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1.1 Verstehend zuhören
Jahrgangsstufe 5
zeigen ihre Aufmerksamkeit in Zuhörsituationen durch Rückmeldungen und Nachfragen.
formulieren zu gesprochenen Texten unter Anleitung einfache Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. kleine Erzählungen, Fabeln) und geben das Gehörte in eigenen Worten wieder.
Jahrgangsstufe 6
wenden in Zuhörsituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte, geben Rückmeldung und fassen in eigenen Worten zusammen.
formulieren zu gesprochenen Texten einfache Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. Detektivgeschichten) aktiv und werten das Gehörte zusammenfassend aus.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
richten in Zuhörsituationen (z. B. Diskussion) ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte und geben zentrale Inhalte von Gehörtem wieder.
formulieren zu komplexeren gesprochenen Texten Verständnisfragen.
folgen Inhalten aus Hörmedien (z. B. Nachrichten, Hörspiel), machen sich Notizen und fassen den Inhalt in eigene Worte. Dabei benennen sie Inhaltselemente und spezifische Bauelemente von Hörmedien (z. B. Geräusche, Musik).
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
wenden in Zuhörsituationen (z. B. längere Hörspiele oder Filme sowie Diskussionen) ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte, um wesentliche Aussagen umfangreicher gesprochener Texte herauszuarbeiten und wiederzugeben.
formulieren zu komplexeren gesprochenen Texten kritische Verständnisfragen und vertiefende Nachfragen.
erkennen in Hörmedien und Filmen wichtige Inhalte, den Verlauf (z. B. Download-Angebote zu einem Thema, Debatten, Diskussionen zu kommunalen und berufsrelevanten Themen) sowie verschiedenen Positionen der sprechenden Personen.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
hören aufmerksam (z. B. längeren Hörspielen und Diskussionen) zu, machen sich Notizen und formulieren zum Gehörten Nachfragen.
beantworten zu komplexeren gesprochenen Texten unter Anleitung Verständnisfragen und fragen gezielt vertiefend nach.
untersuchen die Funktionen verschiedener Hörmedien, indem sie Informationen darüber (z. B. die Sende- und Darstellungsformen) miteinander vergleichen.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
erfassen den Inhalt von Gehörtem und Gesehenem, indem sie ihn zusammenfassen, strukturieren, kommentieren oder ergänzen, auch mithilfe von Aufzeichnungen.
erschließen komplexe gesprochene Texte anhand von Verständnisfragen.
erkennen Funktionen verschiedener Hörmedien, indem sie unterschiedliche Sende- und Darstellungsformen gegenüberstellen (z. B. Vergleich von Nachrichtensendungen und Hintergrundreportagen zu einem Thema).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
verfolgen Gesprächsbeiträge anderer und nehmen diese reflektierend auf. Dabei verstehen sie wesentliche Informationen, geben diese wieder und hinterfragen sie.
verstehen auch komplexe gesprochene Texte vollständig und stellen gezielte Nachfragen in angemessener Form.
analysieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache).
untersuchen bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel) Inhaltselemente, stilistische Mittel, symbolische Ausdrucksmittel und Strukturelemente.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
verfolgen Gesprächsbeiträge anderer sinnerfassend und vernetzend. Dabei verstehen sie wesentliche Informationen, sichern sie, geben diese wieder und hinterfragen sie kritisch.
erschließen Inhalt und Gehalt komplexer gesprochener Texte anhand von Verständnisfragen.
interpretieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache).
untersuchen und werten bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel) Inhaltselemente, stilistische Mittel und Strukturelemente.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
verfolgen Gesprächsbeiträge anderer sinnerfassend und vernetzend, um daraus Informationen aufzunehmen und kritisch zu bewerten.
sichern Inhalt und Gehalt längerer Ausführungen selbständig (z. B. durch Notizen), nutzen dies zur Reproduktion des Gehörten und stellen dabei sachlogische sprachliche Verknüpfungen her.
interpretieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache) und setzen sie so in den situativen Kontext.
untersuchen und werten bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel, Podcast zu Sachthemen) Inhalts- und Strukturelemente sowie stilistische und symbolische Ausdrucksmittel.
1.2 Zu und vor anderen sprechen
Jahrgangsstufe 5
erzählen zusammenhängend und lebendig (z. B. im Gesprächskreis), berichten strukturiert, themen- sowie adressatenbezogen und begründen ihre Meinungen (z. B. Gruppenberichte, Kurzreferate).
unterstützen kurze Vorträge (z. B. erlernte Gedichte, Sachthemen) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache (z. B. Gestik, Mimik).
reflektieren kriteriengeleitet einen Vortrag im Hinblick auf Inhalt und Körpersprache.
Jahrgangsstufe 6
erzählen unter Verwendung erzählerischer Mittel (z. B. zusammenhängender Aufbau, deutlich erkennbarer Erzählkern) anschaulich, berichten sachlich und prägnant, begründen Aussagen logisch (z. B. kurze Beiträge, Präsentationen).
unterstützen kurze Vorträge (z. B. erlernte Gedichte, Gruppenberichte, Kurzreferate) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache (z. B. Körperhaltung, Blickkontakt) und Medien, um Verständlichkeit und Aufmerksamkeit zu erhöhen.
reflektieren und bewerten einen Vortrag und beziehen sich dabei auf inhaltliche Aspekte, den bewussten Einsatz von Körpersprache sowie auf die Art der Vortragsweise.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
erzählen lebendig, berichten prägnant in korrekter Abfolge und begründen Aussagen und Meinungen nachvollziehbar (z. B. bei Gruppenpräsentationen, Referaten und der Vorstellung von Projektergebnissen).
unterstützen ihren Vortrag zu einem selbst gewählten Thema (z. B. Sachthema oder Literatur) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache, Körperhaltung und Sprechverhalten (z. B. Betonung, Lautstärke, Sprechtempo) sowie illustrierenden Einsatz von Medien (z. B. Bilder, digitale Medien).
reflektieren eigenes Vortragsverhalten und geben kriteriengeleitet Feedback.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
erzählen versiert und lebendig, berichten detailgenau sowie prägnant entwickelnd und begründen Aussagen und Meinungen nachvollziehbar (z. B. bei Gruppenpräsentationen, Referaten, bei der Vorstellung von Projektergebnissen).
unterstützen ihren Vortrag zu einem selbst gewählten Thema (z. B. Sach- oder Literaturthema) durch den bewussten Einsatz von Körpersprache, Körperhaltung und Sprechverhalten (z. B. Betonung, Lautstärke, Sprechtempo) sowie den erläuternden Einsatz von Medien (z. B. Bilder, Plakate, digitale Präsentationen).
reflektieren Gesprächsbeiträge und Vorträge, indem sie sich im Vorfeld eigene Kriterien für einen Gesprächsbeitrag erarbeiten, um im Anschluss fundiert Feedback zu geben (z. B. zu einer Präsentation).
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
erzählen und berichten in entsprechenden Sprechsituationen folgerichtig mit den jeweils passenden sprachlichen Mitteln und argumentieren logisch, um Zusammenhänge mit Blick auf Adressaten deutlich zu machen (z. B. Bewerbungsgespräch).
bei der Planung von Vorträgen und Präsentationen zu selbst gewählten Themen (z. B. Betriebspraktikum, Übungsprojekte) berücksichtigen sie auch Körpersprache, Zuwendung zu den Adressaten und differenziertes Sprechverhalten sowie geeignete Medien zur Illustration und Information.
reflektieren eigenes und fremdes Vortragsverhalten nach vorgegebenen Kriterien, um im Anschluss fundiert Feedback (z. B. zu einer Präsentation) zu geben.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
erzählen und berichten strukturiert mit den jeweils situationsangemessenen sprachlichen Mitteln, argumentieren sachlogisch und veranschaulichen ihre Argumentation durch Beispiele.
bei der Planung von Vorträgen und Präsentationen zu vielfältigen Themen (z. B. Betriebspraktikum, Übungsprojekte) setzen sie Körpersprache, unter Beachtung des Adressatenbezugs, versiert ein und unterstützen differenziertes Sprechverhalten durch informierende, analoge und digitale Medien.
reflektieren Vorträge und Präsentationen nach selbst erarbeiteten Kriterien (z. B. in Bezug auf Sprechweise, Körpersprache, Präsenz), um fundiert Feedback zu geben.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
leisten freie Redebeiträge, indem sie auch anekdotisch bzw. humorvoll erzählen, sachlogisch und prägnant berichten und in darstellenden und appellativen Sprechsituationen adressatengerecht argumentieren.
gestalten umfassend recherchierte und sachlogisch strukturierte Vorträge und Präsentationen (z. B. für die Projektprüfung) und berücksichtigen bei Planung und Gestaltung adressaten- sowie situationsbezogene Körpersprache, Rhythmisierung, differenziertes Sprechverhalten und strukturierende sowie veranschaulichende Medien (z. B. Präsentationsprogramm, Mindmap).
reflektieren eigenes und fremdes Gesprächsverhalten nach selbst erarbeiteten Kriterien und geben fundiert Feedback.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
leisten freie Redebeiträge, indem sie auch anekdotisch oder ironisch erzählen, sachlogisch sowie prägnant berichten (z. B. in Referaten und Präsentationen) und entwickelnd sowie appellierend mit klarem Adressatenbezug argumentieren.
gestalten versiert klar strukturierte, anschauliche Vorträge und Präsentationen (z. B. Vorbereitung zur Projektprüfung) und berücksichtigen bei Planung und Gestaltung adressaten- sowie situationsbezogen Körpersprache, Rhythmisierung, differenziertes Sprechverhalten und unterstützende Präsentationsmedien.
beurteilen eigenes und fremdes Vortragsverhalten, indem sie erarbeitete Feedbackmethoden selbständig nutzen.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
entscheiden sicher zwischen situativ erzählendem oder berichtendem Darstellungsstil, setzen die passenden mündlichen Sprachmittel und einen angemessenen Wortschatz ein, wählen die adressatenrelevante Sprachebene und präsentieren argumentierend bzw. appellativ (z. B. Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen).
präsentieren frei, nutzen bei komplexeren Präsentationen Strukturierungshilfen (z. B. Stichwortzettel, Präsentationsprogramme) und setzen ihre Sprechweise zielgerichtet mit Blick auf die Wirkungsabsicht ein, wobei sie den Situations- und Adressatenbezug beachten und den Vortrag durch informationstragende und veranschaulichende Präsentationsmedien unterstützen.
beurteilen und bewerten selbständig eigenes und fremdes Vortragsverhalten, indem sie Feedbackmethoden gezielt nutzen und konkrete Alternativen anbieten.
1.3 Mit anderen sprechen
Jahrgangsstufe 5
wenden erarbeitete Gesprächsregeln und Höflichkeitsformen an.
setzen sich konstruktiv mit Beiträgen anderer auseinander, indem sie gezielt nachfragen, Rückmeldungen geben, einen eigenen Standpunkt finden und ihre Meinung begründen.
nehmen aktiv an Gesprächen teil (z. B. Gesprächskreis).
klären Anliegen einvernehmlich und lösen Konflikte verbal angemessen.
führen mit der Lehrkraft und in Kleingruppen Lerngespräche über ihren Lernstand und Lernfortschritt.
Jahrgangsstufe 6
reagieren in Alltagsituationen flexibel sowie adressatenbezogen, beachten Gesprächsregeln und Umgangsformen, setzen auch nonverbale Äußerungsformen ein und bewerten diese (z. B. Körpersprache).
setzen sich im Partner- und Kleingruppengespräch konstruktiv mit Beiträgen anderer auseinander, indem sie gezielt nachfragen, zustimmen oder Beiträge ergänzen, Informationen austauschen, Argumente anführen, ihren eigenen Standpunkt vertreten.
planen Gesprächsbeiträge und nehmen aktiv an Gesprächen teil.
reflektieren in Lerngesprächen gesetzte Ziele und erreichte Ergebnisse, bewerten ihren Lernerfolg und setzen sich angemessene Ziele.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
reflektieren Gesprächsverhalten anhand von Kriterien (z. B. Situationsangemessenheit, Höflichkeit) und reagieren in Alltagssituationen flexibel und adressatenbezogen (z. B. Arbeitsplatzerkundung, Interview).
setzen sich in Partner- und Kleingruppengesprächen gegenseitig wertschätzend mit Beiträgen anderer konstruktiv auseinander und sprechen dabei der Situation angemessen (z. B. Dialekt, Umgangssprache, Standardsprache). Konfliktgespräche führen sie lösungsorientiert, senden Ich-Botschaften und akzeptieren verschiedene Standpunkte.
planen längere Gesprächsbeiträge und moderieren angeleitet kurze Diskussionsrunden.
beschreiben ihre Lernstrategien, geben Rückmeldung über ihren Lernstand, bewerten ihr eigenes Lernen und setzen sich angemessene neue Ziele.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
reflektieren Gesprächsverhalten anhand von Kriterien, achten auf Situationsangemessenheit und Höflichkeit. Sie bewältigen schulische und außerschulische Gesprächssituationen selbständig (z. B. Fachgespräche, Mediationsgespräche, Arbeitsplatzerkundungen) und zeigen sich dabei auch nonverbal der Situation angemessen.
setzen sich konstruktiv mit einem oder mehreren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern auseinander, indem sie Gesagtes aufgreifen, überdenken und weiterführen, bei Konflikten argumentierend Lösungsmöglichkeiten suchen, Ich-Botschaften senden und geeignete Kompromisse finden. Sie wählen die adressatengerechte Sprachebene (z. B. Dialekt, Umgangssprache, Standardsprache).
planen und leiten kurze Diskussionsrunden und reflektieren anschließend über die Gespräche.
geben Rückmeldungen über ihren Lernstand, bewerten ihr eigenes Lernen im Vergleich mit anderen, setzen sich selbst angemessene Ziele für den weiteren Lernprozess.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
führen konstruktiv Gespräche, indem sie sich auf die Situation vorbereiten und bei Unklarheiten nachfragen.
reflektieren die Angemessenheit eigener und fremder Gesprächsbeiträge und gehen auf die Gesprächspartnerin bzw. den Gesprächspartner ein (z. B. Bewerbungsgespräch, Telefonate). Sie verhalten sich dabei auch nonverbal der Situation angemessen.
gehen durch gezieltes Nachfragen, Zusammenfassen oder Ergänzen auf Gesprächsbeiträge anderer ein und finden ggf. Kompromisse.
führen Gespräche in einer an der jeweiligen Gesprächspartnerin bzw. am jeweiligen Gesprächspartner und der Situation orientierten Sprachebene (z. B. Standardsprache, Dialekt, Soziolekt, schulische Fachsprache).
planen und leiten Diskussionsrunden und reflektieren anschließend die Gespräche.
reflektieren eigenes und fremdes Lernverhalten versiert, geben Rückmeldung über den jeweiligen Lernstand und planen weiteres Lernen strukturiert.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
führen situations- und zielorientiert Gespräche, indem sie sich inhaltlich vorbereiten (z. B. Argumentationslinie) sowie während des Gesprächs Techniken des Nachfragens anwenden.
reflektieren kritisch eigenes und fremdes Gesprächsverhalten (verbal, nonverbal) in schulischen sowie in außerschulischen Gesprächssituationen und geben in angemessener Form Rückmeldung (z. B. Bewerbungsgespräch, auch für ein Betriebspraktikum).
vertreten in Diskussionen, Debatten oder Konfliktgesprächen eigene Standpunkte, gehen auf Gegenargumente in angemessener Form ein und tragen zur Kompromissfindung bei.
führen Gespräche auf einer situationsangemessenen und an der jeweiligen Gesprächspartnerin bzw. am jeweiligen Gesprächspartner orientierten Sprachebene.
planen und moderieren Gespräche (z. B. Diskussion, Konfliktgespräch), fassen Zwischenergebnisse zusammen, führen Entscheidungen oder Kompromisse herbei und reflektieren im Anschluss die Gespräche.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und führen schulische und außerschulische Gespräche versiert. Sie verhalten sich auch nonverbal der Situation angemessen.
reflektieren ihr eigenes und das Gesprächsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kriterienorientiert, indem sie beobachten, werten und Rückmeldung geben.
vertreten begründet ihre eigene Meinung, indem sie z. B. auf Gesprächsbeiträge eingehen, sie zusammenfassen, ergänzen und gegeneinander abwägen, verschiedene Standpunkte akzeptieren, geeignete Lösungsstrategien finden und Kompromisse schließen. Sie wählen die passende Sprachebene versiert und berücksichtigen Inhalts- und Beziehungsebene (z. B. durch Arbeit mit dem Vier-Ohren-Modell).
leiten und moderieren versiert Gespräche, fassen Zwischenergebnisse zusammen, stellen Argumente gegenüber, führen Entscheidungen oder Kompromisse herbei und reflektieren im Anschluss die Gespräche.
reflektieren kritisch ihr Lernverhalten sowie das ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, führen Lerngespräche und bewerten ihren Lernerfolg. Davon ausgehend setzen sie sich angemessene Ziele, um Lernstrategien zu verbessern.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und setzen versiert verbale und nonverbale Mittel ein.
reflektieren kriterienorientiert ihr eigenes Gesprächsverhalten, bewerten das Gesprächsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kritisch und geben konstruktiv Rückmeldung.
diskutieren und debattieren, indem sie ihren eigenen Standpunkt begründet, nachvollziehbar und differenziert darstellen und ggf. verändern. Sie wählen die passende Sprachebene (z. B. Dialekt, Standardsprache, Fachsprache) versiert und berücksichtigen Inhalts- und Beziehungsebene nach einem Kommunikationsmodell.
leiten mithilfe von selbst erstellten Moderationsplänen versiert Gespräche, indem sie das Gespräch im Fluss halten, Argumente einander gegenüberstellen, Inhalte zusammenfassen, Entscheidungen oder Kompromisse herbeiführen, und reflektieren im Anschluss die Gespräche.
reflektieren ihr Lernverhalten im Hinblick auf die Abschlussprüfung, indem sie sich angemessene Ziele setzen, Lernschritte planen und Lernerfolge erkennen.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und führen diese unter Beachtung sowohl verbaler und nonverbaler Gesprächstechniken als auch der Wechselbeziehungen von eigenem und fremdem Gesprächsverhalten.
reflektieren kriterienorientiert und kritisch eigenes sowie fremdes Gesprächsverhalten und geben konstruktiv Rückmeldung.
diskutieren und debattieren, gehen dabei sachlich auf die Gegenposition ein, wählen die entsprechende Sprachebene und berücksichtigen dabei Inhalts- und Beziehungsebene.
planen, leiten und moderieren selbständig und versiert Gespräche und reflektieren diese.
übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess, reflektieren und bewerten ihn kritisch im Hinblick auf die Abschlussprüfung.
1.4 Szenisch spielen
Jahrgangsstufe 5
stellen Situationen und fiktive Erlebnisse szenisch dar, indem sie sich in unterschiedliche Rollen einfühlen und gestaltend sprechen. Dabei setzen sie deutliche Artikulation und angemessenes Sprechtempo (z. B. Pausen) ein.
beschreiben aus der Beobachtung die Wirkung des Spiels anderer (z. B. Stimme, Gestik) auf das Publikum.
adaptieren kurze Szenen (z. B. Filmausschnitte, Märchen, Fabeln) und stellen Figuren und Charaktere dar.
Jahrgangsstufe 6
versetzen sich in eine Rolle nach literarischen Vorlagen (z. B. kurzer Erzähltext, auch als Hörbuchausschnitt, Filmsequenz), stellen sie unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven szenisch dar und setzen verschiedene akustische Gestaltungsmittel ein.
sprechen deutlich artikuliert und nutzen Stimmmodulation und ‑melodie rollengerecht hinsichtlich Tonhöhe, Tonhöhenverlauf, Satzmelodie, Lautstärkenwechsel.
spielen mit selbst weiterentwickelten gestalterischen Elementen und geben Rückmeldung zur Rolleninterpretation (z. B. hinsichtlich Darstellung und Wirkung).
erfinden kurze Szenen, die sie mit Lernpartnerinnen und Lernpartern reflektieren und zeigen so ein tieferes Verständnis für Charaktere.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
setzen geeignete Sequenzen aus Jugendbüchern, Filmen oder Computerspielen szenisch um, verwenden verschiedene akustische Gestaltungsmittel und interpretieren Rollen, indem sie Gefühle und Charaktere der Figuren darstellen.
spielen Rollen mit erweitertem Darstellungsrepertoire (z. B. mimischer Ausdruck, Einsatz von Requisiten) und gelangen so zu einem tieferen Textverständnis.
reflektieren szenische Umsetzungen, beschreiben die Wirkung der verschiedenen Gestaltungsmittel und geben Rückmeldung zur Rolleninterpretation.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
setzen geeignete Sequenzen aus Jugendbüchern, Filmen, Computerspielen szenisch um und interpretieren literarische Rollen, indem sie Gefühle und Charakter einer Figur durch die Variation im Sprechausdruck und rollengerechter Stimmmodulation hinsichtlich Artikulation und Melodie verdeutlichen. Sie setzen verschiedene akustische Gestaltungsmittel ein und unterstützen ihre Darstellung durch Gestik, Mimik und Körperhaltung.
zeigen ein differenziertes Darstellungsrepertoire sowie umfangreiche gestalterische Möglichkeiten beim Entwerfen und Spielen von Rollen hinsichtlich des mimischen Ausdrucks oder der Kulissengestaltung und gelangen so zu einem tieferen Textverständnis.
reflektieren szenische Umsetzungen hinsichtlich des mimischen Ausdrucks, der Körperhaltung, des Blickkontakts, des räumlichen Verhaltens und von Körperberührungen, zeigen Handlungsalternativen auf und bringen konstruktive Kritik in Bezug auf Ausdruck, Mimik, Körperhaltung und Gestik ein.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
setzen sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen in Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst ein (z. B. in Rollenspielen und Bewerbungsgesprächen).
reflektieren szenische Umsetzungen (z. B. nach einem Theaterbesuch), üben konstruktiv Kritik in Bezug auf Ausdruck, Mimik, Körperhaltung sowie Gestik und zeigen Handlungsalternativen auf.
adaptieren gestalterische Texte aus Jugendbüchern oder Kurzgeschichten und setzen verschiedene Gestaltungsmittel ein.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
setzen sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen in Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst ein (z. B. nach der Auseinandersetzung mit einer Rollenbiografie, Bewerbungsgespräch) und reflektieren die Wirkung von Sprache und Ausdruck ihrer gewählten Darstellungsform.
reflektieren szenische Umsetzungen (z. B. nach einem Theaterbesuch), indem sie konstruktive Kritik in Bezug auf Ausdruck, passende Sprachebene, stimmliche Variation, Mimik, Körperhaltung sowie Gestik einbringen und Handlungsalternativen aufzeigen.
adaptieren Texte und setzen im Spiel auch verschiedene nonverbale Ausdrucksformen hinsichtlich Blickaustausch, räumlichem Verhalten oder Körperberührung ein.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
setzen nach der Auseinandersetzung mit medial unterschiedlich vermittelten Texten sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen bewusst ein und praktizieren unterschiedliche Formen szenischen Darstellens.
reflektieren szenische Darstellungen (z. B. Theaterbesuch), beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich der stimmlichen Variation, des Ausdruck in Mimik, Gestik sowie Körperhaltung und diskutieren Handlungsalternativen.
stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar, unterstützen Aussagen durch ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, nonverbalen sowie stimmlichen Mitteln, sind sich deren Wirkung bewusst und setzen diese auch im Alltag ein (z. B. telefonisches oder direktes Bewerbungsgespräch).
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
setzen nach der Auseinandersetzung mit der Rollenbiografie verschiedene Ausdrucksformen und sprechgestaltende Mittel bewusst ein und praktizieren unterschiedliche Formen szenischen Darstellens.
reflektieren szenische Darstellungen (z. B. Theaterbesuch), beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich der stimmlichen Variation, des Ausdruck in Mimik, Gestik sowie Körperhaltung und diskutieren Handlungsalternativen.
adaptieren Texte, die durch unterschiedliche Medien dargestellt werden, und nutzen ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, körpersprachlichen sowie stimmlichen Mitteln zur szenischen Darstellung.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar und setzen dabei verschiedene Ausdrucksformen und sprechgestaltende Mittel bewusst ein.
reflektieren szenische Darstellungen und beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich stimmlicher Variation, Ausdruck in Mimik, Gestik und Körperhaltung.
nutzen zur Adaption von Texten ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, körpersprachlichen und stimmlichen Mitteln.
2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
Jahrgangsstufe 5
erfassen Wörter und Satzteile, beherrschen den Zeilenübergang und lesen in angemessenem Tempo.
lesen Texte unter Anleitung sinnbetont vor und beachten Sätze und Satzteile als Sinneinheiten (z. B. für Rhythmik, wörtliche Rede).
erfassen altersgemäße kontinuierliche und diskontinuierliche Texte mithilfe einfacher Lese- und Texterschließungsstrategien (z. B. Fragen formulieren, Schlüsselwörter unterstreichen, unbekannte Wörter nachschlagen).
formulieren Leseerwartungen an pragmatische sowie literarische Texte und nutzen ihre Textsortenkenntnis.
begründen und überdenken ihre Lesevorlieben (z. B. im Rahmen einer Buchvorstellung).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
lesen flüssig und genau auch anspruchsvollere Texte, beachten inhaltliche Abschnitte, erkennen die Gliederung und erfassen den Text als Ganzes.
tragen Texte selbständig rhythmisch gestaltend und sinnentsprechend vor und achten dabei z. B. auf Betonung und Lautstärke.
erschließen kontinuierliche und diskontinuierliche Texte durch Strategien (z. B. Ordnen von Informationen, abschnittsweise Wiedergabe von Inhalten).
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
lesen flüssig und genau auch anspruchsvollere Texte mit Fremdwörtern und Fachtermini, beachten inhaltliche Abschnitte, erkennen die Gliederung und erfassen dabei den Text als Ganzes.
tragen Texte selbständig rhythmisch gestaltend und sinnentsprechend vor, achten dabei auf Lautstärke, Betonung, Sprechtempo und Stimmführung.
erschließen kontinuierliche und diskontinuierliche Texte durch Strategien (z. B. Belegen zentraler Aussagen, selbständige Nutzung von Lexika) und fassen Kernaussagen zusammen.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
lesen informationsentnehmend und sinnkonstruierend, flüssig und genau.
tragen Texte rhythmisch und sinngestaltend unter Verwendung von Gestik, Klanggestaltung oder musikalischer Untermalung vor (z. B. Vorleseprojekte).
verwenden zur Erschließung kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte verschiedene Lesetechniken und ‑strategien (z. B. Erkennen einfacher Superstrukturen, Belegen von Textaussagen).
nutzen angeleitet zur Textanalyse aus unterschiedlichen Medien recherchierte Zusatzinformationen (z. B. historischer oder thematischer Hintergrund).
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
lesen auch komplexere pragmatische Texte informationsentnehmend, sinnkonstruierend, zügig und exakt.
tragen Texte rhythmisch und sinngestaltend unter Verwendung von Gestik, Klanggestaltung oder musikalischer Untermalung auch einer größeren Öffentlichkeit vor (z. B. Vorleseprojekt).
verwenden selbständig verschiedene Lesetechniken und ‑strategien zur Erschließung von Inhalt und Intention kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte sowie zum Textvergleich (z. B. diagonales oder reflektierendes Lesen).
nutzen zur Textanalyse selbst recherchierte Zusatzinformationen aus unterschiedlichen Medien (z. B. historischer, biografischer oder thematischer Hintergrund).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken (z. B. diagonales und reflektierendes Lesen) eigenständig in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an, visualisieren Gelesenes grafisch und strukturiert, um die Wirkung verschiedener Darstellungsweisen zu beschreiben.
recherchieren zu Texten zusätzliches Hintergrundwissen aus unterschiedlichen Medien und nutzen die Zusatzinformationen (z. B. biografischer oder historischer Kontext) für die Textinterpretation.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
wenden Lese- und Texterschließungstechniken eigenständig in komplexen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an und visualisieren Gelesenes grafisch sowie strukturiert.
recherchieren eigenverantwortlich zu Texten zusätzliches Hintergrundwissen aus unterschiedlichen Medien und nutzen die Zusatzinformationen (z. B. biografischer, historischer oder soziokultureller Kontext) für die Textinterpretation.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken eigenständig in komplexen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an und erfassen dabei z. B. Textmuster.
nutzen zur Interpretation anspruchsvoller Texte aus unterschiedlichen Medien selbständig recherchiertes Hintergrundwissen (z. B. biografischer und/oder soziokultureller Hintergrund).
2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
erschließen kindgerechte Texte, indem sie den Handlungsverlauf in eigenen Worten wiedergeben sowie eigene Assoziationen und Erwartungen an das weitere Geschehen formulieren.
nutzen zur Deutung sprachliche Gestaltungsmittel (z. B. Metapher) sowie Verstehensoperationen (z. B. Gegensätze suchen) und verwenden Fachbegriffe (z. B. Strophe, Vers).
skizzieren literarische Figuren und Charaktere, um Motive und Beziehungen zu deuten.
unterscheiden epische Kleinformen wie Märchen und Fabel sowie Erzähltext und Gedicht anhand erarbeiteter Kriterien.
erfassen Inhalt und Gehalt eines Kinderbuchs, indem sie Handlungsmotive und Figurenkonstellation sowie zentrale Ereignisse aufzeigen (z. B. Tagebucheintrag, Dialog, Blog).
Jahrgangsstufe 6
arbeiten das zentrale Thema, die Intention und die Wirkung von altersgemäßen, lebensnahen Texten heraus.
beschreiben literarische Figuren und Räume, belegen ihre Deutungen mit Textstellen und diskutieren diese mit anderen.
unterscheiden selbständig bekannte literarische Kurzformen (z. B. Sage, Erzählung) anhand ihrer Merkmale, Motive und Intentionen.
erschließen ein Kinderbuch, indem sie eine Auswahl produktiver und analytischer Methoden anwenden (z. B. Perspektivenwechsel, Beschreibung der Protagonistinnen und Protagonisten).
erkennen typische analytische Elemente in literarischen Texten und benennen diese mit den korrekten Fachbegriffen (z. B. Erzählperspektive).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
erschließen literarische Texte, indem sie Figurencharakterisierungen vornehmen und Deutungen am Text mit Zitaten belegen.
unterscheiden epische, lyrische und dramatische Texte (z. B. Kurzgeschichte, Gedicht, Theaterstück), indem sie textsortenspezifische Merkmale benennen und nutzen für Analyse und Interpretation auch Angaben zu Autorin bzw. Autor und Entstehung.
erfassen grundlegende Handlungsstränge oder Handlungsräume literarischer Texte, belegen ihre Deutungen mit Zitaten und stellen ggf. Zusammenhänge zwischen verschiedenen Texten her.
analysieren ein modernes oder klassisches Jugendbuch, indem sie eine Auswahl produktiver und analytischer Methoden anwenden (z. B. Handlungsverlauf analysieren, Leerstellen durch Weiterschreiben füllen, Bildcollage erstellen).
wenden im Rahmen der Erschließung und der Analyse literarischer Texte Fachbegriffe an (z. B. Erzählweise, sprachliche Bilder).
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
erschließen literarische Texte, indem sie Inhalte antizipieren, Figurencharakterisierungen erstellen (z. B. Widerspruch von Verhalten und Aussagen einer Figur) und Deutungen am Text mit Zitaten belegen.
unterscheiden epische, lyrische und dramatische Texte anhand von textsortenspezifischen Merkmalen und nutzen zur Reflexion auch Angaben zu Autorin bzw. Autor und Entstehung.
erfassen Handlungsstränge und Handlungsräume in literarischen Texten, belegen ihre Deutungen mit Zitaten und stellen ggf. Zusammenhänge zwischen verschiedenen Texten her.
erschließen selbständig ein modernes oder klassisches Jugendbuch, indem sie eine Auswahl produktiver und analytischer Methoden anwenden (z. B. Umschreiben in andere Textsorte, Beweggründe der Protagonistinnen und Protagonisten erkennen).
wenden im Rahmen der Erschließung und der Analyse literarischer Texte Fachbegriffe an (z. B. Erzählweise, Wortspiel).
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
erschließen zunehmend anspruchsvolle, altersgemäße Texte, indem sie zentrale Aussagen herausarbeiten (z. B. in Textzusammenfassungen), Beziehungen zwischen den Figuren diskutieren und ihre Deutungen mit Zitaten belegen.
unterscheiden epische, lyrische und dramatische Texte (z. B. Kurzgeschichte, Gedicht, Theaterstück) anhand von textsortenspezifischen Merkmalen und reflektieren Zusammenhänge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit.
vergleichen unterschiedliche Darstellungsformen literarischer Werke wie Buch, Film oder Theateraufführung und werten ihren kulturellen Zugewinn.
präsentieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen (z. B. aus einem abgegrenzten Themenbereich) ausgewähltes Jugendbuch, das sie mithilfe einer Auswahl an produktiven und analytischen Methoden anhand eines Kriterienkataloges hinsichtlich Handlungssträngen, Motiven, Charaktereigenschaften und menschlichen Grundstimmungen wie Trauer und Glück erschließen.
wenden im Rahmen der Erschließung und Analyse von literarischen Texten Fachbegriffe sachgerecht an (z. B. Erzählperspektive, Raum- und Zeitgestaltung).
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
deuten komplexe, altersgemäße Texte, indem sie die zentralen Aussagen und Intentionen der Texte mithilfe analytischer und produktiver Methoden erschließen (z. B. die Charakteristik der Figuren und ihrer Beziehungen herausarbeiten, Deutungen mit Zitaten belegen).
unterscheiden eigenständig spezifische Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Texte (z. B. Satire, Kommentar) und nutzen diese sowie Zusammenhänge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit zur Reflexion und Interpretation.
vergleichen unterschiedliche Darstellungsformen literarischer Werke wie Buch, Film, Hörtext oder Theater, erkennen medienspezifische Besonderheiten, reflektieren deren Wirkung und schätzen den ästhetischen Wert ein.
präsentieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen (z. B. aus einem abgegrenzten Themenbereich) ausgewähltes Jugendbuch, das sie eigenständig mithilfe produktiver und analytischer Methoden anhand von Leitfragen erschließen und werten (z. B. Handlungsstränge, Motive, Charaktereigenschaften, menschliche Grundstimmungen wie Trauer und Glück).
wenden im Rahmen der Erschließung und Interpretation von komplexen literarischen Texten Fachbegriffe sachgerecht an (z. B. Erzählperspektive, Raum- und Zeitgestaltung, Metapher, Symbolik, Hyperbel).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
deuten komplexe Texte, indem sie Erwartungen formulieren, ihre Interpretation mit Zitaten belegen, literarische Grundmuster und Figuren als Repräsentanten für Werthaltungen erkennen sowie sich mit anderen darüber austauschen.
unterscheiden literarische Formen, diskutieren ihre spezifische Wirkung und stellen Bezüge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit her.
nutzen Leseempfehlungen (z. B. Rezensionen, Bestsellerlisten) zur Auswahl eines Jugendbuchs und erschließen dessen Inhalt, indem sie produktive und analytische Methoden anwenden.
wenden im Rahmen der Erschließung und Analyse von anspruchsvollen literarischen Texten Fachbegriffe (z. B. zu sprachlichen Phänomenen wie rhetorischen Mitteln) sicher an.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
interpretieren eigenständig komplexe Texte, indem sie Erwartungen formulieren, ihre Deutungen mit Zitaten belegen, literarische Figuren als Archetypen und Repräsentanten für Werthaltungen erkennen und sich mit anderen darüber austauschen.
unterscheiden eigenständig literarische Textsorten, diskutieren ihre spezifische Wirkung und stellen Bezüge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit her.
erschließen ein auf der Basis von Leseempfehlungen (z. B. Rezensionen, Bestsellerlisten) selbst ausgewähltes Jugendbuch eigenständig mithilfe produktiver und analytischer Methoden.
wenden im Rahmen der Interpretation schwieriger literarischer Texte Fachbegriffe eigenständig und sicher an (z. B. auktoriale Erzählperspektive, Zeilensprung).
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
interpretieren auf der Basis erworbener literarischer Kategorien lyrische, epische und dramatische Werke aus dem Zeitraum vom Sturm und Drang bis zum 21. Jahrhundert fachgerecht.
vergleichen und reflektieren unterschiedliche Interpretationen eines literarischen Werkes (z. B. Theateraufführung, Literaturverfilmung) und entwickeln eigene Deutungshypothesen.
rezensieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen ausgewähltes literarisches Werk (z. B. klassische Literatur, Jugendliteratur).
nutzen zur Interpretation komplexer literarischer Texte ein umfangreiches Repertoire von Fachbegriffen (z. B. Euphemismus, Retardierung).
2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus kindgerechten pragmatischen Texten unterschiedlicher Medien und nutzen angeleitet ihr Vorwissen.
erschließen zentrale Textaussagen, indem sie wesentliche Inhalte von Abschnitten erfassen.
unterscheiden angeleitet Textsorten (Informations- und Appelltexte) nach Form und Funktion und werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte aus (z. B. kindgerechte Sachbücher, einfache Schaubilder).
orientieren sich bei Recherchen an Inhaltsverzeichnissen und bewerten angeleitet den Informationsgehalt unterschiedlicher Quellen (z. B. kindgerechte Sachbücher, Internetartikel).
Jahrgangsstufe 6
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus pragmatischen Texten unterschiedlicher Medien und gleichen dabei Inhalte mit ihrem Vorwissen ab.
erschließen Texte, indem sie Kernaussagen zentraler Abschnitte zusammenfassen.
erschließen einfache kontinuierliche sowie diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme) und unterscheiden kriteriengeleitet unterschiedliche Textsorten nach Form und Funktion (z. B. Appelltexte, Instruktionstexte).
nutzen Inhaltsverzeichnisse und Suchmaschinen zur Orientierung sowie zur Recherche und vergleichen den Informationsgehalt unterschiedlicher Quellen (z. B. kindgerechte Sachbücher, Internetartikel) hinsichtlich Inhalt und Intention.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
entnehmen anhand von Leitfragen Informationen aus sachorientierten und berufsorientierenden Texten unterschiedlicher Medien.
werten anhand von Leitfragen kontinuierliche und einfache diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme, Formulare) aus, unterscheiden und nutzen Informations-, Instruktions- und Appelltexte unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Kommentar, Gesetz).
ziehen Vergleiche zwischen komplexeren themengleichen Texten und nutzen zur Texterschließung kriterienorientiert Inhaltsverzeichnisse, Glossare oder Zusammenfassungen.
erkennen und beurteilen kriterienorientiert Intention und Adressatenbezug von Texten aus verschiedenen Print- und Onlinemedien (z. B. Jugendzeitschriften, Lexika), auch anhand der verwendeten Sprachebene.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
entnehmen Informationen aus sachorientierten und berufsorientierenden Texten unterschiedlicher Medien, dabei entwickeln sie weiterführende Interessen an Sachthemen.
werten anhand von Leitfragen kontinuierliche und diskontinuierliche Texte (z. B. Diagramme, Tabellen) aus, unterscheiden und nutzen Informations-, Instruktions-, Appell- und Obligationstexte unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Rezension, Gesetz).
ziehen Vergleiche zwischen komplexeren themengleichen Texten und nutzen zur Texterschließung kriterienorientiert Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen.
erkennen und beurteilen kriterienorientiert die Intention und den Adressatenbezug von Texten aus verschiedenen Print- und Onlinemedien (z. B. Jugendzeitschriften, Blogs, Lexika), auch anhand der verwendeten Sprachebene.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
verwenden lebensrelevante und berufsbezogene Informationen aus anspruchsvollen, auch selbst recherchierten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten aus unterschiedlichen Medien zur Betrachtung von Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
unterscheiden weitgehend selbständig journalistische Textsorten (z. B. Nachricht, Kommentar, Reportage) unter Einbeziehung ihrer Funktionen (z. B. Information, Wertung) und belegen angeleitet ihre Deutung mit Zitaten.
vergleichen themengleiche Texte und arbeiten mithilfe von Lesestrategien (z. B. selektives Lesen) wesentliche Textaussagen aus anspruchsvolleren Texten heraus.
erkennen anhand von Leitfragen die Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Kommentare in einer Zeitung, im Fernsehen oder im Internet).
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
verwenden lebensrelevante und berufsbezogene Informationen aus komplexen, selbst recherchierten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten unterschiedlicher Medien zur Betrachtung von Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
unterscheiden selbständig journalistische Textsorten (z. B. Leserbrief, Nachricht, Kommentar, Reportage) unter Einbeziehung ihrer Funktionen (z. B. Information, Wertung) und belegen ihre Deutung mit Zitaten.
vergleichen komplexere themengleiche Texte und arbeiten mithilfe von Lesestrategien (z. B. selektives, antizipierendes und hypothesenüberprüfendes Lesen) wesentliche Textaussagen aus anspruchsvollen Texten heraus.
erkennen und beurteilen kritisch Inhalt, Form und Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Kommentare in Fernsehen, Radio, Zeitung, Internet).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
entnehmen aus anspruchsvollen Texten unterschiedlicher Medien gezielt Informationen zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensbedeutsamen, auch berufsorientierenden Themen).
werten zu einem vorgegebenen Thema kontinuierliche und diskontinuierliche Texte aus unterschiedlichen Medien aus, indem sie die Textfunktion analysieren, wesentliche Textaussagen unter der Verwendung von Zitaten herausarbeiten und begründet Schlussfolgerungen ziehen.
erkennen und beurteilen die Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Information, Kritik, Appell) und deuten sie unter Einbeziehung der Sprachcodes hinsichtlich ihres Informationsgehalts.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
entnehmen aus komplexen, eigenständig recherchierten Texten aus unterschiedlichen Medien gezielt Informationen zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensbedeutsamen, auch berufsorientierenden Themen).
werten selbständig kontinuierliche und diskontinuierliche Texte aus unterschiedlichen Medien aus, indem sie die Textfunktion analysieren, wesentliche Textaussagen unter der Verwendung von Zitaten herausarbeiten und begründet Schlussfolgerungen ziehen.
erkennen die Intention unterschiedlicher Texte (z. B. Information, Kritik, Appell) auch unter Einbeziehung ihrer Sprachcodes und beurteilen Texte kritisch hinsichtlich ihres Informationsgehalts.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
nutzen komplexe pragmatische Texte aus unterschiedlichen Medien zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensrelevanten, berufsorientierenden Themen).
werten selbständig, sicher und kritisch den Informationsgehalt komplexer kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte auch unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Informationstexte, Appelltexte, Deklarationstexte) und ziehen daraus begründete Schlussfolgerungen.
erkennen die Intention eines Textes, indem sie zwischen Information und Wertung unterscheiden, Zusammenhänge zwischen Textmerkmalen, unterschiedlichen Sprachcodes, biografischem oder soziokulturellem Hintergrund der Autorin bzw. des Autors herstellen, aber auch Leseerwartungen und ‑wirkungen reflektieren.
2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
Jahrgangsstufe 5
erfassen angeleitet die Absicht einfacher medialer Formen (z. B. Werbeanzeigen in Kinderzeitschriften).
erkennen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand des Verhaltens der Protagonistinnen und Protagonisten (z. B. in Kinderserien oder Hörspielen).
erkennen und werten angeleitet sprachliche und nichtsprachliche Darstellungsmittel unterschiedlicher Print- und Hörmedien und nutzen diese für eigene kurze Produktionen.
wählen Print- und Hörmedien (z. B. aus Bibliotheken) begründet aus und nutzen sie zur anregenden und genussvollen Freizeitgestaltung.
reflektieren ihren Medienkonsum und seine Folgen (z. B. anhand eines Fernsehprotokolls) und entwickeln so ein Bewusstsein für den sinnvollen Konsum.
verwenden bei der digitalen Kommunikation (z. B. Kurznachrichten) eine angemessene, medienspezifische Sprache und beachten die allgemeinen Persönlichkeitsrechte von Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartnern.
Jahrgangsstufe 6
unterscheiden Verständlichkeit und Intention verschiedener medialer Darstellungen (z. B. Unterhaltungs- und Informationsfunktion in Kindermagazinen).
erkennen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen (z. B. Handlung in Kinderfilmen oder Hörspielen).
erfassen und bewerten wesentliche Darstellungsmittel sowie grundlegende Elemente der Sprache einfacher audiovisueller Medien (z. B. kurze Filmsequenzen) und nutzen dies für eigene kleine Produktionen.
wählen Print- und Hörmedien sowie Filme (z. B. aus einer Bibliothek, Mediathek) begründet aus und nutzen sie zur angemessenen, genussvollen Freizeitgestaltung.
reflektieren über Art und Umfang der eigenen Mediennutzung anhand von Leitfragen und entwickeln dadurch ein Bewusstsein für den sinnvollen Konsum.
beurteilen in alterstypischen digitalen Kommunikationsmedien die spezifische Sprache sowie die adäquaten medialen Mittel und sind sich der Gefahren und Risiken des Mediengebrauchs (z. B. Cybermobbing, Datenschutz) bewusst.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
beurteilen anhand von Leitfragen die Verständlichkeit, den Aufbau sowie den Informationsgehalt unterschiedlicher medialer Darbietungsformen.
erkennen in verschiedenen medialen Darstellungsformen anhand eines Kriterienkatalogs Möglichkeiten der Verfälschung sowie der Vermischung von Realität und Fiktion und reflektieren die Wirkungsabsicht.
erkennen grundlegende audiovisuelle Darstellungsmittel.
wählen zur genussvollen Freizeitgestaltung situationsangemessen unterschiedliche Medien (z. B. Buch, Film, Computerspiel) aus.
reflektieren ihren Medienkonsum (z. B. anhand eines Internetprotokolls) und entwickeln ein Bewusstsein für den sinnvollen Umgang mit unterschiedlichen Medien.
nutzen digitale Medien mit ihren spezifischen Sprachcodes adressatenbezogen und verantwortungsbewusst, indem sie wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen beachten.
verwenden zur Veranschaulichung von Arbeitsergebnissen (z. B. Präsentation zu einfachen literarischen und pragmatischen Texten) angeleitet geeignete grafische Darstellungsmittel (z. B. Zwischenüberschriften, Tabellen) und zur kreativen Produktion (z. B. Hörspiel, Kurznachrichten) geeignete einfache technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
beurteilen die Verständlichkeit, den Aufbau sowie den Informationsgehalt unterschiedlicher medialer Darbietungsformen.
erkennen in verschiedenen medialen Darstellungsformen anhand eines Kriterienkatalogs Möglichkeiten der Verfälschung sowie der Vermischung von Realität und Fiktion und reflektieren die Wirkungsabsicht.
wählen zur genussvollen Freizeitgestaltung situationsangemessen unterschiedliche Medien (z. B. Buch, Film, Musikvideos, Computerspiele) aus.
bewerten angeleitet Darstellungsmittel und grundlegende Elemente der Sprache audiovisueller Medien und ihre Wirkung.
reflektieren ihren Medienkonsum (z. B. anhand eines Computer- und Internetprotokolls) und entwickeln ein Bewusstsein für den verantwortungsbewussten Umgang.
nutzen digitale Medien mit ihren spezifischen Sprachcodes adressatenbezogen und verantwortungsbewusst, indem sie wesentliche rechtliche Grundlagen und soziale Umgangsformen beachten.
verwenden bei der Präsentation von Arbeitsergebnissen zu literarischen Texten oder Sachthemen mithilfe von Leittexten geeignete grafische Darstellungsmittel (z. B. Zwischenüberschriften, Tabellen) und zur kreativen Produktion (z. B. Hörspiel, Kurznachrichten) geeignete einfache technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
erkennen die Wirkungsabsichten unterschiedlicher Medien (z. B. Unterhaltung, Information, Manipulation) durch die Auseinandersetzung mit den jeweils eingesetzten Gestaltungsmitteln (z. B. Sprachebene, Bildauswahl, musikalische Hinterlegung).
beurteilen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand von Leitfragen (z. B. Computerspiele, Infotainment).
unterscheiden und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel in verschiedenen medialen Darbietungsformen (z. B. Vergleich von Textvorlage mit verschiedenen filmischen Umsetzungen) und nutzen dies zur eigenen Produktion.
nutzen geeignete Medien (z. B. aus Bücherei, Mediathek) zur Freizeitgestaltung sowie zum Mediengenuss.
planen ihren Medienkonsum mithilfe von Programmvorschauen (z. B. Kino- und Theaterprogrammen) und bewussten Zeitfenstern für Internet und soziale Netzwerke.
verwenden die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke verantwortungsbewusst und beachten dabei wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen im Umgang mit Medien.
verwenden bei der Präsentation von Arbeitsergebnissen zu literarischen Texten oder Sachthemen mithilfe von Leittexten geeignete grafische Darstellungsmittel (z. B. Diagramme, Abbildungen) und zur kreativen Produktion (z. B. eigene Texte, Reportage, Filmszene) geeignete technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
erkennen die Wirkungsabsichten unterschiedlicher Medien (z. B. Unterhaltung, Information, Propaganda, Manipulation) durch die Auseinandersetzung mit den jeweils eingesetzten Gestaltungsmitteln (z. B. Sprachebene, Bildauswahl und ‑abfolge, musikalische Hinterlegung).
beurteilen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand erarbeiteter Kriterien (z. B. Infotainment, Computerspiele).
reflektieren und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel in unterschiedlichen medialen Darstellungsformen (z. B. Vergleich von Textvorlage mit verschiedenen auditiven oder filmischen Umsetzungen) und nutzen dies zur eigenen Produktion.
nutzen geeignete Medien (z. B. aus Bücherei, Mediathek) zur Freizeitgestaltung sowie zum Mediengenuss.
planen ihren Medienkonsum auf der Basis von eigenen Medienprotokollen mithilfe von Programmvorschauen (z. B. Programmzeitschriften, Kino- und Theaterprogramme) und bewussten Zeitfenstern für Internet und soziale Netzwerke und reflektieren die Einhaltung der Planung.
erarbeiten, erproben und reflektieren Kriterien einer verantwortungsbewussten Nutzung aktueller digitaler Medien und sozialer Netzwerke und beachten dabei selbständig wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen im Umgang mit Medien.
nutzen für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig und zielorientiert technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
prüfen und bewerten die Wirkung von ausgewählten Gestaltungsmitteln sowie die Vermischung von Realität und Fiktion in unterschiedlichen medialen Darstellungen (z. B. Reality-TV ).
unterscheiden und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel unterschiedlicher medialer Darbietungsformen eines Stoffs (z. B. Vergleich von Computerspiel mit Film, Hörbuch, Graphic Novel oder Buch) und nutzen dies zur eigenen Produktion medialer Produkte.
nutzen geeignete Medien, die sie sich selbständig beschaffen (z. B. aus Bücherei, Mediathek), zur Freizeitgestaltung sowie zum alltäglichen Mediengenuss und reflektieren ihren Medienkonsum sowie seine Folgen kritisch. Dabei beziehen sie die Erfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler sowie empirisches Material aus verschiedenen Medien ein.
nutzen aktuelle digitale Medien und soziale Netzwerke eigenständig, kritisch sowie verantwortungsbewusst und beachten dabei wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen.
verwenden für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
erkennen und werten die Wirkung grundlegender Darstellungsmittel audiovisueller und digitaler Medien sowie die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen (z. B. Scripted Reality ).
interpretieren komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Merkmale medialer Darbietungsformen eines Motivs (z. B. Vergleich von Computerspiel mit Film, Hörbuch, Graphic Novel oder Buch) unter Verwendung von Fachbegriffen und erstellen eigene mediale Produkte.
nutzen geeignete Medien, die sie sich selbständig beschaffen (z. B. aus Bücherei, Mediathek), zur Freizeitgestaltung sowie zum Mediengenuss.
reflektieren ihren Medienkonsum sowie seine Folgen kritisch (z. B. Medienprotokoll) und beziehen dabei die Erfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler sowie empirisches Material aus verschiedenen Medien ein.
verwenden die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke kritisch und verantwortungsbewusst unter Beachtung wesentlicher rechtlicher und sozialer Grundlagen.
nutzen für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig und zielorientiert anspruchsvolle technische Hilfsmittel und Programme.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
zeigen Darstellungsmittel und wesentliche Elemente der Sprache audiovisueller und digitaler Medien und ihre Wirkung kritisch auf.
beurteilen selbständig Informations- und Wahrheitsgehalt unterschiedlicher medialer Darstellungsformen (z. B. Hypertexte, Infotainment, Film, Hörtext, Print- und Onlinezeitungen, Werbekommunikation, soziale Netzwerke) und werten deren Intention und Wirkung.
nehmen wertend Stellung zu unterschiedlichen medialen Darbietungsformen eines Themas oder einer literarischen Vorlage (z. B. Computerspiel, Film, Hörbuch, Graphic Novel und Buch).
unterscheiden Informations- und Unterhaltungsgehalt unterschiedlicher Medien und reflektieren den ästhetischen Genuss sowie den Freizeitwert von Medieninhalten.
reflektieren mithilfe der Auswertung von themenbezogen recherchierten Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. empirische Untersuchungen, Beiträge aus Fachzeitschriften) ihren Medienkonsum kritisch.
beurteilen und nutzen die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke kritisch und verantwortungsbewusst, unter Beachtung wesentlicher rechtlicher und sozialer Grundlagen und verwenden deren spezifische Sprache bewusst und adressatenbezogen.
nutzen digitale Medien selbständig und zielorientiert zur Präsentation von komplexen Sachverhalten und anspruchsvollen literarischen Themen sowie zur ästhetischen Produktion.
2.1 Lesetechniken und ‑strategien anwenden
erfassen sinntragende Wörter sowie Satzteile und nutzen auch die Interpunktion zur Informationsentnahme und Sinnkonstruktion.
lesen Texte sinngestaltend vor (z. B. Lesen im Team, Vorleseprojekt), indem sie angeleitet Situation und Rolle durch Rhythmisierung und Klanggestaltung verdeutlichen.
wenden Lese- und Texterschließungsstrategien in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an (z. B. unbekannte Wörter aus dem Textzusammenhang erschließen, explizite Aussagen als Beleg entnehmen).
formulieren Leseerwartungen an pragmatische sowie literarische Texte und nutzen dabei ihr Vorwissen sowie Textmerkmale (z. B. Überschriften, Grafiken).
zeigen Lesegewohnheiten auf und stellen Lesevorlieben vor, auch im Hinblick auf ihre Freizeitgestaltung.
3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. -fähigkeiten verfügen
Jahrgangsstufe 5
schreiben in gut lesbarer Handschrift in einer angemessenen Geschwindigkeit und verwenden auch Druckbuchstaben (z. B. beim Beschriften von Skizzen und Diagrammen).
erkennen eine korrekte Körper- und Stifthaltung und korrigieren sich angeleitet.
nutzen angeleitet Möglichkeiten, um Texte übersichtlich und optisch ansprechend zu gestalten (z. B. auf der Heftseite, bei Briefen, bei Plakaten).
erstellen elektronische Textdokumente und verwenden zur optisch ansprechenden Darstellung einfache Formatierungsmöglichkeiten (z. B. Textausrichtung, Schriftgestaltung, Absätze).
füllen einfache, schulbezogene Formulare angeleitet aus (z. B. Bibliotheksausweis).
erkennen anhand von Textvorbildern grundlegende Strukturen und Gestaltungsmittel von erzählenden, informierenden, appellierenden und argumentierenden Texten und nutzen diese für das Verfassen eigener Texte.
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
schreiben in einer individuell ausgeprägten, gut lesbaren Handschrift und unterscheiden bezüglich der Form den jeweiligen Verwendungszusammenhang (z. B. Notizen, Reinschriften).
strukturieren und gestalten einfache altersgemäße Sachverhalte in Form von kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Texten (z. B. Blattaufteilung, Rand) und nutzen beim Verfassen von Texten mit Blick auf Adressaten- und Situationsbezug angeleitet das entsprechende Medium (digital versus nichtdigital).
füllen häufig benutzte Formulare des Alltags angeleitet aus und verfassen einfache formale Schreiben (z. B. Zeitungsannonce, kurzer Geschäftsbrief).
kennzeichnen angeleitet Übernahmen (Zitate) aus pragmatischen oder literarischen Texten.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
schreiben in einer individuell ausgeprägten, gut lesbaren Handschrift und berücksichtigen bei Form und Tempo den jeweiligen Verwendungszusammenhang (z. B. Mitschriften, Reinschriften).
strukturieren und gestalten altersgemäße Sachverhalte in Form von kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Texten (z. B. Blattaufteilung) und entscheiden sich bei der Textproduktion situations- und adressatenbezogen für das entsprechende Medium (digital versus nichtdigital).
füllen gängige Formulare des Alltags aus (z. B. Antrags-, Anmeldeformulare).
integrieren angeleitet Übernahmen aus fremden Texten (Zitate, indirekte Rede) formgerecht in eigene Texte.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
strukturieren und gestalten auch komplexe Sachverhalte in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten und nutzen dabei zielgerichtet die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme).
füllen häufig benutzte Formulare weitgehend selbständig aus, auch digital.
integrieren unter Anleitung Zitate und indirekte Rede formgerecht und zweckentsprechend in eigene Texte.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
strukturieren und gestalten komplexe Sachverhalte in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten und nutzen dabei begründet die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme).
füllen komplexe Formulare selbständig aus, auch digital.
integrieren weitgehend selbständig passende Zitate formgerecht und zweckentsprechend in eigene Texte.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
nutzen zielgerichtet und situationsangemessen neben der gut lesbaren Handschrift digitale Medien zur eigenen Textproduktion und wählen für eine textkohärente Darstellung spezifische Gestaltungselemente (z. B. Layout, Hypertext-Elemente).
füllen unterschiedliche Formulare selbständig auch digital aus.
integrieren Zitate formal und syntaktisch korrekt sowie sachlogisch in eigene Texte und fügen auch Quellen formgerecht in den Textfluss ein.
3.2 Texte planen und schreiben
Jahrgangsstufe 5
nutzen vor dem Schreiben angeleitet Methoden zur Sammlung und Ordnung von Schreibideen (z. B. Cluster) und erstellen einfache Schreibpläne (z. B. Stichwortketten).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Sie setzen dabei grundlegende Mittel des erzählenden Schreibens (z. B. Darstellung von Gedanken und Gefühlen, sprachliche Markierung des Ereignisses) nach einer einfachen Geschichtengrammatik (Ausgangssituation, Komplikation, Auflösung) ein.
nutzen angeleitet kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Schreiben nach Sinneseindrücken, Fortsetzungsgeschichten) und kennen textartenspezifische Schreibstrategien (z. B. sprachliche Mittel der Beschreibung).
beschreiben beobachtete Vorgänge, berichten von überschaubaren Geschehnissen und setzen grundlegende Mittel des informierenden Schreibens ein (z. B. sachbezogene Formulierung).
bringen ihre Meinungen oder ihre Anliegen auf der geeigneten Sprachebene (sachliche, adressatenbezogene Sprache) begründet zum Ausdruck und wählen dabei eine situationsangemessene Form (z. B. Brief, E‑Mail).
Jahrgangsstufe 6
nutzen vor dem Schreiben zur Sammlung von Schreibideen angeleitet Methoden des Brainstormings (z. B. W-Fragen, Cluster) und erstellen Schreibpläne, indem sie etwa Methoden der Visualisierung anwenden (z. B. Mindmap).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Hierbei setzen sie ein erweitertes Repertoire an Mitteln des erzählenden Schreibens ein (z. B. Schaffen einer Atmosphäre durch treffende Adjektive und Verben).
nutzen kreative sowie produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte weitgehend selbständig (z. B. Schreiben zu Bildern, Märchenparodien).
beschreiben überschaubare Vorgänge, berichten über erlebte oder recherchierte Geschehnisse und setzen ein erweitertes Repertoire an Mitteln des informierenden Schreibens ein (z. B. fachspezifische Ausdrücke und Wendungen).
bringen ihre Meinungen oder ihre Anliegen auf der geeigneten Sprachebene (z. B. sachliche, adressatenbezogene Sprache) zum Ausdruck und wählen dabei eine situationsangemessene Form (z. B. Aufruf per E‑Mail oder Flyer).
unterscheiden zwischen Behauptung und Begründung und setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zur Verdeutlichung der Gedankenführung ein (z. B. Verknüpfung durch Konjunktionen oder Adverbialkonstruktionen).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
nutzen vor dem Schreiben Methoden zur Sammlung und Ordnung von Schreibideen (z. B. Cluster, Skizzen) und entwickeln auf der Grundlage bekannter Verfahren weitgehend selbständig Schreibpläne (z. B. Tabelle, Flussdiagramm).
erzählen erfundene oder erlebte Ereignisse anschaulich und zusammenhängend. Sie setzen dabei sprachliche Gestaltungs- und Erzählmittel angeleitet ein (z. B. direkte Rede als Dialog, Darstellung von Sinneseindrücken).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Texte (z. B. Schreiben zu Textfragmenten, Umschreiben von Gedichten und Spielszenen).
informieren über Gegebenheiten oder Ereignisse und stellen auch berufsbezogene Tätigkeiten und Vorgehensweisen in sachlogischer Abfolge schriftlich dar (z. B. Vorgänge beschreiben, Sachverhalte wiedergeben, Texte sowie Unterrichtsergebnisse zusammenfassen, Betriebserkundungen dokumentieren).
setzen sprachliche Mittel und grammatikalische Formen angeleitet in eigenen Texten funktional sinnvoll ein (z. B. Aktiv, Passiv).
erstellen einfache diskontinuierliche Texte (z. B. Tabelle, Diagramm).
setzen sich argumentativ mit altersgemäßen Sachverhalten auseinander und beachten beim Schreiben adressatenorientierter Texte auch Form und Intention (z. B. Aufruf).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zur Verdeutlichung der Gedankenführung und des Argumentationszusammenhangs ein (z. B. syntaktische Verknüpfungen, geeignete Sprach- und Stilebene).
verfassen formalisierte Texte mit Bezug zu Alltag und Schule (z. B. Antrag, Beschwerde).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung bei einfachen Texten aufgabenbezogen dar (z. B. Kurzzusammenfassungen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. Brief oder E‑Mail einer literarischen Figur verfassen).
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
entwickeln Schreibpläne, indem sie Informationen mithilfe unterschiedlicher Strategien ordnen (z. B. Mindmap, Skizzen) und reflektieren angeleitet die Funktionalität genutzter Planungsübersichten.
erzählen anschaulich von Erlebnissen und Erfahrungen und achten auf die Erzähllogik. Sie wählen sprachliche Gestaltungsmittel nach ihrer Funktion aus und setzen Erzählmittel bewusst ein (z. B. direkte Rede als Dialog, differenzierte Darstellung von Gedanken und Gefühlen).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Texte (z. B. Verfassen und Umschreiben von Gedichten, Spielszenen, Textparodien).
beschreiben Sachverhalte in ihren funktionalen Zusammenhängen (z. B. Arbeitsabläufe schildern, über Erkundungen berichten, Exkursionen auswerten) und erstellen informierende Texte aus geführten Interviews (z. B. im Rahmen der Berufsorientierung).
setzen grammatikalische Formen zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Aktiv bzw. Passiv, Nominal- oder Verbalstil).
erstellen einfache diskontinuierliche Texte (z. B. Schaubild).
setzen sich argumentativ mit altersgemäßen Sachverhalten auseinander, auch mit appellativen Texten (z. B. Aufruf, Leserbrief). Dabei achten sie auf die Erfordernisse des jeweils gewählten Mediums (z. B. Internetauftritt der Schule, Jugendzeitschrift, Zeitung).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zur Verdeutlichung der Gedankenführung und des Argumentationszusammenhangs ein (z. B. syntaktische Verknüpfungen, schulische Fachsprache und Fachbegriffe, Stützung der Argumente durch aussagekräftige Beispiele).
verfassen formalisierte Texte mit Bezug zu Alltag und Schule (z. B. Antrag, Beschwerde).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung aufgabenbezogen dar (z. B. als Kurzzusammenfassung). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. Tagebucheintrag einer literarischen Figur verfassen).
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
wenden zum Ordnen von Informationen unterschiedliche Strategien an (z. B. Darstellen in Tabellen und numerischer Gliederung) und reflektieren über deren Funktionalität.
erzählen anschaulich von Erfahrungen, Gefühlen und Sachverhalten (z. B. Brief oder E‑Mail an eine literarische Figur), achten auf die Erzähllogik und setzen stilistische sowie sprachlich gestalterische Mittel bewusst ein (z. B. indirekte Rede, Vergleich).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Wechsel der Erzählperspektive).
informieren mit eigenen Texten über Sachverhalte und aktuelle Ereignisse (z. B. für Präsentationsportfolio bei Übungsprojekten im Rahmen des Faches Wirtschaft und Beruf).
beschreiben Vorgänge auf der Grundlage von Mitschriften in ihren funktionalen Zusammenhängen (z. B. Unterrichtsabläufe, Projekte).
fassen überschaubare Inhalte zu kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten zusammen (z. B. als Fließtext mit Diagramm oder grafischer Veranschaulichung) und reflektieren dabei die Funktionalität.
formulieren und gewichten Argumente zu Sachverhalten aus dem eigenen Erfahrungsbereich, ziehen Schlüsse und verfassen adressatengerechte Texte in Form einer begründeten Stellungnahme (z. B. Leserbrief, Kommentar).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. syntaktische Verknüpfungen) und stützen ihre Argumente durch Beispiele und Vergleiche.
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung aufgabenbezogen dar (u. a. Gestaltungsmittel sowie Kernaussagen darlegen, Stellung beziehen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. Dialog verfassen).
verfassen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte berufsorientierende Texte unter Berücksichtigung zeitgemäßer Medien, auch für das Berufswahlportfolio (z. B. Bewerbungsschreiben, Praktikumsmappe).
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
erstellen Planungsübersichten auch zu komplexeren inhaltlichen Zusammenhängen (z. B. in Form von Mindmaps oder einer numerisch differenzierten Gliederung) und reflektieren über deren Funktionalität.
erzählen anschaulich von Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und Sachverhalten (z. B. Schildern von Wahrnehmungen, Monolog einer literarischen Figur), achten auf die Erzähllogik und setzen dabei stilistische sowie sprachlich gestalterische Mittel bewusst ein (z. B. indirekte Rede, Vergleiche).
nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Wechsel der Erzählperspektive, des historischen Hintergrunds).
informieren mit eigenen Texten über komplexere Sachverhalte oder aktuelle Ereignisse und protokollieren Unterrichtsabläufe, Projekte oder Exkursionen (z. B. als Präsentationsportfolio).
fassen Inhalte zu kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten zusammen (z. B. als Schaubild, Fließtext mit grafischer Veranschaulichung) und reflektieren dabei die Funktionalität.
formulieren und gewichten Argumente zu Sachverhalten, die über den eigenen Erfahrungsbereich hinausgehen, ziehen Schlüsse und verfassen adressatengerechte Texte in Form einer sachlich plausiblen und nachvollziehbaren Stellungnahme (z. B. Kommentar, Kritik).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Adverbialsätze, syntaktische Verknüpfung) und stützen ihre Argumente durch Beispiele und Vergleiche.
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung aufgabenbezogen dar (z. B. Gestaltungsmittel sowie Kernaussagen darlegen, Stellung beziehen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. inneren Monolog verfassen).
verfassen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte, berufsorientierende Texte unter Berücksichtigung zeitgemäßer Medien, auch für das Berufswahlportfolio (z. B. Bewerbungsanschreiben, Praktikumsmappe).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
entwickeln selbständig einen geordneten und auf das Schreibziel funktional ausgerichteten Schreibplan (z. B. Fragen und Arbeitshypothesen formulieren, Gliederung erstellen) und reflektieren die Funktionalität des Schreibplans.
nutzen beim Schreiben eigener Texte (z. B. produktives und kreatives Schreiben) bewusst gestalterische und sprachliche Mittel des Erzählens (z. B. Metaphern, Wiederholungen).
informieren über Sachverhalte, Gegebenheiten und Vorgänge (z. B. aus Dokumentationen, Features) und halten Arbeitsergebnisse zusammenfassend in Form von sachlogisch aufgebauten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten fest.
wenden angeleitet Formen zur Informationsverdichtung an (z. B. Inhaltszusammenfassung, Exzerpt).
erörtern aktuelle Themen, indem sie Argumente beschreiben, unterschiedliche Standpunkte gewichten und entkräften sowie Schlussfolgerungen ziehen (Stellungnahme) und nutzen zur Darstellung von Sachverhalten und Problemen auch journalistische Textformen (z. B. Kritik, Reportage).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung von Wertungen durch Indikativ, Konjunktiv).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte aufgabenbezogen dar und achten auf die formal und stilistisch unterschiedlichen Gestaltungsweisen der Textsorten.
erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Zweigen formalisierte Texte (z. B. Projektmappe, Annonce), auch für das Berufswahlportfolio, und beachten dabei sowohl die Intention als auch das passende Medium (z. B. Onlinebewerbung).
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
entwickeln selbständig einen geordneten, auf das Schreibziel funktional ausgerichteten Schreibplan zu komplexen Sachverhalten und reflektieren das Ergebnis.
wenden im Rahmen des produktiven Schreibens verschiedene Erzähltechniken an und setzen dabei sprachlich gestalterische Mittel bewusst ein (z. B. Metaphern, rhetorische Fragen).
nutzen das heuristische Schreiben zur Klärung des eigenen Standpunkts.
informieren über Sachverhalte, Gegebenheiten und Vorgänge (z. B. aus Sachbüchern, Diskussionen, Dokumentationen) und halten Arbeitsergebnisse zusammenfassend in Form von sachlogisch aufgebauten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten fest.
wenden Formen zur Informationsverdichtung an (z. B. Exzerpt, Abstract).
nehmen zu aktuellen Themen Stellung, indem sie Thesen formulieren, Argumente und Gegenargumente benennen und gewichten sowie Schlussfolgerungen ziehen und nutzen für das Erörtern bzw. zur Darstellung von Problemen auch journalistische Textformen (z. B. Kritik, Leitartikel).
setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung von Wertungen und Appellen durch Modalität, Modalverben, Modaladverbien).
stellen die Ergebnisse bei Textuntersuchungen auch im Vergleich mehrerer Texte strukturiert dar und achten auf die formale und stilistisch unterschiedliche Gestaltungsweise der Textsorten.
erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte Texte (z. B. Projektmappe, Geschäftsbrief), auch für das Berufswahlportfolio, und wählen situationsangemessen das geeignete Medium.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
erstellen individuelle Planungsübersichten zu komplexen inhaltlichen Zusammenhängen und aktuellen Ereignissen und reflektieren ihre Ergebnisse.
nutzen kreative und produktive Schreibformen, um Gefühle auszudrücken, zur Klärung des eigenen Standpunkts sowie zur schriftlichen Auseinandersetzung mit Themen.
nutzen wesentliche Formen der Informationsverdichtung und ‑darstellung, auch für medial gestützte Präsentationen und zur Prüfungsvorbereitung (z. B. Abstract , Inhaltszusammenfassung).
setzen sich argumentativ mit komplexen Themen auseinander, begründen dabei ihre Schlussfolgerungen plausibel, verfassen stilsicher abwägende wie auch meinungsbildende Texte und nutzen hierzu auch journalistische Textformen (z. B. Leitartikel, Glosse).
setzen sprachliche und stilistische Mittel des Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung der eigenen Argumentationskette, Verwendung rhetorischer Figuren).
stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte strukturiert dar und belegen die Wirkungsweise unterschiedlicher Textsorten durch geeignete Beispiele.
erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte Texte (z. B. Geschäftsbrief, Versicherungsantrag) und verfassen individuell aussagekräftige Bewerbungen. Hierzu wählen sie zweck- und adressatenorientiert das geeignete Medium.
3.3 Texte überarbeiten
Jahrgangsstufe 5
überprüfen fremde Texte nach einfachen Kriterien (z. B. mithilfe der sogenannten Textlupe). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte nach einfachen, vorgegebenen Kriterien (z. B. Checklisten) und wenden zur rechtschriftlichen und sprachlichen Überprüfung grundlegende Strategien an (z. B. Umstellprobe, Rechtschreibstrategien).
nutzen angeleitet einfache Nachschlagewerke zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
reflektieren angeleitet den Schreibprozess (z. B. in Lerntagebüchern), um eigene Lernwege zu optimieren.
Jahrgangsstufe 6
überprüfen fremde und eigene Texte nach festgelegten Kriterien auf der Wort-, Satz- und Textebene und wenden hierzu bekannte und zusätzliche Verfahren an (z. B. „über den Rand hinaus schreiben“). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte angeleitet und nutzen hierzu auch Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Schreibkonferenz).
nutzen selbständig Nachschlagewerke zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
dokumentieren den eigenen Schreibprozess, indem sie Lernfortschritte und Lernhindernisse benennen (z. B. Lerntagebuch).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
überprüfen fremde und eigene Texte nach formalen, inhaltlichen und sprachlichen Gesichtspunkten (z. B. Erfüllen der Schreibaufgabe, sachlogischer Aufbau, Erzähllogik). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte und nutzen hierbei Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Schreibkonferenz, Expertenteam).
nutzen neben Nachschlagewerken auch angeleitet Rechtschreibhilfen und Synonymwörtersammlungen aus Textverarbeitungsprogrammen zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
dokumentieren und reflektieren den eigenen Schreib- und Lernprozess, indem sie Lernerfahrungen benennen (z. B. Lerntagebuch).
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
überprüfen fremde und eigene Texte nach formalen, inhaltlichen und sprachlichen Gesichtspunkten mithilfe von Checklisten (z. B. Erfüllen der Schreibaufgabe, Beachtung des Leserinteresses) und nutzen hierbei auch Verfahren der Textüberarbeitung (z. B. das Autoreninterview). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
überarbeiten eigene Texte mithilfe von Kriterienkatalogen nach formalen Aspekten, Struktur, Inhalt sowie Sprache und nutzen Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Expertenteam).
nutzen neben Nachschlagewerken auch Rechtschreibhilfen und Synonymwörtersammlungen aus Textverarbeitungsprogrammen zur fehlerfreien Gestaltung von Texten.
dokumentieren und reflektieren den eigenen Schreib- und Lernprozess, indem sie Lernerfahrungen und alternative Vorgehensweisen benennen.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
überprüfen fremde und eigene Texte mithilfe von Checklisten und Kriterienkatalogen entsprechend den selbständig gewählten Überarbeitungszielen (z. B. Sprache, sachlogischer Aufbau). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Überarbeitung eigener Texte Hinweise aus Feedbackmethoden (z. B. Expertenteam).
gestalten Texte weitgehend fehlerfrei und nutzen neben Nachschlagewerken auch selbständig Rechtschreibhilfen und Thesaurus aus Textverarbeitungsprogrammen.
dokumentieren und kommentieren den eigenen Schreibprozess und ziehen daraus Schlüsse für künftige, eigenverantwortlich zu gestaltende Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
überprüfen fremde und eigene Texte kriterienorientiert nach Form, Inhalt und Sprache entsprechend den selbständig gewählten Überarbeitungszielen (z. B. Adressatenbezug, stilistische Stimmigkeit). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Überarbeitung eigener Texte situationsangemesssene Überarbeitungsstrategien sowie Hinweise aus Feedbackmethoden selbstverantwortlich (z. B. Expertenteam).
gestalten Texte weitgehend fehlerfrei und nutzen neben Nachschlagewerken selbständig Rechtschreibhilfen aus Textverarbeitungsprogrammen sowie online gestellte Wörterbücher oder Grammatiken.
dokumentieren und reflektieren den eigenen Schreibprozess (z. B. durch Kommentierungen im individuell angelegten Schreibportfolio) und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
überprüfen fremde und eigene Texte hinsichtlich der konkret formulierten Überarbeitungsziele (z. B. Inhalt, sprachliche sowie stilistische Gestaltung) und wenden selbständig Strategien und Verfahren zur Überarbeitung an. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
wenden zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden an.
nutzen zur fehlerfreien Gestaltung eigener Texte neben Nachschlagewerken auch die Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen.
reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
überprüfen fremde sowie eigene Texte kritisch und achten auf Angemessenheit und Wirksamkeit sprachlicher Gestaltungsmittel mit Blick auf Situations- und Adressatenbezug. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden.
überarbeiten eigene Texte inhaltlich, sprachlich und orthographisch (z. B. durch Kürzungen, Änderung von Formulierungen).
reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess eigenverantwortlich und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
überprüfen fremde sowie eigene Texte kritisch und achten auf Angemessenheit und Wirksamkeit sprachlicher Gestaltungsmittel mit Blick auf Situations- und Adressatenbezug. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
nutzen zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden.
überarbeiten eigene Texte inhaltlich und sprachlich (z. B. durch das Umstellen von Textpassagen oder Straffung des Textes) und achten auf eine fehlerfreie Darstellung.
reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess mit Blick auf die Textrevision und das Schreibprodukt und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.
3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. ‑fähigkeiten verfügen
Jahrgangsstufe 6
schreiben eine lesbare, individuell weitgehend gefestigte Handschrift in einem der Situation angemessenen Tempo sowie passender Schriftgröße.
achten beim Schreiben auf Körperhaltung, Schreibmotorik, Stifthaltung sowie Druckstärke und korrigieren sich selbst.
gestalten selbständig Texte übersichtlich und optisch ansprechend nach festgelegten Kriterien und verwenden bei schriftlichen Präsentationen auch sinnhafte Text-Bild-Verknüpfungen.
verwenden zur Erstellung von elektronischen Textdokumenten angemessene Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Textformatierungen, Bilder).
füllen einfache Formulare aus (z. B. Aufnahmeantrag für Sportverein, Bibliothek).
unterscheiden in literarischen sowie pragmatischen Texten die Grundstrukturen und sprachlichen Mittel von unterhaltenden, informierenden und überzeugenden Texten und nutzen dies angeleitet für das Verfassen eigener Texte.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
strukturieren und gestalten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte dem Zweck entsprechend sowie adressatengerecht und nutzen die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme).
füllen häufig benutzte Formulare selbständig aus, auch digital.
integrieren direkte und indirekte Zitate zweckentsprechend und formgerecht in eigene Texte und geben auch Quellen richtig und vollständig an.
3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. –fähigkeiten verfügen
nutzen situations- und adressatenbezogen digitale und nichtdigitale Medien zum Verfassen eigener Texte und wählen für eine textkohärente Darstellung spezifische Gestaltungselemente (z. B. Sprache, Layout).
füllen auch differenzierte Formulare selbständig aus, auch digital (z. B. Onlinebewerbungen).
integrieren direkte und indirekte Zitate zielorientiert in eigene Texte und geben auch Quellen zweckentsprechend und formgerecht an.
4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
Jahrgangsstufe 5
verstehen und verwenden angeleitet gebräuchliche Begriffe aus schulischen Fachsprachen (z. B. in Texten aus Sachfächern).
unterscheiden zwischen Standard- und Umgangssprache.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdwörtern (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und ihren deutschen Entsprechung fest, um ihre Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.
erkennen einfache sprachliche Bilder in ihrer übertragenen Bedeutung (z. B. in literarischen Texten) und können diese im eigenen Sprachhandeln situationsbedingt anwenden.
analysieren Texte und weitere Medien, auch digitale Formate, im Hinblick auf die Verwendung unterschiedlicher Wortarten und beurteilen deren Wirkung.
Jahrgangsstufe 6
verwenden und verstehen gebräuchliche Begriffe aus Fachsprachen (z. B. aus Sachfächern).
unterscheiden die Verwendungszusammenhänge von Standard- und Umgangssprache oder ggf. Dialekt und nutzen diese Kenntnis zur Auswahl der richtigen Sprachebene.
sind sich der Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Satzlängen) bewusst und wenden beide Sprachvarianten sachgerecht an.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdsprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. typische Floskeln).
verstehen die Wirkung von Vergleichen, erklären die Bedeutung gängiger Redensarten sowie Sprichwörter und verwenden diese bei eigenem Sprachhandeln.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen auditiven und audiovisuellen Medien im Hinblick auf die Verwendung von Wortschatz und Satzarten fest (z. B. Nominalstil, Fachbegriffe) und erkennen deren Wirkung in Bezug auf die Kommunikationsabsicht (z. B. Information, Appell).
unterscheiden kriteriengeleitet die Sprache schriftlicher Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. von persönlichen E‑Mails, Briefen, Blogs).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
verwenden gebräuchliche Begriffe aus Fachsprachen situationsgerecht (z. B. aus dem Sport).
unterscheiden zwischen Standardsprache, Jugendsprache und ggf. Dialekt und verwenden diese situationsangemessen.
erkennen Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Ellipsen versus vollständige Sätze) und wenden beide Sprachvarianten situationsgerecht an.
erklären die Bedeutung gängiger Lehn- und Fremdwörter (z. B. aus dem Englischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
erklären die Entstehung, Bedeutung und Wirkung gängiger Redensarten und Sprichwörter und vergleichen sie mit ausgewählten Beispielen aus anderen Sprachen.
untersuchen den Bedeutungswandel von Wörtern zur Erweiterung des eigenen Sprachverständnisses.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Medien (z. B. Internet, Fernsehen) im Hinblick auf Wort- und Satzarten und deren Wirkung dar (z. B. Satzverknüpfungen, Fachbegriffe).
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Sprachverkürzung in Kurznachrichten, sozialen Netzwerken), um Besonderheiten festzustellen und sich sach-, situations- und adressatengemäß auszudrücken.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
verstehen gebräuchliche Begriffe aus Fachsprachen (z. B. aus Musik und Sport) und verwenden diese situationsgerecht.
unterscheiden zwischen Standardsprache, Jugendsprache und ggf. Dialekt, benennen ihre Funktion und verwenden sie situationsangemessen.
sind sich der Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache bewusst (z. B. Ellipsen versus vollständige Sätze) und wenden beide Sprachvarianten sachgerecht an.
erklären die Herkunft und Bedeutung gängiger Lehn- und Fremdwörter (z. B. aus dem Englischen und Französischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
erklären die Bedeutung und bewerten die Verwendung von Redensarten, Sprichwörtern und Vergleichen, wenden dieses Wissen im eigenen Sprachgebrauch an und vergleichen ausgewählte Redensarten oder Sprichwörter aus anderen Sprachen mit ihren deutschen Entsprechungen.
untersuchen den Bedeutungswandel von Wörtern und erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen.
zeigen im Vergleich unterschiedlicher Medien (z. B. Internet, TV) im Hinblick auf die verwendeten Wort- und Satzarten deren Wirkung auf die Rezipientin bzw. den Rezipienten (z. B. Nominalstil, Satzverknüpfungen, Fachbegriffe).
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Sprachverkürzung in Kurznachrichten, sozialen Netzwerken), um Unterschiede zur Standardsprache festzustellen und sich sach-, situations- und adressatengemäß auszudrücken.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und erkennen die Merkmale einzelner Fachsprachen (z. B. aus der Arbeitswelt).
unterscheiden Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Regiolekt) und reflektieren deren Merkmale, um sich situationsangemessen auszudrücken.
unterscheiden Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. Situationsbindung der mündlichen Sprache versus Kontextunabhängigkeit der schriftlichen Sprache) und wenden beide Sprachvarianten situations- und sachgerecht an.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen an ausgewählten Beispielwörtern (z. B. nicht mehr gebräuchliche Wörter, Wortneuschöpfungen).
erklären die Herkunft, Bedeutung und Verwendung gängiger Fremdwörter und Internationalismen (z. B. aus dem Lateinischen oder Griechischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdsprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. anhand des Satzbaus).
drücken die Wirkung metaphorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Euphemismus) aus, um sich anschaulicher zu verständigen.
untersuchen die Sprache in digitalen Formaten kriteriengeleitet (z. B. E‑Mail, soziale Netzwerke) und prüfen sie auf ihre situative Verwendung (z. B. Vergleich von Bewerbungs-E‑Mail und informeller E‑Mail).
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
erklären Herkunft und Bedeutung ausgewählter fachsprachlicher Begriffe, erkennen Merkmale von Fachsprachen (z. B. aus der Arbeitswelt) und nutzen diese Erkenntnisse für das eigene Sprachhandeln.
reflektieren Merkmale von Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Dialekt oder Regiolekt) und setzen diese bewusst, der Situation angemessen ein.
unterscheiden Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. situative Kontextbindung und Häufigkeit von Ellipsen in der mündlichen Sprache versus Kontextunabhängigkeit und Bindung an vollständige Sätze der schriftlichen Sprache) und wenden beide Sprachvarianten sachgerecht an.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen (z. B. im Schriftbild, Bedeutungswandel).
erklären die Herkunft, Bedeutung und Verwendung gängiger Fremdwörter und Internationalismen (z. B. aus dem Lateinischen oder Französischen), um ihren aktiven und passiven Wortschatz zu erweitern.
stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen unterschiedlichen anderen Sprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. anhand des Satzbaus und sprachlicher Bilder).
drücken die Wirkung bekannter und neu erworbener rhetorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Euphemismus, Hyperbel) aus, um Kommunikationsabsichten zu verstehen und sich selbst anschaulicher zu verständigen.
untersuchen die Sprache in digitalen Formaten (z. B. E‑Mail, soziale Netzwerke) und prüfen sie auf ihre Angemessenheit in unterschiedlichen Situationen (z. B. Vergleich von Bewerbungs-E‑Mail und persönlicher E‑Mail).
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und diskutieren die Merkmale einzelner Fachsprachen.
unterscheiden Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Regiolekt) und beschreiben deren Eigenschaften, um über variable Sprachregister zu verfügen und um Zusammenhänge von Sprache und Umfeld zu erkennen.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen (z. B. Schreibung von Anredepronomen, Weglassen von Artikeln).
reflektieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Sprachen (z. B. Englisch, Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler), um ihre Sprachbewusstheit zu erweitern.
beschreiben und diskutieren die Wirkung metaphorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Ironie und Personifikation), um Kommunikationsabsichten zu verstehen und sich selbst angemessen zu verständigen.
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Chat, soziale Netzwerke) und vergleichen sie mit der Standardsprache im Hinblick auf unterschiedliche sprachliche Mittel.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und zeigen die Merkmale unterschiedlicher Fachsprachen auf.
unterscheiden weitere Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, geschlechtsspezifische Sprache) und beschreiben deren Eigenschaften, um über variable Sprachregister zu verfügen und um Zusammenhänge von Sprache und sozialen Verhältnissen zu reflektieren.
erkennen Phänomene des Sprachwandels (z. B. Weglassen von Artikeln, Rückgang der Genitivverwendung).
reflektieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Sprachen (z. B. Englisch, Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler), auch um bestimmte Sprachentwicklungen (z. B. Modeerscheinungen, Neubildungen) einzuschätzen.
beschreiben die Wirkung weiterer rethorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Ironie, Personifikation), um Kommunikationsabsichten zu verstehen und sich selbst angemessen zu verständigen.
analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Chat, soziale Netzwerke) und vergleichen sie mit der Standardsprache im Hinblick auf unterschiedliche sprachliche Mittel (z. B. Ellipse, Reduktion).
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
zeigen die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen auf und stellen die Merkmale unterschiedlicher Fachsprachen dar.
nutzen die Mehrsprachigkeit (andere Erstsprache, Fremdsprachen) sowie Einblicke in die Sprachgeschichte des Deutschen (z. B. Änderungen der Rechtschreibung) zur Entwicklung von Sprachbewusstsein und zum Sprachvergleich.
wählen gezielt sprachliche Mittel aus ihrem Sprachwissen aus, um sich treffend und differenziert mündlich und schriftlich auszudrücken.
nutzen ihre Kenntnisse über Sprache in den Medien zur Bewertung und zum bewussten Gebrauch verschiedener Medienangebote.
4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
Jahrgangsstufe 5
unterscheiden Wortbestandteile (z. B. Laut, Buchstabe, Silbe) und verwenden sie zur funktionalen sprachlichen Äußerung.
ordnen Wörter nach ihrer Bedeutung (z. B. Wortfelder), auch mithilfe von Paraphrasen oder Wörterbuch und Synonymwörterbuch, und beurteilen ihren Gebrauch in realen und spielerischen Situationen.
nutzen Wortbildungsmöglichkeiten und ‑elemente beim Schreiben von Texten und benennen sie mit den entsprechenden Fachbegriffen (z. B. Grund- und Bestimmungswort, Vor- und Nachsilbe).
erkennen und benennen Wörter unterschiedlicher Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Personal- und Possessivpronomen).
verwenden die Flexionsformen von Nomen und Adjektiven in unterschiedlichen Schreibformen richtig (z. B. Erzählen, private Briefformen, E‑Mail).
konjugieren häufig gebrauchte Verben im Präsens, Präteritum, Perfekt und verwenden sie funktional korrekt in der entsprechenden Sprachsituation.
unterscheiden verschiedene Hauptsatzarten, beschreiben deren Wirkung und setzen sie situationsgerecht ein.
unterscheiden zwischen Haupt- und Nebensätzen und verwenden unterschiedliche Satzverknüpfungen mit funktionalen, situativ angemessenen Konjunktionen beim eigenen Sprachgebrauch.
bestimmen und unterscheiden Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Genitiv-, Dativ- bzw. Akkusativobjekt, Lokal- und Temporaladverbiale) mithilfe operationaler Verfahren (Umstell-, Ersatz-, Ergänzungs- und Weglassprobe) und setzen gewonnene Einsichten in sprachliche Strukturen bei Schreibaufgaben um.
Jahrgangsstufe 6
strukturieren den Wortschatz anhand passender Kategorien (z. B. Wortfelder, Synonyme), auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus, um sich treffend auszudrücken.
nutzen Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitung, Neuschöpfungen), um sich variantenreicher auszudrücken und um Fachbegriffe in pragmatischen Texten zu verstehen.
bestimmen bekannte und weitere Wortarten (Konjunktionen, Präpositionen) und ihre Funktion.
wenden die Flexionsformen der bekannten Wortarten richtig an und beherrschen die von den Präpositionen geforderten Flexionsformen.
konjugieren die Verbformen in den bekannten Zeiten sowie im Plusquamperfekt und Futur I unter Berücksichtigung der Zeitenfolge.
bilden Verbformen in Aktiv und Passiv, um Handlungen und Vorgänge variantenreicher darzustellen.
beschreiben die Wirkung unterschiedlicher Satzarten und setzen diese sach- und intentionsgemäß ein.
unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Nebensätzen und deren Funktionen im Satz, um Texte verstehen und eigene variantenreiche Texte zu gestalten.
wenden operationale Verfahren sicher zur Segmentierung von Sätzen in Satzglieder an (unterschiedliche Adverbiale, Objekte).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
strukturieren Wörter auch aus dem Fach- und Fremdwortschatz und klären ihre Bedeutung, u. a. mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus (z. B. Ober- und Unterbegriffe, mehrdeutige Wörter), um sich treffend auszudrücken.
analysieren Wortbildungselemente (z. B. Wortstamm, Vorsilbe, Nachsilbe) sowie Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Ableitung, Zusammensetzung) und verwenden diese im eigenen Sprachgebrauch (z. B. beim Erstellen von Präsentationen und Berichten).
unterscheiden bekannte und weitere Wortarten (Relativ- und Demonstrativpronomen).
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten weitgehend sicher und konjugieren die Verbformen in Aktiv, Passiv und Konjunktiv I in den bekannten Zeiten sowie im Futur II.
erkennen durch die Verwendung verschiedener Satzverbindungen (Satzreihe, Satzgefüge) deren unterschiedliche Wirkung und nutzen dies zur Verbesserung ihrer Ausdrucksfähigkeit.
unterscheiden bekannte und weitere Satzglieder (Kausaladverbiale, Objektsatz, Subjektsatz), um vollständige und abwechslungsreiche Sätze zu formulieren.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
strukturieren Wörter auch aus dem Fach- oder Fremdwortschatz und klären ihre Bedeutung, u. a. auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus (z. B. Ober- und Unterbegriffe, mehrdeutige Wörter), um sich fachspezifisch treffend auszudrücken.
analysieren Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitung, Neuschöpfung) auch in Fachsprachen und verwenden diese Erkenntnisse im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch.
unterscheiden die Funktion bekannter und weiterer Wortarten (Relativ-, Demonstrativ- und Reflexivpronomen) und nutzen ihr Wissen etwa bei der Rechtschreibung oder sprachlichen Gestaltung von Texten.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher und konjugieren die Verbformen im Konjunktiv, im Aktiv und Passiv in den bekannten Zeiten sowie im Futur II.
beschreiben die unterschiedliche Wirkung verschiedener Satzkonstruktionen (Satzreihe, komplexe Satzgefüge) und nutzen dies bei der eigenen Textproduktion.
bestimmen bekannte und weitere Satzglieder (Kausaladverbiale, Gliedsatz), um vollständige und abwechslungsreiche Texte zu formulieren sowie Fehler zu vermeiden.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
ordnen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus nach Wortfeldern, Ober- und Unterbegriffen, Synonymen, Antonymen und Homonymen sowie nach Fachbegriffen und nutzen diesen, um sich fachspezifisch auszudrücken.
analysieren Formen der Wortbildung (z. B. Umlautung, Wortneuschöpfungen) auch in den Fachsprachen (z. B. Nominalisierungen) und nutzen diese zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zum aktiven Sprachhandeln.
unterscheiden die bekannten Wortarten sicher und nutzen ihre Kenntnis für das eigene Sprachhandeln.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten auch im Konjunktiv I und II sicher und nutzen dies für das eigene Sprachhandeln.
wenden die Formen der indirekten Rede an, um Äußerungen Dritter wiederzugeben.
unterscheiden verschiedene Formen der Satzbildung (Satzreihe, Satzgefüge), beurteilen deren unterschiedliche Verwendung und Wirkung in Texten und wenden diese Formen beim eigenen Sprachhandeln an.
bestimmen bekannte und weitere Satzglieder (Finaladverbiale) sowie Satzgliedteile (Attributivsatz, Attribute) sicher und überprüfen die Vollständigkeit von Sätzen und auch eigener Texte.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
ordnen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus nach Kategorien oder Begrifflichkeiten (z. B. Ober- und Unterbegriffe, Mehrdeutigkeit), um sich fachspezifisch treffend auszudrücken.
analysieren bekannte und neu erworbene Formen der Wortbildung (Änderung des Stammvokals, Kurzwörter) auch in den Fachsprachen (z. B. Nominalisierungen) und bei Fremdwörtern und nutzen diese zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zum aktiven Sprachhandeln.
unterscheiden die bekannten Wortarten (auch Modalformen des Verbs) sicher und nutzen dies, um sich situationsgerecht auszudrücken.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten auch im Konjunktiv I und II sicher und nutzen dies für das eigene Sprachhandeln.
wenden die indirekte Rede zur Wiedergabe von Äußerungen eines Dritten sicher an.
unterscheiden verschiedene Formen der Satzbildung (Satzgefüge, Schachtelsatz), erkennen deren unterschiedliche Verwendung und Wirkung und nutzen dies in ihrem Sprachgebrauch.
unterscheiden und verwenden bekannte und weitere Satzglieder (Finaladverbiale) sowie Attribute sicher, um variantenreichere Texte zu gestalten.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich situationsgemäß treffend auszudrücken.
verfügen über Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Reduktion) und setzen diese situations- und sachbezogen ein.
unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse sach- und situationsgerecht ein.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher, um diese Kenntnis für das eigene Sprachhandeln zu nutzen.
verwenden zunehmend die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder und Satzgliedteile zum variantenreichen Sprachhandeln ein.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich situationsangemessen fachspezifisch auszudrücken.
nutzen Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Reduktion) bei der Analyse und Produktion von Texten.
unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse beim reflektierten Sprachhandeln ein.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher, um diese Kenntnis für das eigene Sprachhandeln zu nutzen.
verwenden die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder beim mündlichen und schriftlichen Sprachhandeln ein.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich fachgerecht treffend auszudrücken.
nutzen gezielt unterschiedliche Wortbildungsmöglichkeiten bei der Produktion und Analyse von Texten.
unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse bewusst beim reflektierten Sprachhandeln ein.
flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher.
verwenden die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder begründet zum variantenreichen Sprachhandeln ein.
4.3 Richtig schreiben
Jahrgangsstufe 5
reflektieren die aus der Grundschule bekannten Prinzipien zur Rechtschreibung (phonologisch, silbisch, morphologisch, grammatikalisch, Schreibung von Wörtern mit silbentrennendem h, Schreibung nach offener bzw. geschlossener Silbe) und wenden sie an.
nutzen Signalwörter (Pronomen, Artikel), bestimmte Wortendungen ( ‑ung, ‑heit, ‑keit, ‑schaft, ‑nis, ‑tum ) und die Erweiterung des nominalen Kerns ( das Haus – das große Haus ), um die Großschreibung zu erkennen.
schreiben ausgewählte Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten, die keiner Regel folgen, richtig (Wörter mit i ohne Dehnungszeichen bzw. mit langgesprochenem Vokal ohne Kennzeichnung mit Doppelvokal, mit Dehnungs‑h).
schreiben sicher von Vorlagen ab und achten auf rechtschriftliche Besonderheiten.
wenden die aus der Grundschule bekannten Strategien sowie Hilfsmittel (z. B. Wörterbuch) an, um eigene Rechtschreibfehler zu finden und zu verbessern.
erkennen angeleitet individuelle Fehlerschwerpunkte und nutzen Strategien sowie Arbeitstechniken, um eigene Problembereiche der Rechtschreibung abzubauen (z. B. Rechtschreibkartei).
wenden die Zeichensetzung in unterschiedlichen Satzarten an (Satzschlusszeichen, Setzung von Kommata bei Aufzählungen und vor Konjunktionen) und setzen die Satzzeichen bei wörtlichen Reden korrekt.
trennen Wörter nach Silben und beachten dabei auch Ausnahmen (z. B. ‑ck ).
Jahrgangsstufe 6
nutzen die Prinzipien der deutschen Rechtschreibung (phonologisches, silbisches, morphologisches und grammatikalisches Prinzip) zunehmend sicher.
wenden bekannte und zusätzliche Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung an (Großschreibung von Nomen, Nominalisierung von Adjektiven und Verben, Höflichkeitsanrede, Schreibung nach offenen bzw. geschlossenen Silben).
wenden grammatikalisches Vorwissen bei der Schreibung und Funktionsbestimmung von das und dass an.
nutzen erste Proben (z. B. Umstell-, Erweiterungsprobe), um Wörter aus dem Kernbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung richtig zu schreiben.
schreiben weitgehend selbständig ausgewählte Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten, die keiner Regel folgen, und Fachbegriffe aus den anderen Fächern, richtig.
schreiben fehlerfrei und zügig von Vorlagen ab und achten auf rechtschriftliche Besonderheiten.
finden Fehler in fremden und eigenen Texten, verbessern diese durch erlernte Rechtschreibstrategien und den Einsatz von Hilfsmitteln (z. B. ergänzende Angaben und Erläuterungen des Wörterbuchs) und arbeiten mit Fehleranalysebögen.
ermitteln unter Anleitung eigene Fehlerschwerpunkte und nutzen ausgewählte Übungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Rechtschreibleistung (z. B. Rechtschreibkartei, Wortlistentraining).
verwenden Satzzeichen in Hauptsätzen, Nebensätzen und Satzreihen sowie bei wörtlicher Rede korrekt.
wenden die Worttrennung am Zeilenende korrekt an und beachten auch Sonderfälle (z. B. einzelne Vokale, Trennung bei zwei gleichen Vokalen oder Diphthongen).
Jahrgangsstufe 7 · Regelklasse
wenden bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung weitgehend selbstverantwortlich an: Groß- und Kleinschreibung (Begleitwörter beachten, Nominalisierungen von Verben, Adjektiven, Eigennamen).
wenden bekannte und neue Proben (z. B. Betonungsprobe) an, um Wörter aus dem Kernbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung richtig zu schreiben.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit nicht regelhaften rechtschriftlichen Besonderheiten sowie geläufige Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
erkennen Fehler in eigenen und fremden Texten und beheben diese gezielt durch den Einsatz von Rechtschreibstrategien und Hilfsmitteln, wobei sie auch Vorschläge der Rechtschreibprüfung von Textverarbeitungsprogrammen annehmen oder verwerfen.
ermitteln zunehmend selbständig eigene Fehlerschwerpunkte und arbeiten an diesen (z. B. durch Lernprogramme und Üben mit typischen Satzmustern).
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung zunehmend eigenständig an (in Satzgefügen, Satzreihen, bei Aufzählungen, Einschüben, Infinitivgruppen).
setzen Regeln der Worttrennung ein und trennen auch Fremdwörter richtig.
Jahrgangsstufe 7 · Mittlere-Reife-Klasse
wenden bekannte und neu erworbene Strategien und Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung zunehmend sicher an: Groß- und Kleinschreibung (Begleitwörter beachten, Nominalisierungen von Verben, Adjektiven, Eigennamen, Farbbezeichnungen, Zahlen- und Zeitangaben).
setzen bekannte und neue Proben (z. B. Betonungsprobe) ein, um Wörter aus dem Kernbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung richtig zu schreiben.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit nichtregelhaften rechtschriftlichen Besonderheiten sowie geläufige Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
erkennen Fehler in selbst verfassten und fremden Texten und beheben diese gezielt durch den Einsatz von Rechtschreibstrategien und Hilfsmitteln, wobei sie auch Vorschläge der Rechtschreibprüfung von Textverarbeitungsprogrammen begründet annehmen oder verwerfen.
ermitteln selbständig Fehlerschwerpunkte und arbeiten zunehmend eigenverantwortlich an individuellen Fehlerschwerpunkten (z. B. mit Lernprogrammen).
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung eigenständig an (in Satzgefügen, Satzreihen, bei Aufzählungen, Einschüben, Infinitivgruppen).
trennen Wörter, auch Fremdwörter, richtig.
Jahrgangsstufe 8 · Regelklasse
wenden bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung sicher an: Groß- und Kleinschreibung (Nominalisierungen, Erweiterung des nominalen Kerns), Zusammensetzungen mit Bindestrich, Schreibung mehrteiliger Eigennamen oder Straßennamen, Bedeutungsunterschiede von Schreibvarianten bei der Getrennt- und Zusammenschreibung.
schreiben Wörter mit weiteren rechtschriftlichen Besonderheiten (z. B. Homonyme) sowie Fremdwörter (z. B. mit v , Endungen ‑ell, ‑iv, ‑tion, ‑ieren ) und Fachwörter richtig.
setzen Rechtschreibstrategien und ‑prinzipien sicher und zunehmend selbständig bei der Überarbeitung von eigenen und fremden Texten ein.
ermitteln selbständig Fehlerschwerpunkte, arbeiten daran und überprüfen den Lernerfolg.
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung (z. B. Ergänzungsstriche, Auslassungspunkte, Semikolon, Gedankenstrich) sicher an.
setzen die Kommasetzung auch bei längeren Satzfolgen, Infinitivgruppen, Appositionen und indirekter Rede richtig ein.
Jahrgangsstufe 8 · Mittlere-Reife-Klasse
halten bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung sicher ein: Groß- und Kleinschreibung (Nominalisierungen, Erweiterung des nominalen Kerns), Zusammensetzungen mit Bindestrich, Kurzformen, Abkürzungen, Schreibung mehrteiliger oder inoffizieller Eigennamen, Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Verb + Verb, Partizip + Verb, Adjektiv + Verb, zusammengesetzte Wörter, nicht steigerungsfähige oder erweiterbare Ausdrücke oder Verbindungen wie mit so-, mit-, ‑einander, ‑wärts ).
schreiben Wörter mit weiteren rechtschriftlichen Besonderheiten (z. B. Homonyme, Homographe, Homophone) sowie Fremd- und Fachwörter richtig.
wenden Rechtschreibstrategien und ‑prinzipien sicher und weitgehend selbständig bei der Überarbeitung von eigenen und fremden Texten an.
erlangen orthographische Sicherheit, durch bewusste Arbeit an individuellen Fehlerschwerpunkten (z. B. durch Finden eigener Wortbeispiele).
wenden bekannte Regeln der Zeichensetzung, insbesondere der Kommasetzung auch bei längeren Satzfolgen, Infinitivgruppen oder Appositionen an.
nutzen erweitertes Regelwissen zur Zeichensetzung (z. B. Ergänzungsstriche, Auslassungspunkte, Semikolon, Gedankenstrich) zur Strukturierung von Texten und Kennzeichnung von Zitaten.
Jahrgangsstufe 9 · Regelklasse
setzen bekannte und weitere Regeln der deutschen Rechtschreibung richtig ein (Großschreibung nach Numeralien, von Namen, Titeln).
schreiben Zweifelsfälle der Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Peripheriebereiche) richtig.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. in einem Gespräch über Rechtschreibung).
setzen grammatikalisches Wissen zur Rechtschreibung ein (z. B. adjektivisch gebrauchte Wörter mit sein oder werden ) und nutzen morphematische Zusammenhänge (z. B. Vorsilben aus Fremdsprachen) für einen rechtschriftlich gesicherten Wortschatz.
erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese mit ausgewählten Übungen zur Verbesserung der eigenen Rechtschreibleistung.
wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung (z. B. Zeichensetzung von Gedankenstrich und Apostroph) an und verbessern Fehler in eigenen und fremden Texten.
Jahrgangsstufe 9 · Mittlere-Reife-Klasse
wenden Regeln der deutschen Rechtschreibung richtig an: Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Peripheriebereich, zwei Möglichkeiten, Entstehung neuer Wörter wie anhand, mithilfe, aufgrund ), Schreibung von Straßennamen, Worttrennung.
schreiben geläufige Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie häufig vorkommende Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. in einem Rechtschreibgespräch).
setzen grammatikalisches Wissen und morphematische Zusammenhänge zur Rechtschreibung ein.
erkennen individuelle Fehlerschwerpunkte und arbeiten an diesen mit selbst ausgewählten Trainingsprogrammen, um ihre Rechtschreibleistung zu verbessern.
wenden die Regeln der Zeichensetzung (z. B. Gedankenstrich und Apostroph) sicher an und verbessern Fehler in eigenen und fremden Texten.
Jahrgangsstufe 10 · Mittlere-Reife-Klasse
beherrschen die Grundregeln der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (u. a. Nominalisierungen von Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen) sicher, um eigene Texte fehlerfrei zu verfassen und fremde zu überarbeiten.
schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fach- und Fremdwörter in unterschiedlichen Verwendungssituationen richtig.
wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. durch die gezielte Auswahl von Lösungshilfen).
erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese gezielt mithilfe entsprechender Übungen und Programme.
klären Zweifelsfälle der Rechtschreibung selbständig durch Verwendung entsprechender Nachschlagewerke.