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Evangelische Religionslehre 1/2
bringen eigene Vorstellungen von Gott, seinem Wesen und Wirken in unterschiedlichen Formen zum Ausdruck (z. B. in Bildern, mit Symbolen, im Gespräch).
vergleichen Sprachbilder der Bibel, in denen die Beziehung Gottes zu den Menschen zum Ausdruck kommt, mit eigenen Vorstellungen.
entdecken in biblischen Geschichten von Abraham (und ggf. Josef) Antwortangebote auf die Frage nach Gottes verlässlicher Begleitung auch in schwierigen Situationen und bringen eigene Gedanken und Erfahrungen dazu ein.
bringen die Symbole Licht und Weg in Beziehung zu Erfahrungen, die Menschen mit Gott machen und gewinnen dabei erste Einsichten in biblische Symbolsprache.
Evangelische Religionslehre 1/2
erzählen die Weihnachtsgeschichte in Grundzügen nach und erklären, wie diese Geschichte Menschen Hoffnung gibt.
beschreiben anhand ausgewählter Aspekte Jesus als Mensch seiner Zeit und bringen in unterschiedlichen Formen (z. B. Sprache, Musik, Kunst, Spiel) zum Ausdruck, wie in den Geschichten von Jesus das Handeln Gottes sichtbar wird.
setzen ausgewählte Geschichten von Jesu Helfen und Heilen mit dem in Beziehung, was sie erleben und ihnen widerfährt.
bringen eigene Bilder und Vorstellungen von Gott in Verbindung mit dem, was Jesus den Menschen von Gott erzählt.
kennen ausgewählte Ereignisse von Passion und Ostern und beschreiben, wie in diesen Erzählungen ein Weg aus Trauer, Angst und Tod hin zu Mut und neuem Leben sichtbar wird.
stellen einen Zusammenhang her zwischen den Passions- und Ostererzählungen und dem Licht der Osterkerze.
Evangelische Religionslehre 1/2
nehmen in ihrem Alltag die Welt in ihrer Schönheit und Verletzlichkeit wahr und bringen eigene Gedanken und Empfindungen dazu in kreativen Formen zum Ausdruck.
bringen ihre eigenen Vorstellungen vom Werden und Sinn der Welt mit biblischen Aussagen zum Thema Schöpfung in Beziehung.
kennen die biblische Grundaussage, dass jeder Mensch als Gottes Geschöpf von ihm gewollt ist, und bringen eigene Fragen und Gedanken dazu ein.
entdecken, wie vieles in der Schöpfung aufeinander bezogen und jeder einzelne darin eingebunden ist und entwickeln konkrete Möglichkeiten, ihre Welt mitzugestalten.
Evangelische Religionslehre 1/2
nehmen im Alltag Spuren von Festzeiten des Kirchenjahrs wahr, ordnen die zentralen Feste des Kirchenjahrs dem Jahreskreis zu und berichten über eigene Erfahrungen.
erklären, welche biblischen Geschichten zu den christlichen Hauptfesten und Festzeiten gehören und bringen deren christlichen Hintergrund in Symbolen und besonderen Formen des Feierns bzw. der Lebensgestaltung zum Ausdruck.
Evangelische Religionslehre 1/2
verstehen verschiedene Gebetssituationen als eine Möglichkeit Gott zu sagen, was Menschen bewegt und bringen eigene Vorstellungen und ggf. Erfahrungen dazu ein.
formulieren Gebete zu unterschiedlichen Anlässen und beteiligen sich an der Gestaltung von Ritualen und Andachten im Religionsunterricht.
Evangelische Religionslehre 1/2
nehmen wahr, inwiefern die Kirche ein Raum mit einer besonderen Atmosphäre ist, der zum Stillwerden einlädt, und lassen sich in vielfältiger Art und Weise darauf ein.
entdecken im Kirchenraum Bilder, Gegenstände, Zeichen und Symbole, die auf Gottes Nähe hinweisen und bringen eigene Gedanken dazu ein.
benennen und erklären wichtige funktionale und liturgische Gegenstände in einem evangelischen Kirchenraum.
Evangelische Religionslehre 1/2
nehmen in ihrer Klasse und in ihrem Lebensumfeld Menschen auch in ihrer konfessionellen, religiösen und weltanschaulichen Verschiedenheit wahr und bringen zum Ausdruck, wie sie diese Vielfalt erleben.
erleben sich bewusst als Teil dieser Vielfalt und tauschen sich über ihren Platz in dieser Vielfalt aus.
Evangelische Religionslehre 1/2
erklären, was die Bibel zu einem besonderen Buch macht und warum Menschen ihre Erfahrungen mit Gott weitererzählt und aufgeschrieben haben.
bringen zum Ausdruck, warum die Bibel für Christen bis heute wichtig ist, und bringen eigene Erfahrungen (z. B. im Umgang mit biblischen Geschichten aus ihrer Kinderbibel, digitalen Medien, Kindersendungen in Rundfunk und Fernsehen) ein.
Evangelische Religionslehre 1/2
stellen existenzielle Fragen (z. B. Warum gibt es Leben? Wo komme ich her? Wozu bin ich auf der Welt?) und gehen deren Besonderheiten im Gespräch mit Gleichaltrigen nach.
nehmen sich selbst mit ihren besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten wahr und bringen zum Ausdruck, worin ihre Einmaligkeit besteht.
kennen die Glaubensaussage, dass alle Menschen als Geschöpfe Gottes gewollt und angenommen sind, und bringen diesen Zuspruch mit Situationen aus dem eigenen Alltag in Beziehung.
bringen eigene Erfahrungen, Vorstellungen und Bilder von Glück und Segen in Verbindung mit biblisch-christlichen Aussagen über gelingendes Leben.
Evangelische Religionslehre 1/2
zeigen an Beispielen, warum vertrauensvolle Beziehungen für das Leben und Zusammenleben in einer gelingenden (Klassen-)Gemeinschaft wichtig sind.
beschreiben anhand der Geschichte von Zachäus, wie Menschen durch die Erfahrung der Zuwendung Gottes frei werden, innere und äußere Veränderungen anzugehen und bringen eigene Vorstellungen dazu ein.
nehmen eigene Gefühle und Bedürfnisse wahr und fassen sie in einfache Worte.
erkennen Gefühle und Bedürfnisse bei anderen und gehen respektvoll und achtsam damit um.
fragen nach Ursachen von Streit- und Konfliktsituationen und entwickeln in einzelnen Situationen Handlungsmöglichkeiten zu deren Lösung.
beschreiben, wie Menschen sich im Sinne der Botschaft Jesu für andere einsetzen, und erproben einfache Formen diakonischen Handelns im schulischen Umfeld.
Evangelische Religionslehre 3/4
entdecken in ausgewählten biblischen Geschichten, Psalmworten und Werken aus Kunst und Kirchenmusik vielfältige Aussagen über Gott und bringen sie mit eigenen Erfahrungen in Verbindung.
drücken durch Sprache, Musik oder Kunst aus, was es für Christen bedeutet, auf einen Gott zu vertrauen, der Mensch geworden ist.
nehmen wahr, dass Menschen zu allen Zeiten in ihrem Bemühen, Gott zu begreifen, an Grenzen stoßen und bringen dazu eigene Gedanken und Vorstellungen ein.
Evangelische Religionslehre 3/4
geben anderen in einfachen Worten darüber Auskunft, was es für Christen bedeutet, dass mit Jesu Geburt Gott selbst Mensch wird.
erklären, wie in Jesu Reden und Handeln Gottes Nähe zu den Menschen sichtbar wird.
setzen sich mit Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen von Petrus und den anderen Jüngerinnen und Jüngern auf dem Weg mit Jesus auseinander und beziehen eigene Erfahrungen (z. B. Angst haben, von Freunden verlassen werden, ungerecht behandelt werden) ein.
nehmen das Ostergeschehen als erzählte Glaubenserfahrungen wahr, die Menschen mit dem Auferstandenen machen und bringen eigene Erfahrungen dazu ein.
deuten das Kreuz als zentrales Symbol der Christen, in dem Erfahrungen von tiefem Leid und großer Hoffnung darauf, dass das Leben stärker ist als der Tod, verdichtet sind.
Evangelische Religionslehre 3/4
beschreiben das Pfingstgeschehen als ein Geschehen, das Menschen bewegt, im Geist Gottes miteinander zu leben und stellen Beispiele gelingenden Zusammenlebens vor.
verstehen die Taufe (und ggf. das Abendmahl) als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft mit Gott und stellen Bezüge zu biblischen Geschichten her.
erläutern, wie in einer Kirchengemeinde Christen Gemeinschaft erleben und ihren Glauben an Gott, z. T. auch in ökumenischen Formen, vielfältig gestalten.
stellen die Gestaltung des christlichen Glaubens in einer Partnerkirche dar und berichten von Beispielen, wie Christen weltweit miteinander verbunden sind.
Evangelische Religionslehre 3/4
denken über die Bedeutung von Festen und Feiertagen im Jahreskreis für den Einzelnen und für die Gemeinschaft nach und bringen eigene Erfahrungen ein.
erklären in Grundzügen die Bedeutung ausgewählter christlicher Feste, Festzeiten und Feiertage im Ablauf des Kirchenjahrs.
entwickeln Gedanken und Ideen zur Gestaltung von Andachten/Schulfeiern zu christlichen Fest- und Feiertagen im Jahreskreis und setzen diese kreativ und in der Gemeinschaft mit anderen um.
tauschen sich mit Kindern anderer Konfessionen, Religionen und Kulturen darüber aus, was ihnen Fest- und Feiertage bedeuten und wie sie gefeiert werden.
Evangelische Religionslehre 3/4
verstehen das Vaterunser als verbindendes Gebet aller Christen und tauschen sich über die Bedeutung ausgewählter Bitten aus.
setzen Bilder aus Psalm 23 in Beziehung zu Situationen und Erfahrungen aus dem eigenen Leben (z. B. Angst haben, sich geborgen fühlen, sich angenommen fühlen).
nehmen wahr, wie das Vaterunser und Psalm 23 Menschen in verschiedenen Lebenssituationen begleiten, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
gehen eigenständig und kreativ mit verschiedenen Formen des Gebets um.
beteiligen sich an der Gestaltung von Andachten und Schulgottesdiensten im Jahreskreis.
Evangelische Religionslehre 3/4
erschließen sich im Kirchenraum Bilder, Gegenstände, Zeichen und Symbole, die vom christlichen Glauben erzählen, und bringen eigene Gedanken und Vorstellungen dazu ein.
setzen sich damit auseinander, was den Kirchenraum zu einem Raum mit einer ganz besonderen Atmosphäre macht, und tauschen sich darüber mit Gleichaltrigen aus.
beschreiben Kirche als einen Ort, an dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, miteinander Gottesdienst feiern und Gemeinschaft erleben und setzen dies in Beziehung zu eigenen Erfahrungen (z. B. in Schulgottesdiensten).
erklären Kindern anderer Konfessionen oder Religionen an Beispielen, was evangelischen Christen an ihrem Kirchenraum wichtig ist und tauschen sich mit ihnen darüber aus.
Evangelische Religionslehre 3/4
denken darüber nach, was Christen an ihrem Glauben wichtig ist, und tauschen sich mit Gleichaltrigen darüber aus.
kennen die Bedeutung von besonderen Räumen, heiligen Schriften oder Gebet in Judentum und Islam und stellen einfache Bezüge zu Kirche, Bibel oder Gebet im Christentum her.
stellen anhand eines ausgewählten Festes die damit verbundenen Glaubensinhalte einer anderen Religion dar.
gehen in ihrem Umfeld mit Menschen anderer Religionen und Kulturen respektvoll um.
nehmen bei allen Unterschieden Gemeinsamkeiten zwischen diesen Religionen wahr (z. B. die Sehnsucht nach Frieden, die Frage nach gelingendem Leben) und bringen eigene Vorstellungen dazu ein.
Evangelische Religionslehre 3/4
geben Auskunft über ausgewählte Aspekte des Lebens und Wirkens von Martin Luther.
entdecken in der Begegnung mit Martin Luther, seinen Erfahrungen und Gedanken, die befreiende und ermutigende Botschaft der vorbehaltlosen Liebe Gottes und stellen Beziehungen zu eigenen Lebenssituationen her.
denken in elementarer Weise über den Begriff Gnade nach und stellen Bezüge zu Situationen in ihrem Alltag her.
nehmen im schulischen und außerschulischen Umfeld wahr, wie evangelische und katholische Christen gemeinsame Ausdrucksformen ihres Glaubens finden, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
erklären die Bedeutung der Bibel als gemeinsame Grundlage von Christen, die sie in ihrem Glauben verbindet.
Evangelische Religionslehre 3/4
stellen existenzielle Fragen (z. B. Was gibt meinem Leben Sinn? – Was ist gerecht? – Warum gibt es Leid auf der Welt? – Was kommt nach dem Tod?) und bringen sie in Beziehung zu Erfahrungen, die Menschen in biblischen Geschichten machen.
setzen sich mit Verlusterfahrungen (z. B. durch Umzug, Schulwechsel, Scheidung) auseinander, finden in biblischen Zeugnissen Angebote, mit diesen Erfahrungen umzugehen und bringen eigene Gedanken dazu ein.
nehmen wahr, dass Leben an Grenzen stößt, denken über Leid, Sterben und Tod nach und bringen eigene Vorstellungen vom Tod und dem, was danach kommt, zum Ausdruck.
kennen ausgewählte christliche Hoffnungsbilder und Symbole und entwickeln Ausdrucksformen des Trostes und Rituale des Abschiednehmens.
denken über eigene Vorstellungen von Erfolg, Leistung und Versagen nach und setzen sie in Beziehung zu biblischen Vorstellungen von gelingendem Leben.
Evangelische Religionslehre 3/4
kennen christliche Wegweisungen für gelingendes Leben und Zusammenleben und bringen Vorstellungen davon ein, welche Rolle diese Wegweisungen in ihrem Alltag spielen.
nehmen im eigenen Lebensumfeld wahr, wie Schulderfahrungen belasten, wie Vergebung und Versöhnung gelingen kann, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
setzen sich in biblischen Geschichten, Psalmen und Gebeten mit Erfahrungen von Schuld und Vergebung auseinander und stellen vor diesem Hintergrund Wege des Umgangs mit eigener und fremder Schuld dar.
beschreiben, wie Menschen sowohl im Nahraum als auch weltweit unter Unfrieden und Ungerechtigkeit leiden, und entwickeln gemeinsam Visionen von einer besseren Welt.