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Lehrpläne Bayern
Förderschwerpunkt Sprache
Kunst
prozessbezogen
Entwicklungsbezogene Kompetenzen
116
inhaltsbezogen
Lernbereich 1
23
Lernbereich 2
21
Lernbereich 3
22
Lernbereich 4
22
Lernbereich 5
24
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Motorik und Wahrnehmung
Jahrgangsstufen 1–2
schulen durch Wahrnehmungsübungen unter Einbezug möglichst vieler Sinne und ansprechender Materialien ihre bewusste Wahrnehmung für Umwelt, Bilder, Objekte und Aktionen. Sie nutzen dabei in geführten und strukturierten Werkbetrachtungen Orientierungshilfen (z. B. Pfeile, vergrößerte Bildausschnitte), um ihre visuelle Aufmerksamkeit auf Details zu fokussieren.
nehmen Bilder ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahr und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild gefällt mir, weil ...“) zunehmend komplexer zur gestalterischen Qualität der Kunstwerke.
gestalten mithilfe von individuell angepassten Werkzeugen und Gestaltungshilfen eigene Kunstwerke. Dabei setzen sie unter Anleitung der Lehrkraft geeignete Materialien und Techniken ein, mit denen sie ihre (mund-)motorischen Fähigkeiten schulen (z. B. Pustebilder).
Jahrgangsstufen 3–4
schulen durch Wahrnehmungsübungen unter Einbezug möglichst vieler Sinne und ansprechender Materialien ihre bewusste Wahrnehmung für Umwelt, Bilder, Objekte und Aktionen. Sie nutzen dabei in geführten und strukturierten Werkbetrachtungen Orientierungshilfen (z. B. Pfeile, vergrößerte Bildausschnitte), um ihre visuelle Aufmerksamkeit auf Details zu fokussieren.
nehmen Bilder ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahr und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild gefällt mir, weil ...“) zunehmend komplexer zur gestalterischen Qualität der Kunstwerke.
gestalten mithilfe von individuell angepassten Werkzeugen und Gestaltungshilfen eigene Kunstwerke. Dabei setzen sie unter Anleitung der Lehrkraft geeignete Materialien und Techniken ein, mit denen sie ihre (mund-)motorischen Fähigkeiten schulen (z. B. Pustebilder).
Jahrgangsstufe 5
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Jahrgangsstufe 6
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Jahrgangsstufe 7
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Jahrgangsstufe 8
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Jahrgangsstufe 9
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Jahrgangsstufe 10
nehmen die Beschaffenheit von Strukturen und Materialien differenziert wahr, indem sie unterschiedliche Sinneskanäle nutzen und vergleichen. Sie richten ihre visuelle Aufmerksamkeit gezielt auf Details, indem sie bewusst Bildausschnitte betrachten.
setzen sich mit Bildern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinander und äußern sich mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft (z. B. wiederkehrende Sprachmuster) sowie Formulierungshilfen (z. B. „Dein Bild ist gelungen, weil ...“) zur gestalterischen Qualität und Wirkung der Kunstwerke.
gestalten sowohl angeleitet als auch experimentell eigene Kunstwerke und nutzen dabei individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen.
Denken und Lernstrategien
Jahrgangsstufen 1–2
entwickeln durch die rezeptive und produktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und Motiven eigene Gestaltungsideen. Dabei reflektieren und erörtern sie mithilfe der Lehrkraft (z. B. durch Modellsprache, Formulierungshilfen) mögliche Bildabsichten und bauen eine Fragehaltung auf, um Missverständnisse und Unklarheiten zu erkennen. Im Alltag und in Rollenspielen üben sie das Aufgreifen von Formulierungshilfen sowie das gezielte Nachfragen.
benennen ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und beschreiben deren Kunstwerke mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (Satzstarter, Modellsätze).
planen und strukturieren Arbeitsabläufe mit zunehmender Selbständigkeit und verbalisieren einzelne Arbeitsschritte mithilfe von Formulierungs- und Aufzählungshilfen (Satzstarter oder Bild-, Wort- und Satzkarten).
Jahrgangsstufen 3–4
entwickeln durch die rezeptive und produktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und Motiven eigene Gestaltungsideen. Dabei reflektieren und erörtern sie mithilfe der Lehrkraft (z. B. durch Modellsprache, Formulierungshilfen) mögliche Bildabsichten und bauen eine Fragehaltung auf, um Missverständnisse und Unklarheiten zu erkennen. Im Alltag und in Rollenspielen üben sie das Aufgreifen von Formulierungshilfen sowie das gezielte Nachfragen.
benennen ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und beschreiben deren Kunstwerke mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze).
planen und strukturieren Arbeitsabläufe mit zunehmender Selbständigkeit und verbalisieren einzelne Arbeitsschritte mithilfe von Formulierungs- und Aufzählungshilfen (z. B. Satzstarter oder Bild-, Wort- und Satzkarten).
Jahrgangsstufe 5
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster.
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Jahrgangsstufe 6
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster.
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Jahrgangsstufe 7
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Jahrgangsstufe 8
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster.
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Jahrgangsstufe 9
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster.
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Jahrgangsstufe 10
entwickeln weitgehend selbständig innere Bilder und Gestaltungsideen und erproben auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung und Vorstellung unterschiedliche Gestaltungstechniken, die sie reflektieren und anhand von Strukturierungs- und Formulierungshilfen bewerten.
fragen gezielt nach Intention und Wirkung ausgewählter Kunstwerke und nutzen dabei ritualisierte Sprachmuster.
benennen und unterscheiden ausgewählte Künstlerinnen und Künstler anhand spezifischer Gestaltungsmerkmale und beschreiben mithilfe angelegter Wortschatzsammlungen und Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter, Modellsätze) deren Kunstwerke treffend.
Kommunikation und Sprache
Jahrgangsstufen 1–2
werden durch motivierende und kindgerechte Kunstwerke sowie nonverbale Impulse der Lehrkraft ermuntert, sich aktiv am Unterrichtsgespräch zu beteiligen (Erhöhung des Sprachumsatzes) und auch im Partnergespräch in ganzen Sätzen zu sprechen.
präsentieren ihre Kunstwerke vor der Gruppe und beschreiben mithilfe von Formulierungshilfen (Satzstarter) ihre Vorgehensweise. Dabei achten sie auf eine angemessene Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Mimik, Gestik und Körperhaltung. Darüber hinaus nutzen sie lautunterstützende Handzeichen für eine deutliche und verständliche Artikulation.
erstellen mithilfe der Lehrkraft Wortschatzsammlungen mit einfachen Fachbegriffen und Adjektiven, um zunehmend sicherer eigene und fremde Kunstwerke wertschätzend zu beschreiben und deren Wirkung zu formulieren.
verankern neue Fachbegriffe und Künstlernamen mithilfe des multimodalen Markenmix im mentalen Lexikon.
greifen grammatikalische Zielstrukturen aus der Modellsprache der Lehrkraft auf (z. B. Dativmarkierung „Auf dem Bild sehe ich“ oder einfache Nebensatzkonstruktionen mit Verbfinalstellung „Das Bild ist gelungen, weil“), um sich über Inhalt und Wirkung der Kunstwerke zielgerichtet miteinander auszutauschen.
verbalisieren Arbeitsanweisungen und setzen diese zunehmend selbständig um, indem sie sich an visuellen Symbolen (z. B. Bildkarten zu Materialien oder Sozialformen) und auditiven Impulsen (z. B. Aufräummusik) orientieren und bei Unklarheiten gezielt nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Jahrgangsstufen 3–4
werden durch motivierende und kindgerechte Kunstwerke sowie nonverbale Impulse der Lehrkraft ermuntert, sich aktiv am Unterrichtsgespräch zu beteiligen (Erhöhung des Sprachumsatzes) und auch im Partnergespräch in ganzen Sätzen zu sprechen.
präsentieren ihre Kunstwerke vor der Gruppe und beschreiben mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Vorgehensweise. Dabei achten sie auf eine angemessene Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Mimik, Gestik und Körperhaltung. Darüber hinaus nutzen sie lautunterstützende Handzeichen für eine deutliche und verständliche Artikulation.
erstellen mithilfe der Lehrkraft Wortschatzsammlungen mit einfachen Fachbegriffen und Adjektiven, um zunehmend sicherer eigene und fremde Kunstwerke wertschätzend zu beschreiben und deren Wirkung zu formulieren.
verankern neue Fachbegriffe und Künstlernamen mithilfe des multimodalen Markenmix im mentalen Lexikon.
greifen grammatikalische Zielstrukturen aus der Modellsprache der Lehrkraft auf (z. B. Dativmarkierung „Auf dem Bild sehe ich“ oder einfache Nebensatzkonstruktionen mit Verbfinalstellung „Das Bild ist gelungen, weil“), um sich über Inhalt und Wirkung der Kunstwerke zielgerichtet miteinander auszutauschen.
verbalisieren Arbeitsanweisungen und setzen diese zunehmend selbständig um, indem sie sich an visuellen Symbolen (z. B. Bildkarten zu Materialien oder Sozialformen) und auditiven Impulsen (z. B. Aufräummusik) orientieren und bei Unklarheiten gezielt nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Jahrgangsstufe 5
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Jahrgangsstufe 6
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Jahrgangsstufe 7
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Jahrgangsstufe 8
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Jahrgangsstufe 9
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Jahrgangsstufe 10
äußern sich in komplexen Sätzen (z. B. Relativsätzen) zu ausgewählten Kunstwerken. Dabei orientieren sie sich an ritualisierten Sprachmustervorgaben der Lehrkraft (z. B. verbal oder in Schriftform) und setzen angebahnte grammatikalische Zielstrukturen richtig um.
präsentieren ihre Kunstwerke im Plenum und beschreiben differenziert mithilfe von Formulierungshilfen (z. B. Satzstarter) ihre Gestaltungsabsicht sowie die Bildwirkung. Sie orientieren sich an der Modellsprache der Lehrkraft und achten weitgehend selbständig auf zuvor erarbeitete parasprachliche Gestaltungsmittel.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexerer Fachbegriffe mithilfe multimodaler Markenmixe und beschreiben eigene und fremde Kunstwerke differenziert.
äußern sich in komplexen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu Bildern sowie Kunstwerken und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Das Bild wirkt auf mich erheiternd, obwohl ...“). Dabei orientieren sie sich an der Modellsprache der Lehrkraft.
Emotionen und soziales Handeln
Jahrgangsstufen 1–2
beschreiben die Wirkung unterschiedlicher Kunstwerke mithilfe sprachlicher Modelle (z. B. „Das Bild wirkt auf mich ..., weil ...).
nehmen ihre eigene künstlerische Entwicklung bei der Gestaltung von Portfolios wahr, verbalisieren Erfolge mithilfe wiederkehrender Sprachmuster und Formulierungshilfen und bauen ein positives Selbstbild bezüglich ihrer künstlerischen Fähigkeiten auf.
lassen sich auf Künstlerinnen, Künstler und Kunstwerke ein, indem sie sich bewusst mit deren Leben und Schaffen auseinandersetzen (z. B. mithilfe vereinfachter Infotexte zum Leben und den Werken des Künstlers).
gestalten in Partner- oder Gruppenprojekten Kunstwerke und gemeinsame Räume (z. B. Klassenzimmer) und tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster zielgerichtet über ihr kreatives Schaffen aus. Dabei halten sie Gesprächsregeln und höfliche Umgangsformen ein, die sie in Rollenspielen und Alltagssituationen einüben.
Jahrgangsstufen 3–4
beschreiben die Wirkung unterschiedlicher Kunstwerke mithilfe sprachlicher Modelle (z. B. „Das Bild wirkt auf mich ..., weil ...).
nehmen ihre eigene künstlerische Entwicklung bei der Gestaltung von Portfolios wahr, verbalisieren Erfolge mithilfe wiederkehrender Sprachmuster und Formulierungshilfen und bauen ein positives Selbstbild bezüglich ihrer künstlerischen Fähigkeiten auf.
lassen sich auf Künstlerinnen, Künstler und Kunstwerke ein, indem sie sich bewusst mit deren Leben und Schaffen auseinandersetzen (z. B. mithilfe vereinfachter Infotexte zum Leben und den Werken des Künstlers).
gestalten in Partner- oder Gruppenprojekten Kunstwerke und gemeinsame Räume (z. B. Klassenzimmer) und tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster zielgerichtet über ihr kreatives Schaffen aus. Dabei halten sie Gesprächsregeln und höfliche Umgangsformen ein, die sie in Rollenspielen und Alltagssituationen einüben.
Jahrgangsstufe 5
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Jahrgangsstufe 6
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Jahrgangsstufe 7
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Jahrgangsstufe 8
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Jahrgangsstufe 9
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Jahrgangsstufe 10
drücken eigene Gedanken und Gefühle durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und nutzen wiederkehrende Sprachmuster sowie Formulierungshilfen zum Verbalisieren der Werkabsicht.
erweitern und stärken ihr Selbstbild, indem sie eigene bildnerische Fähigkeiten einschätzen und ihre Werke mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft kritisch beurteilen.
akzeptieren andere Sichtweisen auch zu eigenen Werken und drücken ihre Empfindungen mithilfe von wiederkehrenden Sprachmustern und Formulierungshilfen adäquat aus. Durch Rollenspiele bauen sie zunehmend Empathie auf.
tauschen sich mithilfe ritualisierter Sprachmuster mit anderen über Wirkung und Technik ausgewählter Kunstwerke aus und setzen Ideen sowie Vorstellungen in gemeinsamen Projekten um.
Lernbereich 1: Bildende Kunst
Jahrgangsstufen 1–2
äußern eigene Gedanken und verbalisieren Empfindungen, die bei der Wahrnehmung von Kunstwerken entstehen, um einen ersten, wertschätzenden Zugang zu diesen aufzubauen.
nehmen an ausgewählten Kunstwerken der Moderne Themen, Motive, Details und Wirkungen wahr und beschreiben diese mit einfachen Begriffen.
erkennen in Kunstwerken Gestaltungsprinzipien, um daraus Anregungen für eigenes, auch experimentelles Gestalten zu gewinnen.
Jahrgangsstufen 3–4
entwickeln Fragen an Kunstwerke (möglichst vor dem Original in Atelier oder Museum), um eine emotionale, verständnisvolle und wertschätzende Beziehung zu diesen aufzubauen.
beschreiben Kunstwerke der Frühen Neuzeit und des 19./20. Jahrhunderts im Vergleich und im Hinblick auf ihre Gestaltungselemente und -prinzipien und verwenden dafür passende Fachbegriffe.
erkennen in Kunstwerken Gestaltungsprinzipien im Hinblick auf Ausdrucksqualitäten, um mit solchen im Hinblick auf ihre eigenen kreativen Vorhaben zu experimentieren, diese gezielt auszuwählen und anzuwenden.
Jahrgangsstufe 5
nehmen Gestaltung und Wirkung von Tierdarstellungen aus der Vorzeit und dem Altertum bewusst wahr und beschreiben diese, um einen Zugang zur damaligen Kunst zu finden.
verwenden Naturfarben und verschiedene Malgründe, um Tiere mit einfachen Mitteln (z. B. Umrisszeichnungen oder Schablonen) abzubilden und dabei Selbstvertrauen im Bildnerischen zu entwickeln.
präsentieren ihre Bilder vor der Klasse, und stellen Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen den eigenen Werken und den Bildern früher Kulturen heraus.
Jahrgangsstufe 6
unterscheiden romanische und gotische Architektur am Beispiel von Kirchen und Burgen durch den Vergleich von Gestaltung und jeweiliger religiöser bzw. weltlicher Aufgabe (Funktion, Stilmerkmale und technische Lösungen).
untersuchen und beschreiben die Entstehungsgeschichte repräsentativer mittelalterlicher Bauwerke (Kirchen, Burgen), auch im Hinblick auf die Arbeitsorganisation bei der Entstehung (z. B. Bauhütte).
entwerfen ein am Mittelalter orientiertes Bauwerk (z. B. eine Burg) zeichnerisch in verschiedenen Ansichten oder als Modell (z. B. aus Papier, Karton, Ton), um den Zusammenhang von Form und Funktion zu erarbeiten.
Jahrgangsstufe 7
recherchieren zu Leben und Werk einer Künstlerin bzw. eines Künstlers aus der Renaissance oder aus dem Barock, auch im Hinblick auf die Auftraggeber und die jeweilige Arbeitsorganisation (z. B. Werkstatt), und gestalten die Ergebnisse (z. B. in Form eines Plakats, eines Werbespots oder einer Inszenierung).
nutzen Fachbegriffe und Analysekriterien (z. B. Material bzw. Technik, Komposition, Funktion) zur vergleichenden Beschreibung und Erschließung von Kunstwerken der Renaissance und des Barocks, um deren Bildwirkung und die jeweilige Bedeutung im historischen Kontext mit einfachen Worten zu erfassen.
Jahrgangsstufe 8
übertragen die in der Jahrgangsstufe 7 für Architektur und Grafik verwendeten Analysekriterien auf die Malerei, um ein Analyseraster zu entwickeln.
analysieren differenziert und unvoreingenommen mithilfe eines Analyserasters ausgewählte Gemälde der klassischen Moderne, um die formalen Neuerungen sowie die historischen Kontexte (Rolle der Künstlerin bzw. des Künstlers, Entstehung des Kunstmarktes) zu erkennen und zu benennen.
wählen Gestaltungsmittel der klassischen Moderne aus und erproben sie experimentell in eigenen Bildern, um verschiedene Wirkungen zu erzielen und im Gespräch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern nach gemeinsam entwickelten Aspekten zu bewerten.
Jahrgangsstufe 9
formulieren und diskutieren Fragen an komplexe Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts, um an deren Beispiel das Verhältnis von Urteil und Vorurteil zu thematisieren und so Offenheit und Neugierde im Umgang mit moderner Kunst zu entwickeln.
analysieren nach selbst zusammengestellten und reflektierten Kriterien auf der Basis bestehender Analyseraster Kunstwerke ab 1945, die soziale, politische oder gesellschaftliche Fragen aufgreifen.
gestalten wahlweise ein Bild, Objekt oder eine Installation bzw. Performance im Hinblick auf ausgewählte Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Jahrgangsstufe 10
analysieren systematisch künstlerische Ausdrucksformen der Gegenwart, um heutige, auch ungewohnte künstlerische Positionen zu beschreiben, zu analysieren, zu interpretieren und begründet zu bewerten.
gestalten eine Rauminstallation unter gezielter Nutzung von ausgewählten Gestaltungsprinzipien (z. B. Beziehung von Objekten im Raum, Wirkung von Licht, Farbgebung, Materialwahl).
analysieren Presseberichte zum Thema Kunstskandale (z. B. Verbote, Diebstähle, Zensur, Zerstörungen, Fälschungen, auch unter rechtlichen Gesichtspunkten).
Lernbereich 2: Gestaltete Umwelt
Jahrgangsstufen 1–2
ordnen und beschreiben verschiedene Materialien aus ihrer Umgebung im Hinblick auf bestimmte Eigenschaften, um damit eigene Werke zu gestalten und diese z. B. in Objektkästen oder Vitrinen zu präsentieren.
erproben Bearbeitungs- und Verbindungsmöglichkeiten von Materialien, um daraus eine sinnvolle Materialauswahl für den Bau oder die Umgestaltung dreidimensionaler Gegenstände zu treffen.
Jahrgangsstufen 3–4
nehmen die Wirkungen unterschiedlicher Gebrauchsgegenstände oder Räume in ihrem Umfeld wahr und tauschen sich mit grundlegenden Fachbegriffen darüber aus.
entwickeln Ideen zur Gestaltung von Gegenständen oder Räumen für bestimmte Anlässe (z. B. Feste) und setzen diese im zielgerichteten Austausch miteinander als Modelle oder in der Wirklichkeit um.
präsentieren den Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Arbeitsergebnisse und erläutern diese im Hinblick auf das Zusammenwirken von Funktion und Gestaltung.
Jahrgangsstufe 5
nehmen räumliche Situationen in ihrer Umgebung bewusst wahr und beschreiben deren wichtigste Merkmale sowie ihre Wirkung mit eigenen Worten.
entwickeln in der Vorstellung Wegeführungen durch ihre nähere Umgebung und visualisieren ihre Ideen und Vorstellungen in Bildmontagen, Plänen oder Modellen.
beschreiben die für das visuelle Erscheinungsbild eines bestimmten Ortes wesentlichen Merkmale (z. B. vorkommende Materialien, Farben, Wegeführung, Größen, Proportionen) und stellen mit geeigneten Mitteln (z. B. Modell oder Plan) dar, wie dieser Ort anders aussehen könnte.
Jahrgangsstufe 6
stellen Zusammenhänge zwischen Form und Funktion am Beispiel aktueller und historischer Objekte (auch Architekturelemente) her, indem sie diese analysieren (z. B. nach Größe, Material, Form, Verarbeitung und Handhabung).
entwerfen zeichnerisch einen einfach aufgebauten Gebrauchsgegenstand, um das Zusammenspiel von funktionalen, dekorativen und repräsentativen Aspekten zu erproben.
wählen ein Objekt aus ihrer Umgebung (z. B. Sitzmöbel, Tisch, Lampe) aus, entscheiden sich für einen für den Betrachter informativen Standpunkt und erfassen dieses Objekt in Parallelperspektive unter Berücksichtigung von Licht und Schatten.
Jahrgangsstufe 7
analysieren historische und zeitgenössische Beispiele des Produktdesigns, um Anregungen für eigene Designentwürfe zu gewinnen.
realisieren eigene einfache Gestaltungsideen im Bereich Produktdesign als erklärende, maßstabsgetreue Zeichnung.
untersuchen und diskutieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern wesentliche Aspekte der Gestaltung und der Umsetzbarkeit ihrer Entwürfe, auch im Hinblick auf Umweltaspekte.
Jahrgangsstufe 8
analysieren das Erscheinungsbild (Corporate Design) einer Gruppierung oder eines Unternehmens (z. B. der Modebranche) nach ausgewählten Gesichtspunkten im Hinblick auf deren Image und Zielgruppen.
entwerfen aussagekräftige und passende Elemente des Corporate Designs (z. B. Schriftzug, Logo, Kleidung) einer Musikgruppe, einer fiktiven oder realen Gruppierung, einer Firma (z. B. Schülerfirma) oder Institution (z. B. Schule).
Jahrgangsstufe 9
dokumentieren fotografisch Phänomene der Selbstdarstellung (z. B. Kleidung, Accessoires, Verhalten oder Einrichtungen), um daran wesentliche Merkmale eines bestimmten Lebensstils zu erkennen, zu benennen und, auch im Hinblick auf ökologische Aspekte, zur Diskussion zu stellen.
analysieren vergleichend räumliche Situationen im Innen- oder Außenraum (auch Gartenanlagen), um die Wirkung der jeweiligen Gestaltung (z. B. Farben, Materialien, Größen, Proportionen, Ausstattung, Lichtführung) auf die Nutzerinnen und Nutzer zu erkennen und auf konstruktiv wertschätzende Weise zu bewerten.
entwerfen in Partner- oder Teamarbeit und mit geeigneten Mitteln einen Innen- oder Außenraum mit eigener Charakteristik. Dazu besprechen sie auf konstruktiv wertschätzende Weise die Ideen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Im Rahmen einer bewusst gewählten Präsentationsform begründen sie ihre Gestaltungsentscheidungen.
Jahrgangsstufe 10
beschreiben zeitgenössische Lösungen für vergleichbare Problemstellungen in Architektur oder Städtebau (z. B. Sportstadien, Parkhäuser, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren, Wohnhäuser) und bewerten diese im Hinblick auf Funktionalität, gesellschaftliche Leitvorstellungen, Nachhaltigkeit und Qualität für die Nutzerinnen und Nutzer.
entwerfen zeichnerisch (ggf. computerunterstützt) den Plan eines Gebäudes mit Außenraum für einen fiktiven Auftraggeber und begründen das Verhältnis funktionaler und ästhetischer Aspekte in ihrem Entwurf.
Lernbereich 3: Visuelle Medien
Jahrgangsstufen 1–2
fotografieren interessante Motive in ihrer näheren Umgebung aus individuellen Blickwinkeln und erweitern so die bewusste Wahrnehmung ihrer Umwelt.
nutzen die Grundfunktionen einer Fotokamera, um eine beabsichtigte Bildwirkung zu erzielen.
eröffnen sich durch Überarbeitungen/Weiterverarbeitungen von Fotografien neue Gestaltungsmöglichkeiten.
erfassen eine gegebene Situation, um diese fotografisch zu dokumentieren.
Jahrgangsstufen 3–4
finden durch einen Suchrahmen ungewöhnliche Motive und Motivkonstellationen in ihrer Umgebung und nutzen diese gezielt für die Gestaltung eigener Bilder.
beschreiben Beispiele von Fotografien in der Werbung im Hinblick auf Motivwahl und Gestaltung, verstehen so ihre jeweilige Funktion und nutzen diese Erkenntnisse für die Gestaltung eigener Bilder.
nutzen ihre gestalterischen Fähigkeiten im Umgang mit digitaler Fotografie, um eine einfache Aktion (z. B. eine eigene Spielszene) in einer informativen Bildreihe zu dokumentieren.
entscheiden sich für eine Präsentation ihrer Fotografien an bewusst ausgewählten Orten und kommentieren die Bilder im Hinblick auf ihre Gestaltungsabsicht und den Entstehungsprozess.
Jahrgangsstufe 5
nutzen bewusst die Möglichkeiten des Fotografierens, um anhand desselben Motivs verschiedene Bildwirkungen zu erproben und zu erzielen.
analysieren die Wirkung elementarer fotografischer Mittel (z. B. Einstellungsgrößen, Format, Blickwinkel, Perspektive/Entfernung, Beleuchtung), um sie für eine selbst formulierte Bildaussage zu nutzen.
Jahrgangsstufe 6
unterscheiden den Charakter verschiedener Schriftarten und Textanordnungen in Druckerzeugnissen (z. B. Comics) und bewerten diese im Hinblick auf ihre Eignung für bestimmte Botschaften.
gestalten analog oder digital Texte (z. B. Initialen, Namen, Begriffe, Slogans, lyrische Texte) mit einer geeigneten Schriftart, um einen bestimmten Inhalt visuell zu vermitteln.
Jahrgangsstufe 7
analysieren mithilfe von Analysekriterien Druckgrafiken (Hoch-, Tief- und Flachdruck) im Hinblick auf Gestaltung, handwerklich-technische Aspekte und ihre Funktion.
entwerfen ein Konzept für einen Druck und setzen dieses um in ein für bestimmte Adressatinnen und Adressaten ansprechendes Layout.
analysieren die Wirkung von Printmedien auf die Adressatinnen und den Adressaten in bestimmten Situationen und begründen ihre Aussagen im Gespräch, auch durch Ergebnisse (z. B. von Umfragen, Interviews oder Fragebogen).
Jahrgangsstufe 8
vergleichen kritisch Werbungen in Printmedien im Hinblick auf das jeweilige Verhältnis von Absicht und Gestaltungsmittel.
inszenieren Gegenstände mithilfe von Licht, Platzierung und Kontextualisierung (z. B. in einer Vitrine, einem Schaufenster oder für ein Foto etwa in einem Werbeflyer oder einer Satirezeitschrift).
entwerfen Werbung (z. B. als Präsentation, Website, Flyer, Clip) für eine Musikgruppe, ein Produkt oder eine Veranstaltung mit digitalen Mitteln und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen.
Jahrgangsstufe 9
beschreiben und analysieren virtuelle Welten im Vergleich, um deren Botschaften und die Wirkung auf die Nutzerinnen und Nutzer zu entschlüsseln.
erstellen ein Storyboard für eine Liveperformance oder einen Videoclip.
Jahrgangsstufe 10
stellen ein Ereignis aus dem persönlichen oder schulischen Umfeld (z. B. Schulfeier, Abschlussfahrt) dar, mit einem fotografierten Storyboard (für einen Dokumentarfilm) oder mit einem einfachen, kurzen Videoclip, um eine Erzählung über das Ereignis (eine Botschaft) zu entwickeln.
präsentieren ihre Ergebnisse vor einem den Schülerinnen und Schülern unvertrauten Publikum (z. B. bei Abschlussfeiern), um ihre Fähigkeit zum sicheren Auftritt und im Umgang mit Präsentationsmedien zu festigen.
Lernbereich 4: Erfahrungswelten
Jahrgangsstufen 1–2
nehmen Personen, Tiere oder Objekte aus ihrer Umwelt bewusst wahr, beschreiben diese im Hinblick auf die jeweiligen Unterschiede und nutzen die dabei gewonnenen Erkenntnisse für die Umsetzung eigener Gestaltungsideen.
geben Personen, Tiere und Objekte in differenzierten Schemata wieder.
beschreiben den Mitschülerinnen und Mitschülern ihre eigenen Ergebnisse.
nehmen die Bilder der Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahr und gewinnen daraus eigene Gestaltungsideen.
Jahrgangsstufen 3–4
nehmen Personen, Tiere und Objekte aus ihrer Umwelt in ihren charakteristischen Eigenschaften wahr und beschreiben diese.
stellen Personen, Tiere und Objekte altersgemäß variantenreich und detailliert dar.
gestalten ihre Bilder, Objekte, Spielszenen so, dass das gewählte Thema bzw. die Gestaltungsabsicht für die Mitschülerinnen und Mitschüler erkennbar ist.
erläutern den Mitschülerinnen und Mitschülern die eigenen Lösungen.
nehmen die Ergebnisse der Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahr, auch um die eigene Vorstellung und Bildsprache zu erweitern.
Jahrgangsstufe 5
nehmen selbst ausgewählte Objekte (z. B. Gegenstände, Tiere) bewusst wahr und beschreiben diese detailliert.
zeichnen selbst gewählte Motive aus ihrer Lebenswelt als lineare Umrisszeichnung sowie als Zeichnung mit Binnendifferenzierung, um die jeweilige Wirkung der beiden Darstellungsweisen zu erkennen und zu beschreiben.
beschreiben und bewerten eigene Bilder und die von Mitschülerinnen und Mitschülern im Hinblick auf den Variantenreichtum der eingesetzten grafischen Gestaltungsmittel.
Jahrgangsstufe 6
analysieren Sachzeichnungen unter dem Aspekt der erscheinungsgetreuen, illusionistischen Wiedergabe, um einen ersten Zugang zu den dafür notwendigen Gestaltungsmitteln (Hell-Dunkel-Modellierung, Schattenwiedergabe) herzustellen.
geben in der Zeichnung einen Gegenstand aus der Natur (z. B. Muscheln, Schnecken, Wurzeln) oder ihrem Lebensumfeld (z. B. Spitzer, Schere, Werkzeug) mit grafischen Mitteln erscheinungsnah und plastisch wieder (z. B. durch Schraffuren oder Schattenwiedergabe), begründen ihre Wahl der Gestaltungsmittel (z. B. Technik, Größe) und Aspekte der bildnerischen Lösung (z. B. Motivwahl, Bildausschnitt).
Jahrgangsstufe 7
analysieren an geeigneten Bildbeispielen Prinzipien der Darstellung von Räumlichkeit (z. B. Überschneidung, Größenstaffelung, Parallel- und Zentralperspektive), um diese für eigene Bilder zu nutzen.
zeichnen einen Innen- oder Außenraum mit einem Fluchtpunkt (Zentralperspektive) perspektivisch richtig.
Jahrgangsstufe 8
zeichnen menschliche Körper oder Porträts in anatomisch stimmigen Proportionen, um den Zusammenhang zwischen Körperbau und Funktion (Bewegung, Gesichtsausdruck) sowie den Unterschied zwischen Ideal und Realität, Schema und individueller Vielfalt zu erkennen.
fertigen unter Verwendung von Modellen (Menschen oder Gliederpuppen) einfache Bewegungs- oder Mimikstudien an, um verschiedene Körperhaltungen und Phasen eines Bewegungsablaufs oder Veränderungen des Gesichtsausdrucks zeichnerisch darzustellen.
Jahrgangsstufe 9
analysieren anhand von Fotos von Menschen in ihrer jeweiligen Umgebung, wie die Illusion von Räumlichkeit (Tiefenraum und Volumen) entsteht.
zeichnen Konstellationen menschlicher Körper in einer räumlichen Situation (z. B. um bestimmte Befindlichkeiten, Haltungen oder Interaktionen und die dadurch entstehende Atmosphäre auszudrücken).
Jahrgangsstufe 10
analysieren den Körper als Ausdrucksmittel (z. B. Gestik, Haltung) in gefilmten Handlungen oder in Ritualen (z. B. Bewerbungsgespräch, Tanz), um daraus Gestaltungselemente für eine Performance zu entwickeln.
entwerfen kurze, theatrale Interventionen (z. B. auf dem Pausenhof) zu einem selbst gewählten Thema, bei denen sie körpersprachliche Ausdrucksformen gezielt nutzen, und setzen einzelne Aspekte davon um.
Lernbereich 5: Fantasiewelten
Jahrgangsstufen 1–2
entnehmen Anregungen aus fremden oder selbsterfundenen Geschichten, um daraus Elemente und Ideen für eigene Bilder und Objekte (z. B. Figuren) zu gewinnen.
erproben einfache gestalterische Verfahren in Fläche und Raum, auch im Hinblick auf Verbindungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten verschiedener Materialien, um daraus ausdrucksvolle Objekte oder Figuren fantasievoll zu gestalten.
setzen optische und akustische Eindrücke in charakteristische, auch gegenstandslose Bildelemente um.
präsentieren ihre selbst gestalteten Objekte, erklären ihre Vorgehensweise und vergleichen ihre Arbeiten, mit denen der Mitschülerinnen und Mitschüler.
Jahrgangsstufen 3–4
beschreiben wichtige Motive, Gegenstände, Atmosphären einer Geschichte, um daraus Elemente für eigene Bilder und Objekte zu entwickeln.
erproben und kombinieren gezielt verschiedene gestalterische Verfahren, gebunden an eine Aufgabe oder im spielerischen Experiment, um das handwerkliche Repertoire zu erlernen, zu systematisieren und zu erweitern.
nutzen ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus den bildnerischen Experimenten für die eigene Gestaltung, um bestimmte Bildwirkungen zu erzielen.
bauen mit geeigneten Materialien und Techniken Modelle oder gestalten fantasievolle Szenen (z. B. Alltagsszenen, futuristische Figuren und Bauwerke), um die Wechselbeziehung zwischen Darstellungsabsicht und Gestaltung zu erkennen.
beschreiben und erklären die Gestaltung und die beabsichtigte Bildwirkung an eigenen Arbeiten sowie an Ergebnissen von Mitschülerinnen und Mitschülern.
Jahrgangsstufe 5
beschreiben in mündlicher Alltagssprache auffällige Gestaltungselemente und Wirkungen fantastischer Wesen aus der Vorstellung, um ihre eigene Vorstellungskraft für Bildfindungen zu erweitern.
gestalten zwei- oder dreidimensionale fantastische Wesen als Spielfiguren (z. B. als Scherenschnitt oder vollplastische Figur), um diese in selbst erfundenen oder vorgegebenen Spielsituationen lebendig werden zu lassen.
stellen ihre Ergebnisse der Klasse oder der Schulöffentlichkeit in einfachen Präsentationen oder als szenisches Spiel vor, um erste Erfahrungen mit Feedback zu sammeln.
Jahrgangsstufe 6
analysieren fantastische Bilder, Objekte in der mittelalterlichen Kunst (z. B. Monster in der Bauplastik, Buchmalerei) oder in außereuropäischen Kulturen im Hinblick auf ihre Gestaltung und ihre Bedeutung.
wenden grundlegende handwerkliche Verfahren (z. B. Modellieren, Skulptieren, Montieren) auf verschiedene Materialien (auch unkonventionelle wie z. B. Schnee, Watte, Seife) an, um fantasievolle Objekte zu gestalten.
Jahrgangsstufe 7
sehen in gegebenen Strukturen (z. B. von Wolken, Baumrinden, Mauerflächen, Ergebnissen des experimentellen Druckens) Formen und Gegenstände. Diese Eindrücke nutzen sie, um mit grafischen, druckgrafischen oder malerischen Verfahren ungewohnte Bilder zu gestalten.
nutzen das Experiment mit unkonventionellen Druckverfahren und Materialien als Methode, um damit (auch in Kombination mit weiteren bildnerischen Techniken) überraschende Bildeffekte zu erzielen.
zeigen ausgewählte eigene Bilder in einer kleinen Präsentation, berichten darin über die Entstehung der Werke und die Rolle des Zufalls dabei, um die Ergebnisse im Hinblick auf ihre Wirkung fundiert diskutieren zu können.
Jahrgangsstufe 8
analysieren ausgewählte Bilder oder Objekte des Surrealismus im Hinblick auf inhaltliche und formale Aspekte, um diese mit Positionen anderer Kunstströmungen (z. B. Naturalismus, Impressionismus, Expressionismus) zu vergleichen.
wenden Stilmittel des Surrealismus (z. B. Verfremdung, Kombinatorik) in bildnerischen Prozessen an, um eigene Ideen zu erproben und zu verwirklichen. Sie präsentieren ihre Bilder so, dass das Unwirkliche und Traumhafte des Surrealismus zum Ausdruck gebracht wird.
Jahrgangsstufe 9
analysieren abstrakte bzw. gegenstandslose Plastiken oder Skulpturen im Hinblick auf den jeweiligen Einsatz der Materialien, die zugrunde liegenden Formprinzipien und ihre Wirkungen.
drücken selbst gewählte Begriffe (z. B. Teamgeist, Freiheit, Macht) oder abstrakte Konzepte (z. B. Welt ohne Schwerkraft, Durchbruch) in eigenen kleinen Plastiken aus und setzen dabei Formen, Volumina, Materialien, Farben, Oberflächen sowie die Anordnung im Raum bewusst ein.
präsentieren ihre Plastiken bzw. Skulpturen im Rahmen einer realen oder virtuellen Ausstellung, entscheiden sich bewusst für eine wirkungsvolle Hängung, finden Titel für die Werke und erläutern ihre Intention nach einer gemeinsam erarbeiteten, imhaltlichen Gliederung.
Jahrgangsstufe 10
entwickeln eigene visionäre oder utopische Ideen und Konzepte für ihre unmittelbare oder künftige Umwelt und veranschaulichen diese – von der ersten handgefertigten Ideenskizze bis zum Modell – in geeignetem Maßstab.
entwerfen eine Ausstellung zum Thema Umwelt und Zukunft.
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