Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Bayern
Förderschwerpunkt Hören
Werken und Gestalten
prozessbezogen
Motorik und Wahrnehmung
15
Denken und Lernstrategien
14
Kommunikation und Sprache
24
Emotionen und soziales Handeln
15
inhaltsbezogen
Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien
10
Materialien
12
Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
24
Kulturelle Zusammenhänge
5
Gestaltung
6
Zusammenleben und Zusammenarbeiten
5
Mediale Grundbildung
5
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Motorik und Wahrnehmung
Jahrgangsstufen 1–2
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung ggf. unter Anleitung durch die Lehrkraft situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
gebrauchen je nach Unterrichtsinhalt und ggf. hingewiesen durch die Lehrkraft weitere Rezeptionskanäle, wie den taktilen und den olfaktorischen Sinn, um auf möglichst ganzheitlichem Wege Informationen und Erfahrungen zu sammeln.
kompensieren zum Teil die Leistung ihres auditiven Sinnes, indem sie Informationen über Werkstücke, Handlungsanweisungen und Sicherheitsvorschriften vor allem auf optischem Wege sammeln und nachfolgend mit Unterstützung auswerten.
begegnen Sprachverständnisproblemen, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen zunehmend selbständig zu Rate ziehen, deren Hinweise ggf. angeleitet aufnehmen und ausgleichend nutzen.
erkennen Phasen des Gestaltens als Hörpausen und nutzen diese ggf. unterstützt durch die Lehrkraft, um auf diesem Wege eine wichtige Strategie im Umgang mit ihrer Hörschädigung anzuwenden.
Jahrgangsstufen 3–4
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung ggf. unter Anleitung durch die Lehrkraft situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
gebrauchen je nach Unterrichtsinhalt und ggf. hingewiesen durch die Lehrkraft weitere Rezeptionskanäle, wie den taktilen und den olfaktorischen Sinn, um auf möglichst ganzheitlichem Wege Informationen und Erfahrungen zu sammeln.
kompensieren zum Teil die Leistung ihres auditiven Sinnes, indem sie Informationen über Werkstücke, Handlungsanweisungen und Sicherheitsvorschriften vor allem auf optischem Wege sammeln und nachfolgend mit Unterstützung auswerten.
begegnen Sprachverständnisproblemen, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen zunehmend selbständig zu Rate ziehen, deren Hinweise ggf. angeleitet aufnehmen und ausgleichend nutzen.
erkennen Phasen des Gestaltens als Hörpausen und nutzen diese ggf. unterstützt durch die Lehrkraft, um auf diesem Wege eine wichtige Strategie im Umgang mit ihrer Hörschädigung anzuwenden.
Jahrgangsstufen 5–6
setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung eigenverantwortlich situationsangemessen ein, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit über den auditiven Kanal optimal auszuschöpfen.
gebrauchen bewusst je nach Unterrichtsinhalt weitere Rezeptionskanäle, wie den taktilen und den olfaktorischen Sinn, um auf möglichst ganzheitlichem Wege Informationen und Erfahrungen zu sammeln.
kompensieren zum Teil die Leistung ihres auditiven Sinnes, indem sie Informationen über Werkstücke, Handlungsanweisungen und Sicherheitsvorschriften vor allem auf optischem Wege sammeln und nachfolgend auswerten.
überbrücken oder mindern Sprachverständnisprobleme, indem sie zusätzlich verfügbare Informationsquellen gezielt suchen, deren Hinweise aufnehmen und ausgleichend nutzen.
nutzen Phasen des Gestaltens als Hörpausen und wenden damit eine wichtige Entspannungsstrategie im Umgang mit ihrer Hörschädigung an.
Denken und Lernstrategien
Jahrgangsstufen 1–2
setzen sich unterstützt durch die Lehrkraft handelnd mit ihrer Umwelt, mit Materialien und Techniken auseinander und erweitern auf diese Weise ihre bisher gesammelten Erfahrungen sowie ihr Repertoire an typischen Handlungsabläufen im Fach Werken und Gestalten.
nehmen angeleitet über die jeweils angesprochenen Sinne zusätzliche Informationen auf und erlernen auf diesem Wege den Wert einer kompensatorischen Informationsgewinnung.
reflektieren, begründen und bewerten nach ihren individuellen Möglichkeiten eigene Werkstücke und die der Mitschüler unter Beachtung vereinbarter Gestaltungskriterien und verwenden dabei weitgehend eigenständig entsprechendes Fachvokabular.
nutzen erarbeitete Fachbegriffe im Unterrichtsgespräch und zunehmend in der Kommunikation zu den Mitschülern und erweitern so auf sprachlicher Ebene ihre fachliche und Sozialkompetenz.
Jahrgangsstufen 3–4
setzen sich unterstützt durch die Lehrkraft handelnd mit ihrer Umwelt, mit Materialien und Techniken auseinander und erweitern auf diese Weise ihre bisher gesammelten Erfahrungen sowie ihr Repertoire an typischen Handlungsabläufen im Fach Werken und Gestalten.
nehmen angeleitet über die jeweils angesprochenen Sinne zusätzliche Informationen auf und erlernen auf diesem Wege den Wert einer kompensatorischen Informationsgewinnung.
reflektieren, begründen und bewerten nach ihren individuellen Möglichkeiten eigene Werkstücke und die der Mitschüler unter Beachtung vereinbarter Gestaltungskriterien und verwenden dabei weitgehend eigenständig entsprechendes Fachvokabular.
nutzen erarbeitete Fachbegriffe im Unterrichtsgespräch und zunehmend in der Kommunikation zu den Mitschülern und erweitern so auf sprachlicher Ebene ihre fachliche und Sozialkompetenz.
Jahrgangsstufen 5–6
setzen sich selbständig handelnd mit ihrer Umwelt, mit Materialien und Techniken auseinander und erweitern auf diese Weise bewusst ihre bisher gesammelten Erfahrungen sowie ihr Repertoire an typischen Handlungsabläufen im Fach Werken und Gestalten.
setzen zur Informationsaufnahme zielführend alle jeweils angesprochenen Sinne ein und erkennen dabei für sich den Wert einer kompensatorischen Informationsgewinnung.
reflektieren, begründen und bewerten eigene Werkstücke und die der Mitschülerinnen und -schüler unter Beachtung vereinbarter Gestaltungskriterien und verwenden dabei entsprechendes Fachvokabular.
nutzen relevante Fachbegriffe sowohl im Unterrichtsgespräch als auch in der Kommunikation zu den Mitschülerinnen und -schülern und erweitern so auf sprachlicher Ebene ihre fachliche und Sozialkompetenz.
nutzen ihr Wissen um die Anforderungen und Belastungen ausgewählter Berufsbilder unter dem Aspekt ihres individuellen Hör- und Kommunikationsvermögens im eigenen Berufsorientierungsprozess.
nutzen ihr Wissen um die Anforderungen und Belastungen ausgewählter Berufsbilder unter dem Aspekt ihrer individuellen Hör- und Kommunikationsvermögens im eigenen Berufsorientierungsprozess.
Kommunikation und Sprache
Jahrgangsstufen 1–2
äußern sich mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels in spontanen, ungelenkten und angeleiteten Gesprächssituationen.
machen weitgehend selbständig auf die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen aufmerksam und gehen ihrerseits förderschwerpunktspezifisch auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein, indem sie vereinbarte Gesprächsregeln beachten sowie bereits erarbeitete Kommunikationstaktik unter besonderer Berücksichtigung der Hörtaktik beherzigen.
setzen Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Hilfestellungen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie Satzstarter und -muster zu Hilfe nehmen.
kommunizieren nach ihren Möglichkeiten adressaten-, fach- und themengerecht, indem sie grundlegenden Wortschatz und Fachwortschatz in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache angeleitet erweitern und diesen handlungsorientiert vertiefen und sichern.
verwenden erarbeitete und für die Beschreibung von Materialien und Arbeitsschritten typische Satzstrukturen.
setzen verbale, nonverbale, schriftsprachliche und anderweitig medial gegebene Anweisungen nach ihren individuellen Möglichkeiten kriterienorientiert um.
bestätigen unabhängig von ihrem Sprachentwicklungsstand und ihrer Kommunikationsform ihr Verständnis von Anweisungen und Handlungsabläufen, indem sie diese aktiv handelnd bewerkstelligen. Dabei nutzen sie unterstützend dargebotene Visualisierungsformen, wie z. B. das Tafelbild, Handlungs- und Kriterienkarten.
Jahrgangsstufen 3–4
äußern sich mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels in spontanen, ungelenkten und angeleiteten Gesprächssituationen.
machen weitgehend selbständig auf die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen aufmerksam und gehen ihrerseits Verständnis fördernd auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein, indem sie vereinbarte Gesprächsregeln beachten sowie bereits erarbeitete Kommunikationstaktik unter besonderer Berücksichtigung der Hörtaktik beherzigen.
setzen Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Hilfestellungen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie Satzstarter und -muster zu Hilfe nehmen.
kommunizieren nach ihren Möglichkeiten adressaten-, fach- und themengerecht, indem sie grundlegenden und Fachwortschatz in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache angeleitet erweitern und diesen handlungsorientiert vertiefen und sichern.
verwenden erarbeitete und für die Beschreibung von Materialien und Arbeitsschritten typische Satzstrukturen.
setzen verbale, nonverbale, schriftsprachliche und anderweitig medial gegebene Anweisungen nach ihren individuellen Möglichkeiten kriterienorientiert um.
bestätigen unabhängig von ihrem Sprachentwicklungsstand und ihrer Kommunikationsform ihr Verständnis von Anweisungen und Handlungsabläufen, indem sie diese aktiv handelnd bewerkstelligen. Dabei nutzen sie unterstützend dargebotene Visualisierungsformen, wie z. B. das Tafelbild, Handlungs- und Kriterienkarten.
Jahrgangsstufen 5–6
kommunizieren mithilfe ihres jeweiligen Hauptkommunikationsmittels in spontanen, ungelenkten und angeleiteten Gesprächssituationen.
fordern in selbstverantwortlicher Art und Weise die Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse in kooperativen Phasen und gehen ihrerseits kommunikationsunterstützend auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein, indem sie vereinbarte Gesprächsregeln und Riten zur Interaktion beachten sowie eigenständig kommunikationstaktisch vorgehen.
setzen gezielt Visualisierungsmaßnahmen ein, um zu einer gelingenden Kommunikation beizutragen.
formulieren Hilfestellungen und Rückmeldungen in eigenen Worten für andere verständlich, indem sie sich bei Bedarf an Satzstartern und ‑mustern orientieren.
kommunizieren adressaten-, fach- und themengerecht, indem sie grundlegenden und Fachwortschatz in Schrift-, Laut- und ggf. Gebärdensprache kontinuierlich erweitern und diesen handlungsorientiert vertiefen und sichern.
äußern sich bei der Beschreibung von Materialien, Werkzeugen, Arbeitstechniken und ‑schritten weitgehend frei in Satzstruktur und Wortwahl.
setzen sich mit verbalen, nonverbalen, schriftsprachlichen und anderweitig medial gegebenen Anweisungen auseinander und setzen diese nach ihren individuellen Möglichkeiten kriterienorientiert um.
bestätigen unabhängig von ihrem Sprachentwicklungsstand und ihrer Kommunikationsform ihr Verständnis von komplexen Anweisungen und Handlungsabläufen, indem sie diese aktiv handelnd bewerkstelligen.
Emotionen und soziales Handeln
Jahrgangsstufen 1–2
nehmen die Bedürfnisse anderer während kooperativer Phasen ggf. unter Hilfestellung durch die Lehrkraft wahr und berücksichtigen diese, indem sie erlernte Kommunikationsstrategien zur Anwendung bringen.
überdenken unter Anleitung ihr Verhalten in Kommunikationssituationen, optimieren dieses ggf. und sammeln auf diese Weise Erkenntnisse zum Handeln im Team und im Austausch mit anderen.
bewältigen nach ihren individuellen Möglichkeiten Situationen, welche nicht ausschließlich sprachlich, sondern durch Eigenkreativität, durch das Ausführen konkreter Abläufe und an Techniken und/oder Plänen orientierten Vorgehensweisen geprägt sind, und bauen auf diese Weise Selbstwertgefühl auf.
verleihen Emotionen und eigenen Vorstellungen in Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie gemäß ihren kreativen Möglichkeiten Werkstücke gestalten, und gewinnen durch die Rückmeldung anderer an korrekter Selbsteinschätzung und -sicherheit.
betrachten kriterienorientiert Werkstücke von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie eigene Werkstücke, reflektieren gelenkt und äußern ihre Meinung dazu in sozial angebrachter Form.
Jahrgangsstufen 3–4
nehmen die Bedürfnisse anderer während kooperativer Phasen ggf. unter Hilfestellung durch die Lehrkraft wahr und berücksichtigen diese, indem sie erlernte Kommunikationsstrategien zur Anwendung bringen.
überdenken unter Anleitung ihr Verhalten in Kommunikationssituationen, optimieren dieses ggf. und sammeln auf diese Weise Erkenntnisse zum Handeln im Team und im Austausch mit anderen.
bewältigen nach ihren individuellen Möglichkeiten Situationen, welche nicht ausschließlich sprachlich, sondern durch Eigenkreativität, durch das Ausführen konkreter Abläufe und an Techniken und/oder Plänen orientierten Vorgehensweisen geprägt sind, und bauen auf diese Weise Selbstwertgefühl auf.
verleihen Emotionen und eigenen Vorstellungen in Gestaltungssituationen vor allem auf sprachfreier Ebene Ausdruck, indem sie gemäß ihren kreativen Möglichkeiten Werkstücke gestalten und gewinnen durch die Rückmeldung anderer an korrekter Selbsteinschätzung und -sicherheit.
betrachten kriterienorientiert Werkstücke von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie eigene Werkstücke, reflektieren gelenkt und äußern ihre Meinung dazu in sozial angebrachter Form.
Jahrgangsstufen 5–6
nehmen die Bedürfnisse anderer während kooperativer Phasen eigenständig und bewusst wahr und berücksichtigen diese, indem sie erlernte Kommunikationsstrategien zur Anwendung bringen.
nutzen Erkenntnisse zum Handeln im Team und im Austausch mit anderen, um ihr Verhalten in Kommunikationssituationen und deren Gelingen in kooperativen Phasen kritisch zu reflektieren und dieses ggf. zu optimieren.
erleben sich selbstwirksam, indem sie Situationen bewältigen, welche nicht ausschließlich sprachlich, sondern durch Eigenkreativität, durch das Ausführen konkreter Abläufe und an Techniken und/oder Plänen orientierten Vorgehensweisen geprägt sind, und bauen auf diese Weise Selbstwertgefühl auf.
zeigen Selbstsicherheit durch das korrekte Umsetzen von Handlungsaufgaben und Arbeitsschritten beim Gestalten individueller Werkstücke und nutzen wichtige Erfahrungen für den Prozess der Berufsorientierung.
reflektieren Werkstücke von Mitschülerinnen und ‑schülern sowie eigene Werkstücke, erkennen das Potenzial der Unterschiedlichkeit und Vielfalt und äußern ihre gebildete Meinung dazu in fachgerechter und sozial angemessener Form.
Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien
Jahrgangsstufen 1–2
unterscheiden verschiedene Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien an Objekten aus gestaltetem Alltag und Natur (z. B. Farbe und Anordnung von Blütenblättern), beschreiben die Wirkung auf den Betrachter (z. B. fröhlich, unruhig, bedrohlich) und verwenden dabei Fachbegriffe.
entwickeln eigene Gestaltungsideen im Hinblick auf die Funktion der Gestaltung und tauschen sich mithilfe von einfachen Fachbegriffen darüber aus.
experimentieren mit Gestaltungselementen und bewerten die Ergebnisse kriteriengeleitet im Hinblick auf ihre Wirkung.
erkennen eigene Vorlieben in Bezug auf Gestaltungselemente und bringen diese bei Gestaltungsaufgaben zum Ausdruck.
präsentieren ihr Werkstück unter Bezug auf die angewendeten Gestaltungsprinzipien. Dabei beschreiben sie sachlich und selbstkritisch, was aus ihrer Sicht gut bzw. weniger gut gelungen ist und schildern ihre Überlegungen und Erfahrungen beim Gestaltungsprozess.
Jahrgangsstufen 3–4
beschreiben und unterscheiden Wirkungen von Gestaltungselementen und -prinzipien auf den Betrachter, finden dafür Beispiele aus Natur, Kunsthandwerk oder Design und nutzen ihre Erkenntnisse für eigene Gestaltungsvorhaben.
greifen aus bereitgestellten Büchern oder Zeitschriften geeignete Anregungen für eigene Gestaltungsideen heraus.
planen im Hinblick auf die Funktion der Gestaltung eigene Gestaltungsideen. Sie stellen ihre Skizzen unter Verwendung von Fachbegriffen vor und entwickeln sie im Austausch mit anderen weiter.
experimentieren mit Gestaltungselementen und Gestaltungsprinzipien, setzen sie gezielt am Werkstück um und berücksichtigen dabei Material, Technik und Funktion.
bewerten gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern ihr Werkstück konstruktiv unter ästhetischen Gesichtspunkten und leiten daraus Erkenntnisse für künftige Gestaltungsprozesse ab.
Materialien
Jahrgangsstufen 1–2
nehmen ausgewählte Materialien mit verschiedenen Sinnen wahr und beschreiben deren spezifische Eigenschaften mit einfachen Fachbegriffen. Sie setzen den Eigenreiz der Materialien bei der Gestaltung und Herstellung von Werkstücken gezielt ein.
wählen für die Umsetzung eigener Gestaltungsideen gezielt geeignete Materialien und Arbeitstechniken für ihr Werkstück aus.
vollziehen unter Einsatz leicht verständlicher Informationsquellen (z. B. Kinderlexikon) die Herkunft des Materials nach, das für die Herstellung eines Werkstücks verwendet wurde (z. B. Schaf – Wolle).
erkennen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Materialien und setzen dies bei der Herstellung von Werkstücken um.
Jahrgangsstufen 3–4
unterscheiden verschiedene Materialien und beschreiben deren Eigenschaften unter Verwendung der Fachsprache.
wählen geeignete Materialien gezielt für ihr Werkstück aus und berücksichtigen dabei eigene Gestaltungsideen, die angestrebte Technik und die beabsichtigte Funktion.
vollziehen die Herkunft und Verarbeitung eines verwendeten Materials nach und bewerten es nach praktischen, gestalterischen und ökologischen Kriterien (z. B. Nachhaltigkeit).
wenden ihre Kenntnisse hinsichtlich eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Materialien aufgabengerecht an.
Jahrgangsstufen 5–6
wählen Materialien gezielt für ein Werkstück unter Berücksichtigung von Gestaltungsidee, Arbeitstechnik und beabsichtigter Funktion aus. Dabei begründen sie ihre Auswahl auch unter Verwendung der Fachsprache.
berücksichtigen bei der Auswahl und Verarbeitung von Materialien unterschiedliche Aspekte bezüglich Natur und Umwelt (z. B. Verarbeitung, Entsorgung).
analysieren Materialien im Hinblick auf ihre Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten, um sie für ihr Werkstück auszuwählen. Dabei begründen sie ihre Auswahl in Fachsprache.
beziehen bei der Auswahl von Materialien unterschiedliche Aspekte bezüglich Natur, Umwelt und Mensch (z. B. Transportwege, Arbeitsbedingungen bei der Herstellung) ein.
Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
Jahrgangsstufen 1–2
beschreiben und gliedern den Arbeitsprozess in Vorarbeit, Hauptarbeit und Nacharbeit, um planvoll zu arbeiten.
erkennen den Nutzen eines sinnvoll vorbereiteten Arbeitsplatzes und die Notwendigkeit der Einhaltung von Sicherheitsregeln und setzen diese Erkenntnisse um.
führen Arbeitstechniken sauber und gewissenhaft aus, um die beabsichtigte Funktion des Werkstückes zu erreichen.
beschreiben Arbeitstechniken und Arbeitsprozesse mit einfachen Fachbegriffen, tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und setzen die gewonnenen Erkenntnisse bei zukünftigen Aufgaben um.
erkennen und benennen ihnen bekannte Arbeitstechniken an Gegenständen aus ihrem Alltag.
halten die für die Arbeit vereinbarten Verhaltensregeln ein und gehen bei der Bewertung der Werkstücke respektvoll und wertschätzend miteinander um.
Jahrgangsstufen 3–4
wählen gezielt aus bereitgestellten Büchern und Zeitschriften geeignete Arbeitsanleitungen aus und nutzen diese als Hilfe bei ihrer Arbeit.
gliedern den Arbeitsprozess selbständig in sinnvolle Teilschritte, wählen die notwendigen Werkzeuge aus und arbeiten dadurch systematisch.
wählen Werkzeuge und Hilfsmittel für die Durchführung bestimmter Arbeitstechniken aus und bereiten ihren Arbeitsplatz selbständig übersichtlich, bedürfnisgerecht und ergonomisch vor.
leiten aus der fachgerechten Anwendung von Arbeitstechniken sinnvolle Arbeitsregeln ab und begründen diese gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
führen Arbeitstechniken sauber und gewissenhaft aus und erkennen den Zusammenhang zwischen Herstellungsprozess, Funktion und Erscheinungsbild eines Werkstückes.
reflektieren und bewerten Arbeitsprozesse (v. a. technische und gestalterische Umsetzung) und setzen die gewonnenen Erkenntnisse bei zukünftigen Aufgaben um.
erkennen und beschreiben unterschiedliche Arbeitstechniken, die bei der Herstellung von Gegenständen aus Kunsthandwerk, Handwerk oder industrieller Fertigung verwendet wurden.
stellen selbständig Regeln für die Bewertung von Werkstücken auf und äußern Kritik konstruktiv und respektvoll.
Jahrgangsstufen 5–6
planen alleine und im Team Teilschritte des Arbeitsablaufs für ein Werkstück und wählen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel zur rationellen Arbeitsausführung begründet aus.
gestalten ihren Arbeitsplatz übersichtlich und ergonomisch, um einen reibungslosen und sicheren Arbeitsablauf zu gewährleisten.
achten bei der fachgerechten Ausführung der Arbeitstechnik auf Genauigkeit und befolgen Sicherheitsregeln konsequent.
beurteilen Arbeitsergebnisse im Hinblick auf gestalterische und technische Umsetzung und übertragen die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf künftige Herstellungsprozesse.
sind in der Lage, Arbeitsanleitungen für die Herstellung einfacher Werkstücke zu verstehen und umzusetzen.
planen überschaubare Arbeitsabläufe (z. B. Schmuckpapier herstellen) weitgehend selbständig und begründen die Auswahl der notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel.
beurteilen und gestalten Arbeitsplätze gezielt nach ergonomischen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten, um rationelles Arbeiten zu gewährleisten.
führen Arbeitstechniken fachgerecht und sicher aus. Sie reflektieren und bewerten nach vorher festgelegten Kriterien (z. B. Ausdauer, Arbeitstempo) ihre persönliche Arbeitsweise.
nutzen schriftliche Arbeitsanleitungen gezielt zur Herstellung einfacher Werkstücke und sind in der Lage, ihr Vorgehen auf nachvollziehbare Weise zu erläutern.
berücksichtigen bei der Herstellung von Werkstücken Möglichkeiten der Aufwertung von Wertstoffen ( Upcycling ), um verantwortungsbewusst und ressourcenschonend zu handeln.
Kulturelle Zusammenhänge
Jahrgangsstufen 1–2
gestalten ein Werkstück zu einem ausgewählten traditionellen Fest, berichten über die Besonderheiten des Festes und vergleichen dieses mit Festen anderer Länder.
beschreiben traditionelle handwerkliche Objekte aus ihrem Alltag und erkennen dadurch den besonderen Wert der eigenen und fremden Kultur.
Jahrgangsstufen 3–4
gestalten gemeinsam einen Raum (z. B. Leseecke, Klassenzimmer) für einen besonderen Anlass im Jahreskreis.
beschreiben Besonderheiten traditioneller Objekte aus Kunsthandwerk oder Design und erkennen dadurch den besonderen Wert der eigenen und fremden Kultur.
vollziehen den Werdegang eines Materials vom Ursprung bis zum Endprodukt beschreibend nach (z. B. vom Schaf zur Wolle / zum Gewebe) und gewinnen dadurch Einblick in ein Berufsbild (z. B. Schäfer).
Gestaltung
unterscheiden Gestaltungselemente und ‑prinzipien an alltäglichen Gegenständen, beschreiben deren Wirkung auf die Betrachterin bzw. den Betrachter (z. B. leuchtend, stimmig) mit Fachbegriffen (z. B. Hell-Dunkel-Kontrast, Farbe-an-sich-Kontrast) und entnehmen daraus Anregungen für eigene Gestaltungsvorhaben.
planen eigene Gestaltungsideen unter Berücksichtigung der Funktion der Gestaltung (z. B. Kissen als Dekorations- oder Nutzgegenstand). Sie beraten sich gegenseitig und nutzen gezielt den fachlichen Austausch, um ihre Gestaltungsvorhaben weiterzuentwickeln.
erproben auf systematische Weise die Wirkung verschiedener Gestaltungselemente (z. B. Formen) und Gestaltungsprinzipien (z. B. Anordnung in der Reihe), um diese material-, technik- und funktionsgerecht am Werkstück umzusetzen.
benennen objekttypische Gestaltungselemente und ‑prinzipien von Produkten (z. B. Trendprodukte, Produkte des Kunsthandwerks) und setzen diese bei eigenen Gestaltungsvorhaben um.
skizzieren ihre Gestaltungsidee unter Berücksichtigung ästhetischer sowie handwerklicher Gesichtspunkte und folgen dabei dem Gestaltungsleitsatz „Form folgt Funktion“. Sie bewerten und beraten sich gegenseitig auf zielführende Weise, um ihr Gestaltungsvorhaben weiterzuentwickeln.
reflektieren und bewerten ihre Gestaltungsidee, indem sie ihr Ergebnis auf objekttypische Merkmale des gewählten Produkts (z. B. Trendprodukt, Produkt des Kunsthandwerks) hin überprüfen.
Zusammenleben und Zusammenarbeiten
bringen ihre Ideen und Argumente auf zielführende und wertschätzende Weise in die Arbeit im Team ein, sodass die Potenziale der verschiedenen Gruppenmitglieder möglichst effektiv genutzt werden.
schätzen eigene Stärken und Schwächen ein, indem sie ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten reflektieren, um sich persönliche Ziele zu setzen.
übernehmen beim projektorientierten Arbeiten Verantwortung im Team, um gemeinschaftliche Ziele effektiv zu erreichen.
präsentieren im Team ihre Arbeitsergebnisse vor einer ausgewählten Gruppe der Schulgemeinschaft auf ansprechende Weise und setzen begründete Kritikpunkte bei zukünftigen Vorhaben um.
wenden Methoden der Selbst- und Fremdeinschätzung an, um sich gegenseitig bei der Optimierung ihres Arbeitsverhaltens, ihrer Arbeitsprozesse und ‑ergebnisse zu beraten.
Mediale Grundbildung
führen grundlegende Funktionen von Anwendungsprogrammen (z. B. Textverarbeitung, Dateiverwaltung) korrekt aus und setzen diese bei einfachen Anwendungsaufgaben um.
recherchieren im Internet auf ausgewählten Seiten gezielt (z. B. Anregungen oder Materialien) für eigene Arbeitsvorhaben.
bearbeiten eine Grafik mit elementaren Bildbearbeitungsfunktionen (z. B. Größe ändern, Bildqualität) und beachten dabei grundlegende Lizenz- und Urheberrechte.
führen grundlegende Funktionen der Textverarbeitung beim Erstellen und Gestalten von Dokumenten aus.
recherchieren in Abhängigkeit vom Arbeitsvorhaben gezielt Anregungen (z. B. Motive für die eigene Gestaltungsidee), Informationen (z. B. über verwendete Rohstoffe), Hilfen oder Anleitungen.
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
135 Kompetenzen
0 gewählt
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), LehrplanPLUS Förderschule Werken und Gestalten, Förderschwerpunkt Hören
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren