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Lehrpläne Berlin-Brandenburg
Gymnasiale Oberstufe
Polnisch (2017)
prozessbezogen
Funktionale kommunikative Kompetenz
105
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
1
Text- und Medienkompetenz
1
Sprachbewusstheit
1
Sprachlernkompetenz
1
inhaltsbezogen
Kompetenzentwicklung in den Kurshalbjahren
17
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Funktionale kommunikative Kompetenz
verstehen Hauptaussagen und entnehmen gezielt Einzelinformationen aus authentischen Hör- bzw. Hör-Sehtexten und Gesprächen zu alltags-, gesellschaftsbezogenen wie auch persönlichen Themen, wenn in Standardsprache gesprochen wird.
verstehen authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu weitgehend vertrauten Themen in ihren Hauptaussagen, erkennen wesentliche Schlussfolgerungen in argumentativen Texten und entnehmen gezielt Einzelinformationen.
beteiligen sich an persönlichen und formellen Gesprächen, tauschen dabei Informationen aus und nehmen persönlich Stellung. Sie sprechen sach-, situations- und adressatengerecht und halten auch bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrecht, wenn ihnen die Gesprächsthemen weitgehend vertraut sind.
verfassen in einem Spektrum von vorbereiteten Themen und Textsorten adressatengerecht zusammenhängende Texte.
übertragen sinngemäß mündlich bzw. schriftlich zusammenhängende Äußerungen zu ihnen bekannten Themenbereichen von der Fremdsprache ins Deutsche und umgekehrt.
Anspruchsniveau in Bezug auf Aufgabenstellungen b) Aufgabenmerkmale
Breite und Tiefe der erwarteten Themenbearbeitung
Eigenständigkeit und Differenziertheit der Aufgabenbearbeitung Eine Ausnahme bildet die interkulturelle kommunikative Kompetenz, für die eine
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörseh-Absicht entnehmen
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen
Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen
Hör- und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht immer Standardsprache verwendet wird Länge und Tonhöhe der Silben Leseverstehen
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und /oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren Sprechen An Gesprächen teilnehmen
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen ggf. verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren Zusammenhängendes monologisches Sprechen
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren
komplexe nicht-literarische und literarische und auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen Schreiben
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situationsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren Sprachmittlung
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln
bei der Vermittlung von Informationen ggf. auf Nachfragen eingehen
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und ggf. durch Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen Verfügen über sprachliche Mittel Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Prosodie und Orthografie – sind Kompetenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und -produktion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden.
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, u.a. zur Signalisierung von Distanz und Nähe
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und ggf. revidieren
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des fremdkulturellen Hintergrundes einordnen
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistischrhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, u.a. durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten
auf Grund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (u.a. bezogen auf Medium, Adressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (u.a. Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets)
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen
Begegnungen mit der Fremdsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Begegnungen, Internetforen, Radio, TV, Filme, Theateraufführungen, Bücher, Zeitschriften)
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die beim Erlernen anderer Sprachen bereits erworbenen Kompetenzen nutzen
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden
durch planvolles Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach- und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die beim Erlernen anderer Sprachen bereits erworbenen Kompetenzen nutzen 4 Kompetenzentwicklung und Inhalte in den Kurshalbjahren Die Themenfelder der vier Kurshalbjahre orientieren sich an den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Sie bieten Schülerinnen und Schülern eine Grundlage, ihre Kenntnisse über die gegenwärtige soziale, politische und kulturelle Realität Polens und deren geschichtliche Hintergründe zu vertiefen und diese im Kontext europäischer und globaler Prozesse zu begreifen. Die so erweiterte Perspektive bereichert den Blick auf die eigene Erfahrungswelt und ermöglicht es, unterschiedliche kulturspezifische Sichtweisen zu verstehen sowie die in den anderen Aufgabenfeldern erworbenen Wissens- und Erfahrungsbestände zu nutzen. Die Themenfelder bieten Anknüpfungspunkte für authentische und kommunikative Aufgaben, die motivierend und lebensweltorientiert sind. Ihre Bearbeitung der erlaubt die Ausrichtung hin zur Wissenschaftspropädeutik. Die Themenfelder sind verbindlich. Eine Vernetzung der verschiedenen Inhalte aus den unterschiedlichen Themenfeldern ist prinzipiell möglich. Bei der Behandlung der jeweiligen Inhalte ist die sich bietende Medien- und Textsortenvielfalt zu nutzen. Die konkrete Unterrichtsplanung erfolgt innerhalb des schulinternen Fachplans als Teil des schulinternen Curriculums.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
verfügen über zusammenhängendes Wissen zu Gegebenheiten der Zielsprachenländer und reflektieren diese vor dem Hintergrund der eigenen Lebensumstände. Sie sind fähig und bereit, fremdkulturelle Perspektiven wahrzunehmen und setzen sich damit auseinander.
Text- und Medienkompetenz
beherrschen verschiedene Strategien zur Texterschließung und verschiedene Präsentationsformen. Sie wenden ihre Kenntnisse über zentrale textsortenspezifische Merkmale bei der eigenen Textproduktion an. Sie nutzen traditionelle und moderne Medien kritisch.
Sprachbewusstheit
bemerken Abweichungen von der Standardsprache. Sie nutzen grundlegende Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen für das Textverständnis und die eigene Textproduktion.
Sprachlernkompetenz
verfügen über grundlegende Strategien und Techniken für das Sprachenlernen und wenden diese z. T. selbstständig an. Sie beherrschen verschiedene Formen individuellen und kooperativen Lernens und Arbeitens.
Kompetenzentwicklung in den Kurshalbjahren
lernen, eigene Werte zu begründen und Standpunkte zu erkennen,
analysieren und problematisieren Lebensentwürfe und untersuchen dabei individuelle Grenzerfahrungen, ethische Herausforderungen, aber auch den Einfluss der Beziehungen zwischen den Geschlechtern, den Generationen, der Gesellschaft und dem Einzelnen, zwischen beruflichen Anforderungen und individuellen Träumen oder zwischen Wirklichkeit und Fantasie,
kennen Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in Polen,
finden gemeinsam Lösungsansätze für Rollenkonflikte und formulieren Alternativen,
erkennen, dass die Globalisierung ständig neues Orientierungswissen verlangt, und sind in der Lage, ihr Leben darauf auszurichten.
beschäftigen sich mit ausgewählten Aspekten der polnischen Geschichte,
reflektieren die Aufgaben und die Stellung Polens insbesondere innerhalb Europas,
nehmen familiäre, kulturelle und auch religiöse Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Polen wahr und erkennen die Probleme bei der Herausbildung einer nationalen Identität,
lernen ausgewählte Bereiche und Persönlichkeiten polnischer Kunst und Kultur kennen,
analysieren und interpretieren verschiedene Kunstwerke aus Polen und setzen sich produktiv und kreativ mit ihnen auseinander,
kennen verschiedene Beispiele aus Literatur, Film, Musik und Theater,
reflektieren eigene Wertvorstellungen und Wahrnehmungen, die die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen betreffen,
erlernen bestimmte Kommunikations- und Interaktionsregeln und damit die Fähigkeit, sich in die Befindlichkeiten und Denkweisen eines polnischen Gesprächspartners hineinzuversetzen und auf dieser Grundlage zu agieren.
erkennen in der Auseinandersetzung mit Themen wie Friedenssicherung, Globalisierung, Natur und Umwelt, ihre eigene Verantwortung und nehmen sie wahr,
vertiefen und vernetzen ihr Wissen über Hintergründe und Zusammenhänge, über gegenwärtige Strömungen und zukünftige Entwicklungen in Polen und in der Welt,
erkennen, dass die multikulturelle Gesellschaft historisch entstanden ist und hinterfragen ihre eigene Position und ihre Handlungsmuster im Umgang mit kulturellen Minderheiten,
reflektieren die Tatsache, dass der moderne Mensch Großartiges leisten kann und erkennen, dass er zugleich manipulierbar ist und Opfer seiner Forschung werden kann.
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Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Teil C Polnisch, gültig ab 1. August 2017
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