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Lehrpläne Baden-Württemberg
Sekundarstufe I
Informatik (Aufbaukurs Kl. 7)
prozessbezogen
2.1 Strukturieren und Vernetzen
5
2.2 Modellieren und Implementieren
10
2.3 Kommunizieren und Kooperieren
6
2.4 Analysieren und Bewerten
6
inhaltsbezogen
3.1.1 Daten und Codierung
23
3.1.2 Algorithmen
21
3.1.3 Rechner und Netze
9
3.1.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit
18
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Daten strukturieren und vernetzen
mit dem Schulnetz (zum Beispiel Homeverzeichnis, Tauschverzeichnis, mobile Datenträger, Netzwerkdrucker) zielorientiert arbeiten
Dateien und Bezeichner (zum Beispiel für Variablen) aussagekräftig benennen
Beziehungen zwischen Daten/Objekten (zum Beispiel Hierarchien in Verzeichnisbäumen oder Stammbäumen, die Struktur des Internets, Verkehrsnetz als Graph) erkennen und erläutern
Prozesse strukturieren und vernetzen
Handlungsschritte chronologisch ordnen (auch aufgrund von kausalen Zusammenhängen)
Teillösungen zur Lösung des Gesamtproblems nutzen
Problemstellungen analysieren und aufbereiten
die für die Problemstellung relevanten Informationen herausarbeiten und fehlende beziehungsweise ergänzende Informationen beschaffen
für (Teil-)Abläufe notwendige Eingabedaten und Ergebnisse beschreiben
charakteristische und verallgemeinerbare Bestandteile herausarbeiten (Abstraktion)
Konzipieren und Lösungen entwickeln
relevante Abläufe, Daten und ihre Beziehungen in informatischen Modellen darstellen
geeignete Programme und Hilfsmittel zur grafisch gestützten Modellierung einsetzen
unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung einer Lösung mit einbeziehen
Implementieren
Abläufe in einer (zum Beispiel grafischen) Programmiersprache implementieren
vorhandene Codebausteine aus verschiedenen Quellen adaptiert in eigene Programme einbauen
Testen und reflektieren
Programme gezielt testen
die Angemessenheit von Lösungen und die erreichten Resultate bewerten
Überlegungen, Lösungswege und Ergebnisse darstellen
fachspezifische Schreib- und Notationsweisen verwenden
Sachverhalte, eigene Ideen, Lösungswege und Ergebnisse zielgruppenorientiert und unter Beachtung der informatischen Terminologie erläutern und strukturiert darstellen
Kooperativ arbeiten
arbeitsteilig als Team ihre Aufgaben planen, strukturieren, ausführen, reflektieren und präsentieren
zielorientiert auf einer vorhandenen Infrastruktur kommunizieren und geeignete digitale Werkzeuge zum Teilen von Informationen (zum Beispiel Arbeitsergebnisse, Fragen, Programmcode) einsetzen
Kommunizieren in der Gesellschaft
in Erarbeitung, Kooperation und Darstellung alltagsrelevante rechtliche Regelungen befolgen und verantwortungsvoll mit eigenen und fremden personenbezogenen Daten umgehen
Aspekte von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt im Kontext informatischer Fragestellungen diskutieren
Informatische Aspekte
durch Analyse (zum Beispiel „gezieltes Anwenden“/Blackbox oder auch Codebetrachtung/Whitebox) Erkenntnisse über das Verhalten von informatischen Systemen gewinnen
informatische Modelle mit der jeweiligen Realsituation vergleichen
Kenntnisse über den inneren Ablauf informatischer Systeme im Alltag nutzen
Entscheidungen auf der Grundlage informatischen Sachverstands treffen und diese sachgerecht begründen
Gesellschaftliche Aspekte
Auswirkungen von Computersystemen auf Gesellschaft, Berufswelt und persönliches Lebensumfeld aus verschiedenen Perspektiven bewerten
im Zusammenhang mit einer digitalisierten Gesellschaft einen eigenen Standpunkt zu ethischen Fragen in der Informatik einnehmen und ihn argumentativ vertreten
3.1.1 Daten und Codierung
Niveaustufe G
Beispiele zur Verwendung von Codierungen im Alltag nennen (z. B. Raumnummer, Barcode, QR-Code, KFZ-Kennzeichen, Erzeugercode Hühnerei, Datumsschreibweise etc.)
Niveaustufe M
Beispiele zur Verwendung von Codierungen im Alltag nennen (z. B. Raumnummer, Barcode, QR-Code, KFZ-Kennzeichen, Erzeugercode Hühnerei, Datumsschreibweise etc.)
Niveaustufe E
Beispiele zur Verwendung von Codierungen im Alltag nennen (z. B. Raumnummer, Barcode, QR-Code, KFZ-Kennzeichen, Erzeugercode Hühnerei, Datumsschreibweise etc.)
Niveaustufe G
eine Codierungsvorschrift an einem einfachen Beispiel erläutern
Niveaustufe M
eine Codierungsvorschrift an einem Beispiel erläutern
Niveaustufe E
Codierungsvorschriften und deren zugrundeliegende Prinzipien an Beispielen erläutern
Niveaustufe G
erklären, dass Informationen auf unterschiedliche Art und Weise codiert werden können (z. B. Textcodierung als Morsecode, Blindenschrift, ASCII, Flaggensignale etc.)
Niveaustufe M
erklären, dass Informationen auf unterschiedliche Art und Weise codiert werden können (z. B. Textcodierung als Morsecode, Blindenschrift, ASCII, Flaggensignale etc.) und den Nutzen unterschiedlicher Codierungen an Anwendungsfällen erläutern
Niveaustufe E
erklären, dass Informationen auf unterschiedliche Art und Weise codiert werden können (z. B. Textcodierung als Morsecode, Blindenschrift, ASCII, Flaggensignale etc.) und den Nutzen unterschiedlicher Codierungen an Anwendungsfällen erläutern
Niveaustufe G
Datenmengen als „Länge einer Bitfolge“ erklären und mithilfe der Einheiten Bit, Byte, Kilobyte usw. beschreiben
Niveaustufe M
Datenmengen als „Länge einer Bitfolge“ erklären und mithilfe der Einheiten Bit, Byte, Kilobyte usw. beschreiben
Niveaustufe E
Datenmengen als „Länge einer Bitfolge“ erklären und mithilfe der Einheiten Bit, Byte, Kilobyte usw. beschreiben
Niveaustufe G
natürliche Zahlen (im Bereich 0–31) mithilfe des Binärsystems als Bitfolge darstellen
Niveaustufe M
natürliche Zahlen (im Bereich 0–31) mithilfe des Binärsystems als Bitfolge darstellen und Bitfolgen als Zahlen interpretieren
Niveaustufe E
natürliche Zahlen (im Bereich 0–255) mithilfe des Binärsystems als Bitfolge darstellen, Bitfolgen als Zahlen interpretieren und das Prinzip des Binärsystems erklären
Niveaustufe G
Texte oder Bilder nach einer vorgegebenen (De-)Codierungsvorschrift in eine Bitfolge überführen und umgekehrt
Niveaustufe M
Texte oder Bilder nach einer vorgegebenen (De-)Codierungsvorschrift in eine Bitfolge überführen und umgekehrt
Niveaustufe E
Texte oder Bilder nach einer vorgegebenen (De-)Codierungsvorschrift in eine Bitfolge überführen und umgekehrt
Niveaustufe M
eigene Codierungsvorschriften zur Speicherung von vorgegebenen Informationen entwerfen
Niveaustufe E
eigene Codierungsvorschriften zur Speicherung von vorgegebenen Informationen – auch in Bitfolgen – entwerfen
Niveaustufe G
den Zusammenhang zwischen Größe des Zeichenvorrats, Codelänge und Anzahl der möglichen Codewörter anhand eines ausgewählten Beispiels (z. B. Zahlenschloss, PIN, Passwort etc.) erläutern
Niveaustufe M
den Zusammenhang zwischen Größe des Zeichenvorrats, Codelänge und Anzahl der möglichen Codewörter anhand verschiedener – auch eigener – Beispiele (z. B. Zahlenschloss, PIN, Passwort, KFZ-Kennzeichen etc.) erläutern
Niveaustufe E
den Zusammenhang zwischen Größe des Zeichenvorrats, Codelänge und Anzahl der möglichen Codewörter anhand verschiedener – auch eigener – Beispiele (z.B. Zahlenschloss, PIN, Passwort, KFZ-Kennzeichen etc.) erläutern und berechnen
3.1.2 Algorithmen
Niveaustufe G
die algorithmischen Grundbausteine Anweisung, Sequenz, Schleife/Wiederholung, Verzweigung und Bedingung benennen
Niveaustufe M
die algorithmischen Grundbausteine Anweisung, Sequenz, Schleife/Wiederholung, Verzweigung und Bedingung erläutern
Niveaustufe E
die algorithmischen Grundbausteine Anweisung, Sequenz, Schleife/Wiederholung, Verzweigung und Bedingung erläutern
Niveaustufe G
Algorithmen als Verknüpfung von Anweisungen und Kontrollstrukturen beschreiben
Niveaustufe M
Algorithmen als Verknüpfung von Anweisungen und Kontrollstrukturen beschreiben
Niveaustufe E
Algorithmen als Verknüpfung von Anweisungen und Kontrollstrukturen beschreiben
Niveaustufe G
Beispiele für die Verwendung von Variablen (z. B. als Speicher für Punktestand, Runden zähler in Spielen etc.) nennen
Niveaustufe M
Variablen als änderbaren Wertspeicher (z. B. als Speicher für Punktestand, Runden zähler in Spielen etc.) erläutern
Niveaustufe E
Variablen als änderbaren Wertspeicher (z. B. als Speicher für Punktestand, Runden zähler in Spielen etc.) erläutern
Niveaustufe G
an gegebenen Algorithmen Veränderungen durchführen
Niveaustufe M
Algorithmen zu gegebenen einfachen Problemstellungen entwerfen
Niveaustufe E
Algorithmen zu gegebenen Problemstellungen entwerfen
Niveaustufe G
einfache Algorithmen in einer geeigneten (z. B. visuellen) Programmierumgebung implementieren und dabei Variablen und algorithmische Grundbausteine zielorientiert anwenden
Niveaustufe M
Algorithmen in einer geeigneten (z. B. visuellen) Programmierumgebung implementieren und dabei Variablen und algorithmische Grundbausteine zielorientiert anwenden
Niveaustufe E
Algorithmen in einer geeigneten (z. B. visuellen) Programmierumgebung implementieren und dabei Variablen und algorithmische Grundbausteine zielorientiert anwenden
Niveaustufe G
in grafischer Form (z. B. als Flussdiagramm) dargestellte Algorithmen kommentieren
Niveaustufe M
in grafischer Form (z. B. als Flussdiagramm) dargestellte Algorithmen erklären
Niveaustufe E
in grafischer Form (z. B. als Flussdiagramm) dargestellte Algorithmen erklären
Niveaustufe G
Codeabschnitte schrittweise untersuchen
Niveaustufe M
Codeabschnitte schrittweise untersuchen und deren Wirkung interpretieren
Niveaustufe E
Codeabschnitte schrittweise untersuchen und deren Wirkung interpretieren
3.1.3 Rechner und Netze
Niveaustufe G
die grundlegende Struktur von lokalen Netzen und des Internets skizzieren (Knoten, Verbindungen, Weiterleitung über Zwischenschritte)
Niveaustufe M
die grundlegende Struktur von lokalen Netzen und des Internets skizzieren (Knoten, Verbindungen, Weiterleitung über Zwischenschritte)
Niveaustufe E
die grundlegende Struktur von lokalen Netzen und des Internets skizzieren (Knoten, Verbindungen, Weiterleitung über Zwischenschritte) und vergleichen
Niveaustufe G
den grundlegenden Ablauf der Internetkommunikation (Anfrage Client – Antwort von Server) anhand von Alltagsbeispielen (z. B. Instant-Messaging-Dienste, Streaming) erläutern
Niveaustufe M
den grundlegenden Ablauf der Internetkommunikation (Anfrage Client – Antwort von Server) anhand von Alltagsbeispielen (z. B. Instant-Messaging-Dienste, Streaming) erläutern
Niveaustufe E
den grundlegenden Ablauf der Internetkommunikation (Anfrage Client – Antwort von Server) anhand von Alltagsbeispielen (z. B. Instant-Messaging-Dienste, Streaming) erläutern
Niveaustufe G
verschiedene Möglichkeiten der Datenspeicherung (z. B. lokal, in Firmen- bzw. Schulnetz, Cloud) beschreiben und hinsichtlich vorgegebener Kriterien (z. B. Sicherung, Zugriffsrechte, Verfügbarkeit, Übertragungsgeschwindigkeit) vergleichen
Niveaustufe M
verschiedene Möglichkeiten der Datenspeicherung (z. B. lokal, in Firmen- bzw. Schulnetz, Cloud) beschreiben und hinsichtlich verschiedener Kriterien (z. B. Sicherung, Zugriffsrechte, Verfügbarkeit, Übertragungsgeschwindigkeit) vergleichen
Niveaustufe E
verschiedene Möglichkeiten der Datenspeicherung (z. B. lokal, in Firmen- bzw. Schulnetz, Cloud) beschreiben und hinsichtlich verschiedener Kriterien (z. B. Sicherung, Zugriffsrechte, Verfügbarkeit, Übertragungsgeschwindigkeit) vergleichen
3.1.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit
Niveaustufe G
Gründe nennen (z. B. sicherer Datenaustausch über unsichere Verbindungen, sichere Datenspeicherung), die für die Verschlüsselung von Daten sprechen
Niveaustufe M
Gründe nennen (z. B. sicherer Datenaustausch über unsichere Verbindungen, sichere Datenspeicherung), die für die Verschlüsselung von Daten sprechen
Niveaustufe E
Gründe nennen (z. B. sicherer Datenaustausch über unsichere Verbindungen, sichere Datenspeicherung), die für die Verschlüsselung von Daten sprechen
Niveaustufe G
ein einfaches, monoalphabetisches Verschlüsselungsverfahren (z. B. Cäsar-Verschlüsselung) durchführen
Niveaustufe M
einfache Verschlüsselungsverfahren (z. B. Cäsar-, Monoalphabetische Verschlüsselung etc.) beschreiben, durchführen und hinsichtlich ihrer Sicherheit bewerten
Niveaustufe E
einfache Verschlüsselungsverfahren (z. B. Cäsar-, Monoalphabetische Verschlüsselung etc.) beschreiben, durchführen und hinsichtlich ihrer Sicherheit bewerten
Niveaustufe G
einen Angriff (z. B. Brute Force, Häufigkeitsanalyse) auf einfache Verschlüsselungen durchführen
Niveaustufe M
Angriffe (z. B. Brute Force, Häufigkeitsanalyse) auf einfache Verschlüsselungen beschreiben und an geeigneten Fällen durchführen
Niveaustufe E
Angriffe (z. B. Brute Force, Häufigkeitsanalyse) auf einfache Verschlüsselungen beschreiben, an geeigneten Fällen durchführen und vergleichen
Niveaustufe G
besondere Sicherheitsaspekte im Umgang mit mobilen Geräten und Datenträgern (z. B. Diebstahl, unberechtigter Zugriff etc.) nennen sowie mögliche Schutzmaßnahmen beschreiben
Niveaustufe M
besondere Sicherheitsaspekte im Umgang mit mobilen Geräten und Datenträgern (z. B. Diebstahl, unberechtigter Zugriff etc.) nennen sowie mögliche Schutzmaßnahmen beschreiben
Niveaustufe E
besondere Sicherheitsaspekte im Umgang mit mobilen Geräten und Datenträgern (z. B. Diebstahl, unberechtigter Zugriff etc.) nennen sowie mögliche Schutzmaßnahmen beschreiben
Niveaustufe G
in Grundzügen alltagsrelevante gesetzliche Regelungen zum Umgang mit (digitalen) Daten nennen (z. B. Recht am Bild, Urheberrecht)
Niveaustufe M
in Grundzügen alltagsrelevante gesetzliche Regelungen zum Umgang mit (digitalen) Daten nennen (z. B. Recht am Bild, Urheberrecht) und an gegebenen Fallbeispielen erläutern
Niveaustufe E
in Grundzügen alltagsrelevante gesetzliche Regelungen zum Umgang mit (digitalen) Daten erläutern (z. B. Recht am Bild, Urheberrecht) und gegebene Fallbeispiele bewerten
Niveaustufe G
den Sachverhalt der permanent anfallenden personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Diensten (z. B. Ortungsdienste, Surfverhalten, Streaming) und deren Speicherung an einem alltagsrelevanten Beispiel erläutern und dabei sowohl Nutzen als auch Risiken nennen
Niveaustufe M
den Sachverhalt der permanent anfallenden personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Diensten (z. B. Ortungsdienste, Surfverhalten, Streaming) und deren Speicherung an einem alltagsrelevanten Beispiel erläutern und dabei sowohl Nutzen als auch Risiken nennen
Niveaustufe E
den Sachverhalt der permanent anfallenden personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Diensten (z. B. Ortungsdienste, Surfverhalten, Streaming) und deren Speicherung an alltagsrelevanten Beispielen erläutern und dabei sowohl Nutzen als auch Risiken nennen
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg — Gemeinsamer Bildungsplan der Sekundarstufe I (Bildungsplan 2016), Aufbaukurs Informatik (Klasse 7)
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