Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren Familienformen im Wandel der Zeit (z. B. anhand von Schaubildern, Fallbeispielen). Dabei vergleichen sie die Probleme, Chancen und Folgen verschiedener Rollenkonstellationen und Lebenssituationen mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Deutschland und mit ihrer eigenen Erfahrungswelt.
zeigen die Werte- und Normenvermittlung in der Institution Kindertagesstätte z. B. anhand von Fallbeispielen auf. Dabei erkennen sie, dass die primären Sozialisationsinstanzen Kinderkrippe und Kindergarten eine wichtige Ergänzung zur familiären Primärsozialisation sind.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | |
erstellen einfache Umfragen zu altersgemäßen Themen aus den Bereichen Familie und Gesellschaft (z. B. Familienstrukturen im Wandel der Zeit), führen diese durch, werten die ermittelten Daten aus und präsentieren ihre Ergebnisse zielgruppenorientiert, ggf. in einem Vortrag.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
informieren sich über die Bedeutung der Familie, indem sie u. a. Kurzfilmsequenzen zum Thema auswerten. Dabei erkennen sie den Wert der Familie als erste Sozialisationsinstanz für die grundlegende Werte- und Normenvermittlung bei einem Menschen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
werten Fallbeispiele (z. B. Texte, Filmsequenzen) zu verschiedenen Erziehungsstilen aus, um anhand geeigneter Kriterien deren Vor- und Nachteile zu beurteilen.
werten entsprechende Textstellen in der Bayerischen Verfassung zum Thema Familie aus und wenden die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf einfache Fallbeispiele an, um staatliche Hilfsmöglichkeiten in familiären Notsituationen (z. B. finanzielle Hilfe, Erziehungsbeistand) beurteilen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
vergleichen die Situation von Familien in Deutschland mit der in anderen Ländern und anderen kulturellen Umgebungen anhand sinnvoller selbst gewählter Merkmale (z. B. Familiengröße, Rollenverteilung), um Verständnis für kulturell bedingte Unterschiede und Toleranz gegenüber anderen Modellen zu entwickeln.
bewerten vor dem Hintergrund ihrer Kenntnisse der Aufgabenbereiche und Arbeitsbedingungen ausgewählter familienunterstützender Berufe (Haus- und Familienpfleger/-in, mobile Hebamme bzw. Entbindungspfleger) deren Bedeutung für die Familie.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Erziehungsstile, Familie, Gruppe (Primärgruppe), Primäre Sozialisation, Rolle, Rollenwandel und die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen aus der Bayerischen Verfassung (Art. 124–126 BV) und dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (Art. 10 f. BayKibiG) zum Thema (Primär-)Sozialisation im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren u. a. durch Beobachtung und anhand von Fallbeispielen die verschiedenen Gruppen, Rollen und Positionen innerhalb einer Schulgemeinschaft, um ihre eigene Position reflektieren und das Gemeinschaftsgefüge besser verstehen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
erfassen Normen als Rahmenbedingung für ein erfolgreiches Lernen und ein positives Schul- und Klassenklima, indem sie die Notwendigkeit der Einhaltung von Regeln und deren Durchsetzung in der Schulgemeinschaft anerkennen und diese Regeln in ihrem Schulalltag umsetzen.
analysieren das Berufsbild des/der Schulpsychologen/Schulpsychologin, der/die bei Bedarf alle Mitglieder der Schulgemeinschaft (Schüler, Eltern, Lehrer) berät und unterstützt. Dabei erkennen sie, dass sie in Krisensituationen auch für sich selbst Hilfsangebote (z. B. schulpsychologische Betreuung) in Anspruch nehmen können.
wenden die Grundlegenden Begriffe Gruppe (formelle Gruppe, informelle Gruppe, Großgruppe, Kleingruppe), Klassenklima, Normen, Sanktion, Sekundärgruppe, Sekundäre Sozialisation, Werte und die rechtlichen Bestimmungen aus der Bayerischen Schulordnung (§ 8-10, 12, 17 BaySchO), der Bayerischen Verfassung (Art. 129–131 BV) und der Hausordnung ihrer Schule im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | |
erkunden ihr persönliches Lernverhalten (z. B. in Selbsttests), indem sie ihr Wissen über lernpsychologische Grundlagen (verschiedene Arten des Lernens, Lerntypen) anwenden, um Strategien für die Steuerung ihres persönlichen Lernverhaltens zu entwickeln.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
erkennen u. a. im Vergleich mit Entwicklungsländern bestehende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Bildungssystemen (z. B. Recht auf Bildung, freie Wahl der Ausbildung) und lernen dabei ihre eigenen Bildungs- und Zukunftsmöglichkeiten wertzuschätzen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
übertragen ihre Kenntnisse zu Kommunikation, Interaktion und Kooperation (u. a. Kommunikationsmodell, Strategien für gelungene Kommunikation) in ihren persönlichen Alltag, indem sie z. B. altersgemäße Rollenspiele durchführen. Dabei verknüpfen sie individuelles Erfahrungswissen mit theoretischem Grundlagenwissen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
nutzen ihre Erkenntnisse über Arten, Nutzung und Bedeutung der Medien (anhand von Beispielen aus Familie und Schule), um u. a. ihr persönliches Medienverhalten verantwortungsbewusst zu gestalten.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
wenden ihre Kenntnisse über Konflikte und Konfliktmanagement an, um bei Meinungsverschiedenheiten eine zielorientierte und friedliche Lösung anzustreben und ggf. unterschiedliche Hilfsangebote (z. B. Streitschlichter, Beratungsstellen) in Konfliktsituationen gezielt selbst in Anspruch zu nehmen.
wenden die Grundlegenden Begriffe Aktives Zuhören, Faires Streiten, Ich-Botschaft, Kommunikation, Konflikt, Medien im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | Urteilskompetenz | sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | |
beurteilen die Notwendigkeit von Erziehung und Sozialisation vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse (z. B. Fallbeispiele, Texte) und persönlicher Erfahrungen.
beurteilen auf der Basis ausgewählter Texte aus dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung die gesellschaftliche Bedeutung der frühkindlichen Förderung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | Urteilskompetenz | |
nutzen die Kenntnis grundlegender Faktoren für eine gelingende Sozialisation, um deren Bedeutung (z. B. für die Entwicklung zu einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit) nachvollziehen und beurteilen zu können.
bewerten berufliche Perspektiven im Erziehungsbereich und in sozialen Einrichtungen auf der Basis von Erkenntnissen, die sie im Rahmen eines Pflichtpraktikums gewinnen.
analysieren das Berufsbild der/des Erzieherin/Erziehers, um diesen Beruf als mögliches Arbeitsfeld für sich selbst zu erkennen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
diskutieren anhand ausgewählter Artikel des Grundgesetzes und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die Bedeutung zentraler Werte und Normen als Grundbedingung demokratischen und sozialen Handelns und beziehen begründet dazu Stellung.
nutzen die Analyse wesentlicher Ergebnisse aktueller Studien zur Lebenssituation von Kindern in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zu den Lebensbedingungen von Kindern in anderen Regionen der Welt, um die Notwendigkeit des besonderen Schutzes der Kinder zu begreifen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | Urteilskompetenz | |
reflektieren ihre Erfahrungen aus dem Praktikum, um die Dimension aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen (z. B. im Bereich frühkindlicher Bildung und Erziehung) beurteilen zu können. Dabei erkennen sie den Dienst am Mitmenschen in sozialen Einrichtungen auch als Beitrag zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Handlungskompetenz | sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | |
organisieren selbständig eine Ausstellung, um die wichtigsten Ergebnisse ihres Praktikums zu dokumentieren oder gestalten eine ansprechende und mediengestützte Präsentation, um ihre Praktikumstätigkeit und die Praktikumseinrichtung vorzustellen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Selbststeuerung, Sozialisation, soziokulturelles Milieu, Grund- und Menschenrechte und die rechtlichen Bestimmungen aus dem Grundgesetz (Art. 1–5 GG), der UN-Kinderrechtskonvention (Art. 24, 26, 27, 28, 31) und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (Art. 1) im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an, um u. a. die gesellschaftliche Bedeutung von Erziehung und Sozialisation sachgerecht beurteilen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
ziehen ausgewählte Sachtexte zu entwicklungs- und sozialpsychologischen Erkenntnissen über die Phasen des Jugendalters und über Schutzfaktoren heran und analysieren sie, um Entwicklungen in ihrem Lebensumfeld kritisch reflektierend einordnen zu können.
erschließen aus einfachen Fallbeispielen und vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen die Rolle von informellen Gruppen im Jugendalter, um deren Einfluss auf die persönliche Lebensgestaltung kritisch zu beurteilen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | |
reflektieren konkrete Handlungsspielräume in ihrer Lebenssituation (z. B. auf der Basis von Entwicklungsaufgaben) und erkennen dadurch die Bedeutung der selbständigen Lebensgestaltung als Chance für die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Alter, Adoleszenz, Clique, Peergroup, Pubertät, Selbstkonzept im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an, so z. B. im Zusammenhang mit der psychosozialen Entwicklung des Kindes und des Jugendlichen und deren gesellschaftlicher Bedeutung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
nutzen ihr Wissen über die Funktion von Vorbildern und Idolen in ihrem persönlichen Lebensumfeld und in den Medien, um kritisch abzuwägen, inwiefern diese für die eigene Lebensgestaltung hilfreich und sinnstiftend sein können.
werten die Ergebnisse einer empirischen Befragung zum Risikoverhalten im Jugendalter aus, um daran auch ihr eigenes Verhalten kritisch zu überprüfen.
werten exemplarische Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes aus, um die Notwendigkeit des gesetzlichen Schutzes von Minderjährigen auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen einschätzen zu können.
führen eine einfache Fragebogenerhebung zu einem Thema aus dem Bereich der Mediennutzung in ihrer Jahrgangsstufe durch und visualisieren ihre Ergebnisse (z. B. als Grafik, Schaubild, Diagramm), um den Stellenwert medienbasierter Freizeitgestaltung unter Jugendlichen einschätzen und selbst begründet dazu Stellung beziehen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | |
entwickeln durch Perspektivenwechsel und Rollenspiele Strategien, um die verschiedenartigen Herausforderungen des Jugendalters (z. B. Risikoverhalten, Süchte, Essstörungen, Gewalt gegen sich und andere) zu bewältigen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | |
bewerten ggf. im Rahmen der Erkundung einer Beratungs- oder Therapieeinrichtung oder mithilfe von Filmsequenzen die mögliche Bedeutung der Einrichtungen für junge Menschen, v. a. bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter.
beurteilen die Chancen und Risiken bei der Nutzung elektronischer Medien und sozialer Netzwerke, um ein reflektiertes Medienverhalten zu entwickeln. Sie werden sich dabei der Notwendigkeit und der Grenzen staatlicher Kontrollmechanismen bewusst.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
beurteilen auf der Basis von ausgewählten Fallbeispielen die Bedeutung sinnvollen Freizeitverhaltens für die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen und das gemeinschaftliche Miteinander.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Ehrenamt, Idol/Vorbild, Jugendarbeit (offene und geschlossene), Manipulation und die rechtlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (u. a. § 4, 5, 9 und 10 JSchG) und des Strafgesetzbuchs zu den Persönlichkeitsrechten und dem Datenschutz (§§ 201a Abs. 1, 223, 224, 226, 131 StGB) im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an, um u. a. Risiken und Herausforderungen des Jugendalters zu erkennen, über geeignete Bewältigungsstrategien zu verfügen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
erschließen aus fachspezifischen Quellen Ursachen, Arten und Merkmale von Beeinträchtigungen und nutzen ihre Erkenntnisse, um die vielfältigen Probleme von Menschen mit Beeinträchtigungen einschätzen zu können.
evaluieren anhand einfacher Kriterien (z. B. arbeitspraktische Förderung, Weiterentwicklung der Persönlichkeit) institutionelle und individuelle Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Dazu erkunden sie ggf. einen außerschulischen Lernort (z. B. Förderschule, Heilpädagogische Tagesstätte, Beschützende Werkstätten).
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
informieren sich über die spezifischen Bedingungen bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen (z. B. anhand von Fallbeispielen), um aktuelle Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und dabei z. B. den Wert von Mitmenschlichkeit als Grundbedingung sozialen Handelns und einer sozialen Gemeinschaft zu erkennen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | |
nutzen ihre Kenntnisse über die grundlegenden Bestimmungen der UN-Behindertenrechtskonvention zum Thema Inklusion, um deren Chancen und Grenzen (z. B. im Lebensbereich Schule) für den Einzelnen und die Gesellschaft beurteilen zu können.
analysieren Berufsbilder aus dem Bereich sozialer Einrichtungen und aus dem Bereich des Gesundheitswesens (Heilpädagoge/Heilpädagogin, Physiotherapeut/-in), um diese Berufe im Rahmen der beruflichen Orientierung als mögliche Arbeitsfelder für sich selbst zu erkennen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Beeinträchtigung, Inklusion, Integration, Prävention, Rehabilitation, Toleranz, Vorurteile und die rechtlichen Bestimmungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 24) im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher an, um u. a. die Situation beeinträchtigter Menschen in unserer Gesellschaft zu erkennen und Mitmenschlichkeit als Grundbedingung sozialen Handelns zu begreifen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
verknüpfen Alltagswissen und persönliche Erfahrungen aus dem direkten Lebensumfeld mit Erkenntnissen aus sozialwissenschaftlichen Studien hinsichtlich der Partnerwahl, um die verschiedenen Einflussfaktoren zu beurteilen und Klischees zu hinterfragen.
nutzen ihre Erkenntnisse über verschiedene Lebenskonzepte, um deren Chancen und Grenzen zu beurteilen, indem sie komplexe Fallbeispiele und Filmsequenzen oder Karikaturen zu diesem Thema untersuchen. Die Besonderheiten der einzelnen Konzepte vergleichen sie anhand geeigneter Kriterien miteinander.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren Auszüge aus Gesetzestexten (Art. 6 GG; § 1 LPartG), um den Rechtsstatus verschiedener Lebenskonzepte zu erfassen und den damit verbundenen Wertewandel zu erkennen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
erschließen selbständig Fallbeispiele zu familiären Konfliktsituationen, um diese u. a. in Rollenspielen hinsichtlich Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konflikten erleben und beurteilen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
nutzen ihr Wissen über die Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konflikten in Partnerschaft und Familie, um die Notwendigkeit geeigneter Konfliktlösungsstrategien zu erkennen und diese für sich selbst zu nutzen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Ehe, Emanzipation, Gleichberechtigung, Mediator, Wertewandel und die rechtlichen Bestimmungen des Grundgesetzes (Art. 6 GG) sicher und zielgerichtet an, um u. a. fachspezifische Inhalte zu den Themen Partnerschaft, Ehe und Familie im sozialwissenschaftlichen Kontext sachgerecht zu verorten und sozial verantwortlich zu handeln.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
entnehmen unterschiedlichen Quellen (z. B. Studie, Fallbeispiel) selbständig Informationen über die Bedeutung der Arbeit für den Einzelnen und die Gesellschaft. Dabei erkennen sie die Relevanz von Schlüsselqualifikationen für die Arbeitswelt.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren anhand von mehrschichtigen Fallbeispielen die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz, um die verschiedenen Führungsstile und deren Auswirkungen auf das Betriebsklima beurteilen zu können.
nutzen ihre Kenntnisse über Anforderungen der Leistungsgesellschaft, um positive wie negative Auswirkungen von Arbeit und Berufsleben hinsichtlich sozialer, physischer und psychischer Kriterien an konkreten Beispielen zu diskutieren.
werten u. a. eigenständig Statistiken und Diagramme aus, um die Ursachen, Auswirkungen und Herausforderungen von Arbeitslosigkeit für den Einzelnen, für die Gesellschaft und für die Politik beurteilen zu können.
analysieren spezifische Textstellen aus dem Sozialgesetzbuch II, um verschiedene Möglichkeiten der Hilfen bei Arbeitslosigkeit zu erschließen und zu diskutieren, und sich so der Vorzüge und Grenzen unseres Sozialstaates und ihrer eigenen Rolle bewusst zu werden.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | |
analysieren die Auswirkungen unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsalltags (z. B. Arbeitszeitmodelle) auf die Vereinbarkeit mit Partnerschaft und Familienplanung (z. B. social egg freezing), um daraus Rückschlüsse für die eigene Berufswahl und Lebensplanung ziehen zu können.
ziehen ausgewählte Quellen und Medien heran, um die Veränderungen der Arbeitswelt in Zeiten der Globalisierung nach sinnvoll gewählten Kriterien (z. B. Arbeitsbedingungen) kritisch bewerten zu können.
beurteilen die Bedingungen sozialer Realität aufgrund der im Rahmen des Pflichtpraktikums gewonnenen Erfahrungen im Bereich sozialer Arbeit. Dabei erkennen sie, dass der geleistete Dienst am Mitmenschen auch zur Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit und zu ihrer beruflichen Orientierung beiträgt.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
wägen die Bedingungen eines sinnvollen Gleichgewichts zwischen Arbeits-, Familien- und Erholungsphasen ab, um für sich selbst ein gelingendes Zeitmanagement (Work-Life-Balance) unter heutigen Gegebenheiten zu entwickeln.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | |
stellen ihre Arbeit im Praktikum sowie die Besonderheiten des gewählten Berufsbildes aus dem sozialen Bereich z. B. in Form eines Blogs oder eines Videoclips dar und beachten dabei die Vorgaben des Persönlichkeits- und Datenschutzes, wie z. B. das Recht am eigenen Bild.
wenden die Grundlegenden Begriffe Arbeit, Betriebsklima, Ehrenamt, Führungsstile, Flexibilität, Mobilität, Globalisierung, Soziogramm, Status/Statussymbol, Teamfähigkeit, Inter-/Intrarollenkonflikt, Tertiäre Sozialisation und die rechtlichen Bestimmungen im Grundgesetz (Art. 12 GG) und im Sozialgesetzbuch (SGB II § 19) im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher und zielgerichtet an, um u. a. fachspezifische Inhalte zum Themenbereich der Tertiären Sozialisation in der Arbeitswelt sachgerecht zu beschreiben und sozial verantwortlich zu handeln.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
zeigen anhand konkreter Beispiele ehrenamtlicher Tätigkeit aus ihrem Lebensumfeld die Notwendigkeit ehrenamtlichen Engagements für sich selbst und die Gesellschaft auf. Dabei werden sie angeregt, sich in dieser Hinsicht persönlich zu engagieren.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
beurteilen die spezifischen Rahmenbedingungen des Alters als Lebensphase vor dem Hintergrund gesundheitlicher Aspekte, der Lebensgestaltung, der Sozialisationsaufgaben und der gesellschaftlichen Akzeptanz alter Menschen. Dazu ziehen sie aussagekräftige Quellen (z. B. Schaubilder, Tabellen, Interviews) heran.
evaluieren mithilfe geeigneter Kriterien (z. B. Teilhabe an der Gesellschaft) institutionelle und individuelle Hilfen für alte Menschen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Dazu erkunden sie ggf. einen außerschulischen Lernort (z. B. Betreutes Wohnen, Senioren-/Pflegeheim, Tagespflegeeinrichtung).
wenden die Grundlegenden Begriffe Altenarbeit, Demenz, Empathie, Pflegebedürftigkeit, Quartäre Sozialisation und die rechtlichen Bestimmungen aus dem Sozialgesetzbuch (§ 5, 6 SGB XI) im sozialwissenschaftlichen Kontext sicher und zielgerichtet an, um u. a. fachspezifische Inhalte zum Themenbereich der Quartären Sozialisation sachgerecht zu beschreiben.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | |
konzipieren eine empirische Befragung von älteren Menschen hinsichtlich ihrer Lebenserfahrung (z. B. Kindheit, Schulbesuch, Berufswahl, Rolle der Großeltern, Akzeptanz alter Menschen), führen sie durch, werten sie anhand vorgegebener Kriterien aus und visualisieren ihre Ergebnisse in geeigneter Weise. Dadurch finden sie zu einer wertschätzenden Haltung gegenüber dem Alter.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | |
erschließen weitgehend eigenständig anhand von geeigneten Quellen (z. B. Filmsequenzen, Interviews) typische Probleme, mit denen Menschen im höheren Alter konfrontiert sind (physische, psychische, soziale und finanzielle Probleme), um Möglichkeiten zu deren Bewältigung aufzuzeigen (z. B. Vorsorgevollmacht) und dabei Empathie für die besondere Situation alter Menschen zu entwickeln.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
analysieren weitgehend selbständig anhand geeigneter Quellen (z. B. Fallbeispiele, Kurzfilme) verschiedene Formen und Stadien der Demenz, um dadurch die Hilfsbedürftigkeit der an Demenz erkrankten Menschen sowie die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zu erkennen und ihr eigenes Verhalten daran zu orientieren.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
recherchieren weitgehend eigenständig Betreuungsformen für Personen mit Demenz und Unterstützungsmöglichkeiten für sie und ihre Angehörigen (z. B. durch einen aktiven Kontakt mit Betroffenen und Pflegepersonal), um dabei Kriterien für ein würdevolles Leben von Menschen mit Demenz zu finden.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
informieren sich durch den aktiven Kontakt mit einer sozialen Einrichtung der Altenhilfe über die verschiedenen Formen der Altenarbeit, bewerten und vergleichen diese.
Prozessbezogene Kompetenzen: Urteilskompetenz | |
analysieren Berufsbilder aus dem Bereich der Altenarbeit (Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Logopäde/Logopädin, Ergotherapeut/-in), um diese Berufe im Rahmen der beruflichen Orientierung als mögliche Arbeitsfelder für sich selbst zu erkennen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
bewerten auf der Grundlage ihres aus fachspezifischen Quellen gewonnenen Wissens zur Geschichte der Sozialgesetzgebung die Möglichkeiten des deutschen Sozialstaates, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
identifizieren eigenständig aus aktuellen Fallbeispielen und ggf. im Rahmen eines Planspiels soziale Risiken im Lebenslauf, um die Verantwortung des Staates für in Not geratene Menschen begründen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
zeigen die drei Grundprinzipien des deutschen Sozialstaates auf und bewerten diese, indem sie von den Bedürfnissen des Einzelnen ausgehen. Dabei entwickeln sie eine wertschätzende Haltung gegenüber den verschiedenen Prinzipien der sozialen Sicherung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren ausgewählte soziale Hilfen (v. a. aus ihrem Lebensbereich) auf der Grundlage aktueller Auszüge des Sozialgesetzbuches (SGB) und bewerten sie, um aktuelle Entwicklungen sachlich fundiert diskutieren und beurteilen zu können. Gegebenenfalls erkunden sie dazu eine Behörde der Sozialverwaltung.
zeigen Grenzen und Zukunft des Sozialstaates sowie die Problematik seiner Finanzierbarkeit auf, indem sie u. a. thematisch passende Karikaturen eigenständig analysieren und deren Aussage bewerten.
analysieren Berufsbilder aus dem Bereich der Sozialverwaltung, um sie im Rahmen der beruflichen Orientierung als mögliche Arbeitsfelder für sich selbst zu entdecken.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren Bevölkerungsdiagramme hinsichtlich der Veränderungen in der Altersstruktur der Gesellschaft in Deutschland, um daraus Konsequenzen für den Generationenvertrag und die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge ableiten zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
nutzen die Grundlegenden Begriffe demografischer Wandel, Eigenverantwortung, Generationenvertrag, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, soziales Netz, Sozialstaat (sozialer Rechtsstaat), Subsidiarität und die rechtlichen Bestimmungen des Grundgesetzes (Art. 20 GG) und des Sozialgesetzbuchs (SGB I § 1), um u. a. sozialstaatliche Zusammenhänge sachgerecht beschreiben, in den sozialpolitischen Kontext sicher einordnen und sozial verantwortlich handeln zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren eigenständig komplexe Fallbeispiele oder Zeitungsberichte im Hinblick auf verschiedene Formen der Zuwanderung und ihre Ursachen. Dabei strukturieren sie ihre Ergebnisse und beschreiben damit die aktuelle Situation. Sie begreifen, dass Deutschland ein Land ist, in dem Migration schon seit Jahrhunderten in unterschiedlicher Ausprägung und Dimension (Emigration, Immigration) eine Rolle spielt.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
analysieren weitgehend selbständig anspruchsvolles statistisches Material hinsichtlich der aktuellen Situation der Migration. Sie führen ggf. Interviews durch (Expertenbefragung, z. B. Mitarbeiter der Ausländerbehörde) und werten diese aus, um praxisnahe Informationen zu Migration und Integration zu erhalten (z. B. zur Heterogenität der Zuwanderer, zu Möglichkeiten der gesellschaftlichen Integration). Dabei erfassen sie die gesellschaftspolitische Relevanz des Themas.
erschließen weitgehend selbständig aus Gesetzestexten und geeigneten Fachtextauszügen (z. B. im Rahmen eines Planspiels) die Grundzüge der aktuellen Asyl- und Zuwanderungspolitik und nehmen so die mit Migration und Integration verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven wahr. Dabei zeigen sie auf, dass neben gesetzlichen Regelungen vor allem Mitmenschlichkeit als Grundbedingung eines funktionierenden gesellschaftlichen Zusammenlebens notwendig ist.
würdigen das Engagement der internationalen Arbeit von Nonprofit-Organisationen für Flüchtlinge und Asylbewerber, indem sie deren Tätigkeitsberichte anhand vorgegebener Kriterien eigenständig untersuchen und deren Wirksamkeit im Vergleich mit institutionalisierten Hilfen beurteilen.
analysieren weitgehend selbständig einen Film(ausschnitt) in Bezug auf die Lebenslage und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Zuwanderer (oder führen ein Interview mit einem Betroffenen durch). Sie werten die Ergebnisse aus und zeigen u. a. Verständnis für die Situation von Migranten.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | |
bewerten Integration als wechselseitigen gesamtgesellschaftlichen Prozess zwischen Migranten und aufnehmender Gesellschaft und werden angeregt, ihren Beitrag zu einer gelungenen Integration von Zuwanderern in ihrem Lebensumfeld zu leisten.
zeigen gängige Vorurteile und Diskriminierungen in der Gesellschaft gegenüber Migranten auf (z. B. anhand von Fallbeispielen oder Zeitungsberichten) und hinterfragen im selben Kontext auch kritisch ihre eigene Meinungsbildung. Dabei erkennen sie, welche Grundhaltungen in einer Gesellschaft wesentlich und notwendig sind für einen angemessenen Umgang mit Zuwanderung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
wenden die Grundlegenden Begriffe Ausländer, Asyl, Diskriminierung, Identität, Identifikation, Migration, Zivilcourage und die rechtlichen Bestimmungen des Grundgesetzes (Art. 16a, 116 GG) und der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) sicher und zielgerichtet an, um u. a. die Situation der Migranten und die Herausforderungen der Zuwanderung nach Deutschland und Europa in den sozialpolitischen Kontext einordnen, fachgerecht beschreiben und sozial verantwortlich handeln zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Urteilskompetenz | |
zeigen die verschiedenen Dimensionen der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen auf der Grundlage von Fachtexten auf, die sie auszugsweise lesen und erörtern. Dadurch begreifen sie die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen als Herausforderung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Empathie- und Wertekompetenz | Urteilskompetenz | |
beurteilen Formen und Erklärungsmodelle devianten Verhaltens hinsichtlich gesellschaftlicher Normen und Werte, indem sie von vereinfachten Fachtexten ausgehen und diese analysieren.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
wenden ihre Erkenntnisse über Krisen (Lebenslauf- und Lebensbruchkrisen) und deren Bewältigung an konkreten Fallbeispielen an, um die verschiedenen Bewältigungsstrategien in Bezug auf ihre Wirksamkeit einschätzen zu können.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Handlungskompetenz | Urteilskompetenz | |
nutzen ihr Wissen über Stress und ihre in praktischen Übungen gewonnenen Erfahrungen zu dessen Bewältigungsmöglichkeiten (z. B. Entspannungsübungen), um bei Bedarf angemessen auf eigene Stresssituationen reagieren zu können.
reflektieren ihr persönliches Entwicklungspotenzial im Rahmen einer Selbsterkundung anhand eines Fragebogens und bewerten in diesem Kontext ihre eigenen Lebenserfahrungen.
untersuchen die notwendigen Voraussetzungen, Tätigkeitsfelder und Zukunftschancen des Studiums der Sozialen Arbeit (z. B. ausgehend von Stellenanzeigen) und überdenken diesbezüglich auch ihre eigene Berufsorientierung.
Prozessbezogene Kompetenzen: Sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz | Empathie- und Wertekompetenz | |
analysieren die Situation von Menschen in Lebenskrisen, indem sie dazu selbständig in unterschiedlichen Print- bzw. Digitalmedien recherchieren. Sie strukturieren ihre Rechercheergebnisse in geeigneter Weise, um diese (z. B. in einer Ausstellung oder im Teamreferat) adressatengerecht zu präsentieren und Empathie für die von Lebenskrisen betroffenen Menschen zu zeigen.
Prozessbezogene Kompetenzen: Handlungskompetenz | |
nutzen die Grundlegenden Begriffe Devianz (deviantes Verhalten) und Resilienz, um u. a. das Verhalten und die Eigenschaften von Menschen hinsichtlich verschiedener Bezugsfelder sachgerecht zu beschreiben und in den fachspezifischen Kontext einzuordnen.