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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Körperliche und Motorische Entwicklung
Lernen
inhaltsbezogen
Lernprozesse gestalten
39
Handlungskompetenz entfalten
84
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Lernprozesse gestalten
spüren ihre vitalen Grundbedürfnisse, drücken diese aus und tragen gezielt zu deren Befriedigung bei.
erfahren ihre Belastungsgrenzen, drücken diese aus und setzen sich mit ihnen auseinander.
kennen pflegerische Handlungen und bewegungsbildende Maßnahmen, übernehmen diese aktiv bzw. fordern sie ein.
kennen Ausgangspositionen und nehmen diese aktiv ein, nutzen ihre Hilfsmittel und fordern gezielt Hilfe und Unterstützung ein.
wissen um ihre Fähigkeiten sowie Grenzen und fordern, wo nötig, Unterstützungen aktiv ein.
entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
erleben und erkennen, dass auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen wird.
nehmen aufbauende Kritik konstruktiv an und kritisieren andere konstruktiv.
thematisieren ihre Fähigkeiten und Einschränkungen.
erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen.
entdecken den Körper im Raum, seine Begrenzung und Ausdehnung.
erkennen räumliche Beziehungen und erobern für sich neue Räume.
nehmen ihren Körper und ihre Umgebung bewusst wahr.
entwickeln Bewegungsfreude und entspannen ihren Körper aktiv.
erschließen sich sensomotorische Funktionen und verfeinern sie auch im Spiel.
entwickeln Interesse an der aktiven Erkundung der materialen Eigenschaften von Gegenständen.
koordinieren ihre Haltungs- und Gleichgewichtsreaktionen.
wenden sich mit ihren Wahrnehmungs- und Bewegungsmöglichkeiten den Bildungsangeboten und der Umwelt zu und erkunden diese.
erleben und erkennen den Zusammenhang von Ursache und Wirkung.
zeigen sich offen für neue Erfahrungen.
entwickeln beim Experimentieren mit Gegenständen, Materialien und Situationen Kreativität.
stellen inhaltsbezogene und lebensweltorientierte Fragen.
kommunizieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über ihre spezifischen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Lernangebot.
gehen aktiv, selbstbestimmt und selbstständig auf ihre Umwelt zu.
knüpfen an bekannte Situationen, Dinge und Personen an und zeigen eine Erwartungshaltung.
verstehen den Zusammenhang zwischen Muskelspannung, koordinierten Muskelbewegungen und Aufmerksamkeit und nutzen ihn.
sind handlungsbereit und zeigen Initiative.
wissen um die Bedingungen für ihre Wachheit und stellen diese her.
setzen Hilfsmittel zur Selbststeuerung und zur Fokussierung ihrer Aufmerksamkeit ein.
machen andere auf ihre Möglichkeiten der Informationsaufnahme aufmerksam.
verwenden Strategien und Techniken des Memorierens und der Bündelung von Informationen.
registrieren ein Nachlassen ihrer Aufmerksamkeit und setzen Strategien mit dem Ziel der Wiederaufnahme konzentrierter Tätigkeit ein.
benennen die Ursachen für ein Nachlassen ihrer Aufmerksamkeit.
ordnen ihre Lernprozesse und Lernergebnisse ein.
beschreiben und drücken ihre Stärken und Vorlieben aus.
benennen ihre Schwierigkeiten und geben an, wo sie Unterstützung benötigen.
nehmen aktiv an Entwicklungsgesprächen teil.
haben realistische Vorstellungen im Hinblick auf ihre Lernmöglichkeiten.
treffen Vereinbarungen und halten sich daran.
Handlungskompetenz entfalten
bringen Themen und Fragestellungen in den Unterricht ein.
thematisieren eigene Sichtweisen.
planen lösungsorientiertes Vorgehen.
setzen sich mit Anforderungen auseinander, entwickeln Lösungsvorschläge und diskutieren über Alternativen.
führen im Tagesablauf regelmäßig wiederkehrende Abläufe und Bewegungsroutinen aus.
übernehmen regelmäßig wiederkehrende Aufgaben ohne spezielle Aufforderung der Lehrerinnen und Lehrer.
drücken Freude über eine routinemäßig erfolgreich ausgeführte Handlung aus.
bekunden Interesse an Aufgaben, die sie routiniert bewältigen können.
übertragen Routinen auf neue Situationen.
verschaffen sich einen Überblick und gehen Aufgaben eigenständig an.
gliedern Aufgaben in einer sinnvollen Reihenfolge.
wenden Methoden und Grundtechniken an.
nutzen Arbeits- und Hilfsmittel.
wählen für die Aufgabenerledigung geeignete Räume und Orte und beschaffen sich Informationen.
stellen ihre Arbeitsergebnisse vor und erläutern und bewerten sie.
strukturieren Handlungen und Inhalte und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse.
erkennen den Zusammenhang zwischen Lernsituationen und Anwendungssituationen und können ihre Fähigkeiten übertragen.
wetteifern mit Ihresgleichen.
bringen ihre Gefühlsregungen in die Zusammenarbeit mit anderen zielführend ein.
erleben und geben Wertschätzung.
bringen ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in die Zusammenarbeit mit anderen ein und können sich auf verschiedene Partner einlassen.
nehmen Hilfe an und helfen anderen.
wägen eigene Interessen und Gruppeninteressen ab.
üben konstruktiv Kritik.
können Aufgabenstellungen in der Gruppe arbeitsteilig und komplementär organisieren.
übernehmen für sich und andere Verantwortung.
wissen über die Vorzüge und Nachteile von Teamarbeit.
können erklären, warum sie beim Lernen erfolgreich beziehungsweise nicht erfolgreich waren.
beurteilen sich selbst.
geben an, wo sie Unterstützung brauchen.
wissen um den schulischen Nachteilsausgleich.
nehmen Hinweise zu Fehlern auf.
setzen begonnene Arbeiten auch nach fehlerhaften Handlungsschritten fort.
ergründen die Ursachen von Fehlern.
beschreiben, wie sie Fehler künftig vermeiden können.
beschreiben, was ihnen gut oder weniger gut gelungen ist.
benennen Gründe für Erfolge und Misserfolge.
vergleichen ihre Arbeitsergebnisse mit Leistungen, die von anderen in vergleichbarer Lebenssituation und entsprechenden Lernfeldern erbracht werden.
sprechen über erbrachte Leistungen.
nennen Kriterien der Bewertung.
geben sich gegenseitig Rückmeldungen.
nennen positiv zu bewertende Merkmale und bieten für weniger gelungene Lösungen Verbesserungsvorschläge an.
stellen Vergleiche an mit Leistungen und Produkten, die auch von Erwachsenen erbracht und die gesellschaftlich gefordert werden.
sammeln gelungene Schularbeiten.
führen eine Arbeitsmappe oder ein Lerntagebuch.
legen eine Dokumentenmappe an und sammeln Bescheinigungen absolvierter Praktika und Kurse, zum Beispiel in einem Portfolio.
experimentieren mit Hilfsmitteln im Unterricht.
verwenden ihre Hilfsmittel sachgerecht und können andere in die Handhabung einweisen.
verstehen die unterstützende bzw. kompensatorische Funktion ihrer Hilfsmittel beim Lernen.
pflegen ihre Hilfsmittel sachgerecht und bewahren sie sicher auf.
führen einfache Wartungsarbeiten an ihren Hilfsmitteln durch.
lassen bei Bedarf ihre Hilfsmittel von Fachleuten überprüfen und reparieren.
verstehen die einzelnen Funktionen der von ihnen benutzten Lernhilfen und verwenden sie zur Bearbeitung von Aufgaben.
beherrschen Techniken im Umgang mit dem Hilfsmittel.
geben Auskunft darüber, welche Medien sie benötigen und welche Adaptionen notwendig sind.
können Pflegeleistungen mit elektronischen Medien einfordern.
organisieren die Wartung und Pflege ihrer Hilfsmittel.
informieren sich über elektronische Hilfs- und Lernmittel.
nehmen Kontakt zu Medienberatungsstellen und Hilfsmittelausstattern auf.
können fachkundig Auskunft über ihre Hilfsmittel geben.
fühlen sich als Experten ihrer Hilfsmittel.
beanstanden defekte Hilfsmittel beim Händler.
wenden Ansteuerungshilfen und Tastaturbedienkonzepte zur Steuerung des Computers an (z. B. Navigation und Bedienung mit Tastenfolgen oder Tastenkombinationen Bildschirmtastatur und -lupe).
richten sich ihre Benutzeroberfläche individuell ein.
bedienen das Fensterkonzept der grafischen Benutzeroberfläche mit Hilfe der Tastatur und Eingabehilfen.
richten sich eigene sinnvolle und effektive Ordner-, Datei- und Dokumentenstrukturen in der Dateiverwaltung ein.
vergleichen ihre Strukturen mit der vorgegebener und vorgefertigter Datei- und Dokumentenstrukturen.
wenden die Suchfunktion des Betriebssystems an, um Dokumente gezielt aufzufinden.
nutzen die Navigationsstruktur mit Hilfe der Tastaturbedienkonzepte innerhalb der Dateiverwaltung.
erfassen die logische Struktur von Tabellen und Dokumenten.
navigieren mit Hilfsfunktionen durch Text und Tabellen.
wenden Techniken zum Auslesen von Strukturinformationen an.
nutzen Ansicht- und Zoomfunktionen der Textverarbeitung zur individuellen Orientierung.
setzen bei Bedarf Screenreaderfunktionen ein, wie zum Beispiel Sprachausgabe und Vergrößerungssoftware.
gestalten ihre Texte nach vereinbarten Vorgaben.
nutzen zeitsparende Arbeitstechniken.
richten sich individuelle Tastaturbefehle ein, um die Textproduktion zu beschleunigen.
nutzen den Computer als Kommunikationsmedium.
wissen um die Vorteile schriftlicher Kommunikation im Internet und nutzen Chat- und E-Mail-Programme.
verwenden virtuelle soziale Netzwerke, um Kontakte aufrecht zu erhalten.
verwenden den Computer z. B. zum Erstellen von Grafiken und Bildern.
nutzen den Computer im Musikunterricht, um zum Beispiel simulierte Musikinstrumente zu bedienen.
beherrschen Geografieprogramme, um zum Beispiel wichtige landschaftliche Details zu fokussieren.
nutzen Tabellenkalkulationsprogramme, um Daten für sich aufzubereiten.
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Bildungsplan 2015. Originaltexte aus Druckseiten 55–72; 123 Kompetenz-Bullets des gesamten Bildungsbereichs erfasst.
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