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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Lernen
Mathematik
inhaltsbezogen
2.1.1.1 Frühe mathematische Kompetenzen
9
2.1.1.2 Mengen-/Zahlvorstellung
13
2.1.1.3 Operationen und Rechenstrategien
10
2.1.2.1 Frühe mathematische Kompetenzen
8
2.1.2.2 Geometrische Grundvorstellung zu Flächen und Körpern
8
2.1.2.3 Orientierung im Raum
7
2.1.3.1 Frühe mathematische Kompetenzen
9
2.1.3.2 Geld
9
2.1.3.3 Längen
9
2.1.3.4 Zeit
7
2.1.3.5 Gewicht und Volumen
9
2.1.4.1 Frühe mathematische Kompetenzen
6
2.1.4.2 Daten erkennen und darstellen
9
2.2.1.1 Mengen-/Zahlvorstellungen
13
2.2.1.2 Operationen und Rechenstrategien
17
2.2.2.1 Geld
13
2.2.2.2 Längen
13
2.2.2.3 Zeit
11
2.2.2.4 Gewicht
9
2.2.2.5 Volumen
9
2.2.3.1 Flächen
19
2.2.3.2 Körper
11
2.2.4 Leitidee Funktionaler Zusammenhang
6
2.2.5 Leitidee Daten und Zufall
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1.1.1 Frühe mathematische Kompetenzen
beschreiben Gegenstände aus dem Alltag und Schulleben nach Merkmalen
sortieren Gegenstände nach gemeinsamen Merkmalen, fassen diese zu Mengen zusammen und beschreiben ihr Vorgehen kriteriengeleitet
erstellen Reihenfolgen durch Seriation
vergleichen Längen (länger als, kürzer als, gleich lang, größer/kleiner als)
stellen Mengenrelationen (mehr, weniger, gleich viel) her
erkennen die Bedeutung von Ordnung
wissen, dass Mengen in Teilmengen zerlegt werden können
nutzen die Zahlwortreihe zunehmend flexibler
nutzen erste Zählprozesse für die Lösung alltäglicher Fragestellungen
2.1.1.2 Mengen-/Zahlvorstellung
nehmen Zahlen und Mengen aus ihrer Umwelt wahr und beschreiben deren Verwendung
lesen und benennen die Ziffern 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
wenden flexible Zählstrategien situationsadäquat an
ordnen jeder Zahl im verfügbaren Zahlenraum das richtige Zahlwort beziehungsweise die richtige Ziffer zu
erfassen Mengen bis 4 oder 5 simultan
stellen Mengen auf unterschiedliche Weise dar
erfassen strukturiert dargestellte Anzahlen bis 10, 20, 100, 1000 quasisimultan
kennen Beziehungen zwischen Zahlen und setzen diese Kenntnis zum Vergleichen von Zahlen ein
wissen, dass sich Mengen aus anderen Teilmengen zusammensetzen
zerlegen Mengen in Teilmengen
verinnerlichen das Prinzip des Bündelungs-/ Stellenwertsystems durch vielfältige Übungen zum Bündeln/Entbündeln
erkennen die einzelnen Stellenwerte einer Zahl (Einer, Zehner, Hunderter), deren Beziehung untereinander und übertragen diese in andere Zahldarstellungen
schätzen Mengen und überprüfen ihre Schätzungen
2.1.1.3 Operationen und Rechenstrategien
verfügen über Handlungsvorstellungen zu den vier Grundrechenarten
setzen enaktive, bildliche und symbolische Darstellungen miteinander in Beziehung
stellen Prozesse des Zusammen-/Hinzufügens, Abziehens, Ergänzens, Vervielfachens, Ver-/Aufteilens in authentischen Situationen dar
rechnen Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 10 beziehungsweise 20 automatisiert
berechnen Unterschiede durch Subtrahieren, Vergleichen oder Ergänzen
setzen geeignete Darstellungsmittel zur Hilfe und zur Darstellung eigener Lösungswege ein
verfügen über nicht-zählende Rechenstrategien und wenden diese aufgabenbezogen an
nutzen Analogien und Zahlbeziehungen
zerlegen komplexere Aufgaben sinnvoll in einfachere Teilaufgaben
beherrschen Formen halbschriftlichen Rechnens
2.1.2.1 Frühe mathematische Kompetenzen
orientieren sich in der alltäglichen (schulischen) Umgebung
bewegen sich frei im Raum umher
benennen ihre Körperteile (Körperschema) und die Lage-Verhältnisse dazu
ziehen ihre Kleidungsstücke in logischer Reihenfolge selbstständig an
erfahren verschiedene Positionen des eigenen Körpers und von Objekten im Raum
vergleichen Gegenstände nach ihrer Form (rund, eckig, oval, fest)
klassifizieren und sortieren Gegenstände nach ihrer Form
entdecken Muster und Formen und stellen diese selbst durch Legen, Auslegen, Zeichnen her
2.1.2.2 Geometrische Grundvorstellung zu Flächen und Körpern
unterscheiden zwischen zwei- und dreidimensional
entdecken geometrische Flächen- und Körperformen in ihrer Umwelt
beschreiben (rund, eckig, Anzahl der Seiten, Anzahl der Ecken) und vergleichen Flächen und Körper
stellen einfache Flächen und Körper aus ihrer Umwelt (zum Beispiel Viereck, Dreieck, Kreis) her (falten, ausschneiden)
erkennen und benennen geometrische Abbildungen von Flächen (Vierecke, Dreiecke, Kreise, Rechtecke und Quadrate) und Körpern (Würfel, Kugel, Quader, Pyramide)
entwickeln ein Verständnis für Achsensymmetrie und stellen Figuren selbst her (legen, falten, drucken, schneiden)
erkennen Strukturen von einfachen Mustern, Ornamenten und Parkettierungen und setzen diese im Konkreten und Abstrakten fort
legen Flächen mit unterschiedlichen Formen aus und vergleichen diese
2.1.2.3 Orientierung im Raum
orientieren sich zunehmend im realen sowie abstrakten Raum
beschreiben Raum-Lage-Beziehungen aus verschiedenen Perspektiven (rechts, rechts von, links, links von, unter, auf, hinter, vor)
betrachten und beschreiben Gegenstände aus verschiedenen Perspektiven (zum Beispiel von vorne, hinten, oben, unten, von der linken Seite)
vergleichen Gegenstände aus verschiedenen Perspektiven (zum Beispiel von vorne, hinten, oben, unten, von der linken Seite)
bauen einfache Figuren nach Vorlage
verfolgen den Verlauf von Wegen
orientieren sich zunehmend sicherer in ihrer Umgebung
2.1.3.1 Frühe mathematische Kompetenzen
erkennen und benennen Strukturen von Objekten
vergleichen sich und ihren Körper mit Mitschülerinnen und Mitschülern und anderen Gegenständen
beschreiben Gegenstände aus dem Alltag und Schulleben nach Merkmalen (zum Beispiel kurz, lang, schwer, leicht)
vergleichen Gegenstände direkt und indirekt
erstellen Reihenfolgen
vergleichen Mengen (mehr, weniger, gleich viel)
bilden Analogien
erkennen Grundsätze der Mengenerhaltung (Invarianz)
sortieren Gegenstände nach gemeinsamen Merkmalen und kategorisieren diese zu verschiedenen Klassen
2.1.3.2 Geld
benennen die Maßeinheiten im Größenbereich Geld (€, ct sowie in gemischter Darstellung)
erkunden, vergleichen Preise und entwickeln Preisvorstellungen
ordnen Münzen und Geldscheine nach ihrem Wert
unterscheiden zwischen Euro und Cent und bestimmen Geldbeträge
bilden Preise mit passenden Geldwerten ab und wandeln Geldbeträge um
zahlen passend oder wenden gegebenenfalls das Überzahlprinzip an und kontrollieren das Rückgeld
bahnen Größenvorstellung bei einfachen Schätzaufgaben an und wenden diese zunehmend an
erweitern ihr Verständnis des dezimalen Bündelungs- und Stellenwertsystems durch vielfältige Übungen zum Bündeln und Entbündeln von Geld
erfinden Sachaufgaben mit Geldbeträgen
2.1.3.3 Längen
benennen die Maßeinheiten m, cm, mm
verwenden in praktischen Aufgaben Lineal, Meterstab und Maßband zunehmend sachgerecht
nutzen direkte und indirekte Längenvergleiche
vergleichen und messen in konkreten Sachsituationen Längen und Entfernungen
schreiben auf und lesen Längenangaben in nach Einheiten getrennter Schreibweise und in Kommaschreibweise
kennen Repräsentanten aus der Umwelt für geläufige Längenangaben (1mm, 1cm, 10cm, 1m, 10m, 100m)
schätzen durch Vergleich mit Repräsentanten Längen und Entfernungen
bestimmen in Situationen, in denen keine Messwerkzeuge zur Verfügung stehen, Längen und Entfernungen mit nichtstandardisierten Einheiten
wenden Größenvorstellungen bei einfachen Schätzaufgaben an
2.1.3.4 Zeit
kennen festgelegte und für sie bedeutende Zeitpunkte im Tagesablauf (Aufstehen, Mittagessen)
bestimmen festgelegte Zeitpunkte an der Uhr
vergleichen und bestimmen die Dauer von Tätigkeiten und Abläufen in ihrem Alltag
kennen die Zeiteinteilung Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr sowie ihre Beziehungen untereinander
kennen Jahreszeiten und wichtige Datumsangaben und ordnen diese im Jahresverlauf ein
lesen Uhrzeiten analog und digital ab und bestimmen einfache Zeitspannen (halbe und volle Stunde)
bahnen ihre Größenvorstellung bei einfachen Schätzaufgaben an und wenden diese zunehmend an
2.1.3.5 Gewicht und Volumen
benennen Repräsentanten bedeutsamer Größen (Gewicht und Volumen) aus ihrer Lebenswelt
vergleichen (leicht, schwer) und ordnen Gegenstände nach ihrem Gewicht und benutzen hierfür verschiedene Messgeräte
kennen die Einheiten kg und g und verwenden diese im Alltag
kennen Repräsentanten für bestimmte Gewichte
kennen die Einheiten l und ml
nennen Repräsentanten im Alltag
vergleichen Gefäße aus dem Alltag, durch Umschütten oder Ablesen, nach ihrem Volumen und nutzen hierzu die Einheiten l/ml
bestimmen, lesen und schreiben Größenangaben jeweils in nach Einheiten getrennter Schreibweise und in Kommaschreibweise
schätzen das Gewicht beziehungsweise das Volumen verschiedener Körper und Gefäße
2.1.4.1 Frühe mathematische Kompetenzen
beschreiben Gegenstände aus dem Alltag und Schulleben nach Merkmalen
sortieren und klassifizieren Gegenstände nach einem oder nach mehreren Kriterien
stellen Mengenrelationen (mehr, weniger, gleich viel) her
nutzen erste Zählprozesse für die Lösung alltäglicher Fragestellungen
stellen Vergleiche enaktiv/symbolisch/grafisch dar
verbalisieren ihre Gedanken zur Eintretenswahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse
2.1.4.2 Daten erkennen und darstellen
erkennen und formulieren in realen Sachsituationen aus dem Schulleben, der Umwelt und dem Alltag zunehmend mathematische Fragestellungen
setzen sich mit relevanten Größen und deren Beziehungen auseinander
sammeln Daten in Beobachtungen, Untersuchungen und einfachen Experimenten
strukturieren gesammelte Daten in unterschiedlichen Darstellungen (zum Beispiel in Tabellen, Strichlisten, Diagrammen)
entnehmen Informationen aus einfachen mathematischen Darstellungen
verbalisieren Daten aus Darstellungen
entwickeln und begründen Lösungswege handelnd, grafisch oder rechnerisch und stellen diese vor
stellen Lösungen anhand verschiedener Darstellungsmöglichkeiten vor
führen einfache Zufallsexperimente durch
2.2.1.1 Mengen-/Zahlvorstellungen
hören, lesen und schreiben Zahlen
vergleichen und ordnen Zahlen
stellen dazugehörende Mengen dar
beschreiben den Aufbau des Bündelungs- und Stellenwertsystems
nutzen ihre Einsicht in das Stellenwertsystem zum Lösen von Aufgaben
ermitteln Anzahlen näherungsweise mit geeigneten Schätzstrategien
kennen negative Zahlen in einfachen Sachzusammenhängen, erklären deren Bedeutung und vergleichen diese
stellen Bruchteile her
bestimmen Bruchteile von Mengen beziehungsweise ordnen Bruchteile der richtigen Menge zu
vergleichen und ordnen Bruchteile
erkennen Zusammenhänge zwischen Bruch-, Prozent- und Dezimalzahl und wenden alle drei Darstellungsformen an
wandeln die Brüche 1/2, 1/4, 3/4, 1/10, 1/100 in Dezimal- und Prozentzahlen um und umgekehrt
runden Zahlen und Dezimalzahlen sinnvoll
2.2.1.2 Operationen und Rechenstrategien
verfügen über gesicherte Handlungsvorstellungen zu den Grundrechenarten in individuell zugänglichen Zahlenräumen und Zahlenmengen
finden in Handlungs-/Sachsituationen die passenden Rechenoperationen und umgekehrt
lösen zunehmend komplexere, mehrschrittige Operationen
wenden verschiedene Operationen flexibel an
erkennen und nutzen Zahlbeziehungen zum geschickten Rechnen und verknüpfen Grundvorstellungen
verinnerlichen, nutzen und verbalisieren Strategien vorteilhaften Rechnens und nutzen nichtzählende Rechenstrategien
nennen Ergebnisse des kleinen Einmaleins automatisiert
nutzen Formen des halbschriftlichen Rechnens
beherrschen und nutzen ein schriftliches Normalverfahren
erkennen, beschreiben, dokumentieren und diskutieren verschiedene Lösungswege auch für komplexe Aufgaben
schätzen und kontrollieren Ergebnisse mit Überschlagsrechnungen
erstellen und berechnen Zahlterme sowie einfache Aufgaben mit Unbekannten
rechnen mit negativen Zahlen
rechnen mit Brüchen
rechnen mit Dezimalzahlen
identifizieren und berechnen den Prozent- und den Grundwert sowie den Prozentsatz
setzen Medien (zum Beispiel den Taschenrechner) gezielt als Hilfsmittel ein
2.2.2.1 Geld
kennen die Maßeinheiten € und ct
benennen und vergleichen die Wertigkeit von Scheinen und Münzen
zahlen passend oder wenden gegebenenfalls das Überzahlprinzip an und kontrollieren das Wechselgeld
lesen und stellen Geldbeträge in €, in ct sowie in € und ct dar
wandeln Geldbeträge um
bringen Dezimalzahlen mit Größenangaben in Verbindung, notieren diese und rechnen damit
rechnen mit Geldwerten und überschlagen das Ergebnis
schätzen und überschlagen Geldbeträge/Kosten in Zusammenhang mit ihrer Lebens- und der Berufswelt realistisch
kennen realistische Preise für Produkte aus ihrer Lebenswelt
vergleichen Preise
kennen ihr individuell verfügbares Budget beziehungsweise wissen, wie sie dieses ermitteln
kaufen ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechend ein
gehen realistisch mit Geld um
2.2.2.2 Längen
kennen die Längenmaße mm, cm, dm, m, km
beherrschen gängige Schreibweisen
stellen Längen in unterschiedlichen Maßeinheiten dar
wandeln Längenangaben um
nehmen in Realsituationen Messungen mit geeigneten Messgeräten vor und greifen auf sinnvolle Maßeinheiten zurück
berechnen den Mittelwert von Längenangaben
entnehmen Maßeinheiten aus Quellenmaterial (zum Beispiel aus Stadtplänen) und wenden diese in Sachsituationen an
rechnen mit Längenwerten und überschlagen das Ergebnis
bringen Dezimal- sowie Bruchzahlen mit Größenangaben in Verbindung, notieren diese und rechnen damit
schätzen und überschlagen Längenmaße in Zusammenhang mit ihrer Lebens- und Berufswelt realistisch
berechnen Längenangaben bei Figuren und Körpern
messen Winkel mit einem Geodreieck
kennen verschiedene Winkelarten und schätzen das jeweilige Winkelmaß ab
2.2.2.3 Zeit
kennen die Maßeinheiten s, min, h, Tag (d), Woche (w), Monat (m), Jahr (a) und haben eine Vorstellung über die jeweilige Dauer dieser Zeiteinheiten
entwickeln eine Vorstellung von der Dauer eines Jahrzehnts oder Jahrhunderts
beherrschen gängige Schreibweisen von Zeitangaben
stellen Zeitwerte in unterschiedlichen Maßeinheiten dar und wandeln diese um
ermitteln Zeitspannen
rechnen mit Zeitwerten/-spannen und überschlagen das Ergebnis
schätzen und überschlagen Zeitwerte und Zeitspannen in Zusammenhang mit ihrer Lebens- und der Berufswelt realistisch
lesen digitale und analoge Uhrzeiten
berechnen zunehmend auch komplexere Zeitspannen
entnehmen Uhrzeiten aus Quellenmaterial (zum Beispiel Fahrpläne, Kinoprogramm) und wenden diese in Sachsituationen an
bringen Dezimalzahlen sowie Bruchzahlen mit Zeitangaben in Verbindung, notieren diese und rechnen damit Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten B151 mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren B152 Sachaufgaben zum Thema lösen und eigene Aufgaben erfinden B153 Stunden-/Tagespläne führen B154 verschiedene Uhren vergleichen, ablesen B155 Datums-/Kalenderdienst B156 individuelles Zeitmanagement reflektieren Die Schülerin oder der Schüler E90 erlebt öffentliche Verkehrsmittel und erkennt, dass diese immer zu bestimmten Uhrzeiten fahren E91 möchte zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort sein (zum Beispiel am Schwimmbad) E92 beschafft sich einen entsprechenden Fahrplan (zum Beispiel im Internet) und findet heraus, um wie viel Uhr sie/er mit dem Bus zum Schwimmbad losfahren muss E93 weiß, wie lange sie/er zur Bushaltestelle braucht und berechnet, wann sie/er das Haus verlassen muss
2.2.2.4 Gewicht
kennen die Maßeinheiten g, kg, t
beherrschen gängige Schreibweisen von Gewichtsangaben
stellen Gewichte in unterschiedlichen Maßeinheiten dar und wandeln diese um
rechnen mit Gewichtsangaben
überschlagen das Ergebnis
schätzen und überschlagen Gewichte in Zusammenhang mit ihrer Lebens- und der Berufswelt realistisch
entnehmen Gewichtsangaben aus Quellenmaterial und wenden diese in Sachsituationen an
bringen Dezimalzahlen sowie Bruchzahlen in Verbindung mit Gewichtsangaben, notieren diese und rechnen damit
berechnen den Mittelwert von Gewichtsangaben
2.2.2.5 Volumen
kennen die Maßeinheiten der Hohlmaße ml, l sowie der Raummaße mm³, cm³, dm³ und m³
stellen Volumina in unterschiedlichen Maßeinheiten dar und wandeln diese um
schätzen und überschlagen Volumina in Zusammenhang mit ihrer Lebens- und der Berufswelt realistisch
entnehmen Volumenangaben aus Quellenmaterial und wenden diese in Sachsituationen an
nutzen Dezimalzahlen sowie Bruchzahlen in Verbindung mit Volumenangaben
rechnen mit Volumenangaben und überschlagen das Ergebnis
kennen Repräsentanten verschiedener Volumenmaße aus ihrer Umgebung
berechnen das Volumen einfacher Körper
berechnen den Mittelwert von Volumenangaben
2.2.3.1 Flächen
nehmen geometrische Flächen in ihrer Umwelt wahr und beschreiben diese
kennen Beispiele für Flächen und benennen diese (Dreieck, Rechteck, Quadrat, weitere Vierecke, Kreis)
beschreiben diese Flächen differenziert (zum Beispiel anhand der Begriffe Kante/ Ecke)
benennen die Beziehungen einzelner geometrischer Elemente zueinander (zum Beispiel durch die Begriffe rechtwinklig, spitz, stumpf, symmetrisch, parallel, senkrecht, waagrecht)
untersuchen und vergleichen verschiedene Flächen miteinander
ermitteln beziehungsweise berechnen direkt oder indirekt den Umfang verschiedener Flächen (Dreieck, Rechteck, Quadrat, weitere Vierecke, Kreis)
vergleichen den Umfang verschiedener Flächen miteinander
ermitteln und vergleichen den Flächeninhalt verschiedener Flächen (Dreieck, Rechteck, Quadrat, weitere Vierecke, Kreis) indirekt durch Auslegen miteinander
kennen Repräsentanten für verschieden große Flächen (zum Beispiel die Größe eines Fußballfeldes oder ein Quadrat im Matheheft)
berechnen den Flächeninhalt verschiedener Flächen (Dreieck, Rechteck, Quadrat, weitere Vierecke, Kreis)
wählen beim Berechnen/Messen geeignete Maßeinheiten situationsadäquat aus
zeichnen und konstruieren unterschiedliche Flächen (Dreieck, Rechteck, Quadrat, weitere Vierecke, Kreis) frei und mit Hilfsmitteln
ermitteln und berechnen den Umfang und den Flächeninhalt zusammengesetzter Flächen
erkennen Symmetrien (Achsensymmetrie, Punktsymmetrie) in Flächen
zeichnen achsen-/punktsymmetrische Flächen
nehmen Winkel in der Umwelt wahr und schätzen diese hinsichtlich der Größe ein
beschreiben Winkel (Scheitel, Schenkel, spitzer, stumpfer, rechter Winkel)
bestimmen, erstellen und zeichnen Winkel
bestimmen, benennen und zeichnen Dreiecke (rechtwinklig, gleichschenklig, gleichseitig)
2.2.3.2 Körper
nehmen geometrische Körper in ihrer Umwelt wahr und beschreiben diese
kennen verschiedene Körper (zum Beispiel Quader, Würfel, Zylinder, Pyramide, Kegel oder Kugel)
beschreiben diese Körper differenziert (zum Beispiel anhand der Begriffe Fläche, Kante, Ecke)
benennen die Beziehungen einzelner geometrischer Elemente zueinander (zum Beispiel durch die Begriffe rechtwinklig, spitz, stumpf, symmetrisch, parallel, senkrecht, waagrecht)
vergleichen verschiedene Körper miteinander
zeichnen und konstruieren unterschiedliche Körper frei und mit Hilfsmitteln
ordnen Körpernetze den entsprechenden Körpern zu
zeichnen Körpernetze zu verschiedenen Körpern
berechnen die Oberfläche verschiedener Körper (zum Beispiel von Quader, Pyramide, Prisma und Zylinder)
fertigen Zeichnungen der Körper gegebenenfalls aus verschiedenen Blickwinkeln an (zum Beispiel Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, Schrägbild)
berechnen das Volumen einfacher und zusammengesetzter Körper
2.2.4 Leitidee Funktionaler Zusammenhang
erkennen und beschreiben einfache Zusammenhänge zwischen Größen
leiten alltagsbezogene Zusammenhänge aus Darstellungen (zum Beispiel Buszeiten für bestimmte Buslinien) ab
setzen einfache Zusammenhänge und Muster fort
stellen erkannte Zusammenhänge verbal, tabellarisch und grafisch dar
erkennen, beschreiben und lösen proportionale Zusammenhänge
wählen geeignete Darstellungsformen aus
2.2.5 Leitidee Daten und Zufall
erheben und sortieren Daten durch Umfragen oder Expertenbefragungen
setzen erhobene Daten zueinander in Beziehung und stellen diese dar
entnehmen und interpretieren Daten aus verschiedenen Darstellungsformen (zum Beispiel Diagrammen, Tabellen)
erkennen eventuelle Muster und Strukturen in Diagrammen oder anderen Darstellungsformen
nutzen verschiedene Medien zur Datensammlung, -auswertung und -präsentation
überprüfen die Aussagekraft von Daten
führen einfache Zufallsexperimente durch
beschreiben und bewerten Wahrscheinlichkeitsaussagen in alltäglichen Situationen
nutzen Materialien zur Darstellung mathematischer Sachverhalte
entwickeln unterschiedliche mathematische Darstellungen Beispielhafte Inhalte Exemplarische Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten B202 (Zahlen-) Werte in Diagrammen (Balken-/ Säulendiagramm) oder Tabellen B203 Schüler-/Klassensprecherwahl grafisch darstellen B204 Umfragen durchführen, auswerten und darstellen (zum Beispiel Handynutzung, Hobby, Haustiere) B205 Wahlergebnisse verfolgen und diskutieren B206 Wünsche durch Abfrage ermitteln und grafisch darstellen B207 Strichliste beim Pausenverkauf führen und auswerten B208 einfache Zufallsexperimente (zum Beispiel Kugel ziehen, würfeln, Glücksrad drehen, Münze werfen) B209 abstraktere Daten von Sportereignissen grafisch darstellen (Balken-, Säulendiagramm, Strichliste, Urliste, Häufigkeitstabellen) B210 Glücksrad basteln Die Schülerin oder der Schüler E125 möchte den Handykonsum in der Klasse ermitteln E126 entwirft einen Fragebogen mit verschiedenen zur Ausgangsfrage passenden Kategorien (Wie viele Stunden, zu welchen Zeiten, zu welchen Regeln, was wird gemacht?) E127 führt eine Umfrage mithilfe des Fragebogens durch E128 wertet die Ergebnisse der Umfrage aus und interpretiert diese E129 wählt eine geeignete Darstellungsform (zum Beispiel Kuchen-/Säulen-/Balkendiagramm, Strichliste) und präsentiert die Ergebnisse
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