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Motorik und Wahrnehmung
dosieren bei der Herstellung eigener Werkstücke ihre Hand- und Fingerkraft, indem sie entsprechend der Händigkeit geeignete Werkzeuge nutzen und auf eine lockere und ergonomische Körperhaltung achten.
bauen ihre feinmotorischen Fähigkeiten aus, indem sie unter Anleitung der Lehrkraft vielfältige Übungen zur Verbesserung der Auge-Hand-Koordination ausführen und fachlich adäquate Hilfestellungen (z. B. Schablonen) annehmen.
nehmen mithilfe von geführten und strukturierten Werkbetrachtungen unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Sinnen wahr und nutzen Orientierungshilfen (z. B. Pfeile, vergrößerte Werkausschnitte) zur Fokussierung visueller Merkmale und Entlastung des auditven Kanals. Eine langsame und deutliche Lehrersprache unterstützt zudem das Hörverstehen.
Denken und Lernstrategien
planen und strukturieren unter Anleitung der Lehrkraft Arbeitsabläufe und verbalisieren einzelne Arbeitsschritte mithilfe von Formulierungs- und Aufzählungshilfen (z. B. Satzstarter, Bild-, Wort- und Satzkarten).
beschreiben den Zusammenhang zwischen Herstellungsprozess, Funktion und Erscheinungsbild eines Werkstückes, indem sie auf Satzmuster und themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
merken sich strukturell vereinfachte Informationen und sprachlich vereinfachte Arbeitsanweisungen und führen diese zunehmend selbständig aus, indem sie Memorierungshilfen (z. B. Bildkarten, Symbole) nutzen und bei Nichtverstehen gezielt nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Kommunikation und Sprache
beteiligen sich aufgrund motivierender Sprechanlässe und Impulse rege am Unterrichtsgespräch und nutzen Formulierungshilfen sowie das sprachliche Modell der Lehrkraft, um sich in vollständigen und grammatikalisch korrekten Sätzen zu äußern.
beschreiben Materialien, Werkstücke und einzelne Arbeitsschritte mit ausgewählten Fachbegriffen, indem sie angebotene Satzstrukturen nutzen und auf themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
bauen ihren Wortschatz für Fachbegriffe weiter aus, indem sie neue Begriffe mithilfe des multimodalen Markenmix im mentalen Lexikon verankern und eigene Wortsammlungen erstellen (z. B. Plakate).
präsentieren eigene Werkstücke verständlich vor der Klasse, indem sie verbale und nonverbale Mittel (Intonation, Mimik, Gestik) gezielt einsetzen, die sie bewusst in Rollenspielen einüben. Lautunterstützende Handzeichen dienen zusätzlich als Artikulations- und Verstehenshilfe.
greifen die Modellsprache der Lehrkraft und angebotene grammatikalische Zielstrukturen auf, um eigene Erfahrungen beim Gestaltungsprozess zu schildern und sich wertschätzend zu Werkstücken der Mitschülerinnen und Mitschüler zu äußern (z. B. „Dein Werkstück ist gelungen, weil ...“, „Zuerst habe ich ..., damit ich ...“).
Emotionen und soziales Handeln
beschreiben und begründen die Wirkung und den Einsatz unterschiedlicher Materialien mithilfe sprachlicher Modelle und vorgegebener Satzmuster (z. B. „Das Material wirkt, weil ...“, „Ich habe dieses Material gewählt, weil ...“).
bauen ein positives Selbstbild bezüglich ihrer Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten auf, indem sie eigene Werkstücke anfertigen, diese mithilfe von Verbalisierungshilfen präsentieren und eine wertschätzende Rückmeldung erhalten.
arbeiten mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zielgerichtet zusammen, indem sie vorgegebene Sprachmuster aufgreifen und sich an Gesprächsregeln und höfliche Umgangsformen halten, die sie im Alltag und in Rollenspielen gezielt einüben.
Lernbereich 1: Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien
unterscheiden verschiedene Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien an Objekten aus gestaltetem Alltag und Natur (z. B. Farbe und Anordnung von Blütenblättern), beschreiben die Wirkung auf den Betrachter (z. B. fröhlich, unruhig, bedrohlich) und verwenden dabei Fachbegriffe.
entwickeln eigene Gestaltungsideen im Hinblick auf die Funktion der Gestaltung und tauschen sich mithilfe von einfachen Fachbegriffen darüber aus.
experimentieren mit Gestaltungselementen und bewerten die Ergebnisse kriteriengeleitet im Hinblick auf ihre Wirkung.
erkennen eigene Vorlieben in Bezug auf Gestaltungselemente und bringen diese bei Gestaltungsaufgaben zum Ausdruck.
präsentieren ihr Werkstück unter Bezug auf die angewendeten Gestaltungsprinzipien. Dabei beschreiben sie sachlich und selbstkritisch, was aus ihrer Sicht gut bzw. weniger gut gelungen ist und schildern ihre Überlegungen und Erfahrungen beim Gestaltungsprozess.
Lernbereich 2: Materialien
nehmen ausgewählte Materialien mit verschiedenen Sinnen wahr und beschreiben deren spezifische Eigenschaften mit einfachen Fachbegriffen. Sie setzen den Eigenreiz der Materialien bei der Gestaltung und Herstellung von Werkstücken gezielt ein.
wählen für die Umsetzung eigener Gestaltungsideen gezielt geeignete Materialien und Arbeitstechniken für ihr Werkstück aus.
vollziehen unter Einsatz leicht verständlicher Informationsquellen (z. B. Kinderlexikon) die Herkunft des Materials nach, das für die Herstellung eines Werkstücks verwendet wurde (z. B. Schaf – Wolle).
erkennen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Materialien und setzen dies bei der Herstellung von Werkstücken um.
Lernbereich 3: Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
beschreiben und gliedern den Arbeitsprozess in Vorarbeit, Hauptarbeit und Nacharbeit, um planvoll zu arbeiten.
erkennen den Nutzen eines sinnvoll vorbereiteten Arbeitsplatzes und die Notwendigkeit der Einhaltung von Sicherheitsregeln und setzen diese Erkenntnisse um.
führen Arbeitstechniken sauber und gewissenhaft aus, um die beabsichtigte Funktion des Werkstückes zu erreichen.
beschreiben Arbeitstechniken und Arbeitsprozesse mit einfachen Fachbegriffen, tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und setzen die gewonnenen Erkenntnisse bei zukünftigen Aufgaben um.
erkennen und benennen ihnen bekannte Arbeitstechniken an Gegenständen aus ihrem Alltag.
halten die für die Arbeit vereinbarten Verhaltensregeln ein und gehen bei der Bewertung der Werkstücke respektvoll und wertschätzend miteinander um.
Lernbereich 4: Kulturelle Zusammenhänge
gestalten ein Werkstück zu einem ausgewählten traditionellen Fest, berichten über die Besonderheiten des Festes und vergleichen dieses mit Festen anderer Länder.
beschreiben traditionelle handwerkliche Objekte aus ihrem Alltag und erkennen dadurch den besonderen Wert der eigenen und fremden Kultur.
Motorik und Wahrnehmung
dosieren bei der Herstellung eigener Werkstücke ihre Hand- und Fingerkraft, indem sie entsprechend der Händigkeit geeignete Werkzeuge nutzen und auf eine lockere und ergonomische Körperhaltung achten.
bauen ihre feinmotorischen Fähigkeiten aus, indem sie unter Anleitung der Lehrkraft vielfältige Übungen zur Verbesserung der Auge-Hand-Koordination ausführen und fachlich adäquate Hilfestellungen (z. B. Schablonen) annehmen.
nehmen mithilfe von geführten und strukturierten Werkbetrachtungen unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Sinnen wahr und nutzen Orientierungshilfen (z. B. Pfeile, vergrößerte Werkausschnitte) zur Fokussierung visueller Merkmale und Entlastung des auditven Kanals. Eine langsame und deutliche Lehrersprache unterstützt zudem das Hörverstehen.
Denken und Lernstrategien
planen und strukturieren unter Anleitung der Lehrkraft Arbeitsabläufe und verbalisieren einzelne Arbeitsschritte mithilfe von Formulierungs- und Aufzählungshilfen (z. B. Satzstarter, Bild-, Wort- und Satzkarten).
beschreiben den Zusammenhang zwischen Herstellungsprozess, Funktion und Erscheinungsbild eines Werkstückes, indem sie auf Satzmuster und themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
merken sich strukturell vereinfachte Informationen und sprachlich vereinfachte Arbeitsanweisungen und führen diese zunehmend selbständig aus, indem sie Memorierungshilfen (z. B. Bildkarten, Symbole) nutzen und bei Nichtverstehen gezielt nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Kommunikation und Sprache
beteiligen sich aufgrund motivierender Sprechanlässe und Impulse rege am Unterrichtsgespräch und nutzen Formulierungshilfen sowie das sprachliche Modell der Lehrkraft, um sich in vollständigen und grammatikalisch korrekten Sätzen zu äußern.
beschreiben Materialien, Werkstücke und einzelne Arbeitsschritte mit ausgewählten Fachbegriffen, indem sie angebotene Satzstrukturen nutzen und auf themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
bauen ihren Wortschatz für Fachbegriffe weiter aus, indem sie neue Begriffe mithilfe des multimodalen Markenmix im mentalen Lexikon verankern und eigene Wortsammlungen erstellen (z. B. Plakate).
präsentieren eigene Werkstücke verständlich vor der Klasse, indem sie verbale und nonverbale Mittel (Intonation, Mimik, Gestik) gezielt einsetzen, die sie bewusst in Rollenspielen einüben. Lautunterstützende Handzeichen dienen zusätzlich als Artikulations- und Verstehenshilfe.
greifen die Modellsprache der Lehrkraft und angebotene grammatikalische Zielstrukturen auf, um eigene Erfahrungen beim Gestaltungsprozess zu schildern und sich wertschätzend zu Werkstücken der Mitschülerinnen und Mitschüler zu äußern (z. B. „Dein Werkstück ist gelungen, weil ...“, „Zuerst habe ich ..., damit ich ...“).
Emotionen und soziales Handeln
beschreiben und begründen die Wirkung und den Einsatz unterschiedlicher Materialien mithilfe sprachlicher Modelle und vorgegebener Satzmuster (z. B. „Das Material wirkt, weil ...“, „Ich habe dieses Material gewählt, weil ...“).
bauen ein positives Selbstbild bezüglich ihrer Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten auf, indem sie eigene Werkstücke anfertigen, diese mithilfe von Verbalisierungshilfen präsentieren und eine wertschätzende Rückmeldung erhalten.
arbeiten mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zielgerichtet zusammen, indem sie vorgegebene Sprachmuster aufgreifen und sich an Gesprächsregeln und höfliche Umgangsformen halten, die sie im Alltag und in Rollenspielen gezielt einüben.
Lernbereich 1: Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipien
beschreiben und unterscheiden Wirkungen von Gestaltungselementen und -prinzipien auf den Betrachter, finden dafür Beispiele aus Natur, Kunsthandwerk oder Design und nutzen ihre Erkenntnisse für eigene Gestaltungsvorhaben.
greifen aus bereitgestellten Büchern oder Zeitschriften geeignete Anregungen für eigene Gestaltungsideen heraus.
planen im Hinblick auf die Funktion der Gestaltung eigene Gestaltungsideen. Sie stellen ihre Skizzen unter Verwendung von Fachbegriffen vor und entwickeln sie im Austausch mit anderen weiter.
experimentieren mit Gestaltungselementen und Gestaltungsprinzipien, setzen sie gezielt am Werkstück um und berücksichtigen dabei Material, Technik und Funktion.
bewerten gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern ihr Werkstück konstruktiv unter ästhetischen Gesichtspunkten und leiten daraus Erkenntnisse für künftige Gestaltungsprozesse ab.
Lernbereich 2: Materialien
unterscheiden verschiedene Materialien und beschreiben deren Eigenschaften unter Verwendung der Fachsprache.
wählen geeignete Materialien gezielt für ihr Werkstück aus und berücksichtigen dabei eigene Gestaltungsideen, die angestrebte Technik und die beabsichtigte Funktion.
vollziehen die Herkunft und Verarbeitung eines verwendeten Materials nach und bewerten es nach praktischen, gestalterischen und ökologischen Kriterien (z. B. Nachhaltigkeit).
wenden ihre Kenntnisse hinsichtlich eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Materialien aufgabengerecht an.
Lernbereich 3: Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
wählen gezielt aus bereitgestellten Büchern und Zeitschriften geeignete Arbeitsanleitungen aus und nutzen diese als Hilfe bei ihrer Arbeit.
gliedern den Arbeitsprozess selbständig in sinnvolle Teilschritte, wählen die notwendigen Werkzeuge aus und arbeiten dadurch systematisch.
wählen Werkzeuge und Hilfsmittel für die Durchführung bestimmter Arbeitstechniken aus und bereiten ihren Arbeitsplatz selbständig übersichtlich, bedürfnisgerecht und ergonomisch vor.
leiten aus der fachgerechten Anwendung von Arbeitstechniken sinnvolle Arbeitsregeln ab und begründen diese gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
führen Arbeitstechniken sauber und gewissenhaft aus und erkennen den Zusammenhang zwischen Herstellungsprozess, Funktion und Erscheinungsbild eines Werkstückes.
reflektieren und bewerten Arbeitsprozesse (v. a. technische und gestalterische Umsetzung) und setzen die gewonnenen Erkenntnisse bei zukünftigen Aufgaben um.
erkennen und beschreiben unterschiedliche Arbeitstechniken, die bei der Herstellung von Gegenständen aus Kunsthandwerk, Handwerk oder industrieller Fertigung verwendet wurden.
stellen selbständig Regeln für die Bewertung von Werkstücken auf und äußern Kritik konstruktiv und respektvoll.
Lernbereich 4: Kulturelle Zusammenhänge
gestalten gemeinsam einen Raum (z. B. Leseecke, Klassenzimmer) für einen besonderen Anlass im Jahreskreis.
beschreiben Besonderheiten traditioneller Objekte aus Kunsthandwerk oder Design und erkennen dadurch den besonderen Wert der eigenen und fremden Kultur.
vollziehen den Werdegang eines Materials vom Ursprung bis zum Endprodukt beschreibend nach (z. B. vom Schaf zur Wolle / zum Gewebe) und gewinnen dadurch Einblick in ein Berufsbild (z. B. Schäfer).
Motorik und Wahrnehmung
achten auf eine rückengerechte und sichere Handhabung von Werkzeugen und Maschinen, indem sie in Rollenspielen das sicherheitsbewusste Verhalten am Arbeitsplatz einüben und mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft detailliert beschreiben.
führen Arbeitsschritte mit zunehmender Komplexität sauber und motorisch sicher aus, indem sie individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen (z. B. Schablonen) nutzen.
vergleichen unterschiedliche Materialien im Hinblick auf Wirkung und Verarbeitungsmöglichkeiten miteinander und verbalisieren ihre multisensorischen Eindrücke mithilfe von Formulierungsangeboten der Lehrkraft. Übungen zur visuellen Differenzierung unterstützen die bewusste Wahrnehmung von Details.
Denken und Lernstrategien
gliedern Arbeitsprozesse weitgehend selbständig in einzelne Teilschritte und begründen ihr Vorgehen mithilfe von Strukturierungs- und Formulierungshilfen.
reflektieren und erörtern Gesetzmäßigkeiten im Hinblick auf Rahmenbedingungen, Herstellung und Endprodukt, indem sie auf Satzmuster und themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
merken sich zunehmend komplexe Informationen zu Materialien und Arbeitstechniken und setzen mehrteilige Arbeitsanweisungen weitgehend selbständig um, indem sie Memorierungshilfen (z. B. Bildkarten, Symbole) nutzen und bei Nichtverstehen gezielt Nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Kommunikation und Sprache
bringen eigene Vorstellungen und Meinungen mithilfe von Satzmustervorgaben und dem sprachliche Modell der Lehrkraft zu Werkstücken und Arbeitsprozessen in den Unterricht ein.
beschreiben differenziert Materialien, Werkstücke und komplexe Arbeitsvorgänge mithilfe von Fachbegriffen, indem sie Verbalisierungshilfen aufgreifen und eigene Wortsammlungen nutzen.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexer Fachbegriffe mithilfe des multimodalen Markenmix und eigener Wortsammlungen (z. B. themenbezogene Wörterbücher).
präsentieren eigene Werkstücke verständlich vor der Klasse und beschreiben nachvollziehbar die Gestaltabsicht, indem sie weitgehend selbständig auf verbale und nonverbale Gestaltungsmittel (Mimik, Gestik, Intonation) achten, die sie im Alltag und in Rollenspielen einüben.
äußern sich in grammatikalisch korrekten und komplexen Sätzen zu eigenen Gestaltungsprozessen und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Ich habe dieses Material gewählt, obwohl die Verarbeitung schwierig ist.“), die verstärkt von der Lehrkraft präsentiert wird.
Emotionen und soziales Handeln
drücken eigene Emotionen und Gedanken durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und beschreiben ihre Werkabsicht mithilfe von Verbalisierungshilfen (z. B. Satzstarter).
erweitern und stärken ihr Selbstbild bezüglich ihrer Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten, indem sie mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft ihre individuelle Entwicklung beschreiben und eigene Werkstücke auch kritisch beurteilen.
kommunizieren mithilfe ritualisierter Sprachmuster höflich und respektvoll mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und einigen sich unter Einhaltung der Gesprächsregeln auf Gestaltungskriterien für gemeinschaftliche Projekte (z. B. gemeinsame Räume gestalten).
Lernbereich 1: Gestaltung
unterscheiden Gestaltungselemente und ‑prinzipien an alltäglichen Gegenständen, beschreiben deren Wirkung auf die Betrachterin bzw. den Betrachter (z. B. leuchtend, stimmig) mit Fachbegriffen (z. B. Hell-Dunkel-Kontrast, Farbe-an-sich-Kontrast) und entnehmen daraus Anregungen für eigene Gestaltungsvorhaben.
planen eigene Gestaltungsideen unter Berücksichtigung der Funktion der Gestaltung (z. B. Kissen als Dekorations- oder Nutzgegenstand). Sie beraten sich gegenseitig und nutzen gezielt den fachlichen Austausch, um ihre Gestaltungsvorhaben weiterzuentwickeln.
erproben auf systematische Weise die Wirkung verschiedener Gestaltungselemente (z. B. Formen) und Gestaltungsprinzipien (z. B. Anordnung in der Reihe), um diese material-, technik- und funktionsgerecht am Werkstück umzusetzen.
Lernbereich 2: Materialien
wählen Materialien gezielt für ein Werkstück unter Berücksichtigung von Gestaltungsidee, Arbeitstechnik und beabsichtigter Funktion aus. Dabei begründen sie ihre Auswahl auch unter Verwendung der Fachsprache.
berücksichtigen bei der Auswahl und Verarbeitung von Materialien unterschiedliche Aspekte bezüglich Natur und Umwelt (z. B. Verarbeitung, Entsorgung).
Lernbereich 3: Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
planen alleine und im Team Teilschritte des Arbeitsablaufs für ein Werkstück und wählen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel zur rationellen Arbeitsausführung begründet aus.
gestalten ihren Arbeitsplatz übersichtlich und ergonomisch, um einen reibungslosen und sicheren Arbeitsablauf zu gewährleisten.
achten bei der fachgerechten Ausführung der Arbeitstechnik auf Genauigkeit und befolgen Sicherheitsregeln konsequent.
beurteilen Arbeitsergebnisse im Hinblick auf gestalterische und technische Umsetzung und übertragen die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf künftige Herstellungsprozesse.
sind in der Lage, Arbeitsanleitungen für die Herstellung einfacher Werkstücke zu verstehen und umzusetzen.
Lernbereich 4: Zusammenleben und Zusammenarbeiten
bringen ihre Ideen und Argumente auf zielführende und wertschätzende Weise in die Arbeit im Team ein, sodass die Potenziale der verschiedenen Gruppenmitglieder möglichst effektiv genutzt werden.
schätzen eigene Stärken und Schwächen ein, indem sie ihre fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten reflektieren, um sich persönliche Ziele zu setzen.
Lernbereich 5: Mediale Grundbildung
führen grundlegende Funktionen von Anwendungsprogrammen (z. B. Textverarbeitung, Dateiverwaltung) korrekt aus und setzen diese bei einfachen Anwendungsaufgaben um.
recherchieren im Internet auf ausgewählten Seiten gezielt (z. B. Anregungen oder Materialien) für eigene Arbeitsvorhaben.
bearbeiten eine Grafik mit elementaren Bildbearbeitungsfunktionen (z. B. Größe ändern, Bildqualität) und beachten dabei grundlegende Lizenz- und Urheberrechte.
Motorik und Wahrnehmung
achten auf eine rückengerechte und sichere Handhabung von Werkzeugen und Maschinen, indem sie in Rollenspielen das sicherheitsbewusste Verhalten am Arbeitsplatz einüben und mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft detailliert beschreiben.
führen Arbeitsschritte mit zunehmender Komplexität sauber und motorisch sicher aus, indem sie individuell angepasste Werkzeuge und Gestaltungshilfen (z. B. Schablonen) nutzen.
vergleichen unterschiedliche Materialien im Hinblick auf Wirkung und Verarbeitungsmöglichkeiten miteinander und verbalisieren ihre multisensorischen Eindrücke mithilfe von Formulierungsangeboten der Lehrkraft. Übungen zur visuellen Differenzierung unterstützen die bewusste Wahrnehmung von Details.
Denken und Lernstrategien
gliedern Arbeitsprozesse weitgehend selbständig in einzelne Teilschritte und begründen ihr Vorgehen mithilfe von Strukturierungs- und Formulierungshilfen.
reflektieren und erörtern Gesetzmäßigkeiten im Hinblick auf Rahmenbedingungen, Herstellung und Endprodukt, indem sie auf Satzmuster und themenbezogene Wortsammlungen zurückgreifen.
merken sich zunehmend komplexe Informationen zu Materialien und Arbeitstechniken und setzen mehrteilige Arbeitsanweisungen weitgehend selbständig um, indem sie Memorierungshilfen (z. B. Bildkarten, Symbole) nutzen und bei Nichtverstehen gezielt Nachfragen (Monitoring des Sprachverstehens).
Kommunikation und Sprache
bringen eigene Vorstellungen und Meinungen mithilfe von Satzmustervorgaben und dem sprachliche Modell der Lehrkraft zu Werkstücken und Arbeitsprozessen in den Unterricht ein.
beschreiben differenziert Materialien, Werkstücke und komplexe Arbeitsvorgänge mithilfe von Fachbegriffen, indem sie Verbalisierungshilfen aufgreifen und eigene Wortsammlungen nutzen.
erweitern ihren aktiven und passiven Wortschatz hinsichtlich komplexer Fachbegriffe mithilfe des multimodalen Markenmix und eigener Wortsammlungen (z. B. themenbezogene Wörterbücher).
präsentieren eigene Werkstücke verständlich vor der Klasse und beschreiben nachvollziehbar die Gestaltabsicht, indem sie weitgehend selbständig auf verbale und nonverbale Gestaltungsmittel (Mimik, Gestik, Intonation) achten, die sie im Alltag und in Rollenspielen einüben.
äußern sich in grammatikalisch korrekten und komplexen Sätzen zu eigenen Gestaltungsprozessen und achten auf die Verbfinalstellung in subordinierten Nebensätzen (z. B. „Ich habe dieses Material gewählt, obwohl die Verarbeitung schwierig ist.“), die verstärkt von der Lehrkraft präsentiert wird.
Emotionen und soziales Handeln
drücken eigene Emotionen und Gedanken durch unterschiedliche Gestaltungsmittel aus und beschreiben ihre Werkabsicht mithilfe von Verbalisierungshilfen (z. B. Satzstarter).
erweitern und stärken ihr Selbstbild bezüglich ihrer Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten, indem sie mithilfe der Modellsprache der Lehrkraft ihre individuelle Entwicklung beschreiben und eigene Werkstücke auch kritisch beurteilen.
kommunizieren mithilfe ritualisierter Sprachmuster höflich und respektvoll mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und einigen sich unter Einhaltung der Gesprächsregeln auf Gestaltungskriterien für gemeinschaftliche Projekte (z. B. gemeinsame Räume gestalten).
Lernbereich 1: Gestaltung
benennen objekttypische Gestaltungselemente und ‑prinzipien von Produkten (z. B. Trendprodukte, Produkte des Kunsthandwerks) und setzen diese bei eigenen Gestaltungsvorhaben um.
skizzieren ihre Gestaltungsidee unter Berücksichtigung ästhetischer sowie handwerklicher Gesichtspunkte und folgen dabei dem Gestaltungsleitsatz „Form folgt Funktion“. Sie bewerten und beraten sich gegenseitig auf zielführende Weise, um ihr Gestaltungsvorhaben weiterzuentwickeln.
reflektieren und bewerten ihre Gestaltungsidee, indem sie ihr Ergebnis auf objekttypische Merkmale des gewählten Produkts (z. B. Trendprodukt, Produkt des Kunsthandwerks) hin überprüfen.
Lernbereich 2: Materialien
analysieren Materialien im Hinblick auf ihre Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten, um sie für ihr Werkstück auszuwählen. Dabei begründen sie ihre Auswahl in Fachsprache.
beziehen bei der Auswahl von Materialien unterschiedliche Aspekte bezüglich Natur, Umwelt und Mensch (z. B. Transportwege, Arbeitsbedingungen bei der Herstellung) ein.
Lernbereich 3: Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe
planen überschaubare Arbeitsabläufe (z. B. Schmuckpapier herstellen) weitgehend selbständig und begründen die Auswahl der notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel.
beurteilen und gestalten Arbeitsplätze gezielt nach ergonomischen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten, um rationelles Arbeiten zu gewährleisten.
führen Arbeitstechniken fachgerecht und sicher aus. Sie reflektieren und bewerten nach vorher festgelegten Kriterien (z. B. Ausdauer, Arbeitstempo) ihre persönliche Arbeitsweise.
nutzen schriftliche Arbeitsanleitungen gezielt zur Herstellung einfacher Werkstücke und sind in der Lage, ihr Vorgehen auf nachvollziehbare Weise zu erläutern.
berücksichtigen bei der Herstellung von Werkstücken Möglichkeiten der Aufwertung von Wertstoffen ( Upcycling ), um verantwortungsbewusst und ressourcenschonend zu handeln.
Lernbereich 4: Zusammenleben und Zusammenarbeiten
übernehmen beim projektorientierten Arbeiten Verantwortung im Team, um gemeinschaftliche Ziele effektiv zu erreichen.
präsentieren im Team ihre Arbeitsergebnisse vor einer ausgewählten Gruppe der Schulgemeinschaft auf ansprechende Weise und setzen begründete Kritikpunkte bei zukünftigen Vorhaben um.
wenden Methoden der Selbst- und Fremdeinschätzung an, um sich gegenseitig bei der Optimierung ihres Arbeitsverhaltens, ihrer Arbeitsprozesse und ‑ergebnisse zu beraten.
Lernbereich 5: Mediale Grundbildung
führen grundlegende Funktionen der Textverarbeitung beim Erstellen und Gestalten von Dokumenten aus.
recherchieren in Abhängigkeit vom Arbeitsvorhaben gezielt Anregungen (z. B. Motive für die eigene Gestaltungsidee), Informationen (z. B. über verwendete Rohstoffe), Hilfen oder Anleitungen.