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Lehrpläne Baden-Württemberg
Sekundarstufe I
Orthodoxe Religionslehre
prozessbezogen
Wahrnehmen
3
Deuten
3
Darstellen
4
Urteilen
4
Dialog führen
3
Handeln
5
Religiöse Sprache für sich erschließen und verwenden
5
inhaltsbezogen
Gott – Mensch – Welt (Klassen 5/6)
15
Die Heilige Schrift (Klassen 5/6)
4
Das liturgische Leben der Kirche (Klassen 5/6)
12
Geschichte und Gegenwart der Orthodoxen Kirche (Klassen 5/6)
6
Verantwortliches Handeln (Klassen 5/6)
11
Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen (Klassen 5/6)
9
Gott – Mensch – Welt (Klassen 7/8/9)
18
Die Heilige Schrift (Klassen 7/8/9)
7
Das liturgische Leben der Kirche (Klassen 7/8/9)
16
Geschichte und Gegenwart der Orthodoxen Kirche (Klassen 7/8/9)
12
Verantwortliches Handeln (Klassen 7/8/9)
10
Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen (Klassen 7/8/9)
10
Gott – Mensch – Welt (Klasse 10)
7
Die Heilige Schrift (Klasse 10)
3
Das liturgische Leben der Kirche (Klasse 10)
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Wahrnehmen
religiöse Spuren in der persönlichen Lebenswelt aufdecken und zunehmend zu einem Gesamtbild zusammenfügen
ihre Wahrnehmungsfähigkeit durch die christliche Haltung des Empfangens und der Teilhabe vertiefen, wie sie in ihrer ganzen Tiefe im zentralen Heilsgeschehen der göttlichen Liturgie erfahren werden kann
religiöse Phänomene auf unterschiedlichen Ebenen des Hörens, des Sehens, des Schmeckens, des Riechens ganzheitlich wahrnehmen und in Erklärungszusammenhänge einordnen
Deuten
Texte aus der Bibel und der kirchlichen Tradition sachgemäß deuten
symbolische Ausdrucksformen, wie zum Beispiel liturgische Handlungen, Kirchenarchitektur und Ikonographie, verstehen und versprachlichen
Glaubenszeugnisse in ihrer Bedeutsamkeit für persönliche und gesellschaftliche Fragen heute verstehen sowie auf Problemsituationen übertragen
Darstellen
grundlegende Ausdrucksformen religiösen Glaubens eindeutig nachvollziehbar beschreiben
Texte aus der Bibel und der orthodoxen Tradition in ihrer historischen Bedeutung und in ihrer Bedeutung für die Gegenwart interpretieren
religiöse Motive im Alltag und in der Kultur erkennen und angemessen erläutern
die Präsentation des eigenen Standpunkts und anderer Positionen medial und adressatenbezogen aufbereiten
Urteilen
sich inhaltlich mit Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen auseinandersetzen, Unterschiede und Ähnlichkeiten mit dem orthodoxen Glauben benennen und die eigenen Aussagen diesbezüglich argumentativ begründen
zu ethischen Problemen der Gegenwart einen eigenen Standpunkt entwickeln und vertreten
pauschale von differenzierten Aussagen begründet unterscheiden
sich aus orthodoxer Perspektive mit dem Zeitgeschehen und seinen Herausforderungen auseinander setzen und dadurch die eigene Urteilsfähigkeit entwickeln
Dialog führen
die eigene Tradition und erworbenes Wissen mit Blick auf die Perspektive des anderen verständlich darstellen sowie den eigenen Standpunkt argumentativ und sachbezogen vertreten
religiöse und ethische Einstellungen des anderen erkennen und verstehen sowie ihnen mit Toleranz, Respekt und Offenheit begegnen
zusammen mit Angehörigen Vertretern anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen nach Lösungen gemeinsamer Probleme suchen und gemeinsam handeln
Handeln
sich für die Schwachen in ihrer Umgebung einsetzen
sich gegen die Umweltzerstörung engagieren und Handlungsalternativen aufzeigen, wie man die Schöpfung bewahren kann
die Wichtigkeit einer nachhaltigen Entwicklung und der Friedenspolitik begründen und zu ihrer Verwirklichung beitragen
ihr eigenes Leben und ihre Umwelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten friedvoll und gerecht gestalten
außerschulische Handlungsfelder zum Beispiel in ihrer Kirchengemeinde (ministrieren, singen, lesen, bei Gemeindefesten gestaltend mitwirken) erkennen und sich nach Möglichkeit handelnd einbringen
Religiöse Sprache für sich erschließen und verwenden
religiöse Sprache reflektiert verwenden und für sich erschließen
religiöse und theologische Begriffe erläutern und diese im Gespräch mit anderen einsetzen
eigene religiöse Erfahrungen und Gottesvorstellungen auf unterschiedlichen Ebenen zum Ausdruck bringen
religiöse Ausdrucksformen der anderen Konfessionen und Religionen sensibel wahrnehmen und deuten
über Fragen nach Sinn und Transzendenz angemessen sprechen
Niveau G
skizzieren, welche Konsequenzen Wahrheit bzw. Lüge im eigenen Leben hat
anhand ausgewählter Stellen in der Heiligen Schrift Zeugnisse für die Trinität beschreiben (z. B. Gen 1; Gen 18; Ex 3; Mk 1,9-11; Mt 28,19)
anhand ausgewählter Quellen Gott als Schöpfer des Universums und des Menschen beschreiben (z. B. Gen 1; Gen 2; Ps 8; Ps 103; das Glaubensbekenntnis)
den Sündenfall und einige seiner Folgen beschreiben
Niveau M
beschreiben, welche Konsequenzen Wahrheit bzw. Lüge im eigenen Leben hat
anhand ausgewählter Stellen in der Heiligen Schrift Zeugnisse für die Trinität herausarbeiten (z. B. Gen 1; Gen 18; Ex 3; Mk 1,9-11; Mt 28,19)
anhand ausgewählter Quellen Gott als Schöpfer des Universums und des Menschen darstellen (z. B. Gen 1; Gen 2; Ps 8; Ps 103; das Glaubensbekenntnis)
den Sündenfall und seine Folgen erläutern
Niveau E
darstellen, welche Konsequenzen Wahrheit bzw. Lüge im eigenen Leben hat
anhand ausgewählter Stellen in der Heiligen Schrift Zeugnisse für die Trinität erläutern (z. B. Gen 1; Gen 18; Ex 3; Mk 1,9-11; Mt 28,19)
anhand ausgewählter Quellen Gott als Schöpfer des Universums und des Menschen charakterisieren (z. B. Gen 1; Gen 2; Ps 8; Ps 103; 2. Makk 7,28; das Glaubensbekenntnis, Gebete bei der Taufe)
die Deutung der Welt als Schöpfung zum modernen Weltbild in Beziehung setzen
sich mit dem Sündenfall und seinen Folgen auseinander setzen
Niveau G/M/E
gängige trinitarische Formeln in Gebeten beschreiben (z. B. Trisagion, Doxologien)
Niveau G/M
die Deutung der Welt als Schöpfung vor dem Hintergrund des modernen Weltbildes aufzeigen
Niveau G/M/E
den Aufbau der Bibel darstellen und aufzeigen, wie man eine bestimmte Bibelstelle findet
Niveau G
exemplarische Texte der Bibel und ihre Bedeutung für die Menschen heute in Ansätzen beschreiben (z. B. Schöpfungserzählungen, eine Patriarchengestalt, Lehre und Handeln Jesu an einem Gleichnis oder einem Wunder, Weihnachten, Taufe Christi (Theophanie), Tod und Auferstehung Christi im Hinblick auf die Kirchenfeste)
Niveau M
exemplarische Texte der Bibel beschreiben und ihre Bedeutung für die Menschen heute in Ansätzen darstellen (z. B. Schöpfungserzählungen, eine Patriarchengestalt, Lehre und Handeln Jesu an einem Gleichnis oder einem Wunder, Weihnachten, Taufe Christi (Theophanie), Tod und Auferstehung Christi im Hinblick auf die Kirchenfeste)
Niveau E
exemplarische Texte der Bibel beschreiben und ihre Bedeutung für die Menschen heute in Ansätzen erläutern (z. B. Schöpfungserzählungen, eine Patriarchengestalt, Lehre und Handeln Jesu an einem Gleichnis und einem Wunder, Weihnachten, Taufe Christi (Theophanie), Tod und Auferstehung Christi im Hinblick auf die Kirchenfeste)
Niveau G
einige gängige auswendig gelernte Gebete wie das „Himmlischer König“, das Trisagion, das Vater Unser, das „Gottesgebärerin Jungfrau, freue dich“ inhaltlich skizzieren
die Hochfeste Ostern und Christi Geburt beschreiben und skizzieren, wie die Inhalte des jeweiligen Festes in dem Troparion oder Kondakion dieses Festes widergespiegelt werden
einige Elemente des Kirchenraumes in Bezug zum Gottesdienst aufzeigen
die Bedeutung der Taufe beschreiben
Niveau M
einige gängige auswendig gelernte Gebete wie das „Himmlischer König“, das Trisagion, das Vater Unser, das „Gottesgebärerin Jungfrau, freue dich“ inhaltlich beschreiben
die Hochfeste Ostern, Christi Geburt und Theophanie beschreiben und skizzieren, wie die Inhalte des jeweiligen Festes in dem Troparion oder Kondakion dieses Festes widergespiegelt werden
den Aufbau des Kirchenraumes und seine Bedeutung für die gottesdienstliche Praxis beschreiben
die Bedeutung der Taufe aufzeigen
Niveau E
einige gängige auswendig gelernte Gebete wie das „Himmlischer König“, das Trisagion, das Vater Unser, das „Gottesgebärerin Jungfrau, freue dich“ inhaltlich erklären
die Hochfeste Ostern, Christi Geburt und Theophanie beschreiben und ein Troparion oder Kondakion dieser Feste erläutern
den Aufbau des Kirchenraumes und seine Bedeutung für die gottesdienstliche Praxis erläutern
die Bedeutung der Taufe erläutern
Niveau G
die Anfänge der Kirche und die Entwicklung des Christentums in den ersten Jahrhunderten skizzieren (Pfingstereignis, Apostel Paulus, Ausbreitung des Christentums, Christenverfolgungen, das Toleranzedikt von Mailand (313 n. Chr.))
das Leben eines bedeutenden Heiligen bzw. einer bedeutenden Heiligen der Orthodoxie darstellen (z. B. hl. Dimitrius, hl. Antonius, hl. Nikolaus, hl. Panteleimon, hl. Georgios, hl. Seraphim von Sarov, hl. Sava von Serbien, hl. Nina, hl. Benedikt von Nursia, hl. Martin von Tours, hl. Bonifatius, hl. Paraskeva Petka)
Niveau M
die Anfänge der Kirche und die Entwicklung des Christentums in den ersten Jahrhunderten beschreiben (Pfingstereignis, Apostel Paulus, Ausbreitung des Christentums, Christenverfolgungen, das Toleranzedikt von Mailand (313 n. Chr.))
bedeutende Heilige der Orthodoxie nennen und das Leben eines Heiligen bzw. einer Heiligen beschreiben (z. B. hl. Dimitrius, hl. Antonius, hl. Nikolaus, hl. Panteleimon, hl. Georgios, hl. Seraphim von Sarov, hl. Sava von Serbien, hl. Nina, hl. Benedikt von Nursia, hl. Martin von Tours, hl. Bonifatius, hl. Paraskeva Petka)
Niveau E
die Anfänge der Kirche darstellen und die Entwicklung des Christentums in den ersten Jahrhunderten beschreiben (Pfingstereignis, Apostel Paulus, Ausbreitung des Christentums, Christenverfolgungen, das Toleranzedikt von Mailand (313 n. Chr.))
bedeutende Heilige der Orthodoxie nennen und deren Leben in Grundzügen darstellen (z. B. hl. Dimitrius, hl. Antonius, hl. Nikolaus, hl. Panteleimon, hl. Georgios, hl. Seraphim von Sarov, hl. Sava von Serbien, hl. Nina, hl. Benedikt von Nursia, hl. Martin von Tours, hl. Bonifatius, hl. Paraskeva Petka)
Niveau G
aufzeigen, warum das Einhalten von Regeln dem Leben Sinn und Wert gibt (z. B. in der Familie, in der Schule, unter den Freunden)
die Bedeutung der Goldenen Regel (Mt 7,12) und des Gebots der Nächstenliebe (Mt 22,37-39) für den Umgang miteinander erläutern
Beispiele eines umweltbewussten Verhaltens im Alltag hinsichtlich der Verantwortung für die Schöpfung beschreiben (Mensch als fürsorgender Herrscher der Schöpfung und zum Beispiel technologische Entwicklung, Umgang mit den Energieressourcen)
einen Fall in unserer Zeit beschreiben, wo die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung verlangt wird (z. B. Artenschutz, Plastik im Meer/Ozean, Energiegewinnung)
Niveau M/E
erklären, warum das Einhalten von Regeln dem Leben Sinn und Wert gibt (z. B. in der Familie, in der Schule, unter den Freunden)
Niveau M
die Bedeutung der Goldenen Regel (Mt 7,12) und des Gebots der Nächstenliebe (Mt 22,37-39) für den Umgang miteinander herausarbeiten
Beispiele eines umweltbewussten Verhaltens im Alltag hinsichtlich der Verantwortung für die Schöpfung darstellen (Mensch als fürsorgender Herrscher der Schöpfung und zum Beispiel technologische Entwicklung, Umgang mit den Energieressourcen)
einen Fall in unserer Zeit charakterisieren, wo die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung verlangt wird (z. B. Artenschutz, Plastik im Meer/Ozean, Energiegewinnung)
Niveau E
die Bedeutung der Goldenen Regel (Mt 7,12) und des Gebots der Nächstenliebe (Mt 22,37-39) für den Umgang miteinander begründen
Beispiele eines umweltbewussten Verhaltens im Alltag hinsichtlich der Verantwortung für die Schöpfung erläutern (Mensch als fürsorgender Herrscher der Schöpfung, technologische Entwicklung, Umgang mit den Energieressourcen)
sich exemplarisch mit einem Fall in unserer Zeit auseinandersetzen, wo die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung verlangt wird (z. B. Artenschutz, Plastik im Meer/Ozean, Energiegewinnung)
Niveau G
einige Feste, Versammlungsorte, Bräuche oder Rituale im Judentum beschreiben (z. B. Pessach, Sabbat, Synagoge, Gebetsformen, Beschneidung)
einige Feste, Versammlungsorte, Bräuche oder Rituale im Islam beschreiben (z. B. Ramadan oder Fastenbrechen, Moschee, Gebetsformen, Pilgerfahrt, Beschneidung)
anhand eines Merkmals Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den drei monotheistischen Religionen skizzieren (z. B. Bedeutung des jeweiligen Religionsgründers; Bedeutung Jesu Christi in den drei Religionen; Bedeutung der heiligen Schriften; Bedeutung von Essvorschriften)
Niveau M
einige Feste, Versammlungsorte, Bräuche oder Rituale im Judentum darstellen (z. B. Pessach, Sabbat, Synagoge, Gebetsformen, Beschneidung)
einige Feste, Versammlungsorte, Bräuche oder Rituale im Islam darstellen (z. B. Ramadan oder Fastenbrechen, Moschee, Gebetsformen, Pilgerfahrt, Beschneidung)
anhand eines Merkmals Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den drei monotheistischen Religionen aufzeigen (z. B. Bedeutung des jeweiligen Religionsgründers; Bedeutung Jesu Christi in den drei Religionen; Bedeutung der heiligen Schriften; Bedeutung von Essvorschriften)
Niveau E
Feste, Versammlungsorte, Bräuche und Rituale im Judentum erklären (z. B. Pessach, Sabbat, Synagoge, Gebetsformen, Beschneidung)
Feste, Versammlungsorte, Bräuche und Rituale im Islam erklären (z. B. Ramadan und Fastenbrechen, Moschee, Gebetsformen, Pilgerfahrt, Beschneidung)
die drei monotheistischen Religionen anhand eines Merkmals vergleichen (z. B. Bedeutung des jeweiligen Religionsgründers; Bedeutung Jesu Christi in den drei Religionen; Bedeutung der heiligen Schriften; Bedeutung von Essvorschriften)
Niveau G
den Menschen als Gottes Abbild und Gleichnis charakterisieren und einzelne Aspekte davon benennen (z. B. Gen 1, 26-27, Gen 5, 1-2, Ps 8)
Begierden und Suchtverhalten als Einschränkung der Freiheit darstellen und ihre Wirkung auf Familie und Gesellschaft beschreiben
unter Berücksichtigung des Prinzips der Ökonomia den Umgang der Orthodoxen Kirche mit Sünde, Schuld und Vergebung herausarbeiten
die Bedeutung einer heilen, gelungenen Beziehung zu Gott, den Menschen und der gesamten Schöpfung darstellen
an Beispielen von Heiligen und der Gottesmutter die Berufung des Menschen zur Heiligkeit und Aspekte der Vergöttlichung (Theosis) beschreiben
das Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel in seinen Grundinhalten skizzieren
Niveau M
den Menschen als Gottes Abbild und Gleichnis charakterisieren und einzelne Aspekte davon erklären (z. B. Gen 1, 26-27, Gen 5, 1-2, Ps 8)
Begierden und Suchtverhalten als Einschränkung der Freiheit erläutern und ihre Wirkung auf Familie und Gesellschaft charakterisieren
unter Berücksichtigung des Prinzips der Ökonomia den Umgang der Orthodoxen Kirche mit Sünde, Schuld und Vergebung charakterisieren
die Bedeutung einer heilen, gelungenen Beziehung zu Gott, den Menschen und der gesamten Schöpfung charakterisieren
an Beispielen von Heiligen und der Gottesmutter die Berufung des Menschen zur Heiligkeit und Aspekte der Vergöttlichung (Theosis) darstellen
das Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel in seinen Grundinhalten erläutern
Niveau E
den Menschen als Gottes Abbild und Gleichnis charakterisieren und einzelne Aspekte davon analysieren (Gen 1, 26-27, Gen 5, 1-2, Ps 8)
Begierden und Suchtverhalten als Einschränkung der Freiheit erörtern und zu ihrer Wirkung auf Familie und Gesellschaft Stellung nehmen
sich unter Berücksichtigung des Prinzips der Ökonomia mit dem Umgang der Orthodoxen Kirche mit Sünde, Schuld und Vergebung auseinandersetzen
die Bedeutung einer heilen, gelungenen Beziehung zu Gott, den Menschen und der gesamten Schöpfung herausarbeiten
an Beispielen von Heiligen und der Gottesmutter die Berufung des Menschen zur Heiligkeit und Aspekte der Vergöttlichung (Theosis) erläutern
das Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel in seinen Grundinhalten analysieren
Niveau G
zentrale Texte der Bibel im heilsgeschichtlichen Kontext darstellen und ihre Bedeutung für ethische Entscheidungen heute aufzeigen (Dekalog, ein Prophet, Bergpredigt; Problembeispiele wie Konsumverhalten, Umgang mit Medien)
Niveau M
zentrale Texte der Bibel im heilsgeschichtlichen Kontext erläutern und ihre Bedeutung für ethische Entscheidungen heute herausarbeiten (Dekalog, Beispiele von zwei Propheten, Bergpredigt; Problembeispiele wie Konsumverhalten, Umgang mit Medien)
Niveau E
zentrale Texte der Bibel im heilsgeschichtlichen Kontext erläutern und Perspektiven für ethische Entscheidungen heute entwickeln (Dekalog, Auszüge aus der Bergpredigt, Beispiele von zwei Propheten; Problembeispiele wie Konsumverhalten, Umgang mit Medien)
ausgewählte Psalmen als Ausdrucksform menschlicher Gotteserfahrung interpretieren (z. B. messianische, Buß-, Schöpfungs-, Klage- bzw. Lobpsalmen)
Erzählungen von Gotteserfahrungen im Alten Testament interpretieren (z. B. Gen 18; 1. Kön 19; Ex 3)
Niveau G/M
ausgewählte Psalmen als Ausdrucksform menschlicher Gotteserfahrung untersuchen (z. B. messianische, Buß-, Schöpfungs-, Klage- bzw. Lobpsalmen)
Erzählungen von Gotteserfahrungen im Alten Testament untersuchen (z. B. Gen 18; 1. Kön 19; Ex 3)
Niveau G
den Aufbau des Kirchenjahres in Bezug auf das Osterfest skizzieren
sich mit Vergänglichkeit und Sterben auseinander setzen und den liturgischen Umgang mit dem Tod an Beispielen darstellen
die Bedeutung von Sakramenten erklären
die Struktur der Göttlichen Liturgie beschreiben
Niveau M
den Aufbau des Kirchenjahres in Bezug auf das Osterfest beschreiben
sich mit Vergänglichkeit und Sterben auseinander setzen und den liturgischen Umgang mit dem Tod an Beispielen erläutern
die Bedeutung von Sakramenten herausarbeiten
die Struktur der Göttlichen Liturgie darstellen
Niveau E
den Aufbau des Kirchenjahres in Bezug auf das Osterfest erläutern
die Bedeutung der großen Fastenzeit erläutern und ihre Struktur darstellen
sich mit Vergänglichkeit und Sterben auseinander setzen und den liturgischen Umgang mit dem Tod an Beispielen interpretieren
die Bedeutung von Sakramenten entfalten
die Struktur der Göttlichen Liturgie erläutern
Merkmale der Ikone und ihren Sinn interpretieren (z. B. Christus-, Gottesmutter-, Heiligen- oder Festtagsikonen)
Niveau G/M
die Bedeutung der großen Fastenzeit und ihre Struktur darstellen
Merkmale der Ikone und ihren Sinn erläutern (z. B. Christus-, Gottesmutter-, Heiligen- oder Festtagsikonen)
Niveau G
die geschichtliche Entwicklung der Kirche ab Konstantin dem Großem in Grundzügen skizzieren (Ausbreitung des Christentums z. B. bei den Germanen oder Slaven, exemplarisch ein ökumenisches Konzil)
exemplarisch Hintergründe des Großen Schismas (1054) benennen und Versuche in Richtung Ökumene darstellen
Sinn und geschichtliche Entwicklung des Mönchtums aufzeigen und die Bedeutung der Klöster in Geschichte und Gegenwart charakterisieren (christliche Askese, hl. Antonius der Große, Berg Athos, ein orthodoxes Frauenkloster z. B. in Deutschland)
an Beispielen von herausragenden kirchlichen Persönlichkeiten die Entfaltung der Orthodoxie in der Welt skizzieren (z. B. hl. Vladimir, hl. Sava, hl. Helena und Konstantin der Große, hl. Bonifatius, hl. Nikolai von Japan, hl. Hermann von Alaska)
Niveau M
die geschichtliche Entwicklung der Kirche ab Konstantin dem Großem in Grundzügen beschreiben (Ausbreitung des Christentums z. B. bei den Germanen oder Slaven, exemplarisch ein ökumenisches Konzil)
einige Hintergründe des Großen Schismas (1054) herausarbeiten und Versuche in Richtung Ökumene darstellen
Sinn und geschichtliche Entwicklung des Mönchtums darstellen und die Bedeutung der Klöster in Geschichte und Gegenwart charakterisieren (christliche Askese, hl. Antonius der Große, Berg Athos, ein orthodoxes Frauenkloster z. B. in Deutschland)
an Beispielen von herausragenden kirchlichen Persönlichkeiten die Entfaltung der Orthodoxie in der Welt darstellen (z. B. hl. Vladimir, hl. Sava, hl. Helena und Konstantin der Große, hl. Bonifatius, hl. Nikolai von Japan, hl. Hermann von Alaska)
Niveau E
die geschichtliche Entwicklung der Kirche ab Konstantin dem Großem in Grundzügen darstellen (Ausbreitung des Christentums z. B. bei den Germanen oder Slaven, exemplarisch ein ökumenisches Konzil)
einige Hintergründe des Großen Schismas (1054) herausarbeiten und Versuche in Richtung Ökumene untersuchen
Sinn und geschichtliche Entwicklung des Mönchtums untersuchen und sich mit der Bedeutung der Klöster in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen (christliche Askese, hl. Antonius der Große, Berg Athos, ein orthodoxes Frauenkloster z. B. in Deutschland)
an Beispielen von herausragenden kirchlichen Persönlichkeiten die Entfaltung der Orthodoxie in der Welt herausarbeiten (z. B. hl. Vladimir, hl. Sava, hl. Helena und hl. Konstantin der Große, hl. Bonifatius, hl. Nikolai von Japan, hl. Hermann von Alaska, hl. Nina von Georgien)
Niveau G/M/E
sich mit der Bedeutung des Dekalogs und der Seligpreisungen für das eigene Leben auseinandersetzen
sich mit verbreiteten Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Liebe und Sexualität auseinandersetzen und diese mit der orthodoxen Sichtweise auf Liebe und Sexualität vergleichen (Liebe und Sexualität in den Medien, Sinn der Ehe, Symbolik des Ehesakraments)
Niveau G
das diakonische Handeln und christliches Engagement an Beispielen aus der eigenen Gemeinde und der Gesellschaft beschreiben
Erfahrungen aus einem (möglicherweise an der Schule) durchgeführten sozialen Projekts darstellen
sich mit Erfahrungen von Leid und Gewalt in der Welt auseinandersetzen und an Beispielen skizzieren, welchen Beitrag zum Frieden Christinnen und Christen leisten können
Niveau M
das diakonische Handeln und christliches Engagement an Beispielen aus der eigenen Gemeinde und der Gesellschaft darstellen
sich mit Erfahrungen von Leid und Gewalt in der Welt auseinandersetzen und an Beispielen darstellen, welchen Beitrag zum Frieden Christinnen und Christen leisten können
Niveau E
das diakonische Handeln und christliches Engagement an Beispielen aus der eigenen Gemeinde und der Gesellschaft erläutern
sich mit Erfahrungen von Leid und Gewalt in der Welt auseinandersetzen und an Beispielen erläutern, welchen Beitrag zum Frieden Christinnen und Christen leisten können
Niveau M/E
Erfahrungen aus einem (möglicherweise an der Schule) durchgeführten sozialen Projekts erläutern
Niveau G/M/E
die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche an ausgewählten Erscheinungsformen vergleichen (z. B. Gotteshaus, Feste und Rituale)
Niveau G
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen charakterisieren (z. B. Heiligenverehrung, Sakramente, Kirchenverständnis)
das römisch-katholische Papstamt beschreiben (z. B. Jurisdiktionsprimat, Unfehlbarkeit)
zentrale Anliegen der Reformation skizzieren (z. B. sola scriptura, solus Christus, sola gratia, sola fide)
Niveau M
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen herausarbeiten (z. B. Heiligenverehrung, Sakramente, Kirchenverständnis)
das römisch-katholische Papstamt erläutern (z. B. Jurisdiktionsprimat, Unfehlbarkeit)
zentrale Anliegen der Reformation darstellen (z. B. sola scriptura, solus Christus, sola gratia, sola fide)
Niveau E
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen untersuchen (z. B. Heiligenverehrung, Sakramente, Kirchenverständnis)
sich mit dem römisch-katholischen Papstamt auseinandersetzen (z. B. Jurisdiktionsprimat, Unfehlbarkeit)
zentrale Anliegen der Reformation erläutern (z. B. sola scriptura, solus Christus, sola gratia, sola fide)
Niveau G
die Zwei-Naturen-Lehre in ihrer Bedeutung für die Erlösung des Menschen skizzieren
Grundzüge der Trinitätslehre skizzieren
Niveau M
die Zwei-Naturen-Lehre in ihrer Bedeutung für die Erlösung des Menschen erläutern
Grundzüge der Trinitätslehre darstellen
Niveau E
die Zwei-Naturen-Lehre in ihrer Bedeutung für die Erlösung des Menschen interpretieren
Grundzüge der Trinitätslehre erläutern
Niveau G/M/E
sich mit Erfahrungen von Krankheit, Sterben und Tod auseinandersetzen und die Auferstehungshoffnung als Antwort des christlichen Glaubens auf den Tod erläutern
Niveau G
Jesus Christus als Gott und Mensch in einer Person anhand von Texten des Neuen Testaments beschreiben (z. B. Joh 1, Lk 1, Kol 1, 15-19, Phil 2, 5-11)
Niveau M
Jesus Christus als Gott und Mensch in einer Person anhand von Texten des Neuen Testaments darstellen (z. B. Joh 1, Lk 1, Kol 1, 15-19, Phil 2, 5-11)
Niveau E
Jesus Christus als Gott und Mensch in einer Person anhand von Texten des Neuen Testaments charakterisieren (z. B. Joh 1, Lk 1, Kol 1, 15-19, Phil 2, 5-11)
Niveau G
die Bedeutung der Ikonostase und des Altarraumes darstellen
die Bedeutung der Eucharistie für das orthodoxe Christsein beschreiben (z. B. Kirche als Leib Christi, Vergöttlichung)
den Inhalt des Eucharistischen Kanons skizzieren
Niveau M
die Bedeutung der Ikonostase und des Altarraumes erklären
die Bedeutung der Eucharistie für das orthodoxe Christsein herausarbeiten (z. B. Kirche als Leib Christi, Vergöttlichung)
den Inhalt des Eucharistischen Kanons erläutern
Niveau E
sich mit der Bedeutung der Ikonostase und des Altarraumes auseinandersetzen
sich mit der Bedeutung der Eucharistie für das orthodoxe Christsein auseinandersetzen (z. B. Kirche als Leib Christi, Vergöttlichung)
den Inhalt des Eucharistischen Kanons interpretieren
Niveau G/M/E
sich mit dem Sinn des Ehe- und des Bußsakraments auseinandersetzen (z. B. Mt 19,4; Mk 10,6; Joh 20,23; 1.Joh 1,9)
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Gemeinsamer Bildungsplan der Sekundarstufe I – Orthodoxe Religionslehre (RORTH, V1, 05.09.2017)
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