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Lehrpläne Berlin-Brandenburg
Gymnasiale Oberstufe
Darstellendes Spiel (Berlin)
prozessbezogen
Theater reflektieren
1
Eingangsvoraussetzungen: Gestaltungskompetenz und Sachkompetenz
6
Kompetenzen innerhalb eines Projekts
3
Eingangsvoraussetzungen: Theater reflektieren
10
Abschlussstandards: Einzelleistung und Grundkursfach
3
Abschlussstandards: Ensembleleistung
10
Regie/Dramaturgie/Inszenierung – Komposition und Konzeption
8
Szenische Darstellung – Körper und Bewegung
11
Szenische Darstellung – Stimme/Sprechen/Text
5
Bild – Bühnenraum/Bühnenbild/Bühnenlicht
5
Bild – Kostüm/Requisit/Maske
5
Bild – Medien/Video
1
Musik – Tempo und Rhythmus
3
Musik – Ton/Klang/Geräusche
5
inhaltsbezogen
An Theater teilhaben
1
Rezeption – Zuschauen/Reflexion
4
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Theater reflektieren
dramaturgische Strukturen (Zeit, Raum, Spannung u.a.). Theater gestalten Dieses Handlungsfeld beinhaltet die Entwicklung einer methodisch-strategischen Gestaltungskompetenz.
An Theater teilhaben
erkennen Produktion und Rezeption als Grundprinzipien ihrer Arbeit. Theater reflektieren Dieses Handlungsfeld begreift die Bedeutung von Theater auch als Mittel zur Herausbildung einer kommunikativ-sozialen Kompetenz.
Eingangsvoraussetzungen: Gestaltungskompetenz und Sachkompetenz
nehmen offen und aktiv an den Spielaufgaben teil.
spielen gleichberechtigt und verantwortungsbewusst zusammen.
erkennen Spielangebote anderer und reagieren angemessen.
finden eigene Spielimpulse unter Einbeziehung der Mitspieler.
zeigen Verantwortungsbewusstsein und Übersicht bei der Vor- und Nachbereitung des Spielgeschehens.
erhalten Aufmerksamkeit und Konzentration sowohl beim theatralen Spiel als auch beim
Kompetenzen innerhalb eines Projekts
erkennen Takt und Rhythmus in Musik und Ton/Geräusch und setzen in Bewegung um bzw. produzieren sie selbst.
koordinieren Atmung und Stimme und kontrollieren und variieren sie gezielt in Tonhöhe und Lautstärke.
unterscheiden zwischen Alltagssprache und dialektfreier Hochsprache und verwenden sie situationsangemessen. 14 Darstellendes Spiel
Eingangsvoraussetzungen: Theater reflektieren
experimentieren mit unterschiedlichen Spielansätzen.
kennen grundsätzlich verschiedene Spielstile (naturalistisches Spiel, stilisiertes Spiel, nichttheatrales Spiel) und wenden sie an.
kennen Techniken zur Gestaltung einer Figur (von außen oder/und von innen).
reagieren auf die Figurengestaltung der Mitspieler.
gestalten ein szenisches Geschehen (Anfang und Ende finden, Höhepunkte setzen, Spieltempo variieren).
können Bühnengeschehen und Choreografie genau wiederholen.
gestalten Bilder im Zusammenspiel mit anderen.
entwickeln Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein im Ensemble.
weisen Übersicht über das Gesamtprojekt nach.
zeigen Bereitschaft Aufgaben zu übernehmen, die über das spielerische Geschehen hinausgehen (Organisation, Technik o.ä.).
Abschlussstandards: Einzelleistung und Grundkursfach
bringen ihre diversen medialen Erfahrungen ein und erkennen deren unterschiedliche Möglichkeiten.
üben konstruktive Kritik, reflektieren das eigene Spiel und verarbeiten die Kritik anderer.
nehmen ihre ästhetischen Wertungen bewusst und kritisch wahr. 15 Darstellendes Spiel 3.2 Abschlussorientierte Standards Alle in 2.1 genannten Kompetenzen greifen ineinander und finden in verzahnter Form ihre Anwendung.
Abschlussstandards: Ensembleleistung
überführen alltägliche Bewegungen in theatrale Abläufe.
setzen Mimik, Gestik, Haltung, Bewegung und Sprache bewusst ein.
erproben und variieren unterschiedliche Gestaltungsmittel.
wiederholen Bewegungssequenzen genau.
schätzen die Wirkung körpersprachlicher Mittel ein und reflektieren sie.
sprechen vernehmbar und verständlich, mit klarer Artikulation und Betonung sowie angemessen in Lautstärke und Sprechtempo.
transportieren Emotionen mit dem Klang der Stimme.
benutzen die Stimme auch nonverbal als Instrument.
verkörpern mit ihren individuellen Gestaltungsmöglichkeiten eine Rolle.
stimmen ihre Darstellung auf die Erfordernisse der Spielform ab.
Regie/Dramaturgie/Inszenierung – Komposition und Konzeption
geben Impulse im Spiel und nehmen Impulse der Mitspieler auf.
entwickeln und spielen Szenen mit anderen.
entwickeln choreografische Abfolgen mit anderen.
finden szenische Umsetzungen für inhaltliche und formale Themen mit anderen.
bringen sachbezogene Vorschläge in die Gruppe ein und setzen sich mit Vorschlägen von anderen sachbezogen auseinander.
üben konstruktive Kritik, nehmen sachliche Kritik an und verarbeiten diese.
sind unterschiedlichen ästhetischen Vorstellungen gegenüber offen.
übernehmen Verantwortung für Teilaufgaben und arbeiten verlässlich mit anderen Gruppenmitgliedern zusammen. 16 Darstellendes Spiel
Szenische Darstellung – Körper und Bewegung
verstehen komplexe literarische und andere Textvorlagen und wählen sich einen gestalterischen Schwerpunkt.
anverwandeln sich komplexe Rollen der Literatur und entwickeln Rollen zu anderen Textvorlagen.
analysieren Textvorlagen im Hinblick auf eine theatrale Umsetzung.
bearbeiten Szenen/Abschnitte einer literarischen oder anderen Textvorlage.
ziehen biografische, historische, kulturgeschichtliche und theaterwissenschaftliche Texte zum Verständnis eines Textes heran, adaptieren eine literarische Vorlage als Ganzes oder in Teilen und bearbeiten diese dramaturgisch.
entwickeln aus einer Idee, einem Thema, einem Impuls aus Musik oder bildender Kunst etc. ein theatrales Konzept und gestalten dementsprechend Figuren, Rollen, Szenen, Dramaturgie etc..
beurteilen die theatrale Komposition unterschiedlicher Gestaltungsfelder im Hinblick auf die Stimmigkeit der Gesamtkonzeption.
reflektieren differenziert unter Verwendung von Fachbegriffen über die szenische Arbeit.
entwickeln im Projektrahmen zu zweit oder zu dritt Szenen mit einem deutlichen Aufbau (Handlungsbogen, Dynamik, Bildwirkung).
entwickeln Ideen für einen konzeptionellen Rahmen.
überarbeiten und verdichten einen selbst entwickelten szenischen Beitrag.
Szenische Darstellung – Stimme/Sprechen/Text
gestalten und choreografieren Körperbewegung entsprechend einer musikalischen Vorlage.
begreifen Tanz als einen theatralen Aspekt von darstellendem Spiel.
setzen durch regelmäßige Spiele zur Körper- und Bewegungswahrnehmung ihren Körper und ihre Bewegungen bewusst ein.
verstehen Körper und Bewegung in ihrer Zeichenhaftigkeit als sinnbehafteten, ästhetisch-künstlerischen Vorgang in einer szenischen Situation.
erkennen den Zusammenhang zwischen Körperbewegung, Atmung und Sprechen und nutzen ihn produktiv.
Bild – Bühnenraum/Bühnenbild/Bühnenlicht
begreifen und wenden Sprechen als ganzkörperliches, bewegtes Geschehen an.
gebrauchen und setzen ihre Atmung und ihre Stimme bewusst ein.
verstehen und verwenden Sprechen raumverbunden und als kommunikativen Akt.
differenzieren ihre Stimme in der Betonung des Sprechens, im Rhythmus und in der Modulation.
entwickeln aus der Improvisation Szenen, die in den Rahmen des Gesamtkonzepts pas-
Bild – Kostüm/Requisit/Maske
stimmen Bühnenraum und Bühnenbild auf ihr Gesamtkonzept ab.
entwickeln und reflektieren unterschiedliche Raumkonzeptionen und ihre Wirkung.
nehmen den Bühnenraum in seiner Eigenheit und seinen Gestaltungsmöglichkeiten wahr und bewegen sich bewusst in ihm.
bespielen unterschiedliche Orte.
setzen Bühnenelemente multifunktional ein.
Bild – Medien/Video
konzeptionieren Bühnenbild und Bühnenlicht als ästhetische Gestaltungsmittel gezielt und setzen es ein. 18 Darstellendes Spiel
Musik – Tempo und Rhythmus
gestalten Kostüme und Masken für ihre Rolle oder das Ensemble entsprechend der Ästhetik des Gesamtkonzepts.
ordnen Kostümen und Masken Symbolcharakter zu.
setzen Requisiten produktiv und multifunktional ein.
Musik – Ton/Klang/Geräusche
rhythmisieren Bewegungen.
gliedern Bewegungsabläufe zeitlich.
erkennen, dass unterschiedliches Spieltempo eine unterschiedliche Wirkung erzielt.
unterscheiden zwischen Spielzeit und gespielter Zeit.
wenden rhythmische und musikalische Prinzipien auch auf Dramaturgie und Komposition von Szenen an.
Rezeption – Zuschauen/Reflexion
setzen Musik als dramaturgisches Instrument ein.
unterscheiden zwischen persönlichem Musikgeschmack und szenengerechter Musik.
nehmen Geräusche und Klänge musikalisch wahr und wenden sie an.
wenden Stimme, Körper, Gegenstände als Klanggeber selbstständig an.
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