Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Berlin-Brandenburg
Gymnasiale Oberstufe
Russisch (2017)
inhaltsbezogen
Einführungsphase
13
2. Kurshalbjahr: Nationale und kulturelle Identität
15
3. Kurshalbjahr: Eine Welt – globale Fragen
10
4. Kurshalbjahr: Herausforderungen der Gegenwart
8
prozessbezogen
Funktionale kommunikative Kompetenz
63
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
7
Text- und Medienkompetenz
12
Sprachbewusstheit
12
Sprachlernkompetenz
11
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Einführungsphase
bestimmte Informationen nach Vorgaben gezielt herausfiltern, Sinnvermutungen formulieren und überprüfen Lese- – unterschiedliche Lesestrategien beim Einsatz von authentiverstehen schen fiktionalen und nicht fiktionalen, auch diskontinuierlichen Texten anwenden Funktionale kommunikative Kompetenz
bestimmte Informationen nach Vorgaben gezielt herausfiltern, Sinnvermutungen formulieren und überprüfen Sprechen – monologisch und dialogisch frei sprechen
Rollenspiele durchführen, Debatten, Diskussionen führen
Einzel- oder Gruppenergebnisse mediengestützt präsentieren
Kommunikations- und Kompensationsstrategien anwenden Schreiben – grundlegende Textsorten (z. B. Zusammenfassung, Beschreibung, Stellungnahme) verfassen
kreativ schreiben unter Berücksichtigung des Adressatenbezugs und textsortenspezifischer Merkmale (z. B. Leserbrief, Zeitungsartikel, Blogeintrag, Werbebroschüre, offizielle und private Schreiben, literarische Textvorlagen fortschreiben und umschreiben)
Strategien zum Verfassen und Überarbeiten von Texten anwenden Sprach- – mündliche oder schriftliche Informationen von der/ in die mittlung Zielsprache situations- und adressatengerecht übertragen
Strategien zur Sprachmittlung anwenden Interkulturelle – die eigene kulturelle Prägung, kulturelle Gemeinsamkeiten kommunikative und Unterschiede reflektieren Kompetenz – Strategien zum respektvollen Umgang mit kulturellen Unterschieden und zur Bewältigung von Missverständnissen entwickeln Einführungsphase Kompetenzen Arbeitsschwerpunkte Text- und – grundlegende Textsorten und ihre Merkmale erkennen Medienkompetenz – Textstruktur und Erzählperspektive erfassen
grundlegende Gestaltungsmittel von Texten/ audiovisuellen Materialien in ihrer Wirkung erkennen
charakteristische Merkmale von Figuren herausarbeiten
produktive Verfahren der Texterschließung (z. B. Rollenkarten, Briefe, Standbilder, Dialoge, Skripte für Videos und Radiosendungen) anwenden
gewonnene Einsichten in die Machart von Texten für das Verfassen eigener Texte berücksichtigen
Medien (für die Rezeption, Recherche, Produktion und Präsentation) gezielt und kritisch nutzen Sprachlern- – Methoden der Fremd- und Selbstevaluation nutzen kompetenz – Strategien zum selbständigen Sprachenlernen auch mit
Funktionale kommunikative Kompetenz
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörseh-Absicht entnehmen
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen
Hör- und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht immer Standardsprache verwendet wird Länge und Tonhöhe der Silben Eingangsvoraussetzungen und abschlussorientierte Standards Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren
Die Schülerinnen und Schüler können authentische Texte auch zu abstrakteren Themen verstehen. Sie können ein umfassendes Textverständnis aufbauen, indem sie Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen, diese Informationen in thematische Zusammenhänge einordnen, gezielt textinterne Informationen und externes Wissen heranziehen und auch wichtige implizite Aussagen erschließen.
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und /oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren
Die Schülerinnen und Schüler können sich weitgehend flüssig, sprachlich korrekt und adressatengerecht sowie situationsangemessen an Gesprächen beteiligen. Sie sind bereit und in der Lage, in einer gegebenen Sprechsituation zu interagieren, auch wenn abstrakte und in einzelnen Fällen weniger vertraute Themen behandelt werden.
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen ggf. verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren Zusammenhängendes monologisches Sprechen Die Schülerinnen und Schüler können klare und detaillierte Darstellungen geben, ihren Standpunkt vertreten und erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Optionen angeben.
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen Eingangsvoraussetzungen und abschlussorientierte Standards
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren
komplexe nicht-literarische und literarische und auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen
Die Schülerinnen und Schüler können Texte zu einem breiten Spektrum von Themen des fachlichen und persönlichen Interesses adressatengerecht und textsortenspezifisch verfassen. Sie verfügen über Techniken und Strategien des formellen, informellen und kreativen Schreibens.
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situationsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren
Die Schülerinnen und Schüler können – auch unter Verwendung von Hilfsmitteln und Strategien – wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben.
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln
bei der Vermittlung von Informationen ggf. auf Nachfragen eingehen
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und ggf. durch Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen Verfügen über sprachliche Mittel Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Prosodie und Orthografie – sind Kompetenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und -produktion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden.
Eingangsvoraussetzungen
verstehen Hauptaussagen und entnehmen gezielt Einzelinformationen aus authentischen Hör- bzw. Hör-Sehtexten und Gesprächen zu alltags-, gesellschaftsbezogenen wie auch persönlichen Themen, wenn in Standardsprache gesprochen wird.
verstehen authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu weitgehend vertrauten Themen in ihren Hauptaussagen, erkennen wesentliche Schlussfolgerungen in argumentativen Texten und entnehmen gezielt Einzelinformationen.
beteiligen sich an persönlichen und formellen Gesprächen, tauschen dabei Informationen aus und nehmen persönlich Stellung. Sie sprechen sach-, situations- und adressatengerecht und halten auch bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrecht, wenn ihnen die Gesprächsthemen weitgehend vertraut sind.
verfassen in einem Spektrum von vorbereiteten Themen und Textsorten adressatengerecht zusammenhängende Texte.
übertragen sinngemäß mündlich bzw. schriftlich zusammenhängende Äußerungen zu ihnen bekannten Themenbereichen von der Fremdsprache ins Deutsche und umgekehrt.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren Eingangsvoraussetzungen und abschlussorientierte Standards Interkulturelle kommunikative Kompetenz ist gerichtet auf Verstehen und Handeln in Kontexten, in denen die Fremdsprache verwendet wird.
Eingangsvoraussetzungen
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über zusammenhängendes Wissen zu Gegebenheiten der Zielsprachenländer und reflektieren diese vor dem Hintergrund der eigenen Lebensumstände. Sie sind fähig und bereit, fremdkulturelle Perspektiven wahrzunehmen und setzen sich damit auseinander.
Text- und Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können in direkten und in medial vermittelten interkulturellen Situationen kommunikativ handeln. Dies bezieht sich auf personale Begegnungen sowie das Verstehen, Deuten und Produzieren fremdsprachiger Texte. Die Schülerinnen und Schüler greifen dazu auf ihr interkulturelles kommunikatives Wissen zurück und beachten kulturell geprägte Konventionen. Dabei sind sie in der Lage, eigene Vorstellungen und Erwartungen im Wechselspiel mit den an sie herangetragenen zu reflektieren und die eigene Position zum Ausdruck zu bringen.
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, u.a. zur Signalisierung von Distanz und Nähe
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und ggf. revidieren
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des fremdkulturellen Hintergrundes einordnen
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen Text- und Medienkompetenz umfasst die Fähigkeit, Texte selbstständig, zielbezogen sowie in ihren historischen und sozialen Kontexten zu verstehen, zu deuten und eine Interpretation zu begründen. Text- und Medienkompetenz schließt überdies die Fähigkeit mit ein, die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedingungen und Techniken der Erstellung von Texten zur Produktion eigener Texte unterschiedlicher Textsorten zu nutzen. Alle mündlich, schriftlich und medial vermittelten Produkte, die Schülerinnen und Schüler rezipieren, produzieren oder austauschen, werden als „Text“ verstanden. Der Medienbegriff umfasst alle Mittel und Verfahren der Informationsverarbeitung und -verbreitung. Als komplexe, integrative Kompetenz geht die Text- und Medienkompetenz über die in den zugrunde liegenden funktionalen kommunikativen Kompetenzen definierten Anforderungen hinaus (insbesondere im Vergleich zum Lese- und Hör-/Hörsehverstehen). Dies entspricht dem zentralen Stellenwert von Texten und Medien für alle Zielsetzungen des gymnasialen Oberstufenunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler greifen im Sinne des vernetzenden Lernens auf Wissen zurück, das sie in schulischen Lernangeboten und außerhalb der Schule erworben haben, und entwickeln es weiter. Eingangsvoraussetzungen und abschlussorientierte Standards Text- und Medienkompetenz ermöglicht das Verstehen und Deuten von kontinuierlichen und diskontinuierlichen – auch audio- und audiovisuellen – Texten in ihren Bezügen und Voraussetzungen. Sie umfasst das Erkennen konventionalisierter, kulturspezifisch geprägter Charakteristika von Texten und Medien, die Verwendung dieser Charakteristika bei der Produktion eigener Texte sowie die Reflexion des individuellen Rezeptions- und Produktionsprozesses.
Eingangsvoraussetzungen
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen verschiedene Strategien zur Texterschließung und verschiedene Präsentationsformen. Sie wenden ihre Kenntnisse über zentrale textsortenspezifische Merkmale bei der eigenen Textproduktion an. Sie nutzen traditionelle und moderne Medien kritisch.
Sprachbewusstheit
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistischrhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren Sprachbewusstheit bedeutet Sensibilität für und Nachdenken über Sprache und sprachlich vermittelte Kommunikation. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die Ausdrucksmittel und Varianten einer Sprache bewusst zu nutzen; dies schließt eine Sensibilität für Stil und Register sowie für kulturell bestimmte Formen des Sprachgebrauchs, z. B. Formen der Höflichkeit, ein. Die Reflexion über Sprache richtet sich auch auf die Rolle und Verwendung von Sprachen in der Welt, z. B. im Kontext kultureller und politischer Einflüsse. Da Sprache stets soziokulturell geprägt ist, führt Sprachbewusstheit darüber hinaus zu einer sensiblen Gestaltung der sprachlich-diskursiven Beziehungen mit anderen Menschen. Damit leistet die Entwicklung von Sprachbewusstheit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau fremdsprachiger Kompetenz und über diese hinaus zum interkulturellen Lernen sowie zur Persönlichkeitsbildung.
Eingangsvoraussetzungen
Die Schülerinnen und Schüler bemerken Abweichungen von der Standardsprache. Sie nutzen grundlegende Einsichten in die Struktur und den Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen für das Textverständnis und die eigene Textproduktion.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können ihre Einsichten in Struktur und Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen nutzen, um mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse sicher zu bewältigen.
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, u.a. durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten
auf Grund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern Zusätzlich: Leistungskursfach Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (u.a. bezogen auf Medium, Adressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen Sprachlernkompetenz beinhaltet die Fähigkeit und Bereitschaft, das eigene Sprachenlernen selbstständig zu analysieren und bewusst zu gestalten, wobei die Schülerinnen und Schüler auf ihr mehrsprachiges Wissen und auf individuelle Sprachlernerfahrungen zurückgreifen. Sprachlernkompetenz zeigt sich erstens im Verfügen über sprachbezogene Lernmethoden und in der Beherrschung daraus abgeleiteter, konkreter Strategien. Sie zeigt sich zweitens in der Beobachtung und Evaluation der eigenen Sprachlernmotivation,-prozesse und -ergebnisse sowie drittens in der Bereitschaft und Fähigkeit, begründete Konsequenzen daraus zu ziehen. Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz haben überdies einen eigenen Bildungswert, sowohl im Hinblick auf die Persönlichkeitsbildung der jungen Erwachsenen als auch auf Berufs- und Wissenschaftspropädeutik.
Eingangsvoraussetzungen
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Strategien und Techniken für das Sprachenlernen und wenden diese z.T. selbstständig an. Sie beherrschen verschiedene Formen individuellen und kooperativen Lernens und Arbeitens.
2. Kurshalbjahr: Nationale und kulturelle Identität
Die Schülerinnen und Schüler können ihre sprachlichen Kompetenzen und ihre vorhandene Mehrsprachigkeit (Erstsprache, ggf. Zweitsprache, Fremdsprachen) selbstständig und reflektiert erweitern. Dabei nutzen sie zielgerichtet ein breites Repertoire an Strategien und Techniken des reflexiven Sprachenlernens.
Молодёжь сегодня Junge Menschen heute
Взаимоотношения между людьми (молодёжь, любовь, дружба, отношения между поколениями) Zwischenmenschliche Beziehungen (Jugend, Liebe, Partnerschaft, Miteinander der Generationen)
Образ жизни Lebensentwürfe/Lebensräume
Идеология, мировоззрение, религия Ideologie, Weltanschauung, Religion Kompetenzerwerb im Themenfeld Die Schülerinnen und Schüler
entwickeln eine Aufgeschlossenheit anderen Einstellungen, Werten und Lebensstilen gegenüber,
lernen, eigene Werte zu reflektieren und Standpunkte zu begründen,
analysieren und problematisieren Lebensentwürfe und untersuchen dabei individuelle Grenzerfahrungen, ethische Herausforderungen, aber auch den Einfluss der Beziehungen der Geschlechter, zwischen den Generationen, zwischen der Gesellschaft und dem Einzelnen, zwischen beruflichen Anforderungen und individuellen Träumen oder zwischen Wirklichkeit und Fantasie,
kennen Studien- und Arbeitsmöglichkeiten im russischsprachigen Ausland,
finden gemeinsam Lösungsansätze für Rollenkonflikte und formulieren Alternativen. Kompetenzentwicklung und Inhalte in den Kurshalbjahren Mögliche Inhalte
Искусство и культура в России (музыка, фильм, литература, изобразительное искусство, театр, фольклор, спорт) Kunst und Kultur in Russland (Musik, Film, Literatur, Bildende Kunst, Theater, Folklore, Sport)
Выдающиеся личности в культуре, истории, политике, науке Bedeutende Persönlichkeiten aus Kultur, Geschichte, Politik oder Wissenschaft
Особенности быта (нравы и обычаи, традиции и тенденции) Besonderheiten des Alltagslebens (Sitten und Bräuche, Traditionen und Trends)
Специфика языка и социальных норм поведения (общение, этикет, язык) Landesspezifische Sprach- und Verhaltenskonventionen (Kommunikationsverhalten, Etikette, Sprachverhalten)
Немецко-русские отношения в прошлом и в настоящем Deutsch-russische Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart Kompetenzerwerb im Themenfeld Schülerinnen und Schüler
3. Kurshalbjahr: Eine Welt – globale Fragen
lernen ausgewählte Bereiche und Persönlichkeiten russischer Kunst und Kultur kennen,
erkennen, wie politische und gesellschaftliche Umwälzungen persönliche Lebenswege bestimmen, analysieren und beurteilen den Prozess der Vergangenheitsbewältigung,
analysieren und interpretieren verschiedene künstlerische Artefakte aus Russland, die wichtige Umbrüche in der russischen Geschichte reflektieren und setzen sich mit ihnen analytisch und kreativ auseinander,
erkennen die Vielfalt der russischen Kultur durch den Einfluss des Zusammenlebens verschiedener Völker in Russland/GUS,
setzen sich mit dem Alltagsleben in Russland früher und heute auseinander,
kennen verschiedene Beispiele aus Literatur, Musik, Film, Theater und Bildender Kunst,
nehmen familiäre, kulturelle und auch religiöse Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Russland wahr und erkennen die Probleme bei der Herausbildung einer nationalen Identität,
nehmen Perspektivwechsel vor, um Verhaltensmuster der fremden Kultur zu verstehen, gegebenenfalls eigene kulturelle Konzepte zu relativieren und zwischen der eigenen und der anderen Kultur vermitteln zu können,
erlernen bestimmte Kommunikations- und Interaktionsregeln, um die Fähigkeit zu erreichen, sich in die Befindlichkeiten und Denkweisen eines fremdkulturellen Partners hineinzuversetzen,
reflektieren eigene Wertvorstellungen und Wahrnehmungen durch die Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, zwischen Deutschen und Russen über Jahrhunderte. Kompetenzentwicklung und Inhalte in den Kurshalbjahren Mögliche Inhalte
4. Kurshalbjahr: Herausforderungen der Gegenwart
Сохранение мира, глобализация Friedenssicherung, Globalisierung
Природа и экология в России и СНГ Natur und Umwelt in Russland/GUS
Жизнь в мультинациональном обществе (шансы и проблемы) Leben in der multikulturellen Gesellschaft (Chancen und Probleme)
Этническое многообразие в русскоговорящем пространстве Ethnische Vielfalt im russischsprachigen Raum Kompetenzerwerb im Themenfeld Die Schülerinnen und Schüler
erkennen in der Auseinandersetzung mit Themen wie Friedenssicherung, Globalisierung, Natur und Umwelt ihre eigene Verantwortung und nehmen sie wahr,
vertiefen und vernetzen ihr Wissen über Hintergründe und Zusammenhänge, gegenwärtige Strömungen und zukünftige Entwicklungen globaler Fragen,
entwickeln die Fähigkeit, zu den o. g. Inhalten Stellung zu beziehen und in angemessener Form Kritik zu üben,
erkennen, dass die multikulturelle Gesellschaft historisch entstanden ist und hinterfragen ihre eigene Position und ihre Handlungsmuster im Umgang mit kulturellen Minderheiten.
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
151 Kompetenzen
0 gewählt
Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Teil C – Russisch, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, gültig ab 1. August 2017
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren