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Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Körperliche und Motorische Entwicklung
Arbeit
inhaltsbezogen
Grundhaltungen, Arbeitstugenden und Schlüsselqualifikationen
25
Praktika – fachliche Qualifikationen, personale Kompetenzen
21
Eigene Vorstellungen zu Arbeit und Beruf entwickeln
14
Berufliche Eingliederung, Ausbildungswege, Lebensperspektiven
21
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Grundhaltungen, Arbeitstugenden und Schlüsselqualifikationen
erscheinen pünktlich zum Unterricht und anderen Veranstaltungen, indem sie Bewegungsmöglichkeit, Zeit und Weg in Beziehung setzen.
beteiligen sich aktiv an Ortswechseln und Transfers.
halten mit Hilfsmitteln und eventueller personeller Assistenz ihre Arbeitsplätze in Ordnung.
setzen sich mit Aktivitäten auseinander, die mit Lärm, Gerüchen und Berührungen verbunden sind.
zeigen Anstrengungsbereitschaft auch bei erschwerten Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten.
zeigen Schmerzen an und gönnen sich Ruhe- und Pflegepausen.
holen Hilfe, wenn eigenes Handeln an Grenzen stößt.
zeigen Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
signalisieren Vorlieben und Abneigungen in verschiedenen Arbeitssituationen.
gehen sachgemäß und unter Beachtung von Sicherheit mit Werkzeug und Materialien um und reflektieren Bewegungsmöglichkeiten und Handhabung.
entwickeln Selbsteinschätzungskriterien unter Berücksichtigung verschiedener Anforderungsprofile und eigener Funktionsbeeinträchtigungen.
beteiligen sich an einem Arbeitsvorgang mit für die Gesunderhaltung unterstützenden Bewegungen und personeller Assistenz.
automatisieren mit individueller Haltung und Bewegung Handgriffe und komplexere Tätigkeiten.
verinnerlichen Rhythmen des Schulalltages im Wechsel von Pflichten und Freizeit unter Berücksichtigung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit.
achten auf eigene Pflegebedürfnisse während der Unterrichtszeiten.
übernehmen medizinisch-therapeutische Handlungsanweisungen zur Gesunderhaltung.
berücksichtigen bei der Planung und Aufgabenverteilung die verschiedenen Bewegungs- und Lernvoraussetzungen.
übernehmen Assistenz für Schülerinnen und Schüler mit schweren Funktionsbeeinträchtigungen.
reflektieren ihre Zusammenarbeit und die Arbeitsergebnisse auch unter dem Gesichtspunkt der schädigungsbedingten individuellen Leistungsfähigkeit.
nehmen Hilfen an und beteiligen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Gruppenarbeit.
erlernen eigenständige Strategien zur Konfliktlösung ohne die Beteiligung erwachsener Bezugspersonen.
benutzen Gebärden, Bilder, Laute und elektronische Hilfsmittel für die notwendige Verständigung.
feiern den Erfolg der gemeinsamen Arbeit.
nehmen Kritik und Verbesserungsvorschläge an für eigene Handlungserweiterungen im Bewegungsvollzug.
zeigen Aufmerksamkeit und Anteilnahme am Entstehungsprozess eines Produktes.
Praktika – fachliche Qualifikationen, personale Kompetenzen
äußern Wünsche und Anregungen für die Klassen- und Schulgemeinschaft und formulieren dazu im geschützten Rahmen Arbeitsaufträge für sich und andere.
setzen ihre Bewegungs- und Leistungsfähigkeit in Bezug zu Anforderungen und holen sich bei Bedarf entsprechende Hilfen.
erfahren Selbstwirksamkeit und reduzieren die Abhängigkeit zu erwachsenen Bezugspersonen.
stellen Beziehungen zwischen Arbeiten in allgemeinen Schulprojekten und späteren Anforderungen im Beruf her und reflektieren dabei ihre eigene Bewegungs- und Leistungsfähigkeit.
beschreiben berufliche Tätigkeiten von Familienangehörigen und Bezugspersonen und antizipieren eigene Möglichkeiten unter Einbezug schädigungsspezifischer Faktoren.
setzen sich mit Raum- und Ortswechseln und mit damit verbundenen unterschiedlichsten Sinneseindrücken und Materialeigenschaften auseinander.
nutzen lokale Informationsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit.
benennen Informationsmöglichkeiten speziell für Menschen mit Körperbehinderung.
unterscheiden Berufs-, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Merkmalen der Anforderungen und der Verdienste.
erkunden lokale Möglichkeiten der unterstützten Beschäftigung und benennen Ansprechpartner.
suchen sich selbstständig Praktikumsplätze unter Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten und Funktionseinschränkungen.
erreichen pünktlich den Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln unter Bedingungen eingeschränkter Mobilität.
setzen sich mit veränderten Bedingungen bei Ortswechseln auseinander und zeigen dies durch Körpersprache, Gestik und Mimik an.
arbeiten mit Hilfsvorrichtungen selbstständig und ausdauernd und berücksichtigen körperliche Belastungsgrenzen.
geben Auskunft über individuell mögliche und nicht schädigende Bewegungsvollzüge zur Einrichtung eines Arbeitsplatzes.
arbeiten mit Handführung und unterstützender Assistenz phasenweise im produktiven Sektor mit.
orientieren sich im neuen sozialen Umfeld und verhalten sich Mitarbeitern und Vorgesetzten gegenüber situationsangemessen.
vertreten ihre Wünsche und Interessen bei der Auswahl der Arbeitsplätze und deren Ausgestaltung.
äußern durch Körpersprache, Mimik und Gestik Unwohlsein oder zeigen vitale Bedürfnisse an.
führen einen Praktikumsordner und können die darin enthaltenen individuellen berufsbezogenen Informationen erklären.
bewerten ein Praktikum in Bezug auf Interesse, Wünsche und individuelle Möglichkeiten für zukünftige Planungen.
Eigene Vorstellungen zu Arbeit und Beruf entwickeln
geben Auskunft über ihre beruflichen Wünsche.
zeigen Interesse an beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten.
entwickeln Pläne für die eigene berufliche und private Zukunft.
diskutieren mit Eltern, Vertretern der zuständigen Behörden und Lehrkräften über Möglichkeiten nachschulischer Tätigkeiten.
nutzen ihren Praktikumsordner oder andere Formen der Dokumentation in Besprechungen über mögliche Berufswege.
erinnern sich durch Fühlen verschiedener Materialien an Situationen im Praktikum und zeigen Vorlieben an.
geben Alternativen zu bestehenden Berufswünschen an.
benennen eigene Grenzen bei arbeits- und berufsbezogenen Aufgaben und Tätigkeiten und äußern sich über diesbezügliche Erfahrungen in Praktika.
benennen mögliche Hilfsmittel zur Kompensation von körperlichen und kommunikativen Funktionsbeeinträchtigungen am Arbeitsplatz und auf dem Weg zu dessen Erreichung.
beschreiben Lösungsmöglichkeiten für schwierige Situationen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten.
äußern im Zusammenhang mit beruflicher Tätigkeit auch Wünsche über Wohnen, Freizeit und Familie.
überwinden Enttäuschungen über nicht realisierbare Berufswünsche und Lebensplanungen.
wissen um die Kriterien des Nachteilsausgleichs bei Prüfungen.
informieren sich über rechtliche Rahmenbedingungen und finanzielle Unterstützungssysteme im Zusammenhang von Beruf und Menschen mit Behinderung.
Berufliche Eingliederung, Ausbildungswege, Lebensperspektiven
nutzen Informationen und Hilfen der lokalen Berufs- und Studienberatungen.
nehmen Empfehlungen ihrer Lehrerinnen und Lehrer auf.
benennen die Unterschiede von Teilzeit- und Vollzeitarbeit, Minijobs und Aushilfstätigkeiten.
berichten über ihre arbeits- und berufsbezogenen Erfahrungen.
beschreiben die Unterschiede in den Anforderungsprofilen der verschiedenen Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen.
benennen berufsvorbereitende Einrichtungen und besondere Ausbildungsangebote der Berufsschulen für Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderung.
unterscheiden die verschiedenen Profile der Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
vereinbaren Termine mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Integrationsfachdienstes und des Versorgungsamtes.
geben Auskunft über Verdienstmöglichkeiten.
treten für ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung ein und beachten dabei Gleichstellungsgesetz, Kündigungsschutz, Schwerbehindertenvertretungen, Arbeitszeitregelungen, Ausgleichsabgabe und Steuerermäßigungen.
vergleichen rechtliche Rahmenbedingungen der verschiedenen Ausbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse.
verwalten ihr individuelles Budget.
erkundigen sich über Zuschüsse zu Hilfsmitteln.
entwickeln und erproben Strategien zur Bewerbung unter Berücksichtigung motorischer und kommunikativer Funktionsbeeinträchtigungen.
schreiben einen Lebenslauf mit elektronischen Hilfsmitteln.
benennen Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten bei zeitweiliger Erwerbslosigkeit.
beschäftigen sich mit Arbeiten aus ihrer Umgebung (Eigenarbeit) zur Gestaltung von Zeit ohne entlohnte Arbeit.
engagieren sich in Ehrenämtern innerhalb des Schullebens.
nutzen Freizeit und Hobby zur sinnvollen Gestaltung von Zeit.
halten Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern und erkundigen sich über deren berufliche Situation.
besuchen Arbeitsplätze ehemaliger Schülerinnen und Schüler und reflektieren deren Bedingungen in Bezug zu eigenen Wünschen und Möglichkeiten.
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Bildungsplan 2015. Originaltexte aus Druckseiten 105–118; 81 Kompetenz-Bullets des gesamten Bildungsbereichs erfasst.
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