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Motorik und Wahrnehmung
Ende Jahrgangsstufe 7
nehmen bewusst wahr, was ihnen für die augenblickliche und zukünftige Gestaltung ihrer Lebenswelt wichtig ist, indem sie Bedürfnisse, Präferenzen und Werthaltungen reflektieren und beschreiben.
nehmen eigene Gefühle bewusst wahr, indem sie diese in verschiedenen Alltagssituationen differenziert beschreiben.
vollziehen Empfindungen und Gefühle anderer nach, indem sie ihre Wahrnehmungen beschreiben und sich in die Rolle anderer versetzen.
kontrollieren ihre Handlungen und ihre Sprache bei starken Gefühlen, um andere nicht zu verletzen.
Ende Jahrgangsstufe 8
nehmen bewusst wahr, was ihnen für die augenblickliche und zukünftige Gestaltung ihrer Lebenswelt wichtig ist, indem sie Bedürfnisse, Präferenzen und Werthaltungen reflektieren und beschreiben.
nehmen eigene Gefühle bewusst wahr, indem sie diese in verschiedenen Alltagssituationen differenziert beschreiben.
vollziehen Empfindungen und Gefühle anderer nach, indem sie ihre Wahrnehmungen beschreiben und sich in die Rolle anderer versetzen.
kontrollieren ihre Handlungen und ihre Sprache bei starken Gefühlen, um andere nicht zu verletzen.
Ende Jahrgangsstufe 9
nehmen bewusst wahr, was ihnen für die augenblickliche und zukünftige Gestaltung ihrer Lebenswelt wichtig ist, indem sie Bedürfnisse, Präferenzen und Werthaltungen reflektieren und beschreiben.
nehmen eigene Gefühle bewusst wahr, indem sie diese in verschiedenen Alltagssituationen differenziert beschreiben.
vollziehen Empfindungen und Gefühle anderer nach, indem sie ihre Wahrnehmungen beschreiben und sich in die Rolle anderer versetzen.
kontrollieren ihre Handlungen und ihre Sprache bei starken Gefühlen, um andere nicht zu verletzen.
Ende Jahrgangsstufe 10
nehmen bewusst wahr, was ihnen für die augenblickliche und zukünftige Gestaltung ihrer Lebenswelt wichtig ist, indem sie Bedürfnisse, Präferenzen und Werthaltungen reflektieren und beschreiben.
nehmen eigene Gefühle bewusst wahr, indem sie diese in verschiedenen Alltagssituationen differenziert beschreiben.
vollziehen Empfindungen und Gefühle anderer nach, indem sie ihre Wahrnehmungen beschreiben und sich in die Rolle anderer versetzen.
kontrollieren ihre Handlungen und ihre Sprache bei starken Gefühlen, um andere nicht zu verletzen.
Denken und Lernstrategien
Ende Jahrgangsstufe 7
lösen moralische Dilemmata, indem sie konkurrierende Werte beschreiben, Folgen von Handlungen abschätzen und sich bewusst entscheiden.
denken analytisch über bedeutsame Fragen (z. B. Was ist Glück?) nach, indem sie Methoden altersgemäßen Philosophierens anwenden.
beschreiben norm- und wertbezogene Handlungsalternativen und wenden sie situationsbezogen an.
leiten aus abstrakten Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Ende Jahrgangsstufe 8
lösen moralische Dilemmata, indem sie konkurrierende Werte beschreiben, Folgen von Handlungen abschätzen und sich bewusst entscheiden.
denken analytisch über bedeutsame Fragen (z. B. Was ist Glück?) nach, indem sie Methoden altersgemäßen Philosophierens anwenden.
beschreiben norm- und wertbezogene Handlungsalternativen und wenden sie situationsbezogen an.
leiten aus abstrakten Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Ende Jahrgangsstufe 9
lösen moralische Dilemmata, indem sie konkurrierende Werte beschreiben, Folgen von Handlungen abschätzen und sich bewusst entscheiden.
denken analytisch über bedeutsame Fragen (z. B. Was ist Glück?) nach, indem sie Methoden altersgemäßen Philosophierens anwenden.
beschreiben norm- und wertbezogene Handlungsalternativen und wenden sie situationsbezogen an.
leiten aus abstrakten Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Ende Jahrgangsstufe 10
lösen moralische Dilemmata, indem sie konkurrierende Werte beschreiben, Folgen von Handlungen abschätzen und sich bewusst entscheiden.
denken analytisch über bedeutsame Fragen (z. B. Was ist Glück?) nach, indem sie Methoden altersgemäßen Philosophierens anwenden.
beschreiben norm- und wertbezogene Handlungsalternativen und wenden sie situationsbezogen an.
leiten aus abstrakten Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Kommunikation und Sprache
Ende Jahrgangsstufe 7
beschreiben Gefühle und subjektive Empfindungen differenziert und nachvollziehbar.
beziehen begründet Stellung, indem sie sachangemessen und werteorientiert argumentieren.
beschreiben soziale, ökologische und religiöse Zusammenhänge, indem sie komplexe Satzstrukturen anwenden und Visualisierungen nutzen.
wenden verständigungsfördernde und respektvolle Sprachformen an, z. B. höfliche Ablehnung, sachliche Kritik.
Ende Jahrgangsstufe 8
beschreiben Gefühle und subjektive Empfindungen differenziert und nachvollziehbar.
beziehen begründet Stellung, indem sie sachangemessen und werteorientiert argumentieren.
beschreiben soziale, ökologische und religiöse Zusammenhänge, indem sie komplexe Satzstrukturen anwenden und Visualisierungen nutzen.
wenden verständigungsfördernde und respektvolle Sprachformen an, z. B. höfliche Ablehnung, sachliche Kritik.
Ende Jahrgangsstufe 9
beschreiben Gefühle und subjektive Empfindungen differenziert und nachvollziehbar.
beziehen begründet Stellung, indem sie sachangemessen und werteorientiert argumentieren.
beschreiben soziale, ökologische und religiöse Zusammenhänge, indem sie komplexe Satzstrukturen anwenden und Visualisierungen nutzen.
wenden verständigungsfördernde und respektvolle Sprachformen an, z. B. höfliche Ablehnung, sachliche Kritik.
Ende Jahrgangsstufe 10
beschreiben Gefühle und subjektive Empfindungen differenziert und nachvollziehbar.
beziehen begründet Stellung, indem sie sachangemessen und werteorientiert argumentieren.
beschreiben soziale, ökologische und religiöse Zusammenhänge, indem sie komplexe Satzstrukturen anwenden und Visualisierungen nutzen.
wenden verständigungsfördernde und respektvolle Sprachformen an, z. B. höfliche Ablehnung, sachliche Kritik.
Emotionen und soziales Handeln
Ende Jahrgangsstufe 7
fühlen sich in die Lage von Menschen anderer Kulturkreise und in existenziellen Grenzsituationen ein.
achten religiöse Überzeugung und tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, sofern sie mit verfassungsrechtlich geschützten Wertvorstellungen übereinstimmen.
zeigen soziales Engagement, indem sie Unterstützungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld planen und durchführen.
berücksichtigen aufmerksam eigene Bedürfnisse und Gefühle und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie finden selbständig Lösungen bei Interessenkonflikten.
gehen mit Misserfolgserlebnissen und Vorurteilen konstruktiv um, indem sie aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten (z. B. aus Fehlern lernen, Mut fassen) auswählen.
Ende Jahrgangsstufe 8
fühlen sich in die Lage von Menschen anderer Kulturkreise und in existenziellen Grenzsituationen ein.
achten religiöse Überzeugung und tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, sofern sie mit verfassungsrechtlich geschützten Wertvorstellungen übereinstimmen.
zeigen soziales Engagement, indem sie Unterstützungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld planen und durchführen.
berücksichtigen aufmerksam eigene Bedürfnisse und Gefühle und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie finden selbständig Lösungen bei Interessenkonflikten.
gehen mit Misserfolgserlebnissen und Vorurteilen konstruktiv um, indem sie aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten (z. B. aus Fehlern lernen, Mut fassen) auswählen.
Ende Jahrgangsstufe 9
fühlen sich in die Lage von Menschen anderer Kulturkreise und in existenziellen Grenzsituationen ein.
achten religiöse Überzeugung und tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, sofern sie mit verfassungsrechtlich geschützten Wertvorstellungen übereinstimmen.
zeigen soziales Engagement, indem sie Unterstützungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld planen und durchführen.
berücksichtigen aufmerksam eigene Bedürfnisse und Gefühle und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie finden selbständig Lösungen bei Interessenkonflikten.
gehen mit Misserfolgserlebnissen und Vorurteilen konstruktiv um, indem sie aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten (z. B. aus Fehlern lernen, Mut fassen) auswählen.
Ende Jahrgangsstufe 10
fühlen sich in die Lage von Menschen anderer Kulturkreise und in existenziellen Grenzsituationen ein.
achten religiöse Überzeugung und tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, sofern sie mit verfassungsrechtlich geschützten Wertvorstellungen übereinstimmen.
zeigen soziales Engagement, indem sie Unterstützungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld planen und durchführen.
berücksichtigen aufmerksam eigene Bedürfnisse und Gefühle und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie finden selbständig Lösungen bei Interessenkonflikten.
gehen mit Misserfolgserlebnissen und Vorurteilen konstruktiv um, indem sie aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten (z. B. aus Fehlern lernen, Mut fassen) auswählen.
Lernbereich 1: Sich für andere einsetzen
versetzen sich emotional in die Lage anderer Menschen, um deren Bedürfnisse zu erkennen.
machen sich eigenes und mögliches gutes Handeln anhand von Beispielsituationen (z. B. Wohltätigkeit oder Unterstützung im Bedürfnisfall) bewusst.
sind sich der Möglichkeiten und Grenzen, anderen zu helfen, bewusst, erkennen Situationen, in denen ihre Hilfe benötigt wird, und zeigen Bereitschaft, zu helfen.
beurteilen Vorbilder aus Geschichte und Gegenwart hinsichtlich ihres Beitrags zum Guten und der von ihnen vertretenen Werte.
tun Gutes im schulischen Umfeld (z. B. als Klassenpatin oder -paten) und setzen sich mit den positiven, aber auch möglichen negativen Reaktionen bewusst auseinander.
erleben ihr eigenes Leben, u. a. im guten Handeln, als wertvoll.
verstehen soziales Engagement als eine Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.
nehmen Stellung zu moralischen Dilemmata und argumentieren dabei sachangemessen und wertbezogen.
Sich selbst kennen und mit sich selbst klarkommen
beschreiben eigene Stimmungen und Gefühlslagen in alterstypischen Situationen.
regulieren eigene Gefühle in typischen Lebenslagen und kontrollieren mithilfe einfacher Methoden ihre Handlungen.
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen eintreten.
stehen zu ihren persönlichen Eigenheiten (z. B. Interessen oder körperlichen Merkmalen) und vertrauen auf eigene Stärken.
geben anderen konstruktives Feedback und gehen selbst mit dem Feedback von anderen zu eigenen Handlungen, Worten oder auch ihrer Person angemessen um.
Mit Gleichaltrigen gut zurechtkommen
nehmen ihre Rolle in der Gleichaltrigengruppe bewusst wahr und nutzen für ihre Identitätsfindung Meinungen, Haltungen und Lebensentwürfe anderer als Orientierungshilfe.
zeigen Bereitschaft, selbstbewusst und nach ethischen Kriterien über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu entscheiden.
vertreten in der Gleichaltrigengruppe in strittigen Fragen einen begründeten eigenen Standpunkt und zeigen Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln.
unterscheiden bei alterstyischen Konflikten vordergründige Anlässe und tiefer liegende Motive und entwickeln Lösungen.
wenden grundlegende Strategien gewaltfreier Kommunikation im Konflikt unter Gleichaltrigen situativ angemessen an (z. B. im szenischen Spiel).
tragen zur Beendigung von Mobbingfällen bei.
Den Wert der Natur erkennen
nehmen ausgehend von den eigenen Alltagserfahrungen bewusst wahr, welche unterschiedlichen Bedeutungen die Natur für den Menschen hat.
sind sich der Sonderstellung des Menschen als Natur- und Vernunftwesen bewusst und sehen sich als Teil der Natur.
setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr.
zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.
Mensch und Natur in Religionen
vergleichen die Natur- und Menschenbilder von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus und achten die religiösen Überzeugungen der Gläubigen.
überprüfen Gedanken aus den Weltreligionen über einen ethisch verantwortlichen Umgang mit der Natur und entwickeln eigene Vorstellungen dazu.
nehmen den Einfluss religiöser Naturvorstellungen auf das Alltagsleben wahr und stellen ggf. einen Bezug zum eigenen Leben her.
Lernbereich 1: Glück
erkennen vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks und entwickeln in Auseinandersetzung mit verschiedenen Bedeutungen von Glück eine eigene Vorstellung vom persönlichen Glück.
erkennen, dass sie altersbedingt immer mehr für ihr persönliches Glück verantwortlich sind, und verfügen über Strategien, ihr persönliches Glück zu finden und bei fehlenden Glückserlebnissen oder Frustration durchzuhalten.
beziehen im Widerstreit unterschiedlicher Glücksvorstellungen begründet Stellung.
nehmen sich selbst als Adressatin bzw. Adressaten vielfältiger Glücksversprechungen wahr und überprüfen sie.
Lernbereich 2: Das eigene Leben gestalten
nehmen bewusst wahr, was ihnen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt (z. B. ihrer Freizeit, ihres Tagesablaufs oder Konsums) wichtig ist, und erkennen die Präferenzen und Werte, die sie dabei leiten.
nutzen bewusst und eigenverantwortlich Möglichkeiten der Selbstverwirklichung in den verschiedenen Phasen ihres täglichen Lebens (z. B. in Freizeit und Schule).
akzeptieren Normen als Bedingungen eines gelingenden Miteinanders und reflektieren Möglichkeiten und Chancen ihrer zunehmenden Selbständigkeit.
übernehmen im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten als Jugendliche Verantwortung für sich selbst.
hinterfragen Autoritäten auf Basis eigener Wertvorstellungen, um Machtmissbrauch zu begegnen.
berücksichtigen bei ihrer beruflichen Orientierung ihre Präferenzen und Werte sowie individuelle Möglichkeiten und Grenzen (z. B. Stärken und Schwächen).
Lernbereich 3: Mit Konsumgütern verantwortungsvoll umgehen
beschreiben die wesentlichen Zusammenhänge bei Produktion, Transport und Entsorgung typischer Konsumgüter und beurteilen in altersgemäßer Weise die sozialen und ökologischen Folgen, die ihre Entscheidungen für alltagstypische Konsumgüter hat.
treffen bewusst Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der Bedeutung von Solidarität und Mitverantwortung in der „Einen Welt“.
Lernbereich 4: Liebe und Partnerschaft
unterscheiden die Gefühle Sympathie, Verliebtsein und Liebe voneinander, um den besonderen Wert einer auf Vertrauen und Liebe aufgebauten Partnerschaft einzuschätzen.
formulieren in angemessener und wertschätzender Sprache ihre Erwartungen an Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
machen sich die Bedeutung von Gleichberechtigung und freier Selbstentfaltung in einer Partnerschaft bewusst.
setzen sich auseinander mit Sexualität als wertvollem Bestandteil in der Partnerschaft (z. B. als Ausdruck von Liebe), die einen achtungs- und verantwortungsvollen Umgang verlangt.
achten die persönliche Würde im Zusammenhang mit der Sexualität und werten die Darstellung der Sexualität in der Öffentlichkeit und den Medien kritisch.
sind sich der Möglichkeit von sexueller Belästigung und Übergriffen in Tat und Wort bewusst und begegnen ihnen wachsam.
reflektieren sexuelle Orientierung im Spannungsfeld von sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit und lassen Diversität zu.
Lernbereich 1: Friedensethik
erkennen, dass Filme und Computerspiele oft kein realistisches Bild von tatsächlichem Kriegsgeschehen abgeben, und schätzen dadurch Konsequenzen von kriegerischen Auseinandersetzungen besser ein.
verstehen Konflikte als etwas Grundlegendes im Zusammenleben von Menschen in allen Lebens- und Erfahrungsbereichen und handeln in ihrem Lebensumfeld bei der Lösung von Konflikten nach Grundwerten für ein friedliches Zusammenleben, wie Gerechtigkeit und Toleranz.
bewerten verschiedene Formen des Umgangs mit Konflikten und wenden geeignete Strategien zur Lösung von Konflikten und zum Ausgleichen von Interessen an.
schätzen die grundlegende Bedeutung der Wahrung des Friedens für das Leben des Einzelnen und insbesondere für die Entfaltung der Persönlichkeit und Fähigkeiten von Kindern.
setzen sich vor dem Hintergrund der Arbeit einer Hilfsorganisation mit Möglichkeiten und Grenzen eines Engagements für den Frieden auseinander.
Lernbereich 2: Sinnsuche im Leben
begreifen Sinnsuche als lebenslangen Prozess für ein gelingendes Leben.
prüfen Sinnangebote nach Kriterien und erkennen tragfähige Möglichkeiten, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben (z. B. soziales Engagement).
ermessen angesichts der existenziellen Begrenztheit des Lebens in altersgemäßer Weise die zentrale Bedeutung der Frage nach dem Sinn im Leben.
erkennen die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauer für den Umgang mit dem Tod und achten diese.
fühlen sich in die Lage von Menschen in existenziellen Grenzsituationen ein.
Lernbereich 3: Ethik der Weltreligionen
respektieren mögliche Funktionen und den Stellenwert von Religion für gläubige Menschen.
unterscheiden zwischen religiösen Geboten und rechtlichen Normen.
tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, die in unserer Gesellschaft präsent und verfassungsrechtlich geschützt sind, und akzeptieren, dass religiöse Menschen ihren Glauben leben.
erkennen, dass religiöser Extremismus einen Missbrauch der Religionen darstellt, und treten dagegen ein.
erkennen Gemeinsamkeiten im Ethos der Weltreligionen und setzen sich mit religionsübergreifend anerkannten Regeln auseinander.
Über Lebensgemeinschaft und Elternschaft nachdenken
diskutieren die Bedeutsamkeit verschiedener Formen von Lebensgemeinschaften für das Leben des Einzelnen.
ermessen aus der Perspektive eines Jugendlichen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung und das Heranwachsen sowie die Entfaltung von Kindern ermöglicht.
formulieren und begründen wertorientiert Kriterien für das Gelingen von Lebensgemeinschaften und entwickeln erste Vorstellungen für eine zukünftige Familie.
beurteilen verschiedene Arten der Kindererziehung, entwickeln wertorientiert Kriterien für ein Gelingen von Erziehung und formulieren Ansätze eines eigenen Erziehungsstils.
nehmen den eigenen Umgang mit Vorgaben und Erwartungen durch die Geschlechterrolle wahr und definieren ein eigenes Rollenverständnis für sich in Beruf und Partnerschaft.
Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft
reflektieren das eigene Handeln unter dem Gesichtspunkt der Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft.
formulieren Kriterien für Chancengerechtigkeit und reflektieren diese.
erkennen Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen und erfahren sich als verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft, die selbstwirksam handeln und Einfluss nehmen können.
begreifen sich als einen Teil dieser Welt und ziehen daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln.
betrachten das Phänomen der Globalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln eigene Positionen dazu, nach denen sie ihr Handeln ausrichten.
Lernbereich 2: Gewissen und Vernunft
nehmen ihr Gewissen in alltäglichen Situationen wahr und denken darüber nach, welchen Stellenwert es für das persönliche Leben hat.
berücksichtigen für einen reflektierten Umgang mit ihrem Gewissen, wie das Gewissen durch verschiedene Faktoren gebildet wird und auch beeinflusst werden kann.
schätzen das Gewissen als Orientierungshilfe, um eigenes und fremdes Handeln zu beurteilen und ihre Handlungen an ethisch-moralischen Kriterien auszurichten.
Medienethik
kennen Funktionen und Bedingungsfaktoren der Medien und setzen sich unter Berücksichtigung des Rechts auf Meinungsfreiheit und der Persönlichkeitsrechte mit journalistischer Berichterstattung auseinander.
sind sich der Notwendigkeit ethischer Richtlinien im Bereich des Journalismus bewusst und setzen sich mit der Frage auseinander, ob oder wie weit Medien kontrolliert werden sollen.
reflektieren auf der Basis von Hintergrundwissen über den Medienbetrieb neue Entwicklungstendenzen in den Medien kritisch und bilden sich eine Meinung.
setzen sich kritisch mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und sind sich möglicher Gefahren bewusst.
Medizinethik
unterscheiden zur ethischen Beurteilung bei Handlungen Mittel, Zweck und Folgen und wenden diese Unterscheidung auf die medizinische Praxis an.
unterscheiden ethische Problemfelder im Bereich der Medizin und stellen einen Bezug zu ihrem eigenen Leben her.
sind sich der Bedeutung des Schutzes der Menschenwürde bewusst und erkennen darüber hinaus, dass sich in der medizinischen Praxis die Frage stellt, wem gegenüber (z. B. befruchtete Eizellen, Embryonen) und in welchem Maße die Achtung der Menschenwürde geschuldet wird. Sie sind sich der Konsequenzen bewusst, die die Antwort auf diese Frage im medizinischen Alltag hat.
wenden medizinethische Prinzipien für Entscheidungsfindungen auf exemplarische Fälle im medizinischen Alltag an und wägen sie gegeneinander ab.
gelangen zu begründeten ethischen Entscheidungen im medizinischen Bereich, indem sie die Schritte einer ethischen Urteilsfindung anwenden.
kennen zuständige Gremien für Medizinethik und recherchieren selbständig (z. B. zur aktuellen Gesetzeslage).