Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Geschäftsprozesse
beschreiben und erläutern die Entwicklung und Einordnung der Wirtschaftsinformatik in grundlegende betriebswirtschaftliche Prozesse. Hierbei beziehen sie sich auf die Bereiche Personalwirtschaft, betriebliches Rechnungswesen, Marketing, Einkauf und Logistik, Produktion, Umweltmanagement und Unternehmensführung als Anwendungsfelder von Informationssystemen und nutzen wichtige informationstechnische Arbeitstechniken dieser Anwendungsfelder.
lernen, die Besonderheit der Wirtschaftsinformatik gegenüber der allgemeinen Informatik abzugrenzen.
Arbeit mit Standardsoftware im Unternehmen
wenden zunehmend fortgeschrittene Funktionen der Textverarbeitung an (z. B. komplexe Formatierungen, Illustrationen, Layoutgestaltung, Erstellen und Einbindung von Tabellen und Grafiken, Serienbrieffunktionen). Sie lernen, Tabellenkalkulationssoftware problemgerecht einzusetzen, indem sie z. B. Funktionen einsetzen, Steuerungselemente nutzen, Oberflächen gestalten, und stellen die aufbereiteten Daten dar.
nutzen ein Datenbanksystem. Sie ändern Daten und werten die Inhalte der Datenbank aus.
Grundlagen der Computertechnik
vertiefen die Kenntnisse der Architektur eines Computers, wenden dabei Fachbegriffe korrekt an. Sie können die wichtigen Baugruppen für die Funktion der Eingabe, der Verarbeitung (Aufbewahrung, Steuerung, Bearbeitung) und der Ausgabe nennen. Sie sind in der Lage die Arbeitsweise eines Rechners zu beschreiben.
verstehen das Betriebssystem als Mittler zwischen Hard- und Software und nutzen die vorgegebene Arbeitsumgebung zielgerecht. Sie können das Nutzungspotenzial der Vernetzung von Rechnern sowie die grundlegenden Konzepte der Übermittlung von Daten erklären.
beschreiben den Aufbau sowie die Komponenten eines Informationssystems und erläutern deren Zusammenwirken.
erlernen den Umgang mit einem Betriebssystem, gestalten und verwalten ihre Arbeitsumgebung.
Rechner und Netze
Die Arbeit an Computern in vernetzten Arbeitsumgebungen bestimmt zunehmend unsere Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen dieses Themenfeldes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen der Rechnerarchitektur sowie der Kommunikation in lokalen und globalen Netzen vertraut zu machen.
erwerben ein prinzipielles Verständnis über die Funktionsweise und den modularen Aufbau von Informatiksystemen.
erkennen und verhindern mögliche Folgen von Missbrauch durch Spionage und Manipulation von Daten.
Internet als globale Datenkommunikation
nutzen die Kenntnisse zu grundlegenden Eigenschaften von Netzwerken. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Entwicklung des Internets und erkennen die Bedeutung der Webanwendungen im Unternehmen.
Geschäftsprozesse verstehen — Geschäftsprozesse analysieren und bewerten
analysieren den betrieblichen Ablauf in einem Unternehmen und entwickeln eine Übersicht über die Geschäftsprozesse. Sie können diese erläutern und machen sich diese Kenntnisse für die Entwicklung von Informationssystemen zunutze. Dabei machen sie sich die entsprechenden Arbeitstechniken zu eigen.
Informatisches Modellieren — Modelle erstellen und bewerten
analysieren eine Problemsituation und entwickeln ein den Anforderungen entsprechendes Modell und implementieren es mit einer formalen Sprache. Sie erarbeiten und üben unterschiedliche Modellierungstechniken, die auch außerhalb des Informatikunterrichts die Strukturierung und Beherrschung großer und komplexer Wissensbestände ermöglichen. Sie erkennen, dass jedes Informatiksystem einen Weltausschnitt modelliert. Da vielen Informatiksystemen stark vereinfachte Abbilder der Realität zugrunde liegen, unterziehen sie das gewählte Modell stets einer Modellkritik.
Mit Information umgehen — Information in Form von Daten darstellen und verarbeiten
kennen und verwenden grundlegende Methoden und Strategien zur Beschaffung, Bearbeitung, Strukturierung, Speicherung, Wiederverwendung, Präsentation, Interpretation und Bewertung von Information. Sie kennen und beurteilen Methoden, wie Information durch Daten dargestellt wird und navigieren und recherchieren in globalen Informationsräumen. Sie beurteilen die Gestaltung der Mensch-Maschine-Kommunikation.
Informatiksysteme verstehen — Wirkprinzipien kennen und anwenden
erfassen und unterscheiden, aus welchen Bestandteilen Informatiksysteme aufgebaut sind, nach welchen Funktionsprinzipien diese Systemkomponenten zusammenwirken und wie sich Teilsysteme in größere Systemzusammenhänge einordnen lassen. Sie kennen grundlegende Prinzipien, Verfahren und Algorithmen aus der Fachwissenschaft Informatik sowie die Wirkungsweise wichtiger Bestandteile und den prinzipiellen Aufbau von Informatiksystemen. Sie erkennen an Beispielen verschiedenartige Gründe für Grenzen des Problemlösens mit Informatiksystemen.
Probleme lösen — Probleme erfassen und mit Informatiksystemen lösen
nutzen Informatiksysteme selbstständig und sachangemessen zur Lösung von Problemen. Sie setzen informatische Strategien in den verschiedenen Phasen des Problemlöseprozesses zielorientiert ein. Sie erkennen und reflektieren Grenzen des Problemlösens mit Informatiksystemen.
Kommunizieren und Kooperieren — Teamarbeit organisieren und koordinieren
erkennen, dass Teamarbeit bei der Erstellung von Informatiksystemen zwingend erforderlich ist. Sie sind in der Lage, ihre Arbeit in Projektgruppen zunehmend selbstständig zu organisieren und zu koordinieren. Sie verwenden dabei die Fachsprache angemessen, dokumentieren und präsentieren Arbeitsergebnisse. Sie nutzen Informatiksysteme zur Kooperation und reflektieren die Kommunikationsprozesse.
Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen und betriebswirtschaftlichen Prozessen beurteilen
analysieren Anforderungen an Informatiksysteme und reflektieren Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der neuen Techniken. Sie nehmen wahr, dass Teile der geistigen Arbeit des Menschen so formalisierbar sind, dass diese Arbeiten durch automatische Symbolverarbeitung ersetzt werden können. Historische Entwicklungen der Informatiksysteme ordnen sie in den gesellschaftlichen Kontext ein. Sie erkennen, wie ökonomische, ökologische, ergonomische und soziale Erkenntnisse und Interessen in die Entwicklung technischer Lösungen einfließen und wie die Technik sich auf die Lebensbedingungen auswirkt. Technik können sie verantwortungsbewusst einsetzen und werden befähigt, an der menschengerechten Gestaltung unserer Zukunft mitzuwirken.
Informatisches Modellieren — Modelle erstellen und nutzen
analysieren Realitätsausschnitte und wählen ein geeignetes Modellierungsverfahren aus.
variieren und erweitern vorgegebene Modelle.
entwickeln, implementieren, testen und validieren einfache Modelle.
reflektieren und beurteilen die eigene Modellierung.
Objektorientierte Modellierung
beschreiben Basiskonzepte der objektorientierten Modellierung (Klasse, Objekt, Attribut, Methode).
entwerfen Methoden für die Manipulation von Objekten.
Datenmodellierung
beschreiben Objekte und Beziehungen in einer grafischen Repräsentation.
überführen das Modell in ein Datenbankschema.
implementieren das Schema als Datenbank.
normalisieren gegebene Datenbestände nach den ersten drei Normalformen.
Zustandsorientierte Modellierung
erläutern Basiskonzepte der zustandsorientierten Modellierung.
Mit Information umgehen — Information in Form von Daten darstellen und verarbeiten
analysieren und strukturieren Informationen.
konstruieren und implementieren lineare Datenstrukturen und wenden auf diese geeignete Algorithmen an.
interpretieren Daten als Informationen und werten diese kritisch.
wenden Methoden zur Datensicherheit an.
vergleichen Syntax und Semantik in natürlichen und formalen Sprachen.
Probleme lösen — Probleme erfassen und mit Informatiksystemen lösen
wenden die Phasen des Problemlöseprozesses an (informelle Problembeschreibung, formale Modellierung, Implementierung und Realisierung, Bewertung und Modellkritik).
setzen informatische Methoden zielorientiert ein.
nutzen informatische Werkzeuge zur Problemlösung.
Kommunizieren und Kooperieren — Teamarbeit organisieren und koordinieren
verfügen über eine angemessene Fachsprache und verwenden sie sachgerecht.
verwenden Fachtexte, Dokumentationen und Hilfesysteme.
dokumentieren, visualisieren, präsentieren und verteidigen Ergebnisse ihrer Arbeit.
diskutieren informatische Sachverhalte aus öffentlichen Medien.
Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen und betriebswirtschaftlichen Prozessen beurteilen — Anwendungen erfassen und Auswirkungen abschätzen
analysieren und strukturieren Informationen.
bewerten Risiken und Chancen von Informatiksystemen.
nehmen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahr und halten die Gesetze zum Datenschutz ein.
analysieren politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen wichtiger informatischer Entwicklungen und beurteilen deren Wirkungen.
beurteilen die Grenzen des Einsatzes von Informatiksystemen aufgrund individueller und gesellschaftlicher Verantwortung.
Geschäftsprozesse verstehen — Betriebliche Prozesse analysieren und mit Mitteln der Informatik dokumentieren
erläutern den Zusammenhang zwischen betrieblichen Prozessen und der Wirtschaftsinformatik.
beschreiben einen Geschäftsprozess mit den Mitteln der Informatik.
Informatiksysteme verstehen — Die verschiedenen Informatiksysteme im Einklang betrachten
beschreiben den Zusammenhang zwischen Hardware und Software.
sind in der Lage, die Qualität von Rechnersystemen in ihrer Bedeutung für Anwendersoftware zu beurteilen.
1. Kurshalbjahr: Datenbanken
erkennen, dass Daten die Basis der automatisierten Verarbeitung von Informationen repräsentieren.
wenden Datenbanksysteme als Werkzeug zur Verarbeitung umfangreicher Datenbestände an. Sie erkennen die Grundprinzipien der Arbeit mit Datenbanksystemen bei der Informationsbeschaffung wieder.
Am Beispiel der Entwicklung einer Datenbank führen sie alle Phasen des Problemlöseprozesses von der Analyse der Ausgangssituation zur Erfassung der Daten über die Modellierung bis hin zu ihrer praktischen Umsetzung mithilfe eines Datenbanksystems durch.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Datenbanken entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine zunehmende Urteilsfähigkeit in der kritischen Bewertung der Erfassung und Auswertung personenbezogener Daten in ihrer Lebensumwelt.
2. Kurshalbjahr: Grundlagen der Softwareentwicklung
Im Themenfeld Softwareentwicklung erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über das methodische Vorgehen zur modellhaften Entwicklung von Softwaresystemen und wenden diese an.
Hierzu stellen sie Algorithmen in grafischer Form dar und setzen diese in ein effizientes Programm um. Problemlösestrategien werden von ihnen selbst angewendet. Die algorithmischen Lösungswege werden dabei formalisiert, implementiert und auf Zuverlässigkeit geprüft.
Mit der Anwendung eines weiteren Programmierparadigmas können die Schülerinnen und Schüler einschätzen, dass für die Lösung von Problemen verschiedene Sprachkonzepte unterschiedlich gut geeignet sind.
analysieren Mensch-Maschine-Schnittstellen und berücksichtigen sie nutzergerecht.
3. Kurshalbjahr: Außenwirkung und Präsentation von Firmen im Internet
wenden die Webseitenerstellung als Werkzeug zur Präsentation an. Sie lernen die Grundprinzipien einer weltweit öffentlichen Präsentation und erkennen die Notwendigkeit des Datenschutzes und der Datensicherheit.
Am Beispiel der Entwicklung einer Website durchlaufen sie alle Phasen des Problemlöseprozesses von der Erstellung eines Konzeptes zur Erfassung der zu präsentierenden Daten bis hin zu ihrer praktischen Umsetzung mithilfe eines Editors.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Website wird ihre Urteilsfähigkeit in der kritischen Bewertung der Erfassung und weltoffenen Präsentation betrieblicher und personengebundener Daten in ihrer Lebensumwelt entwickelt.
4. Kurshalbjahr: Projekterstellung
können exemplarische Projekte in den Bereichen Personalwirtschaft/betriebliches Rechnungswesen/Marketing/Einkauf und Logistik/Produktion/Umweltmanagement/strategische Unternehmensführung entwickeln und präsentieren.