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Lehrpläne Bayern
Realschule
Chemie
inhaltsbezogen
C8 Lernbereich 1: Wie Chemiker denken und arbeiten (Wahlpflichtfächergruppe I)
13
C8 Lernbereich 2: Stoffe und ihre Eigenschaften (ca. 12 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
7
C8 Lernbereich 3: Aufbau der Materie (ca. 12 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
8
C8 Lernbereich 4: Chemische Reaktion (ca. 24 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
16
C8 Lernbereich 5: Atombau und Periodensystem der Elemente (ca. 8 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
7
C9 Lernbereich 1: Wie Chemiker denken und arbeiten (Wahlpflichtfächergruppe I)
12
C9 Lernbereich 2: Chemische Bindung (ca. 21 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
13
C9 Lernbereich 3: Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge (ca. 14 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
9
C9 Lernbereich 4: Redoxanwendungen (ca. 11 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
6
C9 Lernbereich 5: Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge I (ca. 10 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
7
C9 Lernbereich 1: Wie Chemiker denken und arbeiten (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
16
C9 Lernbereich 2: Stoffe und ihre Eigenschaften (ca. 8 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
6
C9 Lernbereich 3: Aufbau der Materie (ca. 10 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
8
C9 Lernbereich 4: Chemische Reaktion (ca. 16 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
13
C9 Lernbereich 5: Atombau und Periodensystem der Elemente (ca. 5 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
6
C9 Lernbereich 6: Chemische Bindung (ca. 17 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
13
C10 Lernbereich 1: Wie Chemiker denken und arbeiten (Wahlpflichtfächergruppe I)
5
C10 Lernbereich 2: Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge II (ca. 7 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
3
C10 Lernbereich 3: Herkunft organischer Verbindungen im Überblick – grundlegende Reaktion Fotosynthese (ca. 5 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
4
C10 Lernbereich 4: Grundlegende Reaktionen organischer Moleküle (ca. 12 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
5
C10 Lernbereich 6: Moderne Werkstoffe – Kunststoffe und Silikone (ca. 12 Std.) (Wahlpflichtfächergruppe I)
7
C10 Lernbereich 1: Wie Chemiker denken und arbeiten (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
11
C10 Lernbereich 2: Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge (ca. 12 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
7
C10 Lernbereich 3: Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge (ca. 10 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
7
C10 Lernbereich 4: Herkunft organischer Verbindungen im Überblick – grundlegende Reaktion Fotosynthese (ca. 5 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
4
C10 Lernbereich 5: Grundlegende Reaktionen organischer Moleküle (ca. 9 Std.) (Wahlpflichtfächergruppen II/III)
4
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Kompetenzerwartungen
kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren angeleitet die Beobachtungen und werten die Versuchsergebnisse unter Anleitung aus.
setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher angeleiteter Experimente ein.
nutzen ihr Wissen über den Verbrennungsvorgang und den Brandschutz, um geeignete Sicherheitsmaßnahmen herzuleiten und anzuwenden.
beschreiben bei chemischen Vorgängen beobachtbare Stoff- und Energieänderungen und deuten diese auf der Teilchenebene; dabei unterscheiden sie konsequent zwischen Beschreibungen auf der Stoff- und Erklärungen auf der Teilchenebene.
beschreiben einfache chemische Reaktionen qualitativ durch Wortgleichungen und quantitativ durch Formelgleichungen.
entwickeln nach Anleitung einfache Fragestellungen (auch Hypothesen), die mithilfe chemischer Kenntnisse und einfacher Untersuchungsmethoden, insbesondere durch chemische Experimente, zu überprüfen sind.
beschreiben mithilfe verschiedener Modelle den Aufbau der Materie und beurteilen deren Eignung zur Erklärung von chemischen Phänomenen; sie erkennen dabei die Eigenschaften und Grenzen von Modellen und leiten die Notwendigkeit ab, Modelle weiterzuentwickeln.
verwenden geeignete Modelle zur Deutung chemischer Reaktionen.
beschreiben mithilfe von Modellen die unterschiedlichen Anziehungskräfte zwischen Metallatomen, Nichtmetallatomen und Ionen.
wenden die Fachsprache an, um chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben. Dabei grenzen sie die Fachsprache von den Ungenauigkeiten der Alltagssprache ab.
wenden Regeln zur Benennung von binären anorganischen Verbindungen an.
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit nach Anleitung sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen. Dabei nutzen sie auch elektronische Medien und verwenden Texte, Tabellen, Diagramme und Skizzen oder Zeichnungen (u. a. Versuchsaufbauten, Formelschreibweisen).
Kompetenzerwartungen
untersuchen Eigenschaften von Stoffen anhand von Sinneseindrücken und erläutern dabei die Grenzen dieser Untersuchungsmethode.
ermitteln im Experiment ausgewählte Kenngrößen, um Stoffe exakter als mit den Sinneseindrücken zu beschreiben und zu unterscheiden.
weisen die Gase Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid mit einfachen Reaktionen sowie Wasser mit einem Nachweisreagenz nach und beschreiben die Durchführung der Nachweismethoden.
unterscheiden anhand von konstanten und veränderbaren Stoffeigenschaften Reinstoffe von Gemischen.
wenden das Teilchenmodell zur Erklärung von Stoffeigenschaften und physikalischen Vorgängen (Aggregatzustände und Trennverfahren) an.
trennen Stoffgemische mithilfe von physikalischen Trennverfahren unter Ausnutzung von bekannten Stoffeigenschaften.
erläutern mithilfe ihrer Kenntnisse über Stoffe und deren Eigenschaften die Trennung von Luft in ihre Bestandteile.
Kompetenzerwartungen
verwenden das Daltonsche Atommodell, um verschiedene Atomsorten zu unterscheiden.
nutzen ein stoffbezogenes Ordnungssystem zur Zuordnung verschiedener existierender Atomsorten in die Stoffklassen der Metalle und Nichtmetalle.
unterscheiden den Aufbau von Stoffen anhand der Grundbausteine der Materie in Salze (Ionengitter), molekulare Verbindungen (Moleküle) und Metalle (Metallgitter) sowie Stoffe, die atomar (einzelne Atome) aufgebaut sind.
unterscheiden die unterschiedliche Anziehung zwischen Nichtmetallatomen, Metallatomen und Ionen, um verschiedene Teilchenverbände voneinander abzugrenzen.
nutzen Modelle, um den Aufbau von Metallgittern, Molekülen und Ionengittern zu erklären.
leiten mithilfe der Bindigkeit von Nichtmetallatomen die Zusammensetzung einfacher Moleküle und deren chemischer Formeln ab.
stellen mithilfe von vorgegebenen Ionen und ihrer Ladung das Zahlenverhältnis der Ionen in binären Salzen dar.
untersuchen anhand experimenteller Befunde ausgewählte Eigenschaften von Metallen, molekular aufgebauten Stoffen und Salzen und erklären diese mithilfe von Modellen.
Kompetenzerwartungen
wenden das Daltonsche Atommodell an, um Stoffänderungen als Umgruppierung von Atomen zu erklären.
ermitteln bei der Analyse von Wasser experimentell die Volumenverhältnisse der entstehenden Gase und bestätigen damit die Molekülformel von Wasser.
interpretieren Experimente zur Massenerhaltung bei Molekülreaktionen und bestätigen dadurch die Daltonsche Atomhypothese.
nutzen die chemische Formelsprache, um Synthese und Analyse zu beschreiben.
teilen Reinstoffe in Elemente und Verbindungen ein und grenzen diese von Gemischen ab.
beschreiben den Stoff- und Energieumsatz als typische Merkmale von chemischen Reaktionen und grenzen so chemische von physikalischen Vorgängen ab.
führen Experimente durch, um die Eigenschaften von Katalysatoren zu ermitteln.
klassifizieren auftretende Energieänderungen und stellen sie grafisch dar, auch unter Berücksichtigung von katalysierten Reaktionen.
stellen die Vorgänge an einer Katalysatoroberfläche bei einfachen Molekülreaktionen mithilfe von geeigneten Modellen dar, um den Ablauf einer katalysierten Reaktion auf Teilchenebene zu erklären.
berechnen aus der absoluten Masse von Atomen und Molekülen deren molare Massen.
berechnen anhand von Größengleichungen Stoffumsätze bei einfachen Molekülreaktionen.
bewerten verschiedene Faktoren, die den Ablauf einer Verbrennungsreaktion beeinflussen.
vergleichen die Kohlenstoffdioxidbilanz bei der Verbrennung verschiedener Brennstoffe, um die Verwendung verschiedener Energieträger bezüglich ausgewählter Aspekte (z. B. Umweltbelastung, Gewinnung des Energieträgers, Nachhaltigkeit) zu bewerten und um den durch Verbrennung fossiler Energieträger ausgelösten Anstieg der Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre anhand des Kohlenstoff-Kreislaufes zu begründen.
begründen aufgrund des Nachweises von Kohlenstoffmonooxid und des Auftretens von Ruß bei Verbrennungsreaktionen die Notwendigkeit und die Bedeutung von Abgaskatalysatoren und Partikelfiltern.
ermitteln aus experimentellen Befunden die Kennzeichen von besonderen Verbrennungserscheinungen und leiten vorbeugende Maßnahmen gegen Explosionen ab.
vergleichen Verbrennungsreaktionen an der Luft und in reinem Sauerstoff, um die Rolle des Sauerstoffgehalts bei Verbrennungsreaktionen zu erklären.
Kompetenzerwartungen
deuten die Befunde des Rutherfordschen Streuversuchs und leiten daraus das Kern-Hülle-Modell ab.
leiten aus experimentellen Befunden das Energiestufenmodell ab.
vergleichen die Aussagen verschiedener Modelldarstellungen zum Atombau und beschreiben die Modellgrenzen.
setzen Aussagen der Modelle in Beziehung zu Ordnungsprinzipien des Periodensystems.
nutzen das Periodensystem zur Ermittlung der Elektronenanzahl auf den verschiedenen Energiestufen, der Protonenzahl sowie der Neutronenzahl von Atomen und der Ionenladungszahl von Kationen und Anionen.
ordnen die Elektronen der Energiestufen den entsprechenden Kugelwolken zu.
beschreiben das Auftreten von verschiedenen Massen bei Atomen desselben Elements mithilfe der Isotopie und erklären damit nicht ganzzahlige molare Massen.
Kompetenzerwartungen
kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren die Beobachtung überwiegend selbständig und werten die Versuchsergebnisse aus.
setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher selbst geplanter oder komplexer angeleiteter Experimente ein.
beschreiben chemische Reaktionen durch Formelgleichungen sowie durch Teilgleichungen in Elektronenschreibweise und mithilfe von Strukturformeln.
beschreiben Aufgaben und Anwendungsbereiche der Chemie und diskutieren deren Bedeutung für die Gesellschaft, um die vielfältigen chemischen Berufsfelder in die Berufswahl einzubeziehen.
entwickeln aus Phänomenen des Alltags und aus technischen Vorgängen eigenständig einfache Fragestellungen (auch Hypothesen), die mithilfe chemischer Kenntnisse und Untersuchungsmethoden, insbesondere durch chemische Experimente, zu überprüfen sind.
nutzen Modellvorstellungen, um Wechselwirkungen zwischen Ionen und polaren bzw. unpolaren Molekülen zu beschreiben.
wenden die Fachsprache an, um komplexe chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben. Dabei reflektieren sie auch Ungenauigkeiten der Alltagssprache, um Fach- und Alltagssprache kontextbezogen zu verwenden.
wenden Regeln zur Benennung von Salzen und organischen Verbindungen an.
beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Molekülen verschiedener homologer Reihen und den daraus resultierenden Eigenschaften.
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit (z. B. Schülerübungen oder Schülerexperimente) selbständig.
vergleichen Pro- und Contra-Argumente zu gesellschaftsrelevanten Aussagen (z. B. Brennstoffzelle, Batterie), um kritisch Stellung zu beziehen.
Kompetenzerwartungen
beschreiben den Aufbau der Metalle anhand des Elektronengasmodells, leiten daraus Aussagen zur elektrischen Leitfähigkeit ab und verwenden dieses Modell zur Beschreibung der metallischen Bindung.
erklären das Entstehen von Molekülen mit der Durchdringung von Kugelwolken, der Ausbildung gemeinsamer Elektronenpaare und dem energetisch günstigeren Zustand von Molekülen im Vergleich zu Atomen.
leiten unter Anwendung des Elektronenpaarabstoßungsmodells den räumlichen Bau von einfachen Molekülen ab und zeichnen die entsprechenden Valenzstrichfomeln.
wandeln verschiedene Formeldarstellungen von Molekülen ineinander um und wählen situationsbedingt die adäquate Darstellung.
verwenden die Elektronegativität zur Erklärung der Verschiebung des gemeinsamen Elektronenpaares in einer polarisierten Atombindung und entscheiden damit, ob in einem Molekül eine polarisierte Atombindung vorliegt.
entscheiden anhand der Verteilung der Bindungselektronen und der Molekülstruktur, ob es sich bei einem Molekül um ein Dipolmolekül handelt und kennzeichnen dabei die einzelnen Partialladungen.
verwenden die aus dem Bau des Wassermoleküls resultierenden Eigenschaften, um die Besonderheiten des Wassers zu erklären.
leiten aus der Summenformel mögliche Strukturformeln von Kohlenwasserstoffmolekülen ab und benennen diese Verbindungen systematisch, um Stoffe und Moleküle eindeutig zu beschreiben und zu identifizieren.
leiten aus der Struktur verzweigter und unverzweigter Kohlenwasserstoffmoleküle die Stärke der entsprechenden Wechselwirkungen zwischen den Molekülen ab und folgern so die Eigenschaften der Stoffe.
klassifizieren ausgewählte organische Verbindungen anhand der funktionellen Gruppen ihrer Moleküle.
unterscheiden organische Stoffklassen anhand von Nachweisreaktionen der funktionellen Gruppen ihrer Moleküle.
wenden den Stammnamen der Alkane an, um typische Moleküle organischer Verbindungsklassen zu benennen.
ermitteln die unterschiedlichen Eigenschaften von Molekülen organischer Verbindungsklassen und erklären diese mit deren unterschiedlichen Strukturen und Wechselwirkungen.
Kompetenzerwartungen
beschreiben die experimentelle Herstellung einer Ionenverbindung und erläutern die Ionenbildung mithilfe des Donator-Akzeptor-Konzepts als Elektronenübergang zwischen Metall- und Nichtmetallatomen unter Bildung von Metallkationen und Nichtmetallanionen.
formulieren Redoxvorgänge unter Verwendung von Oxidationszahlen mit zwei Teilgleichungen und einer Gesamtgleichung, um Elektronenaufnahme und ‑abgabe als Reduktions- und Oxidationsvorgang zu verdeutlichen.
erschließen die Ladungen von im Alltag auftretenden Molekül-Ionen aus den bekannten Ladungen der zugehörigen Anionen oder Kationen.
erklären den exothermen Verlauf der Ionengitterbildung mithilfe der Gitterenergie.
leiten aus Ionenladungen die Verhältnisformeln von binären Salzen ab und überführen Salznamen in Formeln und umgekehrt.
erklären den Unterschied zwischen einer Molekülformel und der Verhältnisformel einer Ionenverbindung unter Verwendung geeigneter Modelle.
beschreiben das Schmelzen und Lösen von Salzen als Vorgänge, bei denen die Gitterenergie überwunden werden muss, um frei bewegliche Ionen zu erhalten.
beschreiben das Ausbilden einer Hydrathülle, um die Löslichkeit von Salzen in Wasser zu erklären.
verwenden die Gitter- sowie die Hydratationsenergie, um den energetischen Verlauf von Lösungsvorgängen von Salzen in Wasser zu erklären.
Kompetenzerwartungen
leiten mithilfe von Schülerexperimenten die Reversibilität der Redoxreaktionen aus dem Zusammenhang zwischen freiwillig ablaufender Redoxreaktion und erzwungener Redoxreaktion ab und bewerten u. a. Alltagsformulierungen wie „volle und leere Batterie“, „geladener und ungeladener Akku“.
führen Experimente zur Reaktion von Metallen mit Metallsalzlösungen durch, leiten daraus den Begriff „elektrochemische Korrosion“ ab und formulieren dazu die entsprechenden Redox-Gleichungen.
leiten die Redoxreihe der Metallatome und Metallionen in Schülerexperimenten ab und benutzen diese, um erwünschte und unerwünschte Korrosionsreaktionen zu deuten.
beschreiben Anwendungsmöglichkeiten der Elektrolyse und führen den Prozess des Galvanisierens im Experiment durch, um die Funktionsweise des Verfahrens zu erklären.
führen Experimente zur Wasserstoff/Sauerstoff-Brennstoffzelle durch, um die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie zu erklären.
diskutieren den Einsatz von regenerativ gewonnenen Energieträgern in Brennstoffzellen, um den ökologischen Nutzen von Brennstoffzellen zu bewerten.
Kompetenzerwartungen
nennen und beschreiben wichtige saure und alkalische Lösungen des Alltags mit ihren typischen Eigenschaften sowie deren Gefährdungspotenzial.
charakterisieren saure, neutrale und alkalische Lösungen, indem sie Indikatoren und die pH-Skala verwenden.
leiten aus experimentellen Befunden (elektrische Leitfähigkeit, Indikatorreaktion) zu den Reaktionen von Chlorwasserstoff und Ammoniak mit Wasser die Vorgänge auf Teilchenebene ab und erklären unter Verwendung von Strukturformeln die Protonenübergänge und das Säure/Base-Konzept nach Brönsted.
grenzen die Stoff- und die Teilchenebene voneinander ab, indem sie die Begriffe Säure und Base zur Beschreibung von Teilchen, saure und alkalische Lösungen zur Beschreibung entsprechender Stoffgemische verwenden. Dabei unterscheiden sie auch die unterschiedliche Verwendung der Begriffe in der Alltags- und Fachsprache.
beschreiben Protolysereaktionen wichtiger organischer und anorganischer Säuren und benennen deren Säurerestionen.
untersuchen experimentell die Eigenschaften wichtiger Carbonsäuren und recherchieren deren Vorkommen und Verwendung.
untersuchen experimentell die Reaktionen von Metall- und Nichtmetalloxiden sowie von Alkalimetallen (am Beispiel Lithium) mit Wasser und erklären die Entstehung bedeutsamer saurer und alkalischer Lösungen.
Kompetenzerwartungen
kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren angeleitet die Beobachtungen und werten die Versuchsergebnisse unter Anleitung aus.
setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher angeleiteter Experimente ein.
nutzen ihr Wissen über den Verbrennungsvorgang und den Brandschutz, um geeignete Sicherheitsmaßnahmen herzuleiten und anzuwenden.
beschreiben bei chemischen Vorgängen beobachtbare Stoff- und Energieänderungen und deuten diese auf der Teilchenebene; dabei unterscheiden sie konsequent zwischen Beschreibungen auf der Stoff- und Erklärungen auf der Teilchenebene.
beschreiben einfache chemische Reaktionen qualitativ durch Wortgleichungen und quantitativ durch Formelgleichungen, unter anderem auch mithilfe von Strukturformeln.
beschreiben Aufgaben und Anwendungsbereiche der Chemie und diskutieren deren Bedeutung für die Gesellschaft, um die vielfältigen chemischen Berufsfelder in die Berufswahl einzubeziehen.
entwickeln nach Anleitung einfache Fragestellungen (auch Hypothesen), die mithilfe chemischer Kenntnisse und einfacher Untersuchungsmethoden, insbesondere durch chemische Experimente, zu überprüfen sind.
beschreiben mithilfe verschiedener Modelle den Aufbau der Materie und beurteilen deren Eignung zur Erklärung von chemischen Phänomenen; sie erkennen dabei die Eigenschaften und Grenzen von Modellen und leiten die Notwendigkeit ab, Modelle weiterzuentwickeln.
verwenden geeignete Modelle zur Deutung chemischer Reaktionen.
beschreiben mithilfe von Modellen die unterschiedlichen Anziehungskräfte zwischen Metallatomen, Nichtmetallatomen und Ionen.
wenden die Fachsprache an, um chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben. Dabei grenzen sie die Fachsprache von den Ungenauigkeiten der Alltagssprache ab.
wenden Regeln zur Benennung von binären anorganischen Verbindungen an.
beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Molekülen verschiedener homologer Reihen und den daraus resultierenden Eigenschaften.
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit nach Anleitung sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen. Dabei nutzen sie auch elektronische Medien und verwenden Texte, Tabellen, Diagramme und Skizzen oder Zeichnungen (u. a. Versuchsaufbauten, Formelschreibweisen).
vergleichen Pro- und Contra-Argumente zu gesellschaftsrelevanten Aussagen (z. B. Kohlenstoffdioxidbilanz verschiedener Brennstoffe), um kritisch Stellung zu beziehen.
Kompetenzerwartungen
untersuchen Eigenschaften von Stoffen anhand von Sinneseindrücken und erläutern dabei die Grenzen dieser Untersuchungsmethode.
ermitteln im Experiment ausgewählte Kenngrößen, um Stoffe exakter als mit den Sinneseindrücken zu beschreiben und zu unterscheiden.
weisen die Gase Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid mit einfachen Reaktionen sowie Wasser mit einem Nachweisreagenz nach und beschreiben die Durchführung der Nachweismethoden.
unterscheiden anhand von konstanten und veränderbaren Stoffeigenschaften Reinstoffe von Gemischen.
wenden das Teilchenmodell zur Erklärung von Stoffeigenschaften und physikalischen Vorgängen (Aggregatzustände und Trennverfahren) an.
trennen Stoffgemische mithilfe von physikalischen Trennverfahren unter Ausnutzung von bekannten Stoffeigenschaften.
Kompetenzerwartungen
verwenden das Daltonsche Atommodell, um verschiedene Atomsorten zu unterscheiden.
nutzen ein stoffbezogenes Ordnungssystem zur Zuordnung verschiedener existierender Atomsorten in die Stoffklassen der Metalle und Nichtmetalle.
unterscheiden den Aufbau von Stoffen anhand der Grundbausteine der Materie in Salze (Ionengitter), molekulare Verbindungen (Moleküle) und Metalle (Metallgitter) sowie Stoffe, die atomar (einzelne Atome) aufgebaut sind.
unterscheiden die unterschiedliche Anziehung zwischen Nichtmetallatomen, Metallatomen und Ionen, um verschiedene Teilchenverbände voneinander abzugrenzen.
nutzen Modelle, um den Aufbau von Metallgittern, Molekülen und Ionengittern zu erklären.
leiten mithilfe der Bindigkeit von Nichtmetallatomen die Zusammensetzung einfacher Moleküle und deren chemischer Formeln ab.
stellen mithilfe von vorgegebenen Ionen und ihrer Ladung das Zahlenverhältnis der Ionen in binären Salzen dar.
erklären anhand von Modellen ausgewählte Eigenschaften von Metallen, molekular aufgebauten Stoffen und Salzen.
Kompetenzerwartungen
wenden das Daltonsche Atommodell an, um Stoffänderungen als Umgruppierung von Atomen zu erklären.
ermitteln bei der Analyse von Wasser experimentell die Volumenverhältnisse der entstehenden Gase und bestätigen damit die Molekülformel von Wasser.
interpretieren Experimente zur Massenerhaltung bei Molekülreaktionen und bestätigen dadurch die Daltonsche Atomhypothese.
nutzen die chemische Formelsprache, um Synthese und Analyse zu beschreiben.
teilen Reinstoffe in Elemente und Verbindungen ein und grenzen diese von Gemischen ab.
beschreiben den Stoff- und Energieumsatz als typische Merkmale von chemischen Reaktionen und grenzen so chemische von physikalischen Vorgängen ab.
klassifizieren auftretende Energieänderungen und stellen sie grafisch dar, auch unter Berücksichtigung von katalysierten Reaktionen.
berechnen aus der absoluten Masse von Atomen und Molekülen deren molare Massen.
berechnen anhand von Größengleichungen Stoffumsätze bei einfachen Molekülreaktionen.
bewerten verschiedene Faktoren, die den Ablauf einer Verbrennungsreaktion beeinflussen.
vergleichen die Kohlenstoffdioxidbilanz bei der Verbrennung verschiedener Brennstoffe, um die Verwendung verschiedener Energieträger bezüglich ausgewählter Aspekte (z. B. Umweltbelastung, Gewinnung des Energieträgers, Nachhaltigkeit) zu bewerten und um den durch Verbrennung fossiler Energieträger ausgelösten Anstieg der Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre anhand des Kohlenstoff-Kreislaufes zu begründen.
begründen aufgrund des Nachweises von Kohlenstoffmonooxid bei Verbrennungsreaktionen die Notwendigkeit und die Bedeutung von Abgaskatalysatoren.
ermitteln aus experimentellen Befunden die Kennzeichen von Explosionen als besondere Verbrennungserscheinungen und leiten daraus vorbeugende Maßnahmen gegen Explosionen ab.
Kompetenzerwartungen
deuten die Befunde des Rutherfordschen Streuversuchs und leiten daraus das Kern-Hülle-Modell ab.
leiten aus experimentellen Befunden das Energiestufenmodell ab.
vergleichen die Aussagen verschiedener Modelldarstellungen zum Atombau und beschreiben die Modellgrenzen.
setzen Aussagen der Modelle in Beziehung zu Ordnungsprinzipien des Periodensystems.
nutzen das Periodensystem zur Ermittlung der Elektronenanzahl auf den verschiedenen Energiestufen, der Protonenzahl sowie der Neutronenzahl von Atomen und der Ionenladungszahl von Kationen und Anionen.
ordnen die Elektronen der Energiestufen den entsprechenden Kugelwolken zu.
Kompetenzerwartungen
beschreiben den Aufbau der Metalle anhand des Elektronengasmodells, leiten daraus Aussagen zur elektrischen Leitfähigkeit ab und verwenden dieses Modell zur Beschreibung der metallischen Bindung.
erklären das Entstehen von Molekülen mit der Durchdringung von Kugelwolken, der Ausbildung gemeinsamer Elektronenpaare und dem energetisch günstigeren Zustand von Molekülen im Vergleich zu Atomen.
leiten unter Anwendung des Elektronenpaarabstoßungsmodells den räumlichen Bau von einfachen Molekülen ab und zeichnen die entsprechenden Valenzstrichfomeln.
wandeln verschiedene Formeldarstellungen von Molekülen ineinander um und wählen situationsbedingt die adäquate Darstellung.
verwenden die Elektronegativität zur Erklärung der Verschiebung des gemeinsamen Elektronenpaares in einer polarisierten Atombindung und entscheiden damit, ob in einem Molekül eine polarisierte Atombindung vorliegt.
entscheiden anhand der Verteilung der Bindungselektronen und der Molekülstruktur, ob es sich bei einem Molekül um ein Dipolmolekül handelt und kennzeichnen dabei die einzelnen Partialladungen.
verwenden die aus dem Bau des Wassermoleküls resultierenden Eigenschaften, um Besonderheiten des Wassers zu erklären.
leiten aus der Summenformel mögliche Strukturformeln von Kohlenwasserstoffmolekülen ab und benennen diese Verbindungen systematisch, um Stoffe und Moleküle eindeutig zu beschreiben und zu identifizieren.
leiten aus der Struktur verzweigter und unverzweigter Kohlenwasserstoffmoleküle die Stärke der entsprechenden Wechselwirkungen zwischen den Molekülen ab und folgern daraus die Eigenschaften der Stoffe.
klassifizieren ausgewählte organische Verbindungen anhand der funktionellen Gruppen ihrer Moleküle.
unterscheiden organische Stoffklassen anhand von Nachweisreaktionen der funktionellen Gruppen ihrer Moleküle.
wenden den Stammnamen der Alkane an, um typische Moleküle organischer Verbindungsklassen zu benennen.
ermitteln die unterschiedlichen Eigenschaften von Molekülen organischer Verbindungsklassen und erklären diese mit deren unterschiedlichen Strukturen und Wechselwirkungen.
Kompetenzerwartungen
kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
nutzen Modellvorstellungen, um intra- und intermolekulare Wechselwirkungen bei Makromolekülen zu beschreiben.
wählen geeignete Modelle aus und nutzen Fachwissen aus anderen Fächern, um chemische Fragestellungen zu bearbeiten und zu erklären bzw. um Hypothesen herzuleiten.
diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante Aussagen (z. B. zu Silikonen, Batterien, Kunststoffen), um nachhaltig (ökonomisch, ökologisch, sozial) zu handeln.
beschreiben biochemische Grundbausteine in ihrer Bedeutung für Organismen.
Kompetenzerwartungen
führen eine Titration einer sauren Lösung mit einer alkalischen Lösung durch und wenden das Säure/Base-Konzept auf Neutralisationsreaktionen an.
beschreiben eine Änderung des pH-Werts mit einer Zu- bzw. Abnahme der Oxoniumionen-Konzentration in sauren und alkalischen Lösungen und bewerten deren Gefährdungspotenzial.
führen qualitative experimentelle Untersuchungen des Verhaltens von sauren Lösungen gegenüber Carbonaten und unedlen Metallen durch, um deren Bedeutung in Bezug auf die Verwendung im Haushalt und den Einfluss auf die Umwelt zu bewerten.
Kompetenzerwartungen
führen qualitative Experimente durch, um Kohlenstoff als Grundbaustein organischer Verbindungen nachzuweisen.
deuten den Energiegehalt ausgewählter organischer Stoffe, um die Bedeutung der durch die Fotosynthese gebildeten Biomasse als Energieträger zu beschreiben.
nutzen Informationsquellen, um Aufbau, Entstehung und Verwendung der fossilen Rohstoffe Erdöl, Kohle und Erdgas zu beschreiben.
diskutieren und bewerten ökologische, ökonomische und ethische Aspekte der Nutzung fossiler und nachwachsender Rohstoffe.
Kompetenzerwartungen
erklären den Ablauf der Bromwasserprobe als Additionsreaktion und beschreiben den Reaktionsmechanismus der Addition anhand von Strukturformelgleichungen.
erklären anhand der Substitution von Alkanen mit Halogenen den Reaktionsmechanismus einer Radikal-Kettenreaktion und beschreiben diese mithilfe von Strukturformelgleichungen.
erklären die Reaktion von Alkoholen zu Alkanalen, Alkansäuren und Alkanonen mithilfe von Oxidationszahlen als Redoxreaktionen und stellen solche Reaktionen mithilfe geeigneter Schreibweisen dar.
leiten aus experimentellen Beobachtungen die Bildung von Estern aus Alkanolen und Alkansäuren in einer Kondensationsreaktion ab und begründen Stoffeigenschaften der Ester mithilfe der zwischenmolekularen Wechselwirkungen.
nutzen ein einfaches Strukturmodell und das Wissen über die Eigenschaften der Ausgangsstoffe, um diese mit den Eigenschaften der Ester zu vergleichen.
Kompetenzerwartungen
wenden die Reaktionstypen der Polykondensation und der radikalischen Polymerisation an, um die Bildung von Polymeren mithilfe von Strukturformeln zu beschreiben und aus Polymeren die Monomere zu identifizieren.
beschreiben die Herstellung von Silikonen, um die Strukturformeln der Silikone abzuleiten.
erklären die Einteilung der Silikone in Silikonöle, Silikonelastomere und Silikonharze aufgrund ihrer unterschiedlichen Vernetzungsstruktur.
ermitteln experimentell typische Eigenschaften von Silikonen (Feststoffe und Flüssigkeiten) und Kunststoffen und schätzen aus deren Vergleich Möglichkeiten und Grenzen ihrer Anwendung ab.
klassifizieren verschiedene Kunststoffe und Silikone nach ihrer Vernetzungsstruktur in Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere und berücksichtigen dabei die Sonderstellung der Silikonöle.
ermitteln aus den Rohstoffquellen und Herstellungsverfahren eines biogenen Kunststoffs eine vereinfachte Ökobilanz, um sie mit der eines Kunststoffs auf Erdölbasis und eines Silikons zu vergleichen.
recherchieren Umweltprobleme in Bezug auf Kunststoffabfälle und leiten daraus die Notwendigkeit geeigneter Verwertungsmöglichkeiten her.
Kompetenzerwartungen
kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren die Beobachtung überwiegend selbständig und werten die Versuchsergebnisse aus.
setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher selbst geplanter oder komplexer angeleiteter Experimente ein.
beschreiben chemische Reaktionen durch Formelgleichungen sowie durch Teilgleichungen in Elektronenschreibweise.
entwickeln aus Phänomenen des Alltags und aus technischen Vorgängen eigenständig einfache Fragestellungen (auch Hypothesen), die mithilfe chemischer Kenntnisse und Untersuchungsmethoden, insbesondere durch chemische Experimente, zu überprüfen sind.
nutzen Modellvorstellungen, um Wechselwirkungen zwischen Ionen und polaren bzw. unpolaren Molekülen zu beschreiben.
wählen geeignete Modelle aus und nutzen Fachwissen aus anderen Fächern, um chemische Fragestellungen zu bearbeiten und zu erklären bzw. um Hypothesen herzuleiten.
wenden die Fachsprache an, um komplexe chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben. Dabei reflektieren sie auch Ungenauigkeiten der Alltagssprache, um Fach- und Alltagssprache kontextbezogen zu verwenden.
wenden Regeln zur Benennung von Salzen und organischen Verbindungen an.
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit (z. B. Schülerübungen oder Schülerexperimente) selbständig.
diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante Aussagen (z. B. zu Brennstoffzellen, Batterien, Kunststoffen), um nachhaltig (ökonomisch, ökologisch, sozial) zu handeln.
Kompetenzerwartungen
beschreiben die experimentelle Herstellung einer Ionenverbindung und erläutern die Ionenbildung mithilfe des Donator-Akzeptor-Konzepts als Elektronenübergang zwischen Metall- und Nichtmetallatomen unter Bildung von Metallkationen und Nichtmetallanionen.
formulieren Redoxvorgänge unter Verwendung von Oxidationszahlen mit zwei Teilgleichungen und einer Gesamtgleichung, um Elektronenaufnahme und ‑abgabe als Reduktions- und Oxidationsvorgang zu verdeutlichen.
erklären den exothermen Verlauf der Ionengitterbildung mithilfe der Gitterenergie.
leiten aus Ionenladungen die Verhältnisformeln von binären Salzen ab und überführen Salznamen in Formeln und umgekehrt.
erklären den Unterschied zwischen einer Molekülformel und der Verhältnisformel einer Ionenverbindung unter Verwendung geeigneter Modelle.
beschreiben das Schmelzen und Lösen von Salzen als Vorgänge, bei denen die Gitterenergie überwunden werden muss, um frei bewegliche Ionen zu erhalten.
beschreiben das Ausbilden einer Hydrathülle, um die Löslichkeit von Salzen in Wasser zu erklären.
Kompetenzerwartungen
nennen und beschreiben wichtige saure und alkalische Lösungen des Alltags mit ihren typischen Eigenschaften sowie deren Gefährdungspotenzial.
charakterisieren saure, neutrale und alkalische Lösungen, indem sie Indikatoren und die pH-Skala verwenden.
leiten aus experimentellen Befunden (elektrische Leitfähigkeit, Indikatorreaktion) zu den Reaktionen von Chlorwasserstoff und Ammoniak mit Wasser die Vorgänge auf Teilchenebene ab und erklären unter Verwendung von Strukturformeln die Protonenübergänge und das Säure/Base-Konzept nach Brönsted.
grenzen die Stoff- und die Teilchenebene voneinander ab, indem sie die Begriffe Säure und Base zur Beschreibung von Teilchen, saure und alkalische Lösungen zur Beschreibung entsprechender Stoffgemische verwenden. Dabei unterscheiden sie auch die unterschiedliche Verwendung der Begriffe in der Alltags- und Fachsprache.
beschreiben Protolysereaktionen wichtiger organischer und anorganischer Säuren und benennen deren Säurerestionen.
wenden das Säure/Base-Konzept auf Neutralisationsreaktionen an.
führen qualitative experimentelle Untersuchungen des Verhaltens von sauren Lösungen gegenüber Carbonaten und unedlen Metallen durch, um deren Bedeutung in Bezug auf die Verwendung im Haushalt und den Einfluss auf die Umwelt zu bewerten.
Kompetenzerwartungen
führen qualitative Experimente durch, um Kohlenstoff als Grundbaustein organischer Verbindungen nachzuweisen.
deuten den Energiegehalt ausgewählter organischer Stoffe, um die Bedeutung der durch die Fotosynthese gebildeten Biomasse als Energieträger zu beschreiben.
nutzen Informationsquellen, um Aufbau, Entstehung und Verwendung der fossilen Rohstoffe Erdöl, Kohle und Erdgas zu beschreiben.
diskutieren und bewerten ökologische, ökonomische und ethische Aspekte der Nutzung fossiler und nachwachsender Rohstoffe.
Kompetenzerwartungen
erklären den Ablauf der Bromwasserprobe als Additionsreaktion und beschreiben die Addition anhand von Strukturformelgleichungen.
erklären die Reaktion von Alkanolen zu Alkanalen und Alkansäuren mithilfe von Oxidationszahlen als Redoxreaktion und stellen solche Reaktionen mithilfe geeigneter Schreibweisen dar.
leiten aus experimentellen Beobachtungen die Bildung von Estern aus Alkanolen und Alkansäuren in einer Kondensationsreaktion ab und begründen Stoffeigenschaften der Ester mithilfe der zwischenmolekularen Wechselwirkungen.
nutzen ein einfaches Strukturmodell und das Wissen über die Eigenschaften der Ausgangsstoffe, um diese mit den Eigenschaften der Ester zu vergleichen.
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