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Lehrpläne Berlin-Brandenburg
Gymnasiale Oberstufe
Portugiesisch
prozessbezogen
Funktionale kommunikative Kompetenz
105
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
1
Text- und Medienkompetenz
1
Sprachbewusstheit
1
Sprachlernkompetenz
1
inhaltsbezogen
Kompetenzentwicklung in den Kurshalbjahren
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Funktionale kommunikative Kompetenz
verstehen Hauptaussagen und entnehmen gezielt Einzelinformationen aus authentischen Hör- bzw. Hör-Sehtexten und Gesprächen zu alltags-, gesellschaftsbezogenen wie auch persönlichen Themen, wenn in Standardsprache gesprochen wird..
verstehen authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu weitgehend vertrauten Themen in ihren Hauptaussagen, erkennen wesentliche Schlussfolgerungen in argumentativen Texten und entnehmen gezielt Einzelinformationen..
beteiligen sich an persönlichen und formellen Gesprächen, tauschen dabei Informationen aus und nehmen persönlich Stellung. Sie sprechen sach-, situations- und adressatengerecht und halten auch bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrecht, wenn ihnen die Gesprächsthemen weitgehend vertraut sind..
verfassen in einem Spektrum von vorbereiteten Themen und Textsorten adressatengerecht zusammenhängende Texte..
übertragen sinngemäß mündlich bzw. schriftlich zusammenhängende Äußerungen zu ihnen bekannten Themenbereichen von der Fremdsprache ins Deutsche und umgekehrt. 19.
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörseh-Absicht entnehmen.
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden.
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen.
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen.
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen Zusätzlich: Leistungskursfach.
Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen.
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren.
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen.
Hör- und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht immer Standardsprache verwendet wird Länge und Tonhöhe der Silben.
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen.
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen.
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen.
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden.
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und /oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen.
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen.
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen.
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten Zusätzlich: Leistungskursfach.
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen.
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren.
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren Sprechen An Gesprächen teilnehmen adressatengerecht sowie situationsangemessen an Gesprächen beteiligen. Sie sind bereit und in der Lage, in einer gegebenen Sprechsituation zu interagieren, auch wenn abstrakte und in einzelnen Fällen weniger vertraute Themen behandelt werden. Grundkursfach und Leistungskursfach.
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen.
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden.
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen.
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten.
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen.
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen Zusätzlich: Leistungskursfach.
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten.
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern.
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen ggf. verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren Zusammenhängendes monologisches Sprechen Standpunkt vertreten und erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Optionen angeben. Grundkursfach und Leistungskursfach.
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren.
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben.
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen.
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen Zusätzlich: Leistungskursfach.
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren.
komplexe nicht-literarische und literarische und auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben.
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen.
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren.
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten.
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln.
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen.
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen.
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage.
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden.
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben Zusätzlich: Leistungskursfach.
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situationsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten.
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten.
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren.
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben.
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln.
bei der Vermittlung von Informationen ggf. auf Nachfragen eingehen.
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und ggf. durch Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen Zusätzlich: Leistungskursfach.
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen.
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen Verfügen über sprachliche Mittel Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Prosodie und Orthografie – sind Kompetenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und -produktion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden..
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen.
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen.
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen.
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen.
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden.
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren.
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung.
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, u.a. zur Signalisierung von Distanz und Nähe.
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und ggf. revidieren.
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen.
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des fremdkulturellen Hintergrundes einordnen.
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten.
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen.
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären.
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten.
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen 3.2.3 Text- und Medienkompetenz Text- und Medienkompetenz umfasst die Fähigkeit, Texte selbstständig, zielbezogen sowie in ihren historischen und sozialen Kontexten zu verstehen, zu deuten und eine Interpretation zu begründen. Text- und Medienkompetenz schließt überdies die Fähigkeit mit ein, die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedingungen und Techniken der Erstellung von Texten zur Produktion eigener Texte unterschiedlicher Textsorten zu nutzen. Alle mündlich, schriftlich und medial vermittelten Produkte, die Schülerinnen und Schüler rezipieren, produzieren oder austauschen, werden als „Text“ verstanden. Der Medienbegriff umfasst alle Mittel und Verfahren der Informationsverarbeitung und -verbreitung. Als komplexe, integrative Kompetenz geht die Text- und Medienkompetenz über die in den zugrunde liegenden funktionalen kommunikativen Kompetenzen definierten Anforderungen hinaus (insbesondere im Vergleich zum Lese- und Hör-/Hörsehverstehen). Dies entspricht dem zentralen Stellenwert von Texten und Medien für alle Zielsetzungen des gymnasialen Oberstufenunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler greifen im Sinne des vernetzenden Lernens auf Wissen zurück, das sie in schulischen Lernangeboten und außerhalb der Schule erworben haben, und entwickeln es weiter..
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen.
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistischrhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen.
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten.
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen.
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen.
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen.
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren.
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden Zusätzlich: Leistungskursfach.
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten.
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen.
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren.
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen.
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen.
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, u.a. durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen.
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren.
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren.
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten.
auf Grund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern Zusätzlich: Leistungskursfach.
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen.
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (u.a. bezogen auf Medium, Adressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen.
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren.
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (u.a. Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets).
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen.
Begegnungen mit der Fremdsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Begegnungen, Internetforen, Radio, TV, Filme, Theateraufführungen, Bücher, Zeitschriften).
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die beim Erlernen anderer Sprachen bereits erworbenen Kompetenzen nutzen Zusätzlich: Leistungskursfach.
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden.
durch planvolles Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach- und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die beim Erlernen anderer Sprachen bereits erworbenen Kompetenzen nutzen.
erwerben ausschnitthaft und exemplarisch Kenntnisse über aktuelle soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen in portugiesischsprachigen Ländern und bewerten diese. Sie vernetzen ihre Kenntnisse über verschiedene portugiesischsprachige Länder, erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten und beurteilen aktuelle Entwicklungen vor dem Hintergrund länderübergreifender und länderspezifischer Prozesse. Dabei nehmen sie besonders das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft und Strukturen sozialer Ungleichheit in den Blick..
setzen sich mit dem gesellschaftlichen und politisch-ökonomischen Wandel im demokratischen Portugal auseinander und beurteilen und bewerten diesen in verschiedenen Bereichen. Sie vergleichen die politischen und sozialen Gegebenheiten des demokratischen Portugal mit denen anderer europäischer Länder..
kennen Beispiele für Interventions- bzw. Steuerungsmöglichkeiten politischer und/oder sozialer Prozesse, beurteilen deren Wirksamkeit und Nachhaltigkeit und loten Möglichkeiten individueller Einflussnahme aus..
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über zusammenhängendes Wissen zu Gegebenheiten der Zielsprachenländer und reflektieren diese vor dem Hintergrund der eigenen Lebensumstände. Sie sind fähig und bereit, fremdkulturelle Perspektiven wahrzunehmen und setzen sich damit auseinander..
Text- und Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen verschiedene Strategien zur Texterschließung und verschiedene Präsentationsformen. Sie wenden ihre Kenntnisse über zentrale textsortenspezifische Merkmale bei der eigenen Textproduktion an. Sie nutzen traditionelle und moderne Medien kritisch..
Sprachbewusstheit
bemerken Abweichungen von der Standardsprache. Sie nutzen grundlegende Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen für das Textverständnis und die eigene Textproduktion..
Sprachlernkompetenz
verfügen über grundlegende Strategien und Techniken für das Sprachenlernen und wenden diese z.T. selbstständig an. Sie beherrschen verschiedene Formen individuellen und kooperativen Lernens und Arbeitens.
Kompetenzentwicklung in den Kurshalbjahren
kennen und beurteilen Lebensdarstellungen und (Selbst-) Deutungen realer Personen sowie fiktiver Figuren aus lusophonen Kulturen. Sie verstehen und reflektieren diese vor dem Hintergrund historischer, politischer und sozialer Entwicklungen und im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft..
kennen und bewerten Aspekte der Nationalkulturen portugiesischsprachiger Länder. Sie kennen Kulturtraditionen, Einstellungen und Lebensweisen der Menschen ausgewählter lusophoner Länder, vor allem Portugals. Sie reflektieren die für die Herausbildung und Bewahrung der kulturellen Identitäten relevanten Traditionen..
beschäftigen sich exemplarisch mit den komplexen Bedingungen des Übergangs von der Diktatur zur Demokratie in Portugal und Brasilien und ziehen Vergleiche zu ähnlichen Prozessen in Deutschland bzw. anderen Ländern..
kennen und bewerten die grundsätzlichen wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Wandlungsprozesse in Portugal im Verlauf der wachsenden Integration in die EU seit 1986. Sie ziehen Vergleiche zu anderen europäischen Ländern bzw. heben Besonderheiten der portugiesischen Entwicklung hervor. Die Schülerinnen und Schüler erfassen dabei besonders die historische und aktuelle politische Dimension der deutschportugiesischen Beziehungen. Auf dieser Basis sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, die portugiesische Entwicklung und die deutsch-portugiesischen Beziehungen im Prozess des zusammenwachsenden Europas zu diskutieren und zu bewerten..
kennen und bewerten exemplarisch aktuelle politische und soziale Entwicklungen der portugiesischsprachigen afrikanischen Länder (PALOP) vor dem Hintergrund der Geschichte des Kolonialismus und der Unabhängigkeit..
beschäftigen sich analytisch und kreativ mit Sachtexten, literarischen Texten, mit Film, Musik und bildender Kunst vor allem des 20. und 21. Jahrhunderts aus den Zielsprachenländern, die die genannten historischen und aktuellen Entwicklungen aufnehmen bzw. reflektieren. Sie hinterfragen ihre Bedeutung für die Herausbildung und Bewahrung der jeweiligen kulturellen Identität..
kennen Besonderheiten des sozialen und kulturellen Zusammenlebens in portugiesischsprachigen Ländern (z. B. Familienleben, Geschlechterrollen und Generationskonflikte, Alltagsleben und Feste, Sitten und Gebräuche) in ihren historischen Dimensionen, bewerten und beurteilen aktuelle Entwicklungen und Tendenzen, nehmen kritisch dazu Stellung und vergleichen sie mit Entwicklungen in Deutschland und anderswo..
kennen und beurteilen Erscheinungen wachsender globaler Mobilität am Beispiel des Tourismus. Sie reflektieren Chancen und Risiken touristischer Entwicklungen vor allem in Portugal und Brasilien. Sie untersuchen dabei Auswirkungen verschiedener Formen des Tourismus in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit, kulturellen Wandel und interkulturelles Lernen. Sie hinterfragen in diesem Zusammenhang die Interessen und Motive von Touristen und Tourismusindustrie. Sie reflektieren individuelle Reiseerfahrungen anhand literarischer Verarbeitungen..
kennen und bewerten kulturelle Wirkungen und künstlerische Verarbeitungsformen von Migrationsprozessen in Bezug auf lusophone Länder (Auswanderung, Einwanderung, Binnenmigration, Flucht und Exil). Sie analysieren die Vielfalt des kulturellen Lebens in einzelnen lusophonen Ländern sowie Erscheinungen des kulturellen Austauschs zwischen lusophonen Ländern in exemplarischen Bereichen. Sie kennen Beispiele für Kulturmischung sowie Lebensentwürfe aus Sachtexten, literarischen Texten, Film, Musik und bildender Kunst vor allem des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie stellen einen Bezug zur eigenen Kultur her, indem sie eigene kulturelle Konzepte relativieren und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenz wie Empathiefähigkeit, die Bereitschaft zum Perspektivwechsel und zur Auseinandersetzung mit fremden kulturellen Identitäten..
bearbeiten, ausgehend von eigenen Erfahrungen mit Phänomenen der Globalisierung, dieses den Alltag zunehmend bestimmende Thema. Dabei erörtern sie ambivalente Aspekte wie z. B. kulturelle Bereicherung vs. kulturelle Homogenisierung, internationale Arbeitsteilung vs. wachsende soziale Ungleichheit, Intensivierung globalen Handels vs. Umweltfolgen globalen Wachstums, Migrationsbewegungen vs. soziale und kulturelle Konflikte..
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Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Teil C Portugiesisch, gültig ab 1. August 2017
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