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Lehrpläne Bayern
Gymnasium
Biologie
prozessbezogen
B8 Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen – kommunizieren – bewerten — prozessbezogene Kompetenzen
10
B8 Lernbereich 2: Informationsaufnahme, ‑verarbeitung und Reaktion beim Menschen (ca. 20 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
3
B8 Lernbereich 3: Fortpflanzung und Individualentwicklung des Menschen (ca. 10 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
5
B8 Lernbereich 4: Verhalten – genetisch bedingt und erlernt (ca. 10 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
3
B8 Lernbereich 5: Suchtgefahren und Gesundheit (ca. 6 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
3
B8 Lernbereich 6: Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen (ca. 10 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
3
B9 Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen – kommunizieren – bewerten — prozessbezogene Kompetenzen
11
B9 Lernbereich 2: Mikroorganismen in der Biotechnologie (ca. 8 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
2
B9 Lernbereich 3: Genetik und Gentechnik (ca. 18 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
6
B9 Lernbereich 4: Evolution (ca. 8 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
1
B9 Lernbereich 5: Biodiversität bei Wirbellosen – Variabilität und Angepasstheit (ca. 16 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
8
B9 Lernbereich 6: Ökosystem Boden (ca. 6 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
2
B10 Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen – kommunizieren – bewerten — prozessbezogene Kompetenzen
8
B10 Lernbereich 2: Ökosystem Mensch (ca. 16 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
4
B10 Lernbereich 3: Stoff- und Energieumwandlung im Menschen (ca. 33 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
3
B10 Lernbereich 4: Vergangenheit und Zukunft des Menschen (ca. 7 Std.) — prozessbezogene Kompetenzen
2
inhaltsbezogen
B8 Lernbereich 2: Informationsaufnahme, ‑verarbeitung und Reaktion beim Menschen (ca. 20 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
4
B8 Lernbereich 3: Fortpflanzung und Individualentwicklung des Menschen (ca. 10 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
2
B9 Lernbereich 2: Mikroorganismen in der Biotechnologie (ca. 8 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
1
B9 Lernbereich 3: Genetik und Gentechnik (ca. 18 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
5
B9 Lernbereich 4: Evolution (ca. 8 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
3
B9 Lernbereich 5: Biodiversität bei Wirbellosen – Variabilität und Angepasstheit (ca. 16 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
1
B9 Lernbereich 6: Ökosystem Boden (ca. 6 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
2
B10 Lernbereich 2: Ökosystem Mensch (ca. 16 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
1
B10 Lernbereich 3: Stoff- und Energieumwandlung im Menschen (ca. 33 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
9
B10 Lernbereich 4: Vergangenheit und Zukunft des Menschen (ca. 7 Std.) — inhaltsbezogene Kompetenzen
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Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Kompetenzerwartungen
formulieren ausgehend von einfach strukturierten Alltags- und Naturphänomenen biologische Fragestellungen und planen hypothesengeleitet z. B. Beobachtungen und Experimente zu deren vorwiegend qualitativer Beantwortung.
führen einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen zu vorgegebenen und eigenen Themen und Fragestellungen durch. Dabei fertigen sie mit Hilfestellung ein naturwissenschaftliches Protokoll an.
beobachten Lebewesen und ihre Lebenserscheinungen auch in der natürlichen Umgebung anhand von vorgegebenen und eigenen Kriterien. Sie dokumentieren mit Hilfestellungen in einem naturwissenschaftlichen Protokoll strukturiert ihre Beobachtungen, werten sie aus und veranschaulichen sie.
bestimmen häufig vorkommende Lebewesen mithilfe ausgewählter Bestimmungshilfen (z. B. Bestimmungsbuch, digitales Nachschlagewerk), um ihre Artenkenntnis zu erweitern.
interpretieren erhobene oder recherchierte Daten unter Einbezug möglicher Fehlerquellen und setzen diese zur Eingangshypothese in Beziehung.
erklären die Bedeutung des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges zur Erweiterung des Wissens und schätzen ab, ob eine vorgegebene Fragestellung mithilfe biologischer Methoden zu beantworten ist.
beschreiben Wechselwirkungen und Prozesse (z. B. im menschlichen Organismus, zur Suchtentstehung, zum Einfluss des Menschen auf Ökosysteme) mithilfe von Modellen und schätzen die Grenzen von Modellen ab.
beantworten biologische Fragestellungen, indem sie vorgegebene, auf einfachen Texten und wenigen Darstellungsformen beruhende, auch digitale, Quellen auswerten. Dabei berücksichtigen sie u. a. die Intention der jeweiligen Quelle.
wägen Folgen menschlichen Handelns auf die lokale und globale nachhaltige Entwicklung ab und erörtern Handlungsoptionen, indem sie vorgegebene Pro- und Kontra-Argumente (z. B. zum Einkaufsverhalten oder zur Transportmittelnutzung) auswerten, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen treffen zu können.
wägen Folgen von eigenen Verhaltensweisen sowie Verhaltensweisen anderer für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer ab, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen für die Gesunderhaltung (z. B. des Gehörs) treffen zu können.
Kompetenzerwartungen
beschreiben den Aufbau einer Nervenzelle und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Elementen einer Reiz-Reaktions-Kette, um das komplexe Zusammenwirken von Sinnesorganen, Nervensystem und Erfolgsorganen bei der Reaktion des Organismus auf Reize zu erklären.
erklären die Wahrnehmung von Licht als Zusammenwirken von lichtbrechendem Apparat des Auges, den Sehsinneszellen der Netzhaut sowie dem Gehirn und leiten Ursachen von Sehfehlern sowie Möglichkeiten für deren Korrektur ab.
erläutern die Regulation des Blutzuckerspiegels durch Hormone und stellen einen Zusammenhang zwischen Lebensgewohnheiten sowie Veranlagung und dem Auftreten von Diabetes her, indem sie erklären, welche Faktoren die Regulation des Blutzuckerspiegels beeinflussen.
erklären das Auftreten körperlicher Symptome bei der Stressreaktion durch das Zusammenspiel von Nervensystem und hormonellen Faktoren und nutzen ihre Kenntnisse für die individuelle Stressbewältigung.
Kompetenzerwartungen
leiten aus den Kenntnissen zum Hörvorgang Maßnahmen zur Vermeidung von Hörschäden ab.
beschreiben mithilfe von Modellvorstellungen den Wirkungsmechanismus von Hormonen und deren Bedeutung für die Informationsübertragung im menschlichen Körper.
vergleichen die Informationsübertragung im Nervensystem mit der Informationsübertragung durch Hormone.
Kompetenzerwartungen
verständigen sich in medizinischen und gesellschaftlichen Kontexten sowie in Partnerschaften in geeigneter Sprache und respektvoll über Sexualität und begegnen medial vermittelter sexueller Belästigung und Gewalt sowie der unterschwelligen Bedrohung durch sexualisierten, abwertenden Sprachgebrauch angemessen.
bewerten unterschiedliche Verhaltensweisen im Hinblick auf die sexuelle Selbstbestimmung, die Achtung von persönlicher Würde und freier Selbstentfaltung und stellen Rollen- und Körperbilder und die Sexualisierung von Alltagsthemen in den Medien infrage.
bewerten verschiedene Verhaltensweisen im Vorfeld und während der Schwangerschaft im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Folgen für das Kind.
erklären die Wirkungsweise verschiedener Methoden der Empfängnisregulation, um deren Vor- und Nachteile abzuwägen und so Familienplanung aktiv und verantwortlich gestalten zu können.
nutzen Wissen zu sexuell übertragbaren Erkrankungen und deren Übertragungswegen, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen.
Kompetenzerwartungen
charakterisieren psychische und physische Veränderungen während der Pubertät als Teil eines biologischen Entwicklungsprozesses, um diese Veränderungen dadurch bei sich und bei anderen besser annehmen und verstehen zu können. Dabei erkennen sie den Einfluss der Medien auf eigene Vorstellungen von Sexualität und Schönheit.
beschreiben den Menstruationszyklus und erklären dessen Steuerung durch das Zusammenspiel verschiedener Hormone.
Kompetenzerwartungen
beobachten und vergleichen einfache Verhaltensweisen auch mithilfe von Attrappenversuchen, um sie als Ergebnis des Zusammenwirkens von inneren Faktoren und reaktionsauslösenden Reizen zu beschreiben.
beurteilen auf der Grundlage von Daten aus Verhaltensbeobachtungen, ob eine Verhaltensweise v. a. auf genetisch bedingten oder erworbenen Anteilen beruht.
planen Experimente zur Konditionierung, um die Beeinflussbarkeit von Verhaltensweisen durch Umwelteinflüsse zu ermitteln, und grenzen ggf. die Lernfähigkeit des Menschen von der anderer Lebewesen ab.
Kompetenzerwartungen
erläutern die Grenze zwischen Genuss und Sucht, um sich eigener Suchtrisiken bewusst zu werden.
erklären mithilfe von Modellen die Entstehung von Suchtverhalten, beschreiben Folgen für Betroffene und sind dadurch für die Gefahren einer Sucht sensibilisiert.
erklären die Bedeutung von Lebenskompetenzen für eine starke Persönlichkeit, die die Anforderungen des Alltags bewältigen kann und ihre Zufriedenheit nicht von bestimmten Verhaltensweisen oder Substanzen abhängig macht, um Strategien für die eigene Persönlichkeitsentwicklung ableiten zu können.
Kompetenzerwartungen
charakterisieren die Veränderung eines ortsnahen Ökosystems im Lauf der Zeit, um die Entwicklung dieses Ökosystems unter dem Einfluss des Menschen von einer natürlichen Entwicklung zu unterscheiden.
beschreiben Eingriffe des Menschen in die Natur, erörtern Handlungsoptionen unter dem Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung und treffen so begründete Entscheidungen für oder gegen diese Eingriffe.
bewerten die Beeinflussung globaler Stoffströme unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung und beschreiben politische und persönliche Möglichkeiten, Einfluss auf diese Systeme zu nehmen.
Kompetenzerwartungen
leiten ausgehend von für sie vorstrukturierten Alltags- und Naturphänomenen biologische Fragestellungen ab und planen hypothesengeleitet z. B. Beobachtungen und Experimente zur Beantwortung dieser Fragestellungen vermehrt auch aus quantitativer Sicht.
führen einfache selbstgeplante oder komplexe angeleitete naturwissenschaftliche Untersuchungen durch. Dabei nehmen sie die Dokumentation, Auswertung und Veranschaulichung der erhobenen Daten bei bekannten Sachverhalten selbständig und bei unbekannten mit Hilfestellung (ggf. auch mit digitalen Hilfsmitteln) vor.
beobachten Lebewesen und ihre Lebenserscheinungen auch in der natürlichen Umgebung anhand von vorgegebenen und eigenen Kriterien. Sie dokumentieren überwiegend selbständig ihre Beobachtungen, werten sie aus und veranschaulichen sie.
verwenden ein Lichtmikroskop oder Binokular, um Präparate zu betrachten, und erstellen selbständig beschriftete Zeichnungen der betrachteten biologischen Strukturen.
vergleichen Lebewesen und deren Merkmale kriteriengeleitet, um Rückschlüsse auf die Ursachen von Ähnlichkeiten zu ziehen.
systematisieren u. a. Insekten mithilfe ausgewählter Bestimmungshilfen (z. B. Bestimmungsbuch, digitales Nachschlagewerk) und sind sich dadurch der Artenvielfalt der Wirbellosen bewusst.
interpretieren erhobene oder recherchierte Daten und schätzen deren Gültigkeit ein. Sie benennen mögliche Fehlerquellen und leiten Maßnahmen zur Fehlervermeidung ab.
beschreiben ausgewählte Eigenschaften naturwissenschaftlichen Wissens und leiten daraus Aussagen zur Gültigkeit dieses Wissens ab (z. B. Evolutionsforschung).
beschreiben Wechselwirkungen und Stoffwechselprozesse (z. B. Kohlenstoffatomkreislauf, DNA-Replikation) mithilfe von Modellen. Sie entwickeln zu einem Sachverhalt alternative Modelle. Dabei erkennen sie Stärken, Schwächen und Grenzen einzelner Modelle und leiten daraus die Notwendigkeit ab, Modelle kritisch zu betrachten.
beantworten biologische Fragestellungen, indem sie vorgegebene und selbst recherchierte, auch digitale Quellen situations- und adressatengerecht auswerten.
bewerten selbständig biologische Sachverhalte und Folgen menschlichen Handelns, indem sie Pro- und Kontra-Argumente formulieren und diese abwägen, um Handlungsoptionen zu entwickeln. Dabei berücksichtigen sie auch die Notwendigkeit des Einbezugs vielfältiger Gesichtspunkte bei der Urteilsfindung.
Kompetenzerwartungen
erklären die biotechnologische Nutzbarkeit von Mikroorganismen, indem sie deren Besonderheiten im Grundbauplan, bei der Fortpflanzung und im Stoffwechsel beschreiben.
erklären die Bedeutung von Mikroorganismen beim Lebensmittelverderb anhand des Stoffwechsels, der Fortpflanzung und der Ausbreitung von Mikroorganismen und leiten daraus Verhaltensweisen zur Lebensmittelhygiene ab.
Kompetenzerwartungen
erklären die Wirkungsweise verschiedener Konservierungsmethoden und vergleichen die Auswirkung dieser Methoden auf die Lebensmittelqualität.
B9 3.1 Speicherung und Realisierung genetischer Information
erklären verschiedene Funktionen von Proteinen im Organismus anhand ihrer strukturellen Vielfalt.
beschreiben ein Modell der DNA und erklären anhand dieses Modells die Zusammenhänge zwischen ihrer Struktur und ihrer Funktion als Informationsspeicher.
B9 3.2 Organisation und Vervielfältigung genetischer Information
vergleichen die Organisation des genetischen Materials bei Pro- und Eukaryoten.
erklären die Bedeutung der Replikation von DNA und stellen den Ablauf mithilfe eines einfachen DNA-Modells dar.
B9 3.3 Veränderung und Neukombination genetischer Information
unterscheiden im Kontext von Genommutationen zwischen einer Änderung des Phänotyps und einer Krankheit.
bewerten medizinische, soziale und ethische Aspekte der reproduktionsmedizinischen Diagnostik, um an gesellschaftlichen Diskussionen aktiv teilnehmen zu können.
B9 3.1 Speicherung und Realisierung genetischer Information
erklären das Prinzip der Bildung von Proteinen durch die Proteinbiosynthese und die Rolle der Proteine bei der Merkmalsausbildung.
B9 3.2 Organisation und Vervielfältigung genetischer Information
beschreiben die Phasen des Zellzyklus und erklären seine biologische Bedeutung für Wachstum, Reparatur und ungeschlechtliche Fortpflanzung.
B9 3.3 Veränderung und Neukombination genetischer Information
beschreiben das Prinzip der Meiose zur Bildung von Keimzellen und erklären die Bedeutung dieses Prozesses für die geschlechtliche Fortpflanzung und die genetische Vielfalt.
erklären Genommutationen beim Menschen als Folge von Fehlern bei der Meiose.
erläutern die prinzipielle Verfahrensweise zur technischen Neukombination von Erbinformationen und bewerten durch sie geschaffene Möglichkeiten unter medizinischen, gesellschaftlichen und ethischen Aspekten.
Kompetenzerwartungen
beschreiben die Stammesgeschichte der Lebewesen als fortlaufendes Evolutionsgeschehen, das mithilfe von naturwissenschaftlichen Befunden belegt werden kann.
Kompetenzerwartungen
erklären die Entstehung einer heute lebenden Art als evolutionären Prozess, indem sie deren stammesgeschichtliche Entwicklung auf die Wirkung der Evolutionsfaktoren zurückführen.
erklären Angepasstheiten an die jeweiligen biotischen und abiotischen Umweltfaktoren als Selektionsvorteil.
erklären die Bedeutung der geographischen Isolation für die Entstehung der biologischen Vielfalt.
B9 5.1 Aktive Bewegung
vergleichen das Skelett und den Bewegungsapparat von Insekten mit denen von Wirbeltieren und ggf. mit denen einer weiteren Gruppe der Wirbellosen hinsichtlich ihrer Angepasstheiten. Dabei identifizieren sie typische Merkmale der jeweiligen Gruppen und beschreiben die beobachtete Vielfalt unter dem Blickwinkel einer evolutionären Angepasstheit.
vergleichen die Angepasstheit der aktiven Bewegung bei Insekten an verschiedene Lebensräume.
B9 5.2 Stoffwechsel: Stoff- und Energieumwandlung
vergleichen Vertreter der Insekten mit Wirbeltieren und ggf. Vertretern einer weiteren Gruppe der Wirbellosen hinsichtlich ihrer Angepasstheiten zum Stofftransport und -austausch. Dabei identifizieren sie typische Merkmale der jeweiligen Gruppen und beschreiben die beobachtete Vielfalt unter dem Blickwinkel einer evolutionären Angepasstheit.
vergleichen die Angepasstheiten der Mundwerkzeuge bei Insekten an verschiedene Nahrungsquellen und schätzen die Auswirkungen dieser Nutzung unterschiedlicher Nahrungsquellen auf den Menschen ab.
B9 5.3 Fortpflanzung, Wachstum und Individualentwicklung
vergleichen Vertreter der Insekten untereinander, mit Vertretern der Wirbeltiere und ggf. mit Vertretern weiterer Gruppen der Wirbellosen hinsichtlich ihrer Fortpflanzung. Dabei identifizieren sie typische Merkmale der jeweiligen Gruppen und beschreiben die beobachtete Vielfalt unter dem Blickwinkel einer evolutionären Angepasstheit.
vergleichen Vertreter der Insekten untereinander und mit Vertretern der Wirbeltiere hinsichtlich ihrer Individualentwicklung. Dabei identifizieren sie typische Merkmale der jeweiligen Gruppen und beschreiben die beobachtete Vielfalt unter dem Blickwinkel einer evolutionären Angepasstheit.
B9 5.4 Informationsaufnahme, Informationsverarbeitung und Reaktion
vergleichen das Nervensystem von Insekten mit dem von Wirbeltieren und ggf. dem Nervensystem von Vertretern einer weiteren Gruppe der Wirbellosen. Dabei identifizieren sie typische Merkmale der jeweiligen Gruppen und beschreiben die beobachtete Vielfalt unter dem Blickwinkel einer evolutionären Angepasstheit.
vergleichen Vertreter der Insekten mit Wirbeltieren hinsichtlich ihrer Sinnesorgane und Sinnesleistungen.
B9 5.4 Informationsaufnahme, Informationsverarbeitung und Reaktion
erklären die Bedeutung verschiedener Signale zur inner- und zwischenartlichen Kommunikation bei Insekten.
Kompetenzerwartungen
untersuchen Boden, protokollieren die Ergebnisse ggf. mithilfe digitaler Medien und erkunden so das Biotop und die Biozönose des Bodens.
beurteilen die Bedeutung des Bodens für eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln, charakterisieren Gefahren für dieses Ökosystem durch die komplexe Verkettung menschlicher Einflüsse und sind sich dabei der Folgen für die Menschen bewusst.
Kompetenzerwartungen
stellen den Stoff- und Energiefluss innerhalb der Biozönose des Bodens dar und beschreiben die Humusbildung und Mineralisierung als zeitliche Veränderung.
stellen einen einfachen Kohlenstoffatomkreislauf als Wechselwirkungen zwischen Organismen und zwischen Organismen und unbelebter Materie dar.
Kompetenzerwartungen
leiten aus komplex strukturierten Alltags- und Naturphänomenen biologische Fragestellungen ab und planen hypothesengeleitet z. B. Beobachtungen und Experimente zu deren qualitativer und quantitativer Beantwortung.
führen u. a. selbstgeplante naturwissenschaftliche Untersuchungen durch. Dabei nehmen sie die Dokumentation, Auswertung und Veranschaulichung der erhobenen Daten (auch mit digitalen Hilfsmitteln) selbständig vor.
beurteilen die Gültigkeit von erhobenen oder recherchierten Daten und finden in diesen Daten Trends, Strukturen und Beziehungen.
beschreiben Grenzen des im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Erkenntniswegs generierten Wissens und leiten daraus Aussagen zur Gültigkeit dieses Wissens ab.
beschreiben Wechselwirkungen und Stoffwechselprozesse (z. B. Enzymatik) mithilfe von Modellen. Sie entwickeln zu einem Sachverhalt alternative Modelle. Dabei erkennen sie Stärken und Schwächen einzelner Modelle und leiten daraus die Notwendigkeit ab, Modelle kritisch zu betrachten und weiterzuentwickeln.
unterscheiden zwischen alltags- und fachsprachlichen Texten. Sie wählen mediale Informationsquellen begründet aus und entnehmen gezielt Inhalte zur adressaten- und situationsgerechten Beantwortung biologischer Fragestellungen.
formulieren unter Nutzung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse der Biologie systematisch und begründet Handlungsoptionen, wenden dabei Entscheidungsstrategien an und reflektieren über getroffene Entscheidungen.
beurteilen die Folgen von Maßnahmen und Verhaltensweisen für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer, um auch unter Einbezug gesellschaftlicher Perspektiven bewusste wertorientierte Entscheidungen für die Gesunderhaltung treffen zu können (z. B. Impfungen).
Kompetenzerwartungen
beschreiben Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen, die auf und im menschlichen Körper leben, um Maßnahmen und Verhaltensweisen für eine gesundheitsbewusste Lebensführung abzuleiten.
unterscheiden bakterielle und virale Infektionen, beschreiben an ausgewählten Beispielen deren Verlauf und beurteilen Möglichkeiten und Grenzen des Infektionsschutzes und der Therapie.
erläutern das Prinzip der aktiven und passiven Immunisierung sowie die Notwendigkeit von vorbeugenden Schutzimpfungen, um in entsprechenden Lebenssituationen sachgerecht handeln zu können.
beurteilen am Beispiel des Einsatzes von Antibiotika die Auswirkungen eines Eingriffes in die Biozönose des Ökosystems Mensch und erläutern die Risiken einer nichtsachgemäßen Verwendung.
Kompetenzerwartungen
erläutern körpereigene unspezifische sowie spezifische Abwehrmechanismen zum Schutz vor Parasiten und Krankheitserregern und beschreiben Allergien als Fehlreaktionen des Immunsystems.
B10 3.1 Biomoleküle als Energieträger und Baustoffe
beschreiben den Menschen als offenes System, der für die Aufrechterhaltung seines Stoffwechsels und damit für sein Überleben Energieträger und Baustoffe zu sich nehmen muss.
B10 3.2 Verdauung
erläutern die Enzymausstattung des Menschen als Angepasstheit, indem sie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch Außenfaktoren beschreiben.
erklären das Zusammenwirken der Bestandteile des Verdauungssystems beim Transport des Nahrungsbreis und beim stufenweisen enzymatischen Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu resorbierbaren Teilchen.
beschreiben den Aufbau der Dünndarmwand, um mithilfe des Struktur-Funktions-Konzepts die Resorption zu erläutern.
B10 3.3 Gasaustausch und Atemgastransport im Blutkreislauf
erklären den Gasaustausch durch Diffusion mithilfe des Struktur-Funktions-Konzepts.
erläutern die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems als Transportsystem zwischen der Umgebung und allen Zellen des menschlichen Körpers bei der Stoffaufnahme und ‑abgabe.
erklären die Bedeutung einer aktiven Gesundheitsvorsorge zur Vermeidung von Schädigungen und Erkrankungen der Lunge und des Herz-Kreislauf-Systems und erläutern medizinische Möglichkeiten ihrer Behandlung.
B10 3.4 Energiebereitstellung durch Stoffwechselvorgänge
beschreiben den Glucoseabbau als exotherme Redoxreaktion, in deren Verlauf die abgegebene Energie im Energieträger ATP gespeichert wird, und erläutern die Notwendigkeit dieses mobilen und universellen Energieträgers.
vergleichen die Stoff- und Energiebilanz des aeroben und anaeroben Abbaus von Glucose in menschlichen Zellen, um die Bedeutung beider Stoffwechselwege für den menschlichen Organismus zu erläutern.
B10 3.1 Biomoleküle als Energieträger und Baustoffe
vergleichen ausgewählte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln anhand des molekularen Baus, um sie den Makronährstoffgruppen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) zuzuordnen.
leiten aus der Bedeutung von Makronährstoffen und Mikronährstoffen (Vitamine und Mineralsalze) für den Körper und der Zusammensetzung von Nahrungsmitteln ein den Lebensumständen angepasstes, ausgewogenes Ernährungskonzept ab.
B10 3.2 Verdauung
erläutern am Beispiel der Verdauung die allgemeine Wirkungsweise von Enzymen auf der Stoff- und der Teilchenebene, indem sie das Energiekonzept und das Schlüssel-Schloss-Modell auf enzymkatalysierte Reaktionen anwenden.
Kompetenzerwartungen
skizzieren den Verlauf der Geschichte des Lebens, um zu verdeutlichen, dass der moderne Mensch eine erdgeschichtlich junge Art ist.
Kompetenzerwartungen
ordnen den modernen Menschen (Homo sapiens) unter Berücksichtigung anatomischer und molekularbiologischer Merkmale in das natürliche System ein.
leiten aus Merkmalen fossiler Funde Hypothesen zur biologischen Evolution des modernen Menschen ab, um die zeitliche Reihenfolge eines Evolutionsprozesses zu rekonstruieren, und analysieren die Bedeutung der kulturellen Evolution für den heutigen Menschen in seiner Umwelt.
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