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Motorik und Wahrnehmung
Jahrgangsstufen 1/2
führen spezifische Atemübungen sowie Aufgaben zur Stärkung und Differenzierung der Sprechmotorik durch und finden unter Anleitung Wege für eine möglichst günstige Artikulation und Sprechatmung.
nehmen beim Lesen und Schreiben, ggf. unter Anleitung, eine günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz durch zusätzliche Hilfen übersichtlich.
zeigen beim Schreiben Erfahrung in der Koordination von Einzelbewegungen und wenden ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel an, um einen verbesserten Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben einfache Texte vermehrt in digitaler Form.
erlangen durch zusätzliche Übungen in den Bereichen der visuellen und auditiven Differenzierung, der Figur-Grund-Wahrnehmung sowie im Bereich des visuellen und auditiven Gedächtnisses die Rezeption von Sprache. Sie analysieren und synthetisieren Einzellaute ggf. unter Anwendung individueller Hilfen.
sammeln bei Vorträgen und im szenischen Spiel wichtige Bewegungserfahrungen, stimmen dabei Bewegungsaktivitäten unter Anleitung aufeinander ab und orientieren sich an Raumdimensionen.
Jahrgangsstufen 3/4
führen spezifische Atemübungen sowie Aufgaben zur Stärkung und Differenzierung der Sprechmotorik durch und finden unter Anleitung Wege für eine möglichst günstige Artikulation und Sprechatmung.
nehmen beim Lesen und Schreiben, ggf. unter Anleitung, eine günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz durch zusätzliche Hilfen übersichtlich.
zeigen beim Schreiben Erfahrung in der Koordination von Einzelbewegungen und wenden ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel an, um einen verbesserten Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben einfache Texte vermehrt in digitaler Form.
erlangen durch zusätzliche Übungen in den Bereichen der visuellen und auditiven Differenzierung, der Figur-Grund-Wahrnehmung sowie im Bereich des visuellen und auditiven Gedächtnisses die Rezeption von Sprache. Sie analysieren und synthetisieren Einzellaute ggf. unter Anwendung individueller Hilfen.
sammeln bei Vorträgen und im szenischen Spiel wichtige Bewegungserfahrungen, stimmen dabei Bewegungsaktivitäten unter Anleitung aufeinander ab und orientieren sich an Raumdimensionen.
Jahrgangsstufe 5
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Jahrgangsstufe 6
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Jahrgangsstufe 7
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Jahrgangsstufe 8
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Jahrgangsstufe 9
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Jahrgangsstufe 10
zeigen sich beim Sprechen motiviert, mehr Mühe, Ausdauer und Kraft für eine möglichst gut verständliche Artikulation aufzubringen und spezifische Atemtechniken für eine günstige Sprechatmung einzusetzen.
nehmen beim Lesen und Schreiben selbständig eine eingeübte, günstige Körper- und Sitzhaltung ein und strukturieren den eigenen Arbeitsplatz übersichtlich.
koordinieren beim Schreiben Einzelbewegungen möglichst geschickt und nutzen ggf. Schreibhilfen und individuell angepasste Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Fertigkeitsgrad in der Handschrift zu erlangen.
schreiben Texte regelmäßig in digitaler Form und entscheiden sich je nach Schreibsituation und ‑aufgabe selbständig für eine Schreibform.
rezipieren Sprache in gesprochener und schriftlicher Form in adäquater Weise oder wenden hierfür routiniert individuelle Hilfsmittel an.
stimmen motorische Aktivitäten bei Vorträgen und im szenischen Spiel so gut als möglich eigenständig aufeinander ab, zeigen Erfahrung in der räumlichen Orientierung und bewerten die individuelle Entwicklung in Bezug auf Körperhaltung, räumliches Verhalten, Gestik und Mimik angemessen.
Denken und Lernstrategien
Jahrgangsstufen 1/2
deuten Symbole (Bilder, Zeichen, Piktogramme, akustische Signale) der Umwelt und ordnen einfachen, abstrakten Symbolen entsprechende Informationen (z. B. Phonem-Graphem-Korrespondenzen) zu.
bauen zur Lösung einer Aufgabe verschiedene Handlungsschemata, z. B. durch Nachahmen oder Anleitung, auf und versprachlichen ggf. das Vorgehen. Sie benennen einfache Handlungsziele, reflektieren unter Anleitung notwendige Handlungsschritte und setzen diese planvoll um.
schätzen eigene sprachliche Leistungen unter Anleitung ein und bewerten Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge nach persönlichen, sozialen und sachbezogenen Aspekten.
nutzen angeleitet Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen), um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erzielen. Sie erkennen die Notwendigkeit zur individuellen Unterstützung und fordern aktiv Hilfe ein.
Jahrgangsstufen 3/4
deuten Symbole (Bilder, Zeichen, Piktogramme, akustische Signale) der Umwelt und ordnen einfachen, abstrakten Symbolen entsprechende Informationen (z. B. Phonem-Graphem-Korrespondenzen) zu.
bauen zur Lösung einer Aufgabe verschiedene Handlungsschemata, z. B. durch Nachahmen oder Anleitung, auf und versprachlichen ggf. das Vorgehen. Sie benennen einfache Handlungsziele, reflektieren unter Anleitung notwendige Handlungsschritte und setzen diese planvoll um.
schätzen eigene sprachliche Leistungen unter Anleitung ein und bewerten Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge nach persönlichen, sozialen und sachbezogenen Aspekten.
nutzen angeleitet Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen), um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erzielen. Sie erkennen die Notwendigkeit zur individuellen Unterstützung und fordern aktiv Hilfe ein.
Jahrgangsstufe 5
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Jahrgangsstufe 6
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Jahrgangsstufe 7
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Jahrgangsstufe 8
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Jahrgangsstufe 9
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Jahrgangsstufe 10
entschlüsseln und deuten Abfolgen abstrakter Zeichen und konstruieren eigene Zeichen, um Informationen zu codieren.
nutzen zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenformate eingeübte Handlungsschemata, benennen Handlungsziele und reflektieren mögliche Handlungsschritte. Sie benennen unterschiedliche Strategien, um anspruchsvollere Handlungsziele zu erreichen, setzen diese geplant um und beurteilen den eigenen Handlungsprozess.
bewerten eigene sprachliche Leistungen kriteriengeleitet und selbständig. Sie entwickeln Beurteilungsmaßstäbe, um Aufgaben, Situationen und Zusammenhänge kriterienorientiert einzuschätzen.
wählen überlegt bekannte Hilfsmittel (z. B. der Unterstützten Kommunikation, technische Hilfen) aus und nutzen diese, um einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit beim sprachlichen Lernen zu erreichen. Hilfestellung erbitten sie in notwendigen Situationen selbständig und in angemessener Form.
Kommunikation und Sprache
Jahrgangsstufen 1/2
erproben die Möglichkeiten nonverbaler Kommunikation und beschreiben deren Wirkung. Sie verändern die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
erproben unterstützende und alternative Kommunikationsformen (z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe) und trainieren deren Anwendung bzw. Ansteuerung.
gestalten, je nach Möglichkeit, den Stimmeinsatz hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe, Dynamik und Betonungslänge.
Jahrgangsstufen 3/4
erproben die Möglichkeiten nonverbaler Kommunikation und beschreiben deren Wirkung. Sie verändern die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
erproben unterstützende und alternative Kommunikationsformen (z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe) und trainieren deren Anwendung bzw. Ansteuerung.
gestalten je nach Möglichkeit, den Stimmeinsatz hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe, Dynamik und Betonungslänge.
Jahrgangsstufe 5
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Jahrgangsstufe 6
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B.technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Jahrgangsstufe 7
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Jahrgangsstufe 8
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Jahrgangsstufe 9
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Jahrgangsstufe 10
achten in Gesprächen auf die Mimik, Gesten und Blickbewegungen des Gesprächspartners und wenden nonverbale Kommunikationsformen möglichst geschickt an. Sie setzen die eigene Körperhaltung und Körperstellung je nach Situation und Kommunikationspartner möglichst gezielt ein.
koordinieren ihre Sprechmotorik und Sprechatmung je nach Ausgangslage zielführend miteinander, um eine möglichst hohe kommunikative Kompetenz zu erreichen.
kommunizieren mithilfe von unterstützenden und alternativen Kommunikationsformen, z. B. technische Hilfsmittel mit Sprachausgabe.
modulieren je nach Möglichkeit und Situation den Einsatz von Stimme hinsichtlich Sprachmelodie, Tonhöhe und unterschiedlichen Formen der Betonung sowie durch Sprechpausen und Stimmvariation.
Emotionen und soziales Handeln
Jahrgangsstufen 1/2
bringen eigene Wünsche und Anregungen ins Unterrichtsgeschehen ein und äußern angeleitet eigene Meinungen und Haltungen.
bewerten in einfacher Form eigene Arbeitsergebnisse und reflektieren anhand ausgewählter Kriterien ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten.
besprechen Konflikte angeleitet miteinander, schließen Kompromisse, holen in angemessener Form Unterstützung zur Konfliktlösung ein oder erarbeiten Kommunikationsformen, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden grundlegende Umgangsformen an, indem sie andere grüßen und dabei zwischen „du“ und „Sie“ unterscheiden, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen situations- und adressatenangemessenen Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufen 3/4
bringen eigene Wünsche und Anregungen ins Unterrichtsgeschehen ein und äußern angeleitet eigene Meinungen und Haltungen.
bewerten in einfacher Form eigene Arbeitsergebnisse und reflektieren anhand ausgewählter Kriterien ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten.
besprechen Konflikte angeleitet miteinander, schließen Kompromisse, holen in angemessener Form Unterstützung zur Konfliktlösung ein oder erarbeiten Kommunikationsformen, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden grundlegende Umgangsformen an, indem sie andere grüßen und dabei zwischen „du“ und „Sie“ unterscheiden, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen situations- und adressatenangemessenen Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 5
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 6
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 7
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 8
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 9
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
Jahrgangsstufe 10
bringen eigene Anliegen gestaltend in den Unterrichtsalltag ein, begründen die eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und akzeptieren die Haltungen anderer.
bewerten kriteriengeleitet und realistisch ihre emotionale und körperliche Situation sowie eigene kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten und vergleichen diese mit den Anforderungen verschiedener Berufsbilder.
besprechen Konflikte in konstruktiver Weise, schließen Kompromisse und finden in der Regel selbständig zu einer sinnvollen Konfliktlösung oder wenden routiniert Kommunikationsformen an, durch die sie am Austragen von Konflikten teilhaben können.
wenden Umgangsformen sicher und umfassend an, indem sie andere in angemessener Form grüßen, gebräuchliche Höflichkeitsformen und einen angebrachten Umgangston verwenden. Sie halten im Gespräch Blickkontakt mit dem Gesprächspartner und wahren je nach Situation eine angemessene Distanz.
1.1 Verstehend zuhören
Jahrgangsstufen 1/2
richten in Zuhör- und Gesprächssituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte (z. B. indem sie sich der Sprachquelle oder Person zuwenden) und achten darauf, dass die akustischen Bedingungen im Klassenraum dem Zuhören förderlich sind.
entnehmen Beiträgen, die in Standard- oder Bildungssprache gehalten sind, die wesentlichen Informationen.
bekunden ihr Verständnis der gesprochenen Sprache in konkreten Situationen (Aufgabenstellungen korrekt ausführen, Fragen beantworten) und geben das Gehörte wieder (verbal, z. B. durch Nacherzählen einer Geschichte oder Wiedergeben sachlicher Information, oder nonverbal, z. B. durch Visualisierung von Inhalten oder durch szenisches Spiel).
bekunden ihr Nicht-Verstehen, indem sie höflich Wiederholung erbitten sowie unbekannte Begriffe und Wendungen erfragen und nutzen die Rückmeldungen zur Erweiterung ihres Wortschatzes und ihrer Verstehensmöglichkeiten.
Jahrgangsstufen 3/4
wenden in Zuhör- und Gesprächssituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte (z. B. indem sie Schlüsselwörter und Kernaussagen notieren).
entnehmen Beiträgen in fachspezifischer Bildungssprache die wesentlichen Informationen.
bekunden ihr Verstehen, indem sie Gehörtes in eigenen Worten zusammenfassen, Kerngedanken wiedergeben, Textinhalte visualisieren (z. B. Abfolgen in Erzählungen oder Berichten).
beschreiben, wie die stimmliche und gestische Gestaltung von Sprache das Verstehen unterstützt (z. B. Pausen, unterschiedliche Betonung, Stimmhöhe, Handbewegungen) und nutzen diese Einsichten bei der Gestaltung eigener Gesprächsbeiträge.
benennen die Gründe für ihr Nicht-Verstehen (z. B. unklarer Zusammenhang, Fremdwörter, nicht geläufige Dialektausdrücke, standard- oder bildungssprachlicher Wortschatz oder Strukturen) und nutzen Rückmeldungen gezielt zur Erweiterung ihres Wortschatzes und ihrer Verstehensmöglichkeiten.
Jahrgangsstufe 5
zeigen ihre Aufmerksamkeit in Zuhörsituationen durch Rückmeldungen und Nachfragen.
formulieren zu gesprochenen Texten unter Anleitung einfache Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. kleine Erzählungen, Fabeln) und geben das Gehörte in eigenen Worten wieder.
Jahrgangsstufe 6
wenden in Zuhörsituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte, geben Rückmeldung und fassen in eigenen Worten zusammen.
formulieren zu gesprochenen Texten einfache Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. Detektivgeschichten) aktiv und werten das Gehörte zusammenfassend aus.
Jahrgangsstufe 7
richten in Zuhörsituationen (z. B. Diskussion) ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte und geben zentrale Inhalte von Gehörtem wieder.
formulieren zu komplexeren gesprochenen Texten Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. Nachrichten, Hörspiel), machen sich Notizen und fassen den Inhalt in eigene Worte. Dabei benennen sie Inhaltselemente und spezifische Bauelemente von Hörmedien (z. B. Geräusche, Musik).
Jahrgangsstufe 8
hören aufmerksam (z. B. längeren Hörspielen und Diskussionen) zu, machen sich Notizen und formulieren zum Gehörten Nachfragen.
beantworten zu komplexeren gesprochenen Texten unter Anleitung Verständnisfragen und fragen gezielt vertiefend nach.
untersuchen die Funktionen verschiedener Hörmedien, indem sie Informationen darüber (z. B. die Sende- und Darstellungsformen) miteinander vergleichen.
Jahrgangsstufe 9
verfolgen Gesprächsbeiträge anderer und nehmen diese reflektierend auf. Dabei verstehen sie wesentliche Informationen, geben diese wieder und hinterfragen sie.
verstehen auch komplexe gesprochene Texte vollständig und stellen gezielte Nachfragen in angemessener Form.
analysieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache).
untersuchen bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel) Inhaltselemente, stilistische Mittel, symbolische Ausdrucksmittel und Strukturelemente.
Jahrgangsstufe 10
verfolgen Gesprächsbeiträge anderer sinnerfassend und vernetzend, um daraus Informationen aufzunehmen und kritisch zu bewerten.
sichern Inhalt und Gehalt längerer Ausführungen selbständig (z. B. durch Notizen), nutzen dies zur Reproduktion des Gehörten und stellen dabei sachlogische sprachliche Verknüpfungen her.
interpretieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache) und setzen sie so in den situativen Kontext.
untersuchen und werten bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel, Podcast zu Sachthemen) Inhalts- und Strukturelemente sowie stilistische und symbolische Ausdrucksmittel.
1.2 Zu anderen sprechen
Jahrgangsstufen 1/2
erzählen eigene Erlebnisse, informieren andere zu einfachen Sachverhalten (z. B. in kurzen Vorträgen), begründen ihre Meinung und tragen Gedichte oder andere Texte vor, auch in freier Rede.
präsentieren Ergebnisse des eigenen Lernens, auch illustriert durch Medien (z. B. selbst erstellte Plakate).
sprechen bei kleinen Vorträgen verständlich und deutlich zu anderen, setzen beim Sprechen sinnvolle Pausen und heben das Wichtige in Äußerungen durch Betonung hervor.
bereiten eigene Beiträge vor, indem sie einfache Notizen oder Bilder verwenden, ihre Vorträge einüben (z. B. in Tandems) und Rückmeldungen beachten.
setzen ihre Sprechabsichten in der persönlichen Sprachvarietät um (z. B. im Dialekt) und orientieren sich zunehmend an der Standardsprache.
erbitten und geben wertschätzende Rückmeldungen zu Redebeiträgen.
Jahrgangsstufen 3/4
bauen ihre Beiträge wirkungsvoll, nachvollziehbar und logisch auf (z. B. beim Erzählen eigener Erlebnisse, beim Informieren über Sachthemen und Vorgänge, beim Wiedergeben von Beobachtungen sowie beim Begründen ihrer Meinung).
achten beim Sprechen auf Lautstärke, Tempo und Satzmelodie und verwenden verständnisunterstützende Gesten (z. B. bei kleinen Vorträgen, Gedichten, Erzählungen).
strukturieren ihren Vortrag durch sinnvolle Pausen, atmen bewusst und nehmen eine lockere Körperhaltung ein.
bereiten sich je nach Sprechabsicht (z. B. Gedichtvortrag, Buchvorstellung, Tiersteckbrief) gezielt vor, indem sie sich Notizen machen, die Vortragssituation (auch freie Rede) üben und Rückmeldungen beachten.
setzen ihre Sprechabsichten mit angemessenem Wortschatz in der persönlichen Sprachvarietät (z. B. im Dialekt, in der Jugendsprache) sowie in der Standard- und Bildungssprache um.
erbitten und geben wertschätzende Rückmeldung zu Redebeiträgen und ziehen Schlüsse für weitere Beiträge.
1.3 Gespräche führen
Jahrgangsstufen 1/2
gestalten kommunikative Standardsituationen (z. B. Begrüßung und Verabschiedung, Entschuldigung, Bitten, Gratulationen, Trost und Ermunterung), indem sie auf bekannte Formulierungen zurückgreifen.
beachten Regeln für gemeinsame Gespräche und gemeinsames Lernen (z. B. Gesprächskreise, Partner- und Teamarbeit) und schaffen eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre, damit sich alle mit eigenen Beiträgen beteiligen können.
beteiligen sich in unterschiedlichen Situationen an Gesprächen: erzählen mündlich von Erlebtem, berichten oder beschreiben Erlerntes und Erfahrenes, äußern eigene Gefühle und Meinungen, machen Vorschläge zur Lösung gemeinsamer Aufgaben.
überprüfen Gespräche daraufhin, ob die Gesprächsregeln eingehalten wurden.
Jahrgangsstufen 3/4
gestalten kommunikative Standardsituationen (z. B. Entschuldigung, Bitten, Gratulationen, Trost und Ermunterung, Versöhnung) routiniert, indem sie übliche Formulierungen in angemessener und wertschätzender Weise persönlich variieren und dabei auf den Gesprächspartner und die jeweilige Situation eingehen.
achten auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre.
halten sich an gemeinsam erstellte Gesprächsregeln, erinnern andere daran und zeigen rücksichtsvolles Gesprächsverhalten: Sie lassen andere ausreden, geben das Wort an andere weiter, gehen sinnvoll auf Beiträge ein und führen sie weiter, geben Rückmeldung zu Beiträgen oder zum Gruppenprozess und berücksichtigen bei ihrem Redebeitrag die verfügbare Zeit.
beteiligen sich verständlich und zuhörerbezogen an Gesprächen: Sie erzählen von Erlebtem und Erfundenem, interviewen, berichten, beschreiben eigene Lernergebnisse, machen Vorschläge zur Lösung gemeinsamer Lernaufgaben, begründen und geben anderen Rückmeldung zu deren Vorschlägen.
1.4 Über Lernen sprechen
Jahrgangsstufen 1/2
äußern sich beim Lösen einer Aufgabe zu ihren eigenen Beobachtungen und Vermutungen und nutzen dazu vorgegebene Formulierungen (z. B. Ich erkenne …; Ich vermute …).
verfügen über Formulierungsroutinen und Wortschatz, um mit anderen über Lernen zu sprechen sowie wertschätzend Rückmeldung zu geben.
stellen eigene Lernergebnisse vor und vergleichen sie mit denen anderer.
finden im Gespräch mit der Lehrkraft heraus, wie sich ihr Lernen entwickelt und wie sie noch besser lernen können.
schätzen mit Unterstützung (z. B. Selbsteinschätzungsbögen) ihren Lernstand ein, (z. B. Wie genau und flüssig lese ich?) und setzen sich mit Unterstützung aufgrund dieser Einschätzung selbst herausfordernde, angemessene Ziele für einen kurzen überschaubaren Zeitraum (z. B. Ich möchte morgen diesen Absatz fehlerfrei und flüssig vorlesen.).
benennen mit Unterstützung, auf welche Weise (z. B. Übungsmethoden, Material) sie diese Ziele erreichen wollen (z. B. Ich übe mit einem Lesepartner.).
schätzen mit Unterstützung den Erfolg ihres Lernens sowie der angewendeten Methoden ein und benennen ihre Fortschritte.
Jahrgangsstufen 3/4
beschreiben mittels bekannter Formulierungen im Austausch mit anderen einzelne Schritte beim Lernen und Problemlösen (z. B. Ich beobachte …; Ich ziehe den Schluss …).
führen Lerngespräche, in denen sie ihre Lernstrategien beschreiben, über Arbeitsergebnisse und Lösungswege sprechen, die Zusammenarbeit bewerten oder Feedback an ein Team geben.
bewerten eigene Lernergebnisse im Vergleich mit denen anderer und ziehen Schlüsse für ihr eigenes Lernen (z. B. indem sie geschickte Lösungswege oder übersichtliche Darstellungen übernehmen).
nutzen Lerngespräche, um Hinweise für ihr eigenes Lernen zu erhalten und weiteres Lernen zu planen.
bewerten, auch im Austausch mit anderen, ihren eigenen Lernstand, setzen sich aufgrund dieser Einschätzung selbst herausfordernde, angemessene Ziele (z. B. Am Freitag will ich diesen Text fehlerfrei und flüssig vorlesen.) und besprechen sie mit anderen.
wählen Lernmethoden, Material und Hilfen aus, um ihre Ziele zu erreichen (z. B. tägliches Üben im Lesetandem).
vergleichen nach dem gesetzten Zeitraum ihre Lernergebnisse mit den Zielen und bewerten ihren Lernerfolg.
1.5 Szenisch spielen
Jahrgangsstufen 1/2
benennen zentrale Merkmale und Eigenschaften einer Figur, die sie darstellen, versetzen sich in diese Rolle und variieren sie nach Vorgaben oder eigenen Ideen.
gestalten eine Rolle im medialen Spiel (z. B. Hand- oder Fingerpuppen, Schattenspiel) oder im personalen Spiel und finden Möglichkeiten, Gefühle und Stimmungen auszudrücken (z. B. durch Worte, Stimme, Körperhaltung).
stellen eine Szene (z. B. aus einem literarischen Text oder ein eigenes Erlebnis) gestisch, mimisch und durch Bewegungsgrundformen dar.
beobachten andere im szenischen Spiel (z. B. auch, indem sie Medien wie Fotos, Podcasts, Hörspiele oder Videos nutzen), benennen persönliche Eindrücke und tauschen sich darüber aus.
Jahrgangsstufen 3/4
versetzen sich in eine Rolle (z. B. nach literarischen Vorlagen oder eigenen Erlebnissen oder Ideen), setzen sich mit der Rollenbiografie auseinander und unterscheiden bewusst zwischen sich selbst als Person und dem Figuren-Ich.
interpretieren eine Rolle, indem sie Gefühle und Charakter einer Figur allein und in Beziehungen zu anderen durch verschiedene Ausdrucksformen verdeutlichen (z. B. Stimme, Körperhaltung, Gestik und Mimik, Sprache und Wortschatz).
beobachten andere im szenischen Spiel und beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte ihres Spiels (z. B. Stimme oder Gestik) auf das Publikum.
setzen Medien bewusst ein, um Szenen zu gestalten (z. B. durch Geräusche, Musik) und um bestimmte Wirkungen und Effekte zu erzielen.
2.1 Über Leseerfahrungen verfügen
Jahrgangsstufen 1/2
schildern (auch vorschulische) Leseerfahrungen und vergleichen sie im Austausch miteinander (z. B. Bilderbücher, Kinderromane, Sachbücher, Hörbücher, Verfilmungen).
beschreiben ihre eigenen Leseerfahrungen (Gefühle bei der Lektüre, interessante Themen und Figuren) mündlich und schriftlich (z. B. in Form eines Lesetagebuches).
unterscheiden auf der Grundlage ihrer Lese- und Medienerfahrungen Gedichte, erzählende Texte, szenische Darstellungen, Sachtexte und einfache Gebrauchstexte.
nutzen freie Lesezeiten zum genießenden Lesen von Kinderliteratur (z. B. auch mit Vorlesepaten oder in Leseteams).
wählen aus verschiedenartigen Angeboten nach eigenen Lesebedürfnissen und -interessen aus (z. B. aus Lesekisten, Klassen- und Schulbüchereien).
finden gezielt Medien (z. B. Bücher gewünschter Autorinnen und Autoren oder zu bestimmten Themen), indem sie vorhandene Ordnungsprinzipien kennen und nutzen.
Jahrgangsstufen 3/4
berichten über ihre Erfahrungen mit vielfältigen Formen von Kinderliteratur und Texten in unterschiedlicher medialer Darstellung (z. B. Bücher, Zeitschriften, Hörmedien, Filme und Fernsehsendungen), um sie mit denen anderer zu vergleichen.
zeigen und begründen ihre eigenen Vorlieben beim Lesen und im Umgang mit Medien (z. B. Genres wie Detektiv- oder Abenteuergeschichten, Tierreportagen, Kindernachrichten, Kinderromane).
vergleichen ihre eigenen Lesevorlieben mit denen anderer Kinder und nehmen Anregungen auf, um neue Leseerfahrungen zu machen.
nutzen unterschiedliche Möglichkeiten, um ihre Lese- und Medienerfahrungen zu beschreiben (z. B. in einem Lesetagebuch, durch Buchvorstellung oder in einer Lesekonferenz).
unterscheiden Textarten, indem sie typische Elemente und Funktionen herausarbeiten: erzählende und poetische Texte (z. B. Gedichte, Märchen, Fabeln, Sagen), sachliche Texte (auch diskontinuierliche Texte wie Schaubilder und Tabellen), Gebrauchstexte (z. B. Rezepte, Anleitungen).
unterscheiden verschiedene Formate in Kinderradio- und -fernsehprogrammen und beschreiben deren Absicht (z. B. Kindernachrichten, Wissenssendungen, Quizsendungen, Kinderserien).
beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Texten in verschiedenen medialen Darstellungsformen (z. B. Märchen als Bilderbuch, als gedruckter Text, als Hörspiel, in Filmen).
zeigen ihre Lesemotivation, indem sie freie Lesezeiten nutzen und verschiedene Lesehaltungen erproben (z. B. informationssuchendes oder versunkenes, identifikatorisches Lesen).
wählen Medien (Kinderzeitschriften, -bücher, Hörmedien und audiovisuelle Medien) nach eigenen Bedürfnissen und Interessen bewusst aus und beurteilen sie (z. B. im Hinblick auf Klischees oder Eignung für sachliche Information).
finden gezielt gewünschte Medien in der regionalen Bibliothek, indem sie Orientierungshilfen wie Signaturen, Symbole oder Farbcodes nutzen.
2.2 Über Lesefertigkeiten verfügen
Jahrgangsstufen 1/2
lesen geeignete Texte richtig, in angemessenem Tempo und entnehmen dabei Informationen.
erfassen beim Lesen häufige Buchstabenverbindungen, Wortteile (z. B. Vor- und Nachsilben, Wortstämme) sowie häufige Wörter auf einen Blick (Sichtwortschatz).
setzen im geübten Lesevortrag bewusst sinnunterstützende Pausen, indem sie sich an Satzzeichen orientieren.
nutzen unterstützende Hinweise, um ihre Leseflüssigkeit, Lesegenauigkeit, Lesegeschwindigkeit sowie die Sinnerfassung von Wörtern und Sätzen durch regelmäßige Übung (z. B. mit einem Lesepartner) zu erhöhen.
Jahrgangsstufen 3/4
lesen geeignete Texte flüssig, genau und in angemessenem Tempo, wobei sie Informationen entnehmen und miteinander verbinden.
zeigen beim geübten Lesevortrag ihr Verständnis durch gezielte Variation in Tempo, Lautstärke und sinnunterstützende Betonung bedeutsamer Wörter oder Stellen im Satz.
nutzen beim Lesen einen umfangreichen Sichtwortschatz.
geben anderen Rückmeldung über Leseflüssigkeit, Lesetempo, Leserichtigkeit und sinnunterstützende Betonung.
überprüfen ihre Leseflüssigkeit, trainieren selbständig und kontinuierlich ihr Lesetempo sowie ihre Leserichtigkeit (z. B. in Leseteams) und beziehen dabei Rückmeldungen anderer ein.
veranschaulichen mit Unterstützung (z. B. in einem Lesepass) Fortschritte in ihrer Leseleistung (Flüssigkeit, Genauigkeit, Tempo, Sinnerfassung).
2.3 Über Lesefähigkeiten verfügen
Jahrgangsstufen 1/2
lesen sinnerschließend, indem sie grundlegende Lesestrategien vor, während und nach dem Lesen mit Anleitung anwenden.
machen sich aufgrund der Überschrift und der Form des Textes (z. B. Fließtext, Absätze, Tabellenform) ihr Vorwissen zur Textart und zum Thema bewusst und fassen es in Worte.
nutzen die Überschrift und die Bilder im Text, um Erwartungen und Vermutungen zu formulieren.
nutzen beim Lesen vorhandene optische Markierungen wie Fettdruck oder Unterstreichungen, um zentrale Aussagen zu finden.
markieren Wörter, die ihr Leseverständnis behindern und klären sie (z. B. aus dem Kontext, durch Nachfragen oder im Austausch mit anderen).
nutzen Bilder und Illustrationen im Text, um das Gelesene zu überprüfen sowie als Merkhilfe.
zeigen ihr Verständnis von Sach- und Gebrauchstexten (auch einfacher Diagramme oder Tabellen), indem sie Fragen dazu formulieren und beantworten.
zeigen ihr Verständnis von literarischen Texten, indem sie ihre eigenen Vorstellungen dazu beschreiben (z. B. das Aussehen der beschriebenen Figuren und Orte).
beschreiben und begründen, welche Lesestrategien für sie beim Verstehen eines Textes hilfreich waren.
lesen verschiedenartige Texte, um ihre Leseerfahrungen und ihre Lesefähigkeit zu erweitern: literarische Texte (z. B. Märchen, Fabeln, Gedichte, Erzählungen, Kinderromane) sowie Sach- und Gebrauchstexte (z. B. Anleitungen, Rezepte, Werbetexte, Tabellen, Diagramme).
recherchieren in Medien (z. B. Kinderlexika, Fernsehzeitschriften) gezielt Informationen.
Jahrgangsstufen 3/4
lesen Texte sinnerschließend, indem sie aus ihrem Repertoire an Lesestrategien (vor, während und nach dem Lesen) geeignete auswählen und sie routiniert und bewusst zur Texterschließung anwenden.
benennen ihr Vorwissen zur Textart (z. B. Märchen, Bastelanleitung, Tiersteckbrief) und zum Thema und formulieren entsprechende Erwartungen und Fragen (z. B. indem sie Teilüberschriften und Absatzanfänge lesen).
markieren beim Lesen Wörter und Sätze, die zentrale Information enthalten, machen ggf. Randnotizen und notieren Stichpunkte zu Gehörtem und Gesehenem (z. B. Kindernachrichten, Wissenssendungen).
klären Wörter und Passagen, die ihr Leseverständnis behindern, aus dem Zusammenhang, durch Nachfragen oder mithilfe von Nachschlagewerken, und erweitern dadurch ihr Wissen sowie ihren Wortschatz.
geben das Gelesene in eigenen Worten wieder, indem sie auch Grafiken und Illustrationen im Text nutzen.
zeigen ihr Verständnis von Sach- und Gebrauchstexten (auch von Diagrammen oder Tabellen), indem sie Informationen in eigenen Worten geordnet wiedergeben und zueinander in Beziehung setzen.
zeigen ihr Verständnis von literarischen Texten, indem sie Figuren, Orte und Handlung beschreiben und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung bringen.
belegen am Text, ob ihre Erwartungen zutreffen sowie vorab gestellte Fragen beantwortet wurden und zeigen, welche Informationen für sie neu sind.
nutzen Recherchestrategien (z. B. Verzeichnisse durchsuchen, Stichwörtersuche in Kindersuchmaschinen), um in Medien (z. B. Büchern, Internet) gezielt Informationen aufzufinden und auszuwählen.
2.4 Texte erschließen
Jahrgangsstufen 1/2
ordnen einfache Visualisierungen (z. B. Bilder und Pfeile), um eine Abfolge oder Gleichzeitigkeit im Text zu veranschaulichen (z. B. Ereignisse in Erzählungen, Abfolgen in Bastelanleitungen).
vergleichen nach dem Lesen die neu gewonnene Information mit ihrem Vorwissen und zeigen, was sie aus dem Text gelernt haben.
denken in der Logik eines Textes weiter und stellen Vermutungen zum weiteren Handlungsverlauf an (z. B. Was wird die Figur als Nächstes tun?).
beschreiben eine Figur in Kinderliteratur oder -medien (z. B. Kinderserien) nach ihrem Äußeren und ihren Eigenschaften.
beschreiben, wie bestimmte Orte in Kinderliteratur oder -medien gestaltet sind (z. B. der Wald im Märchen).
finden in Kinderliteratur oder -medien sich wiederholende Figuren (z. B. Hexen, Detektive) oder Orte und ziehen Vergleiche.
lesen Texte rhythmisch und lautmalerisch, vor allem Gedichte.
setzen ihre Leseeindrücke in andere künstlerische Ausdrucksformen um (z. B. in musikalische oder szenische Darstellungen).
Jahrgangsstufen 3/4
veranschaulichen Abfolgen und Zusammenhänge im Text (z. B. Handlungsverlauf in Erzählungen, Kreisläufe) durch einfache Darstellungen (z. B. Pfeile, Skizzen, Gegenüberstellungen).
zeigen in Geschichten, welche Ereignisse die Handlung in Gang bringen und die Erzählung interessant machen (z. B. Betreten einer fremden Welt, Auftauchen einer besonderen Figur) und nutzen ihre Einsichten beim Schreiben eigener Texte.
beschreiben eine Figur in Kinderliteratur oder -medien nach ihrem Äußeren, ihren Wesensmerkmalen, ihrem Handeln sowie ihren Beziehungen zu den anderen Figuren und nehmen ihre Sichtweise ein (z. B. indem sie aus deren Blickwinkel argumentieren).
beschreiben Räume und Orte in Kinderliteratur oder -medien und welche Bedeutung sie für die Figuren sowie die Handlung haben (z. B. Wald, Turm, Brunnen, Brücke).
fassen in eigene Worte, was Redewendungen oder Sprichwörter aussagen und erklären die Bedeutung bildhafter Ausdrücke (auch gängiger Symbole) aus dem jeweiligen Zusammenhang.
übertragen denselben Stoff in andere Textsorten oder mediale Darstellungsformen (z. B. Fabeln in Comics, Filmszenen in Tagebucheinträge, Buchszenen in Hörspiele) und beschreiben dabei die Besonderheiten des jeweiligen Mediums.
lesen Verse und Kindergedichte rhythmisch und lautmalerisch, um Gestaltungelemente (z. B. lautliche Besonderheiten, Metrum) und deren Bedeutung zu erfassen.
setzen kinderliterarische Texte in andere künstlerische Ausdrucksformen um und zeigen ihr Textverständnis (z. B. indem sie schreiben, durch Musik, Rhythmus, Tanz oder szenische Darstellung).
2.5 Texte präsentieren
Jahrgangsstufen 1/2
tragen (auch selbst verfasste) Texte lebendig mit Vorlage oder auswendig vor (z. B. Kindergedichte, kurze Erzählungen) und nehmen dadurch am literarischen Leben der Klasse und der Schule teil (z. B. bei Buchvorstellungen, Theateraufführungen, Lese- und Schreibwettbewerben).
erstellen und halten mit Hilfe kurze Vorträge zu entwicklungsgemäßen, persönlich bedeutsamen Themen und Leseerlebnissen.
Jahrgangsstufen 3/4
wählen entwicklungsgemäße Themen, Inhalte und Formen für ihre Präsentationen (z. B. kleine Referate, Buchvorstellungen).
tragen Texte oder Referate vor, indem sie Vortragshilfen (z. B. Stichwortzettel) nutzen und dargestellte Inhalte und Zusammenhänge veranschaulichen (z. B. durch Farben, Bilder, Pfeile).
3.1 Über Schreibfertigkeiten verfügen
Jahrgangsstufen 1/2
schreiben mit ihrer dominanten Schreibhand deutlich, sicher sowie in angemessener Geschwindigkeit und halten Abstände ein.
schreiben eine unverbundene Schrift geläufig und gut lesbar, ausgehend von den Richtformen der Druckschrift.
schreiben flüssig und geläufig eine gut lesbare verbundene Schrift, ausgehend von den Richtformen der Vereinfachten Ausgangsschrift oder der Schulausgangsschrift.
finden durch Hinweise und Beratung Möglichkeiten, flüssig und gut lesbar zu schreiben, indem sie alternative Buchstabenformen und -verbindungen erproben und gute Lösungen gezielt einüben.
passen Körper-, Stift- und Handhaltung sowie Lage der Arbeitsmaterialien auf dem Tisch der dominanten Schreibhand an, um flüssiges Schreiben zu unterstützen.
verwenden für unterschiedliche Schreibflächen und Schreibzwecke geeignete Schreibwerkzeuge und passen ihre Druckstärke an, um eine lockere Stifthaltung zu erreichen und anstrengungsfrei zu schreiben.
gehen mit Schrift gestalterisch um und achten auf die Übersichtlichkeit und Wirkung ihrer Schriftstücke.
Jahrgangsstufen 3/4
schreiben eine gut lesbare, gleichmäßige persönliche Handschrift zügig und sicher.
passen ihre Schrift dem jeweiligen Zweck an (z. B. Druckschrift beim Beschriften von Skizzen und Diagrammen, Schreibschrift beim Anlegen eigener Notizen, passende Schriftgrößen beim Gestalten von Präsentationen).
achten auf ihre eigene Körperhaltung, Schreibmotorik, Stifthaltung und Druckstärke und korrigieren sich selbst (z. B. indem sie Möglichkeiten zur Lockerung nutzen).
gestalten Texte zweckmäßig, übersichtlich und ansprechend und nutzen dazu angemessene Schreibwerkzeuge und Schriften, ggf. nutzen sie auch die Möglichkeiten von Computerprogrammen.
3.2 Texte planen und schreiben
Jahrgangsstufen 1/2
schreiben Texte zu für sie bedeutungsvollen Themen (z. B. zu eigenen Erlebnissen, Wünschen oder Sachinteressen) und nach Impulsen (z. B. zu einer Medienfigur in Kinderprogrammen, zu Bildern).
schreiben eigene kreative Texte, indem sie kindgerechte literarische Formen und Textmuster variieren (z. B. Gedichte, literarische Kleinformen).
sammeln für das eigene Schreiben, auch im Austausch mit anderen, typische Elemente aus erzählenden Texten (z. B. einleitende Redewendungen, Wörter zur Markierung überraschender Ereignisse, abschließende Sätze, typische Figuren und Ereignisse) und nutzen dafür auch bekannte Textvorbilder (z. B. Bilder- und Kinderbücher).
verfassen kurze erzählende Texte (z. B. Erlebnisse oder erfundene Geschichten), auch indem sie z. B. Vorgaben (Figuren, Orte, Gegenstände) variieren, und zeigen das Erzählenswerte an ihrem Text.
sammeln, auch im Austausch mit anderen, Formulierungen und Informationen für ihre eigenen informierenden Texte (z. B. aus Kindersachbüchern, Schulbüchern) und wählen daraus aus.
verfassen eigene informierende, beschreibende Texte (z. B. des Lieblingstiers, der Lieblingsfigur aus Kinderbüchern oder -medien) und achten dabei auf eine logische Anordnung der Informationen.
erstellen einfache persönliche Einträge zu Lernerfahrungen und -interessen (z. B. in einem Lern- oder Lesetagebuch).
zeigen beim Schreiben eigener Texte Rechtschreibbewusstsein (z. B. indem sie richtige Schreibungen erfragen).
Jahrgangsstufen 3/4
nutzen vor dem Schreiben Methoden zur Sammlung und Ordnung von Wortmaterial, Informationen, Begründungen und Schreibideen (z. B. Stichwortzettel, Mindmap).
ziehen, auch im Austausch mit anderen, typische Elemente aus erzählenden und informierenden Texten heran (z. B. Wortmaterial, typische Formulierungen oder Textbausteine) und erstellen für eigene Texte Sammlungen (z. B. thematischen Wortschatz für Fantasiegeschichten oder Abenteuererzählungen, Informationen aus Kindersachbüchern).
bauen ihre eigenen erzählenden Texte sinnvoll auf (z. B. Erzählsituation – Ereignis – Ausgang) und stellen ein erzählenswertes Ereignis ins Zentrum.
gestalten erzählende Texte lebendig, wirkungsvoll und anschaulich durch den gezielten Einsatz passender sprachlicher Mittel.
verfassen eigene informierende, beschreibende Texte und achten dabei auf eine reihende Darstellung (z. B. bei der Abfolge von Arbeitsschritten in einem Versuch) sowie eine logische Anordnung der Informationen (z. B. bei der Beschreibung von Personen).
schreiben eigene informierende, berichtende Texte und achten auf die Vollständigkeit und zeitliche Ordnung der Informationen (z. B. in Berichten über einen Ausflug der Klasse oder einen Vorfall in der Pause).
sammeln und ordnen Gründe und Beispiele zu einer Position, die sie vertreten (z. B. bezüglich der Regelung zur Belegung der Computerarbeitsplätze im Klassenzimmer oder eines Ziels für den Wandertag).
nutzen beim Schreiben eigener argumentierender Texte entsprechende Textvorbilder: Darlegung des eigenen Standpunktes mit Informationen, Gründen und Beispielen (z. B. Ziel eines gemeinsamen Ausflugs).
nutzen Schreiben zum Erschließen von Texten (z. B. Schreiben aus der Perspektive einer Figur in der Kinderliteratur oder Zusammenfassung wesentlicher Informationen in Sachtexten).
beschreiben Lernerfahrungen und Lernfortschritte (z. B. in einem Lern- oder Lesetagebuch).
zeigen beim Schreiben eigener Texte Rechtschreibbewusstsein (z. B. indem sie Schreibungen überprüfen und berichtigen).
Jahrgangsstufe 5
nutzen vor dem Schreiben angeleitet Methoden zur Sammlung und Ordnung von Schreibideen (z. B. Cluster) und erstellen einfache Schreibpläne (z. B. Stichwortketten).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Sie setzen dabei grundlegende Mittel des erzählenden Schreibens (z. B. Darstellung von Gedanken und Gefühlen, sprachliche Markierung des Ereignisses) nach einer einfachen Geschichtengrammatik (Ausgangssituation, Komplikation, Auflösung) ein.
nutzen angeleitet kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Schreiben nach Sinneseindrücken, Fortsetzungsgeschichten) und kennen textartenspezifische Schreibstrategien (z. B. sprachliche Mittel der Beschreibung).
beschreiben beobachtete Vorgänge, berichten von überschaubaren Geschehnissen und setzen grundlegende Mittel des informierenden Schreibens ein (z. B. sachbezogene Formulierung).
bringen ihre Meinungen oder ihre Anliegen auf der geeigneten Sprachebene (sachliche, adressatenbezogene Sprache) begründet zum Ausdruck und wählen dabei eine situationsangemessene Form (z. B. Brief, E‑Mail).
Jahrgangsstufe 6
nutzen vor dem Schreiben zur Sammlung von Schreibideen angeleitet Methoden des Brainstormings (z. B. W-Fragen, Cluster) und erstellen Schreibpläne, indem sie etwa Methoden der Visualisierung anwenden (z. B. Mindmap).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Hierbei setzen sie ein erweitertes Repertoire an Mitteln des erzählenden Schreibens ein (z. B. Schaffen einer Atmosphäre durch treffende Adjektive und Verben).
nutzen kreative sowie produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte weitgehend selbständig (z. B. Schreiben zu Bildern, Märchenparodien).
beschreiben überschaubare Vorgänge, berichten über erlebte oder recherchierte Geschehnisse und setzen ein erweitertes Repertoire an Mitteln des informierenden Schreibens ein (z. B. fachspezifische Ausdrücke und Wendungen).
bringen ihre Meinungen oder ihre Anliegen auf der geeigneten Sprachebene (z. B. sachliche, adressatenbezogene Sprache) zum Ausdruck und wählen dabei eine situationsangemessene Form (z. B. Aufruf per E‑Mail oder Flyer).
unterscheiden zwischen Behauptung und Begründung und setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zur Verdeutlichung der Gedankenführung ein (z. B. Verknüpfung durch Konjunktionen oder Adverbialkonstruktionen).
Jahrgangsstufe 7
nutzen vor dem Schreiben Methoden zur Sammlung und Ordnung von Schreibideen (z. B. Cluster, Skizzen) und entwickeln auf der Grundlage bekannter Verfahren weitgehend selbständig Schreibpläne (z. B. Tabelle, Flussdiagramm).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Sie setzen dabei sprachliche Gestaltungs- und Erzählmittel angeleitet ein (z. B. direkte Rede als Dialog, Darstellung von Sinneseindrücken).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Texte (z. B. Schreiben zu Textfragmenten, Umschreiben von Gedichten und Spielszenen).
informieren über Gegebenheiten oder Ereignisse und stellen auch berufsbezogene Tätigkeiten und Vorgehensweisen in sachlogischer Abfolge schriftlich dar (z. B. Vorgänge beschreiben, Sachverhalte wiedergeben, Texte sowie Unterrichtsergebnisse zusammenfassen, Betriebserkundungen dokumentieren).
setzen sprachliche Mittel und grammatikalische Formen angeleitet in eigenen Texten funktional sinnvoll ein (z. B. Aktiv, Passiv).
erstellen einfache diskontinuierliche Texte (z. B. Tabelle, Diagramm).
setzen sich argumentativ mit altersgemäßen Sachverhalten auseinander und beachten beim Schreiben adressatenorientierter Texte auch Form und Intention (z. B. Aufruf).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zur Verdeutlichung der Gedankenführung und des Argumentationszusammenhangs ein (z. B. syntaktische Verknüpfungen, geeignete Sprach- und Stilebene).
verfassen formalisierte Texte mit Bezug zu Alltag und Schule (z. B. Antrag, Beschwerde).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung bei einfachen Texten aufgabenbezogen dar (z. B. Kurzzusammenfassungen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. Brief oder E‑Mail einer literarischen Figur verfassen).
Jahrgangsstufe 8
wenden zum Ordnen von Informationen unterschiedliche Strategien an (z. B. Darstellen in Tabellen und numerischer Gliederung) und reflektieren über deren Funktionalität.
erzählen anschaulich von Erfahrungen, Gefühlen und Sachverhalten (z. B. Brief oder E‑Mail an eine literarische Figur), achten auf die Erzähllogik und setzen stilistische sowie sprachlich gestalterische Mittel bewusst ein (z. B. indirekte Rede, Vergleich).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Wechsel der Erzählperspektive).
informieren mit eigenen Texten über Sachverhalte und aktuelle Ereignisse (z. B. für Präsentationsportfolio bei Übungsprojekten im Rahmen des Faches Wirtschaft und Beruf).
beschreiben Vorgänge auf der Grundlage von Mitschriften in ihren funktionalen Zusammenhängen (z. B. Unterrichtsabläufe, Projekte).
fassen überschaubare Inhalte zu kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten zusammen (z. B. als Fließtext mit Diagramm oder grafischer Veranschaulichung) und reflektieren dabei die Funktionalität.
formulieren und gewichten Argumente zu Sachverhalten aus dem eigenen Erfahrungsbereich, ziehen Schlüsse und verfassen adressatengerechte Texte in Form einer begründeten Stellungnahme (z. B. Leserbrief, Kommentar).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. syntaktische Verknüpfungen) und stützen ihre Argumente durch Beispiele und Vergleiche.
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung aufgabenbezogen dar (u. a. Gestaltungsmittel sowie Kernaussagen darlegen, Stellung beziehen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. Dialog verfassen).
verfassen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte berufsorientierende Texte unter Berücksichtigung zeitgemäßer Medien, auch für das Berufswahlportfolio (z. B. Bewerbungsschreiben, Praktikumsmappe).
Jahrgangsstufe 9
entwickeln selbständig einen geordneten und auf das Schreibziel funktional ausgerichteten Schreibplan (z. B. Fragen und Arbeitshypothesen formulieren, Gliederung erstellen) und reflektieren die Funktionalität des Schreibplans.
nutzen beim Schreiben eigener Texte (z. B. produktives und kreatives Schreiben) bewusst gestalterische und sprachliche Mittel des Erzählens (z. B. Metaphern, Wiederholungen).
informieren über Sachverhalte, Gegebenheiten und Vorgänge (z. B. aus Dokumentationen, Features) und halten Arbeitsergebnisse zusammenfassend in Form von sachlogisch aufgebauten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten fest.
wenden angeleitet Formen zur Informationsverdichtung an (z. B. Inhaltszusammenfassung, Exzerpt).
erörtern aktuelle Themen, indem sie Argumente beschreiben, unterschiedliche Standpunkte gewichten und entkräften sowie Schlussfolgerungen ziehen (Stellungnahme) und nutzen zur Darstellung von Sachverhalten und Problemen auch journalistische Textformen (z. B. Kritik, Reportage).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung von Wertungen durch Indikativ, Konjunktiv).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte aufgabenbezogen dar und achten auf die formal und stilistisch unterschiedlichen Gestaltungsweisen der Textsorten.
erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Zweigen formalisierte Texte (z. B. Projektmappe, Annonce), auch für das Berufswahlportfolio, und beachten dabei sowohl die Intention als auch das passende Medium (z. B. Onlinebewerbung).
Jahrgangsstufe 10
erstellen individuelle Planungsübersichten zu komplexen inhaltlichen Zusammenhängen und aktuellen Ereignissen und reflektieren ihre Ergebnisse.
nutzen kreative und produktive Schreibformen, um Gefühle auszudrücken, zur Klärung des eigenen Standpunkts sowie zur schriftlichen Auseinandersetzung mit Themen.
nutzen wesentliche Formen der Informationsverdichtung und ‑darstellung, auch für medial gestützte Präsentationen und zur Prüfungsvorbereitung (z. B. Abstract, Inhaltszusammenfassung).
setzen sich argumentativ mit komplexen Themen auseinander, begründen dabei ihre Schlussfolgerungen plausibel, verfassen stilsicher abwägende wie auch meinungsbildende Texte und nutzen hierzu auch journalistische Textformen (z. B. Leitartikel, Glosse).
setzen sprachliche und stilistische Mittel des Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung der eigenen Argumentationskette, Verwendung rhetorischer Figuren).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte strukturiert dar und belegen die Wirkungsweise unterschiedlicher Textsorten durch geeignete Beispiele.
erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte Texte (z. B. Geschäftsbrief, Versicherungsantrag) und verfassen individuell aussagekräftige Bewerbungen. Hierzu wählen sie zweck- und adressatenorientiert das geeignete Medium.
3.3 Texte überarbeiten
Jahrgangsstufen 1/2
benennen in eigenen und fremden Texten Gelungenes (z. B. die Reihenfolge und Vollständigkeit der Informationen, die Wirkung und Lebendigkeit in erzählenden Texten).
geben zu Texten einen konkreten Überarbeitungshinweis (z. B. Hinweis auf Unverständlichkeit einer Passage, in der Information fehlt).
nehmen eine Anregung für die Überarbeitung auf und setzen sie um (z. B. Information ergänzen).
setzen sich aufgrund der Rückmeldungen ein Ziel für ihre nächsten Texte (z. B. Ich überlege, was andere wissen müssen, um zu verstehen.).
überarbeiten mit Unterstützung kurze Texte (z. B. eigene Gedichte, Steckbriefe) rechtschriftlich und hinsichtlich der sprachlichen Richtigkeit.
gestalten ihren fertigen Text ansprechend und rechtschriftlich korrekt für eine Veröffentlichung (z. B. an der Literatur-Pinnwand der Klasse).
Jahrgangsstufen 3/4
geben zentrale, konkrete Anregungen und Hilfestellungen für Texte und heben dabei die Stärken und gelungenen Elemente hervor.
nehmen zentrale Anregungen für die Überarbeitung auf und setzen sich dazu jeweils ein konkretes Überarbeitungsziel (z. B. Erhöhung der Lebendigkeit und Spannung).
überarbeiten ihre Texte rechtschriftlich nach Fehlerschwerpunkten sowie hinsichtlich der sprachlichen Richtigkeit (z. B. zum Zweck der Veröffentlichung) und nutzen dazu auch Beratung und Hilfestellungen.
gestalten ihren fertigen Text ansprechend und passend zur Textfunktion (z. B. indem sie Absätze schaffen oder Bilder hinzufügen, ggf. auch mithilfe des Computers).
Jahrgangsstufe 5
überprüfen fremde Texte nach einfachen Kriterien (z. B. mithilfe der sogenannten Textlupe). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte nach einfachen, vorgegebenen Kriterien (z. B. Checklisten) und wenden zur rechtschriftlichen und sprachlichen Überprüfung grundlegende Strategien an (z. B. Umstellprobe, Rechtschreibstrategien).
nutzen angeleitet einfache Nachschlagewerke zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
reflektieren angeleitet den Schreibprozess (z. B. in Lerntagebüchern), um eigene Lernwege zu optimieren.
Jahrgangsstufe 6
überprüfen fremde und eigene Texte nach festgelegten Kriterien auf der Wort-, Satz- und Textebene und wenden hierzu bekannte und zusätzliche Verfahren an (z. B. „über den Rand hinaus schreiben“). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte angeleitet und nutzen hierzu auch Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Schreibkonferenz).
nutzen selbständig Nachschlagewerke zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
dokumentieren den eigenen Schreibprozess, indem sie Lernfortschritte und Lernhindernisse benennen (z. B. Lerntagebuch).
Jahrgangsstufe 7
überprüfen fremde und eigene Texte nach formalen, inhaltlichen und sprachlichen Gesichtspunkten (z. B. Erfüllen der Schreibaufgabe, sachlogischer Aufbau, Erzähllogik). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte und nutzen hierbei Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Schreibkonferenz, Expertenteam).
nutzen neben Nachschlagewerken auch angeleitet Rechtschreibhilfen und Synonymwörtersammlungen aus Textverarbeitungsprogrammen zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
dokumentieren und reflektieren den eigenen Schreib- und Lernprozess, indem sie Lernerfahrungen benennen (z. B. Lerntagebuch).
Jahrgangsstufe 8
überprüfen fremde und eigene Texte mithilfe von Checklisten und Kriterienkatalogen entsprechend den selbständig gewählten Überarbeitungszielen (z. B. Sprache, sachlogischer Aufbau). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Überarbeitung eigener Texte Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Expertenteam).
gestalten Texte weitgehend fehlerfrei und nutzen neben Nachschlagewerken auch selbständig Rechtschreibhilfen und Thesaurus aus Textverarbeitungsprogrammen.
dokumentieren und kommentieren den eigenen Schreibprozess und ziehen daraus Schlüsse für künftige, eigenverantwortlich zu gestaltende Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 9
überprüfen fremde und eigene Texte hinsichtlich der konkret formulierten Überarbeitungsziele (z. B. Inhalt, sprachliche sowie stilistische Gestaltung) und wenden selbständig Strategien und Verfahren zur Überarbeitung an. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
wenden zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden an.
nutzen zur fehlerfreien Gestaltung eigener Texte neben Nachschlagewerken auch die Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen.
reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 10
überprüfen fremde sowie eigene Texte kritisch und achten auf Angemessenheit und Wirksamkeit sprachlicher Gestaltungsmittel mit Blick auf Situations- und Adressatenbezug. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden.
überarbeiten eigene Texte inhaltlich und sprachlich (z. B. durch das Umstellen von Textpassagen oder Straffung des Textes) und achten auf eine fehlerfreie Darstellung.
reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess mit Blick auf die Textrevision und das Schreibprodukt und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen
Jahrgangsstufen 1/2
beschreiben anhand von Beispielen (z. B. anhand von gedruckten Texten, Hörtexten, Filmen aus dem Kinderfernsehen), welche Absichten Menschen mit ihren sprachlichen Beiträgen verfolgen (z. B. jemanden unterhalten, jemandem etwas mitteilen, informieren).
beschreiben anhand von Beispielen Formen gelingender Verständigung (z. B. wertschätzende statt beleidigende oder deutliche statt undeutliche Ausdrucksweise).
Jahrgangsstufen 3/4
untersuchen, welche sprachlichen Mittel genutzt werden, um bestimmte Wirkungen zu erreichen (z. B. Werbung, Spendenappelle, Geschichten, Witze).
beschreiben und bewerten Ursachen (z. B. vollständige, geordnete Informationen, Gestik und Mimik, wertschätzende Haltung) und Wirkungen (z. B. Aufmerksamkeit, Interesse) von gelingender Verständigung.
4.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen entdecken
Jahrgangsstufen 1/2
beschreiben Unterschiede zwischen Alltags- und Bildungssprache bezüglich Wortwahl und Satzbau, auch im Hinblick auf Dialekt.
vergleichen anhand ausgewählter Beispiele andere Sprachen und Schriftsysteme (z. B. Dialekte, andere Erstsprachen der Mitschülerinnen und Mitschüler, Schriften anderer Schriftsprachen in den Herkunftsfamilien), um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken sowie Vielfalt wertzuschätzen.
Jahrgangsstufen 3/4
beschreiben und vergleichen Aspekte konzeptioneller Mündlichkeit (z. B. in Werbetexten, SMS, Chat, Mail) und konzeptioneller Schriftlichkeit (z. B. in Zeitungsartikeln, Sachtexten).
beschreiben anhand von Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen und Schriftsystemen im eigenen Umfeld (z. B. von Standardsprache, Dialekten, Jugendsprache, unterschiedlichen Herkunftssprachen, Englisch, Blindenschrift, Gebärdensprache) und nutzen ihre Einsichten zur Erweiterung ihrer Sprachbewusstheit.
4.3 Sprachliche Strukturen in Wörtern, Sätzen, Texten untersuchen und verwenden
Jahrgangsstufen 1/2
unterscheiden Vokale und Konsonanten, um Laute und den Aufbau von Silben richtig zu beschreiben.
finden in Wörtern häufig wiederkehrende Wortbausteine (z. B. Vorsilben un-, ver-, vor-, oder Endsilben -en, -er, -el), um Lesen und Schreiben zu automatisieren.
finden in Wörtern der gleichen Wortfamilie den Wortstamm als gemeinsamen Wortbaustein (z. B. fahren, Fahrrad, fahrbar).
nutzen Zusammensetzungen als Mittel der Wortbildung (z. B. Zusammensetzungen aus Nomen), um sich präzise auszudrücken und Sprache abwechslungsreich und kreativ verwenden zu können.
verwenden Verben in der passenden Personalform.
nutzen Adjektive, um genau zu beschreiben und wirkungsvoll zu erzählen (z. B. indem sie den Nominalkern erweitern: das Haus, das blaue Haus, das neue blaue Haus).
bestimmen Nomen, Verben und Artikel, indem sie Strategien anwenden (z. B. in die Mehrzahl setzen und im Satzzusammenhang Artikel davorstellen, Personalform bilden).
nutzen Wortschatzalternativen in Bezug auf häufig gebrauchte Wörter (z. B. Wortfelder gehen, sagen).
erfassen den Satz als Sinneinheit, halten Satzgrenzen ein und setzen ein Satzschlusszeichen.
orientieren sich in Texten mithilfe der Begriffe Überschrift, Zeile, Spalte und Absatz.
verwenden beim Untersuchen, Beschreiben und Anwenden von sprachlichen Strukturen die zutreffenden Begriffe.
Jahrgangsstufen 3/4
bilden unter Verwendung verschiedener Wortbausteine (Wortstamm, Vorsilben, Nachsilben) mehrfach zusammengesetzte Wörter (z. B. unaufmerksam).
ändern Wortbedeutung und Wortart bewusst durch Wortbausteine und beschreiben die Gesetzmäßigkeiten (z. B. verlernen – erlernen, klug – Klugheit).
bilden Wortfamilien und beschreiben Auffälligkeiten, auch hinsichtlich einer Änderung des Stammvokals (z. B. singen – Gesang, trinken – Getränk).
verwenden Zusammensetzungen als Mittel der Wortbildung (z. B. zusammengesetzte Namenwörter aus Nomen, Verben und Adjektiven) und beschreiben die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Artikel und Wortart richten.
verwenden Verben in den verschiedenen Zeitformen in angemessener Weise (z. B. beim Schreiben eigener Texte).
bestimmen die Merkmale von Nomen, Adjektiven, Artikeln, Pronomen (z. B. Geschlecht, Fall) und Verben (z. B. Personalform, Zeitstufe), indem sie sie variieren, und wenden sie in eigenen Texten richtig an.
wählen beim Schreiben und Sprechen je nach Kontext passende Wörter aus Wortfeldern (z. B. sehen, essen, Gebäude).
markieren wörtliche Rede innerhalb von Sätzen durch Anführungszeichen und schließen den Redebegleitsatz vor und nach der wörtlichen Rede mit richtigen Satzzeichen an.
nutzen beim Sprechen und Schreiben die Funktion unterschiedlicher Satzarten, beschreiben deren Wirkungen und setzen passende Satzzeichen.
verknüpfen Sätze sinnvoll (auch mit geläufigen Bindewörtern), um sich beim Sprechen und Schreiben genau auszudrücken.
verändern Sätze durch Umstellen, Ersetzen, Weglassen, Erweitern und Verkürzen von Satzgliedern, um ihre Sprachbewusstheit und ihre Ausdrucksfähigkeit beim Sprechen und Schreiben zu erweitern.
beschreiben die Abhängigkeit der Satzglieder vom Prädikat und bestimmen das Subjekt, Satzergänzungen (Objekte) sowie Orts- und Zeitangaben.
beschreiben die Veränderungen des Falls bei Artikeln, Nomen und Adjektiven, die mit der Verwendung im Satz zusammenhängen (z. B. Das kleine Kind liest. – Sie gibt dem kleinen Kind ein Buch.) und beachten sie in ihrem eigenen Sprachgebrauch.
untersuchen Texte (auch selbst verfasste) und beschreiben, welche sprachlichen Gestaltungsmittel (z. B. wörtliche Rede) und Textmerkmale (z. B. Absätze, Zwischenüberschriften) für erzählende, informierende und argumentierende Texte typisch sind.
verwenden beim Untersuchen, Reflektieren und Anwenden von sprachlichen Strukturen die zutreffenden Begriffe.
4.4 Richtig schreiben
Jahrgangsstufen 1/2
nutzen den Grundwortschatz für die Jahrgangsstufen 1 und 2, um Rechtschreibstrategien bewusst zu üben und sich Schreibungen einzuprägen.
zeigen Rechtschreibbewusstsein, indem sie nachfragen, Strategien und Rechtschreibkenntnisse gezielt anwenden sowie eigene Schreibungen überprüfen und berichtigen.
üben Rechtschreibung entsprechend eigener Lernbedürfnisse mithilfe eines individuellen und klassenbezogenen Übungswortschatzes (z. B. mit Lernwörterkartei oder alphabetischen Wörterlisten).
schreiben planvoll und fehlerlos ab und finden Fehler durch Vergleichen mit der Vorlage.
nutzen das Alphabet beim Nachschlagen in Wörterverzeichnissen und Wörterbüchern.
schreiben Wörter des Häufigkeitswortschatzes richtig.
schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit Rechtschreibbesonderheiten richtig.
schreiben lauttreue Wörter, indem sie silbisch mitsprechen und dabei auf die natürliche Betonung achten.
nutzen die Unterscheidung von Vokalen und Konsonanten, um den Vokal als Silbenkern zu bestimmen.
schreiben unbetonte Endsilben (Konsonant + <e>, <el>, <er>, <en>) richtig.
unterscheiden Lautqualitäten gleich geschriebener Vokale (z. B. Ofen – offen, Esel – Ente).
beachten die Verschiedenheit von Schreibung und Aussprache bei Buchstabengruppen (z. B. <St>/<st>, <Ei>/<ei>).
überprüfen durch genaues Lautieren und Hören die richtige Schreibung bei <r> nach Vokal (z. B. packen – parken, Pate – Partner).
schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit <ie> regelgerecht (z. B. indem sie die Lautqualität und die Position am Ende der betonten Stammsilbe überprüfen).
schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit Doppelkonsonanten in der Wortmitte richtig (z. B. indem sie silbisch mitsprechen und die Lautqualität überprüfen).
finden gleiche Wortstämme in Wörtern und schreiben Umlaute und Verhärtungen richtig (z. B. indem sie ein- und zweisilbige Wortformen verbinden: Haus – Häuser, legen – legt, rot – rote).
schreiben häufig vorkommende Silben richtig (z. B. ver-, vor-).
wenden Strategien zum Erkennen von Nomen an (z. B. indem sie die Artikelprobe im Satzzusammenhang anwenden oder die Mehrzahl bilden).
wenden Strategien zum Erkennen von Verben an (z. B. indem sie Personalformen bilden).
achten auf die Großschreibung am Satzanfang.
Jahrgangsstufen 3/4
üben Rechtschreibung anhand des verbindlichen Grundwortschatzes für die Jahrgangsstufen 3 und 4.
schreiben gängige Schreibungen (z. B. Wörter mit Konsonantenverdoppelung, Auslautverhärtung) routiniert richtig.
zeigen Rechtschreibbewusstsein bei eigenen Aufzeichnungen, indem sie selbständig auf Richtigschreibung achten und sich korrigieren.
trainieren Rechtschreibung entsprechend eigener Lernbedürfnisse (z. B. mit Lernwörterkartei) mit einem kontinuierlich erweiterten individuellen Übungswortschatz.
schreiben routiniert, zügig und fehlerlos von einer Vorlage ab.
überarbeiten eigene Texte mithilfe eines Wörterbuches, ggf. auch mit Rechtschreibhilfen des Computers.
schreiben häufig gebrauchte Wörter mit nicht-regelhaften Rechtschreibbesonderheiten (z. B. aus eigenen Texten) richtig.
trennen Wörter nach Schreibsilben am Zeilenende, auch am Silbengelenk (z. B. di-cke).
nutzen Silben und Klangunterschiede der Vokale (Qualität oder Länge), um sich Schreibungen zu erschließen (z. B. doppelter Konsonant oder <ie> als regelhafte Schreibungen).
übertragen die Schreibweise von Wortstämmen auf verwandte Wörter (z. B. schieben – Schubkarre).
nutzen Wortbausteine (z. B. -ung, -ig, -lich) um die Wortart zu bestimmen.
erweitern den Nominalkern (z. B. der Ball, der rote Ball, der rote neue Ball), um die Großschreibung des Nomens zu erkennen.
wenden Strategien zum Erkennen von Adjektiven an (z. B. steigern, vergleichen).
nutzen den Satzzusammenhang, um flektierbare Wörter richtig zu schreiben.
schreiben Wortzusammensetzungen mit Fugenelement richtig (z. B. Hilfsverb, Arbeitsblatt).
verbinden ein- und zweisilbige Wortformen, um die Schreibung von Verhärtung, Umlautung, Konsonantenverdopplung und <ie>-Schreibung abzuleiten.
kombinieren Erkenntnisse zu Wortstämmen mit grammatischen Überlegungen zur Wortart (z. B. Schreibblock – schreiben, der Block).
1.2 Zu und vor anderen sprechen
Jahrgangsstufe 5
erzählen zusammenhängend und lebendig (z. B. im Gesprächskreis), berichten strukturiert, themen- sowie adressatenbezogen und begründen ihre Meinungen (z. B. Gruppenberichte, Kurzreferate).
unterstützen kurze Vorträge (z. B. erlernte Gedichte, Sachthemen) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache (z. B. Gestik, Mimik).
reflektieren kriteriengeleitet einen Vortrag im Hinblick auf Inhalt und Körpersprache.
Jahrgangsstufe 6
erzählen unter Verwendung erzählerischer Mittel (z. B. zusammenhängender Aufbau, deutlich erkennbarer Erzählkern) anschaulich, berichten sachlich und prägnant, begründen Aussagen logisch (z. B. kurze Beiträge, Präsentationen).
unterstützen kurze Vorträge (z. B. erlernte Gedichte, Gruppenberichte, Kurzreferate) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache (z. B. Körperhaltung, Blickkontakt) und Medien, um Verständlichkeit und Aufmerksamkeit zu erhöhen.
reflektieren und bewerten einen Vortrag und beziehen sich dabei auf inhaltliche Aspekte, den bewussten Einsatz von Körpersprache sowie auf die Art der Vortragsweise.
Jahrgangsstufe 7
erzählen lebendig, berichten prägnant in korrekter Abfolge und begründen Aussagen und Meinungen nachvollziehbar (z. B. bei Gruppenpräsentationen, Referaten und der Vorstellung von Projektergebnissen).
unterstützen ihren Vortrag zu einem selbst gewählten Thema (z. B. Sachthema oder Literatur) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache, Körperhaltung und Sprechverhalten (z. B. Betonung, Lautstärke, Sprechtempo) sowie illustrierenden Einsatz von Medien (z. B. Bilder, digitale Medien).
reflektieren eigenes Vortragsverhalten und geben kriteriengeleitet Feedback.
Jahrgangsstufe 8
erzählen und berichten in entsprechenden Sprechsituationen folgerichtig mit den jeweils passenden sprachlichen Mitteln und argumentieren logisch, um Zusammenhänge mit Blick auf Adressaten deutlich zu machen (z. B. Bewerbungsgespräch).
bei der Planung von Vorträgen und Präsentationen zu selbst gewählten Themen (z. B. Betriebspraktikum, Übungsprojekte) berücksichtigen sie auch Körpersprache, Zuwendung zu den Adressaten und differenziertes Sprechverhalten sowie geeignete Medien zur Illustration und Information.
reflektieren eigenes und fremdes Vortragsverhalten nach vorgegebenen Kriterien, um im Anschluss fundiert Feedback (z. B. zu einer Präsentation) zu geben.
Jahrgangsstufe 9
leisten freie Redebeiträge, indem sie auch anekdotisch bzw. humorvoll erzählen, sachlogisch und prägnant berichten und in darstellenden und appellativen Sprechsituationen adressatengerecht argumentieren.
gestalten umfassend recherchierte und sachlogisch strukturierte Vorträge und Präsentationen (z. B. für die Projektprüfung) und berücksichtigen bei Planung und Gestaltung adressaten- sowie situationsbezogene Körpersprache, Rhythmisierung, differenziertes Sprechverhalten und strukturierende sowie veranschaulichende Medien (z. B. Präsentationsprogramm, Mindmap).
reflektieren eigenes und fremdes Gesprächsverhalten nach selbst erarbeiteten Kriterien und geben fundiert Feedback.
Jahrgangsstufe 10
entscheiden sicher zwischen situativ erzählendem oder berichtendem Darstellungsstil, setzen die passenden mündlichen Sprachmittel und einen angemessenen Wortschatz ein, wählen die adressatenrelevante Sprachebene und präsentieren argumentierend bzw. appellativ (z. B. Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen).
präsentieren frei, nutzen bei komplexeren Präsentationen Strukturierungshilfen (z. B. Stichwortzettel, Präsentationsprogramme) und setzen ihre Sprechweise zielgerichtet mit Blick auf die Wirkungsabsicht ein, wobei sie den Situations- und Adressatenbezug beachten und den Vortrag durch informationstragende und veranschaulichende Präsentationsmedien unterstützen.
beurteilen und bewerten selbständig eigenes und fremdes Vortragsverhalten, indem sie Feedbackmethoden gezielt nutzen und konkrete Alternativen anbieten.
1.3 Mit anderen sprechen
Jahrgangsstufe 5
wenden erarbeitete Gesprächsregeln und Höflichkeitsformen an.
setzen sich konstruktiv mit Beiträgen anderer auseinander, indem sie gezielt nachfragen, Rückmeldungen geben, einen eigenen Standpunkt finden und ihre Meinung begründen.
nehmen aktiv an Gesprächen teil (z. B. Gesprächskreis).
klären Anliegen einvernehmlich und lösen Konflikte verbal angemessen.
führen mit der Lehrkraft und in Kleingruppen Lerngespräche über ihren Lernstand und Lernfortschritt.
Jahrgangsstufe 6
reagieren in Alltagsituationen flexibel sowie adressatenbezogen, beachten Gesprächsregeln und Umgangsformen, setzen auch nonverbale Äußerungsformen ein und bewerten diese (z. B. Körpersprache).
setzen sich im Partner- und Kleingruppengespräch konstruktiv mit Beiträgen anderer auseinander, indem sie gezielt nachfragen, zustimmen oder Beiträge ergänzen, Informationen austauschen, Argumente anführen, ihren eigenen Standpunkt vertreten.
planen Gesprächsbeiträge und nehmen aktiv an Gesprächen teil.
reflektieren in Lerngesprächen gesetzte Ziele und erreichte Ergebnisse, bewerten ihren Lernerfolg und setzen sich angemessene Ziele.
Jahrgangsstufe 7
reflektieren Gesprächsverhalten anhand von Kriterien (z. B. Situationsangemessenheit, Höflichkeit) und reagieren in Alltagssituationen flexibel und adressatenbezogen (z. B. Arbeitsplatzerkundung, Interview).
setzen sich in Partner- und Kleingruppengesprächen gegenseitig wertschätzend mit Beiträgen anderer konstruktiv auseinander und sprechen dabei der Situation angemessen (z. B. Dialekt, Umgangssprache, Standardsprache). Konfliktgespräche führen sie lösungsorientiert, senden Ich-Botschaften und akzeptieren verschiedene Standpunkte.
planen längere Gesprächsbeiträge und moderieren angeleitet kurze Diskussionsrunden.
beschreiben ihre Lernstrategien, geben Rückmeldung über ihren Lernstand, bewerten ihr eigenes Lernen und setzen sich angemessene neue Ziele.
Jahrgangsstufe 8
führen konstruktiv Gespräche, indem sie sich auf die Situation vorbereiten und bei Unklarheiten nachfragen.
reflektieren die Angemessenheit eigener und fremder Gesprächsbeiträge und gehen auf die Gesprächspartnerin bzw. den Gesprächspartner ein (z. B. Bewerbungsgespräch, Telefonate). Sie verhalten sich dabei auch nonverbal der Situation angemessen.
gehen durch gezieltes Nachfragen, Zusammenfassen oder Ergänzen auf Gesprächsbeiträge anderer ein und finden ggf. Kompromisse.
führen Gespräche in einer an der jeweiligen Gesprächspartnerin bzw. am jeweiligen Gesprächspartner und der Situation orientierten Sprachebene (z. B. Standardsprache, Dialekt, Soziolekt, schulische Fachsprache).
planen und leiten Diskussionsrunden und reflektieren anschließend die Gespräche.
reflektieren eigenes und fremdes Lernverhalten versiert, geben Rückmeldung über den jeweiligen Lernstand und planen weiteres Lernen strukturiert.
Jahrgangsstufe 9
beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und führen schulische und außerschulische Gespräche versiert. Sie verhalten sich auch nonverbal der Situation angemessen.
reflektieren ihr eigenes und das Gesprächsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kriterienorientiert, indem sie beobachten, werten und Rückmeldung geben.
vertreten begründet ihre eigene Meinung, indem sie z. B. auf Gesprächsbeiträge eingehen, sie zusammenfassen, ergänzen und gegeneinander abwägen, verschiedene Standpunkte akzeptieren, geeignete Lösungsstrategien finden und Kompromisse schließen. Sie wählen die passende Sprachebene versiert und berücksichtigen Inhalts- und Beziehungsebene (z. B. durch Arbeit mit dem Vier-Ohren-Modell).
leiten und moderieren versiert Gespräche, fassen Zwischenergebnisse zusammen, stellen Argumente gegenüber, führen Entscheidungen oder Kompromisse herbei und reflektieren im Anschluss die Gespräche.
reflektieren kritisch ihr Lernverhalten sowie das ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, führen Lerngespräche und bewerten ihren Lernerfolg. Davon ausgehend setzen sie sich angemessene Ziele, um Lernstrategien zu verbessern.
Jahrgangsstufe 10
beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und führen diese unter Beachtung sowohl verbaler und nonverbaler Gesprächstechniken als auch der Wechselbeziehungen von eigenem und fremdem Gesprächsverhalten.
reflektieren kriterienorientiert und kritisch eigenes sowie fremdes Gesprächsverhalten und geben konstruktiv Rückmeldung.
diskutieren und debattieren, gehen dabei sachlich auf die Gegenposition ein, wählen die entsprechende Sprachebene und berücksichtigen dabei Inhalts- und Beziehungsebene.
planen, leiten und moderieren selbständig und versiert Gespräche und reflektieren diese.
übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess, reflektieren und bewerten ihn kritisch im Hinblick auf die Abschlussprüfung.
1.4 Szenisch spielen
Jahrgangsstufe 5
stellen Situationen und fiktive Erlebnisse szenisch dar, indem sie sich in unterschiedliche Rollen einfühlen und gestaltend sprechen. Dabei setzen sie deutliche Artikulation und angemessenes Sprechtempo (z. B. Pausen) ein.
beschreiben aus der Beobachtung die Wirkung des Spiels anderer (z. B. Stimme, Gestik) auf das Publikum.
adaptieren kurze Szenen (z. B. Filmausschnitte, Märchen, Fabeln) und stellen Figuren und Charaktere dar.
Jahrgangsstufe 6
versetzen sich in eine Rolle nach literarischen Vorlagen (z. B. kurzer Erzähltext, auch als Hörbuchausschnitt, Filmsequenz), stellen sie unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven szenisch dar und setzen verschiedene akustische Gestaltungsmittel ein.
sprechen deutlich artikuliert und nutzen Stimmmodulation und ‑melodie rollengerecht hinsichtlich Tonhöhe, Tonhöhenverlauf, Satzmelodie, Lautstärkenwechsel.
spielen mit selbst weiterentwickelten gestalterischen Elementen und geben Rückmeldung zur Rolleninterpretation (z. B. hinsichtlich Darstellung und Wirkung).
erfinden kurze Szenen, die sie mit Lernpartnerinnen und Lernpartern reflektieren und zeigen so ein tieferes Verständnis für Charaktere.
Jahrgangsstufe 7
setzen geeignete Sequenzen aus Jugendbüchern, Filmen oder Computerspielen szenisch um, verwenden verschiedene akustische Gestaltungsmittel und interpretieren Rollen, indem sie Gefühle und Charaktere der Figuren darstellen.
spielen Rollen mit erweitertem Darstellungsrepertoire (z. B. mimischer Ausdruck, Einsatz von Requisiten) und gelangen so zu einem tieferen Textverständnis.
reflektieren szenische Umsetzungen, beschreiben die Wirkung der verschiedenen Gestaltungsmittel und geben Rückmeldung zur Rolleninterpretation.
Jahrgangsstufe 8
setzen sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen in Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst ein (z. B. in Rollenspielen und Bewerbungsgesprächen).
reflektieren szenische Umsetzungen (z. B. nach einem Theaterbesuch), üben konstruktiv Kritik in Bezug auf Ausdruck, Mimik, Körperhaltung sowie Gestik und zeigen Handlungsalternativen auf.
adaptieren gestalterische Texte aus Jugendbüchern oder Kurzgeschichten und setzen verschiedene Gestaltungsmittel ein.
Jahrgangsstufe 9
setzen nach der Auseinandersetzung mit medial unterschiedlich vermittelten Texten sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen bewusst ein und praktizieren unterschiedliche Formen szenischen Darstellens.
reflektieren szenische Darstellungen (z. B. Theaterbesuch), beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich der stimmlichen Variation, des Ausdruck in Mimik, Gestik sowie Körperhaltung und diskutieren Handlungsalternativen.
stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar, unterstützen Aussagen durch ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, nonverbalen sowie stimmlichen Mitteln, sind sich deren Wirkung bewusst und setzen diese auch im Alltag ein (z. B. telefonisches oder direktes Bewerbungsgespräch).
Jahrgangsstufe 10
stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar und setzen dabei verschiedene Ausdrucksformen und sprechgestaltende Mittel bewusst ein.
reflektieren szenische Darstellungen und beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich stimmlicher Variation, Ausdruck in Mimik, Gestik und Körperhaltung.
nutzen zur Adaption von Texten ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, körpersprachlichen und stimmlichen Mitteln.
2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
Jahrgangsstufe 5
erfassen Wörter und Satzteile, beherrschen den Zeilenübergang und lesen in angemessenem Tempo.
lesen Texte unter Anleitung sinnbetont vor und beachten Sätze und Satzteile als Sinneinheiten (z. B. für Rhythmik, wörtliche Rede).
erfassen altersgemäße kontinuierliche und diskontinuierliche Texte mithilfe einfacher Lese- und Texterschließungsstrategien (z. B. Fragen formulieren, Schlüsselwörter unterstreichen, unbekannte Wörter nachschlagen).
formulieren Leseerwartungen an pragmatische sowie literarische Texte und nutzen ihre Textsortenkenntnis.
begründen und überdenken ihre Lesevorlieben (z. B. im Rahmen einer Buchvorstellung).
Jahrgangsstufe 7
lesen flüssig und genau auch anspruchsvollere Texte, beachten inhaltliche Abschnitte, erkennen die Gliederung und erfassen den Text als Ganzes.
tragen Texte selbständig rhythmisch gestaltend und sinnentsprechend vor und achten dabei z. B. auf Betonung und Lautstärke.
erschließen kontinuierliche und diskontinuierliche Texte durch Strategien (z. B. Ordnen von Informationen, abschnittsweise Wiedergabe von Inhalten).
Jahrgangsstufe 8
lesen informationsentnehmend und sinnkonstruierend, flüssig und genau.
tragen Texte rhythmisch und sinngestaltend unter Verwendung von Gestik, Klanggestaltung oder musikalischer Untermalung vor (z. B. Vorleseprojekte).
verwenden zur Erschließung kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte verschiedene Lesetechniken und ‑strategien (z. B. Erkennen einfacher Superstrukturen, Belegen von Textaussagen).
nutzen angeleitet zur Textanalyse aus unterschiedlichen Medien recherchierte Zusatzinformationen (z. B. historischer oder thematischer Hintergrund).
Jahrgangsstufe 9
wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken (z. B. diagonales und reflektierendes Lesen) eigenständig in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an, visualisieren Gelesenes grafisch und strukturiert, um die Wirkung verschiedener Darstellungsweisen zu beschreiben.
recherchieren zu Texten zusätzliches Hintergrundwissen aus unterschiedlichen Medien und nutzen die Zusatzinformationen (z. B. biografischer oder historischer Kontext) für die Textinterpretation.
Jahrgangsstufe 10
wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken eigenständig in komplexen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an und erfassen dabei z. B. Textmuster.
nutzen zur Interpretation anspruchsvoller Texte aus unterschiedlichen Medien selbständig recherchiertes Hintergrundwissen (z. B. biografischer und/oder soziokultureller Hintergrund).
2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
erschließen kindgerechte Texte, indem sie den Handlungsverlauf in eigenen Worten wiedergeben sowie eigene Assoziationen und Erwartungen an das weitere Geschehen formulieren.
nutzen zur Deutung sprachliche Gestaltungsmittel (z. B. Metapher) sowie Verstehensoperationen (z. B. Gegensätze suchen) und verwenden Fachbegriffe (z. B. Strophe, Vers).
skizzieren literarische Figuren und Charaktere, um Motive und Beziehungen zu deuten.
unterscheiden epische Kleinformen wie Märchen und Fabel sowie Erzähltext und Gedicht anhand erarbeiteter Kriterien.
erfassen Inhalt und Gehalt eines Kinderbuchs, indem sie Handlungsmotive und Figurenkonstellation sowie zentrale Ereignisse aufzeigen (z. B. Tagebucheintrag, Dialog, Blog).
Jahrgangsstufe 6
arbeiten das zentrale Thema, die Intention und die Wirkung von altersgemäßen, lebensnahen Texten heraus.
beschreiben literarische Figuren und Räume, belegen ihre Deutungen mit Textstellen und diskutieren diese mit anderen.
unterscheiden selbständig bekannte literarische Kurzformen (z. B. Sage, Erzählung) anhand ihrer Merkmale, Motive und Intentionen.
erschließen ein Kinderbuch, indem sie eine Auswahl produktiver und analytischer Methoden anwenden (z. B. Perspektivenwechsel, Beschreibung der Protagonistinnen und Protagonisten).
erkennen typische analytische Elemente in literarischen Texten und benennen diese mit den korrekten Fachbegriffen (z. B. Erzählperspektive).
Jahrgangsstufe 7
erschließen literarische Texte, indem sie Figurencharakterisierungen vornehmen und Deutungen am Text mit Zitaten belegen.
unterscheiden epische, lyrische und dramatische Texte (z. B. Kurzgeschichte, Gedicht, Theaterstück), indem sie textsortenspezifische Merkmale benennen und nutzen für Analyse und Interpretation auch Angaben zu Autorin bzw. Autor und Entstehung.
erfassen grundlegende Handlungsstränge oder Handlungsräume literarischer Texte, belegen ihre Deutungen mit Zitaten und stellen ggf. Zusammenhänge zwischen verschiedenen Texten her.
analysieren ein modernes oder klassisches Jugendbuch, indem sie eine Auswahl produktiver und analytischer Methoden anwenden (z. B. Handlungsverlauf analysieren, Leerstellen durch Weiterschreiben füllen, Bildcollage erstellen).
wenden im Rahmen der Erschließung und der Analyse literarischer Texte Fachbegriffe an (z. B. Erzählweise, sprachliche Bilder).
Jahrgangsstufe 8
erschließen zunehmend anspruchsvolle, altersgemäße Texte, indem sie zentrale Aussagen herausarbeiten (z. B. in Textzusammenfassungen), Beziehungen zwischen den Figuren diskutieren und ihre Deutungen mit Zitaten belegen.
unterscheiden epische, lyrische und dramatische Texte (z. B. Kurzgeschichte, Gedicht, Theaterstück) anhand von textsortenspezifischen Merkmalen und reflektieren Zusammenhänge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit.
vergleichen unterschiedliche Darstellungsformen literarischer Werke wie Buch, Film oder Theateraufführung und werten ihren kulturellen Zugewinn.
präsentieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen (z. B. aus einem abgegrenzten Themenbereich) ausgewähltes Jugendbuch, das sie mithilfe einer Auswahl an produktiven und analytischen Methoden anhand eines Kriterienkataloges hinsichtlich Handlungssträngen, Motiven, Charaktereigenschaften und menschlichen Grundstimmungen wie Trauer und Glück erschließen.
wenden im Rahmen der Erschließung und Analyse von literarischen Texten Fachbegriffe sachgerecht an (z. B. Erzählperspektive, Raum- und Zeitgestaltung).
Jahrgangsstufe 9
deuten komplexe Texte, indem sie Erwartungen formulieren, ihre Interpretation mit Zitaten belegen, literarische Grundmuster und Figuren als Repräsentanten für Werthaltungen erkennen sowie sich mit anderen darüber austauschen.
unterscheiden literarische Formen, diskutieren ihre spezifische Wirkung und stellen Bezüge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit her.
nutzen Leseempfehlungen (z. B. Rezensionen, Bestsellerlisten) zur Auswahl eines Jugendbuchs und erschließen dessen Inhalt, indem sie produktive und analytische Methoden anwenden.
wenden im Rahmen der Erschließung und Analyse von anspruchsvollen literarischen Texten Fachbegriffe (z. B. zu sprachlichen Phänomenen wie rhetorischen Mitteln) sicher an.
Jahrgangsstufe 10
interpretieren auf der Basis erworbener literarischer Kategorien lyrische, epische und dramatische Werke aus dem Zeitraum vom Sturm und Drang bis zum 21. Jahrhundert fachgerecht.
vergleichen und reflektieren unterschiedliche Interpretationen eines literarischen Werkes (z. B. Theateraufführung, Literaturverfilmung) und entwickeln eigene Deutungshypothesen.
rezensieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen ausgewähltes literarisches Werk (z. B. klassische Literatur, Jugendliteratur).
nutzen zur Interpretation komplexer literarischer Texte ein umfangreiches Repertoire von Fachbegriffen (z. B. Euphemismus, Retardierung).
2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus kindgerechten pragmatischen Texten unterschiedlicher Medien und nutzen angeleitet ihr Vorwissen.
erschließen zentrale Textaussagen, indem sie wesentliche Inhalte von Abschnitten erfassen.
unterscheiden angeleitet Textsorten (Informations- und Appelltexte) nach Form und Funktion und werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte aus (z. B. kindgerechte Sachbücher, einfache Schaubilder).
orientieren sich bei Recherchen an Inhaltsverzeichnissen und bewerten angeleitet den Informationsgehalt unterschiedlicher Quellen (z. B. kindgerechte Sachbücher, Internetartikel).
Jahrgangsstufe 6
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus pragmatischen Texten unterschiedlicher Medien und gleichen dabei Inhalte mit ihrem Vorwissen ab.
erschließen Texte, indem sie Kernaussagen zentraler Abschnitte zusammenfassen.
erschließen einfache kontinuierliche sowie diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme) und unterscheiden kriteriengeleitet unterschiedliche Textsorten nach Form und Funktion (z. B. Appelltexte, Instruktionstexte).
nutzen Inhaltsverzeichnisse und Suchmaschinen zur Orientierung sowie zur Recherche und vergleichen den Informationsgehalt unterschiedlicher Quellen (z. B. kindgerechte Sachbücher, Internetartikel) hinsichtlich Inhalt und Intention.
Jahrgangsstufe 7
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus sachorientierten und berufsorientierenden Texten unterschiedlicher Medien.
werten anhand von Leitfragen kontinuierliche und einfache diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme, Formulare) aus, unterscheiden und nutzen Informations-, Instruktions- und Appelltexte unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Kommentar, Gesetz).
ziehen Vergleiche zwischen komplexeren themengleichen Texten und nutzen zur Texterschließung kriterienorientiert Inhaltsverzeichnisse, Glossare oder Zusammenfassungen.
erkennen und beurteilen kriterienorientiert Intention und Adressatenbezug von Texten aus verschiedenen Print- und Onlinemedien (z. B. Jugendzeitschriften, Lexika), auch anhand der verwendeten Sprachebene.
Jahrgangsstufe 8
verwenden lebensrelevante und berufsbezogene Informationen aus anspruchsvollen, auch selbst recherchierten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten aus unterschiedlichen Medien zur Betrachtung von Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
unterscheiden weitgehend selbständig journalistische Textsorten (z. B. Nachricht, Kommentar, Reportage) unter Einbeziehung ihrer Funktionen (z. B. Information, Wertung) und belegen angeleitet ihre Deutung mit Zitaten.
vergleichen themengleiche Texte und arbeiten mithilfe von Lesestrategien (z. B. selektives Lesen) wesentliche Textaussagen aus anspruchsvolleren Texten heraus.
erkennen anhand von Leitfragen die Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Kommentare in einer Zeitung, im Fernsehen oder im Internet).
Jahrgangsstufe 9
entnehmen aus anspruchsvollen Texten unterschiedlicher Medien gezielt Informationen zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensbedeutsamen, auch berufsorientierenden Themen).
werten zu einem vorgegebenen Thema kontinuierliche und diskontinuierliche Texte aus unterschiedlichen Medien aus, indem sie die Textfunktion analysieren, wesentliche Textaussagen unter der Verwendung von Zitaten herausarbeiten und begründet Schlussfolgerungen ziehen.
erkennen und beurteilen die Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Information, Kritik, Appell) und deuten sie unter Einbeziehung der Sprachcodes hinsichtlich ihres Informationsgehalts.
Jahrgangsstufe 10
nutzen komplexe pragmatische Texte aus unterschiedlichen Medien zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensrelevanten, berufsorientierenden Themen).
werten selbständig, sicher und kritisch den Informationsgehalt komplexer kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte auch unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Informationstexte, Appelltexte, Deklarationstexte) und ziehen daraus begründete Schlussfolgerungen.
erkennen die Intention eines Textes, indem sie zwischen Information und Wertung unterscheiden, Zusammenhänge zwischen Textmerkmalen, unterschiedlichen Sprachcodes, biografischem oder soziokulturellem Hintergrund der Autorin bzw. des Autors herstellen, aber auch Leseerwartungen und ‑wirkungen reflektieren.
2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
erfassen angeleitet die Absicht einfacher medialer Formen (z. B. Werbeanzeigen in Kinderzeitschriften).
erkennen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand des Verhaltens der Protagonistinnen und Protagonisten (z. B. in Kinderserien oder Hörspielen).
erkennen und werten angeleitet sprachliche und nichtsprachliche Darstellungsmittel unterschiedlicher Print- und Hörmedien und nutzen diese für eigene kurze Produktionen.
wählen Print- und Hörmedien (z. B. aus Bibliotheken) begründet aus und nutzen sie zur anregenden und genussvollen Freizeitgestaltung.
reflektieren ihren Medienkonsum und seine Folgen (z. B. anhand eines Fernsehprotokolls) und entwickeln so ein Bewusstsein für den sinnvollen Konsum.
verwenden bei der digitalen Kommunikation (z. B. Kurznachrichten) eine angemessene, medienspezifische Sprache und beachten die allgemeinen Persönlichkeitsrechte von Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartnern.
Jahrgangsstufe 6
unterscheiden Verständlichkeit und Intention verschiedener medialer Darstellungen (z. B. Unterhaltungs- und Informationsfunktion in Kindermagazinen).
erkennen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen (z. B. Handlung in Kinderfilmen oder Hörspielen).
erfassen und bewerten wesentliche Darstellungsmittel sowie grundlegende Elemente der Sprache einfacher audiovisueller Medien (z. B. kurze Filmsequenzen) und nutzen dies für eigene kleine Produktionen.
wählen Print- und Hörmedien sowie Filme (z. B. aus einer Bibliothek, Mediathek) begründet aus und nutzen sie zur angemessenen, genussvollen Freizeitgestaltung.
reflektieren über Art und Umfang der eigenen Mediennutzung anhand von Leitfragen und entwickeln dadurch ein Bewusstsein für den sinnvollen Konsum.
beurteilen in alterstypischen digitalen Kommunikationsmedien die spezifische Sprache sowie die adäquaten medialen Mittel und sind sich der Gefahren und Risiken des Mediengebrauchs (z. B. Cybermobbing, Datenschutz) bewusst.
Jahrgangsstufe 7
beurteilen anhand von Leitfragen die Verständlichkeit, den Aufbau sowie den Informationsgehalt unterschiedlicher medialer Darbietungsformen.
erkennen in verschiedenen medialen Darstellungsformen anhand eines Kriterienkatalogs Möglichkeiten der Verfälschung sowie der Vermischung von Realität und Fiktion und reflektieren die Wirkungsabsicht.
erkennen grundlegende audiovisuelle Darstellungsmittel.
wählen zur genussvollen Freizeitgestaltung situationsangemessen unterschiedliche Medien (z. B. Buch, Film, Computerspiel) aus.
reflektieren ihren Medienkonsum (z. B. anhand eines Internetprotokolls) und entwickeln ein Bewusstsein für den sinnvollen Umgang mit unterschiedlichen Medien.
nutzen digitale Medien mit ihren spezifischen Sprachcodes adressatenbezogen und verantwortungsbewusst, indem sie wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen beachten.
verwenden zur Veranschaulichung von Arbeitsergebnissen (z. B. Präsentation zu einfachen literarischen und pragmatischen Texten) angeleitet geeignete grafische Darstellungsmittel (z. B. Zwischenüberschriften, Tabellen) und zur kreativen Produktion (z. B. Hörspiel, Kurznachrichten) geeignete einfache technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 8
erkennen die Wirkungsabsichten unterschiedlicher Medien (z. B. Unterhaltung, Information, Manipulation) durch die Auseinandersetzung mit den jeweils eingesetzten Gestaltungsmitteln (z. B. Sprachebene, Bildauswahl, musikalische Hinterlegung).
beurteilen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand von Leitfragen (z. B. Computerspiele, Infotainment).
unterscheiden und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel in verschiedenen medialen Darbietungsformen (z. B. Vergleich von Textvorlage mit verschiedenen filmischen Umsetzungen) und nutzen dies zur eigenen Produktion.
nutzen geeignete Medien (z. B. aus Bücherei, Mediathek) zur Freizeitgestaltung sowie zum Mediengenuss.
planen ihren Medienkonsum mithilfe von Programmvorschauen (z. B. Kino- und Theaterprogrammen) und bewussten Zeitfenstern für Internet und soziale Netzwerke.
verwenden die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke verantwortungsbewusst und beachten dabei wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen im Umgang mit Medien.
verwenden bei der Präsentation von Arbeitsergebnissen zu literarischen Texten oder Sachthemen mithilfe von Leittexten geeignete grafische Darstellungsmittel (z. B. Diagramme, Abbildungen) und zur kreativen Produktion (z. B. eigene Texte, Reportage, Filmszene) geeignete technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 9
prüfen und bewerten die Wirkung von ausgewählten Gestaltungsmitteln sowie die Vermischung von Realität und Fiktion in unterschiedlichen medialen Darstellungen (z. B. Reality-TV).
unterscheiden und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel unterschiedlicher medialer Darbietungsformen eines Stoffs (z. B. Vergleich von Computerspiel mit Film, Hörbuch, Graphic Novel oder Buch) und nutzen dies zur eigenen Produktion medialer Produkte.
nutzen geeignete Medien, die sie sich selbständig beschaffen (z. B. aus Bücherei, Mediathek), zur Freizeitgestaltung sowie zum alltäglichen Mediengenuss und reflektieren ihren Medienkonsum sowie seine Folgen kritisch. Dabei beziehen sie die Erfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler sowie empirisches Material aus verschiedenen Medien ein.
nutzen aktuelle digitale Medien und soziale Netzwerke eigenständig, kritisch sowie verantwortungsbewusst und beachten dabei wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen.
verwenden für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 10
zeigen Darstellungsmittel und wesentliche Elemente der Sprache audiovisueller und digitaler Medien und ihre Wirkung kritisch auf.
beurteilen selbständig Informations- und Wahrheitsgehalt unterschiedlicher medialer Darstellungsformen (z. B. Hypertexte, Infotainment, Film, Hörtext, Print- und Onlinezeitungen, Werbekommunikation, soziale Netzwerke) und werten deren Intention und Wirkung.
nehmen wertend Stellung zu unterschiedlichen medialen Darbietungsformen eines Themas oder einer literarischen Vorlage (z. B. Computerspiel, Film, Hörbuch, Graphic Novel und Buch).
unterscheiden Informations- und Unterhaltungsgehalt unterschiedlicher Medien und reflektieren den ästhetischen Genuss sowie den Freizeitwert von Medieninhalten.
reflektieren mithilfe der Auswertung von themenbezogen recherchierten Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. empirische Untersuchungen, Beiträge aus Fachzeitschriften) ihren Medienkonsum kritisch.
beurteilen und nutzen die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke kritisch und verantwortungsbewusst, unter Beachtung wesentlicher rechtlicher und sozialer Grundlagen und verwenden deren spezifische Sprache bewusst und adressatenbezogen.
nutzen digitale Medien selbständig und zielorientiert zur Präsentation von komplexen Sachverhalten und anspruchsvollen literarischen Themen sowie zur ästhetischen Produktion.
3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. -fähigkeiten verfügen
Jahrgangsstufe 5
schreiben in gut lesbarer Handschrift in einer angemessenen Geschwindigkeit und verwenden auch Druckbuchstaben (z. B. beim Beschriften von Skizzen und Diagrammen).
erkennen eine korrekte Körper- und Stifthaltung und korrigieren sich angeleitet.
nutzen angeleitet Möglichkeiten, um Texte übersichtlich und optisch ansprechend zu gestalten (z. B. auf der Heftseite, bei Briefen, bei Plakaten).
erstellen elektronische Textdokumente und verwenden zur optisch ansprechenden Darstellung einfache Formatierungsmöglichkeiten (z. B. Textausrichtung, Schriftgestaltung, Absätze).
füllen einfache, schulbezogene Formulare angeleitet aus (z. B. Bibliotheksausweis).
erkennen anhand von Textvorbildern grundlegende Strukturen und Gestaltungsmittel von erzählenden, informierenden, appellierenden und argumentierenden Texten und nutzen diese für das Verfassen eigener Texte.
Jahrgangsstufe 7
schreiben in einer individuell ausgeprägten, gut lesbaren Handschrift und unterscheiden bezüglich der Form den jeweiligen Verwendungszusammenhang (z. B. Notizen, Reinschriften).
strukturieren und gestalten einfache altersgemäße Sachverhalte in Form von kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Texten (z. B. Blattaufteilung, Rand) und nutzen beim Verfassen von Texten mit Blick auf Adressaten- und Situationsbezug angeleitet das entsprechende Medium (digital versus nichtdigital).
füllen häufig benutzte Formulare des Alltags angeleitet aus und verfassen einfache formale Schreiben (z. B. Zeitungsannonce, kurzer Geschäftsbrief).
kennzeichnen angeleitet Übernahmen (Zitate) aus pragmatischen oder literarischen Texten.
Jahrgangsstufe 8
strukturieren und gestalten auch komplexe Sachverhalte in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten und nutzen dabei zielgerichtet die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme).
füllen häufig benutzte Formulare weitgehend selbständig aus, auch digital.
integrieren unter Anleitung Zitate und indirekte Rede formgerecht und zweckentsprechend in eigene Texte.
Jahrgangsstufe 10
nutzen zielgerichtet und situationsangemessen neben der gut lesbaren Handschrift digitale Medien zur eigenen Textproduktion und wählen für eine textkohärente Darstellung spezifische Gestaltungselemente (z. B. Layout, Hypertext-Elemente).
füllen unterschiedliche Formulare selbständig auch digital aus.
integrieren Zitate formal und syntaktisch korrekt sowie sachlogisch in eigene Texte und fügen auch Quellen formgerecht in den Textfluss ein.
4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
Jahrgangsstufe 5
verstehen und verwenden angeleitet gebräuchliche Begriffe aus schulischen Fachsprachen (z. B. in Texten aus Sachfächern).
unterscheiden zwischen Standard- und Umgangssprache.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdwörtern (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und ihren deutschen Entsprechung fest, um ihre Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.
erkennen einfache sprachliche Bilder in ihrer übertragenen Bedeutung (z. B. in literarischen Texten) und können diese im eigenen Sprachhandeln situationsbedingt anwenden.
analysieren Texte und weitere Medien, auch digitale Formate, im Hinblick auf die Verwendung unterschiedlicher Wortarten und beurteilen deren Wirkung.
Jahrgangsstufe 6
verwenden und verstehen gebräuchliche Begriffe aus Fachsprachen (z. B. aus Sachfächern).
unterscheiden die Verwendungszusammenhänge von Standard- und Umgangssprache oder ggf. Dialekt und nutzen diese Kenntnis zur Auswahl der richtigen Sprachebene.
sind sich der Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Satzlängen) bewusst und wenden beide Sprachvarianten sachgerecht an.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdsprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. typische Floskeln).
verstehen die Wirkung von Vergleichen, erklären die Bedeutung gängiger Redensarten sowie Sprichwörter und verwenden diese bei eigenem Sprachhandeln.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen auditiven und audiovisuellen Medien im Hinblick auf die Verwendung von Wortschatz und Satzarten fest (z. B. Nominalstil, Fachbegriffe) und erkennen deren Wirkung in Bezug auf die Kommunikationsabsicht (z. B. Information, Appell).
unterscheiden kriteriengeleitet die Sprache schriftlicher Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. von persönlichen E‑Mails, Briefen, Blogs).
Jahrgangsstufe 7
verwenden gebräuchliche Begriffe aus Fachsprachen situationsgerecht (z. B. aus dem Sport).
unterscheiden zwischen Standardsprache, Jugendsprache und ggf. Dialekt und verwenden diese situationsangemessen.
erkennen Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Ellipsen versus vollständige Sätze) und wenden beide Sprachvarianten situationsgerecht an.
erklären die Bedeutung gängiger Lehn- und Fremdwörter (z. B. aus dem Englischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
erklären die Entstehung, Bedeutung und Wirkung gängiger Redensarten und Sprichwörter und vergleichen sie mit ausgewählten Beispielen aus anderen Sprachen.
untersuchen den Bedeutungswandel von Wörtern zur Erweiterung des eigenen Sprachverständnisses.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Medien (z. B. Internet, Fernsehen) im Hinblick auf Wort- und Satzarten und deren Wirkung dar (z. B. Satzverknüpfungen, Fachbegriffe).
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Sprachverkürzung in Kurznachrichten, sozialen Netzwerken), um Besonderheiten festzustellen und sich sach-, situations- und adressatengemäß auszudrücken.
Jahrgangsstufe 8
erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und erkennen die Merkmale einzelner Fachsprachen (z. B. aus der Arbeitswelt).
unterscheiden Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Regiolekt) und reflektieren deren Merkmale, um sich situationsangemessen auszudrücken.
unterscheiden Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Situationsbindung der mündlichen Sprache versus Kontextunabhängigkeit der schriftlichen Sprache) und wenden beide Sprachvarianten situations- und sachgerecht an.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen an ausgewählten Beispielwörtern (z. B. nicht mehr gebräuchliche Wörter, Wortneuschöpfungen).
erklären die Herkunft, Bedeutung und Verwendung gängiger Fremdwörter und Internationalismen (z. B. aus dem Lateinischen oder Griechischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdsprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. anhand des Satzbaus).
drücken die Wirkung metaphorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Euphemismus) aus, um sich anschaulicher zu verständigen.
untersuchen die Sprache in digitalen Formaten kriteriengeleitet (z. B. E‑Mail, soziale Netzwerke) und prüfen sie auf ihre situative Verwendung (z. B. Vergleich von Bewerbungs-E‑Mail und informeller E‑Mail).
Jahrgangsstufe 9
erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und diskutieren die Merkmale einzelner Fachsprachen.
unterscheiden Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Regiolekt) und beschreiben deren Eigenschaften, um über variable Sprachregister zu verfügen und um Zusammenhänge von Sprache und Umfeld zu erkennen.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen (z. B. Schreibung von Anredepronomen, Weglassen von Artikeln).
reflektieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Sprachen (z. B. Englisch, Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler), um ihre Sprachbewusstheit zu erweitern.
beschreiben und diskutieren die Wirkung metaphorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Ironie und Personifikation), um Kommunikationsabsichten zu verstehen und sich selbst angemessen zu verständigen.
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Chat, soziale Netzwerke) und vergleichen sie mit der Standardsprache im Hinblick auf unterschiedliche sprachliche Mittel.
Jahrgangsstufe 10
zeigen die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen auf und stellen die Merkmale unterschiedlicher Fachsprachen dar.
nutzen die Mehrsprachigkeit (andere Erstsprache, Fremdsprachen) sowie Einblicke in die Sprachgeschichte des Deutschen (z. B. Änderungen der Rechtschreibung) zur Entwicklung von Sprachbewusstsein und zum Sprachvergleich.
wählen gezielt sprachliche Mittel aus ihrem Sprachwissen aus, um sich treffend und differenziert mündlich und schriftlich auszudrücken.
nutzen ihre Kenntnisse über Sprache in den Medien zur Bewertung und zum bewussten Gebrauch verschiedener Medienangebote.
4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
Jahrgangsstufe 5
unterscheiden Wortbestandteile (z. B. Laut, Buchstabe, Silbe) und verwenden sie zur funktionalen sprachlichen Äußerung.
ordnen Wörter nach ihrer Bedeutung (z. B. Wortfelder), auch mithilfe von Paraphrasen oder Wörterbuch und Synonymwörterbuch, und beurteilen ihren Gebrauch in realen und spielerischen Situationen.
nutzen Wortbildungsmöglichkeiten und ‑elemente beim Schreiben von Texten und benennen sie mit den entsprechenden Fachbegriffen (z. B. Grund- und Bestimmungswort, Vor- und Nachsilbe).
erkennen und benennen Wörter unterschiedlicher Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Personal- und Possessivpronomen).
verwenden die Flexionsformen von Nomen und Adjektiven in unterschiedlichen Schreibformen richtig (z. B. Erzählen, private Briefformen, E‑Mail).
konjugieren häufig gebrauchte Verben im Präsens, Präteritum, Perfekt und verwenden sie funktional korrekt in der entsprechenden Sprachsituation.
unterscheiden verschiedene Hauptsatzarten, beschreiben deren Wirkung und setzen sie situationsgerecht ein.
unterscheiden zwischen Haupt- und Nebensätzen und verwenden unterschiedliche Satzverknüpfungen mit funktionalen, situativ angemessenen Konjunktionen beim eigenen Sprachgebrauch.
bestimmen und unterscheiden Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Genitiv-, Dativ- bzw. Akkusativobjekt, Lokal- und Temporaladverbiale) mithilfe operationaler Verfahren (Umstell-, Ersatz-, Ergänzungs- und Weglassprobe) und setzen gewonnene Einsichten in sprachliche Strukturen bei Schreibaufgaben um.
Jahrgangsstufe 6
strukturieren den Wortschatz anhand passender Kategorien (z. B. Wortfelder, Synonyme), auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus, um sich treffend auszudrücken.
nutzen Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitung, Neuschöpfungen), um sich variantenreicher auszudrücken und um Fachbegriffe in pragmatischen Texten zu verstehen.
bestimmen bekannte und weitere Wortarten (Konjunktionen, Präpositionen) und ihre Funktion.
wenden die Flexionsformen der bekannten Wortarten richtig an und beherrschen die von den Präpositionen geforderten Flexionsformen.
konjugieren die Verbformen in den bekannten Zeiten sowie im Plusquamperfekt und Futur I unter Berücksichtigung der Zeitenfolge.
bilden Verbformen in Aktiv und Passiv, um Handlungen und Vorgänge variantenreicher darzustellen.
beschreiben die Wirkung unterschiedlicher Satzarten und setzen diese sach- und intentionsgemäß ein.
unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Nebensätzen und deren Funktionen im Satz, um Texte verstehen und eigene variantenreiche Texte zu gestalten.
wenden operationale Verfahren sicher zur Segmentierung von Sätzen in Satzglieder an (unterschiedliche Adverbiale, Objekte).
Jahrgangsstufe 7
strukturieren Wörter auch aus dem Fach- und Fremdwortschatz und klären ihre Bedeutung, u. a. mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus (z. B. Ober- und Unterbegriffe, mehrdeutige Wörter), um sich treffend auszudrücken.
analysieren Wortbildungselemente (z. B. Wortstamm, Vorsilbe, Nachsilbe) sowie Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Ableitung, Zusammensetzung) und verwenden diese im eigenen Sprachgebrauch (z. B. beim Erstellen von Präsentationen und Berichten).
unterscheiden bekannte und weitere Wortarten (Relativ- und Demonstrativpronomen).
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten weitgehend sicher und konjugieren die Verbformen in Aktiv, Passiv und Konjunktiv I in den bekannten Zeiten sowie im Futur II.
erkennen durch die Verwendung verschiedener Satzverbindungen (Satzreihe, Satzgefüge) deren unterschiedliche Wirkung und nutzen dies zur Verbesserung ihrer Ausdrucksfähigkeit.
unterscheiden bekannte und weitere Satzglieder (Kausaladverbiale, Objektsatz, Subjektsatz), um vollständige und abwechslungsreiche Sätze zu formulieren.
Jahrgangsstufe 8
ordnen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus nach Wortfeldern, Ober- und Unterbegriffen, Synonymen, Antonymen und Homonymen sowie nach Fachbegriffen und nutzen diesen, um sich fachspezifisch auszudrücken.
analysieren Formen der Wortbildung (z. B. Umlautung, Wortneuschöpfungen) auch in den Fachsprachen (z. B. Nominalisierungen) und nutzen diese zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zum aktiven Sprachhandeln.
unterscheiden die bekannten Wortarten sicher und nutzen ihre Kenntnis für das eigene Sprachhandeln.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten auch im Konjunktiv I und II sicher und nutzen dies für das eigene Sprachhandeln.
wenden die Formen der indirekten Rede an, um Äußerungen Dritter wiederzugeben.
unterscheiden verschiedene Formen der Satzbildung (Satzreihe, Satzgefüge), beurteilen deren unterschiedliche Verwendung und Wirkung in Texten und wenden diese Formen beim eigenen Sprachhandeln an.
bestimmen bekannte und weitere Satzglieder (Finaladverbiale) sowie Satzgliedteile (Attributivsatz, Attribute) sicher und überprüfen die Vollständigkeit von Sätzen und auch eigener Texte.
Jahrgangsstufe 9
setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich situationsgemäß treffend auszudrücken.
verfügen über Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Reduktion) und setzen diese situations- und sachbezogen ein.
unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse sach- und situationsgerecht ein.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher, um diese Kenntnis für das eigene Sprachhandeln zu nutzen.
verwenden zunehmend die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder und Satzgliedteile zum variantenreichen Sprachhandeln ein.
Jahrgangsstufe 10
setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich fachgerecht treffend auszudrücken.
nutzen gezielt unterschiedliche Wortbildungsmöglichkeiten bei der Produktion und Analyse von Texten.
unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse bewusst beim reflektierten Sprachhandeln ein.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher.
verwenden die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder begründet zum variantenreichen Sprachhandeln ein.
4.3 Richtig schreiben
Jahrgangsstufe 5
reflektieren die aus der Grundschule bekannten Prinzipien zur Rechtschreibung (phonologisch, silbisch, morphologisch, grammatikalisch, Schreibung von Wörtern mit silbentrennendem h, Schreibung nach offener bzw. geschlossener Silbe) und wenden sie an.
nutzen Signalwörter (Pronomen, Artikel), bestimmte Wortendungen (‑ung, ‑heit, ‑keit, ‑schaft, ‑nis, ‑tum) und die Erweiterung des nominalen Kerns (das Haus – das große Haus), um die Großschreibung zu erkennen.
schreiben ausgewählte Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten, die keiner Regel folgen, richtig (Wörter mit i ohne Dehnungszeichen bzw. mit langgesprochenem Vokal ohne Kennzeichnung mit Doppelvokal, mit Dehnungs‑h).
schreiben sicher von Vorlagen ab und achten auf rechtschriftliche Besonderheiten.
wenden die aus der Grundschule bekannten Strategien sowie Hilfsmittel (z. B. Wörterbuch) an, um eigene Rechtschreibfehler zu finden und zu verbessern.
erkennen angeleitet individuelle Fehlerschwerpunkte und nutzen Strategien sowie Arbeitstechniken, um eigene Problembereiche der Rechtschreibung abzubauen (z. B. Rechtschreibkartei).
wenden die Zeichensetzung in unterschiedlichen Satzarten an (Satzschlusszeichen, Setzung von Kommata bei Aufzählungen und vor Konjunktionen) und setzen die Satzzeichen bei wörtlichen Reden korrekt.
trennen Wörter nach Silben und beachten dabei auch Ausnahmen (z. B. ‑ck).
Jahrgangsstufe 6
nutzen die Prinzipien der deutschen Rechtschreibung (phonologisches, silbisches, morphologisches und grammatikalisches Prinzip) zunehmend sicher.
wenden bekannte und zusätzliche Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung an (Großschreibung von Nomen, Nominalisierung von Adjektiven und Verben, Höflichkeitsanrede, Schreibung nach offenen bzw. geschlossenen Silben).
wenden grammatikalisches Vorwissen bei der Schreibung und Funktionsbestimmung von das und dass an.
nutzen erste Proben (z. B. Umstell-, Erweiterungsprobe), um Wörter aus dem Kernbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung richtig zu schreiben.
schreiben weitgehend selbständig ausgewählte Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten, die keiner Regel folgen, und Fachbegriffe aus den anderen Fächern, richtig.
schreiben fehlerfrei und zügig von Vorlagen ab und achten auf rechtschriftliche Besonderheiten.
finden Fehler in fremden und eigenen Texten, verbessern diese durch erlernte Rechtschreibstrategien und den Einsatz von Hilfsmitteln (z. B. ergänzende Angaben und Erläuterungen des Wörterbuchs) und arbeiten mit Fehleranalysebögen.
ermitteln unter Anleitung eigene Fehlerschwerpunkte und nutzen ausgewählte Übungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Rechtschreibleistung (z. B. Rechtschreibkartei, Wortlistentraining).
verwenden Satzzeichen in Hauptsätzen, Nebensätzen und Satzreihen sowie bei wörtlicher Rede korrekt.
wenden die Worttrennung am Zeilenende korrekt an und beachten auch Sonderfälle (z. B. einzelne Vokale, Trennung bei zwei gleichen Vokalen oder Diphthongen).
Jahrgangsstufe 7
wenden bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung weitgehend selbstverantwortlich an: Groß- und Kleinschreibung (Begleitwörter beachten, Nominalisierungen von Verben, Adjektiven, Eigennamen).
wenden bekannte und neue Proben (z. B. Betonungsprobe) an, um Wörter aus dem Kernbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung richtig zu schreiben.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit nicht regelhaften rechtschriftlichen Besonderheiten sowie geläufige Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
erkennen Fehler in eigenen und fremden Texten und beheben diese gezielt durch den Einsatz von Rechtschreibstrategien und Hilfsmitteln, wobei sie auch Vorschläge der Rechtschreibprüfung von Textverarbeitungsprogrammen annehmen oder verwerfen.
ermitteln zunehmend selbständig eigene Fehlerschwerpunkte und arbeiten an diesen (z. B. durch Lernprogramme und Üben mit typischen Satzmustern).
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung zunehmend eigenständig an (in Satzgefügen, Satzreihen, bei Aufzählungen, Einschüben, Infinitivgruppen).
setzen Regeln der Worttrennung ein und trennen auch Fremdwörter richtig.
Jahrgangsstufe 8
wenden bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung sicher an: Groß- und Kleinschreibung (Nominalisierungen, Erweiterung des nominalen Kerns), Zusammensetzungen mit Bindestrich, Schreibung mehrteiliger Eigennamen oder Straßennamen, Bedeutungsunterschiede von Schreibvarianten bei der Getrennt- und Zusammenschreibung.
schreiben Wörter mit weiteren rechtschriftlichen Besonderheiten (z. B. Homonyme) sowie Fremdwörter (z. B. mit v, Endungen ‑ell, ‑iv, ‑tion, ‑ieren) und Fachwörter richtig.
setzen Rechtschreibstrategien und ‑prinzipien sicher und zunehmend selbständig bei der Überarbeitung von eigenen und fremden Texten ein.
ermitteln selbständig Fehlerschwerpunkte, arbeiten daran und überprüfen den Lernerfolg.
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung (z. B. Ergänzungsstriche, Auslassungspunkte, Semikolon, Gedankenstrich) sicher an.
setzen die Kommasetzung auch bei längeren Satzfolgen, Infinitivgruppen, Appositionen und indirekter Rede richtig ein.
Jahrgangsstufe 9
setzen bekannte und weitere Regeln der deutschen Rechtschreibung richtig ein (Großschreibung nach Numeralien, von Namen, Titeln).
schreiben Zweifelsfälle der Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Peripheriebereiche) richtig.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. in einem Gespräch über Rechtschreibung).
setzen grammatikalisches Wissen zur Rechtschreibung ein (z. B. adjektivisch gebrauchte Wörter mit sein oder werden) und nutzen morphematische Zusammenhänge (z. B. Vorsilben aus Fremdsprachen) für einen rechtschriftlich gesicherten Wortschatz.
erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese mit ausgewählten Übungen zur Verbesserung der eigenen Rechtschreibleistung.
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung (z. B. Zeichensetzung von Gedankenstrich und Apostroph) an und verbessern Fehler in eigenen und fremden Texten.
Jahrgangsstufe 10
beherrschen die Grundregeln der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (u. a. Nominalisierungen von Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen) sicher, um eigene Texte fehlerfrei zu verfassen und fremde zu überarbeiten.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fach- und Fremdwörter in unterschiedlichen Verwendungssituationen richtig.
wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. durch die gezielte Auswahl von Lösungshilfen).
erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese gezielt mithilfe entsprechender Übungen und Programme.
klären Zweifelsfälle der Rechtschreibung selbständig durch Verwendung entsprechender Nachschlagewerke.
2.1 Lesetechniken und ‑strategien anwenden
erfassen sinntragende Wörter sowie Satzteile und nutzen auch die Interpunktion zur Informationsentnahme und Sinnkonstruktion.
lesen Texte sinngestaltend vor (z. B. Lesen im Team, Vorleseprojekt), indem sie angeleitet Situation und Rolle durch Rhythmisierung und Klanggestaltung verdeutlichen.
wenden Lese- und Texterschließungsstrategien in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an (z. B. unbekannte Wörter aus dem Textzusammenhang erschließen, explizite Aussagen als Beleg entnehmen).
formulieren Leseerwartungen an pragmatische sowie literarische Texte und nutzen dabei ihr Vorwissen sowie Textmerkmale (z. B. Überschriften, Grafiken).
zeigen Lesegewohnheiten auf und stellen Lesevorlieben vor, auch im Hinblick auf ihre Freizeitgestaltung.
3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. ‑fähigkeiten verfügen
Jahrgangsstufe 6
schreiben eine lesbare, individuell weitgehend gefestigte Handschrift in einem der Situation angemessenen Tempo sowie passender Schriftgröße.
achten beim Schreiben auf Körperhaltung, Schreibmotorik, Stifthaltung sowie Druckstärke und korrigieren sich selbst.
gestalten selbständig Texte übersichtlich und optisch ansprechend nach festgelegten Kriterien und verwenden bei schriftlichen Präsentationen auch sinnhafte Text-Bild-Verknüpfungen.
verwenden zur Erstellung von elektronischen Textdokumenten angemessene Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Textformatierungen, Bilder).
füllen einfache Formulare aus (z. B. Aufnahmeantrag für Sportverein, Bibliothek).
unterscheiden in literarischen sowie pragmatischen Texten die Grundstrukturen und sprachlichen Mittel von unterhaltenden, informierenden und überzeugenden Texten und nutzen dies angeleitet für das Verfassen eigener Texte.
Jahrgangsstufe 9
strukturieren und gestalten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte dem Zweck entsprechend sowie adressatengerecht und nutzen die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme).
füllen häufig benutzte Formulare selbständig aus, auch digital.
integrieren direkte und indirekte Zitate zweckentsprechend und formgerecht in eigene Texte und geben auch Quellen richtig und vollständig an.