengerecht hinzufügen Strategien und Methoden.
in Gesprächen ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsund adressatengerechte Techniken einsetzen.
Hilfsmittel, wie zum Beispiel Wörterbücher, selbstständig und zielgerichtet einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Techniken, Gesprächsstrategien zielgerichtet anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Paraphrasieren oder Nachfragen)
3.3.3.7
einen differenzierten Wortschatz auch zu weniger vertrauten Themen verstehen und anwenden.
mittels Erschließungstechniken (unter anderem eigenes Weltwissen, Vergleich mit anderen Sprachen, sachgerechter Umgang mit Wörterbüchern) auch sprachliche Äußerungen mit einem höheren Anteil an unbekanntem Wortschatz erschließen.
frequente Ausdrücke des français familier verstehen und diese in das français standard übertragen.
einen einfachen Funktionsund Interpretationswortschatz nutzen, der es ihnen erlaubt, fiktionale und nichtfiktionale Texte sachgerecht zu beschreiben und zu kommentieren.
Konnektoren differenziert und sachgerecht verwenden.
orthografisch weitgehend korrekt schreiben Strategien und Methoden.
Umschreibungen zielgerecht verwenden, um Texte sachgerecht und differenziert auch zu komplexen Themen zu formulieren.
eigenständig grundlegende Wortbildungsregeln und Verfahren zur Vernetzung, Strukturierung und Memorierung von Wortschatz (nach inhaltlichen und sprachlichen Kriterien) sachgerecht und zielgerichtet anwenden.
3.3.3.8
Personen, Sachen, Tätigkeiten und Sachverhalte benennen und beschreiben – dont – subjonctif im Relativsatz.
auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen anwenden, zum Beispiel – participe présent.
wichtige Besonderheiten des gesprochenen Französisch erkennen.
3.3.3.9
Laute, Lautfolgen und Intonationsmuster des Französischen (français standard) phonologisch korrekt und phonetisch weitgehend korrekt aussprechen.
die Besonderheiten der französischen Aussprache und Intonation korrekt anwenden sowie Varietäten der französischen Aussprache erkennen Strategien und Methoden.
3.3.4
auch längere Textabschnitte mit bekanntem und auch unbekanntem Vokabular sinndarstellend vortragen.
sprachlich und inhaltlich auch komplexere fiktionale und nichtfiktionale Texte verstehen und mündlich und schriftlich strukturiert zusammenfassen, dabei sowohl Globalals auch Detailverstehen berücksichtigen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes in ihren themenspezifischen, historischen, sozialen und interkulturellen Zusammenhängen mündlich und schriftlich interpretieren, Deutungshypothesen bilden, am Text überprüfen sowie Leerstellen sachgerecht füllen können.
sprachliche, optische und akustische Gestaltungsmittel erkennen, benennen und ihre Wirkung interpretieren (zum Beispiel Werbung)
Texte auch mit weniger vertrauter Thematik mündlich und schriftlich analysieren, deuten, differenziert Stellung beziehen und die eigenen Deutungshypothesen am Text belegen.
die Perspektiven und Handlungsmuster von Akteuren, Charakteren und Figuren analysieren, die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht mündlich und/oder schriftlich differenziert Stellung nehmen (zum Beispiel zu Ereignissen, anderen Personen)
vertraute fiktionale und nichtfiktionale Texte mündlich und schriftlich zur Textproduktion beziehungsweise zur kreativen Umoder Neugestaltung nutzen (zum Beispiel Dialog, Blog, innerer Monolog, Kurzbiografie, anderer Schluss, anderer Handlungsverlauf)
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und gegebenenfalls mit Unterstützung in ihrem kulturellen Zusammenhang erklären (zum Beispiel Analyse einer kurzen Filmszene)
Medien sowie die durch sie vermittelten Inhalte nutzen und kritisch kommentieren (zum Beispiel bei der Internetrecherche für ein Praktikum oder einen Ferienjob im frankophonen Ausland)
Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien gestalten und sachund adressatengerecht sowie zielgerichtet präsentieren Strategien und Methoden.
Hilfsmittel, Techniken und Methoden zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen, textuellen und medialen Verstehen und Produzieren von Texten gegebenenfalls unter Anleitung verwenden.
3.5.1
Grundzüge der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit in Frankreich, unter anderem des französischen Regierungssystems, wichtiger französischer Parteien, der Interkulturalität in Frankreich, der Laizität des Staates.
die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung für die beiden Länder und Europa.
zentrale Ereignisse der deutsch-französischen Geschichte.
Grundzüge der Frankophonie unter den Aspekten kultureller, gesellschaftlicher und/oder sprachlicher Vielfalt Selbstfindung und Akzeptanz anderer Lebensformen; Toleranz, Solidarität, Inklusion, Antidiskriminierung.
3.5.2
zentrale gesellschaftliche und historische Zusammenhänge der französischsprachigen Kultur auch im Vergleich mit der deutschen Kultur erklären und mit der erforderlichen Toleranz gegenüber dem fremden und Distanz dem eigenen Kulturraum gegenüber bewerten. Dabei sind sie in der Lage, sich darüber mit einem französischsprachigen Kommunikationspartner auszutauschen und einen begründeten Standpunkt zu beziehen.
die Perspektive von Personen beider Kulturräume übernehmen, um Missverständnisse im Alltag und im Sprachgebrauch zu vermeiden können.
die vergleichende Auseinandersetzung mit authentischen fiktionalen Texten zur Entwicklung eines vertieften Verständnisses des französischsprachigen Kulturraums sowie seiner Geschichte und Gesellschaft nutzen. Mit dem gleichen Ziel verstehen sie anhand von authentischen nicht fiktionalen Texten (zum Beispiel journalistische Dokumente aus verschiedenen Medien) besondere (aktuelle) Ereignisse, gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Frankreich und der Frankophonie und setzen diese gegebenenfalls zu Geschehnissen und Entwicklungen in Deutschland in Bezug.
3.5.3.1
den einsprachigen Unterricht auch in komplexen Situationen verstehen.
Alltagsgespräche – auch medial vermittelt – in ihren zentralen Aussagen verstehen und dabei auch ausgewählte Einzelinformationen entnehmen.
kurze und in Einzelfällen auch längere Erzählungen in ihren zentralen Handlungselementen verstehen.
aus authentischen Hör‑/Hörsehtexten (zum Beispiel Clip, Kurzfilm) die zentralen Aussagen und ausgewählte Einzelinformationen entsprechend der Hör‑/Hörsehabsicht entnehmen.
authentische Filmsequenzen sowie gegebenenfalls Fernsehsendungen, Spielund Dokumentarfilme im Wesentlichen verstehen.
die Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen Strategien und Methoden.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör‑/Hörsehabsicht zielgerichtet Rezeptionsstrategien anwenden.
3.5.3.2
auch komplexere schriftliche Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen und selbstständig anwenden.
einem Text implizite oder explizite Informationen beziehungsweise Zusammenhänge und logische Beziehungen (zum Beispiel Ursache – Wirkung) entnehmen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes in ihren themenspezifischen – und, wo nötig, in ihren historischen, sozialen sowie interkulturellen – Zusammenhängen mündlich und schriftlich interpretieren, Deutungshypothesen bilden, am Text überprüfen sowie Leerstellen sachgerecht füllen.
zu fiktionalen und nichtfiktionalen Texten in Einzelfällen auch mit weniger vertrauter Thematik mündlich und schriftlich begründet Stellung beziehen sowie den eigenen Standpunkt plausibel vertreten.
die Perspektive einer Figur in einem auch komplexeren fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht schriftlich und mündlich differenziert Stellung beziehen Strategien und Methoden.
unterschiedliche Lesestile nutzen (global, detailliert, selektiv, gegebenenfalls mit Unterstützung analytisches Lesen)
unterschiedliche Methoden der Texterschließung nutzen.
zur Texterschließung Worterschließungstechniken sowie zunehmend die Bandbreite ihrer Sprachkenntnisse selbstständig nutzen.
einund zweisprachige Wörterbücher gezielt zur Texterschließung nutzen.
3.5.3.3
detaillierte Informationen in Einzelfällen auch zu weniger vertrauten Themen sprachlich differenziert erfragen und geben.
die eigene Meinung auch zu weniger vertrauten Themen sowie in Einzelfällen zu komplexen Fragestellungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen sachund adressaten gerecht sowie differenziert formulieren.
auf Gefühlsäußerungen adressatenund situationsgerecht mit zunehmender Differenzierung reagieren.
sich an Gesprächen, auch zu zunehmend komplexen beziehungsweise abstrakten Themen beteiligen, den eigenen Standpunkt im Austausch mit den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern begründet vertreten und auch in zum Teil komplexen Gesprächssituationen spontan die eigene Ansicht zum Standpunkt anderer durch relevante Erklärungen, Argumente begründen und verteidigen.
auch spontan eine Rolle situationsund adressatengerecht gestalten Strategien und Methoden.
ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsund adressatengerechte Techniken einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Techniken, Gesprächsstrategien zielgerichtet anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Angabe eines Beispiels, Paraphrasierung oder Nachfragen)
3.5.3.4
Ereignisse, Tätigkeiten, Erfahrungen und in Einzelfällen auch weniger vertraute Themen detailliert und strukturiert darstellen und kommentieren, sich zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch oder Interview präsentieren und den eigenen Standpunkt differenziert vertreten.
Erlebnisse, Erfahrungen, Projekte, Pläne, Absichten und Wünsche differenziert und strukturiert unter Berücksichtigung von Alternativen darstellen.
eine Geschichte strukturiert und bei vertrautem Thema auch detailliert erzählen.
komplexere fiktionale und nichtfiktionale Texte strukturiert zusammenfassen sowie überwiegend differenziert kommentieren.
optisch und akustisch kodierte Informationen überwiegend differenziert beschreiben und analysieren (zum Beispiel Bild, Karikatur, Geräusche)
vertraute und auch weniger vertraute Themen strukturiert und unter Verwendung geeigneter Vortragsund Präsentationsstrategien darstellen sowie den eigenen Standpunkt differenziert begründen und auf Nachfragen sachund situationsgerecht eingehen Strategien und Methoden.
verschiedene Kompensationsstrategien und Korrekturtechniken zielgerichtet anwenden.
Präsentationen zielgerichtet planen und durchführen.
3.5.3.5
eine persönliche Korrespondenz in Einzelfällen auch zu weniger vertrauten Themen situationsund adressatengerecht verfassen.
Berichte und Beschreibungen in Einzelfällen auch zu weniger vertrauten Themen verfassen können.
fiktionale und nichtfiktionale Texte in den wesentlichen Aspekten strukturiert zusammenfassen und dabei sowohl Globalverständnis als auch Detailverstehen berücksichtigen (zum Beispiel Inhaltsangabe)
fiktionale und nichtfiktionale – auch diskontinuierliche – Texte auf der Grundlage eines Analyseinstrumentariums eigenständig analysieren, interpretieren und gegebenenfalls kommentieren.
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen, den eigenen Standpunkt überwiegend differenziert darstellen und Schlussfolgerungen ziehen (commentaire personnel)
ein breites Spektrum optisch und akustisch kodierter Informationen beschreiben und analysieren (zum Beispiel Bild, Grafik, Karikatur, Geräusche)
unterschiedliche Textsorten unter Berücksichtigung der textsortenspezifischen Merkmale und verschiedener Perspektiven verfassen (zum Beispiel Blogeintrag, Leserbrief). Sie können differenzierte Dialoge und innere Monologe verfassen (zum Beispiel zum Füllen von Leerstellen in fiktionalen Texten) Strategien und Methoden.
Schreibprozesse selbstständig und zielgerichtet planen und gegebenenfalls mit Überarbeitungen umsetzen.
Hilfsmittel – auch digitale – zum Verfassen und Überarbeiten eigener Texte selbstständig verwenden (zum Beispiel einsprachiges Wörterbuch, Grammatik, Konnektorenlisten, fiches d'écriture)
3.5.3.6
die Hauptpunkte längerer klar strukturierter Redebeiträge und Vorträge mit in Einzelfällen auch weniger vertrauten Inhalten und nur teilweise frequentem Vokabular in die jeweils andere Sprache übertragen können.
aus Gesprächen über ihnen auch weniger vertraute Themen, die überwiegend in der Standardsprache erfolgen, die relevanten Informationen entnehmen und diese gegebenenfalls zusammenhängend, sach‑, adressatenund situationsgerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
aus authentischen Texten in Einzelfällen auch zu weniger vertrauten Themen die relevanten Informationen entnehmen und diese zusammenhängend, sach‑, adressatenund situations gerecht in die jeweils andere Sprache übertragen.
bei Bedarf für das interkulturelle Verstehen erforderliche Erläuterungen situationsund adressatengerecht hinzufügen Strategien und Methoden.
in Gesprächen ihr Verständnis sichern, indem sie geeignete situationsund adressaten gerechte Techniken einsetzen.
Hilfsmittel, wie zum Beispiel Wörterbücher, selbstständig und zielgerichtet einsetzen.
zur Vermittlung des von ihnen Gemeinten verschiedene Techniken, Gesprächsstrategien zielgerichtet anwenden (zum Beispiel sprachliche Vereinfachung, Paraphrasieren oder Nachfragen)
3.5.3.7
einen differenzierten Wortschatz – in Einzelfällen auch zu weniger vertrauten Themen – verstehen und anwenden.
mittels Erschließungstechniken (unter anderem eigenes Weltwissen, Vergleich mit anderen Sprachen, sachgerechter Umgang mit Wörterbüchern) auch sprachliche Äußerungen mit einem höheren Anteil an unbekanntem Wortschatz erschließen.
frequente Ausdrücke des français familier verstehen und diese in das français standard übertragen können.
einen einfachen Funktionsund Interpretationswortschatz nutzen, der es ihnen erlaubt, fiktionale und nichtfiktionale Texte sachgerecht zu beschreiben und zu kommentieren.
Konnektoren differenziert und sachgerecht verwenden.
orthografisch weitgehend korrekt schreiben Strategien und Methoden.
Umschreibungen zielgerichtet verwenden, um Texte sachgerecht und differenziert auch zu in Einzelfällen komplexen Themen zu formulieren.
eigenständig grundlegende Wortbildungsregeln und Verfahren zur Vernetzung, Strukturierung und Memorierung von Wortschatz (nach inhaltlichen und sprachlichen Kriterien) sachgerecht anwenden.
3.5.3.8
Personen, Sachen, Tätigkeiten und Sachverhalte benennen und beschreiben – rezeptiv: subjonctif im Relativsatz (2–17) [in 9/10].
3.5.3.9
Laute, Lautfolgen und Intonationsmuster des Französischen (français standard) phonologisch korrekt und phonetisch weitgehend korrekt aussprechen können.
die Besonderheiten der französischen Aussprache und Intonation korrekt anwenden sowie einzelne repräsentative Varietäten der französischen Aussprache erkennen Strategien und Methoden.
3.5.4
auch längere Textabschnitte mit bekanntem und auch unbekanntem Vokabular sinndarstellend vortragen.
sprachlich und inhaltlich auch komplexere fiktionale und nichtfiktionale Texte verstehen und mündlich und schriftlich strukturiert zusammenfassen, dabei sowohl Globalals auch Detail verstehen berücksichtigen.
Aussagen und Handlungsstrukturen eines Textes in ihren themenspezifischen – und, wo nötig, in ihren historischen, sozialen sowie interkulturellen – Zusammenhängen mündlich und schriftlich interpretieren, Deutungshypothesen bilden, am Text überprüfen sowie Leerstellen sachgerecht füllen.
sprachliche, optische und akustische Gestaltungsmittel erkennen, benennen und ihre Wirkung erklären (zum Beispiel Werbung)
Texte in Einzelfällen auch mit weniger vertrauter Thematik mündlich und schriftlich analysieren, differenziert Stellung beziehen und die eigenen Deutungshypothesen am Text belegen können.
die Perspektiven und Handlungsmuster von Akteuren, Charakteren und Figuren analysieren, die Perspektive einer Figur in einem fiktionalen Text übernehmen und aus deren Sicht mündlich und/oder schriftlich differenziert Stellung nehmen (zum Beispiel zu Ereignissen, anderen Personen)
vertraute fiktionale und nichtfiktionale Texte mündlich und schriftlich zur Textproduktion beziehungsweise zur kreativen Umoder Neugestaltung nutzen (zum Beispiel Dialog, Blog, innerer Monolog, Kurzbiografie, anderer Schluss, anderer Handlungsverlauf)
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und gegebenenfalls mit Unterstützung in ihrem kulturellen Zusammenhang erklären (zum Beispiel Analyse einer kurzen Filmszene)
Medien sowie die durch sie vermittelten Inhalte nutzen und kritisch kommentieren (zum Beispiel bei der Internetrecherche für ein Praktikum oder einen Ferienjob im frankophonen Ausland)
Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien gestalten und sachund adressatengerecht sowie zielgerichtet präsentieren Strategien und Methoden.
Hilfsmittel, Techniken und Methoden zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen, textuellen und medialen Verstehen und Produzieren von Texten gegebenenfalls unter Anleitung verwenden.
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