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Lernbereich 1: Geographische Arbeitstechniken
arbeiten grundlegende Informationen aus verschiedenen Kartenarten und dem Atlas heraus (z. B. Landhöhen, Einzelzeichen).
wenden Möglichkeiten der Orientierung im Raum an, z. B. Globus, Karten oder digitale Geomedien.
bestimmen Himmelsrichtungen, Lage im Gradnetz, Maßstab und Distanzen.
unterscheiden topografische, physische und thematische Karten.
werten einfache Sachtexte, Bilder, Diagramme und Tabellen aus.
führen einfache Messungen durch, z. B. zu Temperatur und Niederschlag.
legen übersichtliche Tabellen an, zeichnen Säulen- und Balkendiagramme.
führen erste Experimente, auch anhand originaler Gegenstände, z. B. zur Boden- und Gesteinsbestimmung, durch.
erstellen Kartenskizzen, z. B. Nutzungskartierungen, Profilzeichnungen.
beteiligen sich an der Durchführung einer vorbereiteten themenorientierten Erkundung im Rahmen einer Exkursion oder eines Unterrichtsgangs.
Lernbereich 2: Planet Erde
arbeiten aus einfachen Texten, Bildern, Modellen geographische Informationen heraus und zeigen bei der Einführung in die Atlasarbeit die wesentlichen Merkmale topografischer, physischer und thematischer Karten auf.
wenden ausgehend von ihrer Kenntnis des Heimatraums und den im Heimat- und Sachunterricht erworbenen Kompetenzen Möglichkeiten der Orientierung im Raum an, um über räumliche Vorstellungen auf verschiedenen Maßstabsebenen zu verfügen.
stellen innerhalb unseres Sonnensystems die Einzigartigkeit des Planeten Erde dar.
zeigen die Notwendigkeit zum Schutz der Erde auf und leiten Möglichkeiten eigenen Handelns ab.
Lernbereich 3: Naturräume in Bayern und Deutschland
beschreiben überblicksartig die naturräumliche Gliederung Bayerns und Deutschlands.
werten leicht verstehbare Bilder und einfache physische Karten aus, erstellen einfache Skizzen und Profile, um topografische Ordnungsmuster von Bayern und Deutschland zu vertiefen.
erklären grundlegende endogene und exogene Prozesse bei der Entstehung von Oberflächenformen.
stellen das Nutzungspotenzial ausgewählter Raumbeispiele dar und diskutieren die Problematik menschlicher Eingriffe, um so Einsicht in die Notwendigkeit des Landschaftsschutzes zu gewinnen.
charakterisieren Naturgefahren in Bayern und Deutschland in ihren Grundzügen und stellen mögliche einfache Schutzmaßnahmen dar.
Lernbereich 4: Ländliche Räume in Bayern und Deutschland
beschreiben ausgehend vom Heimatraum grundlegende Strukturen und Funktionen des ländlichen Raumes in seinem Wandel.
führen Messungen, z. B. zu einzelnen Wetterelementen, sowie einfache Versuche, z. B. zum Boden, durch und setzen die gewonnenen Daten in Diagramme um.
identifizieren grundlegende Einflussfaktoren auf ländliche Regionen sowie ihr Zusammenwirken im Hinblick auf die landwirtschaftliche Nutzung und verorten Räume unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung.
stellen Vor- und Nachteile von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft gegenüber.
Lernbereich 5: Städtische Räume in Bayern und Deutschland
zeigen – ausgehend vom Heimatraum – Merkmale und Strukturen städtischer Räume sowie deren Beziehung zum Umland auf und übertragen diese auf andere Städte in Deutschland.
verorten Verdichtungsräume und kennen die politische Gliederung Bayerns und Deutschlands.
orientieren sich mit geeigneten Karten in städtischen Räumen.
beherrschen einfache Formen der Kartierung und wenden diese, z. B. auf einem Unterrichtsgang, an, um Funktionen innerhalb einer Stadt darzustellen und zu überprüfen.
präsentieren eigene Ideen zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität, z. B. im Bereich Verkehr, Freizeit, Gesellschaft, Infrastruktur.
Lernbereich 1: Geographische Arbeitstechniken
werten physische und thematische Karten aus und fertigen eigene Kartenskizzen an.
beschreiben, gliedern und vergleichen Bilder sowie Satellitenbilder und stellen grundlegende Ergebnisse in eigenen Skizzen dar.
analysieren und zeichnen Klimadiagramme sowie einfache Liniendiagramme und werten Band- und Flächendiagramme aus.
interpretieren einfache Statistiken und setzen ggf. grundlegende Aussagen daraus in ein einfaches Diagramm um.
erschließen Daten und Fakten aus Presseberichten, Reiseliteratur sowie unter Anleitung aus dem Internet.
setzen sich kritisch mit unterschiedlichen Darstellungen geographischer Sachverhalte auseinander.
nutzen digitale Geomedien, um geographische Sachverhalte strukturiert darzustellen, Fragestellungen zu lösen und Ergebnisse zu präsentieren.
Lernbereich 2: Einheit und Vielfalt in Europa
ordnen Staaten und Regionen Europas einzelnen Teilräumen richtig zu.
stellen die europäische Idee in Grundzügen dar und reflektieren grundlegende Auswirkungen europäischer Einflüsse auf ihre Lebenswelt.
erläutern beispielhaft die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit in Europa.
analysieren Kultur und Lebensweisen in europäischen Ländern, um die Bereitschaft zu entwickeln, sich für Integration in Deutschland einzusetzen.
Lernbereich 3: Naturgeographie Europas im Überblick
arbeiten Kriterien für eine naturräumliche Gliederung Europas heraus und ordnen Großlandschaften Europas sicher den jeweiligen Teilräumen zu.
setzen Messdaten aus Klimatabellen in Klimadiagramme um und werten diese aus, indem sie diese versprachlichen.
stellen die Grundzüge des Klimas und der Vegetation in Europa dar und zeigen Zusammenhänge zwischen Klima, Boden und Vegetation in einer Klimazone auf.
erläutern den Zusammenhang zwischen Plattengrenzen, Vulkanismus und Erdbeben.
wägen entscheidende Vor- und Nachteile des Lebens in von Vulkanausbrüchen und Erbeben bedrohten Siedlungsräumen Europas ab.
Lernbereich 4: Ländliche Räume Europas
erläutern den grundlegenden Einfluss von Naturfaktoren und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Nutzung ländlicher Räume in verschiedenen Klimazonen.
erklären raum-zeitliche und prozesshafte Entwicklungen in ausgewählten ländlichen Räumen Europas.
nehmen begründet Stellung zum landwirtschaftlichen Potenzial ausgewählter Regionen vor dem Hintergrund von Naturfaktoren und anthropogenen Maßnahmen.
beschreiben ökonomische, soziale und ökologische Folgewirkungen einer umstrittenen landwirtschaftlichen Nutzung und entwerfen Lösungswege.
vergleichen Vor- und Nachteile regionaler und importierter landwirtschaftlicher Produkte und leiten dadurch Handlungsoptionen bei Kaufentscheidungen ab.
Lernbereich 5: Metropolen und Verdichtungsräume in Europa
erläutern Merkmale, Strukturen und Herausforderungen von Metropolen.
erklären und vergleichen die Bedeutung von Standortfaktoren unterschiedlicher Branchen.
wägen unter Einbezug sozioökonomischer und ökologischer Faktoren Vorzüge und Schwierigkeiten grenzübergreifender Infrastrukturprojekte zur Vernetzung von Verdichtungsräumen ab.
diskutieren aktuelle Entwicklungen in Metropolen und ihre Auswirkungen auf das Mensch-Umwelt-System.
Lernbereich 6: Meere und Küsten Europas
charakterisieren die Lage und Merkmale europäischer Meere.
beschreiben Prozesse der natürlichen und anthropogenen Küstenformung.
stellen die wirtschaftliche Bedeutung der Meere und Küsten dar und erläutern an ausgewählten Raumbeispielen entsprechende Nutzungsformen und -konflikte.
stellen begründet die Notwendigkeit zum Schutz der Meere und Küsten dar und entwickeln einen Maßnahmenkatalog.
Lernbereich 1: Geographische Arbeitstechniken
analysieren komplexere geographische Sachverhalte anhand geeigneter Atlaskarten sowie digitalem und interaktivem Kartenmaterial.
werten unter Berücksichtigung grundlegender globaler Zusammenhänge Klima- und Vegetationskarten sowie Luft- und Satellitenbilder aus.
ordnen Klimadiagramme begründet einzelnen Klimazonen zu.
werten Blockbilder aus, analysieren und erstellen zunehmend komplexere Diagrammtypen.
fertigen übersichtliche Kausalprofile an.
formulieren Hypothesen zu naturgeographischen Sachverhalten und überprüfen diese mithilfe klima- oder bodenkundlicher Experimente.
analysieren und überprüfen ein Modell zur Stadtstruktur anhand von Luftbildern und Karten.
beschreiben, analysieren und bewerten in eigener Recherche gewonnene Informationen, auch aus digitalen Medien, weitgehend selbständig.
Lernbereich 2: Leben in der Einen Welt (ca. 6 Stunden)
vergleichen Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Ländern niedrigen Entwicklungsstandes.
charakterisieren anhand unterschiedlicher kartografischer Darstellungen und Statistiken Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes.
nehmen kritisch Stellung zu gängigen Indikatoren zur Bestimmung des Entwicklungsstandes.
stellen Merkmale und Probleme von Ländern mit niedrigem Entwicklungsstand dar und erwerben so die Einsicht in die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit.
Lernbereich 3: Klima- und Vegetationszonen der Tropen und ariden Subtropen (ca. 8 Stunden)
geben einen Überblick über die räumliche Anordnung der Klima- und Vegetationszonen der Erde.
erklären die Anordnung der Klima- und Vegetationszonen in den Tropen und Subtropen und gehen auch auf Besonderheiten ein.
stellen das Zusammenwirken natur- und humangeographischer Faktoren in tropischen und subtropischen Ökosystemen dar.
diskutieren die Verwundbarkeit tropischer und subtropischer Ökosysteme an ausgewählten Beispielen.
Lernbereich 4: Klima im Wandel (ca. 9 Stunden)
erschließen die Ursachen für den zunehmenden anthropogenen Treibhauseffekt unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
stellen unterschiedliche Positionen und Meinungen zum Klimawandel dar und hinterfragen diese kritisch.
beurteilen Folgen des Klimawandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und stellen mögliche Anpassungsstrategien dar.
Lernbereich 5: Traditionsreicher Kulturraum im Spannungsfeld aktueller Geopolitik – Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten (ca. 10 Stunden)
charakterisieren Ausprägungen verschiedener Lebens- und Wirtschaftsweisen in den arid-subtropischen Räumen Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens.
beschreiben und erörtern die Raumwirksamkeit von Konflikten und Entwicklungen in der Region anhand eines aktuellen Beispiels.
stellen die geopolitische Bedeutung von Ressourcen dar, vergleichen und bewerten Maßnahmen zur Diversifizierung der Wirtschaft.
setzen sich kritisch mit dem Begriff Orient auseinander.
Lernbereich 6: Entwicklungsperspektiven in tropischen Räumen – Afrika südlich der Sahara (ca. 12 Stunden)
erläutern anhand von Karten und Profilen den Verlauf der Klima- und Vegetationszonen.
stellen am Beispiel der Desertifikation die Fragilität von Ökosystemen im Zusammenwirken natur- und humangeographischer Faktoren systemisch dar und erörtern nachhaltige Nutzungs- und Entwicklungskonzepte.
erläutern an einem Raumbeispiel die Auswirkungen endogener Entwicklungshemmnisse.
erschließen und erörtern geopolitische Zusammenhänge in einer globalisierten Weltwirtschaft.
bewerten an einem konkreten Fallbeispiel Möglichkeiten nachhaltiger und zukunftsorientierter Entwicklung.
Lernbereich 7: Herausforderungen der Entwicklung in tropischen Räumen – Mittel- und Südamerika, Karibik (ca. 11 Stunden)
erklären die unterschiedliche Ausdehnung der Klima- und Vegetationszonen in Südamerika und Afrika.
begründen die Verwundbarkeit des karibischen Raumes durch Witterungsextreme.
analysieren regionale und globale Folgen menschlicher Eingriffe in sensible Naturräume und erörtern nachhaltige Konzepte der Raumerschließung und -nutzung.
zeigen an ausgewählten Beispielen Chancen und Herausforderungen aktueller Stadtentwicklungen auf und diskutieren Ursachen, Folgen und Maßnahmen.
werten unter Verwendung digitaler Globen aktuelle Satellitenbilder aus.
überprüfen an geeigneten Raumbeispielen die wirtschaftliche Integration ausgewählter Regionen Lateinamerikas in den globalen Markt.
erörtern Folgen des internationalen Massentourismus und leiten daraus Handlungsrichtlinien für eigene Reisen ab.
Lernbereich 1: Geographische Arbeitstechniken
werten analoge und digitale Karten und Kartogramme, Bilder und Satellitenaufnahmen aus, um Strukturen und Prozesse sichtbar zu machen.
ziehen komplexe Diagramme heran, um geographisch relevante Sachverhalte zu ermitteln, z. B. Pyramiden- und Dreiecksdiagramme.
legen ein mehrschichtiges Kausal- und Klimaprofil an.
wählen unter Anleitung geeignete digitale Darstellungsformen, u. a. Karten, Tabellen, Diagramme, um Zusammenhänge deutlich zu machen.
führen überwiegend selbstständig Analysen anhand mehrerer Quellen, auch digitaler, durch und beurteilen deren Aussagekraft kritisch.
überprüfen geographische Modellbildungen.
recherchieren und verarbeiten Informationen aus wissenschaftlichen Publikationen.
beurteilen kritisch die mediale Darstellung eines Raumes.
Lernbereich 2: Einblick in die Globalisierung (ca. 6 Std.)
analysieren ökonomische, ökologische und soziokulturelle Dimensionen der Globalisierung in ihrem Alltag.
verdeutlichen, auch mithilfe digitaler Geomedien, kartographisch die globale Vernetzung anhand eines Beispiels.
beschreiben und beurteilen Auswirkungen der globalisierten Wirtschaft an einem Beispiel unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.
entwickeln eine differenzierte Sichtweise auf Globalisierungsprozesse.
Lernbereich 3: Die USA im Spannungsfeld globaler Einflüsse (ca. 14 Std.)
stellen die Bedeutung der geographischen Lage und der naturräumlichen Gliederung der USA für das Klima dar.
erläutern naturräumliche Gunst- und Ungunstfaktoren und untersuchen die Vulnerabilität ausgewählter Räume auch mithilfe digitaler Medien.
analysieren aktuelle Entwicklungstendenzen der Landwirtschaft, der Industrie und des Dienstleistungssektors.
arbeiten die Einbindung der amerikanischen Wirtschaft in globale Prozesse an einem Beispiel heraus und erörtern damit verbundene soziale, ökonomische und ökologische Folgen auf verschiedenen Maßstabsebenen.
analysieren ein aktuelles Modell der nordamerikanischen Stadt und überprüfen dessen Aussagekraft.
erschließen anhand aktueller Daten regionale Disparitäten sowie typische Segregations- und Migrationsmuster in den USA.
Lernbereich 4: Russland – Raum als Potenzial und Herausforderung (ca. 10 Std.)
vergleichen die Lage und Naturausstattung Russlands mit derjenigen der USA und leiten hieraus Chancen und Probleme für die Erschließung und Inwertsetzung des Raums ab.
erläutern die Merkmale und Auswirkungen des kontinentalen Klimas und beschreiben dessen Folgen für die Vegetation und Landnutzung.
erörtern anhand geeigneter Raumbeispiele Herausforderungen bei der Erschließung peripherer Räume.
bewerten die geopolitische Bedeutung sowohl im globalen als auch im europäischen Kontext, u. a. anhand des Rohstoffreichtums.
werten geeignetes digitales Material aus, z. B. Satellitenbilder, um ökologische Veränderungen zu beschreiben.
Lernbereich 5: China – Global Player mit nationaler und globaler Agenda (ca. 12 Std.)
analysieren das naturräumliche Potenzial Chinas.
veranschaulichen die Bevölkerungsentwicklung anhand geeigneter digitaler Darstellungsformen und bewerten die Auswirkungen der chinesischen Bevölkerungspolitik.
stellen Chinas Integration in die Weltwirtschaft vor und erläutern seine Bedeutung als Global Player.
analysieren ökologische Herausforderungen in China und zeigen sowohl Schwierigkeiten als auch Lösungsansätze bei der Umsetzung des Umweltschutzes auf.
arbeiten Chancen und Probleme von Wasserbaumaßnahmen heraus und diskutieren die daraus resultierenden Interessenskonflikte unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte.
Lernbereich 6: Australien und Ozeanien zwischen Vulnerabilität und Nachhaltigkeit (ca. 12 Std.)
erläutern die Vulnerabilität Australiens und Ozeaniens an ausgewählten Beispielen.
stellen mithilfe von Satellitenbildern oder Luftbildern aktuelle Probleme und Schutzmöglichkeiten für ein sensibles Ökosystem dar.
beschreiben die traditionelle Lebensweise eines indigenen Volkes und erörtern die Einflüsse moderner Entwicklungen.
analysieren vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit Strukturen und Auswirkungen des Ferntourismus auf ein ausgewähltes Raumbeispiel Ozeaniens.
präsentieren Möglichkeiten von typischen Reiseformen junger Erwachsener und bewerten deren Nachhaltigkeit.