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2.1.1 Sprache und Texte erleben / mit Textsorten umgehen
rezipieren unterschiedliche Textsorten
zeigen, dass sie den Umgang mit fiktionalen Texten als genussvoll erleben
zeigen Verständnis für die wesentlichen Inhalte (zum Beispiel durch handlungs- und produktionsorientierte Bearbeitung)
lernen erste Methoden zur Texterschließung kennen
nutzen schriftliche Arbeitsanweisungen
unterscheiden zwischen fiktionalen Texten und Gebrauchstexten
gewinnen Informationen aus einfachen Sachtexten
verknüpfen Inhalte unterschiedlicher Textsorten miteinander
2.1.2.1 Zuhören: Aufmerksamkeit gezielt auf auditive Wahrnehmung, Sprache und ein Gegenüber richten
lassen sich auf Sprache und Ansprache ein
nehmen Signale unterschiedlicher Art (verbal, paraverbal, nonverbal) gleichermaßen wahr
hören unterschiedlichen Personen zu (zum Beispiel Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrkräften, Gästen) und achten auf auditive Signale von Medien (mobile Endgeräte, Radio, Lautsprecherdurchsagen)
zeigen fokussierte Aufmerksamkeit für verbale Äußerungen
setzen mündliche Handlungsanweisungen um
stellen eigene Bedürfnisse während des Zuhörens zurück
nutzen Bilder zum Erschließen sprachlicher Äußerungen
genießen Musik und Sprache und hören Texten unterschiedlicher Art in entspanntem Rahmen zu
nutzen Sprache als Imaginationsanlass
2.1.2.2 Kommunikation: Bereitschaft und Sicherheit
nehmen ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen wahr und können diese ausdrücken und vertreten
nehmen nonverbal, verbal und initiativ mit vertrauten Personen angemessen Kontakt auf
entwickeln Freude am Sprechen und kommunizieren mit vertrauten Personen zunehmend ohne Hemmung
nehmen in angemessener Weise verbal mit weniger vertrauten Personen Kontakt auf
erzählen von Ereignissen, Erlebnissen und Empfindungen
bitten um Hilfe
stellen Fragen
nehmen in Gesprächen in individuell angepasstem Maß Blickkontakt auf und halten ihn
wahren in entsprechenden Situationen Distanz in der Kommunikation
halten Gesprächsregeln ein
erkennen, auch anhand der Rückmeldungen der an der Kommunikation Beteiligten, wann und wie eigene Äußerungen passen
2.1.2.3 Angemessenes Sprechen in Alltagssituationen
sprechen klar, verständlich und korrekt artikuliert gemäß ihrer individuellen Möglichkeit
handeln in unterschiedlichen kommunikativen Situationen und Konstellationen zunehmend sicher und angepasst
erzählen von für sie wichtigen Erlebnissen und Ereignissen
nutzen für die alltägliche Kommunikation die Zielsprache Deutsch
nutzen einen entwicklungsgemäßen Wortschatz und erweitern ihn sowie weitere sprachliche Mittel (zum Beispiel Satzmuster, Genussicherheit, Kasussicherheit, Gebrauch von Präpositionen) nach individuellen und themenbezogenen Schwerpunkten kontinuierlich
halten Gesprächsregeln und Gepflogenheiten mündlicher Kommunikation zunehmend ein
melden zurück, wenn sie etwas nicht verstanden haben
schätzen ihre eigenen Sprachkompetenzen ein und reflektieren und dokumentieren diese auf geeignete Weise
2.1.2.4 Sprechen in besonderen Situationen
präsentieren Arbeitsprozesse und -produkte und lassen andere an ihrem Lernen und Tun teilhaben
stellen ihnen bekannte Sachverhalte anderen nachvollziehbar dar
berichten von besonderen Interessen
versetzen sich in eine Rolle hinein und gestalten sie
gestalten Spielszenen zu ausgewählten Texten
tragen Lyrik und Prosa nach Übung vor und hören zu
lesen aus eigenen und/oder fremden Texten nach Übung vor und hören zu
bringen Anliegen, Bedürfnisse und Befindlichkeiten in angemessener Form zum Ausdruck
halten sich in einem angeleiteten Konfliktgespräch an Gesprächsregeln, artikulieren Befindlichkeiten sowie Bedürfnisse, begründen und vertreten ihre Sichtweise
äußern Kritik sachlich und inhaltsbezogen
nehmen Kritik an und setzen sich damit auseinander
lassen sich auf Gespräche und Situationen ein, in denen Selbstreflexion im Mittelpunkt steht
2.1.3 Schriftsprache grundlegen
nehmen im visuellen, auditiven, rhythmisch-melodischen und taktil-kinästhetischen Bereich erweitert und differenzierter wahr
deuten Handzeichen und/oder akustische Signale
entnehmen Informationen aus Bildern und Piktogrammen
erfinden und gestalten funktional eigene Piktogramme
unterscheiden Zeichensysteme (Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben, Verbundschrift, verschiedene Antiqua)
finden und deuten Schrift im (schulischen) Alltag
reimen
experimentieren mit der Lautstruktur der Sprache
2.1.4 Schreiben
wenden sich Schreibsituationen zu
nutzen Schrift als Kommunikationsmedium
wenden Schrift als Unterstützung in lebenspraktischen Situationen an
nutzen Schrift als lernunterstützendes Medium
nutzen Schreibmaterialien und Schreibwerkzeuge situationsadäquat
durchgliedern beim Schreiben die Sprache lautlich: Sätze in Worte, Worte in Silben sowie Silben und Wortbausteine in Laute
nutzen abstrakte Zeichen als Repräsentanten von Lauten
wenden die Phonem-Graphem-Korrespondenz an
erschließen sich Zeichen für Anlaute
nutzen Hilfsmittel, zum Beispiel eine Anlauttabelle, Spiegel oder Lautgebärden
bestimmen An-, Aus- und Inlaute
halten die Schreibrichtung ein
halten Wortabstände ein
können lautsprachlich schreiben und lesen, was sie verschriftlicht haben
entwickeln Sprachbewusstheit
entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Erst- und Zweitsprache
nähern sich einer Normschreibweise auf Wortebene an (verschriften alle Buchstaben eines Wortes, erkennen Wortgrenzen und lassen Abstand zwischen den Wörtern, verwenden im Wort nur Kleinbuchstaben)
nähern sich einer Normschreibweise auf Satzebene an (erkennen Satzgrenzen, setzen am Ende des Satzes ein passendes Satzschlusszeichen)
kennen Regeln zur Großschreibung und wenden sie an: Satzanfänge und Nomen
setzen Namenwörter in Einzahl- und Mehrzahl
ordnen Worte den häufigsten Wortarten zu (Nomen, Verben, Adjektive)
markieren wörtliche Rede
kennen erste Rechtschreibregeln und wenden Strategien dazu an: schwingen, ableiten, verlängern
schreiben einen individuell angepassten Rechtschreibwortschatz und Merkwörter nach Übung zunehmend fehlerfrei
schreiben Wörter und kurze Texte methodisch sinnvoll und korrekt ab
erkennen eigene Rechtschreibfehler, korrigieren diese mit Unterstützung
verwenden Rechtschreibhilfen
nutzen Übungsformen selbstständig
festigen ihre Händigkeit
halten einen Stift so, dass man damit ermüdungsarm schreiben kann
entwickeln möglicherweise eine Verbundschrift unter Beachtung der richtigen Bewegungsfolge
führen Druckbuchstaben und gegebenenfalls die Buchstaben einer Verbundschrift zunehmend formstabil und lesbar aus
entwickeln und automatisieren eine persönliche Handschrift
benutzen verschiedene Lineaturen und halten diese ein
gestalten mit Schrift
nutzen Schreibmaterialien situationsgerecht
vergleichen Schriften und Schriftsysteme
erfahren Schreiben als sinnvolle Tätigkeit
nutzen kommunikative und funktionelle (zum Beispiel lernunterstützende) Schreibanlässe
verfassen vielfältige Texte (zum Beispiel Erlebtes, Erfahrungen, Erfundenes, Gedanken, Gefühle, Bitten, Wünsche, Aufforderungen, Vereinbarungen)
entwickeln eigene Ideen für Schreibanlässe
verknüpfen Bilder und Texte
nutzen erste Strategien der Textplanung
verschriften mehrere zusammenhängende Sätze
verschriften alle Wörter eines Textes
verwenden einen altersentsprechenden Wortschatz
gestalten individuelle Texte dem Anlass entsprechend durch unterschiedliche Schriften und Bilder
benutzen elektronische Medien als Schreibwerkzeug
kontrollieren und berichtigen selbstgeschriebene Texte
2.1.5 Lesen
lesen Bücher, Zeitungen, Kinderzeitschriften und im Internet
lesen textfreie/textarme Bilderbücher, einfache Erstlesebücher
nutzen Texte als selbstverständliches Medium
holen Informationen aus Sachtexten
zeigen ihre Freude beim Lesen unterschiedlicher Texte
nutzen eine Bibliothek
wählen selbst Bücher oder Zeitschriften nach eigenen Interessen aus
zeigen ihre Freude, wenn sie Geschichten vorgelesen bekommen
stellen ihr gelesenes (Bilder-)Buch vor
stellen Graphem-Phonem-Beziehungen her
lesen partiell lexikalisch (Silben/Wortbausteine)
gliedern Wörter in Silben und fügen Silben zu Wörtern zusammen
zerlegen Wörter in Wortbausteine und fügen diese zusammen
lesen Wörter und Sätze
entwickeln eine angemessene Lesegeschwindigkeit
setzen individuelle Lesestrategien ein
wenden Lesetechniken an
halten sich an Lesezeiten
üben das Lesen
lesen Texte wiederholt
lesen Texte laut und verständlich vor
lesen einfache kurze Texte sinnerfassend
finden Informationen in Medien und kurzen Texten
lesen einfache Arbeitsanweisungen und handeln danach
finden Antworten auf W-Fragen zum Text
stellen Fragen zum Textinhalt
setzen den Inhalt gestalterisch um
fragen bei Verständnisschwierigkeiten nach (zum Beispiel unbekannte Wörter)
markieren wichtige Wörter
gehen handelnd mit Texten um (zum Beispiel erzählen, malen, zeichnen, gestalten, spielen)
erkennen fiktionale Texte
nehmen ihre Lesefähigkeit zunehmend wahr und beschreiben diese
schätzen die eigene Lesefähigkeit ein
benennen Verstehensschwierigkeiten
setzen sich Ziele, wieviel Zeit sie zum Lautlesen eines Textes benötigen
äußern ihre Leseinteressen
reflektieren ihren Lesekonsum
wenden unterschiedliche Formen der Dokumentation an
nehmen Rückmeldungen von Gleichaltrigen und von Lehrpersonen an und gehen konstruktiv damit um
geben konstruktive Rückmeldung
2.2.1 Sprache und Texte erleben / mit Textsorten umgehen
rezipieren unterschiedliche Textsorten
zeigen, dass sie den Umgang mit fiktionalen Texten als genussvoll erleben
zeigen Verständnis für die wesentlichen Inhalte (zum Beispiel durch den Nachvollzug von Erleben, Handeln und Verhalten literarischer Figuren)
rezipieren und wertschätzen auch zunächst fremd und befremdlich wirkende fiktionale Texte
erweitern ihre Vorstellungskraft und finden hierfür eine Ausdrucksform
wenden produktionsorientierte und analytische Methoden an, um literarische Texte zu erschließen
setzen ihre eigene Lebenswirklichkeit zu den literarisch dargestellten Lebensentwürfen, Erlebniswelten und Wertvorstellungen in Bezug
nutzen Fachbegriffe zur formalen Textbeschreibung
nutzen Sachtexte für ihren eigenen Wissenserwerb
stellen Zusammenhänge zwischen der formalen Gestaltung und der Wirkungsabsicht eines Textes her
unterscheiden zwischen Behauptungen und Begründungen
2.2.2.1 Verstehendes Zuhören
stellen eigene Bedürfnisse während des Gesprächs und des Zuhörens zurück
leiten aus Mimik, Gestik und Intonation den Charakter der Sprachäußerung ab
folgen einem Gesprächs- oder Erzähl verlauf
hören zu und bringen sich aktiv und themenbezogen in das Gespräch ein
verstehen zentrale Aussagen in Äußerungen, behalten sie, geben sie korrekt weiter und führen sie gegebenenfalls aus
signalisieren eindeutig Beteiligung, Verstehen und Nichtverstehen auf verbale und nonverbale Weise
stellen Nachfragen, falls sie etwas nicht verstehen
setzen zunehmend komplexe Anweisungen um
genießen Musik und Sprache und hören Texten unterschiedlicher Art zu
reflektieren Rezeptionsgewohnheiten audiovisueller Medien (zum Beispiel Musik, Fernsehen, Internet) Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.2.2 Angemessenes Sprechen in alltäglichen Situationen
sprechen klar, verständlich und grammatikalisch korrekt gemäß ihrer individuellen Möglichkeit
handeln in unterschiedlichen kommunikativen Situationen und Konstellationen zunehmend sicher und angepasst
nutzen für alltägliche Kommunikation sicher ihren Wortschatz und erweitern ihn und weitere sprachliche Mittel kontinuierlich nach individuellen und themenbezogenen Schwerpunkten
schätzen ihre eigenen Sprachkompetenzen ein und reflektieren und dokumentieren diese auf geeignete Weise
halten Gesprächsregeln und Gepflogenheiten mündlicher Kommunikation ein
wenden ritualisierte Kommunikationsformen an
gehen in angemessener Form auf ihr Gegenüber ein und geben konstruktive Rückmeldung Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.2.3 Dialogisches Sprechen
nutzen Sprache für unterschiedliche Funktionen wie Erzählen, Informieren, Argumentieren, Appellieren und Rückmelden
nutzen in zunehmendem Maß unterschiedliche sprachliche Mittel und erweitern diese kontinuierlich
bereiten wichtige kommunikative Situationen (zum Beispiel Bewerbungsgespräch, Gespräche zur Konfliktklärung) angemessen inhaltlich und sprachlich vor
formulieren eigene Anliegen, Bedürfnisse, Meinungen und Erlebnisse nachvollziehbar und angemessen, gegebenenfalls auch vor Gruppen und/oder Gremien
beschaffen durch gezieltes Fragen Informationen, identifizieren wichtige Informationen und nutzen sie für die weitere Arbeit oder das weitere Gespräch
moderieren in angemessener Form kurze Gespräche
diskutieren mit anderen und vertreten eigene Meinungen
gehen in Gesprächen gezielt auf ihr Gegenüber und dessen Redebeiträge ein und achten dessen Ansichten
äußern sich themenbezogen und lösungsorientiert
führen Gespräche zur Konfliktklärung und -lösung zunehmend eigen verantwortlich durch
halten auch in komplexen Kommunikationssituationen Gesprächsregeln ein Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.2.4 Monologisches Sprechen
präsentieren Arbeitsprozesse und -produkte und lassen andere an ihrem Lernen und Tun teilhaben
fassen Sachverhalte zusammen
wählen zunehmend selbstständig geeignete Themen für Präsentations aufgaben aus
recherchieren und systematisieren Informationen
wählen Medien aus, die eine Präsentation im jeweils gegebenen Fall unterstützen können, und gestalten deren Inhalt
halten zu einem konkreten Anlass eine Ansprache
schätzen ihre Leistung in einer präsentierenden Situation im Anschluss realistisch und kriteriengeleitet ein
geben konstruktive Rückmeldungen zu Präsentationen anderer Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.2.5 Gestaltendes Sprechen
lassen sich auf handelnde und kreative Formen des Umgangs mit Texten aller Art ein
sprechen verständlich und mit angemessenem Ausdruck
setzen nonverbale Elemente ein
bieten unterschiedliche Texte gestaltend dar und lassen sich dabei zunehmend von Inhalt, Form und Adressaten leiten
versetzen sich in eine Rolle und/oder eine andere Perspektive hinein und gestalten diese
nutzen unterschiedliche Spielformen
lesen und sprechen anderen nach Übung vor
geben angemessene, konstruktive Rückmeldung Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.3.1 Entwicklung der Rechtschreibfähigkeit
erweitern ihr Wissen um orthografische Regeln und wenden sie an (Phonem-Graphem-Korrespondenz sowie Merkwörter, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Eigennamen, Zeichensetzung und Worttrennung am Zeilenende; vergleiche Rechtschreibrahmen für die Klassen 1 bis 10)
erwerben in Zusammenhang mit der Erweiterung ihres Sprachbewusstseins Rechtschreibstrategien und wenden sie an
verfügen über ein individuelles Maß an Fehlersensibilität und Rechtschreibgespür und korrigieren ihre Texte entsprechend
nutzen komplexere Übungsformen selbstständig
benutzen Hilfsmittel zur Überprüfung ihrer Rechtschreibung
2.2.3.2 Entwicklung des grammatikalischen Wissens
kennen und verwenden grammatikalische Bezeichnungen (zum Beispiel Nomen, Verb, Adjektiv)
kennen und nutzen (zusammengesetzte) Nomen mit Artikel, Nominalisierungen sowie nach Möglichkeit Endungen und Deklinationen
unterscheiden zwischen Singular und Plural
kennen und nutzen starke und schwache Verben und deren Konjugation im Präsens, Präteritum und Futur
erkennen eine Verbklammer
unterscheiden zwischen Aktiv und Passiv
kennen und nutzen Adjektive und ihre Endungen sowie Steigerungsformen
bestimmen die Satzglieder Subjekt, Prädikat und Objekt
bestimmen und verwenden Orts- und Zeitangaben
kennen und verwenden Konjunktionen
verwenden Nebensätze
erkennen Frage- und Aussagesatz und setzen Satzzeichen
verwenden Begründungssätze
nutzen die korrekten Anredepronomen in der richtigen Groß- beziehungsweise Kleinschreibung
kennen und verwenden direkte und nach Möglichkeit indirekte Rede
schlagen Wörter nach Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten
2.2.3.3 Texte schreiben
entwickeln Schreibideen
teilen sich mittels Symbolen, Schrift und digitaler Medien mit
erstellen zunehmend selbstständig schriftliche Texte
erschließen sich Fremdtexte durch handlungs- und produktionsorientiertes Schreiben
nutzen schriftliche Aufzeichnungen für ihr Lernen
schreiben Gebrauchstexte oder persönliche Texte informativer oder kreativ-produktiver Art zunehmend adressaten- und funktionsgerecht
füllen Formulare aus
strukturieren schriftliche Texte inhaltsbezogen und gliedern sie übersichtlich
führen einzelne Gestaltungsprinzipien und Absichten ausgewählter fiktionaler und non-fiktionaler Textsorten aus
nehmen Rückmeldungen zu eigenen Texten durch andere an und gehen damit konstruktiv um
überarbeiten eigene Texte nach definierten Kriterien
nutzen Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme
2.2.4.1 Bedeutung des Lesens
nutzen regelmäßig Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und das Internet
schlagen vor, welche Bücher und andere Medien (Zeitschriften) in der Klasse vorhanden sein sollen
kennen die Bedeutung des Lesens für die Orientierung im Alltag
nutzen kontinuierlich vorhandene Leseangebote
berichten über ihre Lektüre
zeigen Freude beim Lesen und Vorlesen
besuchen öffentliche Büchereien
beteiligen sich an Vorlesewettbewerben
erfahren den Nutzen von Sachtexten
lesen Fahrpläne
lesen Formulare und verstehen, wie sie auszufüllen sind
lesen Beschreibungen und Anleitungen und nutzen sie
2.2.4.2 Lesetechniken und Lesestrategien anwenden
nutzen analoge und digitale Medien zur Informationsgewinnung
nutzen kontinuierlich vorhandene Leseangebote
lesen flüssig und sinnentnehmend
lesen flüssig und sinnbezogen vor
wenden Lesetechniken (zum Beispiel punktuelles, diagonales Lesen, Wort für Wort) an
wenden Lesestrategien an (zum Beispiel markieren, formulieren Verständnisfragen, klären Wortbedeutungen, identifizieren Verstehensbarrieren, formulieren Überschriften für Teilabschnitte)
werten nichtlineare Texte (zum Beispiel einfache Diagramme, Tabellen, Schaubilder) aus
2.2.4.3 Texte erschließen
unterscheiden Sachtexte und literarische Texte
formulieren ihre Leseerwartung an einen Text
wenden Methoden der Texterschließung an (zum Beispiel markieren, Verständnisfragen formulieren)
formulieren Inhalte von Texten in eigenen Worten
formulieren ihren Leseeindruck
vergleichen Texte (zum Beispiel Länge, kurze/lange Sätze, leicht/schwer zu verstehen)
ergänzen Texte
bestimmen wesentliche Elemente eines Textes (zum Beispiel Ort, Figuren, Handlung)
bieten verschiedene Texte gestaltend dar
benennen Verstehensschwierigkeiten
lesen und erklären Gebrauchsanweisungen, Bauanleitungen und Sachtexte
lesen nichtlineare Texte
erkennen fiktionale Texte
erkennen fake news
vergleichen die in Texten dargestellte Lebenswelt mit der eigenen
ordnen Textinformationen in das vorhandene Alltagswissen ein
2.2.4.4 Lesefähigkeit reflektieren
nehmen ihre Lesefähigkeit zunehmend wahr
schätzen die eigene Lesefähigkeit ein und bewerten diese
benennen Verstehensschwierigkeiten
setzen sich Ziele, wieviel Zeit sie zum Lautlesen eines Textes benötigen
überwachen ihr Leseverständnis (metakognitive Lesestrategie)
äußern ihre Leseinteressen
reflektieren ihre Leseinteressen
reflektieren ihren Lesekonsum
wenden unterschiedliche Formen der Dokumentation an
nehmen Rückmeldungen von Gleichaltrigen und von Lehrpersonen an und gehen konstruktiv damit um