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Motorik und Wahrnehmung
Ende Jahrgangsstufe 1/2
nehmen ihren Körper und ihre Fähigkeiten wahr und sind sich ihrer Individualität bewusst.
nehmen die Schöpfung mit vielen Sinnen wahr und achten sie.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
nehmen ihren Körper und ihre Fähigkeiten wahr und sind sich ihrer Individualität bewusst.
nehmen die Schöpfung mit vielen Sinnen wahr und achten sie.
Ende Jahrgangsstufe 5
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Ende Jahrgangsstufe 6
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Ende Jahrgangsstufe 7
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Ende Jahrgangsstufe 8
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Ende Jahrgangsstufe 9
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Ende Jahrgangsstufe 10
nehmen sich und andere mit Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
nehmen ihre Umwelt mit vielen Sinnen wahr und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung.
Denken und Lernstrategien
Ende Jahrgangsstufe 1/2
bringen ihre eigenen Gedanken und Fragen zu Vorstellungen von Gott zum Ausdruck.
deuten anhand eigener Erfahrungen die biblische Botschaft vom mitgehenden Gott.
verstehen und schätzen die Bibel als Zeugnis des Glaubens.
erschließen biblische Geschichten der Zuwendung Jesu zu den Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
bringen ihre eigenen Gedanken und fragen zu Vorstellungen von Gott zum Ausdruck.
deuten anhand eigener Erfahrungen die biblische Botschaft vom mitgehenden Gott.
verstehen und schätzen die Bibel als Zeugnis des Glaubens.
erschließen biblische Geschichten der Zuwendung Jesu zu den Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 5
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus der Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Ende Jahrgangsstufe 6
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Ende Jahrgangsstufe 7
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Ende Jahrgangsstufe 8
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Ende Jahrgangsstufe 9
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Ende Jahrgangsstufe 10
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zu Gott und zur Person Jesu und stellen Parallelen oder Gegensätze zu eigenen Vorstellungen heraus.
setzen sich erzählend mit der biblischen Erfahrung/Botschaft vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander.
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern, erläutern ihren Aufbau und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Kommunikation und Sprache
Ende Jahrgangsstufe 1/2
bringen ihre Gedanken und Gefühle in einfachen Gebeten zum Ausdruck.
erzählen den Ablauf des Abendmahls und stellen ihn spielerisch nach.
vergleichen eigene Vorstellungen von der Entstehung der Welt mit biblischen Aussagen.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
bringen ihre Gedanken und Gefühle in einfachen Gebeten zum Ausdruck.
erzählen den Ablauf des Abendmahls un stellen ihn spielerisch dar.
vergleichen eigene Vorstellungen von der Entstehung der Welt mit biblischen Aussagen.
Ende Jahrgangsstufe 5
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Ende Jahrgangsstufe 6
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Ende Jahrgangsstufe 7
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Ende Jahrgangsstufe 8
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Ende Jahrgangsstufe 9
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Ende Jahrgangsstufe 10
nehmen Kirche als Ort des Gebetes wahr und erfassen den gemeinschaftsstiftenden Charakter gemeinsamen Betens in gottesdienstlichen Formen.
geben den Ablauf des Abendmahles wieder und verstehen es als Grundlage für die Mahlgemeinschaft in der Eucharistie.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt und setzen sie in Beziehung zum biblischen Schöpfungsmythos.
Emotionen und soziales Handeln
Ende Jahrgangsstufe 1/2
staunen über die Schönheit der Welt und freuen sich daran, ihre Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Sie fühlen sich anhand biblischer Personen in deren Situation als durch die Gesellschaft Zurückgewiesene ein.
nehmen Anteil an Biografien anderer Menschen und verstehen/begreifen die Hoffnung als lebensfördernde Kraft.
fühlen sich anhand biblischer Personen in deren Situation als durch die Gesellschaft Zurückgewiesene ein.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
staunen über die Schönheit der Welt und freuen sich daran, ihre Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen.
nehmen Anteil an Biografien anderer Menschen und verstehen/begreifen die Hoffnung als lebensfördernde Kraft.
Ende Jahrgangsstufe 5
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 6
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 7
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder.
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 8
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder.
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 9
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder.
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Ende Jahrgangsstufe 10
erleben die Schöpfung als staunenswert und deuten sie als Geschenk Gottes an die Menschen und an seine Kinder.
fühlen sich in die Situation der durch die römische Herrschaft unterdrückten Juden ein und zeigen Mitgefühl für unterdrückte und ausgegrenzte Menschen.
entwickeln eine Sensibilität für die durch jüdische Reinheitsgebote als „unrein“ geltenden und damit ausgeschlossenen Menschen.
Lernbereich 1: Jeder Mensch – einmalig und gemeinschaftsbezogen
Ende Jahrgangsstufe 1/2
nehmen ihren Körper, ihre Fähigkeiten und Gefühle wahr und sind sich ihrer Individualität bewusst.
begreifen sich als Teil einer Gruppe, zeigen Interesse und Offenheit füreinander und erfassen den Wert von Beziehungen.
bringen in kreativer Weise die christliche Grundüberzeugung zum Ausdruck, dass Gott jeden Menschen annimmt und liebt, wie er ist.
begegnen einander wertschätzend, hilfsbereit und verantwortungsbewusst.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
sind sich neben ihren Begabungen und Fähigkeiten auch ihrer Schwächen und Grenzen bewusst und bringen ihre Lebenswünsche zum Ausdruck.
erkennen, welche Auswirkungen unterschiedliche Handlungen auf das Zusammenleben haben, und versetzen sich in andere hinein, um eigenes Verhalten zu überprüfen.
entdecken in der biblischen Botschaft das Ja Gottes zu jedem Menschen als Grundlage für ein gutes Miteinander.
erschließen für sich altersgemäße Orientierungspunkte für die Einschätzung von schuldhaftem Verhalten und Sünde und beschreiben Formen der Umkehr und Vergebung als Chance zum Neubeginn.
deuten das Sakrament der Versöhnung als besonderen Weg der Zuwendung Gottes.
sind in Konfliktsituationen bereit zur Versöhnung und gestalten das Zusammenleben mit anderen verantwortlich mit.
Lernbereich 2: Die Größe und Vielfalt der Welt – Schöpfung Gottes
Ende Jahrgangsstufe 1/2
nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr und gestalten auf vielfältige Weise, worüber sie staunen.
verstehen biblische Schöpfungstexte als Lob auf den Schöpfer und seine Werke und drücken dabei ihre Freude über Gottes Welt auf vielfältige Weise aus.
deuten die Welt als Gabe Gottes und verhalten sich verantwortungsbewusst gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und der Natur.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
sind sich ihrer Beziehung zu Welt und Natur bewusst, nehmen sich als Teil der Schöpfung wahr und achten sie.
vergleichen eigene Vorstellungen von der Entstehung der Welt mit biblischen Aussagen über Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde.
zeigen an Beispielen, dass jedes Handeln Auswirkungen für Mensch und Natur hat, und bringen zum Ausdruck, wo sie Unrecht und Not wahrnehmen und wie sie sich eine gerechtere Welt vorstellen.
beschreiben, wie Menschen aus ihrer christlichen Überzeugung heraus für die Bewahrung der Schöpfung und den Erhalt von Frieden und Gerechtigkeit eintreten, und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung.
Lernbereich 3: Nach Gott fragen – Gottesvorstellungen und biblische Glaubenszeugnisse
Ende Jahrgangsstufe 1/2
bringen ihre eigenen Gedanken und Fragen zu Vorstellungen von Gott und seinem Wirken zum Ausdruck.
tauschen sich darüber aus, um die religiösen Überzeugungen anderer wahrzunehmen.
deuten im Zusammenhang mit eigenen Erfahrungen die biblische Botschaft, dass Gott die Menschen in allen Lebenssituationen begleitet.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
nehmen wahr, wie Menschen vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Erfahrungen nach Gott fragen, die Beziehung zu ihm suchen oder infrage stellen und wägen miteinander unterschiedliche Antworten ab.
tauschen sich darüber aus, wie sich bereits ihr eigenes Bild von Gott verändert hat, um zu verstehen, dass sich die Gottesvorstellungen entwickeln und zwischen Gott und Gottesvorstellungen zu unterscheiden ist.
bringen aus der Perspektive alttestamentlicher Gestalten vielfältige Erfahrungen der Begegnung mit Gott zum Ausdruck.
erklären die Bedeutung des von Gott geoffenbarten Gottesnamens „Jahwe“ als Zuspruch und Anspruch und bringen dies mit eigenen Lebenssituationen in Verbindung.
Lernbereich 4: Ausdrucksformen des Glaubens an Gott – Beten und Handeln, Bilder und Symbole
Ende Jahrgangsstufe 1/2
verstehen, dass Gegenstände und Handlungen im eigenen Lebensbereich eine besondere Bedeutung gewinnen können, und verbinden entsprechende Gegenstände und Zeichen mit Gedanken an Gott.
zeigen sich bereit, äußere Bedingungen zu schaffen und Grundhaltungen einzunehmen, die Beten ermöglichen.
bringen ihre Gedanken und Gefühle in einfachen Gebetsformen zum Ausdruck und unterscheiden Grundformen des Gebets.
deuten das Vaterunser als Grundgebet einer vertrauensvollen Beziehung zu Gott, sprechen es auswendig und gestalten es mit Gesten.
Ende Jahrgangsstufe 3/4
erkennen und deuten Bilder und Symbole als Hinweise auf eine nicht sichtbare Wirklichkeit und erfassen symbolhaftes Reden als Sprachform des Glaubens.
verstehen, dass von Gott nur bildhaft gesprochen werden kann, weil das Erfassen Gottes alle menschlichen Vorstellungen übersteigt.
drücken eigene Gottesvorstellungen in Worten, Gesten, Bildern und Symbolen aus und erläutern elementare biblische Gottesbilder.
nehmen das christliche Gottesverständnis in Ausdrucksformen des dreieinigen Gottesbildes wahr.
Lernbereich 5: Die Heilige Schrift – biblische Glaubenserfahrungen
verstehen und schätzen die Bibel als Zeugnis des Glaubens an Gott und stellen Bezüge zu bereits bekannten Erzählungen her.
nehmen das Lebensumfeld biblischer Personen wahr und unterscheiden es von heutigen Lebensverhältnissen.
erzählen biblische Geschichten des Alten Testaments und finden in gestalterischen Formen eigene Zugänge zur Botschaft von der Nähe Gottes.
sind sich trauriger und freudiger Erlebnisse im eigenen Leben bewusst und tauschen sich darüber aus, wie die biblische Botschaft von Gott für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe, Zuspruch und Aufforderung sein kann.
Lernbereich 6: Die Zuwendung Jesu zu den Menschen – die Botschaft vom Reich Gottes
erschließen biblische Geschichten der Zuwendung Jesu zu den Menschen und bringen in unterschiedlichen Darstellungsformen zum Ausdruck, wie Menschen das Handeln Jesu erleben.
verbinden das Handeln Jesu mit seiner Botschaft vom Reich Gottes.
erzählen ausgewählte biblische Zeugnisse von der Geburt Jesu und gestalten Advent und Weihnachten im schulischen und familiären Umfeld mit.
Lernbereich 7: Jesus, der Christus – Leben, Leiden, Tod und Auferstehung
erklären anhand biblischer Erzählungen, weshalb das Wirken Jesu zu Zustimmung und Nachfolge, aber auch zu Ablehnung führte.
kennen den Weg von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung und gestalten ihn auf vielfältige Weise.
deuten die Auferstehung Jesu als Wirken Gottes.
benennen die einzelnen Festtage der Heiligen Woche, deuten österliche Zeichen und Symbole als Ausdruck christlicher Auferstehungshoffnung und gestalten Ostern im familiären und schulischen Rahmen mit.
Lernbereich 8: In der Gemeinde leben – zur katholischen Kirche gehören
verstehen, dass der Glaube Gemeinschaft bildet, und bringen dies in unterschiedlichen Gestaltungsformen zum Ausdruck.
nehmen Kirche als Ort der besonderen Gegenwart Gottes, des Gebetes und der Feier des Gottesdienstes wahr und benennen wichtige Einrichtungen des Kirchenraumes.
beschreiben am Beispiel eines Heiligen, wie Menschen ihr Leben aus dem christlichen Glauben gestalten, und drücken aus, was sie daran vorbildlich finden.
verstehen die Taufe als Siegel der Zugehörigkeit zu Christus in der Gemeinschaft der Kirche.
erkennen, dass der Glaube an Jesus Christus den Christen aller Konfessionen gemeinsam ist und sich zugleich unterschiedlich entfaltet.
Lernbereich 9: Den Glauben feiern – Gottesdienst und Kirchenjahr
entdecken elementare Sprach- und Ausdrucksformen des Betens und deuten sie.
nehmen die Hauptfeste des Kirchenjahres als Feier des Glaubens an Jesus Christus wahr und gestalten sie im schulischen Umfeld mit.
verstehen und werten den Sonntag in seiner besonderen Bedeutung für die Erfahrung der Gemeinschaft in Familie, Kirche und Gesellschaft.
Lernbereich 10: Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen begegnen
entdecken und vergleichen in ihrer Umgebung die Lebensweise von Menschen verschiedener Religionen und Überzeugungen.
beschreiben, wie unterschiedlich Menschen anderer Religionen ihren Glauben zum Ausdruck bringen, und entdecken in der Suche nach Gott Gemeinsames.
Lernbereich 5: Die Heilige Schrift – Buch des Lebens und des Glaubens
sind sich der Bedeutung der Bibel als Buch der Offenbarung Gottes und der Glaubenserfahrungen von Menschen bewusst und bringen ihre Wertschätzung der Heiligen Schrift als Lebens- und Glaubensbuch in verschiedenen Gestaltungsformen zum Ausdruck.
unterscheiden Altes und Neues Testament und ordnen ausgewählte Texte entsprechend zu.
beschreiben in Grundzügen, wie biblische Texte entstanden sind; sie erklären, warum den Christen ihre Weitergabe wichtig ist.
beschreiben an ausgewählten Lebensbildern, wie die biblische Überlieferung dem Handeln und Verhalten von Menschen Richtung und Halt gibt.
Lernbereich 6: Mit Gott auf dem Weg – Glaubenserfahrungen des Volkes Israel
stellen die Erzählung vom Exodus des Volkes Israel in ihren Grundzügen dar, verstehen sie als Glaubenszeugnis von Gottes rettendem und befreiendem Handeln und setzen sie in Bezug zu eigenen Erfahrungen.
erschließen den Dekalog als Weisung für das Volk Israel und deuten ausgewählte Gebote als Hilfen für ein gelingendes Leben.
verstehen die Erzählung vom Exodus in ihrer herausragenden Bedeutung für Juden als Schlüsselerfahrung ihres Glaubens an Gott.
Lernbereich 7: Die Zuwendung Jesu zu den Menschen – die Botschaft vom Reich Gottes
deuten anhand von Bildern und Gleichnissen das Leben und Wirken Jesu als Einladung, sich dem Reich Gottes zu öffnen und das eigene Leben daran auszurichten.
gestalten die bildhafte Rede Jesu vom Reich Gottes in vielfältigen Ausdrucksformen und deuten sie als Hoffnungs- und Lebensperspektive für Menschen damals und heute.
erschließen Lebensbilder von Menschen, die sich im Sinne des Reiches Gottes einsetzen, und stellen an Beispielen dar, wie sich Gottes- und Nächstenliebe im Alltag verwirklichen lassen.
Lernbereich 8: Jesus, der Christus – Leben, Leiden, Tod und Auferstehung
stellen Fragen nach Leid und Tod und diskutieren unterschiedliche Antwortversuche.
legen Leiden und Tod Jesu aus als Konsequenz seiner Liebe zu den Menschen und seines Vertrauens auf das Handeln Gottes; sie deuten die Auferweckung als rettendes Handeln Gottes an Jesus.
verstehen, dass das Glaubenszeugnis von Leben, Tod und Auferweckung Jesu für Christen der Grund ihrer Hoffnung und Zuversicht ist.
nehmen christliche Bilder und Symbole der Zuversicht wahr und gestalten ihre Hoffnungsvorstellungen in eigenen Ausdrucksformen.
Lernbereich 9: In der Gemeinde leben – zur katholischen Kirche gehören
erklären die Verbreitung der Frohen Botschaft sowie die Entstehung der frühen Gemeinden aus dem Glauben an die Auferweckung Jesu und der pfingstlichen Geisterfahrung der Jünger.
vergleichen das Glaubensleben und die Aktivitäten der frühen Christengemeinden mit den Grunddiensten und Aufgaben der Kirche heute.
erklären die Bedeutung wichtiger Feste im christlichen Jahreskreis, beziehen sie auf Ereignisse im Leben Jesu und der jungen Kirche und gestalten sie im schulischen Rahmen.
vergleichen das Gemeindeleben in verschiedenen Konfessionen und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dar.
Lernbereich 10: Den Glauben feiern – Jesus Christus begegnen
tauschen sich darüber aus, wie sie Feste feiern, und erklären, welche Bedeutung Feste und Bräuche für Menschen haben.
verbinden die Feier des Sonntags mit Leben, Tod und Auferstehung Jesu und schätzen den ersten Tag der Woche als „kleines Osterfest“.
deuten anhand neutestamentlicher Texte die Gegenwart Christi in der Eucharistiefeier als Mittelpunkt des kirchlichen Lebens und Glaubens.
geben Auskunft über Grundelemente der Eucharistiefeier und deuten Brot und Wein als sichtbares Zeichen der Gegenwart Jesu Christi.
Lernbereich 11: Christ sein – im Austausch mit anderen
nehmen die Vielfalt und Verschiedenheit menschlicher Überzeugungen und Haltungen als mögliche Verunsicherung, aber auch als Bereicherung wahr.
stellen wesentliche Merkmale ihres eigenen Glaubens zusammen und geben darüber Auskunft.
beschreiben unterschiedliche Ausdrucksformen evangelischen und katholischen Glaubens und diskutieren darüber, was allen Christen wichtig ist.
begegnen den Christen anderer Konfessionen aufgeschlossen und benennen Beispiele gelebter Ökumene.
Lernbereich 12: Menschen anderer Religionen begegnen – Juden und Muslime
nehmen anhand von Bildern und Geschichten wahr, dass Menschen aller Zeiten suchen, hoffen und beten, und verstehen, dass Religionen auf die großen Fragen der Menschen antworten.
erkennen und beschreiben Besonderheiten im Glaubensleben von Juden und Muslimen.
benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und Judentum bzw. dem Islam und nehmen „verwandtschaftliche“ Beziehungen zwischen den drei monotheistischen Religionen wahr.
beziehen die christliche Anforderung der Nächstenliebe auf die Begegnung mit Menschen anderer Überzeugungen und Religionen und benennen Möglichkeiten eines förderlichen Zusammenlebens.
Lernbereich 1: Einzigartig und vielfältig – miteinander Leben gestalten
nehmen sich und andere im Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
erkennen in unterschiedlichen Lebensweisen von Menschen deren kulturelle und religiöse Hintergründe und setzen sie zu eigenen Lebenserfahrungen in Beziehung.
begegnen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auch in deren Andersartigkeit respektvoll und entdecken in der Vielfalt eine Bereicherung für sich und andere.
Lernbereich 2: Von Gott begleitet – biblische Gotteserfahrung und eigener Lebensweg
bedenken Fragestellungen nach dem Woher und Wohin, Tod und Sterblichkeit, Zweifel und Vertrauen und formulieren erste eigene Antwortversuche.
setzen sich erzählend mit biblischen Erfahrungen vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander und tauschen sich darüber aus.
reflektieren und beschreiben anhand konkreter Biografien, dass sich Menschen auf Gott verlassen, im Vertrauen auf ihn ihren Lebensweg finden und aus ihrer Gottesbeziehung heraus ihr Leben deuten.
deuten Sakramente als Ausdruck und Zeichen der Nähe und Gegenwart Gottes auf dem eigenen Lebensweg, drücken die biblische Zusage vom begleitenden Gott in eigenen Worten aus und setzen diese kreativ um.
Lernbereich 3: Die Heilige Schrift – Buch des Lebens und des Glaubens
verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern und deren Bedeutung als Glaubensbuch.
erläutern den Aufbau der Bibel und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
erzählen ausgewählte Geschichten aus dem Davidzyklus nach und setzen sich kreativ mit diesen auseinander, um den Lebensraum der Bibel als Ort von Glaubenserfahrungen und Gottesoffenbarung zu entdecken.
verstehen und beschreiben Psalmen als lebendige Sprachbilder zur Deutung eigener Lebenssituationen aus dem Glauben.
Lernbereich 4: Zeit und Umwelt Jesu – Messiaserwartung des Volkes Israel
überblicken und benennen wichtige Realien der Zeit und Umwelt Jesu, um Jesus als Menschen seiner Zeit und gläubigen Juden wahrzunehmen, der in der jüdischen Tradition aufgewachsen ist.
fühlen sich in Situationen der Unterdrückung durch die römische Besatzungsmacht ein, um die Sehnsucht des Volkes Israels nach einem Retter, dem Messias, zu beschreiben.
verstehen und charakterisieren die Reich-Gottes-Botschaft als Kern der Verkündigung Jesu, die nicht mit den politischen Messiashoffnungen vereinbar ist.
bedenken und erläutern die Messiashoffnung und setzen sie zu ihrem eigenen Leben oder zum Leben anderer Menschen in Beziehung.
Lernbereich 5: Leben in einer Gemeinde – den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken
entdecken in originalen Begegnungen Pfarrgemeinden und Kirchengebäude als Orte, in denen Christinnen und Christen ihren Glauben in Zeichen und Symbolen ausdrücken.
erläutern anhand konkreter Beobachtungen und Aussagen, was Menschen motiviert, ihren Glauben in der Gemeinde zu leben.
erschließen sich durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen liturgischen Formen, wie Christen den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken.
reflektieren und diskutieren, welche Art und Weise, den Glauben zu leben, ihnen besonders zusagt, und gestalten gemeinsam ein spirituelles Element mit, um den gemeinschaftsstiftenden Charakter von Kirche zu erspüren.
Lernbereich 1: Unser Zusammenleben reflektieren – die Bibel als Richtschnur
erleben den Wert der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und entwickeln so Regeln für ein gelingendes Miteinander und Konfliktlösungsstrategien.
thematisieren christliche Werte und Normen für Gemeinschaften, indem sie in biblischen Erzählungen grundlegende Verhaltensregeln für menschliches Zusammenleben entdecken, die in Gott begründet sind.
nehmen Stellung zu biblischen Verhaltensnormen und reflektieren sie im Hinblick auf ihre alltäglichen Verhaltensweisen.
nehmen unterschiedliche Perspektiven und Meinungen wahr, um einen Perspektivwechsel zu vollziehen, der befähigt, vom anderen her zu denken.
Lernbereich 2: Gott geht mit – Hoffnung und Orientierung finden
nehmen sich selbst auf der Suche nach Eigenständigkeit und Selbstsicherheit wahr und entdecken, dass Nähe, Zuwendung und Unterstützung dabei hilfreich sein können.
nehmen Anteil an Biografien anderer Menschen, um Hoffnung als lebensförderliche Kraft zu verstehen.
begegnen biblischen Texten, die von Hoffnung erzählen, und deuten diese Glaubenszeugnisse als Orientierung für das eigene Leben.
verstehen und deuten wesentliche Aussagen der alttestamentlichen Josefserzählung als Geschichten der Erfahrungen von Menschen, die auf Begleitung Gottes im Leben vertrauen.
Lernbereich 3: Jesus begegnet Menschen – die Frohbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott
rekapitulieren die religiösen Vorstellungen gläubiger Juden zu Unreinheit und Sünde, um sich in die Situation ausgegrenzter Menschen einfühlen zu können.
bringen sprachlich, gestaltend und kreativ zum Ausdruck, wie Menschen sich durch die Begegnung mit Jesus als von Gott angenommen und geheilt erfahren.
nehmen die besondere Verbindung und Nähe Jesu zu Gott als Abba wahr, bedenken die Relevanz dieser Frohbotschaft für ihre eigene Gottesbeziehung und tauschen sich darüber aus.
verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Lernbereich 4: Gemeinsam erinnernd unterwegs – zentrale Feste des Kirchenjahrs
erläutern, wie sich die Botschaft von Jesus als Christus nach seiner Auferstehung verbreitet hat, um den Entwicklungsprozess der Kirche zu verstehen.
deuten die Kirche als Gemeinschaft von Glaubenden in der Nachfolge Jesu Christi.
beschreiben zentrale Feste und Feiern des Kirchenjahrs und deuten diese als Ausdrucksformen des Glaubens an Jesus Christus.
verstehen und beschreiben Ostern als wichtigstes Fest des Kirchenjahrs, das Christen im Blick auf Tod und Auferstehung Jesu Christi immer wieder erinnernd und feiernd begehen.
vollziehen an gläubigen Menschen nach, wie sie der Heilige Geist inspiriert, am Aufbau einer lebendigen Kirche mitzuwirken.
Lernbereich 5: Miteinander zutiefst verbunden – jüdische Wurzeln christlichen Glaubens
stellen die Bedeutung der Tora als Grundlage des Judentums, der Synagoge, jüdischer Bräuche und Feste dar und zeigen dabei Verbindungen zum christlichen Glauben auf.
erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum und Christentum vor dem Hintergrund des Glaubens an den einen Gott.
nehmen Beispiele jüdischen Lebens aus ihrer näheren Umgebung wahr und begegnen Ausdrucksformen jüdischen Glaubens mit Achtung und Respekt.
Lernbereich 1: Meine Identität – als Christ in der Gemeinschaft leben
nehmen ihre eigenen Schwächen und Stärken wahr und respektieren die Eigenheiten anderer.
erschließen die biblische Sicht von Schuld und Vergebung und beziehen diese auf ihre eigenen Alltagserfahrungen.
erkennen und erläutern, dass die Hinführung zum Sakrament der Versöhnung eine zentrale Aufgabe der Kirche ist, die Umkehr und Neuanfang ermöglicht.
nehmen beeindruckende Persönlichkeiten in ihrer Umgebung wahr und entdecken in ihnen vorbildhafte Verhaltensweisen.
empfinden und erkennen die positive Wirkung von Aufmerksamkeit und Zuwendung und gehen mit anderen verantwortungsbewusst um.
Lernbereich 2: Aufbruch und Neues wagen – im Vertrauen auf den, der mitgeht
bedenken ihren bisherigen Lebensweg, beschreiben markante Erfahrungen und Einschnitte und sind sich dadurch eigener Sehnsüchte und Lebensziele bewusst.
zeigen am Beispiel exemplarischer Abrahamserzählungen auf, dass man im Vertrauen auf einen bedingungslos liebenden Gott Leben wagen kann.
begreifen und beschreiben die Zusage eines mitgehenden und liebenden Gottes als Rückhalt und Unterstützung für ihren eigenen Lebensweg.
drücken die Zusage Gottes, sie zu begleiten, in kreativer Form aus.
Lernbereich 3: Die Evangelien – Glaubenszeugnisse im Kontext der Reich-Gottes-Botschaft
skizzieren in wesentlichen Grundzügen die Entstehung der Evangelien.
entdecken an ausgewählten Perikopen, dass die Evangelientexte als Glaubensaussagen verstanden werden müssen, deren Wahrheitsgehalt sich anders erschließt als in beschreibenden und berichtenden Textformen.
verstehen und charakterisieren die Reich-Gottes-Botschaft anhand zentraler Texte der Verkündigung Jesu in ihrem inhaltlichen und symbolischen Kontext.
deuten mithilfe neutestamentlicher Texte, wie das Reich Gottes sich entwickeln und umgesetzt werden kann, und gestalten Kernpunkte der Reich-Gottes-Botschaft als Hoffnungszeichen für ihr eigenes Leben oder das Leben anderer Menschen.
Lernbereich 4: Verschiedene Konfessionen – ich und meine Identität
verstehen und skizzieren historischen Hintergründe für die Aufspaltung der Christen in Konfessionen.
vergleichen Kirchenraum, Gottesdienst und Glaubensleben der katholischen, evangelischen bzw. orthodoxen Gemeinde und benennen wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
beschreiben die besondere Bedeutung von Maria und der Heiligen im katholischen Glaubensleben.
erläutern, was ihre eigene konfessionelle Zugehörigkeit prägt, bringen dies kreativ zum Ausdruck und benennen Möglichkeiten gelingender Ökumene.
Lernbereich 5: Muslime und Christen – einander begegnen und miteinander leben
nehmen Erscheinungsformen muslimischen Glaubenslebens im eigenen Umfeld wahr, beschreiben wesentliche Aspekte des Islam und deren Bedeutung für die Lebensgestaltung der Muslime.
stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Islam und Christentum dar und setzen sie in Beziehung zu zentralen Glaubensinhalten des Islam und zu ihrer eigenen Glaubensüberzeugung.
beziehen die christliche Haltung der Nächstenliebe auf die Begegnung mit Menschen anderer Religionen, um sich für ein Zusammenleben, das von Achtsamkeit und Respekt geprägt ist, zu engagieren.
Lernbereich 1: Aus Freundschaft wird Liebe – Partnerschaft und Sexualität als Ausdruck personaler Liebe
nehmen die Einmaligkeit und Individualität jedes Menschen wahr und begegnen anderen in ihrer Geschlechtlichkeit mit Achtung und Wertschätzung.
formulieren eigene Gedanken und Wünsche zum Thema Freundschaft und Partnerschaft und tauschen sich über Maßstäbe und Voraussetzungen für eine gelingende, glückliche Beziehung aus.
beschreiben Zuneigung, Zärtlichkeit und Sexualität als Prozess zwischen zwei sich Liebenden, begreifen dabei Liebe als zentrale Voraussetzung von Partnerschaft und erläutern Beispiele für einen verantwortungsvollen Umgang in einer Beziehung.
entdecken in biblischen und kirchlichen Aussagen die Bedeutung personaler Liebe und werden so offen für das Verständnis des Sakraments der Ehe.
bedenken und skizzieren mögliche Grenzen von Partnerschaft und Liebe, werden dadurch sensibel für jegliche Form körperlichen und sexuellen Missbrauchs und hinterfragen die Vermarktung von Sexualität.
Lernbereich 2: Weisungen der Bibel – Hilfestellungen für gelingendes Leben
entdecken in der Auseinandersetzung mit ausgewählten biblischen Texten Gott als einen Gott des Lebens.
nehmen an einem konkreten biblischen Beispiel die liebevolle Zuwendung Gottes als befreiend und lebensbejahend wahr.
hinterfragen kritisch Gebote und Verbote im Kontext des Dekalogs und tauschen sich über Folgen für ihr Handeln aus.
stellen das Liebesgebot als Kern christlicher Ethik in vielfältigen Ausdruckformen dar.
Lernbereich 3: Schöpfung – Geschenk und Verantwortung
nehmen Schöpfung sinnenhaft wahr, erleben sie als staunenswert, deuten sie als Geschenk, das Christen als von Gott gegeben erachten, und stellen ihre eigene Perspektive dazu dar.
erschließen die Schöpfungstexte der Bibel im Kontext des Glaubens und der Sinnfrage und erkennen die Besonderheit dieser Antworten.
geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Herkunft des Menschen wieder und setzen sie in Bezug zu den biblischen Schöpfungsaussagen.
erkennen anhand aktueller Beispiele das Phänomen der Umweltzerstörung durch den Menschen, erläutern die Notwendigkeit, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen, und setzen sich mit einzelnen Aspekten der Schöpfung kreativ auseinander.
Lernbereich 4: Nachfolge – heute aus dem Geist Jesu Christi leben
stellen ihr Vorwissen und offene Fragen über Jesus Christus und seine Botschaft strukturiert dar.
zeigen an konkreten Beispielen die Bedeutung der Nachfolge Jesu auf und bedenken sie für ihr Leben.
vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zur Person Jesu.
stellen ihre eigene Position zur Person Jesu in unterschiedlichen Ausdrucksformen dar und begründen sie.
Lernbereich 5: Rassismus und Diskriminierung – unvereinbar mit der Botschaft Jesu
beschreiben Formen von Rassismus und gesellschaftlicher Diskriminierung.
erläutern Formen des Antijudaismus sowie des Antisemitismus und setzen sich vor diesem Hintergrund mit der Shoa auseinander.
begründen mit Blick auf das biblische Menschenbild, dass Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung unvereinbar mit der christlichen Botschaft sind.
hinterfragen kritisch eigene Vorurteile und positionieren sich gegen Diskriminierung.
Lernbereich 1: Christliches Menschenbild – Verantwortung übernehmen für mein Handeln
nehmen das biblisch-christliche Menschenbild als Grundlage für die Achtung der Würde jedes Menschen mit seinen Stärken und Schwächen wahr.
setzen sich mit menschlichen Grenzsituationen auseinander und werden sich dadurch eines würdevollen Umgangs mit sich selbst und anderen bewusst.
stellen im Austausch über aktuelle Fallbeispiele fest, dass Freiheit ihre Grenze hat und der Mensch nicht alles darf, was er kann.
sehen Werte und Normen als richtungsweisende Entscheidungshilfen und übernehmen Verantwortung für das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen.
stellen anhand historischer und aktueller Beispiele die Bedeutung von Gewissensentscheidungen dar, um deren inneren Entstehungsprozess nachzuvollziehen.
Lernbereich 2: An Grenzen stoßen – Gott begleitet über Leid und Tod hinaus
erkennen und erläutern in der Reflexion eigener und der Erfahrungen anderer, dass Menschen im Alltag immer wieder an existenzielle Grenzen stoßen.
stellen die Frage nach Gott und dem Leid und vergleichen unterschiedliche Antwortversuche.
zeigen an exemplarischen Begegnungen Jesu das Heilshandeln Gottes auf, das darauf ausgerichtet ist, Leid und Tod zu überwinden.
deuten den Leidensweg Jesu als einen Weg, den er aus Liebe zu den Menschen gegangen ist.
erspüren und beschreiben die Zuversicht der Jüngerinnen und Jünger, die in der Auferweckung Jesu Christi begründet ist und die seinen Weg und seine Botschaft von Gott bestätigt.
Lernbereich 3: Jesus – der Christus der Verkündigung
erläutern ihr Wissen über Jesus von Nazaret als Jude seiner Zeit in Palästina.
vollziehen anhand exemplarischer biblischer Glaubensaussagen nach, dass die ersten Christinnen und Christen in der Person Jesu den Messias erkennen und verehren.
nehmen an biblischen Zeugnissen wahr und verstehen, dass der Auferstehungsglaube aus nachösterlichen Begegnungen mit dem Auferstandenen erwächst.
deuten die Auferweckung Jesu Christi als ein Geschehen, das von Gott ausgeht, und in dem Leben und Botschaft Jesu Bestätigung und Anerkennung finden.
nehmen unterschiedliche Christusdarstellungen wahr und stellen Zusammenhänge zwischen biblischer Botschaft und deren Ausdeutung sowie der Künstlerin bzw. dem Künstler und der Entstehungszeit her.
bringen ihr eigenes Christusbild kreativ zum Ausdruck.
Lernbereich 4: Verantwortung übernehmen – Kirche in der einen Welt
entdecken in biblischen Texten den Auftrag Jesu, sich für den Nächsten und eine gerechte Welt einzusetzen.
beschreiben ehrenamtliches und soziales Engagement von Menschen und erschließen in diesem Zusammenhang, was Christinnen und Christen motiviert, sich für andere einzusetzen.
zeigen an konkreten Beispielen auf, welche caritativen Aufgaben die Kirche aus ihrem Selbstverständnis heraus innerhalb der Gesellschaft erfüllt.
nehmen wahr, welche Initiativen es in ihrem Lebensumfeld im caritativen Bereich gibt, und tauschen sich über Möglichkeiten eigenen Engagements aus.
Lernbereich 1: Compassion – im eigenen Handeln Kirche begreifen
reflektieren und erzählen anhand eigener Erfahrungen, dass sie auf unterschiedliche Gemeinschaften angewiesen sind, die des Engagements Einzelner bedürfen.
erläutern den Dreischritt Sehen-Urteilen-Handeln als Ausdruck christlichen Engagements für Menschen, um an einem Beispiel dessen Umsetzung nachzuvollziehen.
begreifen und begründen, dass sich eine lebendige Kirche immer konkret den Menschen zuwendet und ziehen daraus Rückschlüsse für ihr eigenes Handeln.
skizzieren Ideen für caritative Aktionen und konkretisieren diese in individuellen Einsatzmöglichkeiten eines lokal organisierbaren Compassion-Projekts.
Lernbereich 2: Zwei Fenster zur Wirklichkeit – Naturwissenschaft und Glaube
erkennen und beschreiben, dass Fragen nach dem Woher und Wohin auch Fragen nach Gott wecken.
skizzieren Theorien zur Entstehung des Kosmos und des Lebens auf der Erde und deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubensaussagen.
begründen an einem Beispiel, warum sich Glaubensaussagen und wissenschaftliche Sichtweisen ergänzen.
zeigen exemplarische Beispiele atheistischer Religionskritik auf und setzen sich differenziert damit auseinander.
Lernbereich 3: Religiöse Gemeinschaften – lebensbejahend oder lebensfeindlich
erörtern anhand von Beispielen Merkmale fundamentalistischer Religiosität und erkennen den einengenden, manipulativen, teils sogar menschenverachtenden Charakter religiöser Fehlentwicklungen.
identifizieren lebensfeindliche Formen von Religiosität und erläutern, dass diese unvereinbar mit den Kerninhalten des christlichen Glaubens sind.
reflektieren und begründen ihren eigenen religiösen Standpunkt und setzen diesen in Bezug zur lebensbejahenden Botschaft des christlichen Glaubens.
Lernbereich 4: Toleranz, Verständigung und friedlicher Umgang miteinander – das Ethos der Religionen
stellen elementare Grundzüge des Glaubens und der Glaubenspraxis von Weltreligionen dar und zeigen dabei Gemeinsamkeiten und grundlegende Unterschiede auf.
erkennen die Verbundenheit aller Religionen in der Suche nach einem sinnerfüllten Leben und bringen eigene Fragen und Gedanken ein.
begründen, dass ein tolerantes, auf Verständigung bauendes, friedvolles, lebensbejahendes Miteinander ein Kernanliegen der Religionen ist.
treten in ihrem Lebensumfeld für Toleranz und friedlichen Umgang miteinander ein.