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Lehrpläne Baden-Württemberg
Sekundarstufe I
Islamisch-sunnitische Religionslehre
prozessbezogen
2.1 Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz
4
2.2 Deutungskompetenz
4
2.3 Urteilskompetenz
4
2.4 Dialog- und Sozialkompetenz
3
2.5 Gestaltungs- und Handlungskompetenz
3
2.6 Methodenkompetenz
2
inhaltsbezogen
3.1.1 Mensch – Glaube – Ethik (Klassen 5/6)
18
3.1.2 Koran und islamische Quellen (Klassen 5/6)
15
3.1.3 Gott und Seine Schöpfung (Klassen 5/6)
18
3.1.4 Muhammad als Gesandter (Klassen 5/6)
18
3.1.5 Gesellschaft und Geschichte (Klassen 5/6)
15
3.1.6 Religionen und Weltanschauungen (Klassen 5/6)
18
3.2.1 Mensch – Glaube – Ethik (Klassen 7/8/9)
18
3.2.2 Koran und islamische Quellen (Klassen 7/8/9)
15
3.2.3 Gott und Seine Schöpfung (Klassen 7/8/9)
15
3.2.4 Muhammad als Gesandter (Klassen 7/8/9)
15
3.2.5 Gesellschaft und Geschichte (Klassen 7/8/9)
15
3.2.6 Religionen und Weltanschauungen (Klassen 7/8/9)
15
3.3.1 Mensch – Glaube – Ethik (Klasse 10)
15
3.3.2 Koran und islamische Quellen (Klasse 10)
12
3.3.3 Gott und Seine Schöpfung (Klasse 10)
9
3.3.4 Muhammad als Gesandter (Klasse 10)
9
3.3.5 Gesellschaft und Geschichte (Klasse 10)
9
3.3.6 Religionen und Weltanschauungen (Klasse 10)
9
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1 Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz
in ihrem Lebensumfeld zwischen islamischen, anders religiösen und nicht-religiösen Phänomenen unterscheiden, sie darstellen und in Beziehung zu ihrem eigenen Leben setzen sowie eigene und andere Interessen und Sichtweisen herausarbeiten
über praktische wie theoretische Grundlagen einer islamischen Lebenseinstellung in Vergangenheit und Gegenwart Auskunft geben
religiöse Themen und Inhalte benennen, Inhalte zentraler Textstellen aus Koran und Hadithen darlegen, Grundformen religiöser Sprache sowie grundlegende Ausdrucksformen gelebten Glaubens (zum Beispiel individuelles und gemeinschaftliches Ritualgebet, Bittgebet, Lesen des Korans, Gebetsruf, dhikr, Lieder) und fachbezogene Begriffe (zum Beispiel Hadsch, Zakat, Umma, anṣār, basmala) bestimmen
im gesellschaftlichen Umfeld religiös-kulturelle Ausdrucksformen (wie zum Beispiel religiös motivierte Bilddarstellungen oder Symbole) beschreiben, religiöse und nicht-religiöse Optionen der Weltdeutung und Lebensgestaltung unterscheiden (zum Beispiel monotheistische, anderweitig religiöse, philosophische oder säkulare Ansätze) sowie Situationen identifizieren, in denen religiöse und existenzielle Fragen des Lebens bedeutsam werden oder in denen Wertekonflikte auftreten
2.2 Deutungskompetenz
religiöse Motive und Elemente sowie religiöse Ausdrucksformen oder ästhetische, geistige und spirituelle Dimensionen von Religion erleben, deren Bedeutung erfassen und erläutern sowie reflektieren, die Sprache des Korans deuten, mediale und künstlerische Umsetzungen religiöser Motive in ihrer Eigenart identifizieren, auf die islamische Glaubensvorstellung hin überprüfen und einordnen
Besonderheiten rituell bedeutsamer Situationen erläutern, religiöse Aspekte in ihrem Lebensumfeld analysieren, islamische mit anders religiösen und nicht-religiösen Positionen und Fragestellungen vergleichen sowie deskriptive und normative Aussagen unterscheiden
aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen erfassen und auf die Lehren des Korans und der Sunna beziehen
die eigene Lebenssituation mit Blick auf die Lebens- und Wirkungsweise bedeutender Gestalten der islamischen Geschichte und Überlieferung interpretieren, islamische Prinzipien erklären, diese ansatzweise in Gespräche einbringen und dabei unterschiedliche Deutungen und Lösungsansätze mit Blick auf die Wahrheitsfrage einbeziehen
2.3 Urteilskompetenz
Situationen ethischer und religiöser Grunderfahrungen benennen, ethische und religiös-kulturelle Diskussionen (zum Beispiel geschlechtsspezifisches Rollenverständnis) führen, argumentativ begründet eine eigene Position einnehmen und vertreten
ihr eigenes religiöses Selbstkonzept in Ansätzen formulieren und zu Koran und Sunna in Beziehung setzen sowie die Bedeutung des Glaubens für die eigene Lebensorientierung erörtern
den Einfluss von analogen und digitalen Medien auf die Konstruktion sozialer Wirklichkeit kritisch reflektieren (zum Beispiel Darstellungen des Islam in Medienberichten sowie sozialen Netzwerken)
lebensförderliche und lebensfeindliche Erscheinungsformen von Religion, Denk- und Handlungsmustern unterscheiden und beurteilen sowie Modelle ethischer Urteilsbildung beispielhaft anwenden
2.4 Dialog- und Sozialkompetenz
in Offenheit und Respekt mit Ideen, Meinungen und Lebensweisen anderer umgehen, anderen Menschen mit Wertschätzung, Achtsamkeit und Sensibilität begegnen, sich in Gedanken, Gefühle, Sicht- und Verhaltensweisen anderer hineinversetzen und deren Erfahrungen in Bezug zum eigenen Standpunkt bringen
über den islamischen Glauben Auskunft geben, eigene Gedanken, Gefühle und Sichtweisen zum Ausdruck bringen und begründet einen eigenen Standpunkt vertreten, mit anderen Standpunkten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen, eigene Positionen versuchen weiterzuentwickeln
mit anderen verantwortungsbewusst umgehen sowie Konflikte respektvoll, friedlich und konstruktiv austragen
2.5 Gestaltungs- und Handlungskompetenz
mit ethisch-religiösen Denk- und Handlungsformen (zum Beispiel Gemeinsinn, Nachbarschaftshilfe, persönlicher Einsatz für Mitmenschen und Natur, Spendenaktionen) sinnvoll und sachgerecht umgehen, an diesen erprobend teilnehmen und ihre Erfahrungen reflektieren
anders religiöse und nicht-religiöse Ausdrucksformen aufzeigen, mit islamisch geprägten vergleichen, im Alltag mit der Vielfalt umgehen und religiös relevante Ausdrucksformen ästhetisch, künstlerisch, medial sowie adressatenbezogen zum Einsatz bringen
Besonderheiten islamischer Feste zur Gestaltung des Schullebens einbringen, interreligiöse Begegnungsmöglichkeiten schaffen, gemeinsame Vorhaben (zum Beispiel religiöse Feiern) entwickeln und durchführen
2.6 Methodenkompetenz
unterschiedliche methodische Zugänge des Verstehens (zum Beispiel Reflektieren, Hinterfragen, Sich-Einfühlen, Zuhören, Erfahren, Erzählen) in beispielhaften Kontexten (zum Beispiel bei der Erschließung islamischer und anderer Quellen, während einer Koranrezitation, bei Erzählungen, im Dialog, zu rituellen Festen und Feierlichkeiten sowie an außerschulischen Lernorten wie Moscheen) entfalten, sachgerecht anwenden
zwischen methodisch unterschiedlichen Zugängen zum Islam als Religion und Lebensweise unterscheiden und diesen Perspektivenwechsel kategorial zuordnen
Niveau G
in der Schöpfung und den Geschöpfen Gottes Namen und Attribute wahrnehmen, ihren persönlichen Bezug dazu zum Ausdruck bringen sowie durch den Vergleich des islamischen Gottesverständnisses mit dem anderer Religionen Respekt und Achtung entfalten (z. B. tawḥīd 2:255, 2:285, 52:2-7, Gottesverständnis im Christen- und Judentum)
am Beispiel des Propheten Yūsuf Vorschläge für ein friedliches Miteinander in Familie und Gesellschaft aufzeigen
die Wichtigkeit und den Anspruch auf Geschwisterlichkeit im Islam wiedergeben und durch ausgewählte Beispiele aus dem Leben des Propheten Muhammad friedfertige Impulse für ihr eigenes Leben beschreiben
am Beispiel des Propheten Yūsuf Glaube und Gottvertrauen als elementare Glaubensinhalte nennen und aufzeigen, dass die lebenslange Auseinandersetzung mit existenziellen Fragestellungen zum Leben gehört (z. B. Tod, Krieg, Krankheit)
aus den Glaubenssätzen des Islam an Beispielen ihre Rechenschaftspflicht für ihre Absichten und ihr Handeln vor Gott benennen (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq))
in ihrem Lebensumfeld religiöse Phänomene und Symbole beschreiben und an ausgewählten Beispielen Zwecke gemeinsamen religiösen Lebens formulieren
Niveau M
in der Schöpfung und den Geschöpfen Gottes Namen und Attribute wahrnehmen, ihren persönlichen Bezug dazu zum Ausdruck bringen sowie durch den Vergleich des islamischen Gottesverständnisses mit dem anderer Religionen Respekt und Achtung entfalten (z. B. tawḥīd 2:255, 2:285, 52:2-7, Gottesverständnis im Christen- und Judentum)
am Beispiel des Propheten Yūsuf Vorschläge für ein friedliches Miteinander und Vergebung in Familie und Gesellschaft aufzeigen und anhand anderer Propheten weitere Hinweise erarbeiten
die Wichtigkeit und den Anspruch auf Geschwisterlichkeit im Islam darstellen und anhand ausgewählter Beispiele aus dem Leben des Propheten Muhammad eigene friedfertige Impulse für ihr eigenes Leben herausarbeiten
am Beispiel des Propheten Yūsuf Glaube und Gottvertrauen als elementare Sinnhorizonte für sich selbst sowie für alle Menschen ableiten und aufzeigen, dass die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragestellungen zum menschlichen Dasein gehört (z. B. Tod, Krieg, Krankheit)
aus den Glaubenssätzen des Islam an Beispielen ihre Rechenschaftspflicht für ihre Absichten und ihr Handeln vor Gott benennen und darauf aufbauend exemplarisches ethisches Verhalten begründen (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq))
in ihrem Lebensumfeld religiöse Phänomene und Symbole nennen, an ausgewählten Beispielen Zwecke gemeinsamen religiösen Lebens formulieren und den Stellenwert von Religion für die muslimische Gemeinschaft in unserer Gesellschaft beschreiben
Niveau E
in der Schöpfung und den Geschöpfen Gottes Namen und Attribute wahrnehmen, ihren persönlichen Bezug dazu zum Ausdruck bringen sowie durch den Vergleich des islamischen Gottesverständnisses mit dem anderer Religionen Respekt und Achtung entfalten (z. B. tawḥīd 2:255, 2:285, 52:2-7, Gottesverständnis im Christen- und Judentum)
am Beispiel des Propheten Yūsuf Konfliktpotenziale in Familie und Gesellschaft mit ihrem alltäglichen Leben in Beziehung setzen und anhand des Lebensweges anderer Propheten weitere Hinweise für ein friedliches Miteinander und Vergebung erarbeiten
die Wichtigkeit und den Anspruch auf Geschwisterlichkeit im Islam begründen (z. B. 23:8, 48:29, 49:10) und durch das Beispiel des Propheten Muhammad Impulse für ein Bewusstsein für Freundschaft sowie ein Verständnis für seine tiefe Dimension ableiten
die mögliche Relevanz und das Gestaltungspotenzial des Glaubens für das eigene Leben beschreiben, am Beispiel des Propheten Yūsuf Glaube und Gottvertrauen als elementare Sinnhorizonte für alle Menschen erschließen (z. B. auch anhand eigener Erfahrung, am Beispiel weiterer ausgewählter Propheten) sowie erfassen, dass die lebenslange Auseinandersetzung mit existenziellen Fragestellungen zum menschlichen Dasein gehört (z. B. Tod, Krieg, Krankheit)
aus den Glaubenssätzen des Islam die Rechenschaftspflicht des Menschen für seine Absichten und sein Handeln vor Gott ableiten und darauf aufbauend die Notwendigkeit ethischen Verhaltens begründen (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq) sowie deren unterschiedliche Verständnisse darlegen)
in ihrem Lebensumfeld religiöse Phänomene und Symbole wahrnehmen, Zwecke gemeinsamen religiösen Lebens erörtern, den Stellenwert von Religion für die muslimische Gemeinschaft in unserer Gesellschaft diskutieren und im Rückgriff auf das islamische Menschenbild Antworten und Positionen zu zentralen Fragen menschlichen Lebens formulieren
Niveau G
aus ihrer Erfahrung heraus den Umgang mit dem Koran beschreiben, in Grundzügen die Entstehungsgeschichte, die Bedeutung, des Korans als Offenbarung Gottes darstellen (z. B. als Wort Gottes (kalām Allāh), in Abgrenzung vom Prophetenwort (ḥadīth))
den Aufbau des Korans in Grundzügen beschreiben, an ausgewählten Beispielen den Unterschied zwischen mekkanischen und medinensischen Suren benennen sowie die Bedeutung der basmala in eigenen Worten wiedergeben, ausgewählte kurze Suren rezitieren (ṣūrat al-fātiḥa, al-ikhlāṣ, al-nās, al-falaq) und den besonderen musikalisch-ästhetischen Charakter von Koranrezitationen wahrnehmen
ausgewählte zentrale Hadithwerke und Hadithgelehrte nennen, den Koran als Überlieferung Gottes und die Sunna als Praxis des Propheten deuten, die Wichtigkeit und die religiöse Relevanz der prophetischen Tradition für den eigenen Glauben beschreiben (z. B. 4:59/80)
die Wichtigkeit und Rolle der Meditation (dhikr) anhand von Koran und islamischer Tradition beschreiben und zum eigenen Leben in Beziehung setzen
die persönliche Beziehung zu Gott zum Ausdruck bringen, das eigene Verständnis von Religion (al-dīn) als Herzensangelegenheit beschreiben und persönliche Erfahrungen mit Formen des dhikr benennen und vergleichen
Niveau M
aus ihrer Erfahrung heraus den Umgang mit dem Koran beschreiben, in Grundzügen die Entstehungsgeschichte, die Bedeutung, des Korans als Offenbarung Gottes ableiten (z. B. als Wort Gottes (kalām Allāh), in Abgrenzung vom Prophetenwort (ḥadīth))
den Aufbau des Korans beschreiben, an ausgewählten Beispielen den Unterschied zwischen mekkanischen und medinensischen Suren aufzeigen sowie die Bedeutung der basmala wiedergeben, ausgewählte kurze Suren rezitieren (ṣūrat al-fātiḥa, al-ikhlāṣ, al-nās, al-falaq) und den besonderen musikalisch-ästhetischen Charakter von Koranrezitationen wahrnehmen
ausgewählte zentrale Hadithwerke und Hadithgelehrte benennen, den Koran als Überlieferung Gottes und die Sunna als Praxis des Propheten deuten, die Wichtigkeit und die religiöse Relevanz der prophetischen Tradition für den eigenen Glauben und in Grundzügen für die Muslime aufzeigen (z. B. 4:59/80)
die Wichtigkeit und Rolle der Meditation (dhikr) anhand von Koran und islamischer Tradition erklären und zum eigenen Leben in Beziehung setzen
die persönliche Beziehung zu Gott zum Ausdruck bringen, das eigene Verständnis von Religion (al-dīn) als Herzensangelegenheit darstellen und verschiedene Formen des dhikr vergleichen
Niveau E
in Grundzügen die Entstehungsgeschichte, die Bedeutung, den Gebrauch und Regeln des Umgangs mit dem Koran als heiliger Schrift des Islam herausarbeiten und seinen zentralen Stellenwert im Islam tiefergehend begründen (z. B. als Wort Gottes (kalām Allāh), in Abgrenzung vom Prophetenwort (ḥadīth))
über den Aufbau des Korans, den Unterschied zwischen mekkanischen und medinensischen Suren und die Bedeutung der basmala Auskunft geben, ausgewählte kurze Suren rezitieren (ṣūrat al-fātiḥa, al-ikhlāṣ, al-nās, al-falaq) sowie den besonderen musikalisch-ästhetischen Charakter von Koranrezitationen wahrnehmen
zentrale Hadithwerke und Hadithgelehrte benennen, Koran und Sunna als zentrale Quellen des Islam einander gegenüberstellen, die Wichtigkeit und die religiöse Relevanz der prophetischen Tradition für die Muslime in Grundzügen erschließen (z. B. 4:59/80) sowie sich mit verschiedenen Interpretationen einzelner Hadithe exemplarisch auseinandersetzen
die Wichtigkeit und Rolle der Meditation (dhikr) anhand von Koran und islamischer Tradition begründen und zum eigenen Leben in Beziehung setzen
die immerwährende intensive Auseinandersetzung der Muslime mit der inneren Dimension von Religion, das Verständnis von Religion (al-dīn) als Herzensangelegenheit und verschiedene Formen des dhikr erarbeiten sowie es als Ausdruck einer persönlichen Beziehung zu Gott oder als Werkzeug deuten, die stete Anwesenheit Gottes zu erfassen
Niveau G
das Glaubensbekenntnis (shahāda) in eigenen Worten wiedergeben und seine Bedeutung für ihr eigenes Leben beschreiben
mithilfe der Geschichten einzelner Propheten Kernpunkte des islamischen Glaubens aufzeigen und diese in Grundzügen mit Auffassungen anderer Religionen vergleichen (z. B. Bedeutung Ādams, Ibrāhīms, Mūsās, ʿĪsās)
Sinn und Gehalt des rituellen Gebetes (ṣalā), des Bittgebetes (duʿāʾ) und Lobpreises (tasbīḥ) für ihr religiöses und spirituelles Leben beschreiben und die Form und Bedeutung einzelner Handlungsabläufe wiedergeben
aufzeigen, dass jeder Mensch als Geschöpf Gottes geliebt werden sollte, der Respekt den würdigen Umgang von Menschen untereinander prägt (z. B. 17:70) und daraus einige Verhaltensweisen zu ethisch-moralischem Verhalten als Grundlage für ein friedliches und soziales Miteinander ableiten
Ästhetisches wahrnehmen und beschreiben (z. B. durch Wahrnehmung der Natur, der Schöpfung, der Kunst, Architektur, Musik und Dichtung im Islam und in anderen Religionen und Kulturen)
den Stellenwert von Spiritualität für das eigene Leben beschreiben (z. B. 107:4-5, 2:264, 22:37)
Niveau M
das Glaubensbekenntnis (shahāda) in eigenen Worten wiedergeben und seine Bedeutung mit Blick auf die heutige Zeit (Begriff des tawḥīd) in Beziehung setzen
mithilfe der Geschichten einzelner Propheten Kernpunkte des islamischen Glaubens mit Auffassungen anderer Religionen vergleichen (z. B. Bedeutung Ādams, Ibrāhīms, Mūsās, ʿĪsās)
Sinn und Gehalt des rituellen Gebetes (ṣalā), des Bittgebetes (duʿāʾ) und Lobpreises (tasbīḥ) für ihr religiöses und spirituelles Leben erläutern und die Form und Bedeutung einzelner Handlungsabläufe einordnen
aufzeigen, dass jeder Mensch als Geschöpf Gottes geliebt werden sollte und Respekt den würdigen Umgang der Menschen miteinander prägt (z. B. 17:70), sowie daraus die religiöse Verpflichtung zu ethisch-moralischem Verhalten als Grundlage für ein friedliches und soziales Miteinander ableiten
Ästhetisches wahrnehmen und charakterisieren (z. B. durch Wahrnehmung der Natur, der Schöpfung, der Kunst, Architektur, Musik und Dichtung im Islam und in anderen Religionen und Kulturen)
den Stellenwert von Spiritualität für das eigene Leben beschreiben und die Bedeutung der inneren Dimension von religiöser Praxis in Grundzügen darlegen (z. B. 107:4-5, 2:264, 22:37)
Niveau E
das Islamische Glaubensbekenntnis (shahāda) aus dem Koran ableiten, in Form, Gehalt und in eigenen Worten beschreiben und seine Bedeutung für ihr eigenes Leben mit Blick auf die Umstände und Herausforderungen der heutigen Zeit diskutieren (Begriff des tawḥīd)
Kernpunkte des islamischen Glaubens mit Auffassungen anderer Religionen vergleichen (z. B. Bedeutung Ādams, Ibrāhīms, Mūsās, ʿĪsās) und mithilfe der Geschichten einzelner Propheten aus islamischer Sicht belegen
Sinn und Gehalt des rituellen Gebetes (ṣalā), des Bittgebetes (duʿāʾ) und Lobpreises (tasbīḥ), die Form und Bedeutung einzelner Handlungsabläufe sowie den Stellenwert von islamischen Festen, Gemeinschaftsgebeten und Segenswünschen auf den Propheten Muhammad erschließen
aufzeigen, dass jeder Mensch als Geschöpf Gottes geliebt werden sollte und Respekt den würdigen Umgang der Menschen miteinander prägt (z. B. 17:70), und daraus die religiöse Verpflichtung zu ethisch-moralischem Verhalten als Grundlage für ein soziales Miteinander ableiten
ein Bewusstsein für das Ästhetische entfalten (z. B. durch Wahrnehmung der Natur, der Schöpfung, der Kunst, Architektur, Musik und Dichtung im Islam und in anderen Religionen und Kulturen), Schönheit auch aus ihrer eigenen Vorstellung heraus kreativ zum Ausdruck bringen (z. B. zur Reflexion Ästhetik in der Religion (Symbole), Ästhetik als philosophische Disziplin, heutige Ästhetik, Diskurs um Musik und Jugendkultur)
den Stellenwert von Spiritualität und die Bedeutung der inneren Dimension religiöser Praxis darlegen (z. B. 107:4-5, 2:264, 22:37)
Niveau G
in Grundzügen das Leben des Propheten Muhammad von seiner Geburt bis zur Berufung zum Propheten sowie seine erste Offenbarung wiedergeben
die Bedeutung der Propheten im Islam beschreiben und den Begriff der Prophetie (nubūwa) in Grundzügen erläutern
die Bedeutung der Prophetengeschichten und des Propheten Muhammad für ihren persönlichen Glauben beschreiben
an ausgewählten Beispielen die Eigenschaften des Propheten Muhammad und deren Bedeutung als Vorbild für das persönliche Leben benennen
die besondere Stellung des Propheten Muhammad als Siegel der Propheten erläutern
die Bedeutung der Abschiedspredigt in Grundzügen beschreiben
Niveau M
in Grundzügen das Leben des Propheten Muhammad von seiner Geburt bis zur Berufung zum Propheten, seine erste Offenbarung sowie die ersten Anhänger darstellen
die Bedeutung der Propheten im Islam darlegen und den Begriff der Prophetie (nubūwa) erläutern
die Bedeutung der Prophetengeschichten und des Propheten Muhammad für ihren persönlichen Glauben und für die muslimische Gemeinschaft in Grundzügen erläutern
an ausgewählten Beispielen die Eigenschaften des Propheten Muhammad und deren Bedeutung als Vorbild für das persönliche Leben erläutern
die besondere Stellung des Propheten Muhammad als Siegel der Propheten erläutern und diesen Begriff in Grundzügen theologisch einordnen
die Bedeutung der Abschiedspredigt in Grundzügen darlegen
Niveau E
die Entwicklungsstationen des Lebens des Propheten Muhammad in Grundzügen darlegen und seine Rolle als Prophet und Gesandter in der damaligen Gesellschaft Mekkas kritisch reflektieren
die Bedeutung der Propheten im Islam darlegen, den Begriff der Prophetie (nubūwa) erläutern und ihre Aufgabe im Koran begründen (z. B. 2:213, 4:163-165, 6:48)
die Bedeutung der Prophetengeschichten und des Propheten Muhammad für ihren persönlichen Glauben und für die muslimische Gemeinschaft erläutern und in Grundzügen beurteilen
an ausgewählten Beispielen die Eigenschaften des Propheten Muhammad und deren Bedeutung als Vorbild für das persönliche Leben und für die muslimische Gemeinschaft beurteilen
die besondere Stellung des Propheten Muhammad als Siegel der Propheten erläutern und theologisch begründen
die zeitlose Bedeutung der Abschiedspredigt vor dem Hintergrund der damaligen Situation erläutern
Niveau G
die Entstehung der muslimischen Gemeinschaft und das vertraglich geregelte und auf gegenseitige Rechtstreue beruhende Zusammenleben der unterschiedlichen Stämme und Religionen in Medina an einigen wichtigen Punkten als erstes historisches Beispiel für ein Gemeinwesen von Muslimen und Nichtmuslimen beschreiben (z. B. Urkunde von Medina)
einige Kern- und Ausgangspunkte der islamischen Gemeinschaft (Umma) beschreiben sowie in Grundzügen die Rolle, Funktion und Aufgaben des Propheten in der neuen Gemeinschaft darstellen, um an einigen ausgewählten Beispielen islamische Prinzipien eines Gemeinwesens aufzuzählen
durch ausgewählte mekkanische und medinensische Suren Veränderungen des Gehalts der Offenbarungen aufzeigen und anhand dessen zeitlose Handlungsmotive beschreiben
einige unterschiedliche Konzepte zur Friedensbildung und -wahrung, die Bedeutung des Friedensgrußes und den Verzicht auf Rache (z. B. anhand der Amnestie für die Mekkaner) darstellen und daraus eine Haltung für ein friedvolles Zusammenleben aufzeigen
exemplarisch aus der Sunna des Propheten Impulse für das eigene Handeln aufzählen und diese für ihr eigenes Leben in einer modernen Gesellschaft einüben (z. B. zur Reflexion: „Allahs Gesandter wurde niemals um etwas gebeten, und er hätte Nein gesagt." (al-Bukhārī, Muslim))
Niveau M
die Entstehung der muslimischen Gemeinschaft und das vertraglich geregelte Zusammenleben der unterschiedlichen Stämme und Religionen in Medina als erstes historisches Beispiel für ein Gemeinwesen von Muslimen und Nichtmuslimen erschließen (z. B. Urkunde von Medina)
Kern- und Ausgangspunkte der islamischen Gemeinschaft (Umma) formulieren sowie in Grundzügen die Rolle, Funktion und Aufgaben des Propheten in der neuen Gemeinschaft ableiten, um islamische Prinzipien eines Gemeinwesens aufzuzählen
anhand von ausgewählten mekkanischen und medinensischen Suren Veränderungen des Gehalts der Offenbarungen und im Zusammenleben der Muslime herausarbeiten und daraus zeitlose Handlungsmotive ableiten
einige unterschiedliche Konzepte zur Friedensbildung und -wahrung, die Bedeutung des Friedensgrußes und den Verzicht auf Rache (z. B. anhand der Amnestie für die Mekkaner) darstellen und daraus eine Haltung für ein friedvolles Zusammenleben ableiten
exemplarisch aus der Sunna des Propheten Impulse für das eigene Handeln beschreiben, die Grenzen der detailgetreuen Übertragbarkeit aufzeigen und Handlungsperspektiven für ihr eigenes Leben in einer modernen Gesellschaft einüben (z. B. zur Reflexion: „Allahs Gesandter wurde niemals um etwas gebeten, und er hätte Nein gesagt." (al-Bukhārī, Muslim))
Niveau E
die Entstehung der muslimischen Gemeinschaft und das vertraglich geregelte und auf gegenseitige Rechtstreue beruhende Zusammenleben der unterschiedlichen Stämme und Religionen in Medina an einigen wichtigen Punkten als erstes historisches Beispiel für ein Gemeinwesen von Muslimen und Nichtmuslimen erarbeiten (z. B. Urkunde von Medina)
Kern- und Ausgangspunkte der islamischen Gemeinschaft (Umma) sowie in Grundzügen die Rolle, Funktion und Aufgaben des Propheten in der neuen Gemeinschaft erarbeiten, um islamische Prinzipien eines Gemeinwesens zu erfassen
anhand von ausgewählten mekkanischen und medinensischen Suren Veränderungen des Gehalts der koranischen Offenbarungen aufzeigen, diese Veränderungen in Bezug zu den wichtigsten sozialen, religiösen und politischen Aspekten ihrer Zeit setzen und zeitlose Handlungsmotive ableiten
unterschiedliche Konzepte zur Friedensbildung und -wahrung, die symbolische Bedeutung des Friedensgrußes und den Verzicht auf Rache (z. B. anhand der Amnestie für die Mekkaner) darstellen und die Relevanz der diesen zugrundeliegenden Haltungen für das heutige Zusammenleben erläutern
exemplarisch aus der Sunna des Propheten Impulse für das eigene Handeln ableiten, die Grenzen der detailgetreuen Übertragbarkeit reflektieren und Handlungsperspektiven für ihr eigenes Leben in einer modernen Gesellschaft entfalten (z. B. zur Reflexion: „Allahs Gesandter wurde niemals um etwas gebeten, und er hätte Nein gesagt." (al-Bukhārī, Muslim))
Niveau G
über zentrale Ausdrucksformen des christlichen und jüdischen Glaubens sowie christlicher und jüdischer Lebensweisen Auskunft geben, exemplarisch in ihren Ausformungen und Bedeutungen beschreiben und mit Erfahrungen im muslimisch geprägten Lebensumfeld vergleichen
die Stellung Jesu im Christentum darstellen und seine Bedeutung für den christlichen Glauben beschreiben sowie an ausgewählten Koransuren das Jesusbild im Koran formulieren (z. B. ʿĪsā ibn Maryam, rasūl, masīḥ, kalima 3:45, rūḥ 4:171)
in Grundzügen die Entstehungsgeschichte der Bibel beschreiben, als heilige Schrift mit dem koranischen Verständnis von vorislamischen Offenbarungen benennen und mit dem koranischen Verständnis von vorislamischen Offenbarungen in Beziehung setzen (indschīl, tawrā, zabūr)
das Leben und die Bedeutung Mose im Judentum erfassen und mit Berichten im Koran vergleichen, die heiligen Schriften und Quellen der jüdischen Religion benennen (z. B. Tora, Tenach, Talmud, Mischna, Halacha) sowie ihre Bedeutung, Ausformung und ihren Gebrauch aufzeigen
eine eigene religiöse Position formulieren und sich zugleich in Respekt gegenüber dem anderen üben (z. B. im Dialog)
einfache Formen des respektvollen, toleranten und offenen Miteinanders mit Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen einüben (z. B. im Alltag, gemeinsame interreligiöse und nicht religiöse Feiern, Erkundung christlicher (auch karitativer) Einrichtungen)
Niveau M
über zentrale Ausdrucksformen des christlichen und jüdischen Glaubens sowie christlicher und jüdischer Lebensweisen Auskunft geben, exemplarisch in ihren Ausformungen und Bedeutungen beschreiben und mit Erfahrungen im muslimisch geprägten Lebensumfeld vergleichen
die Stellung Jesu im Christentum darstellen und seine Bedeutung für den christlichen Glauben beschreiben sowie an ausgewählten Koransuren das Jesusbild im Koran herausarbeiten (z. B. ʿĪsā ibn Maryam, rasūl, masīḥ, kalima 3:45, rūḥ 4:171)
in Grundzügen die Entstehungsgeschichte der Bibel erläutern, als heilige Schrift mit dem koranischen Verständnis von vorislamischen Offenbarungen herausarbeiten und mit dem koranischen Verständnis von vorislamischen Offenbarungen in Beziehung setzen (indschīl, tawrā, zabūr)
das Leben und die Bedeutung Mose im Judentum erfassen und mit Berichten im Koran vergleichen, die heiligen Schriften und Quellen der jüdischen Religion benennen (z. B. Tora, Tenach, Talmud, Mischna, Halacha) sowie ihre Bedeutung, Ausformung und ihren Gebrauch aufzeigen
eine eigene religiöse Position formulieren und sich zugleich in Respekt gegenüber dem anderen üben (z. B. im Dialog)
einfache Formen des respektvollen, toleranten und offenen Miteinanders mit Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen einüben (z. B. im Alltag, gemeinsame interreligiöse und nicht religiöse Feiern, Erkundung christlicher (auch karitativer) Einrichtungen)
Niveau E
über zentrale Ausdrucksformen des christlichen und jüdischen Glaubens sowie christlicher und jüdischer Lebensweisen Auskunft geben, exemplarisch in ihren Ausformungen und Bedeutungen beschreiben und mit Erfahrungen im muslimisch geprägten Lebensumfeld vergleichen
die Stellung Jesu im Christentum herausarbeiten und sich in Ansätzen mit seiner Bedeutung für den christlichen Glauben auseinandersetzen sowie mit dem Jesusbild im Koran in Beziehung setzen (z. B. ʿĪsā ibn Maryam, rasūl, masīḥ, kalima 3:45, rūḥ 4:171)
in Grundzügen die Entstehungsgeschichte der Bibel darstellen, ihre Bedeutung, ihren Gebrauch und ihre Interpretation als heilige Schrift erklären und mit dem koranischen Verständnis von vorislamischen Offenbarungen in Beziehung setzen (indschīl, tawrā, zabūr)
das Leben und die Bedeutung Mose im Judentum erfassen und mit Berichten im Koran vergleichen, die heiligen Schriften und Quellen der jüdischen Religion benennen (z. B. Tora, Tenach, Talmud, Mischna, Halacha) sowie ihre Bedeutung, Ausformung und ihren Gebrauch aufzeigen
eine eigene religiöse Position einnehmen, diese begründen und erfassen, dass sie oder ihre Gegenüber (z. B. im Dialog) nicht mit allen Dimensionen der jeweils anderen Religion oder Weltanschauung tiefergehend übereinstimmen müssen, aber sich dennoch gegenseitig respektieren können
einfache Formen des respektvollen, toleranten und offenen Miteinanders mit Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen einüben (z. B. im Alltag, gemeinsame interreligiöse und nicht religiöse Feiern sowie Erkundung christlicher (auch karitativer) Einrichtungen)
Niveau G
Grundzüge des islamischen Menschenbildes beschreiben und die Wertschätzung des Menschen als Geschöpf Gottes in Grundzügen aus dem Koran ableiten (z. B. 95:4-6, 17:70)
die Begriffe qadāʾ (göttlicher Ratschlag) und qadar (göttliche Vorherbestimmung) in Grundzügen erklären und in Beziehung zur eigenen Lebensgestaltung setzen
die Vorstellung von der Verantwortung des Menschen vor Gott beschreiben (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq)); den freien Willen des Menschen anhand des Konzepts der Verantwortung ableiten
den Begriff des Gewissens sowie seine Bedeutung für eine ethische Entscheidungsfindung an Beispielen erläutern
den Begriff der Sünde (ḏanb, iṯm) sowie die Barmherzigkeit und die Vergebungsbereitschaft Gottes (tawba) ausgewählten koranischen Aussagen zuordnen
anhand ausgewählter Beispiele Konsequenzen ihres Handelns für sich und andere abschätzen und bewerten
Niveau M
Grundzüge des islamischen Menschenbildes beschreiben, die Wertschätzung des Menschen als Geschöpf Gottes aus dem Koran ableiten und mit außerislamischen Menschenbildern vergleichen (z. B. 95:4-6, 17:70)
die Begriffe qadāʾ (göttlicher Ratschlag) und qadar (göttliche Vorherbestimmung) erklären und in Beziehung zur eigenen Lebensgestaltung und zum eigenen Alltag setzen
die Vorstellung von der Verantwortung des Menschen vor Gott beschreiben (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq)); die grundsätzliche Willensfreiheit jedes Menschen an Beispielen erörtern
den Begriff des Gewissens und verschiedene Modelle ethischer Urteilsbildung unterscheiden und anhand von Fallbeispielen erproben
die Begriffe der Sünde (ḏanb, iṯm) sowie der Barmherzigkeit und der Vergebungsbereitschaft Gottes (tawba) mithilfe koranischer Aussagen erläutern
anhand ausgewählter ethischer Fragestellungen Konsequenzen ihres Handelns für sich und andere abschätzen, bewerten und begründet dazu Stellung nehmen
Niveau E
das islamische Menschenbild in seinen Grundzügen darlegen und mit außerislamischen Menschenbildern vergleichen (z. B. 95:4-6, 17:70)
die Begriffe qadāʾ (göttlicher Ratschlag) und qadar (göttliche Vorherbestimmung) sowie das Spannungsfeld zur freien Willensbestimmung und zur Verantwortung des Menschen vor Gott erörtern
die Vorstellung von der Verantwortung des Menschen vor Gott anhand des islamischen Menschenbildes diskutieren (z. B. Begriffe Moral und Ethik (akhlāq)); die grundsätzliche Willensfreiheit jedes Menschen und ihre Grenzen erörtern
den Begriff des Gewissens sowie Modelle ethischer Urteilsbildung und ihre Anwendung in Beispielen aus ihrer Lebenswelt kritisch reflektieren
die Begriffe der Sünde (ḏanb, iṯm) sowie die Barmherzigkeit und die Vergebungsbereitschaft Gottes (tawba) und ihre Bedeutung für das Verständnis von Gott sowie für die Lebenspraxis der Muslime erörtern
anhand ethischer Fragestellungen aus den Bereichen Medizin, Ökologie, Ökonomie, soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung Konsequenzen ihres Handelns für sich und andere abschätzen, bewerten und begründet dazu Stellung nehmen
Niveau G
Offenbarungs- und Entstehungsgeschichte, sprachliche Besonderheiten der koranischen Offenbarung, die kanonische Sammlung und die Textkritik in Grundzügen beschreiben
verschiedene Methoden der Koraninterpretation (tafsīr) in ihren Grundgedanken unterscheiden
die grundlegende Bedeutung der Sunna als zweite Quelle des islamischen Rechts und ihre Relevanz für die islamische Lebensweise erklären
den Begriff der Scharia (šarīʿa) in seinen Grundzügen erklären, den Begriff der Rechtswissenschaft (fiqh) nennen und die Bedeutung der Rechtsschulen (maḏāhib) für das tägliche Leben der Muslime beschreiben
ausgewählte Begriffe der Rechtsterminologie (ḥalāl, ḥarām, maqrūh, mustaḥabb, farḍ, sunna) definieren
Niveau M
Offenbarungs- und Entstehungsgeschichte, sprachliche Besonderheiten der koranischen Offenbarung, die kanonische Sammlung und die Textkritik in Grundzügen erläutern
verschiedene Methoden der Koraninterpretation (tafsīr) in ihren Grundgedanken erläutern und an Beispielen anwenden
die grundlegende Bedeutung der Sunna als zweite Quelle des islamischen Rechts erläutern und ihre Relevanz für die islamische Lebensweise begründen
den Begriff der Scharia (šarīʿa) erläutern, den Begriff der Rechtswissenschaft (fiqh) erklären und die Bedeutung der Rechtsschulen (maḏāhib) für das tägliche Leben der Muslime und ihre Unterschiede beschreiben
ausgewählte Begriffe der Rechtsterminologie (ḥalāl, ḥarām, maqrūh, mustaḥabb, farḍ, sunna) definieren und ihre Anwendung in ausgewählten Fallbeispielen erproben
Niveau E
Offenbarungs- und Entstehungsgeschichte, sprachliche Besonderheiten der koranischen Offenbarung, die kanonische Sammlung und die Textkritik in Grundzügen darlegen und verschiedene Phasen der Entstehung der koranischen Textgeschichte unterscheiden
verschiedene Methoden der Koraninterpretation (tafsīr) erläutern, anwenden und kritisch reflektieren
die grundlegende Bedeutung der Sunna als zweite Quelle des islamischen Rechts erläutern, ihre Relevanz für die islamische Lebensweise begründen und die Wissenschaft der Hadithkritik in Grundzügen darlegen
den Begriff der Scharia (šarīʿa) erläutern und den Unterschied zur Rechtswissenschaft (fiqh) darlegen; die Bedeutung der Rechtsschulen (maḏāhib) für das tägliche Leben der Muslime sowie ihr Verhältnis zueinander aufzeigen und diskutieren
ausgewählte Begriffe der Rechtsterminologie (ḥalāl, ḥarām, maqrūh, mustaḥabb, farḍ, sunna) definieren, ihre Anwendung in Fallbeispielen erproben und im Kontext der islamischen Rechtsfindung reflektieren
Niveau G
den Begriff des tawḥīd als zentrales Glaubensprinzip des Islam erläutern und seine verschiedenen Dimensionen in Grundzügen aufzeigen
am Beispiel der Schöpfungsgeschichte das Verhältnis zwischen Gott, Mensch und Schöpfung beschreiben
die Grundlagen und die Bedeutung des islamischen Glaubens an die Engel (malāʾika) und die Gesandten (rusul) beschreiben
die Bedeutung und spirituelle Tiefe von Gebetshaltungen beschreiben
die Bedeutung und die Funktionen der Moschee in Geschichte und Gegenwart in Grundzügen beschreiben
Niveau M
den Begriff des tawḥīd als zentrales Glaubensprinzip des Islam erläutern und seine verschiedenen Dimensionen anhand von Koran und Sunna aufzeigen
am Beispiel der Schöpfungsgeschichte das Verhältnis zwischen Gott, Mensch und Schöpfung erläutern und die sich daraus ergebende Verantwortung des Menschen aufzeigen
die Grundlagen und die Bedeutung des islamischen Glaubens an die Engel (malāʾika) und die Gesandten (rusul) erläutern und begründen
die Bedeutung und spirituelle Tiefe von Gebetshaltungen sowie die Bedeutung ausgewählter ritueller Waschungen erläutern
die Bedeutung und die Funktionen der Moschee in Geschichte und Gegenwart analysieren und mit anderen religiösen Gebäuden vergleichen
Niveau E
den Begriff des tawḥīd als zentrales Glaubensprinzip des Islam erläutern, seine Dimensionen anhand von Koran und Sunna begründen und zu anderen Glaubensvorstellungen in Beziehung setzen
das Verhältnis zwischen Gott, Mensch und Schöpfung aus islamischer Perspektive erörtern und die sich daraus ergebende Verantwortung des Menschen kritisch reflektieren
die Grundlagen und die Bedeutung des islamischen Glaubens an die Engel (malāʾika) und die Gesandten (rusul) erläutern, begründen und mit anderen religiösen Vorstellungen vergleichen
die Bedeutung und spirituelle Tiefe von Gebetshaltungen und rituellen Waschungen erläutern und die Bedeutung des Gebets als Ausdruck der Gottesbeziehung reflektieren
die Bedeutung und die Funktionen der Moschee in Geschichte und Gegenwart analysieren, vergleichen und ihre Relevanz für das heutige muslimische Leben diskutieren
Niveau G
das Leben und Wirken der Propheten aus dem Koran in Grundzügen beschreiben (z. B. Nūḥ, Ibrāhīm, Mūsā, ʿĪsā)
die Bedeutung von Glaube und Gottvertrauen (tawakkul) anhand der Propheten als Beispiel für ihr eigenes Leben beschreiben
die Bedeutung des Propheten Muhammad für die Entstehung und Entwicklung der islamischen Gemeinschaft in Grundzügen darlegen
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild (uswa ḥasana) für die Muslime beschreiben (z. B. 33:21)
die Bedeutung des Prophetentums im Vergleich zu zeitgenössischen Führungs- und Autoritätskonzepten beschreiben
Niveau M
das Leben und Wirken ausgewählter Propheten (z. B. Nūḥ, Ibrāhīm, Mūsā, ʿĪsā) sowie ihre besondere Rolle und Botschaft im Koran darlegen
die Bedeutung von Glaube und Gottvertrauen (tawakkul) anhand der Propheten als Beispiel für ihr eigenes Leben erläutern
die Bedeutung des Propheten Muhammad für die Entstehung und Entwicklung der islamischen Gemeinschaft in Medina darlegen und mit seiner Zeit in Mekka vergleichen
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild (uswa ḥasana) für die Muslime in seiner Zeit erläutern (z. B. 33:21)
die Bedeutung des Prophetentums und die Aktualität der Botschaft der Propheten im Vergleich zu zeitgenössischen Führungs- und Autoritätskonzepten analysieren
Niveau E
das Leben und Wirken ausgewählter Propheten (z. B. Nūḥ, Ibrāhīm, Mūsā, ʿĪsā), ihre besondere Rolle und Botschaft im Koran sowie ihre Bedeutung für die Menschheit erörtern
die Bedeutung von Glaube und Gottvertrauen (tawakkul) anhand der Propheten als Beispiel für ihr eigenes Leben reflektieren und mit zeitgenössischen Sinnangeboten vergleichen
die Bedeutung des Propheten Muhammad für die Entstehung und Entwicklung der islamischen Gemeinschaft sowie ihre Auswirkungen auf die damalige Gesellschaft beurteilen
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild (uswa ḥasana) für die Muslime in seiner Zeit erläutern und auf die heutige Zeit beziehen (z. B. 33:21)
die Bedeutung des Prophetentums und die Aktualität der Botschaft der Propheten im Vergleich zu zeitgenössischen Führungs- und Autoritätskonzepten bewerten
Niveau G
aus dem Beispiel der Auswanderung (Hidschra/hiǧra) des Propheten und der ersten Muslime von Mekka nach Medina Chancen und Perspektiven durch Veränderung und Neubeginn für das eigene Leben herausarbeiten (z. B. Begriff der Hidschra, 9:40, 73:10)
die Situation nach dem Tod des Propheten Muhammad für die Muslime wie Trauer und Ratlosigkeit, die Rolle und Bedeutung der ersten vier rechtgeleiteten Kalifen und die erste Aufspaltung der Gemeinschaft der Muslime in die beiden großen Ausrichtungen des Islam (Sunniten und Schiiten) aufzeigen und die Konsequenz der Aufspaltung für die Umma bis heute beschreiben
an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Stationen der Ausweitung des Islam sowie die damit einhergehende Ausweitung islamischer Gebiete nach Osten und nach Westen in Grundzügen darlegen
exemplarisch die Dynamik, Entwicklungs- und Anpassungsfähigkeit der Umma an immer wieder neue Situationen darstellen
die Moschee als Gebets- und Begegnungsstätte beschreiben, einige Arbeitsfelder ausgewählter muslimischer Einrichtungen (z. B. Moscheegemeinden) und Hilfsorganisationen benennen und daraus ein Bewusstsein für Pluralität innerhalb der Glaubensgemeinschaften wahrnehmen, einen respektvollen und toleranten Umgang damit einüben
Niveau M
aus dem Beispiel der Auswanderung (Hidschra/hiǧra) des Propheten und der ersten Muslime von Mekka nach Medina Chancen und Perspektiven durch Veränderung und Neubeginn für das eigene Leben herausarbeiten (z. B. Begriff der Hidschra, 9:40, 73:10) sowie die Auswanderung in Ansätzen als Sinnbild für die Entfaltung der eigenen Spiritualität deuten
die Situation nach dem Tod des Propheten Muhammad für die Muslime wie Trauer und Ratlosigkeit, die Rolle und Bedeutung der ersten vier rechtgeleiteten Kalifen und die erste Aufspaltung der Gemeinschaft der Muslime in die beiden großen Ausrichtungen des Islam (Sunniten und Schiiten) aufzeigen und die Konsequenz der Aufspaltung für die Umma bis heute beschreiben
an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Stationen der Ausweitung des Islam sowie die damit einhergehende Ausweitung islamischer Gebiete nach Osten und nach Westen in Grundzügen darlegen und mit einigen ausgewählten Beispielen der heutigen globalen Verbreitung des Islam vergleichen
die Dynamik, Entwicklungs- und Anpassungsfähigkeit der Umma an immer wieder neue Situationen mit Blick auf die heutigen muslimischen Gemeinschaften beispielhaft vergleichen
die Moschee als Gebets- und Begegnungsstätte beschreiben sowie einige Arbeitsfelder ausgewählter muslimischer Einrichtungen (z. B. Moscheegemeinden) und Hilfsorganisationen wahrnehmen, daraus ein Bewusstsein für Pluralität innerhalb der Glaubensgemeinschaften entwickeln, einen respektvollen und toleranten Umgang damit einüben und eigene Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen
Niveau E
aus dem Beispiel der Auswanderung (Hidschra/hiǧra) des Propheten und der ersten Muslime von Mekka nach Medina Chancen und Perspektiven durch Veränderung und Neubeginn für das eigene Leben herausarbeiten (z. B. Begriff der Hidschra, 9:40, 73:10) sowie die Auswanderung in Ansätzen als Sinnbild für die Entfaltung der eigenen Spiritualität deuten
die Situation nach dem Tod des Propheten Muhammad für die Muslime wie Trauer und Ratlosigkeit, die Rolle und Bedeutung der ersten vier rechtgeleiteten Kalifen und die erste Aufspaltung der Gemeinschaft der Muslime in die beiden großen Ausrichtungen des Islam (Sunniten und Schiiten) aufzeigen und die Konsequenz der Aufspaltung für die Umma bis heute beschreiben
die wichtigsten Stationen der Ausweitung des Islam auf der arabischen Halbinsel, der frühen islamischen Dynastien in Arabien, Spanien und im Maghreb sowie die damit einhergehende Ausweitung islamischer Gebiete nach Osten und nach Westen in Grundzügen reflektiert darstellen und mit der heutigen globalen Verbreitung des Islam vergleichen
die Dynamik, Entwicklungs- und Anpassungsfähigkeit der Umma an immer wieder neue Situationen mit Blick auf die heutige muslimische Gemeinschaft beispielhaft diskutieren
die Moschee als Gebets- und Begegnungsstätte der Muslime entdecken, Arbeitsfelder ausgewählter muslimischer Einrichtungen (z. B. Moscheegemeinden) und Hilfsorganisationen erfassen, anhand dessen ein Bewusstsein für Pluralität innerhalb der Glaubensgemeinschaft sowie einen respektvollen und toleranten Umgang damit entfalten (z. B. 49:10), eigene Mitwirkungsmöglichkeiten diskutieren und sich selbst als einen Teil der Umma entdecken
Niveau G
gemeinsame Grundlagen und Unterschiede zwischen Islam, Christentum und Judentum aufzeigen und die Gemeinsamkeiten als Basis für den Dialog beschreiben
Merkmale anderer Weltreligionen (z. B. Hinduismus, Buddhismus) in Grundzügen beschreiben
die Entstehung und Bedeutung des interreligiösen Dialogs in Deutschland in Grundzügen beschreiben
verschiedene Formen von säkularen und nichtreligiösen Weltanschauungen benennen und ihre Grundzüge beschreiben
Regeln eines respektvollen Dialogs (Adab al-ḫilāf) formulieren und in Gesprächssituationen erproben
Niveau M
gemeinsame Grundlagen und Unterschiede zwischen Islam, Christentum und Judentum aufzeigen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede als Basis für den Dialog erläutern
Merkmale anderer Weltreligionen (z. B. Hinduismus, Buddhismus) und ihre Verbreitung in Grundzügen beschreiben und vergleichen
die Entstehung und Bedeutung des interreligiösen Dialogs in Deutschland und ausgewählten muslimisch geprägten Ländern vergleichen
verschiedene Formen von säkularen und nichtreligiösen Weltanschauungen vergleichen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft erörtern
Regeln eines respektvollen Dialogs (Adab al-ḫilāf) formulieren, in Gesprächssituationen erproben und reflektieren
Niveau E
gemeinsame Grundlagen und Unterschiede zwischen Islam, Christentum und Judentum aufzeigen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede als Basis für den Dialog erörtern und kritisch reflektieren
Merkmale von Weltreligionen in ihren Grundzügen erläutern und Aspekte ihrer Verbreitung vergleichen
die Geschichte und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs in Deutschland und international erörtern und seine Herausforderungen reflektieren
verschiedene Formen von säkularen und nichtreligiösen Weltanschauungen in ihrer Unterschiedlichkeit erörtern und kritisch reflektieren
Regeln eines respektvollen Dialogs formulieren, in verschiedenen Gesprächssituationen reflektiert anwenden und die Bedeutung der Dialogkultur (Adab al-ḫilāf) für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft erörtern
Niveau G
die grundlegende Bedeutung der Verantwortung des Menschen vor Gott und das Verhältnis zwischen dem Konzept von göttlicher Vorherbestimmung (qadar) und menschlicher Freiheit in Grundzügen darstellen
existenzielle Fragen des Lebens (z. B. Sinn des Lebens, Krankheit, Leid, Tod) aus islamischer Perspektive beschreiben
die Vorstellung von Leben nach dem Tod und die Auferstehung (āḫira, qiyāma) in Grundzügen beschreiben
ethische Fragestellungen zu Lebensanfang und Lebensende sowie zu interkulturellen und interreligiösen Konflikten aus islamischer Perspektive beschreiben
das Verhältnis von islamischer Ethik zu universalen Menschenrechten ansatzweise beschreiben
Niveau M
die grundlegende Bedeutung der Verantwortung des Menschen vor Gott und das Verhältnis zwischen dem Konzept von göttlicher Vorherbestimmung (qadar) und menschlicher Freiheit erläutern und Konsequenzen für das eigene Leben aufzeigen
existenzielle Fragen des Lebens (z. B. Sinn des Lebens, Krankheit, Leid, Tod) aus islamischer Perspektive erläutern und mit außerislamischen Perspektiven vergleichen
die Vorstellung von Leben nach dem Tod und der Auferstehung (āḫira, qiyāma) erläutern und ihre Bedeutung für die Lebensgestaltung aufzeigen
ethische Fragestellungen zu Lebensanfang und Lebensende sowie zu interkulturellen und interreligiösen Konflikten aus islamischer Perspektive erläutern und beurteilen
das Verhältnis von islamischer Ethik zu universalen Menschenrechten erläutern und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen
Niveau E
die Bedeutung der Verantwortung des Menschen vor Gott und das Verhältnis zwischen dem Konzept von göttlicher Vorherbestimmung (qadar) und menschlicher Freiheit erörtern und die Konsequenzen für die Lebensgestaltung des Menschen diskutieren
existenzielle Fragen des Lebens (z. B. Sinn des Lebens, Krankheit, Leid, Tod) aus islamischer Perspektive erörtern und mit außerislamischen Perspektiven vergleichen und bewerten
die Vorstellung von Leben nach dem Tod und der Auferstehung (āḫira, qiyāma) erörtern und ihre Relevanz für das Handeln des Menschen in der Welt diskutieren
ethische Fragestellungen zu Lebensanfang, Lebensende sowie zu interkulturellen und interreligiösen Konflikten aus islamischer Perspektive erörtern, beurteilen und eigene Positionen entwickeln
das Verhältnis von islamischer Ethik zu universalen Menschenrechten erörtern und diskutieren
Niveau G
die Bedeutung der Koranrezitation (taǧwīd) und der Koranauslegung (tafsīr) für die muslimische Gemeinschaft in Grundzügen erklären
den Einfluss des Korans auf Kunst, Architektur, Musik und Literatur in der islamischen Welt an Beispielen aufzeigen
die Bedeutung von Konsens (iǧmāʿ), Analogieschluss (qiyās) und eigenständiger Rechtsfindung (iǧtihād) als sekundäre Rechtsquellen in Grundzügen erklären
die Bedeutung islamischer Gelehrsamkeit für die Bewahrung und Weitergabe des Wissens in der islamischen Geschichte an Beispielen beschreiben
Niveau M
die Bedeutung der Koranrezitation (taǧwīd) und der Koranauslegung (tafsīr) für die muslimische Gemeinschaft erklären und verschiedene Rezitationsweisen und Auslegungstraditionen unterscheiden
den Einfluss des Korans auf Kunst, Architektur, Musik und Literatur in der islamischen Welt und darüber hinaus an Beispielen erläutern
die Bedeutung von Konsens (iǧmāʿ), Analogieschluss (qiyās) und eigenständiger Rechtsfindung (iǧtihād) als sekundäre Rechtsquellen erläutern und ihre Anwendung an Beispielen aufzeigen
die Bedeutung islamischer Gelehrsamkeit für die Bewahrung und Weitergabe des Wissens sowie für die Entwicklung von Wissenschaft und Philosophie in den Blütezeiten der islamischen Zivilisation erläutern
Niveau E
die Bedeutung der Koranrezitation (taǧwīd) und der Koranauslegung (tafsīr) für die muslimische Gemeinschaft erläutern, verschiedene Rezitationsweisen und Auslegungstraditionen vergleichen und ihre Bedeutung für das heutige Verständnis des Islam diskutieren
den Einfluss des Korans auf Kunst, Architektur, Musik und Literatur in der islamischen Welt und darüber hinaus an Beispielen erläutern und seine Bedeutung für den kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Zivilisationen diskutieren
die Bedeutung von Konsens (iǧmāʿ), Analogieschluss (qiyās) und eigenständiger Rechtsfindung (iǧtihād) als sekundäre Rechtsquellen erläutern, ihre historische Entwicklung darlegen und ihre Relevanz für zeitgenössische ethische Fragestellungen erörtern
die Bedeutung islamischer Gelehrsamkeit für die Bewahrung und Weitergabe des Wissens sowie für die Entwicklung von Wissenschaft, Medizin und Philosophie in den Blütezeiten der islamischen Zivilisation erläutern und ihren Einfluss auf die europäische Wissenschaftsgeschichte darlegen
Niveau G
die Bedeutung der Schöpfungsverantwortung des Menschen als Statthalter (ḫalīfa) Gottes auf der Erde in Grundzügen beschreiben (z. B. 2:30, 6:165, 35:39)
das Spannungsfeld zwischen Natur und Technik, Umwelt und Wirtschaft aus islamischer Perspektive beschreiben
die Bedeutung des Konzepts der Nachhaltigkeit im Islam in Grundzügen beschreiben
Niveau M
die Bedeutung der Schöpfungsverantwortung des Menschen als Statthalter (ḫalīfa) Gottes auf der Erde erläutern und Konsequenzen für den Umgang mit der Schöpfung ableiten (z. B. 2:30, 6:165, 35:39)
das Spannungsfeld zwischen Natur und Technik, Umwelt und Wirtschaft aus islamischer Perspektive erläutern und ethisch beurteilen
die Bedeutung des Konzepts der Nachhaltigkeit im Islam erläutern und mit modernen Nachhaltigkeitskonzepten vergleichen
Niveau E
die Bedeutung der Schöpfungsverantwortung des Menschen als Statthalter Gottes auf der Erde erörtern, Konsequenzen für den Umgang mit der Schöpfung ableiten und mit säkularen Konzepten von Umweltverantwortung vergleichen
das Spannungsfeld zwischen Natur und Technik, Umwelt und Wirtschaft aus islamischer Perspektive erörtern, ethisch beurteilen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln
die Bedeutung des Konzepts der Nachhaltigkeit im Islam erörtern, mit modernen Nachhaltigkeitskonzepten vergleichen und die Relevanz für zeitgenössische Herausforderungen diskutieren
Niveau G
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild für ethisches und soziales Handeln in der heutigen Zeit beschreiben
verschiedene Formen der Muhammadverehrung in der islamischen Geschichte und Gegenwart in Grundzügen beschreiben
das Verhältnis von Nachfolge (ittibāʿ) und kritischer Auseinandersetzung mit der Prophetensunna beschreiben
Niveau M
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild für ethisches und soziales Handeln in der heutigen Zeit erläutern und auf konkrete Handlungssituationen beziehen
verschiedene Formen der Muhammadverehrung in der islamischen Geschichte und Gegenwart sowie ihre Funktion für die Identität der Muslime erläutern
das Verhältnis von Nachfolge (ittibāʿ) und kritischer Auseinandersetzung mit der Prophetensunna erörtern
Niveau E
die Bedeutung des Propheten Muhammad als Vorbild für ethisches und soziales Handeln in der heutigen Zeit erörtern und seine Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen beurteilen
verschiedene Formen der Muhammadverehrung in der islamischen Geschichte und Gegenwart vergleichen, ihre Funktion für die Identität der Muslime analysieren und kritisch reflektieren
das Verhältnis von Nachfolge (ittibāʿ) und kritischer Auseinandersetzung mit der Prophetensunna erörtern und die Bedeutung dieser Auseinandersetzung für ein zeitgemäßes Islamverständnis diskutieren
Niveau G
die Rolle und Verantwortung der Muslime in der pluralen Gesellschaft Deutschlands in Grundzügen beschreiben
muslimische Perspektiven zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen (z. B. Integration, Rassismus, Extremismus, Klimawandel) beschreiben
die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements aus islamischer Perspektive an Beispielen beschreiben
Niveau M
die Rolle und Verantwortung der Muslime in der pluralen Gesellschaft Deutschlands erläutern und die Bedeutung von Partizipation aufzeigen
muslimische Perspektiven zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen (z. B. Integration, Rassismus, Extremismus, Klimawandel) erläutern und mit säkularen Positionen vergleichen
die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements aus islamischer Perspektive an Beispielen erläutern und die Motivation aus dem Glauben ableiten
Niveau E
die Rolle und Verantwortung der Muslime in der pluralen Gesellschaft Deutschlands erörtern, die Bedeutung von Partizipation begründen und Herausforderungen und Chancen einer muslimischen Identität in einer säkularen Gesellschaft reflektieren
muslimische Perspektiven zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen (z. B. Integration, Rassismus, Extremismus, Klimawandel) erörtern, mit säkularen und anderen religiösen Positionen vergleichen und eigene Positionen entwickeln
die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements aus islamischer Perspektive erörtern, die Motivation aus dem Glauben ableiten und verschiedene Formen des Engagements kritisch reflektieren
Niveau G
theologische Grundlagen des islamischen Umgangs mit religiöser Vielfalt in Grundzügen beschreiben (z. B. 2:62, 2:148, 5:48, 109:6)
verschiedene Formen des interreligiösen Dialogs in Theorie und Praxis in Grundzügen beschreiben
die Bedeutung des Weltethos für das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen in Grundzügen beschreiben
Niveau M
theologische Grundlagen des islamischen Umgangs mit religiöser Vielfalt erläutern und ihre Bedeutung für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft aufzeigen (z. B. 2:62, 2:148, 5:48, 109:6)
verschiedene Formen des interreligiösen Dialogs in Theorie und Praxis erläutern und ihre Wirksamkeit beurteilen
die Bedeutung des Weltethos für das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen erläutern und diskutieren
Niveau E
theologische Grundlagen des islamischen Umgangs mit religiöser Vielfalt erörtern, ihre Bedeutung für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft diskutieren und eigene Positionen entwickeln (z. B. 2:62, 2:148, 5:48, 109:6)
verschiedene Formen des interreligiösen Dialogs in Theorie und Praxis vergleichen, ihre Wirksamkeit beurteilen und Möglichkeiten der Teilhabe reflektieren
die Bedeutung des Weltethos für das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen erörtern, seine Grenzen aufzeigen und alternative Ansätze vergleichen
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