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Lehrpläne Bayern
Realschule
Kunst
inhaltsbezogen
Lernbereich 1: Bildnerische Auseinandersetzung mit Wirklichkeit und Fantasie
30
Lernbereich 2: Bildende Kunst
20
Lernbereich 3: Angewandte Kunst
20
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Lernbereich 1: Bildnerische Auseinandersetzung mit Wirklichkeit und Fantasie
Jahrgangsstufe 10
entwickeln eigene Bildideen zu einem vorgegebenen Thema aus dem Bereich der realen oder fiktiven Dingwelt und setzen sie eigenständig, planvoll und mit geeigneten Gestaltungselementen, Techniken und Materialien um.
abstrahieren zeichnerisch oder malerisch einen vorgegebenen Gegenstand (z. B. in Form einer Reihe) in Anlehnung an Abstraktionsreihen von Künstlern (z. B. Pablo Picasso), um die Entwicklung zur Abstraktion in der Bildenden Kunst nachzuvollziehen.
beurteilen experimentelle und kombinierte Gestaltungstechniken in Hinblick auf ihren Ausdruck und ihre Wirkung und nutzen diese bei der Ausführung eigener Bildideen.
reflektieren und beurteilen kritisch und auf sprachlich wertschätzende Weise die Umsetzung der Bildidee und den sachgerechten und kreativen Einsatz von bildnerischen Verfahren an eigenen und fremden Arbeiten, auch indem sie sich auf relevante Kriterien der Bewertung einigen und die Umsetzung unter Einbeziehung der Fachsprache diskutieren.
dokumentieren den Entstehungsprozess eigener Arbeiten und präsentieren diese Arbeiten in einer im Team organisierten Ausstellung (mit z. B. Vernissage, Laudatio, Finissage). Dabei nutzen sie ihre Erfahrungen von Ausstellungs- und Atelierbesuchen.
Jahrgangsstufe 5
nehmen Personen, Objekte, Tiere und Phänomene aus ihrer Umwelt bewusst wahr und stellen deren charakteristische Eigenschaften mit ihrer eigenen Bildsprache dar, um sich durch das bildnerische Gestalten persönlich auszudrücken.
versetzen sich in eine geschilderte Situation aus fantasieanregenden Vorlagen (z. B. Gedichte, Märchen, Musik) und filtern aus ihr bildwirksame Motive, die sie mit einfachen bildnerischen Mitteln darstellen.
gestalten ihre Bilder, Objekte und Spielszenen so, dass Gestaltungsabsicht und Bildaussage aus der eigenen Erlebnis- oder Fantasiewelt für den Betrachter erkennbar sind. Dabei setzen sie unterschiedliche Materialien, Techniken und Verfahren (z. B. das Mischen von Farben, einen unterschiedlichen Farbauftrag, vielfältige grafische und druckgrafische Spuren, das Montieren von Materialien) ein, um ihren persönlichen Ausdruck zu erweitern.
setzen Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung) und Bewegung in verschiedenen Spielformen (z. B. Pantomime, situationsabhängige Spielanlässe) bewusst ein, um sie als Mittel der persönlichen Darstellung und der Kommunikation zu erfahren.
beschreiben mit einfachen Fachbegriffen die Gestaltung und die Bildwirkung von selbst erstellten Arbeiten und von Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler und äußern sich wertschätzend.
Jahrgangsstufe 6
äußern detailliert ihre Beobachtungen, die sie zu persönlichen Erlebnissen, Phänomenen ihrer Lebenswelt und zu inneren Bildern wahrnehmen, um Motive für eigene Gestaltungsvorhaben zu gewinnen.
stellen persönliche Erlebnisse und fantasievolle Szenen (auch fantastische Objekte) bildgerecht oder szenisch in einfachen Gestaltungsvorhaben dar. Dabei setzen sie unterschiedliche Materialien, Techniken und Verfahren (vielfältige Strukturen und Texturen, einfache Drucktechniken, Zufallstechniken, dreidimensionales Gestalten u. a.) gezielt ein, um ihren bildnerischen Ausdruck zu erweitern.
realisieren gemeinsam eine Spielidee als performative Spielsituation, szenisches oder figurales Spiel, um Freude am interaktiven Gestalten und am kommunikativen Miteinander zu erleben.
beschreiben und begründen wertschätzend, nach vorher festgelegten Kriterien und unter Verwendung von einfachen Fachbegriffen die Bildwirkung an eigenen Arbeiten und an Ergebnissen von Mitschülerinnen und Mitschülern.
Jahrgangsstufe 7
beschreiben Farbe anhand grundlegender Fachbegriffe als ein differenziertes System von Farbtönen und Farbwirkungen und setzen Farben in eigenen bildnerischen Vorhaben überlegt ein, um beim Betrachter bewusst Wirkungen zu erzielen.
nutzen ihre Kenntnisse über die Form von Objekten und deren Anordnung im Raum, um so zu einer wirklichkeitsnahen Darstellung zu gelangen.
übertragen Form, Plastizität und Oberflächeneigenschaft verschiedener Objekte in grafische Darstellungsmittel (z. B. Schraffur, Textur), um eine möglichst naturgetreue Abbildung der Wirklichkeit zu erreichen.
nutzen ihre Kenntnisse zu Erstellung und Gestaltungskriterien von Druckgrafik, um eine Bildidee in ein geeignetes druckgrafisches Verfahren (z. B. Linolschnitt) zu übertragen.
wenden einfache Kompositionsprinzipien an, um Objekte bildwirksam anzuordnen.
beschreiben und vergleichen wertschätzend und mithilfe von Fachbegriffen eigene und fremde bildnerische Arbeiten in Bezug auf Bildidee und gestalterische Verfahren.
Jahrgangsstufe 8
wenden ihre Kenntnisse über Bildgestaltung (z. B. spannungsreiche Bildkomposition) in eigenen praktischen Arbeiten zu Gefühlen und persönlichen Vorstellungen an, indem sie verschiedene Techniken bewusst wählen und miteinander kombinieren.
analysieren anhand von Skizzen die Wirkung von verschiedenen Kompositionsmöglichkeiten, bewerten sie und setzen ihre Erkenntnisse bildwirksam um, z. B. bei der eigenständigen Zusammenstellung von einfachen Gegenständen zu einem Stillleben.
erzeugen mithilfe von bildnerischen Mitteln den Eindruck von Plastizität und Räumlichkeit, um die Wirklichkeit abzubilden.
entschlüsseln und bewerten die Bedeutung von Image und Zeitgeist für die Gesellschaft und für die eigene Persönlichkeit anhand künstlerischer Darstellungen und der Erprobung verschiedener Möglichkeiten der Selbstinszenierung, z. B. mit Porträtfotografie, Szenischem Spiel, Ausstellungen.
bewerten wertschätzend eigene und fremde bildnerische Arbeiten und begründen dabei, inwiefern die gewählten gestalterischen Verfahren die beabsichtigte Bildwirkung umsetzen.
Jahrgangsstufe 9
veranschaulichen innere Bilder, Vorstellungen und Empfindungen mit bildnerischen Mitteln (ggf. Inszenierung, Bildfolge, Film), um sich eigener Einstellungen und Emotionen bewusst zu werden und sich mit ihnen handelnd auseinanderzusetzen.
nehmen die sichtbare Wirklichkeit oder Darstellungen (z. B. zu dem Verhältnis Mensch und Natur) differenziert wahr und gestalten auf dieser Grundlage Bilder nach eigenen Vorstellungen (z. B. durch Veränderungen, Verfremdungen), um eigene Stellungnahmen bildnerisch auszudrücken.
realisieren Bilder durch geeignete Verfahren, um Abstrahierung als Mittel zur Steigerung des Ausdrucks zu verstehen.
setzen sinnlich erlebte Erfahrungen (z. B. Klänge) bildnerisch um und reflektieren den eigenen Gestaltungsprozess nach festgelegten Kriterien, um ihre persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.
beurteilen wertschätzend die Umsetzung der Bildidee und den sachgerechten Einsatz von bildnerischen Verfahren an eigenen Arbeiten und den Ergebnissen von Mitschülerinnen und Mitschülern, z. B. indem sie relevante Kriterien der Bewertung auch selbst erkennen und unter Einbeziehung der Fachsprache diskutieren. Dabei nehmen sie auch eigene Eindrücke wahr und beziehen sie in ihre Aussagen ein.
Lernbereich 2: Bildende Kunst
Jahrgangsstufe 10
erschließen sich systematisch traditionelle und zeitgenössische Kunstformen (u. a. in Ausstellungen, bei Atelierbesuchen) auch mithilfe von bildexternen Informationen, um Bildaussagen selbständig zu deuten und dazu persönlich Stellung zu nehmen.
setzen die Entwicklungen der Kunst seit dem 20. Jahrhundert mit deren zeitgeschichtlichen Hintergründen in Bezug, um Kunstströmungen im Spannungsfeld von Anpassung an den Zeitgeschmack und Provokation, Propaganda und Protest zu verstehen.
beschreiben mithilfe der systematischen Bildanalyse inhaltliche und stilistische Merkmale moderner sowie zeitgenössischer Malerei, erkennen die bildnerische Wirkung und Aussage und wenden ihre Erkenntnisse bei der eigenen Bildgestaltung an.
ordnen Bildwerke begründet (z. B. anhand von Inhalten, Gestaltungsmitteln, Bildaussagen) kunstgeschichtlichen Epochen zu und vergleichen sie mit Bildern, z. B. aus der Jugendkultur, der Alltagswelt oder der Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Jahrgangsstufe 5
beschreiben subjektive Bildempfindungen, die bei der Betrachtung von Bildern, insbesondere Werken der Bildenden Kunst entstehen (u. a. in Ausstellungen, bei Atelierbesuchen), um einen persönlichen Zugang zu diesen aufzubauen.
bestimmen wichtige Gestaltungselemente und -prinzipien von Bildern (z. B. Höhlenmalerei) mit einfachen Fachbegriffen und entwickeln Fragestellungen dazu.
stellen einen Zusammenhang her zwischen den Gestaltungsprinzipien und -techniken, erproben diese experimentell und nutzen sie für eigene Gestaltungsvorhaben.
stellen ein Kunstwerk vor, indem sie Fachbegriffe der Gestaltungslehre nutzen und einfache Präsentationsformen (z. B. Plakatpräsentation) anwenden.
Jahrgangsstufe 6
beschreiben und vergleichen Bilder (z. B. aus der antiken, klassischen und modernen Kunst), um die Bildaussagen als Ausdruck einer Kultur oder als persönliche Aussage einzuordnen und zu verstehen.
erschließen grundlegende Gestaltungsmerkmale bedeutender Kunstwerke der alten Hochkulturen (z. B. ägyptische Reliefs) und der Antike (z. B. griechische Skulpturen), um sie mit wichtigen Fachbegriffen zu beschreiben und ihre Erkenntnisse in eigenen Arbeiten anzuwenden.
analysieren mithilfe des Bildvergleichs einfache Gestaltungsprinzipien (z. B. zu Komposition, Raum, Form und Farbe) und Bildaussagen, um Zusammenhänge, Parallelen und Unterschiede zu erkennen und präsentieren anschaulich ihre Ergebnisse.
Jahrgangsstufe 7
erfassen Zusammenhänge zwischen Gestaltungselementen (Kompositionsprinzipien, Formen und Farben) und Bildaussage beim Betrachten typischer Bildwerke des Mittelalters (Buch-, Tafel- oder Wandmalerei) und anderer Epochen. Sie verstehen dabei die Funktion (z. B. religiös) und die Wirkung auf den Betrachter.
erkunden im Original oder mithilfe von Abbildungen historische und zeitgenössische Werke, um deren gestalterische Besonderheiten herauszuarbeiten und für eigene Gestaltungsvorhaben zu nutzen.
Jahrgangsstufe 8
wenden fachspezifische Verfahren der Bildbetrachtung hinsichtlich Form, Farbe, Licht, Raum und Komposition an, um einen systematischen Zugang zu Kunstwerken zu erlangen.
analysieren Beispiele der Malerei in Renaissance und Barock unter Berücksichtigung der zeitgeschichtlichen Hintergründe (u. a. in Ausstellungen, bei Atelierbesuchen) hinsichtlich wesentlicher Inhalte (z. B. Porträt, Stillleben) und typischer Stilelemente, um diese Erkenntnisse für eigene Gestaltungsvorhaben zu nutzen.
vergleichen Bildwerke aus Renaissance und Barock mit Bildern anderer Epochen in Bezug auf beobachtete Inhalte, Gestaltungsmittel sowie den Zusammenhang von Absicht und Wirkung nach den grundlegenden Kriterien der systematischen Bildanalyse, um deren kulturhistorische Bedeutung einzuschätzen.
sammeln gezielt Informationen zur Zeit- und Kulturgeschichte der Epochen sowie zum Wirken bedeutender Künstlerpersönlichkeiten (Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer u. a.) und nutzen diese, um deren Bedeutung für die Entwicklung der Kunst zu würdigen.
Jahrgangsstufe 9
ordnen Werke bedeutender Maler aus wichtigen Strömungen des 19. Jh. (Klassizismus, Romantik, Realismus, Impressionismus, Wegbereiter der Moderne) aufgrund der Analyse von kulturgeschichtlichen Hintergründen, Zielen und Stilmerkmalen begründet in den kulturhistorischen Kontext ein.
analysieren (u. a. in Ausstellungen, bei Atelierbesuchen) Bildinhalte und Bildaussagen der Malerei verschiedener Epochen (z. B. zum Verhältnis Mensch und Natur) auch vergleichend mithilfe der systematischen Bildanalyse. Sie entwickeln aus ihren Erkenntnissen eigene Stellungnahmen und wenden die beobachteten Gestaltungsprinzipien in eigenen bildnerischen Arbeiten an.
arbeiten im Rahmen einer anschaulichen und aussagekräftigen Präsentation als komplexe Gestaltungsaufgabe zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Bildwerken verschiedener Epochen heraus, indem sie die Fachbegriffe der systematischen Bildbetrachtung verwenden.
Lernbereich 3: Angewandte Kunst
Jahrgangsstufe 10
analysieren Bildwerke aus dem Alltag (Werbeplakat, Fotografie, Illustration, Film, Animation u. a.) im Vergleich zu ausgewählten Werken der Bildenden Kunst systematisch und verwenden dabei die Fachsprache. Sie beziehen ihre Erkenntnisse in eigene Gestaltungsvorhaben ein und verstehen, dass aktuelle Bildgestaltungen häufig Zitate von Motiven und Gestaltungsweisen aus der Kunstgeschichte und Ausdruck vielfältiger künstlerischer Ideen sind.
deuten und bewerten Aussage und Absicht von ausgewählten Bildwerken aus dem Bereich der Angewandten Kunst wie der Alltagskunst im Vergleich zu Werken der Bildenden Kunst und begründen fachgerecht und nachvollziehbar ihre Aussagen.
Jahrgangsstufe 5
entnehmen medialen Bildern grundlegende Informationen und beschreiben Gestaltung und Absicht mit einfachen Fachbegriffen. Sie nutzen ihre Kenntnisse, um in selbst gestalteten Arbeiten (z. B. Bildergeschichte) ihre eigenen Vorstellungen zum Ausdruck zu bringen.
erkennen und benennen einfache Gestaltungskriterien zur Erstellung eines Plakates (z. B. Fernwirkung und Lesbarkeit) und wenden diese Kenntnisse in eigenen Gestaltungsaufgaben an.
begreifen Schriften und Zeichen als Kultur- und Informationsträger und kommunizieren mithilfe selbst gestalteter Botschaften, z. B. Piktogrammen für das eigene Schulhaus.
erkunden die Schulumgebung sowie außerschulische Lernorte und dokumentieren diese Orte in künstlerischen Ausdrucksformen (z. B. Foto, Planskizze), um sie als gestaltete Umwelt wahrzunehmen.
Jahrgangsstufe 6
erkennen in medialen Bildern (z. B. Plakat, Buchcover) wichtige Gestaltungskriterien (z. B. die Wechselbeziehung von Text und Bild) und übertragen diese Kenntnisse auf eigene Gestaltungsvorhaben, um Informationen zu veranschaulichen, z. B. in Illustrationen.
benennen und unterscheiden grundsätzliche Funktionen und Gestaltungsweisen von Bauwerken (z. B. Grabbau, Sakralbau, Profanbau).
setzen die Fotografie mit digitalen Medien experimentell ein und stellen mediale Bilder zu einfachen Gestaltungsaufgaben her, z. B. in Bilddokumentationen.
untersuchen Spielvorlagen (z. B. Gesellschaftsspiele) in Hinblick auf grundlegende Elemente von Design und setzen ihre Erkenntnisse in eigenen Spielideen (z. B. Brettspielen) um. Sie erproben ihre Arbeitsergebnisse, um die Funktionalität zu bewerten.
planen und stellen mit geeigneten Materialien (z. B. durch Modellieren, Bauen) dreidimensionale Objekte (z. B. Spielobjekte, Spielfiguren) her, um ihre räumliche Wahrnehmung zu sensibilisieren.
Jahrgangsstufe 7
erfassen die wesentlichen Stilmerkmale des romanischen und gotischen Sakralbaus, um diese als Zeugnisse europäischer Kultur zu begreifen und um grundlegende Merkmale auf Bauwerke anderer Epochen und Kulturkreise zu übertragen.
erkunden gezielt regional bedeutsame Architekturbeispiele (z. B. Raum, Platz, Bauwerk) und nehmen sie als Lebensraum bewusst wahr, bewerten diesen nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten und setzen eigene Vorstellungen gestalterisch um, z. B. in Planskizzen oder Modellen. Sie dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse.
analysieren und benennen wesentliche Gestaltungsmerkmale von Bildern ihrer Alltagswelt (Comic, Illustration u. a.) und wenden diese in eigenständig entwickelten Bildfolgen an.
Jahrgangsstufe 8
ordnen Werbung in ihrer Vielfalt als Teil ihrer Lebenswelt ein. Dabei ergründen sie gezielt Gestaltungsmittel und Gestaltungsabsicht, um Werbebotschaften (z. B. Imagebildung) zu entschlüsseln und zu hinterfragen.
analysieren und beschreiben anhand von ausgewählten Beispielen (z. B. Mode, Gebrauchsgegenstand, Bauwerk, Webseite) den Zusammenhang von Gestaltung, Funktionalität, Zielgruppe und Image, um Design und Architektur als Ausdruck des Zeitgeistes zu erkennen.
entwerfen eine Werbebotschaft (Bild-Text-Kombination) oder ein eigenes Produktdesign (auch als Umgestaltung) mit den bekannten Gestaltungsmitteln und stellen ihr Ergebnis als Entwurf, ausgearbeitetes Layout (z. B. Grafik, Malerei, Collage, digitale Text- und Bildbearbeitung) oder dreidimensionales Modell vor.
Jahrgangsstufe 9
entschlüsseln Bildbotschaften der Alltagswelt in den Medien, in Architektur und Städtebau anhand ihrer erworbenen Bildkompetenz und beurteilen die Mittel der Gestaltung und der Beeinflussung/Manipulation. Dabei verstehen sie Bildwerke als einflussreiche Kommunikationsmittel und die Bedeutung des verantwortungsbewussten Umgangs damit.
analysieren Filme (z. B. als Standbild, Sequenz) hinsichtlich formaler Stilmittel und ihrer Wirkung (Bildaussage und -absicht) und setzen Fachbegriffe gezielt ein.
begreifen Architektur- und Städteplanung als bedeutendes Mittel der Gestaltung ihrer Lebens- und Arbeitswelt. Sie bewerten Funktion und Ästhetik anhand eigener Beobachtungen und dokumentieren diese.
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