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Lehrpläne Bremen
Primarstufe-Elementarbereich
Herkunftssprachen
inhaltsbezogen
Hör- / Sehverstehen
7
Leseverstehen
7
Schreiben
6
Sprechen – An Gesprächen teilnehmen
7
Sprechen – Zusammenhängendes Sprechen
6
Sprachmittlung
4
Verfügung über sprachliche Mittel – Wortschatz
4
Verfügung über sprachliche Mittel – Aussprache und Intonation
1
Verfügung über sprachliche Mittel – Orthografie
2
Verfügung über sprachliche Mittel – Grammatik
6
prozessbezogen
Reflexion über Sprache
1
Methodische Kompetenzen
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hör- / Sehverstehen
verstehen Sätze zu vertrauten Inhalten, wenn langsam und deutlich und der Text ggf. mehr als einmal gesprochen wird.
folgen einfachen Äußerungen im Unterrichtsgespräch.
verstehen die wesentlichen Inhalte von kurzen Hörtexten über alltägliche und vorhersehbare Dinge, wenn einfache Standardsprache gesprochen wird und es keine störenden Hintergrundgeräusche gibt.
entnehmen gezielt deutlich markierte, klar voneinander abgegrenzte Einzelinformationen in kurzen einfachen Gesprächen über vertraute Themen.
verstehen das Wesentliche von kurzen und einfachen Ankündigungen und Mitteilungen (Wegbeschreibungen, Ansagen).
folgen einzelnen Sequenzen von sprachlich einfachen und bildgestützten Fernsehsendungen bzw. Filmen und verstehen einzelne Aussagen.
vergleichen Kinderlieder, einfache Gedichte und Reime aus dem Herkunftsland mit anderen.
Leseverstehen
lesen und verstehen kurze, einfache Texte mit bekannten Namen, Wörtern und grundlegenden Redewendungen, wenn es möglich ist, Teile des Textes mehr als einmal zu lesen und / oder wenn Bilder den Text zusätzlich erklären.
lesen und verstehen häufig wiederkehrende Arbeitsanweisungen.
erfassen unterstützt durch Bildvorgaben die Hauptaussage in einfachen Texten mit überwiegend vertrautem Wortschatz.
folgen dem Handlungsverlauf kurzer, einfacher Geschichten und Bildergeschichten und erkennen Zusammenhänge.
lesen und verstehen einfache kurze persönliche Mitteilungen (z. B. in Postkarten, E-Mails).
entnehmen kurzen einfachen Geschichten und übersichtlich gestalteten Alltagstexten (z. B. Prospekten, Schildern, Speisekarten, Spiel- und Bastelanleitungen) gezielt bestimmte Informationen.
verstehen kurze, einfache Beschreibungen von Personen, Tieren, Dingen, Orten und Wegbeschreibungen.
Schreiben
schreiben sehr kurze, einfache Texte und Mitteilungen über sich und Dinge von persönlichem Interesse, auch mithilfe von Textvorlagen.
tragen persönliche Daten in einfache Formulare ein.
schreiben kurze einfache Mitteilungen.
verfassen kurze einfache Texte (z. B Postkarten, E-Mails) aus aneinandergereihten Sätzen zu bekannten Themen (Gewohnheiten, Hobbys etc.).
stellen kurze Informationen für eine Präsentation (z. B. Poster, Folien) mit einfachen sprachlichen Redemitteln dar.
beschreiben in einfachen Wendungen und kurzen Sätzen sich selbst, andere Personen, Tiere und Gegenstände ihrer Umgebung.
Sprechen – An Gesprächen teilnehmen
äußern sich zu vertrauten Themen in routinemäßigen Situationen. Im Gespräch verwenden sie einfache Sätze oder kurze Wendungen, stellen selbst einfache Fragen und beantworten entsprechende Fragen. Wenn nötig, wiederholen ihre Gesprächspartner/innen Redebeiträge und sprechen etwas langsamer oder formulieren das Gesagte um.
beteiligen sich an Gesprächen über vertraute Themen mit sprachlich kurzen einfachen Redebeiträgen und stellen dabei selbst einfache Fragen.
verwenden einfache sprachliche Mittel und Wendungen zum Ausdruck von Bitten, Anweisungen, Zustimmung und Ablehnung.
formulieren Wünsche, Vorlieben und Abneigungen und begründen diese teilweise in einfacher Form.
bewältigen überschaubare Sprechsituationen (z. B. Kontakt aufnehmen/beenden, Verabredungen treffen, Auskünfte einholen [z. B. Preis, Zeit, Ort], um Entschuldigung bitten).
verständigen sich in einfacher Form über Themen, die ihre eigene Person und die unmittelbare Lebenswelt betreffen (z. B. Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Essen, Einkaufen).
drücken Gefühle in einfacher Form aus (z. B. Freude, Ärger, Traurigkeit).
Sprechen – Zusammenhängendes Sprechen
beschreiben in vertrauten Kontexten Personen, Tiere, Handlungen sowie Gegenstände und Orte und verwenden einfache sprachliche Mittel. Dabei nutzen sie auch im Unterricht häufig verwendete Satzbausteine.
beschreiben in kurzen Sätzen sich selbst und andere Personen.
sprechen in einfachen Worten über vertraute Themen (z. B. Lebewesen, Wetter, Klassenraum).
erzählen und vergleichen einfache Handlungsabläufe und Tätigkeiten in kurzen Sätzen und stellen dabei einfache Verknüpfungen her.
tragen vielfach geübte, kurze Texte vor.
halten mit Hilfsmitteln eine kurze, einfache Präsentation (z. B. Mein Lieblingsstar, Mein Traumhaus).
Sprachmittlung
übertragen in vertrauten, realen und simulierten Gesprächssituationen und aus kurzen, einfach strukturierten Texten einfache Informationen in die jeweils andere Sprache, sodass das Verständnis in groben Zügen gesichert ist.
übertragen einfache Anweisungen und Auskünfte in die jeweils andere Sprache.
ermitteln aus einfachen Alltagstexten (z. B. aus einem Brief oder einer E-Mail) in der deutschen Sprache oder der Herkunftssprache die Hauptaussage und geben diese in der jeweils anderen Sprache weitgehend sinngemäß wieder.
überbrücken mithilfe von Umschreibungen und Wiederholungen fehlende Ausdrucksmöglichkeiten.
Verfügung über sprachliche Mittel – Wortschatz
verfügen über einen elementaren Wortschatz im mündlichen und schriftlichen Bereich.
verfügen über einen elementaren Wortschatz im Rahmen der erarbeiteten Themenkreise; dabei ist der rezeptive Wortschatz größer als der produktive.
verständigen sich mithilfe von memorierten Sätzen, kurzen Wortgruppen und Redeformeln.
werden elementaren Kommunikationsbedürfnissen gerecht; dabei kann es aufgrund von Lücken im Wortschatz zu „code switching“, Abbrüchen und Missverständnissen kommen.
Verfügung über sprachliche Mittel – Aussprache und Intonation
verfügen in Bezug auf bekannte Wörter und Wendungen weitgehend über eine deutliche Aussprache und angemessene Intonation, die sich an der Standardsprache orientiert. Trotz leichter Abweichungen ist das Verständnis gesichert.
Verfügung über sprachliche Mittel – Orthografie
verfügen über die Laut-Buchstaben-Zuordnungen im Zeichensystem ihrer Herkunftssprache und sind sich der Unterschiede zum deutschen Schriftsystem bewusst.
schreiben ausgewählte Wörter des Grundwortschatzes richtig.
Verfügung über sprachliche Mittel – Grammatik
verwenden ein zum Teil auswendig gelerntes Repertoire von sehr einfachen grammatischen Strukturen und Satzmustern in vertrauten Situationen. Dabei machen sie noch elementare Fehler. Es wird jedoch in der Regel klar, was sie ausdrücken möchten.
erkennen und beschreiben ihnen vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig und geben sie wieder.
verstehen und formulieren einfache Aussagen, Fragen und Aufforderungen in bejahender und verneinender Form.
erkennen die Anzahl, Art und Zugehörigkeit von Gegenständen, Lebewesen und Sachverhalten.
stellen einfache Vergleiche an.
drücken einfache Bitten und Wünsche aus.
Reflexion über Sprache
erkennen und beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Herkunftssprache, der deutschen Sprache und der ersten Fremdsprache (z. B. Zahlen, Uhrzeit, Datum, Anredeformeln, sprachliche Rituale bei festlichen Gelegenheiten, sprachbegleitende Gestik und Mimik).
Methodische Kompetenzen
wenden häufig trainierte für das Lernen von Sprachen spezifische Lern- und Arbeitstechniken an, die das eigenständige, individuelle Lernen unterstützen.
führen ein angelegtes Heft oder/und eine Mappe als Nachschlagewerk (Vorstufe zum Wörterbuch).
suchen und nutzen in begrenztem Maße selbstständig Hilfsmöglichkeiten (z. B. Wort-Bild-Sammlungen, Wörterbücher, einfache Computerprogramme).
ordnen sehr häufig gehörte Wörter Wortfeldern in vertrauten Aufgabenformaten zu.
organisieren mit Unterstützung Partner- und Gruppenarbeit.
nutzen Selbsteinschätzungsbögen (z. B. Portfolio).
gestalten mit Hilfsmitteln sehr kurze und einfache Präsentationen.
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Herkunftssprachen – Bildungsplan für die Grundschule 1–4, Bremen, 2015
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