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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe I – Gymnasium
Deutsch
prozessbezogen
Hören – Zuhören – Verstehen
12
Sprechen
38
Lesen – mit Texten und Medien umgehen
46
Schreiben und Gestalten
34
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
19
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hören – Zuhören – Verstehen
Ende Jahrgangsstufe 6
Gesprächsbeiträge anderer aufnehmen, Verständnisschwierigkeiten klären und auf Nachfrage korrekt erläutern.
diktierte Texte richtig schreiben.
wesentliche Aussagen eines Gesprächs oder Vortrags richtig wiedergeben.
Hörtexte auch aus unbekannten Zusammenhängen global und im Detail verstehen.
lautliche Besonderheiten von Texten aus den Bereichen Hochsprache, Regionalsprache, Fremdsprache erkennen und benennen.
Ende Jahrgangsstufe 8
auf Kommunikationspartner eingehen und zu Gehörtem gezielte Fragen stellen.
divergente Gesprächsbeiträge thematisch zuordnen und aufeinander beziehen.
Stichwörter anfertigen, um das Verständnis von längeren gesprochenen Texten zu sichern und den Inhalt wiederzugeben.
ästhetische Besonderheiten von Texten wahrnehmen und benennen.
Ende Jahrgangsstufe 10
die Ästhetik komplexer gestalteter Medien wahrnehmen und benennen.
rhetorische Figuren wahrnehmen und benennen.
im Kontext von Kommunikationsmodellen Gesprächsverhalten reflektieren.
Sprechen
Ende Jahrgangsstufe 6
die Grundregeln für die Gesprächsführung in einer Gruppe.
zielgerichtete Gespräche führen.
sich in ihren Gesprächsbeiträgen aufeinander beziehen.
höflich miteinander umgehen und unsachliche Kritik vermeiden.
in strittigen Fragen Lösungsvorschläge formulieren.
sich unter Verwendung der Sprachkonvention verständlich ausdrücken.
über Sachverhalte in geordneter und sprachlich differenzierter Form berichten.
Abläufe detailgenau wiedergeben und differenzierte Beschreibungen von Gegenständen und Personen geben.
einen kürzeren Text oder die Handlung eines Films oder Theaterstücks in Kerninhalt und wichtigen Details korrekt nacherzählen.
Wünsche, Befindlichkeiten, Meinungen und Forderungen verständlich und sprachlich angemessen mitteilen und auf entsprechende Äußerungen anderer adäquat reagieren.
Informationen adressatenbezogen weitergeben und dabei einfache Präsentations- und Visualisierungsformen nutzen.
sich Informationen von Personen, Institutionen und Medien beschaffen.
ihre Stimme in angemessenem Tempo, mit angemessener Lautstärke, Stimmlage und Artikulation einsetzen und die jeweilige Wirkung beschreiben.
ihre Darbietung gestisch und mimisch unterstützen und die Angemessenheit der Darstellung einschätzen.
Standbilder bauen und diese besprechen.
einen kurzen Erzähltext dialogisieren und in eine Spielvorlage umsetzen.
Gedichte auswendig und sinngebend vortragen.
Ende Jahrgangsstufe 8
Gespräche über vertraute Situationen und Themen weitgehend selbst moderieren.
die vereinbarten Gesprächsregeln auf ihre Angemessenheit überprüfen und sie überarbeiten.
in Kontroversen begründet Stellung beziehen.
Argumente gewichten und ordnen sowie ein Ergebnis herausarbeiten.
Bedingungen für eine gelingende oder misslingende Kommunikation erkennen und beschreiben.
von sich und von Erlebnissen verständlich, differenziert und adressatenbezogen erzählen.
den Aufbau ihrer Erzählung auch unter Einbezug rhetorischer Mittel gestalten.
auch längere literarische Texte nacherzählen und in wichtigen Details korrekt wiedergeben.
sich durch gezielte Fragen Informationen von Personen, Institutionen und Medien beschaffen, ihre Auswahl begründen und sie gezielt auswerten.
zwischen sachlicher Darstellung und subjektivem Eindruck unterscheiden.
Informationen kritisch beurteilen.
nach eigenen Notizen referieren und ihren Vortrag durch Mittel der (auch mediengestützten) Moderationstechnik unterstützen.
verbale und nonverbale Gestaltungsmöglichkeiten einsetzen, reflektieren und ihre Wirkung beschreiben.
Situationen aus dem eigenen Erfahrungsbereich im Rollenspiel umsetzen, die Angemessenheit der Darstellung beurteilen und alternative Lösungen anbieten.
gestaltende Zugänge zu literarischen Figuren und Inhalten nutzen und ihre Wirkung beschreiben.
Ende Jahrgangsstufe 10
Diskussionsformen selbstständig durchführen und kriterienbezogen beurteilen.
längere Redebeiträge weitgehend frei leisten.
den eigenen Redebeitrag durch sprachliche und ästhetische Mittel gestalten.
Gesprächsbeiträge und -verläufe wiedergeben und beurteilen.
eine eigene Meinung sachlich darlegen, begründen und nachvollziehbar vertreten.
auf Gegenpositionen sachlich und argumentierend eingehen.
Lesen – mit Texten und Medien umgehen
Ende Jahrgangsstufe 6
verschiedene Formen des Lesens unterscheiden und nutzen.
Wortbedeutungen unter Verwendung von Hilfsmitteln klären.
Strukturmerkmale von Texten erfassen und zum Verständnis nutzen.
bekannte Texte artikuliert, flüssig und sinnerläuternd vorlesen.
Verfahren zur Texterschließung, z.B. gliedern, markieren.
eine Auswahl altersangemessener Werke der Kinder- und Jugendliteratur und narrativer Filme.
sich selbstständig ein fiktionales oder sachbezogenes Jugendbuch erschließen.
den Inhalt und Sinn von Texten entnehmen und wiedergeben.
Unklarheiten klären und einen persönlichen Eindruck formulieren.
Grundbegriffe der Textbeschreibung verwenden.
Zusammenhänge zwischen Inhalt und Gestaltung eines Textes benennen.
einige Texte aus Lyrik, Epik und Dramatik und ihre wesentlichen Merkmale.
Textelemente zueinander in Beziehung setzen, zusammenfassen, Schlüsse ziehen und Vermutungen anstellen.
nicht-lineare Texte erschließen und deren Informationen entnehmen.
medienspezifische Formen unterscheiden und begründete Vermutungen über ihre Wirkung anstellen.
Medien zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse und zur ästhetischen Produktion nutzen.
die Informationsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien mit Hilfestellungen nutzen.
Ende Jahrgangsstufe 8
differenzierte Lesestrategien zum Erschließen von Texten anwenden.
Wortbedeutungen unter Verwendung von Hilfsmitteln klären und Merkmale unterschiedlicher Textsorten erfassen.
Verständnisprobleme beim Umgang mit Texten artikulieren und Hilfen zu deren Überwindung nutzen.
erschließende Fragen zum Text formulieren und beantworten.
verschiedene Textsorten und ihre Funktionen erkennen und beschreiben.
Verfahren der Textstrukturierung zur Erschließung einsetzen.
Vorstellungs- und Handlungsmuster in Literatur auf ihre eigene Lebenswelt beziehen.
ihre Lesart des Textes artikulieren.
den Zusammenhang zwischen Text, Entstehungszeit und Leben des Autors / der Autorin reflektieren.
handlungs- und produktionsorientierte Verfahren der Texterschließung und interpretation anwenden.
selbstständig über die in Texten gestalteten Inhalte und Probleme diskutieren.
lyrische, epische und dramatische Texte sowie Filme in ihren wesentlichen Merkmalen benennen.
Informationen aus nicht-linearen Texten wie Tabellen, Diagrammen, Karten, schematischen Zeichnungen, Formularen und Anzeigen entnehmen und sie verknüpfen.
medienspezifische Formen voneinander unterscheiden, sie in einen funktionalen Zusammenhang bringen und beurteilen.
die Informationsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Medien zu vorgegebenen Themen nutzen und in ihrer Qualität beurteilen.
die eigene Mediennutzung reflektieren.
Medien zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse und zur ästhetischen Gestaltung nutzen.
sich in Bibliotheken orientieren und nach Informationen suchen.
mittels E-Mail und anderer elektronischer Möglichkeiten kommunizieren.
Ende Jahrgangsstufe 10
sich im Interpretationsgespräch über eine Lesart verständigen.
ein Jugendbuch und einen narrativen Film selbstständig erarbeiten und vorstellen.
den Zusammenhang zwischen Werk, Biografie und Historie reflektieren.
sprachliche und audio-visuelle Mittel benennen und ihre Funktion reflektieren.
ausgewählte epochen- und gattungstypische Merkmale beschreiben und erklären.
verschiedene Methoden der Interpretation benennen und anwenden.
medienspezifische Formen in einen historischen Zusammenhang bringen.
die Informationsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Medien nutzen.
die eigene Mediennutzung und ihre Angemessenheit reflektieren.
Medien kreativ zur Präsentation und zur ästhetischen Produktion nutzen.
Schreiben und Gestalten
Ende Jahrgangsstufe 6
in gut lesbarer handschriftlicher Form und in einem der Situation entsprechenden Tempo schreiben.
mit einem Textverarbeitungsprogramm umgehen.
Texte ihrem Zweck entsprechend und adressatengerecht gestalten, sinnvoll aufbauen und strukturieren.
eigene und fremde Texte in Schreibkonferenzen überarbeiten.
fehlerfrei abschreiben.
eigene Texte bis zu weitgehender Fehlerfreiheit überarbeiten.
weitgehend sicher wichtige Regeln der Orthographie und Interpunktion anwenden.
über gefestigte Wortbilder bzw. die Rechtschreibung ihres aktiven Wortschatzes verfügen und die jeweilige Schreibweise weitgehend sicher begründen.
Nachschlagewerke und die Möglichkeiten des Computers als Hilfsmittel zur Überprüfung der Rechtschreibung einsetzen.
erworbene Strategien zum selbstständigen Abbau von Fehlern anwenden.
elementare informierende Textsorten unterscheiden.
situationsgerecht oder frei persönliche Anliegen und Interessen kommunizieren.
nach Schreibanlässen (Bilder, Texte, Situationen) eigene Texte gestalten.
Texte nacherzählend umgestalten und andere Perspektiven einnehmen.
ihre schriftliche Erzählung sinnvoll aufbauen.
die Aussage einfacher linearer und nicht linearer Texte zusammenfassen.
ihre Meinung zu einem Text aufschreiben und begründet Stellung nehmen.
Tabellen und Formulare ausfüllen, die Bezug zu ihrem alltäglichen Leben haben.
Ende Jahrgangsstufe 8
gut lesbar in einem der Situation angemessenen Tempo schreiben.
Texte ihrem Zweck entsprechend und adressatengerecht und strukturiert gestalten.
Texte entsprechend bestimmter Vorgaben und Ziele konzipieren und überarbeiten.
sich eigene Schreibziele setzen.
Quellen korrekt angeben.
die Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen nutzen.
eigene Texte selbstständig überarbeiten, bis sie fehlerfrei sind.
ihre vertieften Kenntnisse der Orthographie und Zeichensetzung sicher anwenden.
Nachschlagewerke als Hilfsmittel zur Überprüfung der Rechtschreibung nutzen.
einen Text adressaten- und situationsgerecht entwerfen, überarbeiten und gestalten.
Personen und Situationen charakterisieren und ihre Lesart begründend darlegen.
Formen des kreativen und teilgebundenen Schreibens anwenden.
aus nicht-linearen Texten die wesentlichen Informationen zusammenfassen.
Ende Jahrgangsstufe 10
die orthographischen und grammatischen Normen reflektiert verwenden.
die Regeln der Zeichensetzung anwenden.
eigene Fehlerschwerpunkte erkennen und durch Rechtschreibstrategien abbauen.
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Ende Jahrgangsstufe 6
Wortbedeutungen klären und sinnverwandte Wörter in Wortfeldern zusammenfassen.
Möglichkeiten der Wortbildung unterscheiden.
das Formensystem der Verben.
Temporalität korrekt herstellen.
Kasus, Numerus und Genus unterscheiden.
die Steigerungsformen der Adjektive unterscheiden und sie richtig anwenden.
einfache Verfahren zur Satzanalyse anwenden, Satzarten und Satzglieder erkennen.
verschiedene Textfunktionen aus vertrauten Zusammenhängen.
umgangs- und standardsprachliche Ausdrucksweisen und können diese funktionsgerecht in bekannten Zusammenhängen verwenden.
kontrastive Betrachtungsweisen nutzen, um eine Fehlersensibilität zu entwickeln.
fremdsprachliche Einflüsse (Anglizismen, Schreibweisen) gebräuchlicher Wörter aus ihrem Alltagsleben erkennen.
Ende Jahrgangsstufe 10
die Wortarten funktional verwenden.
grammatikalische Kenntnisse hinsichtlich Syntax und Wortlehre, Tempus und Modus funktional anwenden.
aktivische und passivische Formen beschreiben und verwenden.
grundlegende Fachtermini und Stilmittel sprachlichen Phänomenen zuordnen.
differenzierte Satzstrukturen konstruieren und diese situationsgerecht und adressatenbezogen anwenden.
Unterschiede zwischen umgangssprachlichen und standardsprachlichen Ausdrucksweisen nutzen.
Unterschiedlichkeit zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit reflektieren.
Beispiele regionaltypischer Varianten sprachlichen Ausdrucks (Niederdeutsch).
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Deutsch – Bildungsplan für das Gymnasium Jahrgangsstufe 5–10, Bremen, 2007; herausgegeben vom Senator für Bildung und Wissenschaft
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