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Lehrpläne Baden-Württemberg
Förderschwerpunkt Sprache
Kommunikation und Beziehung
inhaltsbezogen
Kommunikation und Beziehung
102
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Kommunikation und Beziehung
Die Schülerinnen und Schüler können neugierig und aufgeschlossen auf andere zugehen und sind offen für Kontakte.
Die Schülerinnen und Schüler können sich in andere einfühlen und angemessen reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können sich jemandem anvertrauen und Vertrauen erwidern.
nehmen Blickkontakt auf;
gehen in angemessener Weise mit Nähe und Distanz um;
bewerten Kontaktaufnahmen anderer und reagieren darauf situationsbezogen; Die Schülerinnen und Schüler können sich in andere einfühlen und angemessen reagieren. Die Schülerinnen und Schüler partnerinnen und -partnern;
reagieren auf Gestik, Mimik, Tonfall, Lautstärke und Sprechmelodie;
nehmen wahr, dass ihre Signale bei anderen eine Wirkung zeigen. Die Schülerinnen und Schüler können sich jemandem anvertrauen und Vertrauen erwidern. Die Schülerinnen und Schüler
helfen und trösten sich gegenseitig;
zeigen sich verlässlich. t e
Woran erkennen die Lehrkräfte, dass durch eine besondere Beziehungsgestaltung die sprachliche Entwicklung unterstützt wird?
Wie wird ein respektvoller und achtsamer Kommunikationsstil erreicht?
Welche Umgangsformen werden gepflegt?
Welche kooperativen und kommunikativen Arbeitsformen werden angeboten?
Wie gestaltet die Schule die Beziehungsarbeit mit Schülerinnen und Schülern, die für sich eigene, vor allem nonverbale Formen der Kommunikation entwickelt haben und über gewohnte Zugänge nicht erreicht werden? Die Schule nutzt Gelegenheiten, um die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zur Empathie anzuregen und weiterzuentwickeln.
Auf welche Weise werden Stimmungen und Gefühle versprachlicht?
Wie werden Ursache und Wirkung von Stimmungen und Gefühlen reflektiert und für weitere Handlungen nutzbar gemacht? Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler pflegen einen verantwortungsvollen Umgang.
Wie wird das Miteinander in der Schulgemeinschaft gestaltet?
Wie fördert die Schule die gegenseitige Unterstützung von Schülerinnen und Schülern?
Wie werden Patenschaften organisiert?
Wie werden Interessen der Schülerinnen und Schüler als Gesprächsanlass in der Schule aufgegriffen?
Welche Möglichkeiten haben Lehrerinnen und Lehrer, ihren eigenen Kommunikationsstil wahrzunehmen und weiterzuentwickeln?
Die Schülerinnen und Schüler können eigene Erlebnisse, Ansichten und Interessen äußern und Äußerungen anderer verstehen.
Die Schülerinnen und Schüler können sich als Teil einer Gruppe wahrnehmen.
Die Schülerinnen und Schüler können erkennen, dass innerhalb ihrer Lerngruppe auch von ihnen unabhängig Beziehungen existieren.
Die Schülerinnen und Schüler pflegen gemeinsame Interessen und Freundschaften.
zeigen Interesse an Mitteilungen und Äußerungen anderer;
äußern ihre Absichten und beschreiben die Absichten anderer;
fordern sich gegenseitig zu Handlungen auf. Die Schülerinnen und Schüler können sich als Teil einer Gruppe wahrnehmen. Die Schülerinnen und Schüler
nehmen Beziehungen zu anderen auf;
entwickeln gemeinsame Regeln. Die Schülerinnen und Schüler können erkennen, dass innerhalb ihrer Lerngruppe auch von ihnen unabhängig Beziehungen existieren. Die Schülerinnen und Schüler
beschreiben unterschiedliche Beziehungen in ihren Gruppen;
erkennen eigene und fremde Bedürfnisse, benennen diese und handeln entsprechend;
nehmen die unterschiedlichen Rollen und Funktionen der Gruppenmitglieder wahr. Die Schülerinnen und Schüler pflegen gemeinsame Interessen und Freundschaften. Die Schülerinnen und Schüler
richten ihre Aufmerksamkeit gemeinsam mit anderen auf eine Sache;
lassen sich auf Interessen anderer ein;
spielen miteinander;
betreiben ein gemeinsames Hobby. g s p l a n S c h u l e f ü r s p r a c hb e h i n d e r t e
Wie schafft die Schule Personal- und Organisationsstrukturen, die für die Schülerinnen und Schüler überschaubar und verlässlich sind?
Wie reflektieren die Lehrkräfte ihren Anteil an den Beziehungen innerhalb einer Lerngruppe?
Welche Angebote machen die Lehrerinnen und Lehrer, damit in Lerngemeinschaften verlässliche Beziehungen aufgebaut werden können? Die Schule bietet den Schülerinnen und Schülern Raum für die Entwicklung und den Austausch von Interessen.
Wie fördert die Schule, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Interessen einbringen und gemeinsam verfolgen?
Wie wird die Entwicklung von Freundschaften unterstützt? B
Die Schülerinnen und Schüler können sich abgrenzen und Abgrenzungen anderer akzeptieren.
Die Schülerinnen und Schüler können Konflikte wahrnehmen und lösen.
grenzen sich von Stimmungen anderer ab;
distanzieren sich;
beenden eine Beziehung. Die Schülerinnen und Schüler können Konflikte wahrnehmen und lösen. Die Schülerinnen und Schüler
benennen Trennendes und Gegensätzliches oder Verbindendes;
verbalisieren das Konfliktgeschehen;
vollziehen andere Sichtweisen nach;
zeigen deeskalierende Verhaltensweisen;
finden Kompromisse und Lösungen;
nehmen Hilfen zur Konfliktlösung an. t e
Wie werden gruppendynamische Prozesse wahrgenommen und aufgegriffen?
Wie geht die Schule mit Fragen des „Anderssein“ um?
Wie wird mit verschiedenen Meinungen – auch in Fragen der Kultur und Religion – umgegangen? Die Schule hat ein Konzept der Konfliktbearbeitung.
Wie wird mit abwertenden Äußerungen umgegangen?
Wie werden Konflikte bewertet, sodass diese Bewertung dem Einzelfall gerecht wird?
Die Schülerinnen und Schüler können Gesprächssituationen annehmen und Dialoge führen.
Die Schülerinnen und Schüler können ein Gespräch mit ihnen weniger vertrauten Personen führen.
überzeugen, fordern auf, bitten um etwas; aufrecht;
wenden neu erworbene sprachliche Kompetenzen und individuelle sprachliche Strategien an; kommunikativen Bereich offen um;
stimmen zu, lehnen ab, ergänzen, finden neue Argumente, Zusammenhänge oder Bezüge; und bringen diesen zum Ausdruck. Die Schülerinnen und Schüler können ein Gespräch mit ihnen weniger vertrauten Personen führen. Die Schülerinnen und Schüler
begrüßen andere Personen angemessen;
stellen sich vor;
führen ein Gespräch adressatenbezogen;
führen ein Bewerbungsgespräch. t e
Welche Konzepte hat die Schule, damit alle Schülerinnen und Schüler kommunikative Situationen annehmen und positiv erleben können?
Wie werden außerschulische Situationen und Partner in die Konzeptbildung eingebunden?
Wie werden kommunikative Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern beobachtet, erfasst und mit den Beteiligten reflektiert?
Wie gewährleisten Lehrkräfte, dass die unterschiedlichen kommunikativ-sprachlichen Voraussetzungen für den Erwerb von Gesprächskompetenzen Beachtung finden?
Welche Impulse setzt die Schule, damit sich Schülerinnen und Schüler mit kreativ-künstlerischen Kommunikationsformen auseinandersetzen?
Wie ermöglicht es die Schule, dass sich Schülerinnen und Schüler mit religiös-symbolischen Kommunikationsformen, wie zum Beispiel dem Händereichen, auseinandersetzen können?
Welche Hilfen erhalten Schülerinnen und Schüler für die Gestaltung gelingender Gesprächsverläufe?
Welche Konzepte entwickelt die Schule, um Vermeidungsverhalten entgegen zu wirken? Wie werden Beeinträchtigungen im sprachlich-kommunikativen Bereich enttabuisiert?
Die Schülerinnen und Schüler können sich in eine Gemeinschaft einbringen und darin Verantwortung übernehmen.
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen gruppenbezogene Gesprächsstrategien und setzen die erworbenen Strategien situationsangemessen ein.
besprechen, planen und entwickeln gemeinsam Aufträge;
übernehmen in ihrer Gruppe unterschiedliche Funktionen und Rollen;
nehmen Konflikte in der Gemeinschaft wahr und bearbeiten sie verbal;
genießen das gemeinsame Feiern in der Gruppe. Die Schülerinnen und Schüler beherrschen gruppenbezogene Gesprächsstrategien und setzen die erworbenen Strategien situationsangemessen ein. Die Schülerinnen und Schüler
wenden sich beim Sprechen einer Gruppe zu;
nehmen aktiv an Gesprächen teil;
präsentieren einer Gruppe einen Inhalt;
nehmen Beiträge auf, fassen Ergebnisse zusammen und kommen zu einer Bewertung;
moderieren Gruppengespräche;
bringen sich in Angebote außerschulischer Partner aktiv ein. Die Schülerinnen und Schüler pflegen gemeinsame Interessen und Freundschaften. Die Schülerinnen und Schüler
wählen geeignete Kommunikationsmedien aus;
setzen sie situationsangemessen ein. g s p l a n S c h u l e f ü r s p r a c hb e h i n d e r t e
Wie unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer die Wahrnehmung, Verbalisierung und Reflexion von Beziehungen in der Gruppe?
Wie setzt sich die Schule mit Gruppenprozessen und ihrer Bedeutung für gelingendes Lernen auseinander?
Wie werden schulische und außerschulische Beziehungserfahrungen ermöglicht und aufgegriffen?
Wie unterstützt die Schule die Schülerinnen und Schüler mit Veränderungen in Gruppen umzugehen?
Wie unterstützt die Schule Schülerinnen und Schüler, denen es schwer fällt, sich in Gruppen einzubringen?
Wie sichert die Schule, dass sich alle Schülerinnen und Schüler an kooperativen Arbeitsformen aktiv beteiligen können?
Wie fördert die Schule die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an Angeboten außerschulischer Gruppen?
Welche Kontakte unterhält die Schule zu Vereinen, Kirchenbeziehungsweise Pfarrgemeinden und Gemeindegruppen?
Wie werden Gespräche angeregt, moderiert und reflektiert?
Wie sind gemeinsame Feiern in das Schulkonzept eingebunden? Schule und Unterricht bieten Übungs- und Erfahrungsfelder zur Nutzung von Kommunikationsmedien.
Welches Konzept hat die Schule für die Nutzung von Medien?
Wie sichert die Schule, dass sich Lehrkräfte mit Weiterentwicklungen von Kommunikationsmedien auseinandersetzen? B i l
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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Bildungsplan 2012 Schule für Sprachbehinderte. Originaltexte aus Druckseiten 19–28; Kompetenz-/Anhaltspunkt-Einträge vollständig aus dem Kapitel „Kommunikation und Beziehung“.
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