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Geografische Konzepte erklären
erklären Basiskonzepte des Faches.
erklären geografische Theorien und Modelle unter Verwendung von Basiskonzepten.
Basiskonzepte anwenden
beurteilen geografische Inhalte unter Verwendung geeigneter Basiskonzepte.
beurteilen raumbezogene Prozesse, Strukturen und Systeme anhand von Theorien und Modellen (einschließlich ihrer Grenzen).
Q1 – Geoökosysteme – BM
beurteilen anhand des Basiskonzepts Mensch-Umwelt-System die anthropogenen Einflüsse auf den Klimawandel (Basiskonzepte anwenden).
Q2 – Raumbezogene Disparitäten – BM
erklären die Theorie der fragmentierten Entwicklung als eine Ursache für Disparitäten mithilfe des Basiskonzepts Humangeografisches Subsystem (Geografische Konzepte erklären).
Q4 – Globalisierte Welt – BM
beurteilen unter Verwendung des Basiskonzepts Strukturen und Prozesse das Near-Shoring in der Batterieherstellung als Strategie zur Risikodiversifizierung vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten (Basiskonzepte anwenden).
Geografische Fragestellungen und Hypothesen entwickeln
formulieren selbstständig erkenntnisleitende geografische Fragen auf Grundlage eigener Beobachtungen oder raumbezogener Medien.
formulieren selbstständig Hypothesen auf geografische Fragen, indem sie die Basiskonzepte verwenden.
Methoden der Datenerhebung und -auswertung anwenden
planen begründet gewählte Methoden der Datenerhebung und -auswertung zur Überprüfung der Hypothesen.
wenden gewählte Methoden der Datenerhebung und -auswertung an, um die Hypothesen zu überprüfen.
Ergebnisse darstellen
vergleichen konkurrierende Formen der Ergebnisvisualisierung.
stellen begründet die Ergebnisse der Datenauswertung als kontinuierliche und/oder diskontinuierliche Texte (z. B. komplexe Diagramme) dar.
Reflexion des Erkenntnisgewinnungsprozesses und dessen Ergebnisse
reflektieren den Prozess der Erkenntnisgewinnung.
beurteilen vor dem Hintergrund des Prozesses der Erkenntnisgewinnung Aussagekraft, Generalisierbarkeit und Übertragbarkeit der Ergebnisse.
Einführungsphase – BM
formulieren auf Grundlage einer Beobachtung im schulischen Nahraum unter Berücksichtigung geeigneter Basiskonzepte selbständig unterschiedliche erkenntnisleitende geografische Fragestellungen (Methoden anwenden).
Q1 – Geoökosysteme – BM
formulieren auf Grundlage einer Karte zum Weltrisikoindex erkenntnisleitende geografische Fragen zu unterschiedlichen Indexwerten von Ländern selbstständig (geografische Fragestellungen und Hypothesen entwickeln).
Q4 – Globalisierte Welt – BM
beurteilen die Aussagekraft des Global City Index zu den enthaltenen Daten für z. B. Tokio und London (Reflexion des Erkenntnisgewinnungsprozesses und dessen Ergebnisse).
Karten und Geomedien interpretieren und überprüfen
interpretieren topographische, physische, politische und andere thematische Karten, alltagsübliche Pläne, digitale Geomedien (z. B. interaktive Karten, digitale Globen, Geografische Informationssysteme, Geoportale).
überprüfen Karten, alltagsübliche Pläne, digitale Geomedien und Vorstellungen von Räumen als Produkte perspektivischer wahrnehmungs- und interessegeleiteter, sozialer Konstruktionsprozesse.
Karten und Geomedien produzieren
vergleichen Vor- und Nachteile von Kartierungsmethoden, um geografische Fragestellungen zu beantworten und ihre Hypothesen zu prüfen.
erheben unter Nutzung geeigneter Kartierungsmethoden selbstständig raumbezogene Daten um geografische Fragestellungen zu beantworten und ihre Hypothesen zu überprüfen.
erstellen aus eigenständig erhobenen Daten oder vorliegenden Datensätzen Karten und Geomedien.
Ordnungssysteme reflektieren
verorten maßstabsgeleitet geografische Prozesse und Strukturen in verschiedenen Ordnungssystemen (z. B. Klima- und Landschaftszonen, Höhenstufen, politische Strukturen, Merkmale der Bevölkerung, Siedlungen und Wirtschaft).
wenden raumbezogenes Orientierungswissen, raumbezogene Orientierungsraster und unterschiedliche Verfahren der raumbezogenen Orientierung problembezogen und auf den verschiedenen Maßstabsebenen auch im Realraum an.
reflektieren kriterienbasiert raumbezogene Wahrnehmungen und deren Darstellungen.
Einführungsphase – BM
leiten Siedlungs- und Einkommensstrukturen von ausgewählten europäischen Städten mithilfe des Hoher-Schornstein-Syndroms und verschiedenen (historischen) Karten zu vorherrschenden Windströmungsverhältnissen und Industrialisierung in Europa ab (Orientieren).
Q2 – Raumbezogene Disparitäten – BM
erstellen aus den Ergebnissen der Datenauswertung des World Happiness Reports zu internationalen Disparitäten in Europa bezüglich des empfundenen Lebensglücks eine digitale Karte (Karten und Geomedien produzieren).
Q3 – Siedlungsräume – BM
erheben unter Nutzung geeigneter Kartierungsmethoden selbständig raumbezogene Daten zur heutigen Funktionsgliederung der Innenstadt des eigenen Wohnortes, um die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Innenstädte zu prüfen (Karten und Geomedien produzieren).
Q4 – Globalisierte Welt – BM
überprüfen kartenbasierte Darstellungen globaler Zentren im Hinblick auf ihren wahrnehmungsgeleiteten Beitrag zur fragmentierten Entwicklung (Karten und Geomedien interpretieren und überprüfen).
Schriftlich und mündlich argumentieren und präsentieren
formulieren fachsprachlich adäquat und Adressatinnen und Adressaten gegenüber angemessen Argumente, die sie selbst gewonnen haben und aus Quellen stammen.
präsentieren selbst gewonnene und aus Quellen stammende Erkenntnisse unter Verwendung der Fachsprache sach-, adressaten- und situationsgerecht kriteriengeleitet mündlich und/oder schriftlich.
Argumentbasiert diskutieren
vertreten unter Abwägung von Argumenten den eigenen Standpunkt sach-, adressaten- und situationsgerecht schriftlich und mündlich in einer Diskussion.
vertreten unter Abwägung von Argumenten fremde Standpunkte (Multiperspektivität) sach-, adressaten- und situationsgerecht schriftlich und mündlich in einer Diskussion.
Einführungsphase – BM
formulieren begründet eine Stellungnahme zur Notwendigkeit der von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen ausgerufenen Initiative #Beatnitrogenpollution (Kommunizieren).
Q1 – Geoökosysteme – BM
präsentieren selbst gewonnene und aus Quellen stammende Erkenntnisse zu Druckkräften für planetare Belastungsgrenzen in Form selbst erstellter Karikaturen fachsprachlich in der Lerngruppe im Rahmen eines Gallery Walks (Kommunikation: schriftlich und mündlich argumentieren und präsentieren).
Q3 – Siedlungsräume – BM
vertreten unter Abwägung von Argumenten den eigenen Standpunkt im Hinblick auf das Konzept „Digitale Stadt Cottbus“ (Smart City) in einer Podiumsdiskussion (Argumentbasiert diskutieren).
Sachurteile formulieren und überprüfen
formulieren Sachurteile kriteriengeleitet, faktenbasiert, ausgewogen, multiperspektivisch und unter Verwendung der Fachsprache.
überprüfen die Qualität von Sachurteilen (kriteriengeleitet, faktenbasiert, ausgewogen, multiperspektivisch, argumentativ und fachsprachlich angemessen).
Werturteile formulieren und überprüfen
formulieren Werturteile auf Grundlage ethischer Kriterien und Angabe der Intentionalität.
überprüfen die Qualität von Werturteilen (hinsichtlich ethischer Kriterien, Interessen, möglicher Konsequenzen).
Einführungsphase – BM
reflektieren vor dem Hintergrund der Postkolonialismusdebatte die aktuelle Zulässigkeit der Mercatorprojektion (Urteilen).
Q2 – Raumbezogene Disparitäten – BM
formulieren ein Sachurteil bzgl. der Raumwirksamkeit der Bereitstellung von Solarcontainern im ruralen Mali kriteriengeleitet, faktenbasiert, ausgewogen, multiperspektivisch und unter Verwendung der Fachsprache (Sachurteile formulieren und überprüfen).
Handlungsnotwendigkeit überprüfen
überprüfen auf unterschiedlichen Ebenen (z. B. individuell, gemeinschaftlich, institutionell) kriterienorientiert die Notwendigkeit (vergangener) raumbezogener Handlungen zur Lösung geografischer Probleme.
überprüfen die Bedeutung der Verantwortung des Menschen bzw. ethische Leitbilder als Handlungsmotivation.
Handeln und reflektieren
entwickeln eigene raumbezogene Handlungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen (z. B. individuell, gemeinschaftlich, institutionell).
erproben eigene raumbezogene Handlungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen (z. B. individuell, gemeinschaftlich, institutionell).
reflektieren die Bedeutung der Verantwortung des Menschen bzw. ethische Leitbilder bei der Entwicklung und Umsetzung raumgezogener Handlungsoptionen.
Q3 – Siedlungsräume – BM
entwickeln eigene Handlungsoptionen zur Beseitigung der Probleme von Gentrifizierungsprozessen in San Francisco auf unterschiedlichen Ebenen (Handeln und reflektieren).