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Lehrpläne Bayern
Gymnasium
Psychologie
inhaltsbezogen
Ps12/13 1 Basismodul „Psychologie als Wissenschaft“ (ca. 14 Std.)
5
Ps12/13 2 Basismodul „Allgemeine Psychologie“ (ca. 14 Std.)
6
Ps12/13 3 Modul „Entwicklungspsychologie“ (ca. 12 Std.)
6
Ps12/13 4 Modul „Lernpsychologie“ (ca. 16 Std.)
7
Ps12/13 5 Modul „Persönlichkeitspsychologie“ (ca. 14 Std.)
5
Ps12/13 6 Modul „Sozialpsychologie“ (ca. 14 Std.)
5
Ps12/13 7 Modul „Kommunikationspsychologie“ (ca. 14 Std.)
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Ps12/13 1 Basismodul „Psychologie als Wissenschaft“ (ca. 14 Std.)
grenzen die wissenschaftliche Psychologie in Anlehnung an wissenschaftliche Fachbegriffe, Methoden und Perspektiven von Alltagstheorien ab.
vergleichen unterschiedliche psychologische Perspektiven und Erklärungsmodelle anhand ausgewählter Theorien.
erklären und reflektieren Phänomene aus ihrem eigenen Lebensbereich auf Basis psychologischer Modelle und Theorien.
wenden wissenschaftliche psychologische Erkenntnisse auf ihre Lebenswelt an und leiten daraus Ansätze für Veränderungen ab.
erkennen und umschreiben Alltags- und Arbeitsbereiche, in denen psychologische Erkenntnisse ihre Anwendung finden, und wenden dabei die korrekte Fachterminologie an.
Ps12/13 2 Basismodul „Allgemeine Psychologie“ (ca. 14 Std.)
beschreiben das Konstrukt Wahrnehmung und erläutern die Störanfälligkeit des Wahrnehmungsprozesses anhand konkreter Beispiele.
verdeutlichen die Notwendigkeit selektiver Aufmerksamkeitsprozesse und begründen beispielhaft die Bedeutung derselben für die Praxis.
beschreiben Motivation als psychologisches Konstrukt und reflektieren und bewerten die Bedeutung motivationaler Prozesse für verschiedene Bereiche in ihrem Leben.
verdeutlichen beispielhaft Komponenten und Funktionen von Emotionen und erklären die Entstehung von Gefühlen aus verschiedenen Perspektiven.
erläutern Wechselwirkungen der grundlegenden psychologischen Konstrukte an konkreten Fallbeispielen und leiten daraus begründet Ansatzpunkte für Veränderungsmöglichkeiten ab.
beschreiben Intelligenz anhand von verschiedenen Modellen und erläutern kritisch die durch die unterschiedlichen Konzepte entstehenden Implikationen für die Praxis.
Ps12/13 3 Modul „Entwicklungspsychologie“ (ca. 12 Std.)
ordnen Entwicklungsaufgaben und Entwicklungsstufen einzelnen Lebensphasen zu.
beschreiben Entwicklung anhand unterschiedlicher Theorien und Modelle.
reflektieren Phänomene aus ihrer eigenen Entwicklung auf Basis psychologischer Entwicklungstheorien und -modelle.
wenden entwicklungspsychologische Erkenntnisse auf ihre Lebenswelt an und leiten daraus Ansätze für Veränderung ab.
setzen sich mit Herausforderungen des Lebens als Bestandteil der menschlichen Entwicklung auseinander und leiten Aspekte für die eigene Weiterentwicklung ab.
erkennen und umschreiben Alltags- und Arbeitsbereiche, in denen entwicklungspsychologische Erkenntnisse ihre Anwendung finden.
Ps12/13 4 Modul „Lernpsychologie“ (ca. 16 Std.)
beschreiben Lernen als grundlegenden und erfahrungsbasierten Prozess.
erklären die Entstehung und Veränderung von Verhalten auf Basis von fundierten psychologischen Lerntheorien und wenden ihre Kenntnisse auf Alltagsbeispiele an.
beschreiben Grundlagen und Aufbau des Gedächtnisses und erklären damit Prozesse der Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung.
begründen, wie es trotz vorheriger Speicherung zu Problemen beim Erinnern von Wissensinhalten und zum Vergessen kommen kann.
reflektieren Einflussvariablen auf das Lernverhalten und leiten daraus begründet Ansatzpunkte für Veränderungsmöglichkeiten der eigenen Lern- und Arbeitsprozesse ab.
leiten auf dieser Grundlage Lernstrategien ab und reflektieren die Anwendung ihrer Lernstrategien auch mit dem Ziel, eigene Lernprozesse selbstreguliert und effizient zu gestalten.
setzen sich aktiv mit möglichen Belastungen im Zusammenhang mit Lernen auseinander und erarbeiten dazu Bewältigungsstrategien.
Ps12/13 5 Modul „Persönlichkeitspsychologie“ (ca. 14 Std.)
setzen sich mit grundlegenden wissenschaftlichen Herangehensweisen zur Beschreibung von Persönlichkeit auseinander, vergleichen Aspekte zur Erfassung des Konstrukts Persönlichkeit und beurteilen deren Bezüge untereinander.
beschreiben und analysieren unterschiedliche Persönlichkeitskonzepte und -modelle und gleichen diese mit der subjektiven Vorstellung der eigenen Persönlichkeit ab.
wenden Erkenntnisse ihrer Reflexionsprozesse auf eine passende Einschätzung ihrer eigenen Persönlichkeit und der Persönlichkeitsbeschreibung anderer Menschen an.
erklären psychologische Konzepte in Anlehnung an das Konstrukt der Persönlichkeit und setzen diese in Bezug zueinander.
entwickeln Perspektiven für ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung auf der Basis von Erkenntnissen über Persönlichkeit und arbeiten Ansätze für eine Beeinflussung der eigenen Persönlichkeitsentwicklung heraus.
Ps12/13 6 Modul „Sozialpsychologie“ (ca. 14 Std.)
beschreiben soziale Realität als ein Konstrukt und reflektieren auf dieser Grundlage ihre soziale Wahrnehmung und Urteilsbildung kritisch.
reflektieren Aspekte des zwischenmenschlichen Umgangs, identifizieren Vorurteile, überprüfen theoriebasiert ihre soziale Einstellung und leiten daraus Handlungsstrategien ab.
übertragen Erkenntnisse aus der Sozialpsychologie auf historische Ereignisse und ihre aktuelle Lebenswelt und leiten daraus Ideen für die Entwicklung sozialen Handelns in der Gesellschaft ab.
beschreiben und erklären Prozesse und Vorgänge in sozialen Einheiten und erläutern Möglichkeiten und Grenzen sozialer Interaktion und Kooperation.
analysieren Konfliktsituationen in Gruppen, entwickeln mögliche Ansätze zur Lösung von Konflikten und übertragen diese auf Situationen in ihrer sozialen Umwelt.
Ps12/13 7 Modul „Kommunikationspsychologie“ (ca. 14 Std.)
setzen sich mit den Grundlagen menschlicher Kommunikation begründet auseinander, interpretieren Kommunikation als Grundlage zwischenmenschlichen Zusammenlebens und als Prozess mit verschiedenen Komponenten und Funktionen.
beschreiben und analysieren Kommunikations- und Interaktionsprozesse in unterschiedlichen Kontexten unter Berücksichtigung kommunikationspsychologischer Erkenntnisse.
erklären mithilfe ausgewählter kommunikationstheoretischer Modelle erfolgreiche und gestörte Kommunikationsprozesse in unterschiedlichen Kontexten.
reflektieren kritisch mithilfe kommunikationspsychologischer Modelle und Erkenntnisse ihr eigenes kommunikatives Handeln, erweitern dieses schrittweise und wenden gezielt gesprächsförderliche Kommunikationstechniken an.
gestalten Gespräche situations- und personenangemessen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede.
setzen sich verantwortungsbewusst mit digitalen Informationsaustauschprozessen auseinander und wenden ihre Kenntnisse über Kommunikation in digitalen Medien sinnvoll an.
erkennen kommunikative Methoden der Beeinflussung und bewerten diese mithilfe erlernten Fachwissens.
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