Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Die Schülerinnen und Schüler integrieren ihre Wahrnehmungen in ihr Selbstbild.
nutzen die vielfältig vorhandenen Bewegungsmöglichkeiten, um aktiv oder passiv Körpererfahrungen machen zu können.
können körpernahe und körperferne Wahrnehmungsreize differenzieren.
erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen.
erleben und beschreiben körperliche Empfindungen.
zeigen Vorlieben und Abneigungen für körperliche Empfindungen.
geben in der ihnen eigenen Ausdrucksform Emotionen an einen Partner weiter.
Die Schülerinnen und Schüler suchen individuelle Wege, Gefühle wahrzunehmen, zu erleben, zu verarbeiten und auszudrücken.
nehmen Sinneseindrücke auf, bewerten sie und verleihen ihren Gefühlen Ausdruck (lachen, weinen, malen).
können angemessene Gefühlsäußerungen für eine gelingende Kommunikation nutzen.
verbalisieren erlebte Gefühle und beurteilen ihr eigenes Verhalten.
formulieren Ich-Botschaften.
entscheiden sich zwischen Alternativen und drücken damit Vorlieben aus.
Die Schülerinnen und Schüler erfahren in vielfältigen Situationen die Möglichkeiten und Grenzen ihres Körpers und bekommen Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten.
lernen, in Bewegungsangeboten die Grenzen ihres Körpers zu beachten.
können in Bewegungsangeboten Gefährdungsmomente richtig einschätzen.
spüren die Haut als Grenze und als Kontaktstelle zur Außenwelt und stellen gezielt Kontakt und Abstand her.
nutzen basale Aneignungsmöglichkeiten, um ihrer Umwelt zu begegnen.
können unterschiedliche Ausdrucksformen angemessen interpretieren.
nutzen ihre Erfahrungen, um erworbene Handlungsmuster auf neue Situationen zu übertragen und weiterzuentwickeln.
sprechen über ihre Behinderung.
übernehmen Verantwortung für ihren Körper und beachten Signale des Körpers, beispielsweise Schmerzempfindungen.
nutzen die schulischen Möglichkeiten zur Konfliktschlichtung.
Die Schülerinnen und Schüler können Erfahrungen des Gelingens und Scheiterns relativieren und als persönliche Entwicklungschance begreifen und verarbeiten.
beschreiben persönliche Krisensituationen oder stellen diese mit geeigneten Mitteln dar.
zeigen Mitgefühl und Ermunterung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.
nehmen Formen des Ausschlusses nicht als gegeben hin, sondern suchen nach Möglichkeiten zur Veränderung.
lernen Selbsthilfegruppen kennen.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Fragen nach dem Lebenssinn und Ziel und der Begrenztheit des Lebens.
sprechen über Krankheit, Behinderung, Leid, Sterben und Tod.
lassen sich auf Gespräche über den Sinn des Lebens ein.
fragen nach der Existenz Gottes.
kennen Fachleute wie Seelsorger und Psychologen und suchen diese aktiv in Krisensituationen auf.
kennen und praktizieren die in der Schule üblichen Rituale als hilfreiche Form des Umgangs mit Tod und Trauer und gestalten beispielsweise einen Ort der Erinnerung.
empfinden Trauer und Verlust und bringen Schmerz zum Ausdruck.
erfahren und geben tröstenden Beistand in der Klassengemeinschaft.
entwickeln eigene Zukunftsvorstellungen und beziehen dabei ihre persönlichen Verhältnisse, ihren kulturellen und religiösen Hintergrund ein.
Die Schülerinnen und Schüler erleben sich selbstwirksam.
erfahren sich als Initiatoren selbstbestimmter Handlungen und stellen bevorzugte Effekte wiederholt her.
sind produktiv und kreativ und stellen Gegenstände her.
zeigen eine Erwartungshaltung bezüglich ihrer Tätigkeiten und bewerten die jeweiligen Ergebnisse.
setzen Handlungspläne in die Realität um, können sie auf andere Situationen sinnvoll übertragen und die Ergebnisse beurteilen.
drücken durch Gesten oder Sprache Zustimmung, Ablehnung, Wünsche und Ziele aus.
stellen durch das Experimentieren mit Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Kleidung, Verhalten oder Ähnliches den persönlichen Stil dar.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln über Bewegung ihre Persönlichkeit.
spielen, toben und handeln in Bewegungswelten.
erleben Selbstvertrauen und Motivation durch Realisierung von Bewegungsfortschritten.
nutzen Bewegungskreativität zum besseren Verständnis des eigenen Selbst.
erkennen und erleben Gefühle in Körperbewegung, -haltung und Mimik und zeigen sie.
finden neue oder alternative Bewegungslösungen und Spielregeln für motorische Anforderungsfelder.
beeinflussen über Bewegung ihre psychischen Befindlichkeiten und bauen Stress ab.
geben und erfahren emotionale Geborgenheit.
Die Schülerinnen und Schüler erweitern selbstbewusst ihre Möglichkeiten.
können ihre Möglichkeiten bezüglich einer gestellten Aufgabe einschätzen und artikulieren.
zeigen eine positive Einstellung zu Herausforderungen.
zeigen durch Ausdauer, Ehrgeiz, Training und Üben, dass ihnen die Grundmuster der individuellen Leistungssteigerung vertraut sind.
passen herkömmliche Lösungen und Herangehensweisen ihrer besonderen körperlichen Situation an.
holen sich Hilfe bei Fachleuten.
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden über ihre Teilnahme an Angeboten.
nehmen Beratungen bei der Auswahl einer Arbeitsgemeinschaft an und treffen eine realistische Entscheidung.
vertreten ihre Interessen bezüglich der Mitarbeit an Projekten, im Schulchor oder bei besonderen schulischen Angeboten.
nutzen selbstbewusst die institutionalisierten Formen der schulischen Mitbestimmung.
entscheiden mit über die Teilnahme der Klasse an Veranstaltungen oder Aktionen und machen eigene Vorschläge.
Die Schülerinnen und Schüler gewinnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Autonomie.
organisieren ihren Arbeitsplatz so weit möglich nach eigenen Vorstellungen.
entscheiden im Rahmen ihrer individuellen Freiheiten über Inhalte des Tagesablaufs.
wählen zwischen Alternativen und können ihre Entscheidung begründen.
nutzen die Möglichkeiten zur Mitbestimmung und üben hierdurch Einfluss auf die Schulkultur aus.
nehmen Einfluss auf Entscheidungen bei Übergängen.
können ihre Entscheidungen vertreten und durchsetzen.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre Empfindungen der körperlichen Veränderungen angemessen beschreiben.
nehmen Veränderungen am Körper wahr.
bringen Ängste und Verunsicherungen zum Ausdruck.
sprechen über körperliche und psychische Veränderungen, die sie bei sich und anderen wahrnehmen.
thematisieren respektvoll Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
gehen selbstbewusst mit der eigenen Geschlechtlichkeit um.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Vielfalt an Ausdrucksformen und gelangen zu individuellen Interpretationen.
können eigene Wünsche und Bedürfnisse formulieren, Zukunftsvorstellungen entwickeln und nach realistischen Umsetzungsmöglichkeiten suchen.
bringen Rollenerwartungen und Rollenkonflikte verbal und in gestalterischen Formen zum Ausdruck.
grenzen sich gegenüber anderen bei unerwünschtem Verhalten ab.
bringen bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern eigene Positionen zum Ausdruck.
organisieren Veranstaltungen zur Begegnung mit Gleichaltrigen, beispielsweise eine Disco.
knüpfen Freundschaften und pflegen diese durch vertrauliche Gespräche.
zeigen durch Kleidung, Gesten und andere Zeichen geschlechtsspezifische Verhaltensweisen.
erproben adäquate Formen der Zärtlichkeit in verschiedenen Kontexten: in den Arm nehmen zum Trösten oder als Ausdruck tiefster Vertrautheit und Liebe.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen Kenntnisse über Körperlichkeit, Sexualität und Partnerschaft, können diese in Beziehung zu ihrer Behinderung setzen und handeln danach.
kennen mögliche Auswirkungen der Schädigung auf ihre Sexualität.
finden Möglichkeiten zur Kompensation von Funktionsstörungen.
können Zukunftsvorstellungen über Themen wie Elternschaft entwickeln und dabei auf hemmende Faktoren eingehen.
können notwendige pflegerische Interventionen im Intimbereich als solche wahrnehmen und aktiv beeinflussen.
zeigen und verbalisieren ihre Ablehnung bei unerwünschten Berührungen, Situationen und Kontakten.
nehmen bei sexuellen Belästigungen und sexuellem Missbrauch Hilfen in Anspruch.
Die Schülerinnen und Schüler können intime Themen, Bedürfnisse und Probleme zum Ausdruck bringen.
artikulieren ihren Gesprächsbedarf.
sprechen in angemessener Offenheit über Fragen und Themen ihrer sexuellen Entwicklung.
beschreiben den Rahmen für intime Gespräche und halten sich an Vereinbarungen.
nehmen Beratung in Anspruch.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kompetenzen im Umgang mit Anderssein.
kennen und beschreiben unterschiedliche Formen der sexuellen Orientierung wertfrei.
reagieren gelassen und tolerant auf Verhaltensweisen bei Mitschülerinnen und Mitschülern, die nicht geschlechterrollenkonform sind.
bearbeiten Konflikte, die ihren Ursprung in sexistischen Beleidigungen haben, angemessen.
Die Schülerinnen und Schüler kennen Regeln und beachten sie.
grenzen sich gegenüber Mädchen oder Jungen bei unerwünschtem Verhalten ab.
bringen bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern des anderen Geschlechts eigene Positionen zum Ausdruck.
finden und zeigen eigenständige Ausdrucksformen von Geschlechtlichkeit und berücksichtigen dabei gesellschaftliche Erwartungen.
Die Schülerinnen und Schüler kennen unterschiedliche Formen von Familienmodellen und des partnerschaftlichen Zusammenlebens und entwickeln Vorstellungen für ihr eigenes Leben.
kennen Formen des Zusammenlebens wie gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Regenbogenfamilie als gleichberechtigte Möglichkeiten des Lebens in der Gemeinschaft.
können neue Formen der Familienbildung in ihre Vorstellungen von einem zukünftigen Leben integrieren.