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Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 1: PuG8 Die Jugendphase bewusst erleben und gestalten (ca. 18 Std.)
ermitteln Einstellungen, Verhalten und Zukunftserwartungen Jugendlicher mithilfe aktueller Materialien (z. B. Erhebungen oder Untersuchungen über Jugendzeitschriften oder soziale Netzwerke) und vergleichen diese mit eigenen Vorstellungen.
bestimmen anhand eigener Erfahrungen und den Erfahrungen der Großeltern- und Elterngeneration (z. B. durch Befragungen) Kennzeichen der Lebensphase Jugend und grenzen diese gegen andere Lebensphasen ab.
identifizieren Herausforderungen und Schwierigkeiten für Jugendliche bei der Identitätsfindung und untersuchen die diesbezügliche Rolle der Peergroups mit dem Ziel, ihre eigene Entwicklung und deren Einflussfaktoren zu reflektieren.
recherchieren Merkmale historischer und aktueller Jugendkulturen (ggf. im Rahmen eines Projekts), um sich innerhalb der Vielzahl jugendlicher Lebenswelten zurechtzufinden.
vergleichen historische und aktuelle Jugendkulturen anhand selbst erarbeiteter oder vorgegebener Kriterien miteinander, um sich ihrer Bedeutung für die Identitätsentwicklung bewusst zu werden.
untersuchen das Verhältnis Jugendlicher zu den Medien (z. B. durch Befragungen in der Klasse und im Freundeskreis oder durch Auswertung einfacher Statistiken) und reflektieren ihren Medienkonsum.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 2: PuG8 Gesellschaftliche Grundwerte und soziale Normen reflektieren (ca. 18 Std.)
bestimmen Bezugspersonen, -gruppen und Sozialisationsinstanzen (z. B. in Form einer Mindmap), um ihre eigene Sozialisation zu reflektieren und die hohe Bedeutung dieser Akteure wertzuschätzen.
ermitteln grundlegende Normen, Strukturen und Sanktionsmöglichkeiten primärer sozialer Gruppen, diskutieren das Gruppenverhalten und reflektieren das eigene Verhalten in der Gruppe.
entwickeln Kriterien für gruppenförderliches oder gruppenschädliches Verhalten, um für das eigene Leben sozialverträgliche Grundhaltungen aufzubauen.
analysieren Konflikte nach Entstehung, Interessenslagen, Rechts- und Machtpositionen und leiten Strategien der Konfliktregelung ab, um Verhaltensmuster gewaltfreier Konfliktregelung abrufen zu können.
begreifen auf der Basis ihrer Erfahrungen innerhalb verschiedener Sozialisationsinstanzen Fairness, Teamfähigkeit und Toleranz als Grundlage unseres Zusammenlebens.
diskutieren und überprüfen Beispiele gemeinschaftsfördernder und -beeinträchtigender Verhaltensweisen in Schulklassen.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 3: PuG8 Sich im Leben orientieren – Vorbilder, Idole und Influencer hinterfragen (ca. 16 Std.)
reflektieren Gründe für die Popularität von Personen und Gruppen, um zwischen Wertschätzung und Personenkult zu differenzieren.
beurteilen anhand von Beispielen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen die Bedeutung von Vorbildern, Idolen und Influencern für die persönliche Entwicklung.
analysieren die Rolle der Medien bei Produktion und Vermittlung von Identifikationsfiguren, um dahinter liegende Strategien und Mechanismen nachzuvollziehen.
erschließen anhand von Biografien mögliche Folgen von Popularität für den Einzelnen und die Gesellschaft und gelangen so zu einem differenzierten Bild von Popularität.
nutzen ihr Wissen über Funktionen von Vorbildern und Idolen zur kritischen Abwägung, inwiefern diese bei der persönlichen Orientierung in der Gesellschaft Hilfe bieten.
entwickeln auf Grundlage des reflektierten Umgangs mit Vorbildern, Idolen und Influencern sowie des Erkennens möglicher Gefahren für den Einzelnen und die Gesellschaft Ideen, diesen Gefahren zu entgehen.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 4: PuG8 Politik als Gestaltungsmittel für das Zusammenleben verstehen (ca. 20 Std.)
verwenden grundlegende Begriffe aus dem Bereich der Politik sinngerecht, u. a. bei Gesprächen über Politik sowohl innerhalb der Schule als auch im außerschulischen Bereich.
erkennen die Notwendigkeit von Regeln für das Zusammenleben und die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in einem demokratischen Staat.
recherchieren aktuelle politische Probleme und Lösungsvorschläge und präsentieren diese vor der Klasse.
ermitteln Mitwirkungsmöglichkeiten Jugendlicher auf kommunaler Ebene und bewerten Chancen und Grenzen einer wirksamen Partizipation Jugendlicher.
erkennen an einem aktuellen Beispiel, dass Politik in einer demokratischen Gesellschaft die Aushandlung von mehrheitsfähigen Lösungen für Herausforderungen beinhaltet, um Kompromisse als Ergebnis einer friedlichen Konfliktaustragung wertzuschätzen.
recherchieren Formen politischen Engagements auf lokaler Ebene, um Grundhaltungen sowie Perspektiven hinsichtlich des eigenen politischen Engagements zu entwickeln.
ermitteln mithilfe von Printmedien oder digitalen Medien aktuell im Blickfeld stehende Akteure in Gesellschaft und Staat und vollziehen deren Zusammenwirken in Grundzügen nach, z. B. in Form eines selbst gestalteten Schaubilds.
Jahrgangsstufe 8 – Lernbereich 5: PuG8 Grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor Ort untersuchen (ca. 12 Std.)
recherchieren Möglichkeiten internationaler Kontakte auf lokaler und regionaler Ebene, systematisieren sie und erkennen dadurch die Breite der möglichen Beziehungen in Europa und weltweit.
untersuchen ein Projekt internationaler Zusammenarbeit vor Ort und erkennen dadurch Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
analysieren grenzüberschreitende Konflikte in Europa und bewerten unterschiedliche Lösungsansätze, z. B. hinsichtlich ihrer Erfolgschancen.
präsentieren ein Projekt internationaler Zusammenarbeit aus der Region, an dem sich Formen und möglicher Umfang der Kooperation auf europäischer Ebene festmachen lassen.
Jahrgangsstufe 8 – 6.1 PuG8 Heimat(en) verstehen und gestalten (ca. 14 Std.)
reflektieren das unterschiedliche Verständnis des Begriffs Heimat, um die verschiedenen Dimensionen und die Vielgestaltigkeit der Vorstellungen zu erkennen.
analysieren aktuelle Beispiele der Verwendung des Begriffs Heimat in der Politik, um sich mit dessen Identifikations- und Integrationspotenzial auseinanderzusetzen.
vergleichen Fremdbilder und eigenes Erleben des Heimatraums, um jenseits von Klischeevorstellungen ein differenziertes Bild zu entwickeln
recherchieren und untersuchen Entwicklungen hinsichtlich Tradition, Brauchtum, Dialekt und Vereinsleben, um Aspekte des gesellschaftlichen Wandels nachzuvollziehen.
befragen Akteure des politischen Prozesses aus Kommunalpolitik bzw. regionalen Medien hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen der Region, um wesentliche Chancen und Herausforderungen (z. B. demografische Entwicklung) zu erarbeiten und zu präsentieren.
erschließen Möglichkeiten der Beteiligung und Einflussnahme in der Kommune (z. B. in Vereinen oder im Ehrenamt), um ihre Zukunft vor Ort mitzugestalten.
Jahrgangsstufe 8 – 6.2 PuG8 Politisches Geschehen mitverfolgen und aktuelle Fragen diskutieren (ca. 14 Std.)
recherchieren und dokumentieren über einen bestimmten Zeitraum ein politisches oder gesellschaftliches Thema anhand unterschiedlicher Medien, um sich einen Überblick über unterschiedliche Positionen zu verschaffen.
beurteilen anknüpfend an ihre Kenntnisse aus dem Deutschunterricht die Qualität von Information und Art der Darstellung in der Berichterstattung, um ein Bewusstsein für die Unterschiedlichkeit von Medien zu entwickeln.
wenden fachspezifische Methoden der Informationsgewinnung und -verarbeitung (z. B. mithilfe der Auswertung einer kleinen Umfrage) an, um einen eigenen begründeten Standpunkt zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen in freier Rede und mit geeigneten Präsentationstechniken darzulegen.
diskutieren aktuelle politische und gesellschaftliche Themen unter Beachtung entsprechender Kommunikationsregeln, um sich im Austausch der eigenen Position bewusst zu werden.
Jahrgangsstufe 8 – 6.3 PuG8 Die anderen und ich – Zusammenleben in der sozialen Gruppe (ca. 14 Std.)
beschreiben anhand von Soziogrammen Gruppenstrukturen und -prozesse in sekundären sozialen Gruppen und wenden dabei soziologische Fachbegriffe korrekt an.
analysieren an Fallbeispielen Formen von Führungsstilen, Normierung und Sanktionen, um die Wirkung auf den Einzelnen zu begreifen und das Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen wahrzunehmen.
versetzen sich (z. B. im Rahmen eines Rollenspiels) in unterschiedliche Rollen, um fremdes Verhalten zu verstehen, Rollenkonflikte wahrzunehmen und die Bedeutung von Toleranz und Verständnis im Umgang mit anderen zu begreifen.
reflektieren Gruppen- und Teamarbeit sowie deren Arbeitsabläufe und üben dadurch kooperative Verhaltensmuster ein.
erkennen anhand von einschlägigen Experimenten der Verhaltensforschung Mechanismen sowie Folgen der Vorurteilsbildung und schärfen so ihre Wahrnehmungsfähigkeit gegenüber Favorisierungs- oder Diskriminierungstendenzen in Gruppen.
wenden geeignete Wege zum Abbau von Vorurteilen an, um ihr eigenes Verhalten selbstkritisch zu überprüfen.
identifizieren an Fallbeispielen Angriffe auf die Würde des Menschen durch Einzelne oder Gruppen und hinterfragen vor diesem Hintergrund ihren persönlichen Umgang mit Mitmenschen.
analysieren anhand von Beispielen (ggf. mithilfe von Filmmaterial) gruppendynamische Prozesse und bewerten Aspekte der Massenpsychologie, insbesondere im Bereich der Jugendkultur, kritisch.
Jahrgangsstufe 8 – 6.4 PuG8 Bewusst leben, sich gesund ernähren (ca. 14 Std.)
unterscheiden zwischen physischer, psychischer und sozialer Gesundheit, um auf Grundlage eines gesundheitsbezogenen Basiswissens ihren Blick für eine gesunde Lebensweise zu schärfen und Gefährdungen für die Gesundheit auszumachen.
entwerfen (z. B. in Kontakt zu außerschulischen Beratungseinrichtungen, Krankenkassen, landwirtschaftlichen Verbänden) Kriterien für gesundheitsförderndes Verhalten, um die eigene Lebensweise zu überprüfen und ggf. zu ändern.
ziehen auf der Basis wesentlicher Erkenntnisse der Ernährungsphysiologie Rückschlüsse für ihr Ernährungsverhalten.
analysieren Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen und machen sich in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Prophylaxe und Therapie bewusst.
vergleichen Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz (z. B. Auszeichnungspflicht von Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln) und prüfen deren Wirksamkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung.
bewerten Maßnahmen der Qualitätserhaltung und -sicherung auf der Basis grundlegender Aspekte der Lebensmittellehre, ggf. im Kontakt zu einer landwirtschaftlichen oder einer gastronomischen Einrichtung bzw. mit Experten im Bereich der Lebensmittelsicherheit.
Jahrgangsstufe 8 – 6.5 PuG8 Bewusst leben, sich gesund ernähren (ca. 28 Std.)
unterscheiden zwischen physischer, psychischer und sozialer Gesundheit, um auf Grundlage eines gesundheitsbezogenen Basiswissens Gefährdungen für die Gesundheit auszumachen.
entwerfen (z. B. in Kontakt zu außerschulischen Beratungseinrichtungen, Krankenkassen, landwirtschaftlichen Verbänden) Kriterien für gesundheitsförderndes Verhalten (z. B. in Form einer Informationsbroschüre), um die eigene Lebensweise zu überprüfen und ggf. zu ändern.
vergleichen Kennzeichen ernährungsbedingter Krankheiten, schärfen so ihren Blick für den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit und erfahren durch die Zubereitung gesunder Speisen Möglichkeiten bewusster Ernährung.
untersuchen einfache Statistiken zu Ernährung und Gesundheit und stellen dabei auch Zusammenhänge zwischen Gesundheit und sozialer Herkunft her.
informieren sich über das staatliche Engagement bei der Gesundheitsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger und diskutieren deren Grenzen.
ziehen auf der Basis wesentlicher Erkenntnisse der Ernährungsphysiologie Rückschlüsse für ihr Ernährungsverhalten und setzen diese praktisch um, z. B. durch ein Angebot für ein gesundes Pausenbrot.
vergleichen aktuelle Trends der Ernährungsgewohnheiten, um zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Ernährungsverhalten zu gelangen.
nutzen ihr Wissen zu den Grundlagen der Lebensmittelproduktion, um einen Einblick in das Spannungsfeld von regionaler und globaler Lebensmittelproduktion zu gewinnen.
vergleichen (ggf. mithilfe von Kontakten zu staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen) Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz und prüfen deren Wirksamkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung.
bewerten Maßnahmen der Qualitätserhaltung und -sicherung auf der Basis grundlegender Aspekte der Lebensmittellehre, ggf. im Kontakt zu einer landwirtschaftlichen oder einer gastronomischen Einrichtung bzw. mit Experten im Bereich der Lebensmittelsicherheit.
bestimmen die Abhängigkeit der Esskultur von historischen oder kulturellen Bedingungen und setzen diese Erkenntnisse ggf. in Planung und Durchführung einer gemeinsamen Mahlzeit um.
analysieren Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen und machen sich in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Prophylaxe und Therapie bewusst.
nutzen (ggf. mithilfe von Erkundungen) Informationen zu beratenden Berufsfeldern und Tätigkeiten im Bereich von Gesundheit und Ernährung zur Einschätzung beruflicher Optionen.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 1: PuG9 Auswirkungen von Politik erfahren – Politik für Jugendliche, Politik von Jugendlichen (ca. 18 Std.)
untersuchen (z. B. anhand von Studien oder eigenen Umfragen unter Gleichaltrigen) konkrete Auswirkungen politischer Entscheidungen auf Kinder und Jugendliche sowie das Interesse von Jugendlichen an Politik.
analysieren Mitwirkungsmöglichkeiten Jugendlicher im demokratischen Staat, um eigene politische Handlungsspielräume zu erkennen.
verstehen anhand eines aktuellen Beispiels Methoden politischer Konfliktaustragung und bewerten deren Chancen und Grenzen bei der Lösung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen.
kennen die Strukturprinzipien des Grundgesetzes und erfassen dessen Wert als unverzichtbare Basis für das Zusammenleben in unserer Demokratie.
informieren sich über Einhaltung und Umsetzung der UN-Kinderrechte in verschiedenen Staaten der Welt und stellen ihre Ergebnisse in einer Präsentation vor, z. B. in Form von Kindernachrichten.
untersuchen an Beispielen – ggf. im historischen oder internationalen Vergleich – die Notwendigkeit von rechtlichen Regelungen zum Jugendschutz, u. a. im Bereich der Medien, und reflektieren vor diesem Hintergrund eigenes Handeln.
ermitteln (z. B. im Rahmen einer selbst organisierten Expertenbefragung) aktuelle Herausforderungen der lokalen Jugendpolitik und präsentieren ihre Erkenntnisse, z. B. in schulischen Veröffentlichungen, in Form eines Zeitungsartikels oder eines Blogs.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 2: PuG9 Zusammenhalten früher und heute – den gesellschaftlichen Wandel verstehen (ca. 14 Std.)
vollziehen nach, dass sich aus dem Wandel der Gesellschaft politische Handlungsfelder ergeben, indem sie an einem Beispiel rechtliche und soziale Besonderheiten gesellschaftlicher Rollenbilder im zeitlichen Wandel analysieren.
werten unterschiedliche Lebensläufe und -entwürfe nach verschiedenen Kriterien aus und erkennen sowie bewerten Faktoren für die Veränderung sozialen Verhaltens.
analysieren den in der Verfassung garantierten Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz an Fallbeispielen und nehmen auf dieser Basis differenziert Stellung zur grundsätzlichen Umsetzung dieses Grundrechts in unserer Gesellschaft.
erkennen anhand von Beispielen das Spannungsfeld zwischen Recht und Gerechtigkeit in einer demokratischen Gesellschaft.
verstehen tolerante und partnerschaftliche Verhaltensweisen als grundlegend für gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt und orientieren auch ihren persönlichen Umgang mit anderen daran.
gestalten eine einfache sozialwissenschaftliche Erhebung (z. B. zu Rollenbildern im Wandel) und nutzen dafür geeignete Medien und Darstellungsformen, z. B. Diagramm.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 3: PuG9 Politik mitgestalten in der Kommune und im Freistaat Bayern (ca. 14 Std.)
überblicken die wesentlichen politischen Akteure und deren Aufgaben auf kommunaler Ebene, um die Kommune als bürgernahe politische Ebene zu begreifen.
leiten ausgehend von zentralen Bestimmungen der Bayerischen Verfassung wesentliche Aufgaben und Kompetenzen der zentralen Organe auf Landesebene ab und vollziehen deren Zusammenwirken im Freistaat Bayern nach.
analysieren eine überschaubare kommunale oder landespolitische Fragestellung, diskutieren Lösungsansätze und reflektieren Möglichkeiten persönlichen Engagements in diesem Zusammenhang (z. B. Verfassen eines Aufrufs in sozialen Netzwerken oder Mithilfe bei der Organisation einer Informationsveranstaltung), um eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber der Mitwirkung in Politik und Gesellschaft zu entwickeln.
erfassen anhand von Beispielen die grundlegende Aufgabenverteilung zwischen kommunaler Ebene und Landesebene, um Vor- und Nachteile zentraler und dezentraler Verteilung politischer Entscheidungskompetenzen zu bewerten.
informieren sich (z. B. im Rahmen einer Erkundung oder einer Internetrecherche) über Aufgaben und die Region betreffende Herausforderungen eines politischen Organs auf Kommunal- oder Landesebene und präsentieren die Erkenntnisse in geeigneter Form, z. B. durch eine Schautafel im Schulgebäude.
Jahrgangsstufe 9 – Lernbereich 4: PuG9 Globalisierung verstehen und mitgestalten (ca. 10 Std.)
setzen sich mit der politischen und gesellschaftlichen Dimension von Globalisierung auseinander und analysieren mithilfe verschiedener Quellen wesentliche Chancen und Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit der Globalisierung für Einzelne und die Gesellschaft ergeben.
identifizieren ein aktuelles Handlungsfeld der Globalisierung und erkennen die Notwendigkeit internationaler Kooperation zur Lösung globaler Probleme.
erkennen Möglichkeiten eigener Einflussnahme auf ein aktuelles Handlungsfeld der Globalisierung, um das persönliche Verhalten in einer globalisierten Welt zu reflektieren.
analysieren und präsentieren an einem Beispiel das Zusammenwirken von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren bei globalen Herausforderungen und bewerten deren Gestaltungsspielräume und -grenzen.
Jahrgangsstufe 10 – einstündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 1: PuG10 Werte leben im demokratischen Staat (ca. 6 Std.)
reflektieren eigene politische Vorerfahrungen sowie Grundhaltungen und erkennen so das Vorhandensein des Politischen in vielen Lebensbereichen.
erschließen (z. B. mithilfe des Inselspiels) die Notwendigkeit von gemeinsamen Werten und Normen für das Zusammenleben von Menschen, um den Stellenwert der Grundrechte in einer demokratischen Gesellschaft zu erkennen.
begreifen an aktuellen Beispielen die Achtung der Menschenwürde (z. B. Umgang mit konträren Meinungen in sozialen Netzwerken) als grundlegenden Wert der freiheitlichen Demokratie.
analysieren das Spannungsverhältnis zwischen Grundrechten an einem aktuellen Beispiel aus dem Alltag (z. B. Grenzen der Meinungsfreiheit), um in einer Diskussion begründet Position beziehen zu können.
erschließen die besondere Stellung und das Zusammenwirken wesentlicher Grundgesetz-Artikel, um deren Schutzfunktion für Grundrechte und deren Bedeutung für die Stabilität der Demokratie zu erfassen.
Jahrgangsstufe 10 – einstündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 2: PuG10 Politische Verantwortung übernehmen für sich und andere (ca. 8 Std.)
benennen wesentliche politische Mitwirkungsmöglichkeiten und diskutieren Chancen und Grenzen der Durchsetzung eigener Interessen im politischen und gesellschaftlichen Bereich.
erfassen die Funktionen der Parteien im politischen System und aktuelle Entwicklungen des Parteienspektrums, um sich politisch zu orientieren und die veränderten Rahmenbedingungen für die Arbeit von Parteien in einer in vielfacher Hinsicht medial geprägten Welt zu erkennen.
erfassen anhand der Funktionen demokratischer Wahlen die zentrale Bedeutung der Wahlteilnahme für die Demokratie, um Bereitschaft zu verantwortungsvoller politischer Partizipation zu entwickeln.
erschließen Grundsätze und System der Bundestagswahl und diskutieren es, z. B. hinsichtlich des Kriteriums der gerechten Abbildung des Wählerwillens oder des Minderheitenschutzes.
verstehen mithilfe aktueller Beispiele aus den Bereichen der organisierten Interessenvertretung und der Massenmedien die Meinungs- und Interessenvielfalt als wesentliches Kennzeichen einer pluralistischen Demokratie.
erkennen die Wirkung von Filterblasen (z. B. durch das persönliche Umfeld oder die Mediennutzung) auf die eigene politische Willensbildung und entwickeln Wege, um ein differenziertes Urteil zu politischen Fragen bilden und äußern zu können.
nutzen ihre erworbenen Kenntnisse, um die Übernahme politischer Verantwortung einzuüben, z. B. in Form eines Beitrags im Jugendportal des Bundestags, einer Wahlsimulation oder ggf. im Rahmen der Schule oder der Gemeinde.
Jahrgangsstufe 10 – einstündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 3: PuG10 Das Zusammenwirken der politischen Institutionen in Deutschland verstehen (ca. 8 Std.)
wenden den Politikzyklus auf ein aktuelles Beispiel des politischen Prozesses an und erkennen so, dass politisches Handeln in einer Demokratie auf das ständige Erarbeiten von Lösungen und Organisieren von Mehrheiten ausgerichtet ist.
beschreiben, z. B. im Rahmen einer Stationenarbeit, wesentliche Aufgaben und Funktionen zentraler Verfassungsorgane und untersuchen insbesondere Stellung und Handlungsspielraum des Bundeskanzlers, um wechselseitige Abhängigkeiten der Verfassungsorgane, v. a. zwischen Regierung und Parlamentsmehrheit, nachzuvollziehen.
reflektieren ausgehend von einer Analyse von Art. 38 GG und ggf. einer Befragung einer Abgeordneten bzw. eines Abgeordneten die Stellung eines Mitglieds des Deutschen Bundestags, um die Arbeitsweise des Parlaments in einer komplexen Gesellschaft zu verstehen.
Jahrgangsstufe 10 – einstündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 4: PuG10 Grundzüge der internationalen Zusammenarbeit erfassen (ca. 6 Std.)
ermitteln ausgehend von Regelungen des Grundgesetzes Ziele des außenpolitischen Engagements der Bundesrepublik und identifizieren diese an einem aktuellen Beispiel.
gewinnen, z. B. im Rahmen einer Internetrecherche, einen Überblick über die Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in internationale Organisationen, um Bereiche internationaler staatlicher Zusammenarbeit zu erkennen.
werten die mediale Darstellung eines aktuellen außenpolitischen Themas aus, um die Bandbreite der gesellschaftlichen oder parteipolitischen Debatte zu erfassen und ein eigenes Urteil zu entwickeln.
Jahrgangsstufe 10 – zweistündige Variante (SWG) – Lernbereich 1: PuG10 Werte leben im demokratischen Staat (ca. 14 Std.)
reflektieren auf methodisch einprägsame Weise (z. B. Inselspiel) und durch die Auseinandersetzung mit einer Staatstheorie (z. B. Thomas Hobbes, Leviathan) die Notwendigkeit von Regeln als Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben von Menschen in einem Staat.
erkennen an einem historischen Beispiel (z. B. Absolutismus oder Nationalsozialismus) die Bedeutung demokratischer Werte, um den Stellenwert der Grundrechte für den Einzelnen und die Gesellschaft nachzuvollziehen.
ermitteln aus den Grundrechten die Menschenwürde als die durchgängige Zielsetzung und begreifen die Achtung der Würde des Menschen mithilfe aktueller Beispiele (z. B. Umgang mit konträren Meinungen in sozialen Netzwerken) als Grundlage der freiheitlichen Demokratie.
analysieren das Spannungsverhältnis von Grundrechten am Beispiel von Alltagssituationen (z. B. Meinungsfreiheit) und wägen, z. B. in Form einer Diskussion, die zugrunde liegenden Grundrechte ab, um Möglichkeiten und Grenzen der Durchsetzung eigener Interessen zu begreifen.
erschließen die besondere Stellung und das Zusammenwirken der Art. 1, Art. 20 und Art. 79 Abs. 3 GG, um deren Schutzfunktion für Grundrechte und deren Bedeutung für die Stabilität der Demokratie zu erfassen.
reflektieren die mediale Auseinandersetzung mit zentralen Grundrechten, z. B. in politischen Karikaturen, um in der gesellschaftlichen Debatte Stellung beziehen zu können.
Jahrgangsstufe 10 – zweistündige Variante (SWG) – Lernbereich 2: PuG10 Politische Verantwortung übernehmen für sich und andere (ca. 16 Std.)
analysieren Möglichkeiten politischer Mitwirkung (z. B. Bürgerinitiativen, neue Medien) und beurteilen deren Chancen und Grenzen, um den Wert des Prinzips der Volkssouveränität und einer aktiven Teilnahme für eine funktionierende Demokratie zu erfassen und ggf. selbst Engagement zu zeigen.
verstehen mithilfe aktueller Beispiele aus den Bereichen der organisierten Interessenvertretung und der Massenmedien die Meinungs- und Interessenvielfalt als wesentliches Kennzeichen einer pluralistischen Demokratie.
erkennen die Wirkung von Filterblasen (z. B. durch das persönliche Umfeld oder die Mediennutzung) auf die eigene politische Willensbildung und entwickeln Wege, um ein differenziertes Urteil zu politischen Fragen bilden und äußern zu können.
untersuchen Inhalte und Ziele ausgewählter Interessengruppen (z. B. Verbände, NGOs), um mögliche Spannungen zwischen konkurrierenden Interessen zu erkennen und mit Blick auf das Gemeinwohl einzuordnen.
vergleichen die besondere Funktion und Rolle von politischen Parteien im demokratischen System mit anderen organisierten Interessengruppen, um deren Möglichkeiten der Interessendurchsetzung einschätzen zu können.
erfassen die Funktionen der Parteien im politischen System sowie Struktur und aktuelle Entwicklungen des Parteienspektrums, um sich politisch zu orientieren und die veränderten Rahmenbedingungen für die Arbeit von Parteien in einer in vielfacher Hinsicht medial geprägten Welt zu erkennen.
erfassen anhand der Funktionen demokratischer Wahlen die zentrale Bedeutung der Wahlteilnahme für die Demokratie, um Bereitschaft zu verantwortungsvoller politischer Partizipation zu entwickeln.
erschließen Grundsätze und System der Bundestagswahl und diskutieren es hinsichtlich verschiedener Kriterien, z. B. Gerechtigkeit, Effizienz, Legitimität.
nutzen ihre erworbenen Kenntnisse, um die Übernahme politischer Verantwortung einzuüben, z. B. in Form eines Beitrags im Jugendportal des Bundestags, einer Wahlsimulation oder ggf. im Rahmen der Schule oder der Gemeinde.
Jahrgangsstufe 10 – zweistündige Variante (SWG) – Lernbereich 3: PuG10 Das Zusammenwirken der politischen Institutionen in Deutschland verstehen (ca. 16 Std.)
beschreiben, z. B. auf der Basis einer Stationenarbeit, wesentliche Aufgaben und Funktionen der Verfassungsorgane und weisen zentrale Kennzeichen (u. a. Gewaltenteilung, Gewaltenverschränkung, Rolle des Parlaments) des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland nach, um daran Grundzüge einer parlamentarischen Demokratie zu erkennen.
diskutieren an einem aktuellen Beispiel Interessen und Zielsetzungen der am politischen Prozess auf Bundesebene beteiligten Akteure, wenden den Politikzyklus an und erkennen dadurch vielfältige gegenseitige Beeinflussungen.
untersuchen Stellung und Handlungsspielraum des Bundeskanzlers, um dessen Gestaltungsmöglichkeiten und Abhängigkeiten (z. B. verfassungsrechtliche Vorgaben, Medien, Koalitionspartner) nachzuvollziehen.
reflektieren ausgehend von einer Analyse von Art. 38 GG und ggf. einer Befragung einer Abgeordneten bzw. eines Abgeordneten die Stellung eines Mitglieds des Deutschen Bundestags, um die Arbeitsweise des Parlaments in einer komplexen Gesellschaft zu verstehen.
erarbeiten, z. B. auf Basis eines Planspiels, wesentliche Schritte des Gesetzgebungsverfahrens und bewerten, inwieweit durch die beteiligten Akteure (z. B. Verfassungsorgane, Medien, Interessenverbände) Einfluss genommen wird.
recherchieren mithilfe geeigneter Materialien, wie sich die Problemlösungsfähigkeit der Demokratie an aktuellen politischen bzw. gesellschaftlichen Herausforderungen beweist.
Jahrgangsstufe 10 – zweistündige Variante (SWG) – Lernbereich 4: PuG10 Grundzüge der internationalen Zusammenarbeit erfassen (ca. 10 Std.)
ermitteln u. a. mithilfe des Grundgesetzes Ziele des außenpolitischen Engagements Deutschlands und beurteilen an einem aktuellen Beispiel deren Umsetzung.
gewinnen, z. B. im Rahmen einer Internetrecherche, einen Überblick über die Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in internationale Organisationen, um Bereiche internationaler staatlicher Zusammenarbeit zu identifizieren und vor dem Hintergrund der außenpolitischen Ziele zu gewichten.
vollziehen deutsche Außenpolitik an einem aktuellen Beispiel nach, um Chancen und Grenzen der deutschen Politik im Bereich multinationaler Zusammenarbeit zu diskutieren.
werten die mediale Darstellung eines aktuellen außenpolitischen Themas aus, um die Bandbreite der gesellschaftlichen Debatte zu erfassen und ein eigenes Urteil zu entwickeln.
Jahrgangsstufe 11 – zweistündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 1: PuG11 Die Bedeutung der demografischen Entwicklung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt verstehen (ca. 11 Std.)
erfassen Auswirkungen des demografischen Wandels auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, vollziehen die Bedeutung staatlichen Gestaltens nach und erkennen Solidarität als zentralen gesellschaftlichen Wert.
erschließen durch Auswerten grafischer Darstellungen wesentliche Faktoren der Bevölkerungsstruktur und Grundzüge der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, um zu erwartende Auswirkungen auf den Altersaufbau und die geographische Verteilung der Bevölkerung zu erkennen sowie die damit verbundenen Herausforderungen zu beurteilen.
untersuchen die Aufbereitung demografischer Datenreihen (u. a. Entwicklung der Geburtenrate) in verschiedenen Diagrammen oder Schaubildern, um den Aussagewert und die Intention unterschiedlicher Darstellungsweisen zu beurteilen.
reflektieren zentrale Ursachen des demografischen Wandels, um Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Lenkung zu erkennen und eine aktuelle politische Maßnahme (z. B. im Bereich des generativen Verhaltens oder der Migration) zu bewerten.
analysieren mögliche Auswirkungen demografischer Entwicklungen auf unterschiedliche Lebensbereiche (z. B. Wohnungsmarkt, ÖPNV, Bildung), um die Bedeutung staatlichen Gestaltens für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu erkennen.
Jahrgangsstufe 11 – zweistündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 2: PuG11 Politische Willensbildung im Medienzeitalter reflektieren (ca. 12 Std.)
untersuchen den Einfluss vor allem digitaler Medien auf die politische Willensbildung der Bevölkerung, um Medien verantwortungsvoll und reflektiert zu nutzen.
recherchieren (z. B. durch Befragung verschiedener Alterskohorten wie Gleichaltrige, Eltern, Großeltern) wesentliche Entwicklungen in der Medienlandschaft und untersuchen deren Auswirkungen auf das Mediennutzungsverhalten.
setzen sich vor dem Hintergrund der Gewaltenteilung kritisch mit der wichtigen Rolle der Medien als „Vierte Gewalt im Staat“ auseinander.
beschreiben die durch mediale Vermittlung bzw. durch die Selbstdarstellung von Politikerinnen und Politikern beeinflusste Wahrnehmung von Politik in der Öffentlichkeit, um die Darstellung politischer Vorgänge zu beurteilen.
analysieren Möglichkeiten und Gefahren der Einflussnahme auf den politischen Diskurs in digitalisierten Gesellschaften und erkennen wesentliche Auswirkungen auf die repräsentative Demokratie.
setzen sich kritisch mit der zunehmenden Bedeutung von Verschwörungsmythen auseinander, um deren Wirkmechanismen zu durchschauen und deren Einwirken auf die politische Willensbildung zu erkennen.
diskutieren Regularien zum Schutz gegen Desinformation und den Missbrauch der Meinungsfreiheit im Netz, um deren Notwendigkeit und Grenzen zu begreifen.
Jahrgangsstufe 11 – zweistündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 3: PuG11 Für den demokratischen Rechtsstaat eintreten (ca. 12 Std.)
erfassen vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen für den demokratischen Rechtsstaat Maßnahmen und Strategien, diesen zu schützen, und reflektieren dabei auch Möglichkeiten persönlichen Engagements für die Demokratie.
erschließen (z. B. mithilfe eines Erklärvideos) Kennzeichen der Rechtsstaatlichkeit und erfassen aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat (z. B. Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit, juristische Verantwortung beim Einsatz von Algorithmen, Unschuldsvermutung und Pre-Crime-Instrumente), um die Notwendigkeit und die Grenzen staatlichen Handelns zu reflektieren.
diskutieren auf Grundlage aktueller Medienberichte Herausforderungen durch Extremismus, Fundamentalismus oder Terrorismus für die freiheitliche demokratische Grundordnung u. a. in Sozialen Medien, um das Erfordernis des Eintretens für demokratische Grundwerte zu erkennen.
erarbeiten vor dem Hintergrund der Entstehungsbedingungen des Grundgesetzes wesentliche Kennzeichen und Möglichkeiten der wehrhaften Demokratie und diskutieren deren Wirksamkeit zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
analysieren staatliche und gesellschaftliche Strategien im Umgang mit alltäglichen Ausgrenzungen (z. B. Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus) und erfassen Möglichkeiten des persönlichen Engagements für Minderheitenschutz und Gleichberechtigung im demokratischen Rechtsstaat.
setzen sich mit Funktionsweisen (z. B. der gezielten Nutzung Sozialer Medien) und Zielen von Populismus in Deutschland und ggf. in Europa auseinander und diskutieren dessen mögliche Auswirkungen auf die Demokratie.
Jahrgangsstufe 11 – zweistündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 4: PuG11 Die föderale Demokratie Deutschlands mitgestalten (ca. 8 Std.)
erfassen Möglichkeiten, auf kommunaler und auf Landesebene mitzuwirken, und verstehen den föderalen Aufbau unserer Demokratie als wichtiges Mittel der Gewaltenteilung und der demokratischen Mitbestimmung sowie als Ausdruck von Vielfalt.
diskutieren an einem Politikfeld (z. B. Umweltpolitik oder Integration) Chancen politischen Handelns auf kommunaler Ebene sowie im Freistaat Bayern, leiten daraus Möglichkeiten persönlicher Einflussnahme ab und reflektieren davon ausgehend das Verhältnis zwischen Interessendurchsetzung und Gemeinwohlorientierung in der repräsentativen Demokratie.
setzen sich mit Regelungen und einem konkreten Beispiel zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid oder zu Volksbegehren und Volksentscheid in Bayern auseinander, um Möglichkeiten direktdemokratischer Mitbestimmung kennenzulernen.
entwickeln Szenarien zur Übertragbarkeit plebiszitärer Elemente auf Bundesebene (z. B. Einführung von Quoren, Beschränkung auf bestimmte Themenfelder), um deren Möglichkeiten und Grenzen auf gesamtdeutscher Ebene zu diskutieren.
vergleichen kriteriengeleitet (z. B. Bürgernähe, Gewaltenteilung, Partizipationsmöglichkeiten, Effizienz, Ideenwettbewerb und kulturelle Vielfalt) politisches Handeln in einem zentralistischen und einem föderalistischen Staat (z. B. in Form einer digitalen Pinnwand) und beurteilen so die Chancen der beiden ordnungspolitischen Positionen.
Jahrgangsstufe 11 – zweistündige Variante (HG, SG, NTG, MuG, WWG) – Lernbereich 5: PuG11 Die politische Gestaltung globalen Zusammenlebens reflektieren (ca. 11 Std.)
erkennen die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Globalisierungsprozessen und entwickeln ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Vereinten Nationen eine Vorstellung von der Bedeutung multilateraler Kooperation.
diskutieren auf der Basis ihrer Kenntnisse globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge deren soziale, kulturelle bzw. ökologische Auswirkungen in verschiedenen Regionen der Welt (z. B. Wandel von Rollenbildern, digitale Kommunikationsmedien, Transfer von Technologien, Klimawandel), um ein differenziertes Bild von Globalisierungsprozessen zu gewinnen.
erkennen angesichts einer globalen Herausforderung wie Klimawandel oder Migration Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussnahme auf die Folgen der Globalisierung, um das Spannungsfeld zwischen nationalstaatlichen, bilateralen und multilateralen Regelungen zu reflektieren.
ermitteln (z. B. ausgehend von UN-Charta und einem Struktogramm) Ziele, Aufbau und zentrale Handlungsmöglichkeiten der Vereinten Nationen, um deren Rolle als Forum multilateraler Kooperation zu erkennen.
untersuchen an aktuellen Beispielen Legitimation, Entscheidungsfähigkeit und Durchsetzbarkeit von Entscheidungen der Vereinten Nationen, um deren Potenzial für eine positive Gestaltung der Globalisierung zu diskutieren.
erfassen Tendenzen zur Renationalisierung und Regionalisierung unter anderem als Reaktion auf Auswirkungen der Globalisierung und reflektieren den Identitätsbegriff vor dem Hintergrund regionaler, nationaler und globaler Einflüsse.
ermitteln (z. B. auf Grundlage geeigneter Interviews oder Onlinediskussionen) die Argumente von Globalisierungsbefürwortern sowie -kritikern und führen davon ausgehend eine Diskussion, ggf. eine Talkshow, durch, um den Einfluss der Globalisierung für Frieden und Demokratie in der Welt zu bewerten.
Jahrgangsstufe 11 – dreistündige Variante (SWG) – Lernbereich 1: PuG11 Die Bedeutung der demografischen Entwicklung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt verstehen (ca. 17 Std.)
untersuchen Auswirkungen des demografischen Wandels auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, vollziehen die Bedeutung staatlichen Gestaltens nach und erkennen Solidarität als zentralen gesellschaftlichen Wert.
erschließen durch Auswerten grafischer Darstellungen wesentliche Faktoren der Bevölkerungsstruktur und Grundzüge der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, um zu erwartende Auswirkungen auf den Altersaufbau und die geographische Verteilung der Bevölkerung zu erkennen sowie die damit verbundenen Herausforderungen zu beurteilen.
untersuchen die Aufbereitung demografischer Datenreihen (u. a. Entwicklung der Geburtenrate) in verschiedenen Diagrammen oder Schaubildern, um den Aussagewert und die Intention unterschiedlicher Darstellungsweisen zu beurteilen.
reflektieren zentrale Ursachen des demografischen Wandels, um grundsätzliche Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Lenkung zu diskutieren und eine aktuelle politische Maßnahme (z. B. im Bereich des generativen Verhaltens oder der Migration) zu bewerten.
informieren sich über eine familienpolitische Maßnahme aus der jüngsten Vergangenheit in Deutschland, um deren Auswirkungen auf die demografische Situation zu beurteilen und Grenzen staatlicher Einflussnahme auf das Privatleben zu reflektieren.
setzen sich mit einer Theorie zum Wertewandel auseinander, um das Spannungsverhältnis von Bewahrung und Veränderung in der Gesellschaft nachzuvollziehen.
ermitteln mithilfe aktueller Materialien Facetten des Wertewandels in der Gesellschaft, erkennen, dass dieser zugleich Ursache und Folge soziokulturellen Wandels ist und reflektieren dabei Optionen für die eigene Lebensgestaltung.
analysieren mögliche Auswirkungen demografischer Entwicklungen auf unterschiedliche Lebensbereiche (z. B. Wohnungsmarkt, ÖPNV, Bildung), um die Bedeutung staatlichen Gestaltens für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu erkennen.
Jahrgangsstufe 11 – dreistündige Variante (SWG) – Lernbereich 2: PuG11 Politische Willensbildung im Medienzeitalter reflektieren (ca. 17 Std.)
untersuchen den Einfluss vor allem digitaler Medien auf die politische Willensbildung der Bevölkerung, um Medien verantwortungsvoll und reflektiert zu nutzen.
recherchieren (z. B. durch Befragung verschiedener Alterskohorten wie Gleichaltrige, Eltern, Großeltern), wesentliche Entwicklungen in der Medienlandschaft und untersuchen deren Auswirkungen auf das Mediennutzungsverhalten.
setzen sich vor dem Hintergrund der Gewaltenteilung kritisch mit der wichtigen Rolle der Medien als „Vierte Gewalt im Staat“ auseinander und vergleichen die Rolle der Medien in unterschiedlichen Staatsformen, um die Bedeutung freier Medien in demokratischen Staaten wertzuschätzen.
beschreiben die durch mediale Vermittlung bzw. durch die Selbstdarstellung von Politikerinnen und Politikern beeinflusste Wahrnehmung von Politik in der Öffentlichkeit, um die Darstellung politischer Vorgänge zu beurteilen.
analysieren Möglichkeiten und Gefahren der Einflussnahme auf den politischen Diskurs in digitalisierten Gesellschaften und erkennen wesentliche Auswirkungen auf die repräsentative Demokratie und auf das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die freiheitliche demokratische Grundordnung.
erkennen Chancen für politischen Meinungsaustausch und persönliche Meinungsbildung durch digitale Möglichkeiten der Teilhabe am politischen Diskurs, um Medien verantwortungsbewusst und reflektiert zu nutzen.
setzen sich kritisch mit der zunehmenden Bedeutung von Verschwörungsmythen auseinander, um deren Wirkmechanismen zu durchschauen und deren Einwirken auf die politische Willensbildung zu erkennen.
bewerten Erscheinungsformen (z. B. die Bezeichnungen „Lügenpresse“, „System-Medien“) und mögliche Ursachen für den Glaubwürdigkeitsverlust und die Skepsis gegenüber Medien in Teilen der Gesellschaft, um das Bedrohungspotenzial dieser Entwicklung für das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit zu erkennen.
diskutieren Regularien zum Schutz gegen Desinformation und den Missbrauch der Meinungsfreiheit im Netz, um deren Notwendigkeit und Grenzen zu begreifen.
Jahrgangsstufe 11 – dreistündige Variante (SWG) – Lernbereich 3: PuG11 Für den demokratischen Rechtsstaat eintreten (ca. 17 Std.)
erfassen vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen für den demokratischen Rechtsstaat Maßnahmen und Strategien, diesen zu schützen, und reflektieren dabei auch Möglichkeiten persönlichen Engagements für die Demokratie.
erschließen (z. B. mithilfe eines Erklärvideos) Kennzeichen der Rechtsstaatlichkeit und erfassen aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat (z. B. Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit, juristische Verantwortung beim Einsatz von Algorithmen, Unschuldsvermutung und Pre-Crime-Instrumente), um die Notwendigkeit und die Grenzen staatlichen Handelns zu reflektieren und Szenarien zur Weiterentwicklung des Rechtsstaats nachzuvollziehen.
erkennen, dass Recht in einem demokratischen Staat einerseits individuelle Freiheit einschränkt und andererseits eine Schutz- und Ordnungsfunktion übernimmt und die Freiheit aller sichert, um so das Leben in einem Rechtsstaat wertzuschätzen.
diskutieren auf Grundlage aktueller Medienberichte Herausforderungen durch Extremismus, Fundamentalismus und Terrorismus für die freiheitliche demokratische Grundordnung u. a. in Sozialen Medien, um das Erfordernis des Eintretens für demokratische Grundwerte zu erkennen.
erarbeiten vor dem Hintergrund der Entstehungsbedingungen des Grundgesetzes wesentliche Kennzeichen und Möglichkeiten der wehrhaften Demokratie und diskutieren deren Wirksamkeit zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
analysieren staatliche und gesellschaftliche Strategien im Umgang mit alltäglichen Ausgrenzungen (z. B. Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus) und erfassen Möglichkeiten des persönlichen Engagements für Minderheitenschutz und Gleichberechtigung im demokratischen Rechtsstaat.
vergleichen Möglichkeiten der staatlichen Einwirkung auf das menschliche Verhalten im Spannungsfeld zwischen Verboten und Strafandrohung einerseits und der Schaffung von Anreizen andererseits, um den Wert eigenverantwortlichen Handelns im Rahmen staatlicher Regelungen zu erkennen.
setzen sich mit Funktionsweisen (z. B. der gezielten Nutzung Sozialer Medien) und Zielen von Populismus in Deutschland und in Europa auseinander und diskutieren dessen mögliche Auswirkungen auf die Demokratie.
analysieren aktuelle Tendenzen zur Spaltung der Gesellschaft (z. B. im Bereich der Migration oder des Umgangs mit Pandemien), um die Notwendigkeit von konstruktiver Lösungsorientierung und Kompromissfähigkeit für die Funktionsfähigkeit einer Demokratie zu erfassen.
erproben in einem politischen Argumentationstraining Strategien, um eigene Interessen zu artikulieren, um für demokratische und rechtsstaatliche Grundwerte einzustehen.
Jahrgangsstufe 11 – dreistündige Variante (SWG) – Lernbereich 4: PuG11 Die föderale Demokratie Deutschlands mitgestalten (ca. 14 Std.)
erfassen Möglichkeiten, auf kommunaler und auf Landesebene mitzuwirken, und verstehen den föderalen Aufbau unserer Demokratie als wichtiges Mittel der Gewaltenteilung und der demokratischen Mitbestimmung als Ausdruck von Vielfalt.
diskutieren an einem Politikfeld (z. B. Umweltpolitik oder Integration) Chancen politischen Handelns auf kommunaler Ebene sowie im Freistaat Bayern, leiten daraus Möglichkeiten persönlicher Einflussnahme ab und reflektieren davon ausgehend das Verhältnis zwischen Interessendurchsetzung und Gemeinwohlorientierung in der repräsentativen Demokratie.
erproben (z. B. im Rahmen eines Planspiels oder eines Workshops) Ideen für eine Beteiligung von Jugendlichen im kommunalen Bereich, um Möglichkeiten der Mitgestaltung zu reflektieren.
reflektieren (z. B. ausgehend von einem Expertengespräch oder dem Besuch einer Gemeinde- oder Stadtratssitzung) die Handlungsmöglichkeiten der Kommunal- oder Landespolitik vor Ort, um die direkte Erfahrbarkeit demokratischer Entscheidungsprozesse als Wert an sich und als Ausdruck von Bürgernähe wertzuschätzen.
setzen sich mit Regelungen und einem konkreten Beispiel zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid und zu Volksbegehren und Volksentscheid in Bayern auseinander, um Möglichkeiten direktdemokratischer Mitbestimmung kennenzulernen.
entwickeln Szenarien zur Übertragbarkeit plebiszitärer Elemente auf Bundesebene (z. B. Einführung von Quoren, Beschränkung auf bestimmte Themenfelder), um deren Möglichkeiten und Grenzen auf gesamtdeutscher Ebene zu diskutieren.
vergleichen kriteriengeleitet (z. B. Bürgernähe, Gewaltenteilung, Partizipationsmöglichkeiten, Effizienz, Ideenwettbewerb und kulturelle Vielfalt) politisches Handeln in einem zentralistischen und einem föderalistischen Staat (z. B. in Form einer digitalen Pinnwand) und beurteilen so die Chancen der beiden ordnungspolitischen Positionen.
Jahrgangsstufe 11 – dreistündige Variante (SWG) – Lernbereich 5: PuG11 Die politische Gestaltung globalen Zusammenlebens reflektieren (ca. 16 Std.)
erkennen die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Globalisierungsprozessen und entwickeln ausgehend von einer Auseinandersetzung mit den Vereinten Nationen eine Vorstellung von der Bedeutung multilateraler Kooperation.
diskutieren auf der Basis ihrer Kenntnisse globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge deren soziale, kulturelle bzw. ökologische Auswirkungen in verschiedenen Regionen der Welt (z. B. Wandel von Rollenbildern, digitale Kommunikationsmedien, Transfer von Technologien, Klimawandel), um ein differenziertes Bild von Globalisierungsprozessen zu gewinnen.
erkennen angesichts einer globalen Herausforderung wie Klimawandel oder Migration Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussnahme auf die Folgen der Globalisierung, um das Spannungsfeld zwischen nationalstaatlichen, bilateralen und multilateralen Regelungen zu reflektieren.
ermitteln (z. B. ausgehend von UN-Charta und einem Struktogramm) Ziele, Aufbau und zentrale Handlungsmöglichkeiten der Vereinten Nationen, um deren Rolle als Forum multilateraler Kooperation zu erkennen.
untersuchen an aktuellen Beispielen Legitimation, Entscheidungsfähigkeit und Durchsetzbarkeit von Entscheidungen der Vereinten Nationen, um deren Potenzial für eine positive Gestaltung der Globalisierung zu diskutieren.
erfassen die Bedeutung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG) und untersuchen die Arbeit einer UN-Hilfsorganisation, um zu einem umfassenden Bild der Bedeutung der Vereinten Nationen zu kommen.
diskutieren vor dem Hintergrund ihrer Kenntnisse über Aufbau und Handlungsmöglichkeiten der Vereinten Nationen einen aktuellen Reformvorschlag für die UN, um die Komplexität des Systems nachzuvollziehen.
erfassen Tendenzen zur Renationalisierung und Regionalisierung unter anderem als Reaktion auf Auswirkungen der Globalisierung und reflektieren den Identitätsbegriff vor dem Hintergrund regionaler, nationaler und globaler Einflüsse.
ermitteln (z. B. auf Grundlage geeigneter Interviews oder Onlinediskussionen) die Argumente von Globalisierungsbefürwortern sowie -kritikern und führen davon ausgehend eine Diskussion, ggf. eine Talkshow, durch, um den Einfluss der Globalisierung für Frieden und Demokratie in der Welt zu bewerten.
setzen sich mit der Idee von Global Governance auseinander, um Anknüpfungspunkte, Möglichkeiten und Hemmnisse dieses Konzeptes nachzuvollziehen.
analysieren Formen von internationalen Regimen und Global Governance, um deren Beitrag zur Verminderung von globalen Gefährdungen zu beurteilen.
Jahrgangsstufe 12 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 1: PuG12 Frieden und Sicherheit als zentrale Motive deutscher Außenpolitik verstehen (ca. 12 Std.)
erfassen zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, um die internationale Rolle Deutschlands und die Bedeutung der Bundeswehr als Parlamentsarmee zu beurteilen.
vergleichen verschiedene Friedensdefinitionen, um zu einem differenzierten Verständnis des Friedensbegriffs zu gelangen und einen Einblick in politikwissenschaftliche Diskussionen zu bekommen.
gewinnen anhand konkreter Beispiele einen Überblick über zentrale Herausforderungen für Frieden und Sicherheit im 21. Jahrhundert sowie deren Wechselwirkungen, um die zentrale Bedeutung eines umfassenden Sicherheitsbegriffs für die internationale Konfliktbearbeitung nachzuvollziehen.
untersuchen (z. B. ausgehend von einem meinungsbildenden Zeitungstext) an einem aktuellen Beispiel Mittel bundesdeutscher Außenpolitik, um wesentliche Motive und Einflussfaktoren zu begreifen und deren Beitrag zu Frieden und Sicherheit ggf. in Form eines Leserbriefs oder Forumsbeitrags zu beurteilen.
setzen sich mit Beispielen hybrider Maßnahmen zur Interessendurchsetzung auseinander, um mögliche Kriterien zu deren Einstufung als Auffälligkeiten, Bedrohungen oder Krieg zu diskutieren.
setzen sich mit einem aktuellen Auslandseinsatz der Bundeswehr als Beitrag zu Frieden und Sicherheit in der Welt auseinander (z. B. Befragung einer Zeitzeugin bzw. eines Zeitzeugen oder einer Expertin bzw. eines Experten) und verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen für Bundeswehreinsätze im In- und Ausland, um die besondere Bedeutung der demokratischen Legitimation der Bundeswehr als sogenannte Parlamentsarmee wertzuschätzen.
erarbeiten anhand konkreter Beispiele (z. B. des zivilen Friedensdienstes) Ablauf, Methoden und Ziele ziviler Konfliktbearbeitung, erkennen diese als einen weiteren Baustein der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik und reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten.
Jahrgangsstufe 12 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 2: PuG12 Das europäische Projekt verstehen und mitgestalten (ca. 16 Std.)
erkennen die Bedeutung der europäischen Einigung für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben in Europa, um das europäische Projekt wertzuschätzen und an der Umsetzung der europäischen Idee mitzuwirken.
vergleichen eigene Erfahrungen mit der EU und aktuelle Umfragen, z. B. Eurobarometer, um den Einfluss der Europäischen Union auf ihre Lebenswelt zu erfassen und ggf. in Form eines Schaubilds zu präsentieren.
analysieren grundlegende Texte zur EU (z. B. Präambel des Vertrags von Lissabon) um das Selbstverständnis der EU als Wertegemeinschaft zu erkennen.
informieren sich (z. B. anhand von Infografiken) über den institutionellen Aufbau der EU nach dem Vertrag von Lissabon, um das Zusammenwirken von intergouvernementaler und supranationaler Ebene nachzuvollziehen.
diskutieren an einem konkreten Beispiel Chancen und Probleme einer Europäisierung des Rechts und analysieren den Prozess der Rechtsetzung in der EU mit dem Ziel, die Wechselwirkung zwischen EU und Nationalstaaten zu reflektieren.
beurteilen unter Zuhilfenahme von aktuellen Beispielen Strukturen, Möglichkeiten und Grenzen einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU und wägen dabei ab, inwieweit sich die EU als einflussreicher Akteur in der internationalen Politik positionieren kann.
beurteilen Vorschläge zur weiteren Demokratisierung der EU, um (z. B. in einem Leserbrief oder einem Forumsbeitrag) differenziert Stellung zur aktuellen Reformdiskussion zu beziehen.
vergleichen (z. B. mithilfe der Szenariotechnik) verschiedene Szenarien zur künftigen Entwicklung der EU, um vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen Strategien für ein zukunftsfähiges Europa zu diskutieren und ggf. in einer Rede zur Zukunft des Projekts Europa zu entwerfen.
reflektieren die Bedeutung der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für das europäische Projekt, um Maßnahmen für die Förderung eines europäischen Bewusstseins zu entwickeln.
Jahrgangsstufe 12 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 3: PuG12 Politische Systeme vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen vergleichen und Demokratie wertschätzen (ca. 20 Std.)
untersuchen Ausprägungen von Diktatur und Demokratie, um die Gefahren antidemokratischer Entwicklungen zu identifizieren und ihre demokratische Grundhaltung zu festigen.
arbeiten aus einer Darstellung zu politischen Systemen der Welt (z. B. Freedom House Map oder Bertelsmann Transformationsindex) wesentliche Kriterien als Grundlage einer vergleichenden Betrachtung politischer Systeme heraus, um sich einen Überblick über Verbreitung und Ausprägung von Demokratien weltweit zu verschaffen.
untersuchen anhand der Dimensionen von Herrschaft aktuelle Beispiele politischer Systeme, um sie begründet den Herrschaftsformen Demokratie und Diktatur zuzuordnen und ihre Einschätzung (z. B. in Form eines Redebeitrags) zu präsentieren.
setzen sich an einem Beispiel mit dem Verhältnis von Verfassungsnorm und Verfassungsrealität im Bereich der Menschenrechte auseinander, um den Umgang mit Menschenrechten als zentrales Unterscheidungskriterium zwischen Diktatur und Demokratie zu erkennen und für ihre Einhaltung einzutreten.
analysieren anhand von Schaubildern parlamentarische und präsidentielle Systeme und untersuchen die jeweilige Ausprägung der Gewaltenteilung und Gewaltenverschränkung, um Unterschiede zu identifizieren und grundlegende Gemeinsamkeiten demokratischer Modelle zu erfassen.
vollziehen konkrete politische Entwicklungen als Ausdruck für einen möglichen Systemwandel nach, um die Einordnung von Mischformen zwischen Demokratie und Diktatur zu diskutieren.
setzen sich anhand eines aktuellen Beispiels kritisch mit antidemokratischen Tendenzen in Demokratien auseinander, um die Bedeutung der demokratischen Grundhaltung der Bürgerinnen und Bürger für die Stabilität des politischen Systems zu erkennen und freiheitssichernde Mechanismen sowie demokratische Problemlösungsprozesse wertzuschätzen.
erfassen an einem Beispiel politische Reaktionen auf gesellschaftlichen Wandel, um den langwierigen Interessenausgleich und die notwendige Kompromissfindung als Ausdruck einer pluralistischen Demokratie zu reflektieren.
beschäftigen sich mit einem Reformvorschlag für das politische System der Bundesrepublik Deutschland (z. B. im Bereich von Partizipation oder Repräsentation), um die Fähigkeit zur Weiterentwicklung der Demokratie und deren Bedeutung für die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu beurteilen.
untersuchen (z. B. ausgehend von einer Statistik) den aktuellen Einfluss der Digitalisierung auf die politische Willensbildung in Demokratie und Diktatur, um z. B. im Rahmen einer Podiumsdiskussion Chancen und Gefahren für die Meinungs- und Informationsfreiheit zu diskutieren.
Jahrgangsstufe 12 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 4: PuG12 Möglichkeiten der Demokratieförderung beurteilen (ca. 8 Std.)
setzen sich mit Chancen und Grenzen der Demokratieförderung in der Welt auseinander, um eine realistische Einschätzung der politischen Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.
analysieren einen konkreten „state building”-Prozess, um dessen Voraussetzungen und Ziele als Grundlage für Demokratisierungsprozesse zu begreifen.
grenzen an einem Länderbeispiel innere und äußere Maßnahmen zur Demokratisierung voneinander ab, visualisieren diese (z. B. in einem Schaubild oder einer digitalen Pinnwand) und reflektieren die Intentionen der Akteure.
untersuchen das Zusammenwirken der Maßnahmen, um grundlegende Chancen und Hemmnisse für Demokratisierungsprozesse zu diskutieren.
Jahrgangsstufe 12 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 1: PuG12 Frieden und Sicherheit als zentrale Motive deutscher Außenpolitik verstehen (ca. 24 Std.)
erfassen zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, um die internationale Rolle Deutschlands und die Bedeutung der Bundeswehr als Parlamentsarmee zu beurteilen.
vergleichen verschiedene Friedens- und Kriegsdefinitionen, um zu einem differenzierten Verständnis des Friedens- und Kriegsbegriffs zu gelangen und einen Einblick in politikwissenschaftliche Diskussionen zu bekommen.
gewinnen anhand konkreter Beispiele einen Überblick über zentrale Herausforderungen für Frieden und Sicherheit im 21. Jahrhundert sowie deren Wechselwirkungen, um die zentrale Bedeutung eines umfassenden Sicherheitsbegriffs für die internationale Konfliktbearbeitung nachzuvollziehen.
untersuchen (z. B. ausgehend von einem meinungsbildenden Zeitungstext) an einem aktuellen Beispiel Mittel bundesdeutscher Außenpolitik, um wesentliche Motive und Einflussfaktoren zu begreifen und deren Beitrag zu Frieden und Sicherheit ggf. in Form eines Leserbriefs oder eines Forumsbeitrags zu beurteilen.
analysieren die gefährliche Anziehungskraft der Narrative terroristischer Bewegungen (z. B. Rechtsterrorismus, islamistischer Terrorismus) an einem Beispiel und begreifen Terrorismus im 21. Jahrhundert als globale Bedrohung, um sich mit wesentlichen Bekämpfungsstrategien auseinanderzusetzen.
befassen sich mit Beispielen hybrider Maßnahmen zur Interessendurchsetzung, um mögliche Kriterien zu deren Einstufung als Auffälligkeiten, Bedrohungen oder Krieg zu diskutieren.
verstehen, dass als Reaktionen auf diese sicherheitspolitischen Herausforderungen eine vernetzte Gefahrenanalyse und staatliche sowie gesellschaftliche Resilienz notwendig sind, um Möglichkeiten und Grenzen der Weiterentwicklung von Gegenmaßnahmen zu beurteilen.
setzen sich mit einem aktuellen Auslandseinsatz der Bundeswehr als Beitrag zu Frieden und Sicherheit in der Welt auseinander (z. B. Befragung einer Zeitzeugin bzw. eines Zeitzeugen oder einer Expertin bzw. eines Experten) und analysieren die rechtlichen Grundlagen für Bundeswehreinsätze im In- und Ausland, um die besondere Bedeutung der demokratischen Legitimation der Bundeswehr als sogenannte Parlamentsarmee wertzuschätzen.
untersuchen an einem aktuellen Beispiel politische Rahmenbedingungen bundesdeutscher Waffenlieferungen, um deren Zielsetzungen und Auswirkungen im Spannungsfeld zwischen Bündnistreue, internationalem Engagement, wirtschaftlichen Interessen und Menschenrechten nachzuvollziehen.
erarbeiten anhand konkreter Beispiele (z. B. des zivilen Friedensdienstes) Ablauf, Methoden und Ziele ziviler Konfliktbearbeitung, erkennen diese als einen weiteren Baustein der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik und reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten.
untersuchen eine konkrete Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um Chancen und Hemmnisse des zivilen Einsatzes für den positiven Frieden zu diskutieren und das internationale Engagement der Bundesrepublik Deutschland zu bewerten.
ordnen polizeiliche und justizielle Unterstützungsmaßnahmen im Ausland in den Konfliktzyklus aus Prävention, Konfliktmanagement und Nachbereitung ein, um sich ein umfassendes Bild vernetzter Sicherheit zu machen.
Jahrgangsstufe 12 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 2: PuG12 Das europäische Projekt verstehen und mitgestalten (ca. 32 Std.)
erkennen die Bedeutung der europäischen Einigung für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben in Europa, um diese wertzuschätzen und an der Umsetzung der europäischen Idee mitzuwirken.
vergleichen eigene Erfahrungen mit der Europäischen Union und aktuelle Umfragen, z. B. Eurobarometer, um den Einfluss der EU auf ihre Lebenswelt zu erfassen und ggf. in Form eines Schaubilds zu präsentieren.
analysieren grundlegende Texte zur EU (z. B. die Präambel des Vertrags von Lissabon), um das Selbstverständnis der EU als Wertegemeinschaft zu erkennen.
diskutieren ausgehend von einem Beispiel den Umgang mit internen Verstößen gegen die Wertordnung der EU, um die Komplexität des politischen Systems EU und die Abhängigkeiten innerhalb der Europäischen Union zu erfassen.
informieren sich (z. B. anhand einer Infografik) über den institutionellen Aufbau der EU nach dem Vertrag von Lissabon, um das Zusammenwirken von intergouvernementaler und supranationaler Ebene nachzuvollziehen.
erleben in einem Planspiel Rechtssetzung auf Ebene der EU und reflektieren anschließend den politischen Prozess in der Europäischen Union.
diskutieren an einem konkreten Beispiel Chancen und Probleme einer Europäisierung des Rechts und analysieren den Prozess der Rechtsetzung in der EU mit dem Ziel, die Wechselwirkung zwischen EU und Nationalstaaten zu bewerten.
erörtern den Einfluss verschiedener Interessengruppen auf den Prozess der Rechtsetzung in der EU, um ein differenziertes Bild der Mitwirkung vielfältiger Akteure in der EU zu gewinnen.
beurteilen unter Zuhilfenahme aktueller Beispiele Strukturen, Möglichkeiten und Grenzen einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU und wägen dabei ab, inwieweit sich die EU als einflussreicher Akteur in der internationalen Politik positionieren kann.
bewerten Vorschläge zur weiteren Demokratisierung der EU, um (z. B. in einer Podiumsdiskussion) differenziert Stellung zur aktuellen Reformdiskussion zu beziehen.
informieren sich über zentrale Voraussetzungen für die Aufnahme von Staaten in die EU, um die Aussichten und Hemmnisse für einen aktuellen Beitrittskandidaten und davon ausgehend die Chancen und Herausforderungen einer Erweiterung aus Sicht der EU zu beurteilen.
vergleichen (z. B. mithilfe der Szenariotechnik) verschiedene Szenarien zur künftigen Entwicklung der EU, um vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen Strategien für ein zukunftsfähiges Europa zu diskutieren und ggf. diese in einer Rede zur Zukunft des Projekts Europa darzustellen.
reflektieren die Bedeutung der Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger für das europäische Projekt, um Maßnahmen für die Förderung eines europäischen Bewusstseins zu entwickeln.
Jahrgangsstufe 12 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 3: PuG12 Politische Theorien und Utopien für die Gestaltung der Zukunft nutzen (ca. 12 Std.)
setzen sich auf Basis ausgewählter politischer Theorien und Utopien bzw. Dystopien mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungstrends auseinander, um ihre Erkenntnisse für die Gestaltung der politisch-gesellschaftlichen Zukunft nutzbar zu machen.
untersuchen konkrete Konzepte zur Gestaltung des Verhältnisses von Individuum und Staat anhand wissenschaftlicher Texte, um eine Entwicklung in der politischen Theorie ideengeschichtlich nachzuvollziehen.
analysieren ausgewählte Aspekte von Staatstheorien der Aufklärung (z. B. Gewaltenteilung, Menschenrechte, Volkssouveränität) und verstehen sie vor ihrem historischen Hintergrund als utopische Denkmodelle, um davon ausgehend ihre Bedeutung als Grundlage moderner Demokratien zu reflektieren.
setzen sich mit einer zeitgenössischen Utopie bzw. Dystopie (z. B. in Form eines literarischen Werks, eines Films bzw. einer Fernsehserie, einer Graphic Novel) auseinander, um die dort aufgegriffenen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu erfassen und konkrete politische Maßnahmen sowie eigene Handlungsmöglichkeiten für deren Bewältigung zu entwickeln.
unterscheiden Utopien bzw. Dystopien von wissenschaftlichen Zukunftsprognosen hinsichtlich ihrer Funktion, um deren Potenzial für die politische Gestaltung der zukünftigen Gesellschaft zu diskutieren.
entwickeln zu aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Herausforderungen eigene Utopien bzw. Dystopien (z. B. in Form von Texten, Audio- oder Videobeiträgen) und diskutieren, wie realistisch und wünschenswert deren Umsetzung vor dem Hintergrund der freiheitlich-demokratischen Werteordnung ist, um die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten.
Jahrgangsstufe 12 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 4: PuG12 Politische Systeme vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen vergleichen und Demokratie wertschätzen (ca. 34 Std.)
untersuchen Ausprägungen von Diktatur und Demokratie, um die Gefahren antidemokratischer Entwicklungen zu identifizieren und ihre demokratische Grundhaltung zu festigen.
arbeiten aus einer Darstellung zu politischen Systemen der Welt (z. B. Freedom House Map oder Bertelsmann Transformationsindex) wesentliche Kriterien als Grundlage einer vergleichenden Betrachtung politischer Systeme heraus, um sich einen Überblick über Verbreitung und Ausprägung von Demokratien weltweit zu verschaffen.
untersuchen anhand der Dimensionen von Herrschaft aktuelle Beispiele politischer Systeme, um sie begründet den Herrschaftsformen Demokratie und Diktatur zuzuordnen und ihre Einschätzung (z. B. in Form eines Redebeitrags) zu präsentieren.
setzen sich an einem Beispiel mit dem Verhältnis von Verfassungsnorm und Verfassungsrealität im Bereich der Menschenrechte auseinander, um den Umgang mit Menschenrechten als zentrales Unterscheidungskriterium zwischen Diktatur und Demokratie zu erkennen und für ihre Einhaltung einzutreten.
analysieren anhand von Schaubildern parlamentarische, semipräsidentielle sowie präsidentielle Systeme und untersuchen die jeweiligen Ausprägungen der Gewaltenteilung und Gewaltenverschränkung, um grundlegende Unterschiede und Gemeinsamkeiten demokratischer Modelle zu reflektieren.
entwerfen für fiktive Nationen im Übergang zu einer Demokratie mit ausgewählten gesellschaftlich-politischen Rahmenbedingungen eine begründete Empfehlung für ein parlamentarisches oder ein präsidentielles System, um Auswirkungen der beiden Herrschaftsformen abzuwägen.
setzen sich auf der Basis eigener Recherche mit der Tendenz zu politischer Personalisierung sowie Präsidentialisierung in ausgewählten Ländern auseinander, um daraus erwachsende Chancen und Gefahren für demokratische Prozesse zu beurteilen.
vollziehen konkrete politische Entwicklungen als Ausdruck für einen möglichen Systemwandel nach, um die Einordnung von Mischformen zwischen Demokratie und Diktatur zu diskutieren.
setzen sich anhand eines aktuellen Beispiels kritisch mit antidemokratischen Tendenzen in Demokratien auseinander, um die Bedeutung der demokratischen Grundhaltung der Bürgerinnen und Bürger für die Stabilität des politischen Systems zu erkennen und freiheitssichernde Mechanismen sowie demokratische Problemlösungsprozesse wertzuschätzen.
gestalten ein Projekt zum Umgang mit antidemokratischen Einstellungen (z. B. unter Einbeziehung externer Expertinnen und Experten) und präsentieren ihre Ergebnisse im schulischen Rahmen (z. B. in Form einer Informationsveranstaltung, Lernen durch Lehren, eines digitalen Angebots), um sich für eine demokratische Grundhaltung zu engagieren.
erfassen an zwei Beispielen politische Reaktionen auf gesellschaftlichen Wandel, um den langwierigen Interessenausgleich und die notwendige Kompromissfindung als Ausdruck einer pluralistischen Demokratie zu reflektieren.
beschäftigen sich mit einem Reformvorschlag für das politische System der Bundesrepublik Deutschland (z. B. im Bereich von Partizipation oder Repräsentation), um die Fähigkeit zur Weiterentwicklung der Demokratie und deren Bedeutung für die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu beurteilen.
untersuchen (z. B. ausgehend von einer Statistik) den aktuellen Einfluss der Digitalisierung auf die politische Willensbildung in Demokratie und Diktatur, um z. B. im Rahmen einer Podiumsdiskussion Chancen und Gefahren für die Meinungs- und Informationsfreiheit zu diskutieren.
Jahrgangsstufe 12 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 5: PuG12 Möglichkeiten der Demokratieförderung beurteilen (ca. 10 Std.)
setzen sich mit Chancen und Grenzen der Demokratieförderung in der Welt auseinander, um eine realistische Einschätzung der politischen Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.
gleichen die Bedingungen in einem aktuellen Länderbeispiel mit den Merkmalen fragiler Staatlichkeit ab, um die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Kategorisierungen zu reflektieren.
analysieren einen konkreten „state building”-Prozess, um dessen Voraussetzungen und Ziele als Grundlage für Demokratisierungsprozesse zu begreifen.
grenzen an einem Länderbeispiel innere und äußere Maßnahmen zur Demokratisierung voneinander ab, visualisieren diese (z. B. in einem Schaubild oder einer digitalen Pinnwand) und reflektieren die Intentionen der Akteure.
untersuchen das Zusammenwirken der Maßnahmen, um grundlegende Chancen und Hemmnisse für Demokratisierungsprozesse zu diskutieren.
Jahrgangsstufe 13 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 1: PuG13 Modernisierungsprozesse und ihre Auswirkungen auf das Zusammenleben in Deutschland reflektieren (ca. 12 Std.)
diskutieren aktuelle Entwicklungen in privater und beruflicher Lebenswelt, um den differenzierten und vorurteilsfreien Blick auf die gesellschaftliche Pluralität zu schärfen.
vollziehen den Wandel des Familienbegriffs in den letzten Jahrzehnten nach und gestalten ein Schaubild zu zeitgenössischen Familienformen, um davon ausgehend die Wechselwirkung zwischen der Pluralität der Familienformen und dem Funktionswandel der Familie zu reflektieren.
setzen sich an einem konkreten Beispiel aus der Familienpolitik mit verschiedenen parteipolitischen Positionen auseinander, um vor dem Hintergrund der Pluralität der Familienformen deren Zielsetzung zu diskutieren und sachlich begründet eine Haltung zu vertreten.
analysieren Kontinuität und Veränderung von Geschlechterrollen (z. B. anhand von Karikaturen, Werbefilmen oder Social-Media-Beiträgen), um deren Wirkung auf die eigene Geschlechtsidentität als Identifikationsangebot und als Begrenzung der eigenen Identität zu diskutieren.
identifizieren offene und verdeckte Hierarchien zwischen den Geschlechtern am Beispiel des Berufslebens, um die Wirksamkeit politischer Maßnahmen zum Abbau von Sexismus zu reflektieren.
vergleichen eigene Wertvorstellungen mit einer aktuellen Umfrage, um sich davon ausgehend mit einer Theorie des Wertewandels auseinanderzusetzen und dessen Wechselwirkung mit Veränderungen in der Gesellschaft (z. B. im Bereich der Ökologie, der Ernährung, des Konsums oder der Freizeit) zu diskutieren.
diskutieren die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehenden Herausforderungen und Chancen für das Individuum und die Gesellschaft, um die Ergebnisse bei der eigenen beruflichen Orientierung zu berücksichtigen.
Jahrgangsstufe 13 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 2: PuG13 Formen sowie Auswirkungen sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität reflektieren (ca. 6 Std.)
erfassen Aspekte sozialer Differenzierung und sozialer Mobilität, um deren Auswirkungen für das Zusammenleben in der Gesellschaft zu beurteilen.
untersuchen ausgewählte, zu sozialer Ungleichheit führende Faktoren und bewerten (z. B. in Form eines Audiobeitrags) deren Beeinflussbarkeit durch individuelles Verhalten und staatliche Maßnahmen.
vergleichen gängige Modelle sozialer Differenzierung und verorten ihre Lebenswelt darin, um deren Grenzen und Nutzen zu beurteilen.
lernen anhand von Biografien Formen sozialer Mobilität kennen, um davon ausgehend Aufstiegschancen und -barrieren in Deutschland zu identifizieren und die Durchlässigkeit der Gesellschaft zu reflektieren.
Jahrgangsstufe 13 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 3: PuG13 Die Bedeutung des Sozialstaats vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen erkennen (ca. 6 Std.)
erkennen das Spannungsfeld von individueller Verantwortung und gesellschaftlicher Solidarität und erfassen die Bedeutung des Sozialstaats für eine stabile Demokratie.
erfassen am Beispiel sozialstaatlicher Regelungen die Prinzipien des Sozialstaats, um den Ausgleich zwischen Solidarität und Eigenverantwortung vor dem Hintergrund des Sozialstaatsgebotes im Grundgesetz nachzuvollziehen.
setzen sich mit einer ausgewählten Herausforderung des Sozialstaats im 21. Jahrhundert auseinander, um unterschiedliche Lösungsansätze unter Berücksichtigung der Sozialstaatsprinzipien zu beurteilen und den damit verbundenen politischen Prozess ggf. in Form des Politikzyklus nachzuvollziehen.
recherchieren einen Vorschlag zur Weiterentwicklung des Sozialstaats, um unterschiedliche Ausgestaltungen sozialer Sicherung und sozialen Ausgleichs zu bewerten und deren Beitrag für eine stabile Demokratie wertzuschätzen.
Jahrgangsstufe 13 – grundlegendes Anforderungsniveau – Lernbereich 4: PuG13 Internationale Konfliktbearbeitung vor dem Hintergrund des Völkerrechts reflektieren (ca. 18 Std.)
setzen sich mit Konflikten in der internationalen Politik sowie mit deren Akteuren auseinander und diskutieren vor diesem Hintergrund Möglichkeiten und Grenzen des Völkerrechts.
wenden die Methode der Konfliktanalyse auf ein aktuelles Beispiel internationaler Politik an, um Dimensionen des Konflikts, Interessen der Beteiligten und Machtverhältnisse zu erkennen und grafisch darzustellen.
untersuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Rolle von NGOs, IGOs und Wirtschaftsunternehmen in der internationalen Politik, um den Einfluss nicht staatlicher transnationaler Akteure in Abgrenzung zu staatlichen Akteuren zu diskutieren.
untersuchen an einem Beispiel die Bedeutung der Medien und der Öffentlichkeit für die Gestaltung der internationalen Zusammenarbeit, um deren Rolle als Akteure in der internationalen Politik ggf. in einem Beitrag zu einer Online- oder Podiumsdiskussion zu bewerten.
setzen sich ausgehend von einem konkreten NATO-Einsatz mit aktuellen Entwicklungen der internationalen Kooperation in der Sicherheitspolitik sowie mit Aufbau und Zielen der NATO auseinander, um sich ein differenziertes Urteil über deren Selbstverständnis und Rolle als Akteur in der internationalen Politik zu bilden.
erarbeiten wesentliche Kennzeichen des Völkerrechts und begreifen dessen Einfluss auf internationale Beziehungen, um Chancen und Hemmnisse internationaler Kooperation zu diskutieren.
vollziehen zentrale völkerrechtliche Entwicklungen im Bereich der Menschenrechte und der Kriegsführung nach, um diese grafisch (z. B. in Form einer Infografik oder einer digitalen Pinnwand) zu präsentieren und das Bemühen um international verbindliche Regelungen als eine Konfliktlösungsstrategie zu reflektieren.
untersuchen den Internationalen Strafgerichtshof als Beispiel einer völkerrechtlichen Institution, um die Bedeutung seiner Rechtsetzung vor dem Hintergrund nationaler Souveränität zu beurteilen und dessen Einsatz für Menschenrechte wertzuschätzen.
Jahrgangsstufe 13 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 1: PuG13 Soziologische Theorien als Erklärungsansätze für die moderne Gesellschaft nachvollziehen und für die eigene Lebenswelt reflektieren (ca. 12 Std.)
erarbeiten Ansätze der soziologischen Theorie, um Entwicklungen der modernen Gesellschaft zu identifizieren und Erkenntnisse für die eigene Lebensgestaltung davon abzuleiten.
vollziehen wissenschaftliche Definitionen für die soziologischen Fachbegriffe Domestizierung, Differenzierung, Rationalisierung und Individualisierung nach, um sich einen Überblick über zentrale Dimensionen der gesellschaftlichen Modernisierung zu verschaffen.
setzen sich mit einem Ansatz der soziologischen Theorie in Form einer universitären Veranstaltung ggf. auch als digitales Angebot oder Podcast auseinander.
setzen sich am Beispiel der Pluralisierung der Lebensformen mit einer Individualisierungshypothese auseinander, um die Chancen und Herausforderungen der Individualisierung für die eigene Lebensgestaltung und den Zusammenhalt moderner Gesellschaften zu reflektieren.
untersuchen eine ausgewählte Entwicklung in der Arbeitswelt vor dem Hintergrund eines theoretischen Textes zur Rationalisierung, um den Stellenwert des Menschen in der modernen Arbeitswelt zu diskutieren und die Erkenntnisse für die eigene berufliche Orientierung zu nutzen.
untersuchen gesellschaftliche Differenzierungsprozesse anhand von wissenschaftlichen Texten und sozialwissenschaftlichen Erhebungen, um deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum zu bewerten.
analysieren auf Basis ausgewählter Aspekte einer Domestizierungstheorie das Verhältnis von Mensch und Natur an einem konkreten Beispiel, um in der Diskussion über eine nachhaltige Umweltpolitik einen eigenen, reflektierten Standpunkt ggf. in einer Podiumsdiskussion zu vertreten.
Jahrgangsstufe 13 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 2: PuG13 Modernisierungsprozesse und ihre Auswirkungen auf das Zusammenleben in Deutschland reflektieren (ca. 20 Std.)
diskutieren aktuelle Entwicklungen in privater und beruflicher Lebenswelt, um den differenzierten und vorurteilsfreien Blick auf die gesellschaftliche Pluralität zu schärfen.
vollziehen den Wandel des Familienbegriffs in den letzten Jahrzehnten nach und gestalten ein Schaubild zu zeitgenössischen Familienformen, um davon ausgehend die Wechselwirkung zwischen der Pluralität der Familienformen und dem Funktionswandel der Familie zu reflektieren.
setzen sich an einem konkreten Beispiel aus der Familienpolitik mit verschiedenen parteipolitischen Positionen auseinander, um vor dem Hintergrund der Pluralität der Familienformen deren Zielsetzung zu diskutieren und sachlich begründet eine Haltung zu vertreten.
vergleichen Ziele und tatsächliche Wirkung verschiedener familienpolitischer Maßnahmen, um Möglichkeiten und Grenzen staatlichen Handelns im privaten Bereich zu bewerten.
analysieren Kontinuität und Veränderung von Geschlechterrollen (z. B. anhand von Karikaturen, Werbefilmen oder Social-Media-Beiträgen), um deren Wirkung auf die eigene Geschlechtsidentität als Identifikationsangebot und als Begrenzung der eigenen Identität zu diskutieren.
identifizieren offene und verdeckte Hierarchien zwischen den Geschlechtern am Beispiel des Berufslebens, um die Wirksamkeit politischer Maßnahmen zum Abbau von Sexismus zu reflektieren.
vergleichen eigene Wertvorstellungen mit einer aktuellen Umfrage, um sich davon ausgehend mit einer Theorie des Wertewandels auseinanderzusetzen und dessen Wechselwirkung mit Veränderungen in der Gesellschaft (z. B. im Bereich der Ökologie, der Ernährung, des Konsums oder der Freizeit) zu diskutieren.
diskutieren die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehenden Herausforderungen und Chancen für das Individuum und die Gesellschaft, um die Ergebnisse bei der eigenen beruflichen Orientierung zu berücksichtigen.
untersuchen an einem Beispiel politische Maßnahmen zur Bewältigung der durch Robotik und KI verursachten Herausforderungen in der Arbeitswelt und bewerten deren Wirksamkeit.
erarbeiten auch unter Einbeziehung der Einschätzungen von Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern die Rolle der Gewerkschaften in der modernen Arbeitswelt, um die Möglichkeiten organisierter Interessenvertretung zu beurteilen.
Jahrgangsstufe 13 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 3: PuG13 Formen sowie Auswirkungen sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität reflektieren (ca. 6 Std.)
erfassen Aspekte sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität, um deren Auswirkungen für das Zusammenleben in der Gesellschaft zu beurteilen.
untersuchen ausgewählte, zu sozialer Ungleichheit führende Faktoren und bewerten (z. B. in Form eines Audiobeitrags) deren Beeinflussbarkeit durch individuelles Verhalten und staatliche Maßnahmen.
vergleichen gängige Modelle sozialer Differenzierung und verorten ihre Lebenswelt darin, um deren Grenzen und Nutzen zu beurteilen.
lernen anhand von Biografien Formen sozialer Mobilität kennen, um davon ausgehend Aufstiegschancen und -barrieren in Deutschland zu identifizieren und die Durchlässigkeit der Gesellschaft zu reflektieren.
Jahrgangsstufe 13 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 4: PuG13 Die Bedeutung des Sozialstaats vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen erkennen (ca. 10 Std.)
erkennen das Spannungsfeld von individueller Verantwortung und gesellschaftlicher Solidarität und erfassen die Bedeutung des Sozialstaats für eine stabile Demokratie.
erfassen am Beispiel sozialstaatlicher Regelungen die Prinzipien des Sozialstaats, um den Ausgleich zwischen Solidarität und Eigenverantwortung vor dem Hintergrund des Sozialstaatsgebots im Grundgesetz nachzuvollziehen.
setzen sich mit einer ausgewählten Herausforderung des Sozialstaats im 21. Jahrhundert auseinander, um unterschiedliche Lösungsansätze unter Berücksichtigung der Sozialstaatsprinzipien zu beurteilen und den damit verbundenen politischen Prozess ggf. in Form des Politikzyklus nachzuvollziehen.
vergleichen am Beispiel des politischen Umgangs mit einer Herausforderung unterschiedliche Sozialstaatsmodelle hinsichtlich ihrer Wirkungsweise, um die jeweilige Gewichtung von Eigenverantwortung und Solidarität zu erfassen und das Sozialstaatsmodell der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Rahmen einzuordnen.
recherchieren einen Vorschlag zur Weiterentwicklung des Sozialstaats, um unterschiedliche Ausgestaltungen sozialer Sicherung und sozialen Ausgleichs zu bewerten und deren Beitrag für eine stabile Demokratie wertzuschätzen.
untersuchen parteipolitische Positionen zu einem gesellschaftlichen Handlungsfeld (z. B. Armut, Krankheit), um die darin begründete Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit zu ermitteln und die Bedeutung für den sozialen Frieden nachzuvollziehen.
Jahrgangsstufe 13 – erhöhtes Anforderungsniveau – Lernbereich 5: PuG13 Internationale Konfliktbearbeitung vor dem Hintergrund des Völkerrechts reflektieren (ca. 36 Std.)
setzen sich mit Konflikten in der internationalen Politik sowie mit deren Akteuren auseinander und diskutieren vor diesem Hintergrund Möglichkeiten und Grenzen des Völkerrechts.
wenden die Methode der Konfliktanalyse auf ein aktuelles Beispiel internationaler Politik an, um Dimensionen des Konflikts, Interessen der Beteiligten und Machtverhältnisse zu erkennen und grafisch darzustellen.
untersuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Rolle von NGOs, IGOs und Wirtschaftsunternehmen in der internationalen Politik, um den Einfluss nicht staatlicher transnationaler Akteure in Abgrenzung zu staatlichen Akteuren zu diskutieren.
setzen sich mit dem Konzept Global Governance auseinander, um an einem Beispiel dessen Beitrag zu einer kooperativen Konfliktbearbeitung zu reflektieren.
untersuchen an einem Beispiel die Bedeutung der Medien und der Öffentlichkeit für die Gestaltung der internationalen Zusammenarbeit, um deren Rolle als Akteure in der internationalen Politik ggf. in einem Beitrag zu einer Online- oder Podiumsdiskussion zu bewerten.
setzen sich ausgehend von einem konkreten NATO-Einsatz mit aktuellen Entwicklungen der internationalen Kooperation in der Sicherheitspolitik sowie mit Aufbau und Zielen der NATO auseinander, um sich ein differenziertes Urteil über deren Selbstverständnis und Rolle als Akteur in der internationalen Politik zu bilden.
erarbeiten wesentliche Kennzeichen des Völkerrechts und begreifen dessen Einfluss auf internationale Beziehungen, um Chancen und Hemmnisse internationaler Kooperation zu diskutieren.
vollziehen zentrale völkerrechtliche Entwicklungen in den Bereichen Menschenrechte und Kriegsführung nach, um diese grafisch (z. B. in Form einer Infografik oder einer digitalen Pinnwand) zu präsentieren und das Bemühen um international verbindliche Regelungen als eine Konfliktlösungsstrategie zu reflektieren.
untersuchen Merkmale und Auswirkungen zunehmender Privatisierung und Kommerzialisierung von Akteuren im Rahmen militärischer Interventionen, um staatliche und völkerrechtliche Kontroll- und Regulierungsmöglichkeiten zu diskutieren.
untersuchen den Internationalen Strafgerichtshof als Beispiel einer völkerrechtlichen Institution, um die Bedeutung seiner Rechtsetzung vor dem Hintergrund nationaler Souveränität zu beurteilen und dessen Einsatz für Menschenrechte wertzuschätzen.
befassen sich an einem konkreten Beispiel mit dem Missbrauch von Kindern in kriegerischen Auseinandersetzungen (z. B. als Kindersoldaten oder zu Propagandazwecken), um Möglichkeiten zu deren Schutz zu reflektieren.
gestalten ein Projekt zu Chancen und Hemmnissen internationaler Kooperation am Beispiel eines aktuellen Konflikts (ggf. unter Einbeziehung von außerschulischen Expertinnen oder Experten) und präsentieren ihre Ergebnisse im schulischen Rahmen.