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Lehrpläne Baden-Württemberg
Sekundarstufe I
Gemeinschaftskunde
prozessbezogen
2.1 Analysekompetenz
7
2.2 Urteilskompetenz
4
2.3 Handlungskompetenz
8
2.4 Methodenkompetenz
8
inhaltsbezogen
3.1.1.1 ZUSAMMENLEBEN IN SOZIALEN GRUPPEN
6
3.1.1.2 LEBEN IN DER MEDIENWELT
15
3.1.1.3 FAMILIE UND GESELLSCHAFT
19
3.1.1.4 ZUWANDERUNG NACH DEUTSCHLAND
13
3.1.2.1 KINDERRECHTE
9
3.1.2.2 RECHTLICHE STELLUNG DES JUGENDLICHEN UND RECHTSORDNUNG
22
3.1.2.3 GRUNDRECHTE
13
3.1.3.1 MITWIRKUNG IN DER SCHULE
24
3.1.3.2 POLITIK IN DER GEMEINDE
16
3.1.3.3 POLITISCHER WILLENSBILDUNGSPROZESS IN DEUTSCHLAND
30
3.1.4.1 FRIEDEN UND MENSCHENRECHTE
28
3.2.1.1 AUFGABEN UND PROBLEME DES SOZIALSTAATS
21
3.2.2.1 POLITISCHER ENTSCHEIDUNGSPROZESS IN DEUTSCHLAND
23
3.2.2.2 DIE EUROPÄISCHE UNION
14
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1 Analysekompetenz
politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sach-, Konflikt- und Problemlagen unter Verwendung der gängigen Fachsprache strukturiert wiedergeben
politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sach-, Konflikt- und Problemlagen anhand grundlegender sozialwissenschaftlicher Kategorien untersuchen (zum Beispiel Problem, Akteure, Interessen, Konflikt, Macht, Legitimation)
politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sach-, Konflikt- und Problemlagen anhand des Politikzyklus untersuchen (Problem, Auseinandersetzung, Entscheidung, Bewertung der Entscheidung und Reaktionen) (E)
selbstständig problemorientierte Fragestellungen formulieren sowie Hypothesen aufstellen und auf ihre sachliche Richtigkeit hin untersuchen
bei der Untersuchung von Sach-, Konflikt- und Problemlagen unterschiedliche Bereiche berücksichtigen (Gesellschaft, Wirtschaft, Politik)
bei der Untersuchung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sach-, Konflikt- und Problemlagen unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen (individuelle, öffentliche, systemische)
vorliegende Urteile und Entscheidungen in Bezug auf Interessen- und Wertgebundenheit untersuchen (E)
2.2 Urteilskompetenz
zu einer vorgegebenen Problemstellung eigenständig und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven durch Abwägen von Pro- und Kontra-Argumenten ein begründetes Fazit ziehen
unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven eigenständig Urteile kriterienorientiert formulieren (zum Beispiel Effizienz, Effektivität, Legalität, Legitimität, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Transparenz, Repräsentation, Partizipation) und dabei die zugrunde gelegten Wertvorstellungen offenlegen
eigene Urteile nach kritischer Überprüfung und Kenntnisnahme neuer Sachverhalte dekonstruieren
begründete Vorschläge zur Bewältigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen formulieren
2.3 Handlungskompetenz
eigene Interessen, Urteile und Entscheidungen – auch aus Minderheitenpositionen heraus – sachlich und überzeugend vertreten
die Positionen und Begründungen von Andersdenkenden mit eigenen Argumenten sachlich und kritisch in Frage stellen
sich im Sinne eines Perspektivwechsels in die Situation, Interessen und Denkweisen anderer Menschen versetzen, diese Interessen und Denkweisen simulativ für eine begrenzte Zeit vertreten und das eigene Verhalten in der Rolle reflektieren
in politischen Kontroversen konfliktfähig sein, aber auch Kompromisse schließen
die Regeln für ein rationales und gewaltfreies Austragen politischer Konflikte einhalten
ihre Interessen in schulischen und außerschulischen Zusammenhängen wahrnehmen und an demokratischen Verfahren in Schule und Politik mitwirken
Texte und andere Medien, die der Teilhabe an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen dienen, erarbeiten
bei der Nutzung von Medien die Grundsätze des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung beachten
2.4 Methodenkompetenz
selbstständig Recherchetechniken nutzen und auch an außerschulischen Lernorten (zum Beispiel Parlament, Rathaus, Gericht) Informationen gewinnen und verarbeiten
die gewonnenen Informationen quellenkritisch hinterfragen und dabei die Zuverlässigkeit der unterschiedlichen Medien einschätzen
lineare (zum Beispiel Kommentar, Rede, Bericht) und nichtlineare Texte (zum Beispiel Karikatur, Diagramm, Strukturmodell) auswerten
Informationen aus Rechtstexten entnehmen (zum Beispiel Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, UN-Charta, UN-Kinderrechtskonvention, Grundgesetz, Jugendschutzgesetz, Schulgesetz, SMV-Verordnung)
Diagramme, auch Vernetzungsdiagramme (zum Beispiel Strukturmodell, Mind-Map, Concept-Map), zur Visualisierung und Strukturierung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sach-, Konflikt- und Problemlagen erarbeiten
produkt-, rollen- beziehungsweise adressatenorientierte Texte verfassen (zum Beispiel Leserbrief, Blogeintrag, Rede, Streitgespräch)
politisches Handeln simulieren (zum Beispiel Rollendebatte, Rollenspiel)
in elementarer Form sozialwissenschaftlich arbeiten (zum Beispiel eine Erkundung, Expertenbefragung, Meinungsumfrage oder ein Interview durchführen, auswerten und präsentieren)
Niveau G
an Jugendliche in Familie, Peer-Group und Schule gestellte Rollenerwartungen beschreiben und diese mit ihren eigenen Vorstellungen mithilfe von vorstrukturiertem Material vergleichen
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer sozialen Gruppe unter Anleitung analysieren, einen Lösungsansatz entwickeln und vorgegebene Lösungsansätze unter Anleitung erörtern
Niveau M
an Jugendliche in Familie, Peer-Group und Schule gestellte Rollenerwartungen beschreiben und diese mit ihren eigenen Vorstellungen vergleichen
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer sozialen Gruppe analysieren, einen Lösungsansatz entwickeln und vorgegebene Lösungsansätze unter Anleitung erörtern
Niveau E
an Jugendliche in Familie, Peer-Group und Schule gestellte Rollenerwartungen beschreiben und dabei entstehende Rollenkonflikte erläutern
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer sozialen Gruppe analysieren, einen Lösungsansatz entwickeln und vorgegebene Lösungsansätze erörtern
Niveau G
an vorgegebenen Fallbeispielen Chancen (Information, Kommunikation, Unterhaltung) und Risiken (Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Sucht) der eigenen Internetnutzung beschreiben
rechtliche Regelungen zum Schutz der personenbezogenen Daten nennen (Datenschutz, Recht am eigenen Wort und Bild)
die Entstehung einer Nachricht beschreiben (Themenauswahl, Filtermechanismen)
die Darstellung eines Ereignisses in unterschiedlichen Medien mithilfe von vorstrukturiertem Material vergleichen (Umfang, Sachlichkeit, Aufmachung)
den Einfluss medialer Inhalte auf Jugendliche an einem Beispiel beschreiben
Niveau M
Chancen (Information, Kommunikation, Unterhaltung) und Risiken (Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Sucht) der eigenen Internetnutzung erläutern
rechtliche Regelungen zum Schutz der personenbezogenen Daten beschreiben (Datenschutz, Recht am eigenen Wort und Bild)
die Entstehung einer Nachricht beschreiben (Themenauswahl, Filtermechanismen, Agenda-Setting)
die Darstellung eines Ereignisses in unterschiedlichen Medien vergleichen (Umfang, Sachlichkeit, Aufmachung, Rezipienten)
den Einfluss medialer Inhalte auf Jugendliche erläutern (Gewaltdarstellungen, Vermittlung von Schönheitsidealen)
Niveau E
Chancen (Information, Kommunikation, Unterhaltung) und Risiken (Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Sucht) der eigenen Internetnutzung erläutern
rechtliche Regelungen zum Schutz der personenbezogenen Daten erläutern (Datenschutz, Recht am eigenen Wort und Bild)
die Entstehung einer Nachricht beschreiben (Themenauswahl, Filtermechanismen, Agenda-Setting) und Auswahlkriterien erläutern (wirtschaftliche Faktoren, Zuschauerinteresse, Bedeutung)
die Darstellung eines Ereignisses in unterschiedlichen Medien vergleichen (Umfang, Sachlichkeit, Aufmachung, Rezipienten)
den Einfluss medialer Inhalte auf Jugendliche erläutern (Gewaltdarstellungen, Vermittlung von Schönheitsidealen)
Niveau G
unterschiedliche Lebensformen beziehungsweise Formen des Zusammenlebens mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben
Aufgaben der Familie nennen (Erziehung, wirtschaftliche Funktion, Befriedigung emotionaler Bedürfnisse)
Maßnahmen des Staates zur Förderung der Familie mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Transferzahlungen, Kinderbetreuung)
Erziehungsziele und Erziehungsmittel beschreiben
Aufgabenverteilungen in Familien unter Anleitung erörtern
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer Familie beschreiben und vorgegebene Lösungsansätze unter Anleitung erörtern
Niveau M
unterschiedliche Lebensformen beziehungsweise Formen des Zusammenlebens beschreiben
Aufgaben der Familie beschreiben (Erziehung, wirtschaftliche Funktion, Befriedigung emotionaler Bedürfnisse)
Maßnahmen des Staates zur Förderung der Familie beschreiben (Transferzahlungen, Kinderbetreuung)
Erziehungsziele und Erziehungsmittel erläutern
Aufgabenverteilungen in Familien erörtern
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer Familie analysieren und vorgegebene Lösungsansätze erörtern
Niveau E
unterschiedliche Lebensformen beziehungsweise Formen des Zusammenlebens charakterisieren
Aufgaben der Familie erläutern (Erziehung, wirtschaftliche Funktion, Befriedigung emotionaler Bedürfnisse)
die besondere Stellung der Familie beschreiben (Art. 6 GG) sowie Maßnahmen des Staates zur Förderung der Familie erläutern (Transferzahlungen, Kinderbetreuung)
Erziehungsstile vergleichen (autoritär, autoritativ, permissiv, indifferent)
Aufgabenverteilungen in Familien bewerten
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer Familie analysieren, dazu Lösungsansätze entwickeln und vorgegebene bewerten
Maßnahmen zur Überwindung spezifischer Benachteiligungen aufgrund unterschiedlicher Gender-Rollen erörtern
Niveau G
Ursachen von Zuwanderung nach Deutschland mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Push- und Pull-Faktoren)
die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland beschreiben (Migrationshintergrund, Altersstruktur)
Folgen von Zuwanderung für Deutschland erläutern
Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft und an die Zuwanderer im Integrationsprozess beschreiben (kommunale Integrationspolitik)
Niveau M
Ursachen von Zuwanderung nach Deutschland beschreiben (Push- und Pull-Faktoren)
die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland beschreiben (Migrationshintergrund, Altersstruktur)
Folgen von Zuwanderung für Deutschland erläutern
Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft und an die Zuwanderer im Integrationsprozess erläutern (kommunale Integrationspolitik)
Niveau E
Ursachen von Zuwanderung nach Deutschland erläutern (Push- und Pull-Faktoren)
die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland mithilfe von Material analysieren (Migrationshintergrund, Altersstruktur)
Folgen von Zuwanderung für Deutschland erläutern
Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft und an die Zuwanderer im Integrationsprozess erläutern (kulturelle Offenheit und Akzeptanz, Bildung, Sprache, Gestaltung des Staatsangehörigkeitsrechts)
die Zuwanderungspolitik Deutschlands und der EU erörtern (Arbeitsmigration, Flüchtlingspolitik, Familiennachzug)
Niveau G
die Lebenssituation benachteiligter Kinder in unterschiedlichen Kulturräumen beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Verletzung von Kinderrechten mithilfe von Auszügen aus der UN-Kinderrechtskonvention beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen Möglichkeiten zum Schutz von Kinderrechten durch verschiedene Akteure beschreiben (Verbraucher, NGOs)
Niveau M
die Lebenssituation benachteiligter Kinder in unterschiedlichen Kulturräumen beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Kinderrechten mithilfe von Auszügen aus der UN-Kinderrechtskonvention überprüfen
an vorgegebenen Fallbeispielen Möglichkeiten zum Schutz von Kinderrechten durch verschiedene Akteure beschreiben (Verbraucher, Unternehmen, NGOs)
Niveau E
die Lebenssituation benachteiligter Kinder in unterschiedlichen Kulturräumen beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Kinderrechten mithilfe von Auszügen aus der UN-Kinderrechtskonvention überprüfen
an vorgegebenen Fallbeispielen Möglichkeiten zum Schutz von Kinderrechten durch verschiedene Akteure bewerten (Verbraucher, Unternehmen, NGOs)
Niveau G
die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen beschreiben (Deliktfähigkeit, Strafmündigkeit, Jugendschutz nach dem JuSchG)
Formen und Ursachen von Jugendkriminalität nennen
Zwecke von Strafen mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Vergeltung, Prävention, Täter-Opfer-Ausgleich)
jugendstrafrechtliche Sanktionen mithilfe von vorstrukturiertem Material erläutern (Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel, Jugendstrafe)
Prinzipien des Rechtsstaats mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Garantie der Grundrechte, Gewaltenteilung, Gleichbehandlung vor dem Gesetz, Gesetzesvorbehalt, Verhältnismäßigkeit)
Öffentliches Recht und Privatrecht beschreiben
an einem vorgegebenen Fallbeispiel den Ablauf eines Strafprozesses mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben
Niveau M
die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen erklären (Deliktfähigkeit, Strafmündigkeit, Jugendschutz nach dem JuSchG)
Formen von Jugendkriminalität nennen und an vorgegebenen Fallbeispielen Ursachen von Jugendkriminalität beschreiben
Zwecke von Strafen erklären (Vergeltung, Prävention, Täter-Opfer-Ausgleich)
jugendstrafrechtliche Sanktionen erläutern (Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel, Jugendstrafe)
Prinzipien des Rechtsstaats beschreiben (Garantie der Grundrechte, Gewaltenteilung, Gleichbehandlung vor dem Gesetz, Gesetzesvorbehalt, Verhältnismäßigkeit)
Öffentliches Recht und Privatrecht vergleichen (Rechtsbeziehungen, Rechtsquellen, Ablauf der Gerichtsverfahren)
an vorgegebenen Fallbeispielen Straf- und Zivilprozess vergleichen (Zweck des Verfahrens, Prozessinitiative, Prozessparteien, Beweiserhebung)
Niveau E
die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen erklären (Deliktfähigkeit, Strafmündigkeit, Jugendschutz nach dem JuSchG)
Formen von Jugendkriminalität beschreiben und ihre Ursachen anhand der Sozialisations- und der Entwicklungstheorie erklären
Zwecke von Strafen erklären (Vergeltung, Spezial- und Generalprävention, Täter-Opfer-Ausgleich)
an vorgegebenen Fallbeispielen jugendstrafrechtliche Sanktionen charakterisieren (Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel, Jugendstrafe)
Prinzipien des Rechtsstaats charakterisieren (Garantie der Grundrechte, Gewaltenteilung, Gleichbehandlung vor dem Gesetz, Gesetzesvorbehalt, Verhältnismäßigkeit)
Öffentliches Recht und Privatrecht vergleichen (Rechtsbeziehungen, Rechtsquellen, Ablauf der Gerichtsverfahren)
Straf- und Zivilprozess vergleichen (Zweck des Verfahrens, Prozessinitiative, Prozessparteien, Beweiserhebung)
die Bedeutung des Rechts für eine Gesellschaft erläutern (Herstellung von Gerechtigkeit, Friedens-, Ordnungs-, Schutz- und Gestaltungsfunktion)
Niveau G
Grundrechte beschreiben (Art. 1–5, 8, 10 GG)
die Ausgestaltung des Minderheitenschutzes am Beispiel der Sinti und Roma beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Verletzung von Grundrechten mithilfe von Auszügen aus dem Grundgesetz beschreiben
an einem vorgegebenen Fallbeispiel einen Grundrechtskonflikt unter Anleitung analysieren
Niveau M
Grundrechte beschreiben (Art. 1–5, 8, 10 GG)
die Ausgestaltung des Minderheitenschutzes am Beispiel der Sinti und Roma beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Grundrechten mithilfe von Auszügen aus dem Grundgesetz überprüfen
an einem vorgegebenen Fallbeispiel einen Grundrechtskonflikt unter Anleitung analysieren
Niveau E
unterschiedliche Arten von Grundrechten erläutern (Freiheits-, Gleichheits- und Anspruchsrechte, Bürger- und Menschenrechte)
die besondere Stellung der Grundrechte beschreiben (Bindungswirkung, Wesensgehaltsgarantie, Ewigkeitsgarantie)
die Ausgestaltung des Minderheitenschutzes am Beispiel der Sinti und Roma beschreiben
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Grundrechten mithilfe von Auszügen aus dem Grundgesetz überprüfen
an einem vorgegebenen Fallbeispiel einen Grundrechtskonflikt analysieren
Niveau G
Kennzeichen demokratischer Wahlen anhand der Wahlgrundsätze mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (frei, gleich, geheim, allgemein, unmittelbar)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel die Einhaltung der Vorgaben einer Klassensprecherwahl mithilfe von Auszügen aus dem Schulgesetz und der SMV-Verordnung überprüfen
Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler beschreiben (Wahl der Schülervertreter und Verbindungslehrer, Mitgliedschaft in der Schulkonferenz)
Mitgestaltungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler beschreiben
Aufgaben der Schülervertreter nennen (Interessenvertretung, Mitgestaltung des Schullebens)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel darstellen, wie Entscheidungen in einer Schule getroffen werden
Konfliktursachen und Möglichkeiten der Konfliktbewältigung beschreiben (Klassenrat, Streitschlichter)
zu einem vorgegebenen Konflikt innerhalb der Schule vorgegebene Lösungsansätze unter Anleitung bewerten
Niveau M
Kennzeichen demokratischer Wahlen anhand der Wahlgrundsätze beschreiben (frei, gleich, geheim, allgemein, unmittelbar)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel die Einhaltung der Vorgaben einer Klassensprecherwahl mithilfe von Auszügen aus dem Schulgesetz und der SMV-Verordnung überprüfen
Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler beschreiben (Wahl der Schülervertreter und Verbindungslehrer, Mitgliedschaft in der Schulkonferenz)
Mitgestaltungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler beschreiben
Aufgaben der Schülervertreter beschreiben (Interessenvertretung, Mitgestaltung des Schullebens)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel darstellen, wie Entscheidungen in einer Schule getroffen werden (Schulkonferenz, Gesamtlehrerkonferenz), und über den Fall hinausgehend die Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler unter Anleitung bewerten
Konfliktursachen und Möglichkeiten der Konfliktbewältigung beschreiben (Klassenrat, Streitschlichter)
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb der Schule beschreiben, einen Lösungsansatz entwickeln und vorgegebene Lösungsansätze unter Anleitung bewerten
Niveau E
Kennzeichen demokratischer Wahlen anhand der Wahlgrundsätze beschreiben (frei, gleich, geheim, allgemein, unmittelbar)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel die Einhaltung der Vorgaben einer Klassensprecherwahl mithilfe von Auszügen aus dem Schulgesetz und der SMV-Verordnung überprüfen
Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler beschreiben (Wahl der Schülervertreter und Verbindungslehrer, Mitgliedschaft in der Schulkonferenz, Evaluation, Anhörungs-, Vorschlags-, Beschwerde- und Informationsrecht)
Mitgestaltungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler beschreiben
Aufgaben der Schülervertreter erläutern (Interessenvertretung, Mitgestaltung des Schullebens)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel den Entscheidungsprozess in der Schule analysieren (Schulkonferenz, Gesamtlehrerkonferenz) und über den Fall hinausgehend die Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler bewerten
Konfliktursachen erläutern und Möglichkeiten der Konfliktbewältigung bewerten (Klassenrat, Streitschlichter)
einen vorgegebenen Konflikt innerhalb der Schule analysieren, einen Lösungsansatz entwickeln und vorgegebene Lösungsansätze bewerten
Niveau G
Partizipationsmöglichkeiten Jugendlicher beschreiben (Beteiligungsverfahren nach der GemO, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung)
Partizipationsmöglichkeiten der Bürger mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Bürgermeister- und Gemeinderatswahl mit Kumulieren und Panaschieren, Bürgerbegehren und -entscheid, Bürgerinitiative)
die Modelle der plebiszitären und der repräsentativen Demokratie mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Formen der Entscheidungsfindung, Legitimation politischer Entscheidungen)
die Organe einer Gemeinde (Gemeinderat, Bürgermeister, Verwaltung) hinsichtlich ihrer Aufgaben mithilfe von vorstrukturiertem Material darstellen
an einem vorgegebenen kommunalen Konflikt den Entscheidungsprozess unter Anleitung analysieren und Möglichkeiten der Einflussnahme von Bürgern erläutern
Niveau M
Partizipationsmöglichkeiten Jugendlicher beschreiben (Beteiligungsverfahren nach der GemO, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung)
Partizipationsmöglichkeiten der Bürger beschreiben (Bürgermeister- und Gemeinderatswahl mit Kumulieren und Panaschieren, Bürgerbegehren und -entscheid, Bürgerinitiative)
die Modelle der plebiszitären und der repräsentativen Demokratie mithilfe von vorstrukturiertem Material vergleichen (Formen der Entscheidungsfindung, Legitimation politischer Entscheidungen)
die Organe einer Gemeinde (Gemeinderat, Bürgermeister, Verwaltung) hinsichtlich ihres Zusammenwirkens beim Entscheidungsprozess mithilfe von vorstrukturiertem Material darstellen (Initiative, Entscheidung, Ausführung)
an einem vorgegebenen kommunalen Konflikt den Entscheidungsprozess analysieren und Möglichkeiten der Einflussnahme von Bürgern erläutern
Niveau E
Partizipationsmöglichkeiten Jugendlicher beschreiben (Beteiligungsverfahren nach der GemO, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung) und die Akzeptanz dieser Möglichkeiten unter Jugendlichen mithilfe von Material überprüfen
Partizipationsmöglichkeiten der Bürger beschreiben (Bürgermeister- und Gemeinderatswahl mit Kumulieren und Panaschieren, Bürgerbegehren und -entscheid, Bürgerinitiative, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung)
die Modelle der plebiszitären und der repräsentativen Demokratie vergleichen (Formen der Entscheidungsfindung, Bedeutung des Parlaments, Legitimation politischer Entscheidungen)
Partizipationsmöglichkeiten der Bürger auf Gemeindeebene den Demokratiemodellen zuordnen
die Organe einer Gemeinde (Gemeinderat, Bürgermeister, Verwaltung) hinsichtlich ihres Zusammenwirkens beim Entscheidungsprozess darstellen (Initiative, Entscheidung, Ausführung) und ihre Legitimation beschreiben (Wahl, Ernennung)
an einem vorgegebenen kommunalen Konflikt den Entscheidungsprozess anhand des Politikzyklus analysieren und über den Fall hinausgehend Möglichkeiten der Einflussnahme von Bürgern bewerten
Niveau G
Partizipationsmöglichkeiten auf Bundes- (Art. 5, 8, 9, 20, 21, 38 GG) und Landesebene (Art. 59, 60 LV) mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben
Auswirkungen digitaler Medien auf die politische Willensbildung beschreiben (z. B. Blogs, soziale Netzwerke)
das Wahlsystem zum Bundestag mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Erst- und Zweitstimme, Wahlkreis, Direktmandat, Sperrklausel)
Aufgaben der Parteien nennen (Beteiligung an Wahlen, Besetzung politischer Ämter, Bündelung gesellschaftlicher Interessen)
in einem Politikfeld die von Parteien vertretenen Positionen mithilfe von Material vergleichen
die Aufgaben der Medien in einer demokratischen Gesellschaft beschreiben (Information, Meinungsbildung, Kritik und Kontrolle)
die Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie erläutern
Kennzeichen von politischem Extremismus beschreiben (Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, Freund-Feind-Stereotypen)
an vorgegebenen Fallbeispielen die Bedeutung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement für den Erhalt der demokratischen Gesellschaft beschreiben
Niveau M
Partizipationsmöglichkeiten auf Bundes- (Art. 5, 8, 9, 20, 21, 38 GG) und Landesebene (Art. 59, 60 LV) beschreiben
Auswirkungen digitaler Medien auf die politische Willensbildung erläutern (z. B. Blogs, soziale Netzwerke)
Parteien, Verbände und Bürgerinitiativen vergleichen (verfassungsrechtliche Stellung, Zielsetzung, Dauer des politischen Engagements, vertretenes Interessenspektrum)
das Wahlsystem zum Bundestag beschreiben (Erst- und Zweitstimme, Wahlkreis, Direktmandat, Sperrklausel)
Aufgaben der Parteien nennen (Beteiligung an Wahlen, Besetzung politischer Ämter, Bündelung gesellschaftlicher Interessen, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung, Einflussnahme auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung)
in einem Politikfeld die von Parteien vertretenen Positionen mithilfe von Material vergleichen
die Aufgaben der Medien in einer demokratischen Gesellschaft erläutern (Information, Agenda-Setting, Meinungsbildung, Kritik und Kontrolle)
die Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie erläutern
Kennzeichen von politischem Extremismus beschreiben (Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, Freund-Feind-Stereotypen, Missionsbewusstsein)
an vorgegebenen Fallbeispielen die Bedeutung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement für den Erhalt der demokratischen Gesellschaft beschreiben
Niveau E
Partizipationsmöglichkeiten auf Bundes- (Art. 5, 8, 9, 20, 21, 38 GG) und Landesebene (Art. 59, 60 LV) beschreiben
Auswirkungen digitaler Medien auf die politische Willensbildung erläutern (z. B. Blogs, soziale Netzwerke)
Parteien, Verbände und Bürgerinitiativen vergleichen (verfassungsrechtliche Stellung, innerer Aufbau, Zielsetzung, Dauer des politischen Engagements, vertretenes Interessenspektrum)
das Wahlsystem zum Bundestag erklären (personalisiertes Verhältniswahl mit Erst- und Zweitstimme, Wahlkreis, Direktmandat, Sperrklausel)
Aufgaben der Parteien erläutern (Beteiligung an Wahlen, Besetzung politischer Ämter, Bündelung gesellschaftlicher Interessen, Einflussnahme auf die öffentliche Meinung, Einflussnahme auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung)
in einem Politikfeld die von Parteien vertretenen Positionen mithilfe von Material vergleichen
die Aufgaben der Medien in einer demokratischen Gesellschaft erläutern (Information, Agenda-Setting, Herstellung von Öffentlichkeit, Ermöglichung der Teilhabe am öffentlichen Diskurs, Kritik und Kontrolle)
die Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie erläutern
Kennzeichen von politischem Extremismus erläutern (Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, Freund-Feind-Stereotypen, ideologischer Dogmatismus, Missionsbewusstsein)
die Bedeutung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement für den Erhalt der demokratischen Gesellschaft erläutern
Möglichkeiten der Bürger, ihre Interessen in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen, bewerten
Niveau G
Ursachen, Verlauf und Folgen eines vorgegebenen kriegerischen Konflikts beschreiben
Ursachen und Folgen von kriegerischen Konflikten nennen
Hauptziele der UNO nennen (Wahrung von Weltfrieden und internationaler Sicherheit, Durchsetzung der Menschenrechte)
die Organe der UNO (Generalversammlung, Sicherheitsrat, Generalsekretär) hinsichtlich ihrer jeweiligen Aufgaben mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Artikulation, verbindliche und nicht verbindliche Beschlüsse, Repräsentation)
die Zusammensetzung des Sicherheitsrats beschreiben (ständige Mitglieder mit Vetorecht und nichtständige Mitglieder)
Maßnahmen der UNO zur Konfliktbeilegung beschreiben (friedliche Beilegung von Streitigkeiten, Sanktionen und militärisches Eingreifen)
an einem vorgegebenen Konflikt Maßnahmen der UNO zur Konfliktbeilegung unter Anleitung erörtern
an vorgegebenen Fallbeispielen die Verletzungen von Menschenrechten mithilfe von Auszügen aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschreiben
Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte durch eine NGO erläutern
Niveau M
einen vorgegebenen kriegerischen Konflikt unter Anleitung analysieren
Ursachen und Folgen von kriegerischen Konflikten nennen
Hauptziele der UNO nennen (Wahrung von Weltfrieden und internationaler Sicherheit, Durchsetzung der Menschenrechte)
die Organe der UNO (Generalversammlung, Sicherheitsrat, Generalsekretär) hinsichtlich ihrer jeweiligen Aufgaben mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Artikulation, verbindliche und nicht verbindliche Beschlüsse, Repräsentation)
die Zusammensetzung des Sicherheitsrats beschreiben (ständige Mitglieder mit Vetorecht und nichtständige Mitglieder)
Maßnahmen der UNO zur Konfliktbeilegung beschreiben (friedliche Beilegung von Streitigkeiten, Sanktionen und militärisches Eingreifen)
an einem vorgegebenen Konflikt Maßnahmen der UNO zur Bewahrung, Schaffung und Sicherung des Friedens unter Anleitung bewerten
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Menschenrechten mithilfe von Auszügen aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte überprüfen
Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte durch den UN-Sicherheitsrat und durch NGOs erläutern
Niveau E
einen vorgegebenen kriegerischen Konflikt analysieren
Ursachen und Folgen von kriegerischen Konflikten beschreiben
die Konzepte des negativen und des positiven Friedens vergleichen
Hauptziele (Wahrung von Weltfrieden und internationaler Sicherheit, Durchsetzung der Menschenrechte) und Grundsätze der UNO (staatliche Souveränität, allgemeines Gewaltverbot, verbindliche Beschlüsse des Sicherheitsrats, Recht zur individuellen und kollektiven Selbstverteidigung) beschreiben
die Organe der UNO (Generalversammlung, Sicherheitsrat, Generalsekretär) hinsichtlich ihrer Legitimation beschreiben und die Aufgaben dieser Organe beschreiben (Artikulation, Wahl des Generalsekretärs und der nichtständigen Mitglieder, verbindliche und nicht verbindliche Beschlüsse, Repräsentation)
Zusammensetzung (ständige und nichtständige Mitglieder) und Entscheidungsfindung des Sicherheitsrats beschreiben (Zustimmung von neun Mitgliedern einschließlich aller fünf ständigen Mitglieder)
Maßnahmen der UNO zur Konfliktbeilegung nach Kapitel VI und VII der UN-Charta erläutern
an einem vorgegebenen Konflikt Maßnahmen der UNO zur Bewahrung, Schaffung und Sicherung des Friedens bewerten
an vorgegebenen Fallbeispielen die Einhaltung von Menschenrechten mithilfe von Auszügen aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte überprüfen
Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte durch internationale Organisationen (UN-Sicherheitsrat, UN-Menschenrechtsrat) und NGOs erläutern
Niveau G
das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes beschreiben (Art. 1, 20 GG)
Aufgaben des Sozialstaats erläutern (soziale Sicherung, sozialer Ausgleich)
das System der sozialen Sicherung in Deutschland mithilfe von vorstrukturiertem Material erläutern (gesetzliche Sozialversicherungen, soziale Leistungen des Staates)
die Konzepte der absoluten und der relativen Armut beschreiben
Ursachen und Folgen von Armut in Deutschland beschreiben
Maßnahmen zur Verhinderung von Armut unter Anleitung bewerten
Niveau M
das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes beschreiben (Art. 1, 20 GG)
Aufgaben des Sozialstaats erläutern (soziale Sicherung, sozialer Ausgleich)
das System der sozialen Sicherung in Deutschland erläutern (gesetzliche Sozialversicherungen, soziale Leistungen des Staates)
unterschiedliche Formen von Gerechtigkeit beschreiben (Leistungs-, Bedarfs-, Chancengerechtigkeit)
die Konzepte der absoluten und der relativen Armut beschreiben
Ursachen und Folgen von Armut in Deutschland erläutern
das Fürsorgeprinzip am Beispiel der Grundsicherung beschreiben (Zielsetzung, Anspruchsberechtigte, Finanzierung) und die Ausgestaltung der Grundsicherung bewerten
Niveau E
das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes beschreiben (Art. 1, 20 GG)
Aufgaben des Sozialstaats erläutern (soziale Sicherung, sozialer Ausgleich)
Gestaltungsprinzipien der sozialen Sicherung charakterisieren (Solidar-, Äquivalenz-, Subsidiaritätsprinzip)
die Renten- und Krankenversicherung als Beispiele für die gesetzlichen Sozialversicherungen vergleichen (Zielsetzung, Anspruchsberechtigte, Finanzierung, Gestaltungsprinzipien)
unterschiedliche Formen von Gerechtigkeit charakterisieren (Leistungs-, Bedarfs-, Chancengerechtigkeit)
die Konzepte der absoluten und der relativen Armut vergleichen
Einflussfaktoren auf das Armutsrisiko mithilfe von Material analysieren (Familienstruktur, berufliche Qualifikation, Beschäftigungsverhältnis, Migrationshintergrund) sowie politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen von Armut erläutern
das Fürsorgeprinzip am Beispiel der Grundsicherung beschreiben (Zielsetzung, Anspruchsberechtigte, Finanzierung, Gestaltungsprinzip) und die Ausgestaltung der Grundsicherung bewerten
Niveau G
Aufgaben des Bundestags beschreiben (Wahl, Kontrolle, Gesetzgebung, Repräsentation, Artikulation)
die Arbeitsweise des Bundestags beschreiben (Parlamentsdebatten, Ausschüsse, Fraktionen)
die Stellung des Abgeordneten erläutern (Art. 38 GG)
Aufgaben der Bundesregierung beschreiben (politische Führung, Gesetzesinitiative, Ausführung von Gesetzen)
den Gang der Gesetzgebung mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Gesetzesinitiative, Lesung, Beratung in Ausschüssen, Abstimmung im Bundestag, Beratung und Abstimmung im Bundesrat, Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel den Entscheidungsfindungsprozess (Initiative, Entscheidung, Kontrolle) und dabei das Zusammenwirken von Bundesregierung, -präsident, -tag und -rat bei der Gesetzgebung unter Anleitung analysieren
Erweiterungen des repräsentativen Systems Deutschlands durch plebiszitäre Elemente unter Anleitung erörtern
Niveau M
Aufgaben des Bundestags beschreiben (Wahl, Kontrolle, Gesetzgebung, Repräsentation, Artikulation)
die Arbeitsweise des Bundestags beschreiben (Parlamentsdebatten, Ausschüsse, Fraktionen)
die Stellung des Abgeordneten erläutern (Art. 38 GG)
Aufgaben der Bundesregierung beschreiben (politische Führung, Gesetzesinitiative, Ausführung von Gesetzen)
den Gang der Gesetzgebung mithilfe von vorstrukturiertem Material beschreiben (Gesetzesinitiative, Lesung, Beratung in Ausschüssen, Abstimmung im Bundestag, Beratung und Abstimmung im Bundesrat, Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel den Entscheidungsfindungsprozess (Initiative, Entscheidung, Kontrolle) und dabei das Zusammenwirken von Bundesregierung, -präsident, -tag und -rat bei der Gesetzgebung unter Anleitung analysieren
Erweiterungen des repräsentativen Systems Deutschlands durch plebiszitäre Elemente unter Anleitung erörtern
Niveau E
Aufgaben des Bundestags beschreiben (Wahl, Kontrolle, Gesetzgebung, Repräsentation, Artikulation)
die Arbeitsweise des Bundestags als Rede- und Arbeitsparlament beschreiben (Parlamentsdebatten, Ausschüsse, Fraktionen)
Formen von Gewaltenverschränkung in der parlamentarischen Demokratie Deutschlands erklären (Opposition im Deutschen Bundestag als Kontrollinstanz, personelle Verschmelzung von Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag mit der Regierung)
die Stellung des Abgeordneten im Spannungsverhältnis von freiem Mandat (Art. 38 GG) und Fraktionsdisziplin (Art. 21 GG) erläutern
Aufgaben der Bundesregierung erläutern (politische Führung, Gesetzesinitiative, Ausführung von Gesetzen)
die Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers im Spannungsverhältnis von Verfassungsnorm (Art. 65 GG) und Verfassungsrealität (Parlamentsmehrheit, Koalitionskonstellation, Bundesratsmehrheiten, Interessenverbände) erläutern
den Gang der Gesetzgebung darstellen (Gesetzesinitiative, Lesung, Beratung in Ausschüssen, Abstimmung im Bundestag, Beratung und Abstimmung im Bundesrat, Vermittlungsausschuss, Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel den Entscheidungsprozess (Initiative, Entscheidung, Kontrolle) und dabei das Zusammenwirken von Bundesregierung, -präsident, -tag und -rat bei der Gesetzgebung anhand des Politikzyklus analysieren
Erweiterungen des repräsentativen Systems Deutschlands durch plebiszitäre Elemente erörtern
Niveau G
erläutern, wie Entscheidungen der EU das tägliche Leben der EU-Bürger beeinflussen
Partizipationsmöglichkeiten der EU-Bürger beschreiben (Wahlen, Europäische Bürgerinitiative, Petitionen)
die Organe der EU (Europäischer Rat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat) hinsichtlich ihres Zusammenwirkens beim Entscheidungsprozess mithilfe von vorstrukturiertem Material darstellen (Initiative, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel eine länderübergreifende Herausforderung innerhalb der EU beschreiben und vorgegebene Lösungsmöglichkeiten unter Anleitung erörtern (z. B. Umwelt-, Verbraucher-, Energiepolitik, Digitalisierung, Migration, Verschuldung, demografischer Wandel, Friedenssicherung)
Niveau M
erläutern, wie Entscheidungen der EU das tägliche Leben der EU-Bürger beeinflussen
Partizipationsmöglichkeiten der EU-Bürger beschreiben (Wahlen, Europäische Bürgerinitiative, Petitionen)
die Organe der EU (Europäischer Rat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat) hinsichtlich ihres Zusammenwirkens beim Entscheidungsprozess mithilfe von vorstrukturiertem Material darstellen (Initiative, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle)
an einem vorgegebenen Fallbeispiel eine länderübergreifende Herausforderung innerhalb der EU beschreiben und vorgegebene Lösungsmöglichkeiten erörtern (z. B. Umwelt-, Verbraucher-, Energiepolitik, Digitalisierung, Migration, Verschuldung, demografischer Wandel, Friedenssicherung)
Niveau E
erläutern, wie Entscheidungen der EU das tägliche Leben der EU-Bürger beeinflussen
Partizipationsmöglichkeiten der EU-Bürger beschreiben (Wahlen, Europäische Bürgerinitiative, Petitionen, Europäischer Bürgerbeauftragter)
Partizipationsmöglichkeiten auf Gemeinde-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene (Wahlen, Abstimmungen) den Modellen der plebiszitären und repräsentativen Demokratie zuordnen
die Organe der EU (Europäischer Rat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat, EuGH) hinsichtlich ihres Zusammenwirkens beim Entscheidungsprozess darstellen (Initiative, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle) und hinsichtlich ihrer Legitimation (Wahl, Ernennung, von Amts wegen) beschreiben
die Organe der EU mit den Verfassungsorganen Deutschlands im Hinblick auf ihre Legitimation vergleichen
an einem vorgegebenen Fallbeispiel eine länderübergreifende Herausforderung innerhalb der EU anhand des Politikzyklus analysieren und Lösungsmöglichkeiten erörtern (z. B. Umwelt-, Verbraucher-, Energiepolitik, Digitalisierung, Migration, Verschuldung, demografischer Wandel, Friedenssicherung)
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