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Motorik und Wahrnehmung
Jahrgangsstufen 1–2
beschreiben ihre äußeren Merkmale und nennen dabei auch persönliche Hilfsmittel.
nennen Beispiele für eigene motorische Möglichkeiten und Grenzen.
erproben spielerisch verschiedene Wahrnehmungsbereiche und werden sich insbesondere über taktil-kinästhetische Wahrnehmungsfunktionen bewusst.
Jahrgangsstufen 3–4
beschreiben ihre äußeren Merkmale und nennen dabei auch persönliche Hilfsmittel.
nennen Beispiele für eigene motorische Möglichkeiten und Grenzen.
erproben spielerisch verschiedene Wahrnehmungsbereiche und werden sich insbesondere über taktil-kinästhetische Wahrnehmungsfunktionen bewusst.
Jahrgangsstufe 5
beschreiben sich selbst in ihren individuellen, auch behinderungsspezifischen Merkmalen.
sind sich ihrer körperlich-motorischen Grenzen bewusst.
reflektieren zum Thema Selbstwahrnehmung ihre eigene Körperwahrnehmung und sind sich gegebener Wahrnehmungseinschränkungen bewusst.
Jahrgangsstufe 6
beschreiben sich selbst in ihren individuellen, auch behinderungsspezifischen Merkmalen.
sind sich ihrer körperlich-motorischen Grenzen bewusst.
reflektieren zum Thema Selbstwahrnehmung ihre eigene Körperwahrnehmung und sind sich gegebener Wahrnehmungseinschränkungen bewusst.
Jahrgangsstufe 7
beschreiben sich selbst in ihren individuellen, auch behinderungsspezifischen Merkmalen.
sind sich ihrer körperlich-motorischen Grenzen bewusst.
reflektieren zum Thema Selbstwahrnehmung ihre eigene Körperwahrnehmung und sind sich gegebenen Wahrnehmungseinschränkungen bewusst.
Jahrgangsstufe 9
beschreiben sich selbst in ihren individuellen, auch behinderungsspezifischen Merkmalen.
sind sich ihrer körperlich-motorischen Grenzen bewusst.
reflektieren zum Thema Selbstwahrnehmung ihre eigene Körperwahrnehmung und sind sich gegebener Wahrnehmungseinschränkungen bewusst.
Jahrgangsstufe 10
beschreiben sich selbst in ihren individuellen, auch behinderungsspezifischen Merkmalen.
sind sich ihrer körperlich-motorischen Grenzen bewusst.
reflektieren zum Thema Selbstwahrnehmung ihre eigene Körperwahrnehmung und sind sich gegebener Wahrnehmungseinschränkungen bewusst.
Denken und Lernstrategien
Jahrgangsstufen 1–2
lernen Rituale kennen, um sich über das eigene Befinden und fachspezifische Inhalte auszutauschen.
denken über einfache abstrakte Inhalte, wie die Notwendigkeit von Gruppenregeln nach.
tauschen sich darüber aus, wie sie einfachere ethische Vorstellungen praktisch umsetzen können.
Jahrgangsstufen 3–4
lernen Rituale kennen, um sich über das eigene Befinden und fachspezifische Inhalte auszutauschen.
denken über einfache abstrakte Inhalte, wie die Notwendigkeit von Gruppenregeln nach.
tauschen sich darüber aus, wie sie einfachere ethische Vorstellungen praktisch umsetzen können.
Jahrgangsstufe 5
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte, wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Jahrgangsstufe 6
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte, wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Jahrgangsstufe 7
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte, wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Jahrgangsstufe 8
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Jahrgangsstufe 9
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Jahrgangsstufe 10
nutzen ritualisierte Abläufe und Arbeitstechniken, um über ethische Vorstellungen nachzudenken.
diskutieren mit anderen über abstrakte Konzepte wie ethische Vorstellungen.
leiten aus abstrakteren Wertvorstellungen soziale Regeln ab und begründen diese.
Kommunikation und Sprache
Jahrgangsstufen 1–2
nutzen angeleitet Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf emotionale Inhalte und Formulierungen zur Konfliktbewältigung.
nennen und strukturieren eigene Wünsche und Bedürfnisse.
Jahrgangsstufen 3–4
nutzen angeleitet Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf emotionale Inhalte und Formulierungen zur Konfliktbewältigung.
nennen und strukturieren eigene Wünsche und Bedürfnisse.
Jahrgangsstufe 5
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Jahrgangsstufe 6
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Jahrgangsstufe 7
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Jahrgangsstufe 8
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Jahrgangsstufe 9
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Jahrgangsstufe 10
nutzen selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für den Austausch über Gefühle, soziale Regeln und zur Konfliktbewältigung.
zeigen ein erweitertes Vokabular in Bezug auf ethische Vorstellungen und moralische Konzepte.
benennen und begründen persönliche Wünsche und Bedürfnisse. Sie reflektieren Wünsche und Bedürfnisse, deren Realisierung ihnen aufgrund von Behinderung erschwert sein kann (Teilhabe, Partnerschaft, Sexualität).
Emotionen und soziales Lernen
nennen verschiedene Möglichkeiten, mit intensiven Gefühlen umzugehen.
erkennen die Vorteile gegenseitiger Hilfe und verhalten sich im Umgang mit ihren Mitschülern aufmerksam und hilfsbereit.
pflegen einen freundlichen Umgang mit Pflege- und Assistenzkräften und bitten angemessen um Hilfe.
1.1 Die eigene Einmaligkeit erkennen
beschreiben ihr Äußeres, ihre Vorlieben und Hobbys, ihre Familien und Lebensgewohnheiten und bringen zum Ausdruck, was sie daran schätzen.
nehmen wahr, welche Eigenschaften sie von anderen Kindern unterscheiden und was sie mit ihnen gemeinsam haben, um sich selbst besser einschätzen zu können.
erfahren und erproben ihre eigenen Fähigkeiten und Begabungen (z. B. sportlicher oder musischer Art).
verstehen, dass jeder Mensch auch Stärken und Schwächen hat, erfassen in altersgemäßer Weise die Auswirkungen von Fehlern auf sich selbst und andere und setzen sich mit Möglichkeiten auseinander, damit richtig umzugehen.
nehmen respektvolle Rückmeldungen zur eigenen Person ernst.
1.2 Eigene Grenzen erkennen und Hilfe annehmen
nehmen anhand kindgerechter Aufgaben eigene Grenzen wahr und begreifen die Notwendigkeit, Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen und anzunehmen.
kennen Mitmenschen (z. B. Familienmitglieder, Lehrer oder Mitschüler), die um Hilfe gefragt werden können, und nutzen in angemessener Weise verbale und nonverbale Möglichkeiten, diese zu erbitten.
nehmen in ihrem schulischen Umfeld geeignete Unterstützungsangebote von anderen an und zeigen ihre Wertschätzung dafür.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
erbitten in ihrem schulischen Umfeld Hilfe von anderen und zeigen ihre Wertschätzung dafür.
1.3 Eigene Gefühle wahrnehmen und unterscheiden
nehmen eigene Gefühle in bestimmten Situationen wahr und benennen sie, damit sie sich ihrer Gefühle bewusst werden.
unterscheiden angenehme und unangenehme Gefühle und denken über deren Bedeutung für das eigene Leben nach.
berücksichtigen, wie die eigenen Gefühle das Denken und Handeln beeinflussen (z. B. beim Spielen, in Wettbewerbssituationen oder Interessenskonflikten).
1.4 Mit eigenen Wünschen umgehen
benennen eigene Wünsche und beurteilen sie danach, inwiefern sie erfüllbar sind.
kennen einfache Kriterien dafür, was wertvolle Wünsche (z. B. der Wunsch nach Gesundheit oder Geborgenheit) auszeichnet, und unterscheiden Wünsche nach ihrer Wichtigkeit.
tauschen sich darüber aus, was für das eigene Leben wirklich wichtig ist.
2.1 In unterschiedlichen Gemeinschaften leben
erkennen grundlegende Unterschiede zwischen den Gemeinschaftsformen ihres Alltags (z. B. Anzahl der Personen, Art der Aufgaben, welche die Mitglieder haben) und beschreiben, welche Bedeutung diese für ihr Leben haben.
erfassen, dass die verschiedenen Gemeinschaftsformen mit unterschiedlichen Vorgaben und Erwartungen an die Menschen, die darin leben, verbunden sind.
nehmen sich als Mitglieder unterschiedlicher Gemeinschaften wahr und denken über eigene Möglichkeiten nach, darin verantwortungsvoll mitzuwirken.
verstehen in altersgemäßer Weise, dass andere Gemeinschaftsmitglieder andere Bedürfnisse und Anliegen als sie selbst haben.
2.2 Über Regeln nachdenken
beschreiben einfache Situationen, in denen Regeln notwendig sind, und erklären deren Bedeutung für ein gelingendes Miteinander.
formulieren für bestimmte Situationen passende einfache Regeln und wenden diese an.
denken über nötige und angemessene Maßnahmen bei Verstößen gegen ihnen bekannte Regeln nach.
erkennen, dass gewinnbringendes gemeinschaftliches Erleben nicht allein durch Regeln möglich ist.
2.3 Mit Konflikten umgehen
erkennen Situationen, in denen es zu Streit kommen kann, und denken über Gründe für Konflikte nach.
wägen im Gespräch verschiedene Möglichkeiten der Konfliktlösung und Versöhnung ab und bewerten diese hinsichtlich ihrer Eignung.
wenden einfache gewaltfreie Strategien der Konfliktlösung unter Gleichaltrigen an.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
wenden Formen der Unterstützen Kommunikation an, um Konflikte zu lösen.
2.4 Sich respektvoll und wertschätzend begegnen
nehmen ihre Mitschüler als gleichberechtigte und gleichwertige Individuen wahr.
unterscheiden anhand von beispielhaften Situationen ihres Alltags in Familie, Schule und Freundeskreis freundliches und rücksichtsvolles Verhalten von unfreundlichem und rücksichtslosem und erfassen dessen Bedeutung für ein wertschätzendes Miteinander.
kennen grundlegende höfliche und freundliche Umgangsformen verbaler und nonverbaler Art und wenden diese im Umgang mit anderen Menschen an.
nehmen auf die Gefühle ihres Gegenübers in altersgemäßer Weise Rücksicht.
äußern sich wertschätzend über das, was ihnen an anderen gefällt.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
wenden Formen der Unterstützen Kommunikation an, um sich auf höfliche und freundliche Weise auszudrücken.
2.5 Anderen helfen
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen, fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur Unterstützung.
erkennen die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe und verhalten sich im Umgang mit Mitschülern aufmerksam und hilfsbereit.
planen Hilfsangebote für Kinder mit und ohne Behinderung und führen sie durch.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen sie selbst Hilfe benötigen.
erbitten Hilfestellung auf angemessene Weise von Mitschülerinnen und Mitschülern.
3.1 Rituale des Alltags verstehen und schätzen
kennen Alltagsrituale (z. B. in der Familie oder Schule) und beschreiben sie.
schätzen Rituale als entlastende und ordnende Handlungen, die dem Leben Sicherheit und Struktur geben und die Gemeinschaft fördern.
erfassen in altersgemäßer Weise Sinn und Bedeutung von rhythmisierten Ruhe- und Arbeitsphasen.
3.2 Feste und Feiertage im eigenen Leben erkennen und verstehen
geben Auskunft über die kulturellen und religiösen Feste in ihrer Familie und in ihrem Umfeld.
nehmen die Besonderheit der Feste ihrer Mitschüler wahr und respektieren diese.
denken in der Auseinandersetzung mit beispielhaften religiösen Festen über darin greifbare ethische Wertvorstellungen nach (z. B. eines Menschen gedenken, Gemeinschaftserleben, das Gute am Spenden).
3.3 Über religiöse Vorstellungen nachdenken
nehmen wahr, in welchen Lebenssituationen Religion eine Rolle spielen kann.
erkennen typische Symbole und ordnen sie religiösen oder anderen Inhalten zu.
4.1 Den Wert der Natur erfahren
nehmen unterschiedliche Naturerscheinungen mit ihren Sinnen bewusst wahr.
drücken als Voraussetzung eines achtsamen und wertschätzenden Umgangs mit der Natur ihr Staunen (z. B. über Regelmäßigkeit, Vielfalt, Schönheit in der Natur oder Naturkräfte) aus.
erkennen anhand eigener Beobachtungen die Bedeutung und den Nutzen der Natur für den Menschen.
unterscheiden zwischen natürlichen Gegenständen und Artefakten.
4.2 Die Natur schützen
nehmen menschliche Eingriffe in die Natur in ihrem Lebensbereich bewusst wahr und setzen sich mit dem eigenen Verhalten auseinander.
prüfen eigene Möglichkeiten des Natur- und Umweltschutzes und entwerfen einfache Schutzmaßnahmen.
führen zur Förderung des Umweltbewusstseins im schulischen Umfeld einfache Aktionen durch.
nehmen verschiedene Facetten der Beziehung Mensch – Natur (z. B. bei der Haustierhaltung) wahr.
Emotionen und soziales Handeln
Jahrgangsstufen 3–4
nennen verschiedene Möglichkeiten, mit intensiven Gefühlen umzugehen.
erkennen die Vorteile gegenseitiger Hilfe und verhalten sich im Umgang mit ihren Mitschülern aufmerksam und hilfsbereit.
pflegen einen freundlichen Umgang mit Pflege- und Assistenzkräften und bitten angemessen um Hilfe.
Jahrgangsstufe 5
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege oder in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
Jahrgangsstufe 6
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege oder in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
Jahrgangsstufe 7
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege oder in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
Jahrgangsstufe 8
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege, in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
Jahrgangsstufe 9
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege, in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
Jahrgangsstufe 10
wägen nach ihrer körperlichen Ausgangslage Möglichkeiten ab, wie sie mit intensiven Gefühlen umgehen können.
nehmen in ihrem Alltag Situationen wahr, in denen andere Hilfe benötigen. Sie fühlen sich in den anderen ein und erkennen eigene Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung.
reflektieren das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie die Notwendigkeit eines freundlichen Umgangs mit professionellen Mitarbeitern, etwa bei der Pflege, in der Therapie.
setzen sich mit ihrer Behinderung auseinander.
hinterfragen kritisch gesellschaftliche Rollenzuschreibungen im Hinblick auf Körperbehinderungen.
1.1 Über das eigene Handeln nachdenken
beschreiben die Absichten und Ziele des eigenen Handelns in unterschiedlichen Alltagssituationen und denken über die Beweggründe nach.
setzen sich mit den Folgen eigener Handlungen auseinander und verstehen, dass sie für die Auswirkungen ihrer Handlungen verantwortlich sind.
beurteilen ihr Verhalten und ihre Handlungen in altersgemäßer Weise kritisch und prüfen Alternativen.
1.2 Mit eigenen Grenzen umgehen und sie überwinden
nehmen im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Talente ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen wahr und berücksichtigen dabei, dass man Menschen nicht allein daran messen kann.
verstehen die Bedeutung von Anstrengungsbereitschaft und Geduld bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe und setzen diese Tugenden gezielt ein.
denken im Hinblick auf die eigene Zukunft über Erfolg und Misserfolg bzw. Gelingen und Misslingen nach.
erkennen und prüfen verschiedene Möglichkeiten, um die eigenen Grenzen zu überwinden.
1.3 Mit eigenen Gefühlen umgehen
nehmen ihre Gefühle bewusst wahr und bringen sie angemessen zum Ausdruck.
kennen altersgemäße Möglichkeiten, mit ihren Gefühlen bewusst und situationsgerecht umzugehen.
setzen sich mit Gefühlen als einem wichtigen Bestandteil des Lebens auseinander und reflektieren die Auswirkungen eigener Gefühle im Hinblick auf ein gelingendes Zusammenleben.
2.1 Am Leben der anderen Anteil nehmen
nehmen unterschiedliche Lebenssituationen von Menschen in ihrer Umgebung wahr und stellen sich vor, was das für die Menschen in diesen Situationen bedeutet.
setzen sich im gemeinsamen Austausch mit den verschiedenen Gründen auseinander, weshalb manche Menschen anders leben als sie selbst.
finden Unterstützungsmöglichkeiten für andere in ihrer Umgebung.
erkennen in der Auseinandersetzung mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen von Kindern dieser Welt, dass alle Menschen einen Anspruch auf menschenwürdige Lebensbedingungen haben.
2.2 Individualität respektieren
erkennen, dass es zu manchen Fragen verschiedene Ansichten gibt, die gleichberechtigt sind.
begreifen und akzeptieren, dass Menschen ihr Leben unterschiedlich gestalten und führen.
schätzen in der Auseinandersetzung mit der Unterschiedlichkeit der Menschen den Wert von Vielfalt für das eigene Leben.
bringen zum Ausdruck, dass sie das Recht des anderen auf freie Entfaltung respektieren.
verwenden eine Sprache, die von Respekt gekennzeichnet ist.
2.3 Die Wirkung und Relevanz einfacher Regeln überprüfen
begreifen den Sinn von Regeln und überprüfen ihren Nutzen anhand konkreter Regeln in ihrem Lebensumfeld.
erkennen die Geltung von Regeln an, die sich als sinnvoll herausgestellt haben.
beurteilen verschiedene Sanktionsmöglichkeiten bei Regelverstößen im Hinblick auf ihre Angemessenheit, Durchführbarkeit und Wirksamkeit.
2.4 Mit Konflikten umgehen
verstehen den Zusammenhang zwischen konkreten Konflikten und den Motiven der Beteiligten.
denken über die Ursachen von Streit und Aggressionen nach.
verstehen die Notwendigkeit, Konflikte friedlich zu beenden, und beurteilen konkrete Beispiele der Umsetzung aus ihrem Alltag.
wenden einfache Formen einer fairen Entscheidungsfindung an und prüfen in altersgemäßer Weise, inwieweit die Entscheidung gerecht ist.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
wenden Formen der Unterstützen Kommunikation an, um Konflikte zu lösen.
3.1 Soziales Engagement begreifen
erkennen anhand ausgewählter Lebensläufe von sozial engagierten Menschen verschiedene Motive und Formen persönlichen Engagements.
benennen konkrete Möglichkeiten eigenen sozialen Engagements, überlegen Wege zur Umsetzung und gehen diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
erfahren und denken darüber nach, wie der Einsatz für andere Menschen zu einem erfüllten Leben beitragen kann.
3.2 Merkmale der Religionen in unserer Gesellschaft verstehen
begreifen, dass Religion für einige Mitschüler ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens ist.
kennen Elemente der Religionen ihrer Mitschüler und zeigen in altersgemäßer Weise Verständnis für deren Bedeutung im Leben eines religiösen Menschen.
nehmen grundlegende Menschheitsfragen wahr (z. B. die Frage nach Gott und dem richtigen Leben, die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung).
bringen ihre Achtung gegenüber der weltanschaulichen Überzeugung anderer zum Ausdruck.
3.3 Über Ursprung und Grenzen des Lebens nachdenken
beschreiben eigene Vorstellungen in Bezug auf den Ursprung und das Ende des Lebens und tauschen sich darüber aus.
denken im Rahmen der altersgemäßen Möglichkeiten über verschiedene Grenzen im Leben nach (z. B. Krankheiten, Schicksalsschläge, Tod).
begreifen in altersgemäßer Weise die Bedeutung des Trostes, kennen Möglichkeiten, anderen Trost zu spenden und setzen diese in ihrem Alltag um.
3.4 Den Wert von Kultur begreifen
erkennen Produkte kulturellen Schaffens und ermessen in altersgemäßer Weise, wie kulturelles Schaffen das Leben bereichert.
erfassen an ausgewählten Beispielen die Bedeutung und den persönlichen Wert von Kulturgütern aus ihrer eigenen Lebenswelt, denken über Kriterien für ihre Wertschätzung nach (z. B. Schönheit und Nutzen), und vertreten ihre Ansicht gegenüber anderen.
verstehen im gemeinsamen Austausch über konkrete Beispiele kultureller Zeugnisse, dass es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich ihrer Beurteilung gibt und tolerieren diese.
4.1 Den Menschen als Teil der Natur erkennen
verstehen, wie menschliches Leben auf vielfältige Weise unmittelbar von der Natur abhängt, und formulieren elementare Bedingungen einer intakten Umwelt, die als Lebensgrundlage dienen kann und zur Lebensqualität beiträgt.
erkennen beispielhaft die schädlichen Auswirkungen, die eine negative Veränderung der Natur und Umwelt auf Tiere und Pflanzen und schließlich auch auf den Menschen hat.
untersuchen an ausgewählten Beispielen aus verschiedenen Bereichen (Energieverbrauch, Konsumverhalten, Ernährung oder Mobilität) den Einfluss des Menschen auf die Natur und begreifen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Natur und Umwelt.
4.2 Umgang mit Natur und Umwelt
bringen ihre Wertschätzung der Natur zum Ausdruck, indem sie die Bedeutung von Natur für ihr Leben erkennen.
erkennen problematisches Umweltverhalten im eigenen Umfeld (z. B. Schule und Familie) und prüfen sinnvolle Gegenmaßnahmen.
begründen in altersgemäßer Weise Sinn und Notwendigkeit bestimmter Natur- oder Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Umfeld und verhalten sich nach ihren Möglichkeiten umweltbewusst.
verstehen, dass ein verantwortlicher Umgang mit Natur und Umwelt eine langfristige Aufgabe ist, die über Generationen andauert, und dass ein fortwährender und gemeinschaftlicher Einsatz erforderlich ist; sie setzen sich mit möglichen Konsequenzen in ihrem eigenen Leben auseinander (z. B. beim Kauf von Konsumgütern).
4.3 Mit Medien kritisch umgehen
sind sich dessen bewusst, dass Medien nur Aussschnitte der Wirklichkeit vermitteln.
nehmen ihre eigenen Gewohnheiten und Vorlieben in Bezug auf den Medienkonsum wahr und begründen diese.
erfassen in altersgemäßer Weise grundlegende Vor- und Nachteile der Benutzung elektronischer Medien und bewerten den eigenen Umgang mit modernen Medien auf dieser Grundlage.
denken über die eigenen Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen und sinnvollen Medienkonsum nach und handeln entsprechend.
Lernbereich 1: Meine Wahrnehmung, meine Wirklichkeit
vergleichen in einfachen Situationen ihre Selbstwahrnehmung und ihre Beobachtungen der Außenwelt mit den Wahrnehmungen anderer und berücksichtigen im Umgang mit anderen, dass bestimmte Situationen, Dinge und Sachverhalte unterschiedlich wahrgenommen werden können.
begreifen die Bedeutung der Sinne für die Wahrnehmung ihrer Lebenswirklichkeit und gehen behutsam mit ihren Bewertungen um.
kommunizieren über subjektive Wahrnehmungen auf wertschätzende Art.
fühlen sich in die Erlebenswelt von Menschen mit Beeinträchtigung einer Sinnesfunktion ein und überwinden Kommunikationsbarrieren.
erleben die Unterschiedlichkeit aller Menschen mit verschiedenen Stärken und Schwächen als einen Gewinn für das Miteinander.
Lernbereich 2: In Familien und Gemeinschaften leben
schätzen unabhängig von der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die Unterstützung und Geborgenheit ermöglicht.
halten Vereinbarungen sowie Regeln ein, leisten ihren Beitrag zum Gelingen von Gemeinschaft in Familie und Schule und zeigen sich zunehmend verantwortungsbereit.
artikulieren Gefühle und Bedürfnisse (z. B. in der Auseinandersetzung mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder anderen Familienmitgliedern) situationsangemessen in altersgemäßer Weise und suchen Konfliktlösungsmöglichkeiten.
versetzen sich (z. B. im szenischen Spiel) in die Rolle anderer Familienmitglieder, nehmen deren Anliegen und Bedürfnisse wahr und berücksichtigen sie in ihren Handlungen.
Lernbereich 3: Spielen
setzen die unterschiedlichen Spieltypen (z. B. Mannschafts-, Geschicklichkeits-, Gesellschaftsspiele) gezielt zu einer sinnvollen und gewinnbringenden Gestaltung der Freizeit ein.
halten beim Spielen Regeln ein und erkennen ihre Bedeutung für das Gelingen eines Spiels sowie allgemein für das Zusammenleben.
zeigen beim Spielen angemessene Emotionen (z. B. bei Sieg oder Niederlage) und faires Verhalten.
erleben ausgewählte Spiele als interkulturelle und gemeinschaftsfördernde Aktivität.
Lernbereich 4: Feste und Riten in Religion und Brauchtum
unterscheiden verschiedene Arten von Festen nach ihrer Bedeutung und erleben die Bereicherung des Lebens durch Feste (z. B. bei der Vorbereitung und Feier eines Klassenfestes).
verbinden typische Feste und den wöchentlichen Ruhetag in Judentum, Christentum und Islam mit ihrem religiösen Ursprung und respektieren ihre Bedeutung im Leben der Gläubigen.
zeigen Verständnis für religiöse Rituale und respektieren das Beten in Christentum, Judentum und Islam als eine existenzielle menschliche Äußerungsform gegenüber Gott.
1.1 Freundschaft
machen sich vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks bewusst.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Freundschaft und anderen Beziehungsformen.
erleben Freundschaft als Bereicherung für ihr Leben und formulieren ihre Vorstellungen von echter Freundschaft.
vollziehen in altersgemäßer Weise die Gedanken, Ansichten und Gefühle des Freundes oder der Freundin nach und reagieren in Wort und Tat angemessen.
1.2 Freizeitgestaltung
reflektieren ihre persönlichen Präferenzen in der Freizeitgestaltung und schätzen die Freizeit als wertvolle Möglichkeit der Selbstverwirklichung, Bereicherung und Selbsterfahrung.
loten Möglichkeiten und Grenzen einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung aus.
nutzen die Freizeit sinnvoll als Ausgleich zu schulischen, beruflichen oder familiären Verpflichtungen bzw. Aufgaben und gestalten ihre Freizeit in altersgemäßer Weise selbstbestimmt.
prüfen bestehende Freizeitangebote anhand einfacher Kriterien hinsichtlich einer sinnvollen Freizeitgestaltung.
Lernbereich 2: Elektronische Medien im eigenen Leben
sind sich persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten ihres Medienkonsums (z. B. hinsichtlich der Bevorzugung bestimmter Medien) bewusst und begründen sie.
nutzen in ihrem schulischen und privaten Alltag Medien überlegt und bewusst, indem sie Nutzen und Risiken abwägen.
erkennen Unterschiede zwischen sozialen Kontakten durch digitale Medien und persönlichen Kontakten und Gesprächen.
wenden einfache ethische Kriterien für eine kritische Wertung von medialen Darstellungsformen und Botschaften im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit und den Umgang miteinander an und berücksichtigen diese bei ihrer eigenen digitalen Kommunikation (z. B. durch respektvolle Ausdrucksweise).
achten im Umgang mit digitalen Medien die Würde und Persönlichkeitsrechte anderer.
Lernbereich 3: Andersartigkeit verstehen und respektieren
beschreiben ihre Gefühle in Situationen und Umgebungen, in denen sie sich fremd fühlen, und beurteilen ihre Wirkung.
akzeptieren andere kulturelle oder naturgegebene Eigenarten der Menschen und gehen respektvoll damit um.
verstehen Ursache und Wirkung von Vorurteilen an Beispielen aus ihrer Lebenswelt und nutzen Möglichkeiten zu deren Abbau (z. B. durch selbstkritisches Hinterfragen).
fühlen sich in Menschen aus anderen Kulturkreisen ein und empfinden kulturelle Vielfalt als Bereicherung.
Lernbereich 4: Ausdrucksformen und Zeugnisse der Religiosität
begreifen in den verschiedenen sichtbaren religiösen Elementen (z. B. Gotteshäuser, religiöse Symbole und Handlungen) Ausdrucksformen, die im Leben religiöser Menschen eine besondere Bedeutung besitzen, und respektieren diese.
achten die Überzeugung jüdischer, christlicher und muslimischer Gläubiger, die in ihren heiligen Schriften spezifische Formen der Offenbarung Gottes sehen, und zeigen Erkenntnis für die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen.
erfassen die Bedeutung herausragender Persönlichkeiten und Religionsstifter in Judentum, Christentum und Islam.
Lernbereich 1: Sich für andere einsetzen
versetzen sich emotional in die Lage anderer Menschen, um deren Bedürfnisse zu erkennen.
machen sich eigenes und mögliches gutes Handeln anhand von Beispielsituationen (z. B. Wohltätigkeit oder Unterstützung im Bedürfnisfall) bewusst.
sind sich der Möglichkeiten und Grenzen, anderen zu helfen, bewusst, erkennen Situationen, in denen ihre Hilfe benötigt wird, und zeigen Bereitschaft, zu helfen.
beurteilen Vorbilder aus Geschichte und Gegenwart hinsichtlich ihres Beitrags zum Guten und der von ihnen vertretenen Werte.
tun Gutes im schulischen Umfeld (z. B. als Klassenpatin oder ‑paten) und setzen sich mit den positiven, aber auch möglichen negativen Reaktionen bewusst auseinander.
erleben ihr eigenes Leben, u. a. im guten Handeln, als wertvoll.
verstehen soziales Engagement als eine Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.
nehmen Stellung zu moralischen Dilemmata und argumentieren dabei sachangemessen und wertbezogen.
2.1 Sich selbst kennen und mit sich selbst klarkommen
beschreiben eigene Stimmungen und Gefühlslagen in alterstypischen Situationen.
regulieren eigene Gefühle in typischen Lebenslagen und kontrollieren mithilfe einfacher Methoden ihre Handlungen.
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen eintreten.
stehen zu ihren persönlichen Eigenheiten (z. B. Interessen oder körperlichen Merkmalen) und vertrauen auf eigene Stärken.
geben anderen konstruktives Feedback und gehen selbst mit dem Feedback von anderen zu eigenen Handlungen, Worten oder auch ihrer Person angemessen um.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen in Verbindung mit der eigenen Behinderung eintreten.
2.2 Mit Gleichaltrigen gut zurechtkommen
nehmen ihre Rolle in der Gleichaltrigengruppe bewusst wahr und nutzen für ihre Identitätsfindung Meinungen, Haltungen und Lebensentwürfe anderer als Orientierungshilfe.
zeigen Bereitschaft, selbstbewusst und nach ethischen Kriterien über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu entscheiden.
vertreten in der Gleichaltrigengruppe in strittigen Fragen einen begründeten eigenen Standpunkt und zeigen Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln.
unterscheiden bei alterstyischen Konflikten vordergründige Anlässe und tiefer liegende Motive und entwickeln Lösungen.
wenden grundlegende Strategien gewaltfreier Kommunikation im Konflikt unter Gleichaltrigen situativ angemessen an (z. B. im szenischen Spiel).
tragen zur Beendigung von Mobbingfällen bei.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
nutzen Formen der Unterstützten Kommunikation, um sich mit Gleichaltrigen auszutauschen.
beschäftigen sich vermehrt selbständig mit Gleichaltrigen und lösen sich von Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
3.1 Den Wert der Natur erkennen
nehmen ausgehend von den eigenen Alltagserfahrungen bewusst wahr, welche unterschiedlichen Bedeutungen die Natur für den Menschen hat.
sind sich der Sonderstellung des Menschen als Natur- und Vernunftwesen bewusst und sehen sich als Teil der Natur.
setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr.
zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.
3.2 Mensch und Natur in Religionen
vergleichen die Natur- und Menschenbilder von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus und achten die religiösen Überzeugungen der Gläubigen.
überprüfen Gedanken aus den Weltreligionen über einen ethisch verantwortlichen Umgang mit der Natur und entwickeln eigene Vorstellungen dazu.
nehmen den Einfluss religiöser Naturvorstellungen auf das Alltagsleben wahr und stellen ggf. einen Bezug zum eigenen Leben her.
Lernbereich 1: Glück
erkennen vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks und entwickeln in Auseinandersetzung mit verschiedenen Bedeutungen von Glück eine eigene Vorstellung vom persönlichen Glück.
erkennen, dass sie altersbedingt immer mehr für ihr persönliches Glück verantwortlich sind, und verfügen über Strategien, ihr persönliches Glück zu finden und bei fehlenden Glückserlebnissen oder Frustration durchzuhalten.
beziehen im Widerstreit unterschiedlicher Glücksvorstellungen begründet Stellung.
nehmen sich selbst als Adressatin bzw. Adressaten vielfältiger Glücksversprechungen wahr und überprüfen sie.
Lernbereich 2: Das eigene Leben gestalten
nehmen bewusst wahr, was ihnen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt (z. B. ihrer Freizeit, ihres Tagesablaufs oder Konsums) wichtig ist, und erkennen die Präferenzen und Werte, die sie dabei leiten.
nutzen bewusst und eigenverantwortlich Möglichkeiten der Selbstverwirklichung in den verschiedenen Phasen ihres täglichen Lebens (z. B. in Freizeit und Schule).
akzeptieren Normen als Bedingungen eines gelingenden Miteinanders und reflektieren Möglichkeiten und Chancen ihrer zunehmenden Selbständigkeit.
übernehmen im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten als Jugendliche Verantwortung für sich selbst.
hinterfragen Autoritäten auf Basis eigener Wertvorstellungen, um Machtmissbrauch zu begegnen.
berücksichtigen bei ihrer beruflichen Orientierung ihre Präferenzen und Werte sowie individuelle Möglichkeiten und Grenzen (z. B. Stärken und Schwächen).
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
erkennen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe zur Selbstverwirklichung.
setzen sich mit Sexualität und Behinderung auseinander und sind sich bewusst, dass sexuelle Empfindungen auch an Körperstellen möglich sind, die üblicherweise nicht als erogene Zonen angesehen werden.
Lernbereich 3: Mit Konsumgütern verantwortungsvoll umgehen
beschreiben die wesentlichen Zusammenhänge bei Produktion, Transport und Entsorgung typischer Konsumgüter und beurteilen in altersgemäßer Weise die sozialen und ökologischen Folgen, die ihre Entscheidungen für alltagstypische Konsumgüter hat.
treffen bewusst Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der Bedeutung von Solidarität und Mitverantwortung in der „Einen Welt“.
Lernbereich 4: Liebe und Partnerschaft
unterscheiden die Gefühle Sympathie, Verliebtsein und Liebe voneinander, um den besonderen Wert einer auf Vertrauen und Liebe aufgebauten Partnerschaft einzuschätzen.
formulieren in angemessener und wertschätzender Sprache ihre Erwartungen an Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
machen sich die Bedeutung von Gleichberechtigung und freier Selbstentfaltung in einer Partnerschaft bewusst.
setzen sich auseinander mit Sexualität als wertvollem Bestandteil in der Partnerschaft (z. B. als Ausdruck von Liebe), die einen achtungs- und verantwortungsvollen Umgang verlangt.
achten die persönliche Würde im Zusammenhang mit der Sexualität und werten die Darstellung der Sexualität in der Öffentlichkeit und den Medien kritisch.
sind sich der Möglichkeit von sexueller Belästigung und Übergriffen in Tat und Wort bewusst und begegnen ihnen wachsam.
reflektieren sexuelle Orientierung im Spannungsfeld von sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit und lassen Diversität zu.
Lernbereich 1: Friedensethik
erkennen, dass Filme und Computerspiele oft kein realistisches Bild von tatsächlichem Kriegsgeschehen abgeben, und schätzen dadurch Konsequenzen von kriegerischen Auseinandersetzungen besser ein.
verstehen Konflikte als etwas Grundlegendes im Zusammenleben von Menschen in allen Lebens- und Erfahrungsbereichen und handeln in ihrem Lebensumfeld bei der Lösung von Konflikten nach Grundwerten für ein friedliches Zusammenleben, wie Gerechtigkeit und Toleranz.
bewerten verschiedene Formen des Umgangs mit Konflikten und wenden geeignete Strategien zur Lösung von Konflikten und zum Ausgleichen von Interessen an.
schätzen die grundlegende Bedeutung der Wahrung des Friedens für das Leben des Einzelnen und insbesondere für die Entfaltung der Persönlichkeit und Fähigkeiten von Kindern.
setzen sich vor dem Hintergrund der Arbeit einer Hilfsorganisation mit Möglichkeiten und Grenzen eines Engagements für den Frieden auseinander.
Lernbereich 2: Sinnsuche im Leben
begreifen Sinnsuche als lebenslangen Prozess für ein gelingendes Leben.
prüfen Sinnangebote nach Kriterien und erkennen tragfähige Möglichkeiten, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben (z. B. soziales Engagement).
ermessen angesichts der existenziellen Begrenztheit des Lebens in altersgemäßer Weise die zentrale Bedeutung der Frage nach dem Sinn im Leben.
erkennen die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauer für den Umgang mit dem Tod und achten diese.
fühlen sich in die Lage von Menschen in existenziellen Grenzsituationen ein.
Lernbereich 3: Ethik der Weltreligionen
respektieren mögliche Funktionen und den Stellenwert von Religion für gläubige Menschen.
unterscheiden zwischen religiösen Geboten und rechtlichen Normen.
tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, die in unserer Gesellschaft präsent und verfassungsrechtlich geschützt sind, und akzeptieren, dass religiöse Menschen ihren Glauben leben.
erkennen, dass religiöser Extremismus einen Missbrauch der Religionen darstellt, und treten dagegen ein.
erkennen Gemeinsamkeiten im Ethos der Weltreligionen und setzen sich mit religionsübergreifend anerkannten Regeln auseinander.
1.1 Über Lebensgemeinschaft und Elternschaft nachdenken
diskutieren die Bedeutsamkeit verschiedener Formen von Lebensgemeinschaften für das Leben des Einzelnen.
ermessen aus der Perspektive eines Jugendlichen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung und das Heranwachsen sowie die Entfaltung von Kindern ermöglicht.
formulieren und begründen wertorientiert Kriterien für das Gelingen von Lebensgemeinschaften und entwickeln erste Vorstellungen für eine zukünftige Familie.
beurteilen verschiedene Arten der Kindererziehung, entwickeln wertorientiert Kriterien für ein Gelingen von Erziehung und formulieren Ansätze eines eigenen Erziehungsstils.
nehmen den eigenen Umgang mit Vorgaben und Erwartungen durch die Geschlechterrolle wahr und definieren ein eigenes Rollenverständnis für sich in Beruf und Partnerschaft.
1.2 Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft
reflektieren das eigene Handeln unter dem Gesichtspunkt der Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft.
formulieren Kriterien für Chancengerechtigkeit und reflektieren diese.
erkennen Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen und erfahren sich als verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft, die selbstwirksam handeln und Einfluss nehmen können.
begreifen sich als einen Teil dieser Welt und ziehen daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln.
betrachten das Phänomen der Globalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln eigene Positionen dazu, nach denen sie ihr Handeln ausrichten.
Lernbereich 2: Gewissen und Vernunft
nehmen ihr Gewissen in alltäglichen Situationen wahr und denken darüber nach, welchen Stellenwert es für das persönliche Leben hat.
berücksichtigen für einen reflektierten Umgang mit ihrem Gewissen, wie das Gewissen durch verschiedene Faktoren gebildet wird und auch beeinflusst werden kann.
schätzen das Gewissen als Orientierungshilfe, um eigenes und fremdes Handeln zu beurteilen und ihre Handlungen an ethisch-moralischen Kriterien auszurichten.
3.1 Medienethik
kennen Funktionen und Bedingungsfaktoren der Medien und setzen sich unter Berücksichtigung des Rechts auf Meinungsfreiheit und der Persönlichkeitsrechte mit journalistischer Berichterstattung auseinander.
sind sich der Notwendigkeit ethischer Richtlinien im Bereich des Journalismus bewusst und setzen sich mit der Frage auseinander, ob oder wie weit Medien kontrolliert werden sollen.
reflektieren auf der Basis von Hintergrundwissen über den Medienbetrieb neue Entwicklungstendenzen in den Medien kritisch und bilden sich eine Meinung.
setzen sich kritisch mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und sind sich möglicher Gefahren bewusst.
3.2 Medizinethik
unterscheiden zur ethischen Beurteilung bei Handlungen Mittel, Zweck und Folgen und wenden diese Unterscheidung auf die medizinische Praxis an.
unterscheiden ethische Problemfelder im Bereich der Medizin und stellen einen Bezug zu ihrem eigenen Leben her.
sind sich der Bedeutung des Schutzes der Menschenwürde bewusst und erkennen darüber hinaus, dass sich in der medizinischen Praxis die Frage stellt, wem gegenüber (z. B. befruchtete Eizellen, Embryonen) und in welchem Maße die Achtung der Menschenwürde geschuldet wird. Sie sind sich der Konsequenzen bewusst, die die Antwort auf diese Frage im medizinischen Alltag hat.
wenden medizinethische Prinzipien für Entscheidungsfindungen auf exemplarische Fälle im medizinischen Alltag an und wägen sie gegeneinander ab.
gelangen zu begründeten ethischen Entscheidungen im medizinischen Bereich, indem sie die Schritte einer ethischen Urteilsfindung anwenden.
kennen zuständige Gremien für Medizinethik und recherchieren selbständig (z. B. zur aktuellen Gesetzeslage).