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Lehrpläne Berlin-Brandenburg
Gymnasiale Oberstufe
Bildende Kunst
prozessbezogen
Einführungsphase — Produktion
5
Einführungsphase — Rezeption
5
Einführungsphase — Reflexion
5
Eingangsvoraussetzungen — Produktion
8
Eingangsvoraussetzungen — Rezeption
7
Abschlussorientierte Standards — Produktion Grundkurs
7
Abschlussorientierte Standards — Produktion Leistungskurs
5
Abschlussorientierte Standards — Rezeption Grundkurs
8
Abschlussorientierte Standards — Rezeption Leistungskurs
8
inhaltsbezogen
Kompetenzen und Inhalte — Themenfelder
4
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Einführungsphase — Produktion
können angemessen gegenständliche Zusammenhänge zeichnerisch erfassen und bildhaft darstellen.
nutzen die vielfältigen künstlerischen Strategien, um aus ihren Wahrnehmungen, Empfindungen und Ideen eigene Bilder zu entwickeln.
verfügen über ein Repertoire an Grundkenntnissen über Gestaltungsmittel und nutzen sie Form und Bedeutung setzend. Eigenarten von Materialien und Werkzeugen sind ihnen bekannt. Sie können diese bewusst in ihren Gestaltungsprozess einbeziehen.
verfügen über Erfahrungen mit technisch-medialen und informationstechnischen Bildverfahren, die sie eigenständig zur Lösung von künstlerischen Aufgaben einsetzen.
entwickeln Freude bei der Bewältigung ästhetisch-künstlerischer Fragestellungen, erfahren, dass Spontaneität und Zufall neue Lösungsperspektiven eröffnen können.
Einführungsphase — Rezeption
sind in der Lage, Bilder anderer zu untersuchen und sie zu respektieren.
verstehen Bilder als Ausdruck persönlicher und gesellschaftlicher Vorstellungen.
verstehen und nutzen Bilder als komplexe Material-, Form- und Inhaltsgefüge.
können Konzepte aktueller und historischer Kunst mit eigenen Gestaltungsabsichten in Verbindung setzen. Bilder und Bildwelten anderer Kulturen und Kulturepochen sind ihnen bekannt.
können ein Repertoire an Fachbegriffen systematisch einsetzen.
Einführungsphase — Reflexion
erkennen die Wechselbeziehungen zwischen der eigenen Befindlichkeit und dem Gestaltungsprozess.
sind in der Lage, aus der Vielfalt künstlerischer Phänomene unterschiedlicher Zeiten und Kulturen Gestaltungsmittel für die eigene Arbeit herauszufiltern.
können unterschiedliche Bildmedien differenzieren und in Wechselbeziehungen zueinander zum Einsatz bringen.
stellen ihren eigenen künstlerischen Arbeitsprozess dokumentarisch überzeugend dar und begründen getroffene Entscheidungen.
sind in der Lage, Bilder als komplexe Material-, Form-, Inhaltsgefüge zu reflektieren sowie den Einfluss von spontanen und zufälligen Gestaltungsentscheidungen begründet zu beurteilen.
Eingangsvoraussetzungen — Produktion
erfassen mit angemessenen zeichnerischen Fähigkeiten gegenständliche Zusammenhänge und stellen ihre Vorhaben bildhaft dar.
handeln variabel im Spannungsfeld von Aufgabenstellung und Gestaltungsversuchen und entwickeln darin Ansätze eines individuellen Ausdrucks.
verfügen über ein Repertoire an Grundkenntnissen über Gestaltungsmittel und nutzen sie form- und bedeutungssetzend.
wenden zeichnerische, malerische, dreidimensionale und mediale Bildfindungsmethoden an.
setzen die Eigenarten von Materialien und Werkzeugen exemplarisch in Gestaltungsprozessen ein.
verfügen über Erfahrungen mit technisch-medialen und informationstechnischen Bildverfahren und setzen sie zur Lösung künstlerischer Aufgaben ein.
nehmen ihre Gestaltungsprozesse, gestalterischen Entscheidungen und bildnerischen Ergebnisse bewusst wahr und können sie vermitteln.
übernehmen in der Gruppenarbeit Verantwortung in gemeinsamen gestalterischen Prozessen und berücksichtigen die individuellen Fähigkeiten des Einzelnen für gemeinsame künstlerische Vorhaben.
Eingangsvoraussetzungen — Rezeption
untersuchen die Bilder anderer und respektieren sie als persönlichen Ausdruck.
verstehen Bilder auch als Ausdruck gesellschaftlicher und kultureller Normen und Vorstellungen.
erkennen und verarbeiten das kulturelle Erbe als Teil ihrer Weltwahrnehmung und als Gestaltungsanregung.
kennen fachsprachliche Begriffe und beginnen sie systematisch einzusetzen.
setzen Konzepte der aktuellen Kunst und Kultur in Verbindung mit eigenen Gestaltungsabsichten und Zielen.
befragen Phänomene der Alltagskultur nach ihren Bedingungen und finden dazu eigene Positionen.
kennen Bilder und Bildwelten anderer Kulturen.
Abschlussorientierte Standards — Produktion Grundkurs
nutzen den bildnerischen Ausdruck als eine ihre Identität und ihre Kommunikation bereichernde Möglichkeit.
entwickeln ihre gestalterischen Lösungen im Spannungsfeld einer Aufgabenstellung, ihres eigenen Lösungsweges und ihres individuellen Ausdrucks, denken und arbeiten im bildnerischen Prozess in Optionen und Alternativen.
verfügen über ein Repertoire von Verfahren und Methoden sowie Kenntnisse über deren Anwendung bei der Suche nach einer Bildlösung.
setzen zur Lösung von Gestaltungsaufgaben gezielt Materialien und Werkzeuge ein.
kennen in wenigstens einem Bereich der technisch-medialen und informationstechnischen Bilderstellung (Foto, Film, computergestützte Bildbearbeitung) die spezifischen Bedingungen, Eigenarten und Möglichkeiten und erproben sie im Rahmen der schulischen Möglichkeiten.
erläutern und begründen die Konzeption und Gestaltungsentscheidungen ihrer bildnerischen Prozesse angemessen und differenziert.
erstellen im Rahmen von Gestaltungsaufgaben arbeitsteilig Bilder, dokumentieren und präsentieren sie.
Abschlussorientierte Standards — Produktion Leistungskurs
nutzen den bildnerischen Ausdruck als Möglichkeit, selbstständig Identitätskonzepte und Angebote zur Kommunikation zu entwickeln.
wenden alternative Verfahren und Methoden traditioneller und aktueller Gestaltungskonzepte bei der Entwicklung einer Bildlösung an.
setzen in Gestaltungsvorhaben vertiefte Kenntnisse über Materialeigenarten und Werkzeuggebrauch ein.
nutzen projektbezogen im Bereich der technisch-medialen und informationstechnischen Bilderstellung (Foto, Film, computergestützte Bildbearbeitung) die spezifischen Bedingungen, Eigenarten und Möglichkeiten.
strukturieren im Rahmen von Gestaltungsaufgaben den Prozess der Bildentwicklung, entwickeln Bilder im Team, erstellen sie arbeitsteilig und dokumentieren und präsentieren sie.
Abschlussorientierte Standards — Rezeption Grundkurs
zeigen Toleranz gegenüber der Vielfalt individueller Gestaltungskonzepte.
beschreiben und erklären Erscheinungsformen und soziokulturelle Bedingungen der Bildkultur eines historischen Abschnittes.
setzen in ausgewählten Bereichen der Kunst das kulturelle Erbe in Beziehung zu ihrer Welterfahrung.
wenden zur Bilderschließung fachliche Methoden an und nutzen eine angemessene Fachsprache zur Kommunikation über Bilder.
erschließen aus der Kenntnis einzelner Beispiele Zugänge zur aktuellen Kunst und Kultur.
beurteilen und werten visuelle Phänomene und Bildwelten in begründeten Aussagen.
analysieren exemplarisch eine außereuropäische Bildkultur und deren Bedingungsgefüge.
erschließen und bearbeiten kunstwissenschaftliche Materialien aus unterschiedlichen Medien.
Abschlussorientierte Standards — Rezeption Leistungskurs
zeigen Toleranz gegenüber der Vielfalt individueller Gestaltungskonzepte und sind in der Lage, diese zu beurteilen.
analysieren Erscheinungsformen, strukturelle Merkmale und soziokulturelle Bedingungen der Bildkultur mindestens zweier historischer Abschnitte.
setzen in ausgewählten Bereichen der Kunst das kulturelle Erbe in Beziehung zu ihrer Welterfahrung.
wenden differenzierte fachliche Methoden und übergreifende Kenntnisse zur Bildererschließung an und nutzen eine adäquate Fachsprache zur Kommunikation über Bilder.
erschließen aus der Kenntnis einzelner Beispiele Tendenzen der aktuellen Kunst und Kultur, reflektieren aktuelle kulturelle Dispute und beziehen eine eigene Position.
beurteilen und werten visuelle Phänomene und Bildwelten in begründeten Aussagen.
analysieren exemplarisch eine außereuropäische Bildkultur und deren Bedingungsgefüge.
diskutieren ausgewählte kunstwissenschaftliche Fragestellungen, erschließen begleitende Materialien aus unterschiedlichen Medien und wenden bei der Erarbeitung wissenschaftliche Methoden an.
4.1 Kommunikation in künstlerischen und medialen Welten
Unter dem Aspekt „Kommunikation“ erproben und vergleichen die Schülerinnen und Schüler künstlerische und mediale/apparative Gestaltungsmittel und beziehen sie aufeinander. Dabei entwickeln sie ihre eigene Ausdrucks- und Urteilsfähigkeit, erlangen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um diese im Rahmen künstlerischer und kommunikativer Prozesse anzuwenden.
4.2 Lebensräume und Alltagskultur
Ausgehend von den eigenen Erfahrungen mit Raum und den Erlebnissen der Alltagskultur erschließen sich die Schülerinnen und Schüler historische und aktuelle Konzepte des Entwerfens und der Formgebung sowie der Zusammenhänge zwischen Architektur und Design.
4.3 Bilder und Bildwelten als Ausdrucksmittel des Menschen
Im Mittelpunkt steht die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit Bildern, Bildwelten und Bildräumen der Kunst. Ausgangspunkt sollen die Gedanken, Konzepte und vor allem die Praxis des gestaltenden Individuums sein, seine Auseinandersetzung mit ästhetischen Ausdrucksmitteln und die anregende Betrachtung von Kunstwerken und künstlerischen Konzepten im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und zeitgenössischer Kunst.
4.4 Gestaltung und Präsentation im öffentlichen Kontext
Die Schülerinnen und Schüler machen bildnerische Ergebnisse und Prozesse in verschiedenen Formen einer Öffentlichkeit zugängig. Gemeinsam entwickeln Schülerinnen und Schüler Konzepte zur Vermittlung erarbeiteter Bilder und Bildwelten und deren Entstehung, beziehen sie auf den jeweiligen Präsentationsrahmen und reflektieren den Wirkungszusammenhang.
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