Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Bayern
Gymnasium
Latein
inhaltsbezogen
Lernbereich 1: Texte
4
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
38
Lernbereich 3: Kultureller Kontext
11
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
31
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
20
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
33
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
19
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
35
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
19
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Lernbereich 1: Texte
übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch: Topografie Roms: Forum Romanum, Kapitol, Amphitheater, Circus Maximus, Thermen; Politik und Gesellschaft: Senat und Senatoren, römische Werte (u. a. pietas); Alltags- und Privatleben: Familie, Sklaven, Gladiatoren, Schule und Ausbildung; Religion und Mythos: u. a. Tempel, Orakel und Auspizien; griechische und römische Gottheiten; Vorstellungen von Tod und Unterwelt; Herkules/Herakles; Aeneas, Roms Gründungsmythos und sagenhafte Frühzeit: Romulus und Remus, Königszeit..
erfassen wesentliche Inhalte altersgemäßer Lehrbuchtexte und stellen sinnvolle inhaltliche Bezüge her.
nehmen zu ausgewählten in lateinischer Sprache formulierten Sachverhalten und Textinhalten Stellung.
tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
geben zu insgesamt ca. 500 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
erschließen unter Anleitung die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
ordnen das Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
erläutern lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
analysieren Wörter gemäß einfachen Regeln der Wortbildungslehre im Hinblick auf ihre Bestandteile.
erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter durch Ableitung aus Bekanntem, aus einem einfachen Kontext und ggf. unter Anwendung von Wortbildungsregeln.
erschließen aufgrund ihrer Kenntnis der lateinischen Ursprungswörter die Bedeutung einiger deutscher Lehn- und Fremdwörter sowie von einzelnen Wörtern moderner Fremdsprachen.
erkennen bei einfachen Wörtern deren Verwandtschaft im Lateinischen, Deutschen, Englischen und in den romanischen Sprachen und erfassen so die Bedeutung des Lateinischen für die Entwicklung der europäischen Sprachen.
erkennen in ihrer näheren Umgebung die Verwendung lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und geben in einfachen Fällen deren Bedeutung an.
benennen einfache sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Grundbegriffen (u. a. Substantiv; Adjektiv; Pronomina; Numeralia; Deklination; Kasus, Numerus, Genus; Verb: Voll- und Hilfsverb; Konjugation; Person, Numerus, Tempus, Modus; Adverb), ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein und begründen ihre Einordnung.
weisen lateinische Wörter und Wortformen ihren fundamentalen grammatikalischen Kategorien zu.
analysieren und bestimmen elementare lateinische Wortformen aus folgenden Bereichen: Nomina: Substantive und Adjektive aller Deklinationsklassen in allen Kasus; Pronomina: Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen, Pronomen is, Relativpronomen qui; Numeralia: Kardinalia und Ordinalia im Zahlenraum von 1 bis 12; Verben: aus allen Konjugationsklassen sowie esse, posse, velle, nolle, malle in allen Personen und in allen Tempora des Indikativs Aktiv, dazu die Infinitive und Imperative I; alle Arten der Perfektbildung; Stammformen einiger Verben..
erfassen die Bedeutung der Wortbestandteile (u. a. Tempuszeichen, Endungen).
bilden unter Beachtung von Grundregeln der Formenlehre v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
erkennen und unterscheiden einige einfache Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein: Satzglieder und Satzgliedteile: Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale; Prädikatsnomen und Attribut; Füllungsarten (u. a. Vollverben, Nomina); Kongruenzregeln: u. a. KNG-Kongruenz; Kasusfunktionen: Kasus als Satzglieder und Satzgliedteile; Genitiv der Zugehörigkeit, Dativ des Besitzers, Akkusativ der zeitlichen Ausdehnung, Ablativ des Mittels, des Grundes, der Trennung und der Zeit; Verwendung der Tempora (v. a. Imperfekt und Perfekt); Satzarten und ihre Modi: Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz; Satzebenen mit Konjunktionen und Subjunktionen: Hauptsatz, Nebensatz; Nebensätze: Relativsatz (mit relativem Satzanschluss); Adverbialsätze verschiedener Sinnrichtungen (temporal, kausal, konditional, konzessiv); satzwertige Konstruktion: AcI (gleichzeitig, vorzeitig; aktiv)..
erkennen, benennen und erfassen aufgrund ihrer Kenntnis der Rektion von Verben und Präpositionen sowie von Kongruenzregeln Zusammenhänge in leicht zugänglichen Sätzen.
erkennen und analysieren Grundstrukturen einfacher Sätze.
stellen unter Beachtung einfacher syntaktischer Regeln korrekt gebildete Wortformen zu Wortverbindungen oder kleinen Sätzen zusammen.
erkennen am Beispiel einiger grundlegender Phänomene (u. a. Wortstellung, AcI) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
nutzen die Ergebnisse ihrer elementaren Sprachbetrachtung zum bewussten Umgang mit der deutschen Sprache und zur angemessenen Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten.
erkennen, benennen und beschreiben herausragende Merkmale der Topografie Roms und seiner Umgebung (Forum Romanum, Kapitol, Hügel Roms, Kolosseum – Amphitheater, Konstantinsbogen – Triumphbogen, Circus Maximus; Ostia; Thermen; Aquädukt) und erklären sie in ihrer Funktion.
erkennen in Exponaten von Antikenmuseen Beispiele für die Ausdrucksformen römischer Kunst.
erkennen in Bauten ihres Erfahrungsbereichs die Typik römischer Architektur.
erfassen die zentrale historische und politische Bedeutung der Stadt Rom als caput mundi.
beschreiben den Einfluss der griechischen Kultur in Rom, u. a. anhand von Tempeln, Gottheiten und Mythen.
erfassen und erklären einige Grundbegriffe der römischen Gesellschaft (v. a. römische Werte, Senat und Senatoren).
beschreiben und erklären wichtige Aspekte aus dem römischen Alltags- und Privatleben, insbesondere zu den Themen Familie, Namensgebung, Sklaven, Gladiatoren, Kleidung, Zeitrechnung und Kalender, Schule und Ausbildung, Schreibmaterial und Bücher.
erfassen Grundzüge römischer Religion (u. a. Tempel, Orakel und Auspizien).
erkennen und benennen in geeigneten Darstellungen griechische und römische Gottheiten (v. a. die Olympier).
geben die Zuständigkeitsbereiche wichtiger griechischer und römischer Gottheiten an.
beschreiben römische Vorstellungen von Tod und Unterwelt.
geben Inhalte von Mythen über die Helden Herakles/Herkules und Aeneas wieder und erfassen einige Aspekte der Bedeutung des Mythos für Rom.
stellen Informationen aus dem römischen Gründungsmythos (v. a. im Zusammenhang mit Aeneas, Romulus und Remus) und aus den sagenhaften Erzählungen der Frühzeit (u. a. Raub der Sabinerinnen, Königszeit, Vertreibung des Tarquinius Superbus) zu einem klar gegliederten Überblickswissen zusammen.
erkennen in Vergil und Livius bedeutende literarische Quellen zum Ursprungsmythos und zur Frühgeschichte Roms.
erkennen in ihrem Alltag (z. B. in Produktnamen, Abbildungen mythologischer Gestalten, lateinischen Ausdrücken, Architekturdenkmälern) Rezeptionsdokumente antiken Kulturguts und weisen an ihnen das Fortleben antiker Kultur und Zivilisation nach.
erfassen die Bedeutung einiger lateinischer Ausdrücke, Sentenzen und geflügelter Worte im Deutschen.
vergleichen Einrichtungen und Vorstellungen römischer Kultur (u. a. im Bereich von Familie, Gesellschaft und Religion) mit denen ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
Lernbereich 3: Kultureller Kontext
analysieren sprachliche Einheiten (u. a. Wortformen, AcI) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch folgerichtiges Kombinieren korrekte Bezüge her.
wenden einfache Übersetzungstechniken an, indem sie Sätze u. a. mit dem Abfrageschema erschließen.
überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler unter Anleitung.
arbeiten u. a. mithilfe von Erschließungsfragen Inhalte und Themen von Texten heraus.
wenden bei einer Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Entwürfe von Plakaten, Standbilder, spielerisch-szenische Darbietungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
nutzen unter Anleitung Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Aufgabenstellungen.
wenden Techniken des Lernens (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Analogieschlüsse und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) an.
ordnen unter Anleitung ihre Lernprozesse mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
wählen zur Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen einfache Verfahren (z. B. Visualisierungstechniken wie Anfertigung von Merkkästen und Grafiken, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus.
wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) unter altersangemessener Begleitung und Betreuung für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
leisten ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
übersetzen (ggf. adaptierte) Originaltexte in einer Auswahl aus einem oder mehreren der folgenden Autoren bzw. Werke zu folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch: Fabelhaftes, Fiktionales, Spannendes: Phaedrus, Fabeln; Hygin, Fabulae; Gellius, Noctes Atticae; Gesta Romanorum; Historia Apollonii regis Tyri; Amerigo Vespucci, Mundus novus; weitere geeignete Prosatexte von der Antike bis zur Neuzeit; Das Buch der Bücher: Vulgata, z. B. Joseph und seine Brüder, biblische Gleichnisse..
arbeiten die Gliederung von Texten der Übergangslektüre heraus, paraphrasieren deren Inhalt und weisen unter Anleitung Bezüge zwischen Textform und Inhalt nach.
benennen rhetorische Stilmittel, weisen deren Verwendung in Texten der Übergangslektüre nach und beschreiben ihre Funktion im Bezug zum Inhalt.
ordnen die gelesenen Autoren bzw. Werke der Übergangslektüre und deren Inhalte in einen literaturgeschichtlichen und ggf. historischen Zusammenhang ein.
nehmen zu inhaltlichen Fragen und Problemen Stellung, die sich aus der Beschäftigung mit den Texten der Übergangslektüre ergeben, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Nepos, De viris illustribus (Biografie) und Caesar, De bello Gallico (Commentarius) sowie Texte über Caesar, z. B. von Velleius Paterculus; aus Sueton, Vita Caesaris in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Biografie und Commentarius heraus.
erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Biografie und Commentarius und erklären unter Anleitung das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
ordnen Vertreter der Gattungen Biografie und Commentarius, deren Werke sowie die darin beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historischen und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein.
erläutern im Zusammenhang mit der Darstellung von Leben und Werk herausragender historischer Persönlichkeiten römische Wertbegriffe.
erkennen bei der Lektüre von Originaltexten aus Biografie und Commentarius Grundmuster menschlichen Verhaltens, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und erörtern verschiedene Aspekte der Handlungsweise historisch bedeutsamer Persönlichkeiten.
erkennen in Rezeptionsdokumenten die in den Originaltexten aus Biografie und Commentarius vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffe wieder und analysieren die unterschiedlichen Darstellungsarten und -absichten.
arbeiten aus einer Biografie des Cornelius Nepos die römische Sicht auf Politiker oder Heeresführer anderer Völker heraus und beschreiben deren Machterwerb und Machtverlust.
erfassen bei der Lektüre einer Biografie des Cornelius Nepos gattungstypische Elemente antiker Darstellung bedeutender historischer Persönlichkeiten.
vergleichen antike und moderne Lebensbeschreibungen.
arbeiten aus Caesars De bello Gallico besondere Merkmale einer propagandistisch-manipulativen Rechtfertigungsschrift heraus.
erfassen die Fragwürdigkeit von Caesars Vorgehen in Gallien, nehmen zum Verhältnis von Macht und Recht aus heutiger Sicht Stellung und erörtern die Problematik römischer Eroberungspolitik und Expansionsbestrebungen.
vergleichen die Selbstdarstellung Caesars mit Darstellungen seiner Person in weiteren antiken Texten (z. B. von Velleius Paterculus, Sueton) oder modernen Abhandlungen.
erkennen die Bedeutung der Ausdehnung des Imperium Romanum für die Entwicklung des europäischen Kulturraums.
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs in einer Auswahl aus Martials Epigrammen in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Martials Epigrammen heraus.
erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Martials Epigrammen und erklären unter Anleitung das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
analysieren auf der Basis von Grundbegriffen der Metrik und Prosodie und eines Überblicks über die wichtigsten Versfüße lateinische Verse (elegisches Distichon, ggf. weitere Versmaße).
tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
vergleichen verschiedene Übersetzungen eines kurzen Originaltextes aus Martials Epigrammen nach vorgegebenen Kriterien (u. a. äußere Form, Wortwahl, Satzbau) untereinander und mit dem Original.
weisen Originaltexte von Martial ihrer Gattung (Epigramm) zu und belegen ihre Entscheidung am Text.
ordnen Martial als Vertreter der Gattung Epigramm sowie sein Werk in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein.
untersuchen in den Epigrammen Martials den Umgang mit römischen Wertvorstellungen.
erfassen in den Epigrammen Martials den dichterisch-satirischen Umgang mit menschlichen Schwächen und nehmen zu Möglichkeiten und Grenzen von Spott in der Kunst Stellung.
erkennen bei der Lektüre von Texten aus Martials Epigrammen menschliche Verhaltensweisen und typische Situationen, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und vergleichen Martials epigrammatischen Spott mit aktuellen Formen öffentlicher Herabsetzung anderer Personen (z. B. Cybermobbing).
erfassen an Rezeptionsdokumenten die Wirkungsmacht von Martials Dichtung.
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
geben in Ergänzung zu ihrem Grundwortschatz, den sie durch stete Umwälzung und systematische Wiederholung nach wortkundlichen Prinzipien sichern, zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines lektürebegleitenden Wortschatzes sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
wählen mithilfe des Wörterbuchs die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern aus.
erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre sowie unter Berücksichtigung des Kontextes und lektüretypischer Besonderheiten die Bedeutung unbekannter Wörter.
geben in Ergänzung zu ihrem Grundwissen in Formen- und Satzlehre, das sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, zu weiteren lektürerelevanten Sprachphänomenen die Fachbegriffe an (u. a. historisches Präsens, oratio obliqua).
erkennen lektürerelevante Besonderheiten in Laut-, Formen- und Satzlehre: Tempora: historisches Präsens; Modi: u. a. Konjunktiv in der oratio obliqua; satzwertige Konstruktion: AcI in der oratio obliqua..
ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch unter zielgerichteter Nutzung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
erkennen, benennen und untersuchen zunehmend sicher auch komplexe syntaktische Zusammenhänge und Strukturen in Originaltexten.
erkennen und beschreiben weitere Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Sprachgebrauch.
übersetzen literarische Texte im Bewusstsein der Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. im Satzbau) in angemessenes Deutsch.
analysieren erst unter Anleitung, dann zunehmend selbständig lektürerelevante sprachliche Einzelphänomene und komplexe Strukturen in Texten der Übergangslektüre und in literarischen Originaltexten.
wenden verschiedene Übersetzungsstrategien bei Texten der Übergangslektüre und bei Originaltexten an.
erkennen grundlegende Ordnungsprinzipien eines lateinisch-deutschen Schulwörterbuchs (u. a. wörtliche und übertragene Bedeutungen, Junkturen, Kasusrektion) sowie einer Grammatik und nutzen diese Hilsmittel zunehmend selbständig bei der Arbeit mit Texten.
vergleichen eigene und fremde Übersetzungen lateinischer Texte untereinander und mit dem Original und nehmen zur eigenen Übersetzungsleistung kritisch Stellung.
erfassen Inhalte lateinischer Texte u. a. durch kursorisches Lesen.
nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
wenden unter Anleitung Methoden zur Erschließung lateinischer Texte an.
interpretieren lateinische Texte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
ordnen ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) und zunehmend eigenverantwortlich.
nutzen zum Bewältigen fachbezogener Aufgabenstellungen zielgerichtet verschiedene Möglichkeiten der Informationsbeschaffung (z. B. Internetrecherche, Ausstellungsbesuch).
wählen je nach Anforderungssituation geeignete Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen aus (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) und wenden sie sach- und adressatenbezogen an.
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Cicero, Prozessreden (Rhetorik) und Plinius d. J., Briefe (Briefliteratur) sowie ggf. als Ergänzung Briefe späterer Epochen in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
ordnen Vertreter von Rhetorik und Briefliteratur, deren Werke sowie die darin beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
erläutern römische Wertbegriffe insbesondere im Zusammenhang mit der Darstellung von Personen und menschlichen Verhaltensweisen in Ciceros Prozessreden und in Plinius’ Briefen.
erkennen bei der Lektüre von Texten aus Rhetorik und Briefliteratur soziale und ethische Problemstellungen, die ihnen aus ihrem eigenen Erfahrungshorizont bekannt sein können, und erörtern Prinzipien menschlicher Kommunikation.
vergleichen Rezeptionsdokumente u. a. aus der Literatur und der Kunst mit den in Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffen.
arbeiten bei der Lektüre von Texten aus Ciceros Prozessreden gattungstypische Elemente antiker Reden heraus, ordnen sie – ggf. mithilfe ausgewählter theoretischer Texte zur Rhetorik – in das rhetorische System der Antike ein und beschreiben die Abläufe bei der Abfassung einer antiken Rede.
tragen Originaltexte aus einer Prozessrede Ciceros verständnisgeleitet vor.
erfassen anhand der Lektüre einer Auswahl aus Ciceros Prozessreden sowie ggf. anhand von antiken und modernen Texten zur Rhetorik den hohen Entwicklungsstand der antiken Redekunst, deren Stellenwert im öffentlichen Leben der Römer und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Rhetorik Europas.
vergleichen Originaltexte aus Ciceros Prozessreden nach Inhalt, Aufbau, Darstellungsweise und Zielsetzung mit ausgewählten Reden des 20. und 21. Jahrhunderts und erörtern Möglichkeiten der Beeinflussung durch sprachliche Mittel sowie damit verbundene Gefahren von Manipulation.
arbeiten bei der Lektüre von Texten aus Plinius-Briefen gattungstypische Elemente antiker Briefe heraus.
beschreiben ausgehend von der Lektüre von Plinius-Briefen in Grundzügen politische und soziale Verhältnisse in der Kaiserzeit.
stellen aus Plinius-Briefen Positionen von Menschen der Antike zu Themen ihrer Zeit zusammen und erörtern die Textaussagen vor dem Hintergrund eigener Werthaltungen.
vergleichen Plinius-Briefe mit schriftlichen Kommunikationsformen des 20./21. Jahrhunderts, v. a. in einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt.
belegen ggf. an lateinischen Briefen nachantiker Epochen (z. B. aus dem Mittelalter und der Renaissance) Kontinuität und Wandel der Gattung Brief.
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Catull, Carmina und Ovid, Ars amatoria in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria heraus.
erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria und erklären das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
analysieren auf der Grundlage gefestigter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig lateinische Verse (elegisches Distichon, ggf. weitere Versmaße) und beschreiben in Grundzügen die Bedeutung des Versbaus für die Textaussage.
tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
vergleichen verschiedene Übersetzungen eines kurzen Originaltextes aus Catulls Carmina und/oder Ovids Ars amatoria nach vorgegebenen Kriterien (u. a. äußere Form, Wortwahl, Satzbau) untereinander und mit dem Original.
untersuchen bei Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria die jeweilige Gattungszugehörigkeit und belegen ihre Beobachtungen am Originaltext.
ordnen Catull und Ovid sowie deren Werke in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein und erfassen die Bedeutung griechischer Vorbilder (u. a. Sappho, Kallimachos) für die römische Dichtung.
untersuchen die Verwendung römischer Wertbegriffe in Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria.
erkennen bei der Lektüre von Texten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria menschliche Verhaltensweisen und typische Situationen, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und erörtern verschiedene Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen.
erfassen an Rezeptionsdokumenten die Wirkungsmacht der Dichtung von Catull und Ovid (Ars amatoria).
erfassen in der Liebesdichtung Catulls poetische Ausdrucksformen leidenschaftlichen Erlebens und nehmen zu verschiedenen Verhaltensweisen in einer Partnerschaft Stellung.
erfassen in Ovids Ars amatoria den spielerischen Umgang mit der Gattung Lehrgedicht und nehmen zum Rollenverständnis in Liebesbeziehungen Stellung.
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs u. a. aus einem oder mehreren der folgenden nachantiken Autoren bzw. Werke, nämlich Einhard, Vita Karoli Magni; Jacobus de Voragine, Legenda aurea; Piccolomini, De duobus amantibus historia (Euryalus et Lucretia); Carmina Burana mit Vagantenlyrik; geeignete lokalhistorische Texte und Inschriften, in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von nachantiken Originaltexten zum Themenbereich „Rom und Europa“ heraus.
erkennen sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale nachantiker Originaltexte zum Themenbereich „Rom und Europa“ und erklären das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
belegen an nachantiken Texten Kontinuität und Wandel im Fortleben antiker Formen, Stoffe und Motive und weisen exemplarisch den Einfluss der griechisch-römischen Antike auf die europäische Kulturgeschichte nach.
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gefestigten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grundwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines spezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
erschließen auch mithilfe des Wörterbuchs selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und erläutern den Befund.
ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvolleren Originaltexten.
vergleichen den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
wenden ihre sprachlichen Kompetenzen bei der Analyse syntaktischer Strukturen selbständig in neuen Zusammenhängen an, sodass sie Originaltexte zunehmend sicher lesen, verstehen und übersetzen.
nutzen selbständig bei der Arbeit mit Texten (z. B. zur Lösung von Übersetzungsproblemen) ein lateinisch-deutsches Schulwörterbuch und eine Grammatik.
vergleichen eigene und fremde Übersetzungen literarischer Originaltexte untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Unterschiede von Ausgangs- und Zielsprache und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
erfassen Inhalte von Originaltexten u. a. durch kursorisches Lesen.
nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
wenden Methoden zur Erschließung und Auswertung literarischer Werke zunehmend selbständig an.
interpretieren Originaltexte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
ordnen und sichern ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) selbständig und eigenverantwortlich.
wählen für die Erschließung neuer Lerninhalte gezielt themenbezogene Informationen aus, nutzen dabei geeignete Arbeitsmittel und wenden Medien sachgerecht an.
nutzen zum Bewältigen auch fächerübergreifender Aufgabenstellungen selbständig verschiedene, auch digitale Fachmedien und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und überprüfen die Rechercheergebnisse kritisch.
wenden erlernte Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) auch unter Einsatz ihrer rhetorischen Kenntnisse adressatenbezogen, fachadäquat und überzeugend an.
organisieren und gestalten ggf. Projekte zur Antike, z. B. einen themenbezogenen Studientag.
Lernbereich 1: Texte und ihr kultureller Kontext
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Sallust, Catilina und Cicero, Orationes Philippicae in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
ordnen aufbauend auf ihren Kenntnissen zu zentralen Persönlichkeiten der späten römischen Republik Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae sowie die in diesen Werken beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historisch-politischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein und erkennen in der politischen Krise des 1. Jahrhunderts v. Chr. in Rom diejenigen Entwicklungen, die zum Ende der res publica libera führten.
erläutern römische Wertbegriffe sowie deren Stellenwert in der römischen Gesellschaft und Politik, insbesondere im Zusammenhang mit der Darstellung von Personen und menschlichen Verhaltensweisen in Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae, und vergleichen diese mit heutigen in der Politik anzutreffenden Wertmaßstäben.
erkennen bei der Lektüre von Texten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae politische, soziale und ethische Problemstellungen, die ihnen aus ihrem eigenen Erfahrungshorizont bekannt sein können, und erörtern Aspekte des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft.
vergleichen Rezeptionsdokumente u. a. aus der Literatur und der Kunst mit den in Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffen.
tragen Originaltexte aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae verständnisgeleitet vor.
vergleichen Originaltexte aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae mit aktuellen Formen politischer Meinungsbildung in einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt und erörtern Möglichkeiten, durch sprachliche Mittel politische Willensbildung zu beeinflussen, sowie damit verbundene Gefahren politischer Manipulation.
untersuchen anhand ausgewählter Texte aus Sallusts Catilina die Darstellung der Krisenzeit der spätrömischen Republik, auch unter Berücksichtigung des Geschichtsbilds des Autors.
erörtern ausgehend von Sallusts Catilina die Objektivitätsproblematik in historischen Darstellungen aus Antike und Gegenwart.
vergleichen ggf. geeignete Passagen aus Ciceros Reden gegen Catilina mit Sallusts Darstellung.
begründen Ciceros zentrale politische Rolle in der Krisenzeit der ausgehenden Republik und erläutern an seinem Beispiel, auch mit Blick auf die Gegenwart, Möglichkeiten und Grenzen politischen Wirkens.
vergleichen ggf. geeignete Passagen aus Ciceros Briefen mit seinen Ausführungen in den Orationes Philippicae.
übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs in einer Auswahl aus Ovids Metamorphosen in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Ovids Metamorphosen unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Ovids Metamorphosen, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
analysieren auf der Grundlage ihrer Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig daktylische Hexameter und beschreiben in Grundzügen die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage.
tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Originaltextes aus Ovids Metamorphosen nach vorgegebenen Kriterien untereinander und mit dem Original und überprüfen kritisch die jeweiligen Übersetzungen.
beschreiben Ovids Metamorphosen hinsichtlich Gesamtanlage, Themenvielfalt und Kompositionstechniken.
nennen Vertreter und Merkmale der Gattung Epos, weisen Originaltexte aus Ovids Metamorphosen dieser Gattung zu und begründen ihre Entscheidung mithilfe des Originaltextes.
erkennen in Ovids Metamorphosen ein dichterisches Werk der Weltliteratur, dessen Autor sich auch spielerisch-ironisch über Gattungstraditionen in der lateinischen Literatur hinwegsetzt.
erläutern zentrale historische Ereignisse und Entwicklungen im Übergang von der Republik zur Kaiserzeit und stellen Bezüge zu Ovids Leben und Werk her.
erkennen bei der Lektüre von Originaltexten aus Ovids Metamorphosen wichtige mythologische Gestalten und deren Schicksale wieder, erfassen den Mythos als Ausdruck menschlicher Grunderfahrungen und erörtern die dargestellten Verhaltensmuster vor dem Hintergrund ihrer eigenen Überzeugungen.
beschreiben an Rezeptionsdokumenten aus Literatur, Kunst und Musik den nachhaltigen Einfluss von Ovids Metamorphosen auf die europäische Kulturtradition bis in die Gegenwart.
übersetzen Originaltexte zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und ihren Lehren (u. a. zu Vorsokratikern, Sokrates, Diogenes) aus für das Thema des Lernbereichs geeigneten Werken (u. a. von Cicero, Erasmus von Rotterdam) in angemessenes Deutsch.
arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und ihren Lehren heraus.
erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten zur Philosophie und zu bedeutenden Philosophen der Antike, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
ordnen Verfasser von Texten mit philosophiegeschichtlichen Themen, deren Werke sowie die zentralen Persönlichkeiten, Autoren und Schulen der griechisch-römischen Philosophie in einen geistesgeschichtlichen Überblick ein.
stellen Informationen zu Leben und Wirken einiger bedeutender antiker Philosophen zusammen und erfassen die Bedeutung der griechischen Philosophie in der antiken Welt und für das europäische Denken.
erkennen in Cicero den entscheidenden Vermittler griechischer Philosophie in Rom und erfassen die Bedeutung der lateinischen Sprache bei der Vermittlung griechischen Gedankenguts.
erläutern zentrale Wertbegriffe im Zusammenhang mit der Darstellung von Leben und Denken einiger antiker Philosophen.
erkennen bei der Lektüre von Texten zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und deren Lehren Denkweisen und Lebenshaltungen, die sie mit denen ihres Erfahrungsbereichs vergleichen und kritisch überprüfen.
erkennen in Rezeptionsdokumenten, u. a. aus Literatur und Kunst, die in den Originaltexten zu bedeutenden Philosophen der Antike vorgestellten Persönlichkeiten wieder und analysieren die Darstellungen.
Lernbereich 2: Sprachliche Basis
geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gefestigten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grundwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines spezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
erschließen auch mithilfe des Wörterbuchs selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und erläutern den Befund.
ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvolleren Originaltexten.
vergleichen den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
wenden ihre sprachlichen Kompetenzen bei der Analyse syntaktischer Strukturen selbständig in neuen Zusammenhängen an, sodass sie Originaltexte zunehmend sicher lesen, verstehen und übersetzen.
nutzen selbständig bei der Arbeit mit Texten (z. B. zur Lösung von Übersetzungsproblemen) ein lateinisch-deutsches Schulwörterbuch sowie eine Grammatik und verwenden im kritischem Bewusstsein Online-Wörterbücher.
vergleichen eigene und fremde Übersetzungen literarischer Originaltexte untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Unterschiede von Ausgangs- und Zielsprache und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
erfassen Inhalte von Originaltexten u. a. durch kursorisches Lesen.
nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
wenden Methoden zur Erschließung und Auswertung literarischer Werke selbständig an.
interpretieren Originaltexte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
ordnen und sichern ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) selbständig und eigenverantwortlich.
wählen für die Erschließung neuer Lerninhalte gezielt themenbezogene Informationen aus, nutzen dabei geeignete Arbeitsmittel und wenden Medien, auch digitale, sachgerecht an.
nutzen zum Bewältigen auch fächerübergreifender Aufgabenstellungen selbständig verschiedene, auch digitale Fachmedien und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und überprüfen die Rechercheergebnisse kritisch.
wenden erlernte Präsentationstechniken (u. a. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) auch unter Einsatz ihrer rhetorischen Kenntnisse adressatenbezogen, fachadäquat und überzeugend an.
wenden bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, sinnvolle Methoden des Projektmanagements an und nutzen geeignete digitale Medien.
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
210 Kompetenzen
0 gewählt
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / ISB — LehrplanPLUS Gymnasium Latein
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren