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Lehrpläne Bayern
Mittelschule
Ethik
inhaltsbezogen
Eth10 1.1 Über Lebensgemeinschaft und Elternschaft nachdenken
5
Eth10 1.2 Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft
5
Eth10 Lernbereich 2: Gewissen und Vernunft
3
Eth10 3.1 Medienethik
4
Eth10 3.2 Medizinethik
6
Eth5 Lernbereich 1: Meine Wahrnehmung, meine Wirklichkeit
5
Eth5 Lernbereich 2: In Familien und Gemeinschaften leben
4
Eth5 Lernbereich 3: Spielen
4
Eth5 Lernbereich 4: Feste und Riten in Religion und Brauchtum
3
Eth6 1.1 Freundschaft
4
Eth6 1.2 Freizeitgestaltung
4
Eth6 Lernbereich 2: Elektronische Medien im eigenen Leben
5
Eth6 Lernbereich 3: Andersartigkeit verstehen und respektieren
4
Eth6 Lernbereich 4: Ausdrucksformen und Zeugnisse der Religiosität
3
Eth7 Lernbereich 1: Sich für andere einsetzen
16
Eth7 2.1 Sich selbst kennen und mit sich selbst klarkommen
10
Eth7 2.2 Mit Gleichaltrigen gut zurechtkommen
12
Eth7 3.1 Den Wert der Natur erkennen
10
Eth7 3.2 Mensch und Natur in den Religionen
3
Eth7 3.2 Mensch und Natur in Religionen
3
Eth8 Lernbereich 1: Glück
8
Eth8 Lernbereich 2: Das eigene Leben gestalten
12
Eth8 Lernbereich 3: Mit Konsumgütern verantwortungsvoll umgehen
4
Eth8 Lernbereich 4: Liebe und Partnerschaft
14
Eth9 Lernbereich 1: Friedensethik
10
Eth9 Lernbereich 2: Sinnsuche im Leben
10
Eth9 Lernbereich 3: Ethik der Weltreligionen
11
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Mittlere-Reife-Klasse
diskutieren die Bedeutsamkeit verschiedener Formen von Lebensgemeinschaften für das Leben des Einzelnen.
ermessen aus der Perspektive eines Jugendlichen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung und das Heranwachsen sowie die Entfaltung von Kindern ermöglicht.
formulieren und begründen wertorientiert Kriterien für das Gelingen von Lebensgemeinschaften und entwickeln erste Vorstellungen für eine zukünftige Familie.
beurteilen verschiedene Arten der Kindererziehung, entwickeln wertorientiert Kriterien für ein Gelingen von Erziehung und formulieren Ansätze eines eigenen Erziehungsstils.
nehmen den eigenen Umgang mit Vorgaben und Erwartungen durch die Geschlechterrolle wahr und definieren ein eigenes Rollenverständnis für sich in Beruf und Partnerschaft.
Mittlere-Reife-Klasse
reflektieren das eigene Handeln unter dem Gesichtspunkt der Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft.
formulieren Kriterien für Chancengerechtigkeit und reflektieren diese.
erkennen Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen und erfahren sich als verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft, die selbstwirksam handeln und Einfluss nehmen können.
begreifen sich als einen Teil dieser Welt und ziehen daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln.
betrachten das Phänomen der Globalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln eigene Positionen dazu, nach denen sie ihr Handeln ausrichten.
Mittlere-Reife-Klasse
nehmen ihr Gewissen in alltäglichen Situationen wahr und denken darüber nach, welchen Stellenwert es für das persönliche Leben hat.
berücksichtigen für einen reflektierten Umgang mit ihrem Gewissen, wie das Gewissen durch verschiedene Faktoren gebildet wird und auch beeinflusst werden kann.
schätzen das Gewissen als Orientierungshilfe, um eigenes und fremdes Handeln zu beurteilen und ihre Handlungen an ethisch-moralischen Kriterien auszurichten.
Mittlere-Reife-Klasse
kennen Funktionen und Bedingungsfaktoren der Medien und setzen sich unter Berücksichtigung des Rechts auf Meinungsfreiheit und der Persönlichkeitsrechte mit journalistischer Berichterstattung auseinander.
sind sich der Notwendigkeit ethischer Richtlinien im Bereich des Journalismus bewusst und setzen sich mit der Frage auseinander, ob oder wie weit Medien kontrolliert werden sollen.
reflektieren auf der Basis von Hintergrundwissen über den Medienbetrieb neue Entwicklungstendenzen in den Medien kritisch und bilden sich eine Meinung.
setzen sich kritisch mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und sind sich möglicher Gefahren bewusst.
Mittlere-Reife-Klasse
unterscheiden zur ethischen Beurteilung bei Handlungen Mittel, Zweck und Folgen und wenden diese Unterscheidung auf die medizinische Praxis an.
unterscheiden ethische Problemfelder im Bereich der Medizin und stellen einen Bezug zu ihrem eigenen Leben her.
sind sich der Bedeutung des Schutzes der Menschenwürde bewusst und erkennen darüber hinaus, dass sich in der medizinischen Praxis die Frage stellt, wem gegenüber (z. B. befruchtete Eizellen, Embryonen) und in welchem Maße die Achtung der Menschenwürde geschuldet wird. Sie sind sich der Konsequenzen bewusst, die die Antwort auf diese Frage im medizinischen Alltag hat.
wenden medizinethische Prinzipien für Entscheidungsfindungen auf exemplarische Fälle im medizinischen Alltag an und wägen sie gegeneinander ab.
gelangen zu begründeten ethischen Entscheidungen im medizinischen Bereich, indem sie die Schritte einer ethischen Urteilsfindung anwenden.
kennen zuständige Gremien für Medizinethik und recherchieren selbständig (z. B. zur aktuellen Gesetzeslage).
Eth5 Lernbereich 1: Meine Wahrnehmung, meine Wirklichkeit
vergleichen in einfachen Situationen ihre Selbstwahrnehmung und ihre Beobachtungen der Außenwelt mit den Wahrnehmungen anderer und berücksichtigen im Umgang mit anderen, dass bestimmte Situationen, Dinge und Sachverhalte unterschiedlich wahrgenommen werden können.
begreifen die Bedeutung der Sinne für die Wahrnehmung ihrer Lebenswirklichkeit und gehen behutsam mit ihren Bewertungen um.
kommunizieren über subjektive Wahrnehmungen auf wertschätzende Art.
fühlen sich in die Erlebenswelt von Menschen mit Beeinträchtigung einer Sinnesfunktion ein und überwinden Kommunikationsbarrieren.
erleben die Unterschiedlichkeit aller Menschen mit verschiedenen Stärken und Schwächen als einen Gewinn für das Miteinander.
Eth5 Lernbereich 2: In Familien und Gemeinschaften leben
schätzen unabhängig von der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen die Bedeutung von Familie als einer Gemeinschaft, die Unterstützung und Geborgenheit ermöglicht.
halten Vereinbarungen sowie Regeln ein, leisten ihren Beitrag zum Gelingen von Gemeinschaft in Familie und Schule und zeigen sich zunehmend verantwortungsbereit.
artikulieren Gefühle und Bedürfnisse (z. B. in der Auseinandersetzung mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder anderen Familienmitgliedern) situationsangemessen in altersgemäßer Weise und suchen Konfliktlösungsmöglichkeiten.
versetzen sich (z. B. im szenischen Spiel) in die Rolle anderer Familienmitglieder, nehmen deren Anliegen und Bedürfnisse wahr und berücksichtigen sie in ihren Handlungen.
Eth5 Lernbereich 3: Spielen
setzen die unterschiedlichen Spieltypen (z. B. Mannschafts-, Geschicklichkeits-, Gesellschaftsspiele) gezielt zu einer sinnvollen und gewinnbringenden Gestaltung der Freizeit ein.
halten beim Spielen Regeln ein und erkennen ihre Bedeutung für das Gelingen eines Spiels sowie allgemein für das Zusammenleben.
zeigen beim Spielen angemessene Emotionen (z. B. bei Sieg oder Niederlage) und faires Verhalten.
erleben ausgewählte Spiele als interkulturelle und gemeinschaftsfördernde Aktivität.
Eth5 Lernbereich 4: Feste und Riten in Religion und Brauchtum
unterscheiden verschiedene Arten von Festen nach ihrer Bedeutung und erleben die Bereicherung des Lebens durch Feste (z. B. bei der Vorbereitung und Feier eines Klassenfestes).
verbinden typische Feste und den wöchentlichen Ruhetag in Judentum, Christentum und Islam mit ihrem religiösen Ursprung und respektieren ihre Bedeutung im Leben der Gläubigen.
zeigen Verständnis für religiöse Rituale und respektieren das Beten in Christentum, Judentum und Islam als eine existenzielle menschliche Äußerungsform gegenüber Gott.
Eth6 1.1 Freundschaft
machen sich vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks bewusst.
erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Freundschaft und anderen Beziehungsformen.
erleben Freundschaft als Bereicherung für ihr Leben und formulieren ihre Vorstellungen von echter Freundschaft.
vollziehen in altersgemäßer Weise die Gedanken, Ansichten und Gefühle des Freundes oder der Freundin nach und reagieren in Wort und Tat angemessen.
Eth6 1.2 Freizeitgestaltung
reflektieren ihre persönlichen Präferenzen in der Freizeitgestaltung und schätzen die Freizeit als wertvolle Möglichkeit der Selbstverwirklichung, Bereicherung und Selbsterfahrung.
loten Möglichkeiten und Grenzen einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung aus.
nutzen die Freizeit sinnvoll als Ausgleich zu schulischen, beruflichen oder familiären Verpflichtungen bzw. Aufgaben und gestalten ihre Freizeit in altersgemäßer Weise selbstbestimmt.
prüfen bestehende Freizeitangebote anhand einfacher Kriterien hinsichtlich einer sinnvollen Freizeitgestaltung.
Eth6 Lernbereich 2: Elektronische Medien im eigenen Leben
sind sich persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten ihres Medienkonsums (z. B. hinsichtlich der Bevorzugung bestimmter Medien) bewusst und begründen sie.
nutzen in ihrem schulischen und privaten Alltag Medien überlegt und bewusst, indem sie Nutzen und Risiken abwägen.
erkennen Unterschiede zwischen sozialen Kontakten durch digitale Medien und persönlichen Kontakten und Gesprächen.
wenden einfache ethische Kriterien für eine kritische Wertung von medialen Darstellungsformen und Botschaften im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit und den Umgang miteinander an und berücksichtigen diese bei ihrer eigenen digitalen Kommunikation (z. B. durch respektvolle Ausdrucksweise).
achten im Umgang mit digitalen Medien die Würde und Persönlichkeitsrechte anderer.
Eth6 Lernbereich 3: Andersartigkeit verstehen und respektieren
beschreiben ihre Gefühle in Situationen und Umgebungen, in denen sie sich fremd fühlen, und beurteilen ihre Wirkung.
akzeptieren andere kulturelle oder naturgegebene Eigenarten der Menschen und gehen respektvoll damit um.
verstehen Ursache und Wirkung von Vorurteilen an Beispielen aus ihrer Lebenswelt und nutzen Möglichkeiten zu deren Abbau (z. B. durch selbstkritisches Hinterfragen).
fühlen sich in Menschen aus anderen Kulturkreisen ein und empfinden kulturelle Vielfalt als Bereicherung.
Eth6 Lernbereich 4: Ausdrucksformen und Zeugnisse der Religiosität
begreifen in den verschiedenen sichtbaren religiösen Elementen (z. B. Gotteshäuser, religiöse Symbole und Handlungen) Ausdrucksformen, die im Leben religiöser Menschen eine besondere Bedeutung besitzen, und respektieren diese.
achten die Überzeugung jüdischer, christlicher und muslimischer Gläubiger, die in ihren heiligen Schriften spezifische Formen der Offenbarung Gottes sehen, und zeigen Erkenntnis für die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen.
erfassen die Bedeutung herausragender Persönlichkeiten und Religionsstifter in Judentum, Christentum und Islam.
Mittlere-Reife-Klasse
versetzen sich emotional in die Lage anderer Menschen, um deren Bedürfnisse zu erkennen.
machen sich eigenes und mögliches gutes Handeln anhand von Beispielsituationen (z. B. Wohltätigkeit oder Unterstützung im Bedürfnisfall) bewusst.
sind sich der Möglichkeiten und Grenzen, anderen zu helfen, bewusst, erkennen Situationen, in denen ihre Hilfe benötigt wird, und zeigen Bereitschaft, zu helfen.
beurteilen Vorbilder aus Geschichte und Gegenwart hinsichtlich ihres Beitrags zum Guten und der von ihnen vertretenen Werte.
tun Gutes im schulischen Umfeld (z. B. als Klassenpatin oder ‑pate) und setzen sich mit den positiven, aber auch möglichen negativen Reaktionen bewusst auseinander.
erleben ihr eigenes Leben, u. a. im guten Handeln, als wertvoll.
verstehen soziales Engagement als eine Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.
nehmen Stellung zu moralischen Dilemmata und argumentieren dabei sachangemessen und wertbezogen.
Regelklasse
versetzen sich emotional in die Lage anderer Menschen, um deren Bedürfnisse zu erkennen.
machen sich eigenes und mögliches gutes Handeln anhand von Beispielsituationen (z. B. Wohltätigkeit oder Unterstützung im Bedürfnisfall) bewusst.
sind sich der Möglichkeiten und Grenzen, anderen zu helfen, bewusst, erkennen Situationen, in denen ihre Hilfe benötigt wird, und zeigen Bereitschaft, zu helfen.
beurteilen Vorbilder aus Geschichte und Gegenwart hinsichtlich ihres Beitrags zum Guten und der von ihnen vertretenen Werte.
tun Gutes im schulischen Umfeld (z. B. als Klassenpatin oder ‑paten) und setzen sich mit den positiven, aber auch möglichen negativen Reaktionen bewusst auseinander.
erleben ihr eigenes Leben, u. a. im guten Handeln, als wertvoll.
verstehen soziales Engagement als eine Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.
nehmen Stellung zu moralischen Dilemmata und argumentieren dabei sachangemessen und wertbezogen.
Mittlere-Reife-Klasse
beschreiben eigene Stimmungen und Gefühlslagen in alterstypischen Situationen.
regulieren eigene Gefühle in typischen Lebenslagen und kontrollieren mithilfe einfacher Methoden ihre Handlungen.
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen eintreten.
stehen zu ihren persönlichen Eigenheiten (z. B. Interessen oder körperlichen Merkmalen) und vertrauen auf eigene Stärken.
geben anderen konstruktives Feedback und gehen selbst mit dem Feedback von anderen zu eigenen Handlungen, Worten oder auch ihrer Person angemessen um.
Regelklasse
beschreiben eigene Stimmungen und Gefühlslagen in alterstypischen Situationen.
regulieren eigene Gefühle in typischen Lebenslagen und kontrollieren mithilfe einfacher Methoden ihre Handlungen.
reflektieren die Veränderungen, die in der Pubertät mit ihrem Körper, ihren Interessen und ihren Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen eintreten.
stehen zu ihren persönlichen Eigenheiten (z. B. Interessen oder körperlichen Merkmalen) und vertrauen auf eigene Stärken.
geben anderen konstruktives Feedback und gehen selbst mit dem Feedback von anderen zu eigenen Handlungen, Worten oder auch ihrer Person angemessen um.
Mittlere-Reife-Klasse
nehmen ihre Rolle in der Gleichaltrigengruppe bewusst wahr und nutzen für ihre Identitätsfindung Meinungen, Haltungen und Lebensentwürfe anderer als Orientierungshilfe.
zeigen Bereitschaft, selbstbewusst und nach ethischen Kriterien über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu entscheiden.
vertreten in der Gleichaltrigengruppe in strittigen Fragen einen begründeten eigenen Standpunkt und zeigen Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln.
unterscheiden bei alterstypischen Konflikten vordergründige Anlässe und tiefer liegende Motive und entwickeln Lösungen.
wenden grundlegende Strategien gewaltfreier Kommunikation im Konflikt unter Gleichaltrigen situativ angemessen an (z. B. im szenischen Spiel).
versetzen sich in die Situation von Mobbingopfern. Sie sind sich der Bedeutung der Zuschauer bewusst und tragen zur Beendigung von Mobbingfällen bei.
Regelklasse
nehmen ihre Rolle in der Gleichaltrigengruppe bewusst wahr und nutzen für ihre Identitätsfindung Meinungen, Haltungen und Lebensentwürfe anderer als Orientierungshilfe.
zeigen Bereitschaft, selbstbewusst und nach ethischen Kriterien über die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu entscheiden.
vertreten in der Gleichaltrigengruppe in strittigen Fragen einen begründeten eigenen Standpunkt und zeigen Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln.
unterscheiden bei alterstyischen Konflikten vordergründige Anlässe und tiefer liegende Motive und entwickeln Lösungen.
wenden grundlegende Strategien gewaltfreier Kommunikation im Konflikt unter Gleichaltrigen situativ angemessen an (z. B. im szenischen Spiel).
tragen zur Beendigung von Mobbingfällen bei.
Mittlere-Reife-Klasse
nehmen ausgehend von den eigenen Alltagserfahrungen bewusst wahr, welche unterschiedlichen Bedeutungen die Natur für den Menschen hat.
sind sich der Sonderstellung des Menschen als Natur- und Vernunftwesen bewusst und sehen sich als Teil der Natur.
setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr.
zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.
Regelklasse
nehmen ausgehend von den eigenen Alltagserfahrungen bewusst wahr, welche unterschiedlichen Bedeutungen die Natur für den Menschen hat.
sind sich der Sonderstellung des Menschen als Natur- und Vernunftwesen bewusst und sehen sich als Teil der Natur.
setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr.
zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.
Mittlere-Reife-Klasse
vergleichen die Natur- und Menschenbilder von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus und achten die religiösen Überzeugungen der Gläubigen.
überprüfen Gedanken aus den Weltreligionen über einen ethisch verantwortlichen Umgang mit der Natur und entwickeln eigene Vorstellungen dazu.
nehmen den Einfluss religiöser Naturvorstellungen auf das Alltagsleben wahr und stellen ggf. einen Bezug zum eigenen Leben her.
Regelklasse
vergleichen die Natur- und Menschenbilder von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus und achten die religiösen Überzeugungen der Gläubigen.
überprüfen Gedanken aus den Weltreligionen über einen ethisch verantwortlichen Umgang mit der Natur und entwickeln eigene Vorstellungen dazu.
nehmen den Einfluss religiöser Naturvorstellungen auf das Alltagsleben wahr und stellen ggf. einen Bezug zum eigenen Leben her.
Mittlere-Reife-Klasse
erkennen vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks und entwickeln in Auseinandersetzung mit verschiedenen Bedeutungen von Glück eine eigene Vorstellung vom persönlichen Glück.
erkennen, dass sie altersbedingt immer mehr für ihr persönliches Glück verantwortlich sind, und verfügen über Strategien, ihr persönliches Glück zu finden und bei fehlenden Glückserlebnissen oder Frustration durchzuhalten.
beziehen im Widerstreit unterschiedlicher Glücksvorstellungen begründet Stellung.
nehmen sich selbst als Adressatinnen bzw. Adressaten vielfältiger Glücksversprechungen wahr und überprüfen sie.
Regelklasse
erkennen vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen verschiedene Quellen individuellen Glücks und entwickeln in Auseinandersetzung mit verschiedenen Bedeutungen von Glück eine eigene Vorstellung vom persönlichen Glück.
erkennen, dass sie altersbedingt immer mehr für ihr persönliches Glück verantwortlich sind, und verfügen über Strategien, ihr persönliches Glück zu finden und bei fehlenden Glückserlebnissen oder Frustration durchzuhalten.
beziehen im Widerstreit unterschiedlicher Glücksvorstellungen begründet Stellung.
nehmen sich selbst als Adressatin bzw. Adressaten vielfältiger Glücksversprechungen wahr und überprüfen sie.
Mittlere-Reife-Klasse
nehmen bewusst wahr, was ihnen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt (z. B. ihrer Freizeit, ihres Tagesablaufs oder Konsums) wichtig ist, und erkennen und hinterfragen die Präferenzen und Werte, die sie dabei leiten.
nutzen bewusst und eigenverantwortlich Möglichkeiten der Selbstverwirklichung in den verschiedenen Phasen ihres täglichen Lebens (z. B. in Freizeit und Schule).
akzeptieren Normen als Bedingungen eines gelingenden Miteinanders und reflektieren Möglichkeiten und Chancen ihrer zunehmenden Selbständigkeit.
übernehmen im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten als Jugendliche Verantwortung für sich selbst.
hinterfragen Autoritäten auf Basis eigener Wertvorstellungen, um Machtmissbrauch zu begegnen.
berücksichtigen bei ihrer beruflichen Orientierung ihre Präferenzen und Werte sowie individuelle Möglichkeiten und Grenzen (z. B. Stärken und Schwächen).
Regelklasse
nehmen bewusst wahr, was ihnen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt (z. B. ihrer Freizeit, ihres Tagesablaufs oder Konsums) wichtig ist, und erkennen die Präferenzen und Werte, die sie dabei leiten.
nutzen bewusst und eigenverantwortlich Möglichkeiten der Selbstverwirklichung in den verschiedenen Phasen ihres täglichen Lebens (z. B. in Freizeit und Schule).
akzeptieren Normen als Bedingungen eines gelingenden Miteinanders und reflektieren Möglichkeiten und Chancen ihrer zunehmenden Selbständigkeit.
übernehmen im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten als Jugendliche Verantwortung für sich selbst.
hinterfragen Autoritäten auf Basis eigener Wertvorstellungen, um Machtmissbrauch zu begegnen.
berücksichtigen bei ihrer beruflichen Orientierung ihre Präferenzen und Werte sowie individuelle Möglichkeiten und Grenzen (z. B. Stärken und Schwächen).
Mittlere-Reife-Klasse
erschließen sich Informationen zu den wesentlichen Zusammenhängen bei Produktion, Transport und Entsorgung typischer Konsumgüter und beurteilen in altersgemäßer Weise die sozialen und ökologischen Folgen, die ihre Entscheidungen für alltagstypische Konsumgüter hat.
treffen bewusst Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der Bedeutung von Solidarität und Mitverantwortung in der „Einen Welt“.
Regelklasse
beschreiben die wesentlichen Zusammenhänge bei Produktion, Transport und Entsorgung typischer Konsumgüter und beurteilen in altersgemäßer Weise die sozialen und ökologischen Folgen, die ihre Entscheidungen für alltagstypische Konsumgüter hat.
treffen bewusst Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der Bedeutung von Solidarität und Mitverantwortung in der „Einen Welt“.
Mittlere-Reife-Klasse
unterscheiden die Gefühle Sympathie, Verliebtsein und Liebe voneinander, um den besonderen Wert einer auf Vertrauen und Liebe aufgebauten Partnerschaft einzuschätzen.
formulieren in angemessener und wertschätzender Sprache ihre Erwartungen an Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
machen sich die Bedeutung von Gleichberechtigung und freier Selbstentfaltung in einer Partnerschaft bewusst.
setzen sich auseinander mit Sexualität als wertvollem Bestandteil in der Partnerschaft (z. B. als Ausdruck von Liebe), die einen achtungs- und verantwortungsvollen Umgang verlangt.
achten die persönliche Würde im Zusammenhang mit der Sexualität und werten die Darstellung der Sexualität in der Öffentlichkeit und den Medien kritisch.
sind sich der Möglichkeit von sexueller Belästigung und Übergriffen in Tat und Wort bewusst und begegnen ihnen wachsam.
reflektieren sexuelle Orientierung im Spannungsfeld von sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit und lassen Diversität zu.
Regelklasse
unterscheiden die Gefühle Sympathie, Verliebtsein und Liebe voneinander, um den besonderen Wert einer auf Vertrauen und Liebe aufgebauten Partnerschaft einzuschätzen.
formulieren in angemessener und wertschätzender Sprache ihre Erwartungen an Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
machen sich die Bedeutung von Gleichberechtigung und freier Selbstentfaltung in einer Partnerschaft bewusst.
setzen sich auseinander mit Sexualität als wertvollem Bestandteil in der Partnerschaft (z. B. als Ausdruck von Liebe), die einen achtungs- und verantwortungsvollen Umgang verlangt.
achten die persönliche Würde im Zusammenhang mit der Sexualität und werten die Darstellung der Sexualität in der Öffentlichkeit und den Medien kritisch.
sind sich der Möglichkeit von sexueller Belästigung und Übergriffen in Tat und Wort bewusst und begegnen ihnen wachsam.
reflektieren sexuelle Orientierung im Spannungsfeld von sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit und lassen Diversität zu.
Mittlere-Reife-Klasse
erkennen, dass Filme und Computerspiele oft kein realistisches Bild von tatsächlichem Kriegsgeschehen abgeben, und schätzen dadurch Konsequenzen von kriegerischen Auseinandersetzungen besser ein.
verstehen Konflikte als etwas Grundlegendes im Zusammenleben von Menschen in allen Lebens- und Erfahrungsbereichen und handeln in ihrem Lebensumfeld bei der Lösung von Konflikten nach Grundwerten für ein friedliches Zusammenleben, wie Gerechtigkeit und Toleranz.
bewerten verschiedene Formen des Umgangs mit Konflikten und wenden geeignete Strategien zur Lösung von Konflikten und zum Ausgleichen von Interessen an.
schätzen die grundlegende Bedeutung der Wahrung des Friedens für das Leben des Einzelnen und insbesondere für die Entfaltung der Persönlichkeit und Fähigkeiten von Kindern.
setzen sich vor dem Hintergrund der Arbeit einer Hilfsorganisation mit Möglichkeiten und Grenzen eines Engagements für den Frieden auseinander.
Regelklasse
erkennen, dass Filme und Computerspiele oft kein realistisches Bild von tatsächlichem Kriegsgeschehen abgeben, und schätzen dadurch Konsequenzen von kriegerischen Auseinandersetzungen besser ein.
verstehen Konflikte als etwas Grundlegendes im Zusammenleben von Menschen in allen Lebens- und Erfahrungsbereichen und handeln in ihrem Lebensumfeld bei der Lösung von Konflikten nach Grundwerten für ein friedliches Zusammenleben, wie Gerechtigkeit und Toleranz.
bewerten verschiedene Formen des Umgangs mit Konflikten und wenden geeignete Strategien zur Lösung von Konflikten und zum Ausgleichen von Interessen an.
schätzen die grundlegende Bedeutung der Wahrung des Friedens für das Leben des Einzelnen und insbesondere für die Entfaltung der Persönlichkeit und Fähigkeiten von Kindern.
setzen sich vor dem Hintergrund der Arbeit einer Hilfsorganisation mit Möglichkeiten und Grenzen eines Engagements für den Frieden auseinander.
Mittlere-Reife-Klasse
begreifen Sinnsuche als lebenslangen Prozess für ein gelingendes Leben.
prüfen Sinnangebote nach Kriterien und erkennen tragfähige Möglichkeiten, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben (z. B. soziales Engagement).
ermessen angesichts der existenziellen Begrenztheit des Lebens in altersgemäßer Weise die zentrale Bedeutung der Frage nach dem Sinn im Leben.
erkennen die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauer für den Umgang mit dem Tod und achten diese.
fühlen sich in die Lage von Menschen in existenziellen Grenzsituationen ein.
Regelklasse
begreifen Sinnsuche als lebenslangen Prozess für ein gelingendes Leben.
prüfen Sinnangebote nach Kriterien und erkennen tragfähige Möglichkeiten, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben (z. B. soziales Engagement).
ermessen angesichts der existenziellen Begrenztheit des Lebens in altersgemäßer Weise die zentrale Bedeutung der Frage nach dem Sinn im Leben.
erkennen die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauer für den Umgang mit dem Tod und achten diese.
fühlen sich in die Lage von Menschen in existenziellen Grenzsituationen ein.
Mittlere-Reife-Klasse
respektieren mögliche Funktionen und den Stellenwert von Religion für gläubige Menschen.
unterscheiden zwischen religiösen Geboten und rechtlichen Normen.
tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, die in unserer Gesellschaft präsent und verfassungsrechtlich geschützt sind, und akzeptieren, dass religiöse Menschen ihren Glauben leben.
erkennen, dass religiöser Extremismus einen Missbrauch der Religionen darstellt, und treten dagegen ein.
erkennen Gemeinsamkeiten im Ethos der Weltreligionen und setzen sich mit religionsübergreifend anerkannten Regeln auseinander.
nehmen Friedensbestrebungen von Religionsgemeinschaften wahr.
Regelklasse
respektieren mögliche Funktionen und den Stellenwert von Religion für gläubige Menschen.
unterscheiden zwischen religiösen Geboten und rechtlichen Normen.
tolerieren grundlegende Wertvorstellungen anderer Kulturkreise und Religionen, die in unserer Gesellschaft präsent und verfassungsrechtlich geschützt sind, und akzeptieren, dass religiöse Menschen ihren Glauben leben.
erkennen, dass religiöser Extremismus einen Missbrauch der Religionen darstellt, und treten dagegen ein.
erkennen Gemeinsamkeiten im Ethos der Weltreligionen und setzen sich mit religionsübergreifend anerkannten Regeln auseinander.
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