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Motorik und Wahrnehmung
Jahrgangsstufen 1 und 2
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung ggf. unter Anleitung durch die Lehrkraft situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal möglichst optimal auszuschöpfen.
mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie nach Hinweisen durch die Lehrkraft weitere verfügbare Informationsquellen wahrnehmen, deren Aussagen deuten und für ihre thematische Orientierung nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um Gesprächsteilnehmern verständnisvoll zu begegnen.
Jahrgangsstufen 3 und 4
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung ggf. unter Anleitung durch die Lehrkraft situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal möglichst optimal auszuschöpfen.
mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie nach Hinweisen durch die Lehrkraft weitere verfügbare Informationsquellen wahrnehmen, deren Aussagen deuten und für ihre thematische Orientierung nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um Gesprächsteilnehmern verständnisvoll zu begegnen.
Jahrgangsstufe 5
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Jahrgangsstufe 6
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Jahrgangsstufe 7
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Jahrgangsstufe 9
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Jahrgangsstufe 10
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Denken und Lernstrategien
Jahrgangsstufen 1 und 2
erlangen Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufs, indem sie ritualisierten Abläufen folgen.
setzen sich mit ihren individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen kindgerecht auseinander, um ihre aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben realistisch einzuschätzen und für sich persönlich angemessen zu gestalten.
reflektieren altersgerecht ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen und arbeiten auf diese Weise und unterstützt durch die Lehrkraft an ihrer Identität.
Jahrgangsstufen 3 und 4
erlangen Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufs, indem sie ritualisierten Abläufen folgen.
setzen sich mit ihren individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen kindgerecht auseinander, um ihre aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben realistisch einzuschätzen und für sich persönlich angemessen zu gestalten.
reflektieren altersgerecht ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen und arbeiten auf diese Weise und unterstützt durch die Lehrkraft an ihrer Identität.
Jahrgangsstufe 5
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Jahrgangsstufe 6
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Jahrgangsstufe 7
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Jahrgangsstufe 9
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Jahrgangsstufe 10
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Kommunikation und Sprache
Jahrgangsstufen 1 und 2
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
verhalten sich in Kommunikationssituationen gemäß der ihnen bekannten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Regeln.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden altersgemäße, grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die Moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache, um ihren Wortschatz zu erweitern und Methoden der Wortinhaltserarbeitung zu festigen.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich nach ihren Möglichkeiten zur Anwendung.
setzen Mimik, Gestik und weitere förderliche Visualisierungsmaßnahmen für eine kindgerechte Kommunikation nach ihrem Verständnis ein.
formulieren Fragen, Aussagen und Rückmeldungen in eigenen Worten, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten.
Jahrgangsstufen 3 und 4
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
verhalten sich in Kommunikationssituationen gemäß der ihnen bekannten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Regeln.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden altersgemäße, grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die Moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache, um ihren Wortschatz zu erweitern und Methoden der Wortinhaltserarbeitung zu festigen.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich nach ihren Möglichkeiten zur Anwendung.
setzen Mimik, Gestik und weitere förderliche Visualisierungsmaßnahmen für eine kindgerechte Kommunikation nach ihrem Verständnis ein.
formulieren Fragen, Aussagen und Rückmeldungen in eigenen Worten, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten.
Jahrgangsstufe 5
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Jahrgangsstufe 6
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Jahrgangsstufe 7
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Jahrgangsstufe 9
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Jahrgangsstufe 10
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Emotionen und soziales Handeln
Jahrgangsstufen 1 und 2
berücksichtigen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer nach ihrer individuellen Wahrnehmung.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen Ausdruck, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, als selbstwirksam.
besprechen positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, überdenken dies im Zusammenhang mit ihrem Leben und tauschen sich innerhalb ihrer Ethikgruppe aus, um sich gegenseitig Rückmeldung zu geben und sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen.
verleihen ihren persönlichen Gefühlen und Gedanken über vielfältige, auch künstlerische, Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und gewinnen dadurch an Selbstsicherheit.
bedenken die Aussagen anderer, erkennen die Unterschiedlichkeit und Vielfalt, aber auch die Gleichheit zu anderen und äußern ihre eigene Meinung dazu in sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufen 3 und 4
berücksichtigen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer nach ihrer individuellen Wahrnehmung.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen Ausdruck, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, als selbstwirksam.
besprechen positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, überdenken dies im Zusammenhang mit ihrem Leben und tauschen sich innerhalb ihrer Ethikgruppe aus, um sich gegenseitig Rückmeldung zu geben und sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen.
verleihen ihren persönlichen Gefühlen und Gedanken über vielfältige, auch künstlerische, Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und gewinnen dadurch an Selbstsicherheit.
bedenken die Aussagen anderer, erkennen die Unterschiedlichkeit und Vielfalt, aber auch die Gleichheit zu anderen und äußern ihre eigene Meinung dazu in sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufe 5
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufe 6
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufe 7
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufe 9
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
Jahrgangsstufe 10
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
1.1 Die eigene Einmaligkeit erkennen
beschreiben ihr Äußeres, ihre Vorlieben und Hobbys, ihre Familien und Lebensgewohnheiten und bringen zum Ausdruck, was sie daran schätzen.
nehmen wahr, welche Eigenschaften sie von anderen Kindern unterscheiden und was sie mit ihnen gemeinsam haben, um sich selbst besser einschätzen zu können.
erfahren und erproben ihre eigenen Fähigkeiten und Begabungen (z. B. sportlicher oder musischer Art).
verstehen, dass jeder Mensch auch Stärken und Schwächen hat, erfassen in altersgemäßer Weise die Auswirkungen von Fehlern auf sich selbst und andere und setzen sich mit Möglichkeiten auseinander, damit richtig umzugehen.
nehmen respektvolle Rückmeldungen zur eigenen Person ernst.
1.2 Eigene Grenzen erkennen und Hilfe annehmen
nehmen anhand kindgerechter Aufgaben eigene Grenzen wahr und begreifen die Notwendigkeit, Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen und anzunehmen.
kennen Mitmenschen (z. B. Familienmitglieder, Lehrer oder Mitschüler), die um Hilfe gefragt werden können, und nutzen in angemessener Weise verbale und nonverbale Möglichkeiten, diese zu erbitten.
nehmen in ihrem schulischen Umfeld geeignete Unterstützungsangebote von anderen an und zeigen ihre Wertschätzung dafür.
1.3 Eigene Gefühle wahrnehmen und unterscheiden
nehmen eigene Gefühle in bestimmten Situationen wahr und benennen sie, damit sie sich ihrer Gefühle bewusst werden.
unterscheiden angenehme und unangenehme Gefühle und denken über deren Bedeutung für das eigene Leben nach.
berücksichtigen, wie die eigenen Gefühle das Denken und Handeln beeinflussen (z. B. beim Spielen, in Wettbewerbssituationen oder Interessenskonflikten).
1.4 Mit eigenen Wünschen umgehen
benennen eigene Wünsche und beurteilen sie danach, inwiefern sie erfüllbar sind.
kennen einfache Kriterien dafür, was wertvolle Wünsche (z. B. der Wunsch nach Gesundheit oder Geborgenheit) auszeichnet, und unterscheiden Wünsche nach ihrer Wichtigkeit.
tauschen sich darüber aus, was für das eigene Leben wirklich wichtig ist.
1.1 Über das eigene Handeln nachdenken
beschreiben die Absichten und Ziele des eigenen Handelns in unterschiedlichen Alltagssituationen und denken über die Beweggründe nach.
setzen sich mit den Folgen eigener Handlungen auseinander und verstehen, dass sie für die Auswirkungen ihrer Handlungen verantwortlich sind.
beurteilen ihr Verhalten und ihre Handlungen in altersgemäßer Weise kritisch und prüfen Alternativen.
1.2 Mit eigenen Grenzen umgehen und sie überwinden
nehmen im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Talente ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen wahr und berücksichtigen dabei, dass man Menschen nicht allein daran messen kann.
verstehen die Bedeutung von Anstrengungsbereitschaft und Geduld bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe und setzen diese Tugenden gezielt ein.
denken im Hinblick auf die eigene Zukunft über Erfolg und Misserfolg bzw. Gelingen und Misslingen nach.
erkennen und prüfen verschiedene Möglichkeiten, um die eigenen Grenzen zu überwinden.
1.3 Mit eigenen Gefühlen umgehen
nehmen ihre Gefühle bewusst wahr und bringen sie angemessen zum Ausdruck.
kennen altersgemäße Möglichkeiten, mit ihren Gefühlen bewusst und situationsgerecht umzugehen.
setzen sich mit Gefühlen als einem wichtigen Bestandteil des Lebens auseinander und reflektieren die Auswirkungen eigener Gefühle im Hinblick auf ein gelingendes Zusammenleben.
2.1 In unterschiedlichen Gemeinschaften leben
erkennen grundlegende Unterschiede zwischen den Gemeinschaftsformen ihres Alltags (z. B. Anzahl der Personen, Art der Aufgaben, welche die Mitglieder haben) und beschreiben, welche Bedeutung diese für ihr Leben haben.
erfassen, dass die verschiedenen Gemeinschaftsformen mit unterschiedlichen Vorgaben und Erwartungen an die Menschen, die darin leben, verbunden sind.
nehmen sich als Mitglieder unterschiedlicher Gemeinschaften wahr und denken über eigene Möglichkeiten nach, darin verantwortungsvoll mitzuwirken.
verstehen in altersgemäßer Weise, dass andere Gemeinschaftsmitglieder andere Bedürfnisse und Anliegen als sie selbst haben.
2.2 Über Regeln nachdenken
beschreiben einfache Situationen, in denen Regeln notwendig sind, und erklären deren Bedeutung für ein gelingendes Miteinander.
formulieren für bestimmte Situationen passende einfache Regeln und wenden diese an.
denken über nötige und angemessene Maßnahmen bei Verstößen gegen ihnen bekannte Regeln nach.
erkennen, dass gewinnbringendes gemeinschaftliches Erleben nicht allein durch Regeln möglich ist.
2.3 Mit Konflikten umgehen
erkennen Situationen, in denen es zu Streit kommen kann, und denken über Gründe für Konflikte nach.
wägen im Gespräch verschiedene Möglichkeiten der Konfliktlösung und Versöhnung ab und bewerten diese hinsichtlich ihrer Eignung.
wenden einfache gewaltfreie Strategien der Konfliktlösung unter Gleichaltrigen an.
2.4 Sich respektvoll und wertschätzend begegnen
nehmen ihre Mitschüler als gleichberechtigte und gleichwertige Individuen wahr.
unterscheiden anhand von beispielhaften Situationen ihres Alltags in Familie, Schule und Freundeskreis freundliches und rücksichtsvolles Verhalten von unfreundlichem und rücksichtslosem und erfassen dessen Bedeutung für ein wertschätzendes Miteinander.
kennen grundlegende höfliche und freundliche Umgangsformen verbaler und nonverbaler Art und wenden diese im Umgang mit anderen Menschen an.
nehmen auf die Gefühle ihres Gegenübers in altersgemäßer Weise Rücksicht.
äußern sich wertschätzend über das, was ihnen an anderen gefällt.
2.5 Anderen helfen
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen, fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur Unterstützung.
erkennen die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe und verhalten sich im Umgang mit Mitschülern aufmerksam und hilfsbereit.
planen Hilfsangebote für Kinder mit und ohne Behinderung und führen sie durch.
2.1 Am Leben der anderen Anteil nehmen
nehmen unterschiedliche Lebenssituationen von Menschen in ihrer Umgebung wahr und stellen sich vor, was das für die Menschen in diesen Situationen bedeutet.
setzen sich im gemeinsamen Austausch mit den verschiedenen Gründen auseinander, weshalb manche Menschen anders leben als sie selbst.
finden Unterstützungsmöglichkeiten für andere in ihrer Umgebung.
erkennen in der Auseinandersetzung mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen von Kindern dieser Welt, dass alle Menschen einen Anspruch auf menschenwürdige Lebensbedingungen haben.
2.2 Individualität respektieren
erkennen, dass es zu manchen Fragen verschiedene Ansichten gibt, die gleichberechtigt sind.
begreifen und akzeptieren, dass Menschen ihr Leben unterschiedlich gestalten und führen.
schätzen in der Auseinandersetzung mit der Unterschiedlichkeit der Menschen den Wert von Vielfalt für das eigene Leben.
bringen zum Ausdruck, dass sie das Recht des anderen auf freie Entfaltung respektieren.
verwenden eine Sprache, die von Respekt gekennzeichnet ist.
2.3 Die Wirkung und Relevanz einfacher Regeln überprüfen
begreifen den Sinn von Regeln und überprüfen ihren Nutzen anhand konkreter Regeln in ihrem Lebensumfeld.
erkennen die Geltung von Regeln an, die sich als sinnvoll herausgestellt haben.
beurteilen verschiedene Sanktionsmöglichkeiten bei Regelverstößen im Hinblick auf ihre Angemessenheit, Durchführbarkeit und Wirksamkeit.
2.4 Mit Konflikten umgehen
verstehen den Zusammenhang zwischen konkreten Konflikten und den Motiven der Beteiligten.
denken über die Ursachen von Streit und Aggressionen nach.
verstehen die Notwendigkeit, Konflikte friedlich zu beenden, und beurteilen konkrete Beispiele der Umsetzung aus ihrem Alltag.
wenden einfache Formen einer fairen Entscheidungsfindung an und prüfen in altersgemäßer Weise, inwieweit die Entscheidung gerecht ist.
3.1 Rituale des Alltags verstehen und schätzen
kennen Alltagsrituale (z. B. in der Familie oder Schule) und beschreiben sie.
schätzen Rituale als entlastende und ordnende Handlungen, die dem Leben Sicherheit und Struktur geben und die Gemeinschaft fördern.
erfassen in altersgemäßer Weise Sinn und Bedeutung von rhythmisierten Ruhe- und Arbeitsphasen.
3.2 Feste und Feiertage im eigenen Leben erkennen und verstehen
geben Auskunft über die kulturellen und religiösen Feste in ihrer Familie und in ihrem Umfeld.
nehmen die Besonderheit der Feste ihrer Mitschüler wahr und respektieren diese.
denken in der Auseinandersetzung mit beispielhaften religiösen Festen über darin greifbare ethische Wertvorstellungen nach (z. B. eines Menschen gedenken, Gemeinschaftserleben, das Gute am Spenden).
3.3 Über religiöse Vorstellungen nachdenken
nehmen wahr, in welchen Lebenssituationen Religion eine Rolle spielen kann.
erkennen typische Symbole und ordnen sie religiösen oder anderen Inhalten zu.
3.1 Soziales Engagement begreifen
erkennen anhand ausgewählter Lebensläufe von sozial engagierten Menschen verschiedene Motive und Formen persönlichen Engagements.
benennen konkrete Möglichkeiten eigenen sozialen Engagements, überlegen Wege zur Umsetzung und gehen diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
erfahren und denken darüber nach, wie der Einsatz für andere Menschen zu einem erfüllten Leben beitragen kann.
3.2 Merkmale der Religionen in unserer Gesellschaft verstehen
begreifen, dass Religion für einige Mitschüler ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens ist.
kennen Elemente der Religionen ihrer Mitschüler und zeigen in altersgemäßer Weise Verständnis für deren Bedeutung im Leben eines religiösen Menschen.
nehmen grundlegende Menschheitsfragen wahr (z. B. die Frage nach Gott und dem richtigen Leben, die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung).
bringen ihre Achtung gegenüber der weltanschaulichen Überzeugung anderer zum Ausdruck.
3.3 Über Ursprung und Grenzen des Lebens nachdenken
beschreiben eigene Vorstellungen in Bezug auf den Ursprung und das Ende des Lebens und tauschen sich darüber aus.
denken im Rahmen der altersgemäßen Möglichkeiten über verschiedene Grenzen im Leben nach (z. B. Krankheiten, Schicksalsschläge, Tod).
begreifen in altersgemäßer Weise die Bedeutung des Trostes, kennen Möglichkeiten, anderen Trost zu spenden und setzen diese in ihrem Alltag um.
3.4 Den Wert von Kultur begreifen
erkennen Produkte kulturellen Schaffens und ermessen in altersgemäßer Weise, wie kulturelles Schaffen das Leben bereichert.
erfassen an ausgewählten Beispielen die Bedeutung und den persönlichen Wert von Kulturgütern aus ihrer eigenen Lebenswelt, denken über Kriterien für ihre Wertschätzung nach (z. B. Schönheit und Nutzen), und vertreten ihre Ansicht gegenüber anderen.
verstehen im gemeinsamen Austausch über konkrete Beispiele kultureller Zeugnisse, dass es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich ihrer Beurteilung gibt und tolerieren diese.
4.1 Den Wert der Natur erfahren
nehmen unterschiedliche Naturerscheinungen mit ihren Sinnen bewusst wahr.
drücken als Voraussetzung eines achtsamen und wertschätzenden Umgangs mit der Natur ihr Staunen (z. B. über Regelmäßigkeit, Vielfalt, Schönheit in der Natur oder Naturkräfte) aus.
erkennen anhand eigener Beobachtungen die Bedeutung und den Nutzen der Natur für den Menschen.
unterscheiden zwischen natürlichen Gegenständen und Artefakten.
4.2 Die Natur schützen
nehmen menschliche Eingriffe in die Natur in ihrem Lebensbereich bewusst wahr und setzen sich mit dem eigenen Verhalten auseinander.
prüfen eigene Möglichkeiten des Natur- und Umweltschutzes und entwerfen einfache Schutzmaßnahmen.
führen zur Förderung des Umweltbewusstseins im schulischen Umfeld einfache Aktionen durch.
nehmen verschiedene Facetten der Beziehung Mensch – Natur (z. B. bei der Haustierhaltung) wahr.
4.1 Den Menschen als Teil der Natur erkennen
verstehen, wie menschliches Leben auf vielfältige Weise unmittelbar von der Natur abhängt, und formulieren elementare Bedingungen einer intakten Umwelt, die als Lebensgrundlage dienen kann und zur Lebensqualität beiträgt.
erkennen beispielhaft die schädlichen Auswirkungen, die eine negative Veränderung der Natur und Umwelt auf Tiere und Pflanzen und schließlich auch auf den Menschen hat.
untersuchen an ausgewählten Beispielen aus verschiedenen Bereichen (Energieverbrauch, Konsumverhalten, Ernährung oder Mobilität) den Einfluss des Menschen auf die Natur und begreifen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Natur und Umwelt.
4.2 Umgang mit Natur und Umwelt
bringen ihre Wertschätzung der Natur zum Ausdruck, indem sie die Bedeutung von Natur für ihr Leben erkennen.
erkennen problematisches Umweltverhalten im eigenen Umfeld (z. B. Schule und Familie) und prüfen sinnvolle Gegenmaßnahmen.
begründen in altersgemäßer Weise Sinn und Notwendigkeit bestimmter Natur- oder Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Umfeld und verhalten sich nach ihren Möglichkeiten umweltbewusst.
verstehen, dass ein verantwortlicher Umgang mit Natur und Umwelt eine langfristige Aufgabe ist, die über Generationen andauert, und dass ein fortwährender und gemeinschaftlicher Einsatz erforderlich ist; sie setzen sich mit möglichen Konsequenzen in ihrem eigenen Leben auseinander (z. B. beim Kauf von Konsumgütern).
4.3 Mit Medien kritisch umgehen
sind sich dessen bewusst, dass Medien nur Aussschnitte der Wirklichkeit vermitteln.
nehmen ihre eigenen Gewohnheiten und Vorlieben in Bezug auf den Medienkonsum wahr und begründen diese.
erfassen in altersgemäßer Weise grundlegende Vor- und Nachteile der Benutzung elektronischer Medien und bewerten den eigenen Umgang mit modernen Medien auf dieser Grundlage.
denken über die eigenen Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen und sinnvollen Medienkonsum nach und handeln entsprechend.
1.1 Freundschaft
machen sich vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks bewusst.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Freundschaft und anderen Beziehungsformen.
erleben Freundschaft als Bereicherung für ihr Leben und formulieren ihre Vorstellungen von echter Freundschaft.
vollziehen in altersgemäßer Weise die Gedanken, Ansichten und Gefühle des Freundes oder der Freundin nach und reagieren in Wort und Tat angemessen.
1.2 Freizeitgestaltung
reflektieren ihre persönlichen Präferenzen in der Freizeitgestaltung und schätzen die Freizeit als wertvolle Möglichkeit der Selbstverwirklichung, Bereicherung und Selbsterfahrung.
loten Möglichkeiten und Grenzen einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung aus.
nutzen die Freizeit sinnvoll als Ausgleich zu schulischen, beruflichen oder familiären Verpflichtungen bzw. Aufgaben und gestalten ihre Freizeit in altersgemäßer Weise selbstbestimmt.
prüfen bestehende Freizeitangebote anhand einfacher Kriterien hinsichtlich einer sinnvollen Freizeitgestaltung.
2.1 Sich selbst kennen und mit sich selbst klarkommen
beschreiben eigene Stimmungen und Gefühlslagen in alterstypischen Situationen.
regulieren eigene Gefühle in typischen Lebenslagen und kontrollieren mithilfe einfacher Methoden ihre Handlungen.
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen eintreten.
stehen zu ihren persönlichen Eigenheiten (z. B. Interessen oder körperlichen Merkmalen) und vertrauen auf eigene Stärken.
geben anderen konstruktives Feedback und gehen selbst mit dem Feedback von anderen zu eigenen Handlungen, Worten oder auch ihrer Person angemessen um.
2.2 Mit Gleichaltrigen gut zurechtkommen
nehmen ihre Rolle in der Gleichaltrigengruppe bewusst wahr und nutzen für ihre Identitätsfindung Meinungen, Haltungen und Lebensentwürfe anderer als Orientierungshilfe.
zeigen Bereitschaft, selbstbewusst und nach ethischen Kriterien über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu entscheiden.
vertreten in der Gleichaltrigengruppe in strittigen Fragen einen begründeten eigenen Standpunkt und zeigen Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln.
unterscheiden bei alterstyischen Konflikten vordergründige Anlässe und tiefer liegende Motive und entwickeln Lösungen.
wenden grundlegende Strategien gewaltfreier Kommunikation im Konflikt unter Gleichaltrigen situativ angemessen an (z. B. im szenischen Spiel).
tragen zur Beendigung von Mobbingfällen bei.
3.1 Den Wert der Natur erkennen
nehmen ausgehend von den eigenen Alltagserfahrungen bewusst wahr, welche unterschiedlichen Bedeutungen die Natur für den Menschen hat.
sind sich der Sonderstellung des Menschen als Natur- und Vernunftwesen bewusst und sehen sich als Teil der Natur.
setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr.
zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.
3.2 Mensch und Natur in Religionen
vergleichen die Natur- und Menschenbilder von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus und achten die religiösen Überzeugungen der Gläubigen.
überprüfen Gedanken aus den Weltreligionen über einen ethisch verantwortlichen Umgang mit der Natur und entwickeln eigene Vorstellungen dazu.
nehmen den Einfluss religiöser Naturvorstellungen auf das Alltagsleben wahr und stellen ggf. einen Bezug zum eigenen Leben her.
Motorik und Wahrnehmung
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen ihre affektive und visuelle Wahrnehmung, um empathisch auf Gesprächsteilnehmer zu reagieren.
Denken und Lernstrategien
nutzen ritualisierte Abläufe, um Orientierungssicherheit während des Unterrichtsverlaufes zu erlangen.
schätzen ihre aktive Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben realistisch und für die eigene Person angemessen und bereichernd ein, indem sie ihre individuellen, auch audiogen bedingten, Stärken, Neigungen und Beeinträchtigungen mit Personen ihres Vertrauens diskutieren.
reflektieren ihre persönliche Lebenssituation unter dem Aspekt ihrer Hörschädigung und den damit verbundenen Konsequenzen sowie Möglichkeiten und Handlungsspielräumen, um damit ihre Persönlichkeit weiter auszubilden.
optimieren ihre persönliche Haltung und ihre Handlungsweise im Leben, indem sie Veränderungen festhalten, die sich im Bereich der Technik, der Geschichte und des sozialen privaten sowie beruflichen Miteinanders unter dem Gesichtspunkt eines Lebens mit Hörbehinderung in der Rückschau ergeben haben.
Kommunikation und Sprache
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels.
setzen gezielt die ihnen bekannten und an die räumlichen und situationsbedingten Gegebenheiten angepassten hörtaktischen und kommunikationsstrategischen Maßnahmen ein.
fordern die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.
verwenden aktiv grundlegende und fachbezogene Begriffe aus den Gegenstandsbereichen Menschsein, Zusammenleben, Religion und Kultur, die moderne Welt in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache und gebrauchen Methoden der Wortinhaltserarbeitung sicher.
bringen geeignete, im Deutsch- oder DGS-Unterricht erlernte Sprachstrukturen im Fach Ethik sowohl lautsprachlich, ggf. mit lautsprachbegleitenden Gebärden, als auch schrift- oder gebärdensprachlich zur Anwendung.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Fragen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
äußern sich bei Analyse, Deutung und Reflexion einer Thematik weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
bringen ihre Gedanken, Empfindungen und Gefühle auch über Vergleiche, sprachliche und nichtsprachliche Bilder sowie auf nichtsprachlichem, freiem Wege zum Ausdruck, z. B. im Rahmen kreativ-künstlerischer und theatralischer Aktivitäten. Sie erkennen dabei das praktische Tun und Kunst als eine lebenslange Chance, sich unabhängig von ihrem individuellen Sprachentwicklungsstand der Umwelt mitzuteilen.
Emotionen und soziales Handeln
nehmen während kooperativer Phasen die Bedürfnisse anderer wahr und berücksichtigen diese.
erleben sich in Situationen, welche nicht ausschließlich durch sprachlichen, sondern beispielsweise durch kreativen Ausdruck auf unterschiedliche Weise geprägt sind, selbstwirksam.
erläutern positive wie negative Auswirkungen ihrer Hörschädigung, reflektieren diese im Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrem Entwicklungsprozess und tauschen sich mit Mitschülern darüber aus. Sie geben sich gegenseitig Rückmeldung und lassen sich ggf. Unterstützung zuteilwerden, um ihr eigenes soziales Lernen, den Aufbau und die Pflege ihres Selbstwertgefühles und -bewusstseins sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe voranzutreiben.
verleihen Emotionen, inneren Bildern und persönlichen Gefühlen sowie der individuellen Haltung über vielfältige, auch künstlerische Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie nach ihren Möglichkeiten individuell bedeutsame Aussagen treffen und dadurch an Mitteilungskraft und Selbstsicherheit gewinnen.
reflektieren die Aussagen anderer, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben und in den Lebenswegen und äußern ihre gebildete Meinung dazu in situationsgerechter und sozial angemessener Form.
1.1 Über Lebensgemeinschaft und Elternschaft nachdenken
diskutieren die Bedeutsamkeit verschiedener Formen von Lebensgemeinschaften für das Leben des Einzelnen.
ermessen aus der Perspektive eines Jugendlichen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung und das Heranwachsen sowie die Entfaltung von Kindern ermöglicht.
formulieren und begründen wertorientiert Kriterien für das Gelingen von Lebensgemeinschaften und entwickeln erste Vorstellungen für eine zukünftige Familie.
beurteilen verschiedene Arten der Kindererziehung, entwickeln wertorientiert Kriterien für ein Gelingen von Erziehung und formulieren Ansätze eines eigenen Erziehungsstils.
nehmen den eigenen Umgang mit Vorgaben und Erwartungen durch die Geschlechterrolle wahr und definieren ein eigenes Rollenverständnis für sich in Beruf und Partnerschaft.
1.2 Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft
reflektieren das eigene Handeln unter dem Gesichtspunkt der Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft.
formulieren Kriterien für Chancengerechtigkeit und reflektieren diese.
erkennen Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen und erfahren sich als verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft, die selbstwirksam handeln und Einfluss nehmen können.
begreifen sich als einen Teil dieser Welt und ziehen daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln.
betrachten das Phänomen der Globalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln eigene Positionen dazu, nach denen sie ihr Handeln ausrichten.
3.1 Medienethik
kennen Funktionen und Bedingungsfaktoren der Medien und setzen sich unter Berücksichtigung des Rechts auf Meinungsfreiheit und der Persönlichkeitsrechte mit journalistischer Berichterstattung auseinander.
sind sich der Notwendigkeit ethischer Richtlinien im Bereich des Journalismus bewusst und setzen sich mit der Frage auseinander, ob oder wie weit Medien kontrolliert werden sollen.
reflektieren auf der Basis von Hintergrundwissen über den Medienbetrieb neue Entwicklungstendenzen in den Medien kritisch und bilden sich eine Meinung.
setzen sich kritisch mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und sind sich möglicher Gefahren bewusst.
3.2 Medizinethik
unterscheiden zur ethischen Beurteilung bei Handlungen Mittel, Zweck und Folgen und wenden diese Unterscheidung auf die medizinische Praxis an.
unterscheiden ethische Problemfelder im Bereich der Medizin und stellen einen Bezug zu ihrem eigenen Leben her.
sind sich der Bedeutung des Schutzes der Menschenwürde bewusst und erkennen darüber hinaus, dass sich in der medizinischen Praxis die Frage stellt, wem gegenüber (z. B. befruchtete Eizellen, Embryonen) und in welchem Maße die Achtung der Menschenwürde geschuldet wird. Sie sind sich der Konsequenzen bewusst, die die Antwort auf diese Frage im medizinischen Alltag hat.
wenden medizinethische Prinzipien für Entscheidungsfindungen auf exemplarische Fälle im medizinischen Alltag an und wägen sie gegeneinander ab.
gelangen zu begründeten ethischen Entscheidungen im medizinischen Bereich, indem sie die Schritte einer ethischen Urteilsfindung anwenden.
kennen zuständige Gremien für Medizinethik und recherchieren selbständig (z. B. zur aktuellen Gesetzeslage).