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Jahrgangsstufe 5 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
stellen Farben sowie Mal- und Zeichenwerkzeuge aus zur Verfügung gestellten Materialien mithilfe einfacher Verfahren selbst her. Sie erproben diese und reflektieren ihre Erfahrungen in Hinblick auf die Beschaffenheit der Farbe und den Charakter des Werkzeugs, um Freude am sinnlichen Tun zu gewinnen. Ausgehend von ihren Erkenntnissen experimentieren sie in weiteren Gestaltungsvorhaben.
setzen zur Darstellung von Bildmotiven aus Fantasie, Beobachtung oder Erlebnis bewusst folgende bildnerische Mittel ein: Trennung von Vordergrund und Hintergrund, Platzierung und Größe der Bildgegenstände im Format, Farbauftrag sowie einfache Farbkontraste.
beschreiben mit eigenen Worten das Erscheinungsbild und den historischen Kontext von Bildern, Reliefs oder Plastiken aus der Vor- und Frühgeschichte sinnvoll gegliedert – auch mit Blick auf die Kunst seit der Moderne; sie bauen darin auf die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse zur Kunst des 20. Jahrhunderts auf.
gestalten eigene Ideen, inspiriert durch Zeugnisse und Artefakte der Vor- bzw. Frühgeschichte.
Jahrgangsstufe 5 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
nehmen die Eigenschaften vorgefundener Gegenstände und von Materialien (z. B. Holz, Ton) bewusst wahr, bewerten sie in Hinblick auf ihre Eignung für gestalterische Vorhaben und wählen für den eigenen Entwurf geeignete aus. Sie gestalten mit diesen Materialien einfache dreidimensionale Gegenstände oder architektonische Modelle, die sie mit praktischen und magischen Funktionen verknüpfen.
klären ihre Vorgehensweise bei der Erstellung dreidimensionaler Gegenstände oder Modelle, um ein erstes Bewusstsein für den spezifischen Charakter bildnerischer Prozesse mit plastischen Materialien zu entwickeln.
beschreiben auf nachvollziehbare Weise wichtige Aspekte von Architektur und Objekten der Vor- und Frühgeschichte (z. B. Anmutung, Material, Volumen), auch im Hinblick auf ihre Wirkung, um diese mit den möglichen Lebensbedingungen zur Entstehungszeit in Verbindung zu bringen. Dabei präzisieren sie die in der Grundschule erworbene Fachsprache in Hinblick auf Gestaltungsprinzipien und Ausdrucksqualitäten.
Jahrgangsstufe 5 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
erfinden mithilfe von verschiedenen Materialien (z. B. Bleistifte, Farbstifte, Tuschen) und mit analogen oder digitalen Verfahren fantasievolle Geheim- und Bilderschriften, um Schrift als Medium zwischen Ornament und Kommunikation wahrzunehmen.
entwerfen und gestalten fantasievolle Figuren und einfache Bühnen für kurze Szenen, die sie als Puppen- oder als Schattenspiel aufführen oder als Film aufzeichnen - auch in Kombination mit Text und Musik.
Jahrgangsstufe 6 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
stellen Räumlichkeit mit den Mitteln Größenverhältnisse, Staffelung, Überschneidung und mit den Grundlagen der Parallelperspektive dar.
wenden in Malerei, Zeichnung oder einer Drucktechnik die Gestaltungsmittel Ansicht, Platzierung und Bildausschnitt gezielt an, um damit Bildwirkungen zu steigern.
gestalten in einer zwei- oder dreidimensionalen Technik mithilfe einfacher Proportionsschemata den menschlichen Körper und das Gesicht; dabei realisieren sie eigene Ideen zum bildnerischen Erzählen.
beschreiben Werke der griechischen und römischen Kunst in ihren jeweiligen Kontexten und Funktionen. Sie reflektieren dabei die ihnen zugrundeliegenden Schönheitsbegriffe und Ideale auch in Hinblick auf heutige Vorstellungen.
Jahrgangsstufe 6 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
gestalten Objekte aus Ton oder architektonische Modelle aus geeigneten Materialien, um das spezifische Verhältnis von Material, handwerklicher Bearbeitung und Wirkung zu erkunden.
untersuchen einzelne Bauwerke der griechischen und römischen Antike und differenzieren zwischen religiösen und weltlichen Funktionen.
Jahrgangsstufe 6 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
gestalten Schriften auf der Basis elementarer Regeln und entwerfen einfache Botschaften oder Text-Bild-Kombinationen, um das Verhältnis zwischen Formgebung, Charakter und Bedeutung von Schriften und Zeichen zu verstehen.
improvisieren bzw. inszenieren und dokumentieren fotografisch bzw. filmisch kurze, einfache Spielszenen oder Standbilder und setzen dabei Körpersprache, Bewegung, Gestik und Mimik als Ausdrucksmittel ein.
Jahrgangsstufe 7 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
beobachten die sichtbare Wirklichkeit genau und erproben unterschiedliche grafische Mittel, um Form, Plastizität und Oberflächen zeichnerisch darzustellen.
setzen in realitätsbezogenen und fantastischen Bildern bestimmte zeichnerische Mittel zur Darstellung von Räumlichkeit, insbesondere die Parallelperspektive, differenziert ein.
entwerfen in Anlehnung an die Motivwelt und Symbolik des Mittelalters schrittweise eigene Lösungen für Zeichnung, Malerei oder Plastiken.
untersuchen vergleichend Kunstwerke der Romanik und Gotik, um sie in ihrer Vielschichtigkeit und Erzählkraft zu entschlüsseln, ihre Funktion zu benennen und ihre Wirkung auf den Betrachter zu deuten. Dabei wenden sie mit sprachlichen und gestalterischen Mitteln elementare Verfahren der Werkanalyse an.
Jahrgangsstufe 7 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
entwickeln funktionale oder fantastische Apparate bzw. Objekte und bauen diese. Sie erkunden dabei die Eigenschaften der von ihnen ausgewählten Materialien und gestalten die Apparate zielgerichtet hinsichtlich Material, Form, Funktion und Technik. Sie präsentieren ihre Ergebnisse.
experimentieren mit einfachen konstruktiven Elementen, z. B. zu Rund- und Spitzbögen, um romanische und gotische Architektur (z. B. Burgen, Kathedralen, Türme und Brücken) nach geeigneten Kriterien miteinander zu vergleichen.
untersuchen in einem Querschnitt die Erscheinungsformen von Sakralbauten verschiedener Weltreligionen mithilfe von ausgewählten Kriterien (z. B. Ausrichtung, Anordnung, Wegführung, Formensprache, Symbole, Licht) und im Hinblick auf die jeweiligen religiösen Vorstellungen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sammeln und benennen.
Jahrgangsstufe 7 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
erstellen einen Hoch-, Tief- oder Siebdruck, indem sie einen komplexen bildnerischen Prozess (Organisation der Bildfläche, Klärung von Figur und Grund, Reduktion von Formen auf Wesentliches) durchdenken und planen. Dabei erproben sie Variationen und bewerten die unterschiedlichen Bildwirkungen.
kombinieren digitale und analoge Techniken der Vervielfältigung und reflektieren Chancen und Probleme der Reproduzierbarkeit von Bildern auch hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
setzen zeichnerisch die Gesetzmäßigkeiten der Zentralperspektive ein, um eigene Seherfahrungen realitätsbezogen in ihren Bildern wiederzugeben.
nehmen Materialeigenschaften und Volumina von Gegenständen differenziert wahr und bilden diese zeichnerisch, malerisch oder plastisch ab, um ihr Gestaltungsrepertoire zu erweitern.
untersuchen bildnerisch und sprachlich Werke der Renaissance unter dem Aspekt der Raumdarstellung im Vergleich mit mittelalterlichen Darstellungen. So nehmen sie den Wandel des Welt- und Menschenbildes im Zusammenhang mit dem veränderten Bildverständnis der Neuzeit wahr.
nutzen ikonografische Kenntnisse zur Beschreibung und Entschlüsselung christlicher wie profaner Bilder der Renaissance, auch unter der Berücksichtigung der Symbolik weltlicher wie liturgischer Objekte und Motive.
analysieren vergleichend zur Renaissance exemplarische Werke des Barock, z. B. unter den Aspekten Komposition und Farbgebung (Malerei) oder Gerichtetheit und Dynamik (Plastik), um die Unterschiede in der Darstellung und ihrer jeweiligen Wirkung zu begründen und ihre symbolische Bedeutung wahrzunehmen. Dabei erweitern sie das in der vorhergehenden Jahrgangsstufe vorbereitete Analyseverfahren.
(MuG) erproben bildnerisch-praktisch komplexere Lösungen der illusionistischen Raumdarstellung.
(MuG) untersuchen unterschiedliche Raumdarstellungen in der bildenden und angewandten Kunst.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
entwerfen zweidimensional (z. B. zeichnerisch) oder dreidimensional (z. B. mittels Modellbau) Innenräume oder Bühnenbilder im Hinblick auf die repräsentativen und funktionalen Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer.
(MuG) entwerfen bzw. inszenieren (in Zeichnungen, Modellen, fotografischen oder filmischen Sequenzen) Innen- und Außenräume (z. B. Plätze oder Gartenanlagen).
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
gestalten Schriftzüge, Plakate oder Logos in Hinblick auf fiktive oder reale Anlässe, um Botschaften bildnerisch prägnant zu formulieren.
analysieren Beispiele des Kommunikationsdesigns unter formalen Gesichtspunkten (z. B. Form, Komposition, Medium), um deren Beitrag zur Meinungsbildung, Informationsvermittlung sowie zur Markenkommunikation zu bewerten.
(MuG) illustrieren Texte (z. B. Erzählungen, Lyrik) oder Musik, um deren Inhalt. Stimmung und Ausdruckswerte zu interpretieren.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
erfassen zeichnerisch, malerisch oder plastisch die menschliche Figur in Posen und in Bewegung, um Sicherheit in der mimetischen Darstellung der sichtbaren Wirklichkeit zu erlangen.
erproben mit experimentellen Zeichentechniken verschiedene Methoden der Darstellung von Figur.
vergleichen künstlerische Strömungen des Klassizismus, der Romantik und des Realismus hinsichtlich der unterschiedlichen Sichtweisen des Individuums auf die Welt und der daraus resultierenden Darstellung des Menschen.
erörtern Intentionen von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts hinsichtlich der Aspekte Darstellung von Macht, Innerlichkeit und sozialer Wirklichkeit. Dabei diskutieren sie, inwieweit diese Intentionen heute noch relevant sind.
untersuchen mithilfe von Skizzen Aspekte der Komposition und der Farbe, um das Repertoire der Werkanalyse um bildnerische Praktiken zu erweitern.
(MuG) erproben und vergleichen zeichnerisch Proportionsschemata und beziehen (z. B. fächerübergreifend) anatomisches Wissen mit ein.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
entwerfen Mode oder Schmuck mit Blick auf die jeweiligen ästhetischen, praktischen und repräsentativen Aspekte.
beschreiben und analysieren vergleichend Beispiele von Bekleidung, Schmuck und Ornament aus verschiedenen Zeiten und Kulturkreisen, um zu verstehen, dass Umwelt von Menschen gestaltet ist und zugleich auf den Menschen Einfluss nimmt. Sie reflektieren in diesem Kontext mögliche Maßstäbe für die Bewertung kultureller Vielfalt.
(MuG) entwickeln analoge bzw. digitale Formen für eine Präsentation (z. B. für einen Katalog oder im Internet, eine Ausstellung) dieser Arbeiten und vermitteln ihre jeweiligen konzeptuellen Ansätze (z. B. schlicht und bieder, funktional, provokant, lebenspraktisch, nachhaltig).
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
inszenieren und fotografieren sich selbst unter gezieltem Einsatz spezifischer Gestaltungsmittel der Fotografie, um spielerisch Rollen und Selbstentwürfe zu proben und fotografische Effekte zur Steigerung des Ausdrucks zu nutzen.
deuten formale und inhaltliche Aspekte in Performance, Aktionskunst oder Videokunst, um den Einsatz des Körpers als künstlerisches Material zu verstehen.
analysieren, deuten und bewerten Selbstinszenierungen in globalen und lokalen Jugendkulturen, um die eigenen Entwürfe für Selbstkonzepte mit diesen kritisch in Beziehung zu setzen. Sie deuten dabei den Zusammenhang zwischen Botschaft, Bildsprache und Wirkung und bewerten kritisch den Umgang mit dem Recht am eigenen Bild.
(MuG) entwickeln performative Interventionen im Alltag, zeigen diese und reflektieren bzw. diskutieren ihre jeweilige Intention und Wirkung.
Jahrgangsstufe 10 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
untersuchen mit bildnerischen Verfahren die Korrelation von Licht und Farbe, um in Anknüpfung an Werke der Bildenden Kunst deren Wirkung und Bedeutung zu erschließen.
wenden in malerischen Studien Mittel der Luft- und Farbperspektive an.
stellen in frei gewählter Technik (z. B. Zeichnung oder Malerei) ein selbst gewähltes Motiv dar, indem sie über das naturalistische Abbilden hinaus Prinzipien, z. B. des Verzerrens, Kombinierens oder Collagierens, anwenden, um spielerisch mit den Möglichkeiten der Abstraktion zu experimentieren. Sie reflektieren und bewerten die Wahl von Technik und Objekt.
analysieren und interpretieren an exemplarischen Werken die künstlerischen Positionen der Impressionisten und der Wegbereiter der Moderne. Sie untersuchen sie hinsichtlich ihrer Vorläufer, den Einfluss der Fotografie sowie ihrer Relevanz für die Vorbereitung der Abstraktion und für zeitgenössische Bildkonzepte.
bewerten die Einflüsse außereuropäischer Kunst und Kultur auf die Kunst der frühen Moderne.
(MuG) entwickeln und realisieren ein Ausstellungskonzept zur Visualisierung dieser Einflüsse und ihrer (kunst-) historischen Kontexte.
Jahrgangsstufe 10 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
beschreiben und analysieren (auch bildnerisch-praktisch) an exemplarischen Werken des Jugendstils die jeweils zugrunde liegenden Gestaltungskonzepte im Spannungsfeld zwischen industrieller Produktion und handwerklicher Fertigung, um sie hinsichtlich der Idee des Gesamtkunstwerks zu interpretieren.
bewerten Designobjekte/-produkte hinsichtlich ihrer Ästhetik und ihrer Funktionen und reflektieren dabei soziale Fragen und Aspekte von Nachhaltigkeit.
(MuG) entwickeln bildnerisch-praktisch Designkonzepte mit Blick auf soziale Fragen, Alltagstauglichkeit und Nachhaltigkeit.
Jahrgangsstufe 10 – Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
stellen mit den Mitteln der erklärenden Zeichnung eine einfache alltägliche Handlung, einen bildnerischen Prozess oder den Aufbau eines Apparats dar, um das Potenzial der Zeichnung als Kommunikationsmedium zu erkunden.
dokumentieren oder inszenieren Szenen des alltäglichen Lebens fotografisch und bewerten ihre Ergebnisse mit Blick auf Darstellungsabsicht und Darstellungswirkung.
vergleichen Fotografien im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenierung und bewerten dabei den jeweiligen Wahrheitsgehalt.
(MuG) entwickeln Formen der Präsentation (z. B. als Ausstellung, auf einer Homepage oder in einem Katalog) dieser Arbeiten und ihrer jeweiligen konzeptuellen Ansätze im Hinblick auf eine Verwendung in unterschiedlichen Adressatenkreisen.
Jahrgangsstufe 11 – Lernbereich 1: Bildende Kunst
entwickeln zu einem gemeinsamen Themenfeld eine Aufgabe. Sie setzen in individuellen, mehrschrittigen Lösungswegen eigene bildnerische Anliegen und Strategien um und reflektieren den vielschichtigen Gestaltungsprozess z. B. anhand von Recherchen, Sammlungen, vorbereitenden Skizzen, Studien, zwei- oder dreidimensionalen, fotografischen oder filmischen Ausführungen sowie digitalen Modellen und Animationen.
variieren bildnerische Mittel und Techniken z. B. in Zeichnung, Malerei, Plastik, Installation, Fotografie, Film, Mixed Media und wählen im Hinblick auf ihre Intentionen geeignete Darstellungsweisen bewusst aus, z. B. abbildend, stilisierend, idealisierend, expressiv, abstrakt oder symbolisierend.
reflektieren und bewerten den bildnerischen Prozess und die Wirkung der eigenen Arbeiten auf den Betrachter im Kontext einer Präsentation oder Ausstellung.
vergleichen an exemplarischen Werken der Klassischen Moderne (um 1900 bis 1945) signifikante Bildsprachen und Strategien. Sie nähern sich den Werken zunächst subjektiv, prüfen und interpretieren diese. Dabei nehmen sie exemplarisch das Spannungsfeld gleichzeitig nebeneinander stattfindender Transformationen und Brüche der Avantgarden mit traditionellen Kunstbegriffen in den Blick. Sie reagieren bildnerisch auf die Werke.
erörtern die Diffamierung der Klassischen Moderne sowie außereuropäischer Bildsprachen durch die Nationalsozialisten und reflektieren den Einfluss weltanschaulicher Haltungen auf ästhetische Urteile.
untersuchen die Dynamik wechselseitiger Einflüsse von Werken europäischer und außereuropäischer Kunst im Kontext von Inspiration, Transformation, Aneignung und Vereinnahmung.
Jahrgangsstufe 11 – Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
erkunden mit bildnerischen Mitteln einen Ort oder Platz aus der Region und untersuchen exemplarisch das Zusammenwirken von Architektur, Mensch und Natur z. B. mit Skizzen, Studien, Fotografien, digitalen Visualisierungen und Collagen.
reagieren mit gestalterischen Lösungen auf Probleme der Organisation des Zusammenlebens im Kontext von exemplarischen Siedlungsstrukturen. Sie beziehen sich auf lokale und globale Beispiele der Stadtentwicklung, z. B. alt – neu, gewachsen – geplant, zentral – dezentral.
sichten und klären das Potenzial von städtebaulichen Konzepten und Visionen aus unterschiedlichen Zeiten und Regionen unter ästhetischen, sozialen, ökologischen und funktionalen Aspekten im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer und folgender Generationen.
Jahrgangsstufe 11 – Lernbereich 3: Interaktion und Kommunikation
sammeln und verknüpfen analog oder digital Informationen zu einem Thema aus der Kunst, der Architektur oder zu einem aktuellen Anlass. Sie nutzen Medien reflektiert, auch in Hinblick auf Referenzialität, und erproben verschiedene Möglichkeiten der Visualisierung von Inhalten und Botschaften.
vergleichen ausgewählte Formen der Verwendung von Schrift und Bild im Kommunikationsdesign in den Bereichen Digital und Print. Dabei deuten und bewerten sie funktionale und ästhetische Aspekte, untersuchen mediale Wirkungsweisen und dechiffrieren Formen von Manipulation.
präsentieren und diskutieren ihre Ergebnisse und begründen das Zusammenwirken von Inhalt und formaler Gestaltung im Hinblick auf intendierte Botschaften und Funktionen.