Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
1.1 Die eigene Einmaligkeit erkennen
beschreiben ihr Äußeres, ihre Vorlieben und Hobbys, ihre Familien und Lebensgewohnheiten und bringen zum Ausdruck, was sie daran schätzen.
nehmen wahr, welche Eigenschaften sie von anderen Kindern unterscheiden und was sie mit ihnen gemeinsam haben, um sich selbst besser einschätzen zu können.
erfahren und erproben ihre eigenen Fähigkeiten und Begabungen (z. B. sportlicher oder musischer Art).
verstehen, dass jeder Mensch auch Stärken und Schwächen hat, erfassen in altersgemäßer Weise die Auswirkungen von Fehlern auf sich selbst und andere und setzen sich mit Möglichkeiten auseinander, damit richtig umzugehen.
nehmen respektvolle Rückmeldungen zur eigenen Person ernst.
1.2 Eigene Grenzen erkennen und Hilfe annehmen
nehmen anhand kindgerechter Aufgaben eigene Grenzen wahr und begreifen die Notwendigkeit, Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen und anzunehmen.
kennen Mitmenschen (z. B. Familienmitglieder, Lehrer oder Mitschüler), die um Hilfe gefragt werden können, und nutzen in angemessener Weise verbale und nonverbale Möglichkeiten, diese zu erbitten.
nehmen in ihrem schulischen Umfeld geeignete Unterstützungsangebote von anderen an und zeigen ihre Wertschätzung dafür.
1.3 Eigene Gefühle wahrnehmen und unterscheiden
nehmen eigene Gefühle in bestimmten Situationen wahr und benennen sie, damit sie sich ihrer Gefühle bewusst werden.
unterscheiden angenehme und unangenehme Gefühle und denken über deren Bedeutung für das eigene Leben nach.
berücksichtigen, wie die eigenen Gefühle das Denken und Handeln beeinflussen (z. B. beim Spielen, in Wettbewerbssituationen oder Interessenskonflikten).
1.4 Mit eigenen Wünschen umgehen
benennen eigene Wünsche und beurteilen sie danach, inwiefern sie erfüllbar sind.
kennen einfache Kriterien dafür, was wertvolle Wünsche (z. B. der Wunsch nach Gesundheit oder Geborgenheit) auszeichnet, und unterscheiden Wünsche nach ihrer Wichtigkeit.
tauschen sich darüber aus, was für das eigene Leben wirklich wichtig ist.
2.1 In unterschiedlichen Gemeinschaften leben
erkennen grundlegende Unterschiede zwischen den Gemeinschaftsformen ihres Alltags (z. B. Anzahl der Personen, Art der Aufgaben, welche die Mitglieder haben) und beschreiben, welche Bedeutung diese für ihr Leben haben.
erfassen, dass die verschiedenen Gemeinschaftsformen mit unterschiedlichen Vorgaben und Erwartungen an die Menschen, die darin leben, verbunden sind.
nehmen sich als Mitglieder unterschiedlicher Gemeinschaften wahr und denken über eigene Möglichkeiten nach, darin verantwortungsvoll mitzuwirken.
verstehen in altersgemäßer Weise, dass andere Gemeinschaftsmitglieder andere Bedürfnisse und Anliegen als sie selbst haben.
2.2 Über Regeln nachdenken
beschreiben einfache Situationen, in denen Regeln notwendig sind, und erklären deren Bedeutung für ein gelingendes Miteinander.
formulieren für bestimmte Situationen passende einfache Regeln und wenden diese an.
denken über nötige und angemessene Maßnahmen bei Verstößen gegen ihnen bekannte Regeln nach.
erkennen, dass gewinnbringendes gemeinschaftliches Erleben nicht allein durch Regeln möglich ist.
2.3 Mit Konflikten umgehen
erkennen Situationen, in denen es zu Streit kommen kann, und denken über Gründe für Konflikte nach.
wägen im Gespräch verschiedene Möglichkeiten der Konfliktlösung und Versöhnung ab und bewerten diese hinsichtlich ihrer Eignung.
wenden einfache gewaltfreie Strategien der Konfliktlösung unter Gleichaltrigen an.
2.4 Sich respektvoll und wertschätzend begegnen
nehmen ihre Mitschüler als gleichberechtigte und gleichwertige Individuen wahr.
unterscheiden anhand von beispielhaften Situationen ihres Alltags in Familie, Schule und Freundeskreis freundliches und rücksichtsvolles Verhalten von unfreundlichem und rücksichtslosem und erfassen dessen Bedeutung für ein wertschätzendes Miteinander.
kennen grundlegende höfliche und freundliche Umgangsformen verbaler und nonverbaler Art und wenden diese im Umgang mit anderen Menschen an.
nehmen auf die Gefühle ihres Gegenübers in altersgemäßer Weise Rücksicht.
äußern sich wertschätzend über das, was ihnen an anderen gefällt.
2.5 Anderen helfen
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen, fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur Unterstützung.
erkennen die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe und verhalten sich im Umgang mit Mitschülern aufmerksam und hilfsbereit.
planen Hilfsangebote für Kinder mit und ohne Behinderung und führen sie durch.
3.1 Rituale des Alltags verstehen und schätzen
kennen Alltagsrituale (z. B. in der Familie oder Schule) und beschreiben sie.
schätzen Rituale als entlastende und ordnende Handlungen, die dem Leben Sicherheit und Struktur geben und die Gemeinschaft fördern.
erfassen in altersgemäßer Weise Sinn und Bedeutung von rhythmisierten Ruhe- und Arbeitsphasen.
3.2 Feste und Feiertage im eigenen Leben erkennen und verstehen
geben Auskunft über die kulturellen und religiösen Feste in ihrer Familie und in ihrem Umfeld.
nehmen die Besonderheit der Feste ihrer Mitschüler wahr und respektieren diese.
denken in der Auseinandersetzung mit beispielhaften religiösen Festen über darin greifbare ethische Wertvorstellungen nach (z. B. eines Menschen gedenken, Gemeinschaftserleben, das Gute am Spenden).
3.3 Über religiöse Vorstellungen nachdenken
nehmen wahr, in welchen Lebenssituationen Religion eine Rolle spielen kann.
erkennen typische Symbole und ordnen sie religiösen oder anderen Inhalten zu.
4.1 Den Wert der Natur erfahren
nehmen unterschiedliche Naturerscheinungen mit ihren Sinnen bewusst wahr.
drücken als Voraussetzung eines achtsamen und wertschätzenden Umgangs mit der Natur ihr Staunen (z. B. über Regelmäßigkeit, Vielfalt, Schönheit in der Natur oder Naturkräfte) aus.
erkennen anhand eigener Beobachtungen die Bedeutung und den Nutzen der Natur für den Menschen.
unterscheiden zwischen natürlichen Gegenständen und Artefakten.
4.2 Die Natur schützen
nehmen menschliche Eingriffe in die Natur in ihrem Lebensbereich bewusst wahr und setzen sich mit dem eigenen Verhalten auseinander.
prüfen eigene Möglichkeiten des Natur- und Umweltschutzes und entwerfen einfache Schutzmaßnahmen.
führen zur Förderung des Umweltbewusstseins im schulischen Umfeld einfache Aktionen durch.
nehmen verschiedene Facetten der Beziehung Mensch – Natur (z. B. bei der Haustierhaltung) wahr.
1.1 Über das eigene Handeln nachdenken
beschreiben die Absichten und Ziele des eigenen Handelns in unterschiedlichen Alltagssituationen und denken über die Beweggründe nach.
setzen sich mit den Folgen eigener Handlungen auseinander und verstehen, dass sie für die Auswirkungen ihrer Handlungen verantwortlich sind.
beurteilen ihr Verhalten und ihre Handlungen in altersgemäßer Weise kritisch und prüfen Alternativen.
1.2 Mit eigenen Grenzen umgehen und sie überwinden
nehmen im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Talente ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen wahr und berücksichtigen dabei, dass man Menschen nicht allein daran messen kann.
verstehen die Bedeutung von Anstrengungsbereitschaft und Geduld bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe und setzen diese Tugenden gezielt ein.
denken im Hinblick auf die eigene Zukunft über Erfolg und Misserfolg bzw. Gelingen und Misslingen nach.
erkennen und prüfen verschiedene Möglichkeiten, um die eigenen Grenzen zu überwinden.
1.3 Mit eigenen Gefühlen umgehen
nehmen ihre Gefühle bewusst wahr und bringen sie angemessen zum Ausdruck.
kennen altersgemäße Möglichkeiten, mit ihren Gefühlen bewusst und situationsgerecht umzugehen.
setzen sich mit Gefühlen als einem wichtigen Bestandteil des Lebens auseinander und reflektieren die Auswirkungen eigener Gefühle im Hinblick auf ein gelingendes Zusammenleben.
2.1 Am Leben der anderen Anteil nehmen
nehmen unterschiedliche Lebenssituationen von Menschen in ihrer Umgebung wahr und stellen sich vor, was das für die Menschen in diesen Situationen bedeutet.
setzen sich im gemeinsamen Austausch mit den verschiedenen Gründen auseinander, weshalb manche Menschen anders leben als sie selbst.
finden Unterstützungsmöglichkeiten für andere in ihrer Umgebung.
erkennen in der Auseinandersetzung mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen von Kindern dieser Welt, dass alle Menschen einen Anspruch auf menschenwürdige Lebensbedingungen haben.
2.2 Individualität respektieren
erkennen, dass es zu manchen Fragen verschiedene Ansichten gibt, die gleichberechtigt sind.
begreifen und akzeptieren, dass Menschen ihr Leben unterschiedlich gestalten und führen.
schätzen in der Auseinandersetzung mit der Unterschiedlichkeit der Menschen den Wert von Vielfalt für das eigene Leben.
bringen zum Ausdruck, dass sie das Recht des anderen auf freie Entfaltung respektieren.
verwenden eine Sprache, die von Respekt gekennzeichnet ist.
2.3 Die Wirkung und Relevanz einfacher Regeln überprüfen
begreifen den Sinn von Regeln und überprüfen ihren Nutzen anhand konkreter Regeln in ihrem Lebensumfeld.
erkennen die Geltung von Regeln an, die sich als sinnvoll herausgestellt haben.
beurteilen verschiedene Sanktionsmöglichkeiten bei Regelverstößen im Hinblick auf ihre Angemessenheit, Durchführbarkeit und Wirksamkeit.
2.4 Mit Konflikten umgehen
verstehen den Zusammenhang zwischen konkreten Konflikten und den Motiven der Beteiligten.
denken über die Ursachen von Streit und Aggressionen nach.
verstehen die Notwendigkeit, Konflikte friedlich zu beenden, und beurteilen konkrete Beispiele der Umsetzung aus ihrem Alltag.
wenden einfache Formen einer fairen Entscheidungsfindung an und prüfen in altersgemäßer Weise, inwieweit die Entscheidung gerecht ist.
3.1 Soziales Engagement begreifen
erkennen anhand ausgewählter Lebensläufe von sozial engagierten Menschen verschiedene Motive und Formen persönlichen Engagements.
benennen konkrete Möglichkeiten eigenen sozialen Engagements, überlegen Wege zur Umsetzung und gehen diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
erfahren und denken darüber nach, wie der Einsatz für andere Menschen zu einem erfüllten Leben beitragen kann.
3.2 Merkmale der Religionen in unserer Gesellschaft verstehen
begreifen, dass Religion für einige Mitschüler ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens ist.
kennen Elemente der Religionen ihrer Mitschüler und zeigen in altersgemäßer Weise Verständnis für deren Bedeutung im Leben eines religiösen Menschen.
nehmen grundlegende Menschheitsfragen wahr (z. B. die Frage nach Gott und dem richtigen Leben, die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung).
bringen ihre Achtung gegenüber der weltanschaulichen Überzeugung anderer zum Ausdruck.
3.3 Über Ursprung und Grenzen des Lebens nachdenken
beschreiben eigene Vorstellungen in Bezug auf den Ursprung und das Ende des Lebens und tauschen sich darüber aus.
denken im Rahmen der altersgemäßen Möglichkeiten über verschiedene Grenzen im Leben nach (z. B. Krankheiten, Schicksalsschläge, Tod).
begreifen in altersgemäßer Weise die Bedeutung des Trostes, kennen Möglichkeiten, anderen Trost zu spenden und setzen diese in ihrem Alltag um.
3.4 Den Wert von Kultur begreifen
erkennen Produkte kulturellen Schaffens und ermessen in altersgemäßer Weise, wie kulturelles Schaffen das Leben bereichert.
erfassen an ausgewählten Beispielen die Bedeutung und den persönlichen Wert von Kulturgütern aus ihrer eigenen Lebenswelt, denken über Kriterien für ihre Wertschätzung nach (z. B. Schönheit und Nutzen), und vertreten ihre Ansicht gegenüber anderen.
verstehen im gemeinsamen Austausch über konkrete Beispiele kultureller Zeugnisse, dass es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich ihrer Beurteilung gibt und tolerieren diese.
4.1 Den Menschen als Teil der Natur erkennen
verstehen, wie menschliches Leben auf vielfältige Weise unmittelbar von der Natur abhängt, und formulieren elementare Bedingungen einer intakten Umwelt, die als Lebensgrundlage dienen kann und zur Lebensqualität beiträgt.
erkennen beispielhaft die schädlichen Auswirkungen, die eine negative Veränderung der Natur und Umwelt auf Tiere und Pflanzen und schließlich auch auf den Menschen hat.
untersuchen an ausgewählten Beispielen aus verschiedenen Bereichen (Energieverbrauch, Konsumverhalten, Ernährung oder Mobilität) den Einfluss des Menschen auf die Natur und begreifen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Natur und Umwelt.
4.2 Umgang mit Natur und Umwelt
bringen ihre Wertschätzung der Natur zum Ausdruck, indem sie die Bedeutung von Natur für ihr Leben erkennen.
erkennen problematisches Umweltverhalten im eigenen Umfeld (z. B. Schule und Familie) und prüfen sinnvolle Gegenmaßnahmen.
begründen in altersgemäßer Weise Sinn und Notwendigkeit bestimmter Natur- oder Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Umfeld und verhalten sich nach ihren Möglichkeiten umweltbewusst.
verstehen, dass ein verantwortlicher Umgang mit Natur und Umwelt eine langfristige Aufgabe ist, die über Generationen andauert, und dass ein fortwährender und gemeinschaftlicher Einsatz erforderlich ist; sie setzen sich mit möglichen Konsequenzen in ihrem eigenen Leben auseinander (z. B. beim Kauf von Konsumgütern).
4.3 Mit Medien kritisch umgehen
sind sich dessen bewusst, dass Medien nur Aussschnitte der Wirklichkeit vermitteln.
nehmen ihre eigenen Gewohnheiten und Vorlieben in Bezug auf den Medienkonsum wahr und begründen diese.
erfassen in altersgemäßer Weise grundlegende Vor- und Nachteile der Benutzung elektronischer Medien und bewerten den eigenen Umgang mit modernen Medien auf dieser Grundlage.
denken über die eigenen Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen und sinnvollen Medienkonsum nach und handeln entsprechend.