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Lehrpläne Baden-Württemberg
Sekundarstufe I
Wahlfach Informatik
prozessbezogen
2.1 Strukturieren und Vernetzen
7
2.2 Modellieren und Implementieren
13
2.3 Kommunizieren und Kooperieren
10
2.4 Analysieren und Bewerten
9
inhaltsbezogen
3.1.1 Daten und Codierung
12
3.1.2 Algorithmen
15
3.1.3 Rechner und Netze
17
3.1.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit
6
3.2.1 Daten und Codierung
9
3.2.2 Algorithmen
41
3.2.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit
9
3.3.1 Daten und Codierung
9
3.3.2 Algorithmen
6
3.3.3 Rechner und Netze
8
3.3.4 Informationsgesellschaft und Datensicherheit
14
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Daten strukturieren und vernetzen
mit dem Schulnetz (zum Beispiel Homeverzeichnis, Tauschverzeichnis, mobile Datenträger, Netzwerkdrucker) zielorientiert arbeiten
Dateien und Bezeichner (zum Beispiel für Variablen, Unterprogramme) aussagekräftig benennen
Beziehungen zwischen Daten/Objekten (zum Beispiel Hierarchien in Verzeichnisbäumen oder Stammbäumen, die Struktur des Internets, Verkehrsnetz als Graph) erkennen und erläutern
gleichartige Daten in geeigneten Datenstrukturen zusammenfassen (zum Beispiel Namensliste einer Klasse, Pixel einer Rastergrafik etc.)
Prozesse strukturieren und vernetzen
Handlungsschritte chronologisch ordnen (auch aufgrund von kausalen Zusammenhängen)
Teillösungen zur Lösung des Gesamtproblems nutzen
Schnittstellen für Teilbereiche definieren, die unabhängig voneinander bearbeitet werden (zum Beispiel Gruppenarbeit, Protokolle bei Client-Server, Parameter und Rückgabewerte bei Unterprogrammen)
Problemstellungen analysieren und aufbereiten
die für die Problemstellung relevanten Informationen herausarbeiten und fehlende beziehungsweise ergänzende Informationen beschaffen
für (Teil‑)Abläufe notwendige Eingabedaten und Ergebnisse beschreiben und in Form von Testfällen formalisieren
vorliegende Informationen für die Lösung geeignet aufbereiten (zum Beispiel durch Filtern, Reduktion, Kategorisieren)
charakteristische und verallgemeinerbare Bestandteile herausarbeiten (Abstraktion)
Konzipieren und Lösungen entwickeln
relevante Abläufe, Daten und ihre Beziehungen in informatischen Modellen darstellen
passende Strukturen und Lösungsstrategien für gegebene Problemstellungen auswählen
geeignete Programme und Hilfsmittel zur grafisch gestützten Modellierung einsetzen
unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung einer Lösung miteinbeziehen
Implementieren
Abläufe in einer (zum Beispiel grafischen) Programmiersprache implementieren
geeignete Codebausteine aus verschiedenen Quellen auswählen, gegebenenfalls adaptieren und in eigene Programme einbauen
Testen und reflektieren
Programme gezielt gegen vorab formulierte Testfälle testen
Fehler in der Implementierung systematisch aufspüren und beheben (zum Beispiel Debugger)
die Angemessenheit von Lösungen und die erreichten Resultate bewerten
Überlegungen, Lösungswege und Ergebnisse darstellen
fachspezifische Schreib- und Notationsweisen verwenden
Sachverhalte, eigene Ideen, Lösungswege und Ergebnisse zielgruppenorientiert und unter Beachtung der informatischen Terminologie erläutern und strukturiert darstellen
Dokumentieren und kommentieren
eigenen und fremden Programmcode in geeigneter Weise kommentieren und dokumentieren
vorhandene Dokumentationen und kommentierten Programmcode lesen und verstehen
Kooperativ arbeiten
arbeitsteilig als Team ihre Aufgaben planen, strukturieren, ausführen, reflektieren und präsentieren
zielorientiert auf einer vorhandenen Infrastruktur kommunizieren und geeignete digitale Werkzeuge zum Teilen von Informationen (zum Beispiel Arbeitsergebnisse, Fragen, Programmcode) einsetzen
Kommunizieren in der Gesellschaft
in Erarbeitung, Kooperation und Darstellung alltagsrelevante rechtliche Regelungen befolgen und verantwortungsvoll mit eigenen und fremden personenbezogenen Daten umgehen
charakteristische Merkmale verschiedener Kommunikationsformen (Mensch-Mensch, Mensch-Maschine, Maschine-Maschine) auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysieren und deren gesellschaftliche Auswirkungen bewerten
Sicherheitsaspekte bei ihrem Kommunikationsverhalten berücksichtigen und die gesellschaftliche Relevanz von verschlüsselter Kommunikation reflektieren
Aspekte von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt im Kontext informatischer Fragestellungen diskutieren
Informatische Aspekte
durch Analyse (zum Beispiel „gezieltes Anwenden“/Blackbox oder auch Codebetrachtung/Whitebox) Erkenntnisse über das Verhalten von informatischen Systemen gewinnen
informatische Modelle mit der jeweiligen Realsituation vergleichen
unterschiedliche Lösungsansätze und Vorgehensweisen miteinander vergleichen und bewerten
Optimierungsbedarf ermitteln und gegebenenfalls Lösungswege optimieren
Kenntnisse über den inneren Ablauf informatischer Systeme im Alltag nutzen
Einsatzbereiche und Grenzen von Modellen erkennen
Entscheidungen auf der Grundlage informatischen Sachverstands treffen und diese sachegrecht begründen
Gesellschaftliche Aspekte
Auswirkungen von Computersystemen auf Gesellschaft, Berufswelt und persönliches Lebensumfeld aus verschiedenen Perspektiven bewerten
im Zusammenhang einer digitalisierten Gesellschaft einen eigenen Standpunkt zu ethischen Fragen in der Informatik einnehmen und ihn argumentativ vertreten
Niveau G
die Begriffe Fehlerkorrektur und Fehlererkennung erklären und alltagsrelevanten Beispielen zuordnen (z. B. zerkratzte CD, unlesbarer Barcode)
Verfahren zur Fehlererkennung (u. a. Prüfsumme) anwenden (z. B. bei EAN, Personalausweisnummer)
im Alltag die Strukturen Liste, Baum und Graph (z. B. Namensliste, Stammbaum, Organigramm, Straßenkarte, S-Bahn-Netz) identifizieren und mit diesen Strukturen Daten geeignet darstellen (z. B. Systematik im Tierreich, Schule)
Zahlen in Hexadezimaldarstellung identifizieren und mit geeigneten Hilfsmitteln (z. B. Taschenrechner) in Dezimalzahlen umwandeln
Niveau M
die Begriffe Fehlerkorrektur, Fehlererkennung, Redundanz erklären und deren Notwendigkeit anhand von alltagsrelevanten Beispielen erläutern (z. B. zerkratzte CD, unlesbarer Barcode)
Verfahren zur Fehlererkennung (u. a. Prüfsumme) anwenden (z. B. bei EAN, Personalausweisnummer)
im Alltag die Strukturen Liste, Baum und Graph (z. B. Namensliste, Stammbaum, Organigramm, Straßenkarte, S-Bahn-Netz) identifizieren und mit diesen Strukturen Daten geeignet darstellen (z. B. Systematik im Tierreich, Struktur des Internets)
Zahlen in Hexadezimaldarstellung identifizieren und mit geeigneten Hilfsmitteln (z. B. Taschenrechner) in Dezimalzahlen umwandeln
Niveau E
die Begriffe Fehlerkorrektur, Fehlererkennung, Redundanz erklären und deren Notwendigkeit anhand von alltagsrelevanten Beispielen erläutern (z. B. zerkratzte CD, unlesbarer Barcode)
Verfahren zur Fehlererkennung (u. a. Prüfsumme) anwenden (z. B. bei EAN, Personalausweisnummer)
im Alltag die Strukturen Liste, Baum und Graph (z. B. Namensliste, Stammbaum, Organigramm, Straßenkarte, S-Bahn-Netz) identifizieren und mit diesen Strukturen Daten geeignet darstellen (z. B. Systematik im Tierreich, Struktur des Internets)
die wechselseitige Umwandlung zwischen Hexadezimalzahlen und Binärzahlen bzw. Dezimalzahlen durchführen
Niveau G
Logische Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) in Bedingungen von Schleifen und Verzweigungen verwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden (z. B. um Würfelergebnisse zu simulieren oder einen Spielverlauf abwechslungsreicher zu gestalten)
eine indexbasierte Datenstruktur zur Speicherung und Verarbeitung gleichartiger Daten (auch per Iteration) verwenden
grundlegende Algorithmen auf einer indexbasierten Datenstruktur (z. B. Füllen mit Werten, Maximumsuche, Summenbildung) implementieren
Unterprogramme verwenden, um Programmcode zu strukturieren und redundanten Code zu vermeiden
Niveau M
Logische Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) in Bedingungen von Schleifen und Verzweigungen verwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden (z. B. um Würfelergebnisse zu simulieren oder einen Spielverlauf abwechslungsreicher zu gestalten)
eine indexbasierte Datenstruktur zur Speicherung und Verarbeitung gleichartiger Daten (auch per Iteration) verwenden
grundlegende Algorithmen auf einer indexbasierten Datenstruktur (z. B. Füllen mit Werten, Maximumsuche, Summenbildung) beschreiben und implementieren
Unterprogramme verwenden, um Programmcode zu strukturieren und redundanten Code zu vermeiden
Niveau E
Logische Verknüpfungen (UND, ODER, NICHT) in Bedingungen von Schleifen und Verzweigungen verwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden (z. B. um Würfelergebnisse zu simulieren oder einen Spielverlauf abwechslungsreicher zu gestalten)
eine indexbasierte Datenstruktur zur Speicherung und Verarbeitung gleichartiger Daten (auch per Iteration) verwenden
grundlegende Algorithmen auf einer indexbasierten Datenstruktur (z. B. Füllen mit Werten, Maximumsuche, Summenbildung, Bubblesort) erläutern und implementieren
Unterprogramme verwenden, um Programmcode zu strukturieren und redundanten Code zu vermeiden
Niveau G
den grundlegenden Aufbau eines lokalen Rechnernetzes und die Rolle seiner Komponenten (Endgerät, Verbindung, Verteiler) beschreiben
die Notwendigkeit einer eindeutigen Adressierung zur Kommunikation in Netzen erläutern und hierfür Beispiele nennen (IP-Adresse und z. B. Handynummer, E-Mail-Adresse)
das Prinzip der paketorientierten Datenübertragung erläutern
die Notwendigkeit eines Protokolls für technische und nicht-technische Kommunikation in einem gegebenen Szenario erläutern (z. B. Ping-Anfrage, moderiertes Gespräch in Gruppe)
ein vorgegebenes lokales Rechnernetz mit Webserver in einer geeigneten Simulationsumgebung unter Anleitung erstellen
Niveau M
den grundlegenden Aufbau eines lokalen Rechnernetzes und die Rolle seiner Komponenten (Endgerät, Verbindung, Verteiler) erklären
die Notwendigkeit einer eindeutigen Adressierung zur Kommunikation in Netzen erläutern und hierfür Beispiele nennen (IP-Adresse und z. B. Handynummer, E-Mail-Adresse)
das Prinzip der paketorientierten Datenübertragung erläutern
die Notwendigkeit eines Protokolls für technische und nicht-technische Kommunikation erläutern (z. B. Ping-Anfrage, moderiertes Gespräch in Gruppe) und für geeignete Szenarien eigene Protokolle entwerfen
das Prinzip der Namensauflösung (DNS in einem lokalen Rechnernetz und z. B. Kontaktliste, Telefonbuch) erklären
ein lokales Rechnernetz mit DNS und Webserver in einer geeigneten Simulationsumgebung unter Anleitung entwerfen und untersuchen
Niveau E
den grundlegenden Aufbau eines lokalen Rechnernetzes und die Rolle seiner Komponenten (Endgerät, Verbindung, Verteiler) erläutern
die Notwendigkeit einer eindeutigen Adressierung zur Kommunikation in Netzen erläutern und hierfür Beispiele nennen (IP-Adresse und z. B. Handynummer, E-Mail-Adresse)
das Prinzip der paketorientierten Datenübertragung erläutern
die Notwendigkeit eines Protokolls für technische und nicht-technische Kommunikation erläutern (z. B. Ping-Anfrage, moderiertes Gespräch in Gruppe) und für geeignete Szenarien eigene Protokolle entwerfen
das Prinzip der Namensauflösung (DNS in einem lokalen Rechnernetz und z. B. Kontaktliste, Telefonbuch) erläutern
ein lokales Rechnernetz mit DNS und Webserver in einer geeigneten Simulationsumgebung entwerfen und untersuchen
Niveau G
eine aktuell eingesetzte Technologie erläutern, mit der personenbezogene Daten gesammelt werden (z. B. Webtracking, Cookies, Geodaten)
Möglichkeiten beschreiben, um das Sammeln personenbezogener Daten einzuschränken (z. B. anonymes Surfen, Rechteverwaltung von Apps, Standortfreigabe)
Niveau M
eine aktuell eingesetzte Technologie erläutern, mit der personenbezogene Daten gesammelt werden (z. B. Webtracking, Cookies, Geodaten)
Möglichkeiten beschreiben, um das Sammeln personenbezogener Daten einzuschränken (z. B. anonymes Surfen, Rechteverwaltung von Apps, Standortfreigabe)
Niveau E
eine aktuell eingesetzte Technologie erläutern, mit der personenbezogene Daten gesammelt werden (z. B. Webtracking, Cookies, Geodaten)
Möglichkeiten erläutern, um das Sammeln personenbezogener Daten einzuschränken (z. B. anonymes Surfen, Rechteverwaltung von Apps, Standortfreigabe)
Niveau G
Begriffe aus der Graphentheorie (Kanten, Ecken, Kantenzüge) verwenden, um geeignete Problemstellungen übersichtlich darzustellen
erläutern, dass die Brute-Force-Methode für das Problem des kürzesten/schnellsten Pfades i. d. R. ungeeignet ist
den Algorithmus von Dijkstra zur Wegsuche an einem Beispiel durchführen
Niveau M
Begriffe aus der Graphentheorie (Kanten, Ecken, Kantenzüge) verwenden, um geeignete Problemstellungen übersichtlich darzustellen
erläutern, dass die Brute-Force-Methode für das Problem des kürzesten/schnellsten Pfades i. d. R. ungeeignet ist
den Algorithmus von Dijkstra zur Wegsuche erklären und händisch an einem Beispiel durchführen
Niveau E
Begriffe aus der Graphentheorie (Kanten, Ecken, Kantenzüge) verwenden, um geeignete Problemstellungen übersichtlich darzustellen
das Problem des kürzesten/schnellsten Pfades erläutern und begründen, dass die Brute-Force-Methode zur Lösung i. d. R. ungeeignet ist
den Algorithmus von Dijkstra zur Wegsuche erklären und händisch an einem Beispiel durchführen
Niveau G
Algorithmen mit den Grundbausteinen Anweisung, Bedingung, Schleife und Verzweigung sowie unter Verwendung von Variablen in einer geeigneten textuellen Programmiersprache implementieren
die Datentypen für Ganzzahl, Gleitkommazahl, Wahrheitswert und Zeichenkette beschreiben und anwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden
Unterprogramme – auch mit Parametern und Rückgabewerten – sinnvoll einsetzen
Anforderungen an Unterprogramme beschreiben
Fehlermeldungen der Entwicklungsumgebung (z. B. Compilerfehler, Laufzeitfehler) nutzen, um Programme fehlerfrei zu implementieren
vorgegebenen Code auf dessen Funktionsweise hin analysieren und dessen Wirkung beschreiben
Anpassungen zu vorgegebenem Code implementieren
Programmcode sinnvoll kommentieren
syntaktische und semantische Fehler identifizieren
Programme auf semantische Fehler testen
Strategien (z. B. Debugger, schrittweise Ausführung, Logging) anwenden, um das Verhalten von Programmcode zur Laufzeit zu beobachten
vorgegebene Programmbibliotheken für eigene Programme sinnvoll verwenden
Niveau M
Algorithmen mit den Grundbausteinen Anweisung, Bedingung, Schleife und Verzweigung sowie unter Verwendung von Variablen in einer geeigneten textuellen Programmiersprache implementieren
die Datentypen für Ganzzahl, Gleitkommazahl, Wahrheitswert und Zeichenkette beschreiben und anwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden
Unterprogramme – auch mit Parametern und Rückgabewerten – sinnvoll einsetzen
Anforderungen an Unterprogramme beschreiben und diese automatisiert (z. B. mit Testroutinen) testen
Fehlermeldungen der Entwicklungsumgebung (z. B. Compilerfehler, Laufzeitfehler) nutzen, um Programme fehlerfrei zu implementieren
vorgegebenen Code auf dessen Funktionsweise hin analysieren und dessen Wirkung beschreiben
Anpassungen zu vorgegebenem Code implementieren
Programmcode sinnvoll kommentieren
den Unterschied zwischen syntaktischen und semantischen Fehlern erläutern
Programme auf semantische Fehler testen
Strategien (z. B. Debugger, schrittweise Ausführung, Logging) anwenden, um das Verhalten von Programmcode zur Laufzeit zu beobachten
vorgegebene Programmbibliotheken für eigene Programme sinnvoll verwenden
Algorithmen entwerfen und implementieren, die zur Laufzeit Daten (z. B. Benutzereingaben oder Sensordaten) anfordern und auswerten
Niveau E
Algorithmen mit den Grundbausteinen Anweisung, Bedingung, Schleife und Verzweigung sowie unter Verwendung von Variablen in einer geeigneten textuellen Programmiersprache implementieren
die Datentypen für Ganzzahl, Gleitkommazahl, Wahrheitswert und Zeichenkette beschreiben und anwenden
Zufallszahlen in eigenen Programmen verwenden
Unterprogramme – auch mit Parametern und Rückgabewerten – sinnvoll einsetzen
Anforderungen an Unterprogramme beschreiben und diese automatisiert (z. B. mit Testroutinen) testen
Fehlermeldungen der Entwicklungsumgebung (z. B. Compilerfehler, Laufzeitfehler) nutzen, um Programme fehlerfrei zu implementieren
vorgegebenen Code auf dessen Funktionsweise hin analysieren und dessen Wirkung beschreiben
Anpassungen zu vorgegebenem Code implementieren
Programmcode sinnvoll kommentieren
den Unterschied zwischen syntaktischen und semantischen Fehlern erläutern
Programme auf semantische Fehler testen
Strategien (z. B. Debugger, schrittweise Ausführung, Logging) anwenden, um das Verhalten von Programmcode zur Laufzeit zu beobachten
vorgegebene Programmbibliotheken für eigene Programme sinnvoll verwenden
Algorithmen entwerfen und implementieren, die zur Laufzeit Daten (z. B. Benutzereingaben oder Sensordaten) anfordern und auswerten
Niveau G
Gründe nennen, die zu Datenverlust führen können (z. B. Verlust des Datenträgers, physischer Defekt, Schadsoftware, Fehlfunktion von Software, versehentliches Löschen)
verschiedene Arten der Datensicherung (Vollbackup, inkrementelles Backup, differentielles Backup) beschreiben
eigene Backupstrategien entwickeln
Niveau M
Gründe nennen, die zu Datenverlust führen können (z. B. Verlust des Datenträgers, physischer Defekt, Schadsoftware, Fehlfunktion von Software, versehentliches Löschen)
verschiedene Arten der Datensicherung (Vollbackup, inkrementelles Backup, differentielles Backup) beschreiben
eigene Backupstrategien entwickeln
Niveau E
Gründe nennen, die zu Datenverlust führen können (z. B. Verlust des Datenträgers, physischer Defekt, Schadsoftware, Fehlfunktion von Software, versehentliches Löschen)
verschiedene Arten der Datensicherung (Vollbackup, inkrementelles Backup, differentielles Backup) beschreiben
eigene Backupstrategien entwickeln
Niveau G
Verfahren zur Datenreduktion (z. B. Verringerung von Farbtiefe, Auflösung, Samplingtiefe, Samplingrate) beschreiben
die Lauflängencodierung als Beispiel für ein verlustfreies Datenkompressionsverfahren erläutern und an einem Beispiel händisch durchführen (z. B. Kompression von s/w-Bildern)
Einsatzbereiche und Beispiele für verlustbehaftete und verlustfreie Datenkompressionsverfahren nennen (z. B. Kompression von Videos, Grafiken, Musik, Programmcode oder Textdokumenten)
Niveau M
Verfahren zur Datenreduktion (z. B. Verringerung von Farbtiefe, Auflösung, Samplingtiefe, Samplingrate) beschreiben
die Lauflängencodierung als Beispiel für ein verlustfreies Datenkompressionsverfahren erläutern und an einem Beispiel händisch durchführen (z. B. Kompression von s/w-Bildern)
Einsatzbereiche und Beispiele für verlustbehaftete und verlustfreie Datenkompressionsverfahren nennen (z. B. Kompression von Videos, Grafiken, Musik, Programmcode oder Textdokumenten)
Niveau E
Verfahren zur Datenreduktion (z. B. Verringerung von Farbtiefe, Auflösung, Samplingtiefe, Samplingrate) beschreiben
die Lauflängencodierung als Beispiel für ein verlustfreies Datenkompressionsverfahren erläutern und an einem Beispiel händisch durchführen (z. B. Kompression von s/w-Bildern)
Einsatzbereiche und Beispiele für verlustbehaftete und verlustfreie Datenkompressionsverfahren nennen (z. B. Kompression von Videos, Grafiken, Musik, Programmcode oder Textdokumenten)
Niveau G
ein interaktives Programm mit einer einfachen grafischen Benutzerschnittstelle (z. B. mit Buttons, Texteingabe und Ausgabe) implementieren, je nach Sprache unter Verwendung geeigneter (didaktischer) Toolkits und/oder GUI-Builder
ein kleines Softwareprojekt unter Anleitung durchführen (z. B. Spiel, Smartphone-App, Robotik, Simulation, Microcontroller)
Niveau M
ein interaktives Programm mit einer einfachen grafischen Benutzerschnittstelle (z. B. mit Buttons, Texteingabe und Ausgabe) implementieren, je nach Sprache unter Verwendung geeigneter (didaktischer) Toolkits und/oder GUI-Builder
ein kleines Softwareprojekt unter Anleitung durchführen (z. B. Spiel, Smartphone-App, Robotik, Simulation, Microcontroller)
Niveau E
ein interaktives Programm mit einer einfachen grafischen Benutzerschnittstelle (z. B. mit Buttons, Texteingabe und Ausgabe) implementieren, je nach Sprache unter Verwendung geeigneter (didaktischer) Toolkits und/oder GUI-Builder
ein kleines Softwareprojekt unter Anleitung durchführen (z. B. Spiel, Smartphone-App, Robotik, Simulation, Microcontroller)
Niveau G
Schemata beschreiben, mit denen eine Unterscheidung von Adressen in Netzwerken nach lokal/global möglich ist (z. B. Subnetzmaske in IP-Netzen, Vorwahl im Telefonnetz, Länderkennung bei Postanschrift)
einen Routingvorgang von Datenpaketen mithilfe eines geeigneten Werkzeugs (z. B. visuelles Traceroute) darstellen
Niveau M
Schemata beschreiben, mit denen eine Unterscheidung von Adressen in Netzwerken nach lokal/global möglich ist (z. B. Subnetzmaske in IP-Netzen, Vorwahl im Telefonnetz, Länderkennung bei Postanschrift)
einen Routingvorgang von Datenpaketen mithilfe eines geeigneten Werkzeugs (z. B. visuelles Traceroute) darstellen und das Problem des Routings beschreiben
das Prinzip der Namensauflösung von globalen Domainnamen erklären und in einer geeigneten Simulationsumgebung ein Namensauflösungsszenario durchführen
Niveau E
Schemata beschreiben, mit denen eine Unterscheidung von Adressen in Netzwerken nach lokal/global möglich ist (z. B. Subnetzmaske in IP-Netzen, Vorwahl im Telefonnetz, Länderkennung bei Postanschrift)
das Problem des Routings zwischen Netzen erläutern und in einer geeigneten Simulationsumgebung ein Routingszenario durchführen
das Prinzip der Namensauflösung von globalen Domainnamen erklären und in einer geeigneten Simulationsumgebung ein Namensauflösungsszenario durchführen
Niveau G
das Vigenère-Verfahren erklären und durchführen
beschreiben, dass Verschlüsselungsverfahren ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Praktikabilität sind
Anwendungsbereiche nennen, in denen Verschlüsselung eingesetzt wird (z. B. verschlüsselte Speicherung von Daten, Kommunikation über https oder Messenger)
die Verschlüsselung eigener Daten mithilfe eines geeigneten Programms durchführen
Niveau M
das Vigenère-Verfahren erklären und durchführen
das One-Time-Pad-Verfahren als absolut sicheres Verschlüsselungsverfahren erklären
beschreiben, dass Verschlüsselungsverfahren ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Praktikabilität sind
Anwendungsbereiche beschreiben, in denen Verschlüsselung eingesetzt wird (z. B. verschlüsselte Speicherung von Daten, Kommunikation über https oder Messenger)
die Verschlüsselung eigener Daten mithilfe eines geeigneten Programms durchführen
Niveau E
das Vigenère-Verfahren erklären und durchführen
das One-Time-Pad-Verfahren erklären und begründen, dass es sich um ein absolut sicheres Verschlüsselungsverfahren handelt
erläutern, dass moderne symmetrische Verschlüsselungsverfahren auf elementaren Verschlüsselungsverfahren basieren und ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Praktikabilität sind
Anwendungsbereiche beschreiben, in denen Verschlüsselung eingesetzt wird (z. B. verschlüsselte Speicherung von Daten, Kommunikation über https oder Messenger)
die Verschlüsselung eigener Daten mithilfe eines geeigneten Programms durchführen
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Gemeinsamer Bildungsplan der Sekundarstufe I, Wahlfach Informatik (Haupt-/Werkreal-/Realschule), Baden-Württemberg — Bildungsplan 2016, Fassung vom 28. Juli 2018
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